Montag, 25. September 2017

Montagsfrage #155



http://buch-fresserchen.blogspot.de/p/montagsfrage.html



Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?


Ja, die hat wahrscheinlich jeder irgendwie, oder?
Ich zähle mal ein paar auf:

Ich lese sehr gerne im Bett, abends vor dem Einschlafen oder am Wochenende auch morgens, einfach mal länger liegen bleiben und lesen.

Ansonsten lese ich in meinem Lesesessel und benutze für dicke, schwere Bücher auch schon mal mein BookSeat

Schöne Zitate oder wichtige Dinge notiere ich mir während des Lesens für die spätere Rezension. Ist gerade nichts zum Schreiben zur Hand, fotografiere ich die Stelle einfach mit dem Handy.

Ich lese nur selten mehrere Bücher gleichzeitig und wenn es der Fall ist, dann lese ich meist ein Buch als Print und das zweite als eBook.


Ich schaue bei einem Buch nie zuerst ans Ende und nehme mir selbst damit die Spannung oder Überraschung.

Wenn ich richtig vertieft bin in die Geschichte, blende ich rund herum alles aus und merke manchmal auch nicht, wenn man mich anspricht.

Ich bin nur ganz selten ohne Buch unterwegs und lese in jeder freien Minute, also auch im Büro beim Frühstück oder Mittagessen.

Ich lese auch die Buchempfehlungen, die oft am Ende eines Buches stehen und entdecke so oft neue Bücher für mich.



Und welche Angewohnheiten habt Ihr so?






Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen


Hier sind alle von mir bisher beantworteten Montagsfragen 

Sonntag, 24. September 2017

Wochenrückblick KW 38/2017



gelesen:











gewählt:

gewesen:


gefreut:

geschlafen:

gedacht:


geklickt: 

gebloggt:




gezwitscher: 
ausgelesen Das Recht zu strafen von Ingo Bott 
Der Debüt-Thriller eines Strafverteidigers mit einem
komplexen, undurchsichtigen Plot und charismatischen
Protagonisten.

angefangen Besser als Bus fahren von Renate Bergmann
Die kultige Online-Omi auf Kreuzfahrt...

auch angefangen Verfolgung von David Lagercrantz
Der 5. Teil der Millenium-Reihe und der zweite, den 
David Lagercrantz geschrieben hat.

habe ich schon vor einiger Zeit per Briefwahl

beim Optiker, unter Ausnutzung von ein paar Gutscheinen
habe ich gleich zwei neue Brillen bestellt

über den schönen Altweibersommer

leider wieder nur selten mal eine Nacht durchgeschlafen

wie schön, dass der Lieblingsmann weiter gute
Fortschritte macht

Urteile zu Rauchmeldern

Leider nur 4 Beiträge:
Montagsfrage
Freitags-Füller
2 Rezensionen *1* *2*





Ich wünsche Euch einen guten Start in eine schöne neue Woche!

Freitag, 22. September 2017

Freitags-Füller #223












  1. Wenn ich heute Abend mit dem Buch in der Hand einschlafe, weiß ich warum. Die Woche war anstrengend.
     
  2. Irgendwie geht es immer weiter. Auch wenn man manchmal nicht daran glaubt.
     
  3. Ich muss daran denken, dass ich in der nächsten Woche einige Termine habe.
     
  4. Fischstäbchen mit Kartoffelsalat gibt es heute zum Abendessen.
     
  5. Meine letzte Mail begann mit den Worten : "Sehr geehrte Herren," Es war eine dienstliche Mail.
     
  6. Ich kann eigentlich immer gut einschlafen. Mein Problem ist, dass ich selten durchschlafe.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich geplant, einiges im Haushalt zu machen und Sonntag möchte ich ausschlafen, viel lesen und Blogbeiträge vorbereiten!







Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 21. September 2017

Der Killer kommt auf leisen Klompen von Bernd Stelter [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Eine Leiche auf einem Hausboot und die zwielichtige Welt der Reichen und Schönen
Hollands größter Agatha-Christie-Fan, Inspecteur Piet van Houvenkamp, ist einem neuen Verbrechen auf der Spur: In seinem geliebten Middelburg wird in einem Hausboot eine Frau aufgefunden. Sie lächelt, sie ist wunderschön, sie ist nackt. Sie hat nur einen Fehler: Sie ist tot. Der Inspecteur ermittelt unter Hochdruck und gerät dabei in Kreise, von deren Existenz er bislang nichts ahnte. Und schon bald liegen seine Nerven blank - denn natürlich lassen es sich auch die Camper vom Campingplatz »De Grevelinge« mal wieder nicht nehmen, bei den Ermittlungen mitzumischen ...

