Mittwoch, 23. April 2014

Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger

Taschenbuch-Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette - ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.
(Klappentext gem. dtv-Verlag)

Leseprobe



Buchtrailer bzw. Trailer zur Verfilmung des Buches



Seite der Autorin bei dtv


Meine Meinung:
Dieses Buch bekam ich zum Geburtstag von einer lieben Nachbarin geschenkt, die meinte, ein Buch in dem es um Bücher geht muss einer Leseratte wie mir doch gefallen.
Wie Recht sie hatte!
In einem wunderbaren bildhaften und fließenden Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Germain und Margueritte, aus der Sicht von Germain als Ich-Erzähler.
Schon die erste Begegnung der beiden hat mich berührt. Sie trafen sich im Park und zählten beide die Tauben, eine Beschäftigung die sie beide mögen, aus unterschiedlichen Gründen.
Aus dieser ersten Begegnung entwickelt sich langsam eine wunderbare Freundschaft, die ihrer beider Leben verändert. So unterschiedlich die beiden auch sind, sie können einander doch einiges geben.
Germain, mit dem das Leben es bisher nicht besonders gut gemeint hat und der als nicht besonders schlau gilt, konnte es sich bis dahin nicht vorstellen, ein Buch zu lesen. So liest die lebenserfahrene und gebildete Margueritte ihm aus verschiedenen Büchern vor und führt interessante Gespräche mit ihm. Margueritte liebt die Welt der Bücher und Geschichten und bringt diese Germain allmählich näher. Germain erkennt die Faszination dieser Welt und beginnt immer mehr sich grundlegende Gedanken über sein Leben machen.
Margueritte weckt in Germain Gefühle, die er bisher nicht kannte und so entsteht eine Verbindung zwischen beiden, die auf Vertrauen, Zuneigung und Verantwortung beruht.

Diese Geschichte hat mich berührt und auch beeindruckt.
Denn sie zeigt, dass zwei, nicht nur in Alter und Bildung, so unterschiedliche Menschen einander etwas bedeuten und eine emotionale Verbindung haben können.
Ein Buch, das wunderschön erzählt ist, zum Nachdenken anregt und mich auch ohne großartige Spannung gefesselt hat.
Lediglich das Ende kam mir ein bisschen zu abrupt und ließ für mich doch noch einige Fragen offen.

Eine Leseempfehlung für alle, die eine gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang mögen!


Fazit:4 von 5 Sternen







(Affliliate-Link)

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (15. Februar 2010)
Sprache: Französisch
ISBN-10: 3455402542
ISBN-13: 978-3455402544
Originaltitel: La tête en friche




(Affliliate-Link)

Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423212845
ISBN-13: 978-3423212847





(Affliliate-Link)

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 245 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 207 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe Verlag GmbH (16. Februar 2010)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B004WR0FXY





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