Dienstag, 19. März 2013

Hell von Anselm Neft

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Der 26-jährige Thomas Hell führt ein recht chaotisches und unausgeglichenes Leben, als er Sophie kennenlernt. Sophie ist Informatikerin, ziemlich sarkastisch und irgendwie undurchsichtig. Die beiden verbringen einige Zeit miteinander und scheinen sich allmählich ineinander zu verlieben.
Sophie stellt ihn schon nach kurzer Zeit ihrer Mutter vor.
Thomas glaubt schon die Lösung für seine Probleme gefunden zu haben, da verschwindet Sophie spurlos.
Er beginnt nach ihr zu suchen und trifft auf ihren Bruder, der ebenso undurchsichtig ist, wie seine Schwester. Dennoch bietet er Thomas einen Job an und will ihn angeblich bei der Suche unterstützen.
Die Suche führt Thomas erneut zu Sophies Mutter und ihr merkwürdiges, vermülltes Haus und in etliche weitere Abgründe seiner eigenen Psyche.

Leseprobe


Meine Meinung:
Der Autor wurde in Bonn geboren und lässt seine Geschichte teilweise auch in Bonn spielen.
Das hat mir als Bonnerin natürlich gut gefallen und die Schauplätze sind sehr authentisch und bildhaft beschrieben.
Ich gebe zu, anfangs hatte ich kleine Schwierigkeiten, mich mit der Geschichte anzufreunden. Es war mir ein bisschen zu philosophisch und psychologisch.
Das hat sich jedoch schnell gelegt, als mich die Geschichte inhaltlich gepackt hatte.
Der flüssige und teilweise fesselnde Schreibstil, in der Ich-Form aus der Sicht des Protagonisten Thomas Hell, macht das Lesen leicht.
Anfangs bekommt man den Eindruck, man hat es mit einer Liebesgeschichte zu tun, die problematisch verläuft. Doch nach Sophies Verschwinden entwickelt sich die Story zu einem Krimi mit einer Familiengeschichte. Hierbei geht es sowohl um Sophies Familie als auch um die des Protagonisten Thomas Hell.
Es gibt nur wenige Figuren, die aber sehr facettenreich angelegt sind. Sie sind alle ein bisschen schräg, haben ihre Eigenarten, sind aber sympathisch.
Insgesamt ist es eine Geschichte, die sich von anderen abhebt, weil sie ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi und ein bisschen Satire ist. Sie ist spannend, unterhaltsam, manchmal nachdenklich und hat mich auch an einigen Stellen zum Lachen gebracht.
Eine Leseempfehlung für alle, die gerne mal etwas anderes lesen möchten.

Fazit: 4 von 5 Sternen


Herzlichen Dank an den Satyr Verlag, der das Buch im Rahmen einer Buchverlosung bei Lovelybooks zur Verfügung gestellt hat.



Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Satyr (1. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3944035038
ISBN-13: 978-3944035031







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