Der 2. Fall für Piet van Houvenkamp nach "Der Tod hat eine Anhängerkupplung".

(Kurzbeschreibung gem. Bastei Lübbe)

Leseprobe


Der Autor:
Bernd Stelter, Jahrgang 1961, ist einer der bekanntesten deutschen Kabarettisten. Zehn Jahre lang war er Teil der 7 Köpfe auf RTL, ebenso lang moderierte er die beliebte WDR-Spielshow NRW-Duell. Außerdem tourt er mit seinen erfolgreichen Kabarettprogrammen durch Deutschland. Bernd Stelter lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Nähe von Köln, ist aber so oft wie möglich in Holland und liebt Camping.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung:
Dieses Buch ist nach „Der Tod hat eine Anhängerkupplung“ der 2. Fall für Inspecteur Piet von Houvenkamp im holländischen Middelburg. Diesmal quält er sich nicht nur mit schlimmen Zahnschmerzen und seiner Angst vor dem Zahnarzt sondern muss dabei auch noch einen Mord aufklären. Eine Frau wird tot auf einem Hausboot gefunden und es gibt kaum Spuren oder Anhaltspunkte. Der leicht chaotische Piet und seine resolute Kollegin Annemieke müssen in alle Richtungen ermitteln und zuerst mal die Identität der toten Frau klären.
Die Story erstreckt sich zeitlich etwa über eine Woche und wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Im ersten Strang erleben wir Piet und Annemieke bei den Ermittlungen und zweiten Strang die Stammcamper vom Campingplatz „De Grevelinge“. Diese kennen sich alle schon lange und treffen dort jeden Sommer zum Urlaub zusammen. In diesem Jahr macht den Herren die neue Animateurin Fleur zu schaffen, die die Ehefrauen bereits morgens um 6 Uhr zur Morgengymnastik aus den Betten lockt und auch während des Tages noch mehrfach mit ihrem Programm für einen gesunden Körper beschäftigt. Die Damen verfallen in einen Fitness- und Schönheitswahn und das gefällt den Herren nicht besonders, da sie ihre Frauen kaum noch zu Gesicht bekommen und diese Fleur ihnen irgendwie suspekt ist.
Natürlich erfahren auch die Camper von dem Mord auf dem Hausboot und im weiteren Verlauf verknüpfen sich beide Handlungsstränge dann.

In seinem bekannten lockeren Schreibstil erzählt Bernd Stelter die Geschichte mit dem ihm eigenen Humor. Es gibt viele lockere Sprüche, witzige Dialoge und komische Situationen. Obwohl es eigentlich ein Krimi ist, hatte ich auch sehr viel zu lachen.
Der Kriminalfall ist sehr undurchsichtig und Piet und Annemieke müssen viele Personen befragen und sich mühsam einen Überblick verschaffen. Es gibt jede Menge Fährten, die zwar immer wieder neue Puzzleteilchen ergeben aber bis zum Ende bleibt es unvorhersehbar, wie die Frau auf dem Hausboot zu Tode kam und warum. Und natürlich leisten auch die Camper wieder ihren kleinen Beitrag zur Aufklärung des Falls.

Bernd Stelter gestaltet seine Geschichten immer mit viel Kreativität. So hat er sich auch diesem Buch viele kleine Details einfallen lassen, die seine Figuren lebendig machen. So werden sowohl aus dem kauzigen Piet als auch aus der Camper-Gruppe liebenswerte Charaktere. Ich hatte das Gefühl sie alle schon lange zu kennen.

Auch Stelters 2. Camping-Krimi hat mich mit einem spannenden, undurchsichtigen Fall und dem ganz besonderen Humor wieder begeistert und überzeugt. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Sommer mit den Campern auf „De Grevelinge“ und ein Wiedersehen mit Piet und Annemieke!


Fazit: 5 von 5 Sternen








 
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (16. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785725906
ISBN-13: 978-3785725900




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2608 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3785725906
Verlag: Bastei Entertainment (16. März 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N9504DC




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Dienstag, 19. September 2017

Die Bucht, die im Mondlicht versank von Lucy Clarke [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Folge den Spuren im Sand …

Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.
(Kurzbeschreibung gem. Piper Verlag)


Leseprobe


Die Autorin:
Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Romane erobern auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat und die Liebe zum Meer teilt. Den Sommer verbringen sie an der Südküste Englands, den Winter in fernen, exotischen Ländern.
(Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung:
Sarah und Isla sind seit Teenagertagen beste Freundinnen. Beide lieben die Sommer in den Strandhütten auf einer großen Sandbank im Meer vor der englischen Küste. Isla war als Teenager kurz mit Nick liiert, ließ ihn und ihre Freundin aber zurück, um sich nach der Schule etwas von der Welt anzuschauen. Als sie zurückkehrt ist nach einem kurzen Abenteuer schwanger. Auch Sarah ist schwanger von Nick, mit dem sie inzwischen verheiratet ist. Die beiden Söhne Jacob und Marley werden im Abstand von ein paar Wochen geboren und wachsen fast wie Brüder gemeinsam auf.
Im Alter von 10 Jahren ertrinkt Marley als er gemeinsam mit Jacob schwimmen war und die beiden offenbar in Not geraten waren. Jacob konnte gerettet werden, nur Marley blieb verschwunden.
Die verzweifelte Isla verlässt die Sandbank, kehrt aber jeden Sommer zurück, um den Jahrestag des Unglücks zu begehen und die Erinnerungen an ihren Sohn lebendig zu halten und außerdem Jacobs Geburtstag zu feiern.
An Jacobs 17. Geburtstag kehrt er nach einer abendlichen Strandparty nicht zurück. Nun ist Sarah die verzweifelte Mutter und kann die Sorge nur mit ihrem Mann teilen, denn Isla ist bereits wieder abgereist. Die Polizei wird eingeschaltet und die Suche nach Jacob beginnt. Sarah verdächtigt erst mal so ziemlich jeden, der an dem letzten Abend noch mit Jacob zusammen war, etwas mit seinem Verschwinden zu tun zu haben.
Doch Jacob bleibt verschwunden.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sarahs und Islas Sicht erzählt, jeweils in der Ich-Form. Das gibt nicht nur tiefe Einblicke in die Gefühle und Gedankenwelt der Protagonistinnen sondern es gibt auch immer wieder Rückblicke in die früheren Jahre.
Schnell wird klar, dass diese tiefe Frauenfreundschaft, die schon so viele Jahre besteht, inzwischen Risse bekommen hat. Es gab immer wieder mal Streit und auch das gegenseitige Vertrauen hat gelitten.
Nach und nach kommen immer mehr Fakten ans Licht und man erkennt, dass so ziemlich jeder der Beteiligten Geheimnisse hat und Lügen erzählt. Es setzt sich nur langsam ein Bild zusammen und wie komplex die ganze Geschichte tatsächlich ist, offenbart sich erst ganz am Ende.
Die Stimmung ist während des gesamten Buches ziemlich düster und geprägt von Islas Trauer um ihren Sohn und Sarahs und Nicks Sorgen und Ängsten um den verschwundenen Jacob. Dabei ist es der Autorin gut gelungen, die vielfältigen Emotionen zum Leser zu transportieren und glaubhaft darzustellen.
Ich konnte besonders mit den beiden Frauen gut mitfühlen und nachvollziehen, was sie durchmachen.
Der hauptsächliche Schauplatz auf der großen Sandbank mit ihren hübschen Strandhütten direkt am Meer ist gut gewählt. Die kleine Gemeinschaft der Bewohner bildet genau wie die Kulisse einen guten Rahmen für die Handlung. Gleichzeitig entsteht dadurch auch eine leichte sommerliche Stimmung und man hört förmlich das Meer rauschen.

Durch die geschickt gesetzten Perspektivwechsel entsteht Spannung, die auf mich schnell einen Sog ausgeübt hat. Viele Wendungen und Überraschungen haben mich in alle Richtungen denken lassen, doch es war für mich nicht vorhersehbar, was mit Jacob geschah.
Und ganz bestimmt konnte ich nicht das ganze Ausmaß dieser Geschichte voraussehen. Auch wenn es ruhige Phasen gab war ich durchgängig gefesselt und habe diese nicht als Längen empfunden.

Dieser Roman ist keinesfalls nur ein leichter Sommerroman. Er ist ein bisschen Drama, hat auch Psychothrillerelemente und ist vor allem tiefgründig und regt zum Nachdenken an.
Themen wie Lebenslügen, Trauer und Verlust, Vertrauen, Freundschaft und auch Liebe verpackt in einen klugen und komplexen Plot waren für mich ein Lesegenuss!



Fazit: 5 von 5 Sternen








 
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Piper Paperback (2. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492060277
ISBN-13: 978-3492060271
Originaltitel: Last Seen
Übersetzung: Claudia Franz 


 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3164 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 411 Seiten
Verlag: Piper ebooks (2. Juni 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N1F6MSU




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Montag, 18. September 2017

Montagsfrage #154



http://buch-fresserchen.blogspot.de/p/montagsfrage.html



Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?


Ich erinnere mich, dass ich als Kind Fix und Foxi und Mickey Maus sehr gemocht und auch viel gelesen habe. Diese dünnen Comic-Heftchen konnte ich mir auch mal von meinem Taschengeld kaufen :-)
Später mochte ich dann Asterix und Obelix und das ist auch der einzige Comic, in den ich heute noch rein schaue. Wenn es mal einen neuen gibt, kaufe ich den meistens für den Lieblingsmann und lese ihn dann selber auch.

Mit Mangas habe ich mich noch nie beschäftigt, einfach weil kein Interesse da war. Ein dicker Roman ist mir da einfach lieber!





Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen


Hier sind alle von mir bisher beantworteten Montagsfragen 

Sonntag, 17. September 2017

Wochenrückblick KW 37/2017



gelesen:





gewesen:

gefreut: 


gehofft:


geschlafen:

gedacht:

gebloggt:





gezwitscher: 
ausgelesen AchtNacht von Sebastian Fitzek 
Fesselnder Psychothriller mit kurioser Grundidee!

angefangen Das Recht zu strafen von Ingo Bott
Der Debüt-Thriller eines Strafverteidigers

viele Stunden im Krankenhaus

dass ich den Lieblingsmann am Samstag aus dem
Krankenhaus abholen durfte

dass das Problem jetzt gelöst ist und der Lieblingsmann
bald mit der Reha anfangen darf

unruhig und zu wenig

jetzt könnte es langsam mal wieder was Positives geben

6 Beiträge:
Montagsfrage
Freitags-Füller
Giselas Samstagsfragen
3 Rezensionen *1* *2* *3*




Ich wünsche Euch einen guten Start in eine schöne neue Woche!

Samstag, 16. September 2017

Giselas Samstagsfragen #4





Eine Aktion von Giselas Lesehimmel



Giselas heutige Frage lautet:

Wenn Euch jemand einen Büchergutschein schenken würde, für welches Buch/Bücher würdet Ihr Euch dann entscheiden?

Oh je, was für eine schwierige Frage!
Ich kann mich immer nur schwer für nur ein Buch entscheiden. Deshalb gehe ich meistens aus einer Buchhandlung auch mit einer Tasche voll Büchern raus :-)

Aber ich freue mich sehr auf das neue Buch von Lucinda Riley


Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt, trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen Umschlag mit alten Dokumenten – darunter auch einen Liebesbrief voller mysteriöser Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt – denn Marcus Harrison, der Enkel von Sir James Harrison, ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann ...
(Quelle: Amazon)

Und Anfang November erscheint endlich der 2. Teil der Dornen-Reihe von
Karen Rose als Taschenbuch. Darauf freue ich mich auch schon sehr!


Im Spiegel-Bestseller „Dornenkleid“, dem 2. Buch der Thriller-Reihe nach „Dornenmädchen“, beschert Karen Rose ihren Lesern einen nervenzerfetzend spannenden Trip in menschliche Abgründe. Ein Thriller, der unter die Haut geht, von der amerikanischen Bestseller-Autorin („Todesstoß“, „Todesspiele“, „Todesherz“)! Jetzt auch als Taschenbuch erhältlich.

Cincinnati, Ohio: Der Journalist Marcus O’Bannion ermittelt mit Detective Scarlett Bishop in dem brutalen Mord an einer jungen Philippinerin, die von einem skrupellosen Menschenhändler-Ring als Sex-Sklavin in die USA gelockt wurde. Um ihr Kartell zu verteidigen, gehen die Verbrecher über Leichen. Marcus und die hübsche Scarlett, die anfangs nicht ahnen, wie tief der Strudel aus Gewalt, Sex und Drogen reicht, müssen bald alle Register ziehen, um die Bande zu stoppen, denn auch für sie beginnt ein Kampf um Leben und Tod.


Und wie würdet Ihr Euch entscheiden?





Hier sind alle meine Antworten auf Giselas Samstagsfragen


Freitag, 15. September 2017

Freitags-Füller #222












  1. Ist denn wirklich schon Herbst? Ich hatte noch auf ein bisschen Altweibersommer gehofft, aber das scheint nichts zu werden.
     
  2. Ich habe ein Rezept für tolle und schnelle Brötchen gefunden, und würde es mal ausprobieren, wenn ich die Zeit dazu hätte.
     
  3. Am liebsten mag ich gerade Erdnussflips naschen.
     
  4. Ich habe noch keine Herbstdekoration.
     
  5. Socken an den Füßen trage ich noch nicht und ich verzichte auch, solange es geht.
     
  6. "Der Weg war lang, aber ich bin angekommen" könnte der Titel eines Buches über mein Leben lauten.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Füße hoch legen und Ruhe, morgen habe ich geplant, den Lieblingsmann aus dem Krankenhaus abzuholen und Sonntag möchte ich nur einen gemütlichen Tag mit dem Lieblingsmann verbringen, nachdem er ja wieder 1 1/2 Wochen im Krankenhaus war!







Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 14. September 2017

Das unendliche Blau von Annette Hohberg [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt Martha, dass sie Krebs hat, im Endstadium. Die Journalistin entscheidet sich gegen jede Art von Therapie und geht stattdessen nach Italien. Ohne festen Plan, nur mit ein paar Träumen im Gepäck macht sie sich auf und verlässt ihre Tochter, ihre Freunde, ihren Vater. Jetzt, da ihr Leben mit einem Ablaufdatum versehen ist, tut sie endlich, was sie immer gewollt und sich immer versagt hat. In Bologna findet Martha nicht nur Antworten auf Fragen, die sie sich bis dahin nie gestellt hat. Sie findet das Lachen, die lange vermisste Lebensfreude – und die große Liebe. Sie trifft Michele, und gerade weil sie weiß, dass ihr nur noch ein paar Wochen bleiben, lässt sie alles zu und nichts aus. Sie zieht die Sicherheitsnetze ein, die sie jahrzehntelang sorgfältig gespannt hat, und lässt den freien Flug zu. Denn sie weiß: Man bereut im Leben nur das, was man nicht getan hat.  
(Kurzbeschreibung gem. Knaur Verlag

Leseprobe


Die Autorin:
Annette Hohberg hat Linguistik, Literaturwissenschaften und Soziologie studiert. Heute arbeitet sie als Journalistin.
Auf die Frage, woher sie die Inspirationen für ihre Romane hole, sagte sie mal: "Ich lebe!". Die Schriftstellerin lebt in München, fühlt sich aber überall auf der Welt zu Hause. Was immer dabei sein muss: gute Bücher und gute Musik.
(Quelle: Knaur Verlag)


Meine Meinung:
Martha erfährt kurz vor ihrem 50. Geburtstag, dass der Krebs, den sie vor ein paar Jahren besiegt zu haben glaubte, zurück ist und sie nicht mehr lange zu leben hat.
Am Abend der Feier, die sie zu ihrem 50. Geburtstag ausrichtet, fällt ein Satz über „Carpe diem“, der wohl der letztendliche Auslöser dafür ist, was Martha dann tut. Noch während der Feier packt sie heimlich ein paar Sachen und verschwindet. Sie entscheidet sich gegen die Chemotherapie, die ihr Leben unter Leiden und vielen Nebenwirkungen nur unwesentlich verlängern wird, und fährt spontan nach Italien.
Ihr Ziel ist Bologna wo Francesca lebt, die sie vor einiger Zeit während einer beruflichen Reise als Journalistin kennengelernt hat. Francesca besorgt ihr ein kleines Appartement und in der Sprachenschule, in der Francesca arbeitet, beginnt Martha italienisch zu lernen. Und sie lernt Francescas Bruder Michele kennen, den sie auf Anhieb mag und in den sie sich verliebt.

Auf den ersten Blick mag diese Geschichte sehr traurig klingen und das ist sie auch teilweise. Aber einen weitaus größeren Teil nehmen für mich Mut und Lebensfreude ein. Martha lässt ihr „normales“ Leben komplett hinter sich. Ihren Vater, der dement in einem Pflegeheim lebt, ihre Anfang 20-jährige Tochter Lina, die sie seit der Scheidung von ihrem Mann vor vielen Jahren alleine aufgezogen hat und ihren Beruf als freie Journalistin. Sie lässt den Alltagstrott, in dem sie gelebt hat und der ihr eigentlich schon länger nicht mehr gefiel, zurück und macht nur noch, woran sie Freude hat. Carpe diem eben.
Mit Michele erlebt sie eine ganz große Liebe, die ihr noch einmal die Lebensfreude zurück bringt.
Ich habe Martha für ihren Schritt bewundert, den für diese Entscheidung hat sie großen Respekt verdient. Auch vor ihren neuen Freunden in Italien verheimlicht sie zunächst ihren Gesundheitszustand, weil sie diese neuen Freundschaften völlig unbefangen erleben möchte.
Es war wunderschön, Martha in ihrem letzten Sommer zu begleiten und zu erleben, wie sie tatsächlich jeden Tag begeht und lebt, als wäre es ihr letzter.
Besonders gut gefallen haben mir ihre Gespräche mit Michele und ihren neuen Freunden, denn es waren tiefgründige Gespräche mit viel Lebensweisheit.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht aber auch sehr ausdrucksvoll. Es gelingt ihr sehr gut, die vielfältigen Emotionen zu transportieren. Das schwierige Thema der unheilbaren Krankheit behandelt sie sehr offen und sachlich ohne zu melodramatisch zu werden.
Ich habe diese wunderbare Geschichte sehr genossen und letztlich auch viel nachgedacht über die Botschaft: „Man bereut im Leben nur das, was man nicht getan hat!“


Fazit: 5 von 5 Sternen







 
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426514168
ISBN-13: 978-3426514160




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 390 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (28. August 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00COD70QI




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Mittwoch, 13. September 2017

Heute fängt der Himmel an von Kristin Harmel [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ...
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Grußwort der Autorin und Vorstellung des Buches


Die Autorin:
Kristin Harmel ist Autorin und Journalistin. Ihre Bestseller Solange am Himmel Sterne stehen und Über uns der Himmel waren in Deutschland ein großer Erfolg und verzauberten auch weltweit viele Leserinnen. Auch ihr neuester Roman Heute fängt der Himmel an erzählt wieder eine bewegende Geschichte von Liebe und Verlust. Kristin Harmel lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Orlando, Florida. (Quelle: Amazon)


Die Autorin auf Facebook und Twitter



Meine Meinung:
 
Sie hat es wieder getan!
Nach "Solange am Himmel Sterne stehen" und "Über uns der Himmel" hat Kristin Harmel mich mit "Heute fängt der Himmel an" wieder sehr berührt und begeistert!
Das Buch erzählt die Geschichte der freien Journalistin Emily, die es gerade nicht leicht hat. Sie verlor ihre eigene Kolumne in einer Zeitung die ihr Hauptjob war und kürzlich ist ihre geliebte Großmutter Margaret verstorben.
Margaret stand Emily besonders nahe, da Emilys Vater die Familie verlassen hatte und Emilys Mutter früh verstorben ist. So war Margaret, die Mutter von Emilys Vater, ihre wichtigste und engste Bezugsperson.
Als Emily überraschend ein Gemälde aus einer Münchner Galerie erhält, ist sie völlig fassungslos, dass dieses Bild offenbar ihre Großmutter als junge Frau zeigt. Auf einer beigelegten Karten steht "Ihr Großvater hat nie aufgehört sie zu lieben. Margaret war die Liebe seines Lebens". Über ihren Großvater weiß Emily aber nichts, da er verschwand noch bevor Emilys Vater geboren wurde und Margaret nie von ihm erzählt hat.
Um herauszufinden, was es mit diesem Gemälde und der Botschaft auf sich hat, muss Emily notgedrungen Kontakt zu ihrem Vater Victor aufnehmen, dem sie einfach nicht verzeihen kann, dass er sie als elfjähriges Kind verlassen hat.
Und so taucht Emily tief in die Vergangenheit ihrer Familie ein.

Mit ihrem wunderschönen, gefühlvollen Schreibstil hat mich Kristin Harmel schnell in den Bann der Geschichte gezogen. Ich hatte aber am Anfang keine Vorstellung davon, wie komplex diese Geschichte sein wird.
Ich habe also mit Emily gerätselt und sie bei ihrer Reise auf den Spuren ihrer Großeltern begleitet. Schon dieser Teil war sehr bewegend und fesselnd.
In einem zweiten Handlungsstrang nimmt uns die Autorin mit in das Jahr 1944 und folgende und wir erleben das Schicksal des jungen Deutschen Peter Dahler, der als Kriegsgefangener nach Amerika gebracht wird und auf einer Zuckerrohrplantage arbeitet. Dort trifft er auf ein junges Mädchen namens Margaret und ist sofort von ihr verzaubert.
Im Wechsel erleben wir also die gegenwärtige Recherche und Suche von Emily sowie die tragische Geschichte von Peter.
Emily nähert sich nach vielen Reisen und Mühen ganz langsam der Wahrheit. Je tiefer Emily in die Vergangenheit eintaucht desto weiter schreitet auch Peters Geschichte voran, bis sich am Ende alles zeitlich verknüpft.

Mit Peters Geschichte verarbeitet die Autorin hier ein Stück Zeitgeschichte, nämlich die der deutschen Kriegsgefangenen in Amerika und später auch als Zwangsarbeiter in England. Dieses Thema nutzt sie für ihre Geschichte und behandelt es sehr einfühlsam ohne wertend oder gar verurteilend zu werden.
Mich hat Peters und damit auch Margarets Schicksal sehr berührt und bewegt.
Aber auch Emilys Geschichte, die neben dem frühen Verlust der Mutter und dem Groll auf den Vater auch noch mit ganz persönlichen Dämonen kämpft, hat mich bewegt. Ich habe mit ihr gelitten und gehofft, dass sich auch für sie alles zum Guten wenden wird.

Diese Geschichte hat mich völlig gefangen genommen und ich hätte das Buch am liebsten in einem Stück durchgelesen. Ich habe eine Achterbahn der Gefühle erlebt und wurde auch durch die Emotionen der Protagonisten mitgerissen.
Auch wenn ich irgendwann ein bestimmtes Ereignis erahnen konnte, gab es besonders gegen Ende noch viele Überraschungen und "Gänsehaut-Momente".
Diese sehr emotionale und bewegende Familiengeschichte über eine große Liebe, Familie, Vergangenheitsbewältigung und Verzeihen hat mich sehr gefesselt und mit den Protagonisten mitfühlen lassen.
Am Ende war ich traurig, dass es schon zu Ende war!
"Heute fängt der Himmel an" ist für mich ein wunderbarer Lesegenuss und ein absolutes Lesehighlight, das mein Herz berührt hat!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!








 
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734102898
ISBN-13: 978-3734102899
Originaltitel: When We Meet Again
Übersetzung: Veronika Dünninger 


 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1619 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3734102898
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. August 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01NAG9ULN




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Montag, 11. September 2017

In ewiger Schuld von Harlan Coben [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, in der Joe ermordet wurde? Um Antworten auf all ihre Fragen zu finden, muss Maya sich den düsteren Geheimnissen nicht nur ihrer eigenen Geschichte stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen ...
(Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag)

Leseprobe


Trailer



Der Autor:
Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Thriller wurden bisher in über 40 Sprachen übersetzt und erobern regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten. Harlan Coben, der als erster Autor mit den drei bedeutendsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet wurde – dem Edgar Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award – gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey.
(Quelle: Goldmann Verlag)


Meine Meinung:
„In ewiger Schuld“ erzählt die Geschichte von Maya, einer ehemaligen Militär-Pilotin. Sie wurde nach einem umstrittenen Kampf-Einsatz, bei dem auch Zivilisten getötet wurden, aus dem Militär entlassen. Aber sie muss nicht nur mit diesem Trauma zurechtkommen, denn ihre Schwester wurde ermordet und nun wurde auch ihr Ehemann Joe vor ihren Augen erschossen.
Die Geschichte beginnt mit Joes Beerdigung, die Maya mit der gemeinsamen 2-jährigen Tochter Lily in ihrer tiefen Trauer wie in Trance über sich ergehen lässt. Da sie nun alleine mit der kleinen Lily in ihrem Haus lebt, schenkt ihre Freundin Eileen ihr eine Nanny-Cam, die in einem digitalen Bilderrahmen versteckt ist. Obwohl Maya ihrem Kindermädchen vertraut, installiert sie die Nanny-Cam. Wenige Tage später ist sie total geschockt, als sie inzwischen gewohnheitsmäßig die Videos der Kamera sichtet. Sie sieht ihren getöteten Mann Joe, der mit der kleinen Lily spielt. Das kann nicht sein, oder doch? Denn Joes Lieblingshemd, das er auf dem Video trägt, fehlt plötzlich in seinem Kleiderschrank. Was geht da vor?
Als sie Isabelle, das Kindermädchen, zur Rede stellt, wird sie von dieser mit Pfefferspray angegriffen.
Daraufhin lässt Maya ihren Job als Fluglehrerin ruhen und beginnt selbst zu ermitteln. Sie begibt sich damit in ein Abenteuer, dessen Ausmaße sich erst zeigen sollen.

Dem Autor ist es gelungen, mich von Beginn an in Mayas Geschichte hinein zu ziehen, denn mit langem Vorgeplänkel hält er sich nicht auf.
Maya ist eine interessante Protagonistin und sehr facettenreich. Sie tat mir leid, nach allem was sie durch machen musste, aber ich habe sie auch für ihre Kraft bewundert, die sie aufbringt, um der Sache mit dem mysteriösen Video auf den Grund zu gehen.
Und schnell ist klar, dass sie eigentlich niemandem mehr vertrauen kann. Es war unglaublich fesselnd mit Maya in diese Geschichte einzutauchen und Stück für Stück die Wahrheit aufzudecken. Dabei gestaltet sich diese Story so komplex, dass man, kaum dass ein Rätsel gelöst wurde, schon wieder neue Ungereimtheiten vor sich hat. Das macht das Buch letztendlich für mich zu einem Pageturner, da trotz etlicher Nebenschauplätze alles irgendwie zusammen zu hängen scheint. Aber für mich war nicht erkennbar, welche Zusammenhänge es genau gibt und vor allem wer für die Morde verantwortlich ist.
Von der Polizeiarbeit erfährt man als Leser, wie oft bei Coben, relativ wenig, bis auf einzelne Fakten, die für den Verlauf der Story wichtig sind. In diesem Fall spielten aber auch der ermittelnde Polizist sowie weitere Personen aus Mayas Umfeld wichtige Rollen. Wobei auch hier lange unklar bleibt, wer vertrauenswürdig ist und zu den „Guten“ gehört. Erst ganz zum Ende verknüpfen sich alle Fäden und die Auflösung bringt eine entscheidende Wendung mit einem Paukenschlag, der mich sehr überrascht und fassungslos gemacht hat.

Dieser Thriller bietet durchgängig unglaubliche und knisternde Spannung, wobei er fast ohne blutige Szenen auskommt und mit seinem ausgeklügelten, raffinierten Plot überzeugt.
Mich hat dieser Thriller wirklich begeistert und ich gebe gerne eine Leseempfehlung!


Fazit: 5 von 5 Sternen


Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Goldmann Verlag
und das Bloggerportal!






 
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442205190
ISBN-13: 978-3442205196
Originaltitel: Fool Me Once
Übersetzung: Gunnar Kwisinski 


 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2503 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3442205190
Verlag: Goldmann Verlag (21. August 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B071XRK3KV




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Montagsfrage #153



http://buch-fresserchen.blogspot.de/p/montagsfrage.html



Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?


Das hält sich bei mir ungefähr die Waage, evtl. sind es etwas mehr Papierbücher, auch durch Rezensionsexemplare, die ich erhalte.
Wie sicherlich viele Leseratten mag ich das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten, die raschelnden Seiten und den Geruch neuer Bücher sehr. Aber z. B. ein dickes Hardcover abends im Bett zu lesen, finde ich sehr mühsam. Da ist ein Reader einfach angenehmer, weil er leichter ist und man die Schriftgröße einstellen kann. So kann ich dann bei gutem Licht auch mal ohne Lesebrille lesen. Auch unterwegs oder auf Reisen möchte ich meinen Reader nicht missen. So hat man nicht viel zu schleppen und der Lesestoff geht trotzdem nie aus. Beim Bücherkauf entscheide ich mich öfter mal für das eBook, weil es einfach günstiger ist oder auch mal als "Deal" in den Stores reduziert angeboten wird. Außerdem ist mein Regalplatz begrenzt und inzwischen haben ich ein ernsthaftes Platzproblem. Bei Reihen die ich verfolge kaufe ich aber immer das Papierbuch. Reihen, bei denen die einzelnen Bücher ja meistens im selben Design gestaltet sind, sehen im Regal besonders schön aus.
Also für mich hat beides Vor- und Nachteile!





Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen


Hier sind alle von mir bisher beantworteten Montagsfragen