Dienstag, 25. April 2017

Die Villa am Meer von Micaela Jary [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Rostock-Warnemünde 1897: Katharinas Hochzeit mit dem verwitweten, wesentlich älteren Manufakturbesitzer und Korbmacher Olaf Borchers steht unter einem schlechten Stern: Nicht nur, dass ihr Herz einem anderen gehört, Borchers halbwüchsiger Sohn ist nicht einverstanden mit der neuen Frau seines Vaters und torpediert die Ehe von Anfang an. Dennoch tut Katharina ihr Bestes, um mit ihrem Mann glücklich zu werden. Doch das ändert sich an dem Tag, an dem sie Pläne für ein eigenes Geschäft macht – einen Strandkorbverleih an der Ostsee ...
(Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Vor allem die Recherche über vergangene Zeiten und alte Geschichten haben es ihr angetan. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München, manchmal taucht sie aber auch zum Schreiben in einem kleinen Landhaus im Landkreis Rostock ab.
(Quelle: Goldmann Verlag)

Offizielle Website der Autorin 


Meine Meinung:
In "Die Villa am Meer" nimmt uns Micaela Jary mit auf eine Reise nach Warnemünde an die Ostsee.
Vor realen historischen Hintergründen und Fakten erzählt sie eine Familiengeschichte und die Geschichte der Erfindung des Strandkorbs sowie der Gründung des ersten Strandkorbverleihs.

Die Hauptprotagonistinnen dieser Geschichte sind zwei Frauen, Katharina und Greta, die zwar beide starke Frauen aber ansonsten sehr unterschiedlich sind.
Katharina heiratet 1897 den wesentlich älteren, verwitweten Korbmacher Olaf Borchers und gibt für diese Ehe ihre Jugendliebe und heimlichen Verlobten Joachim auf. Sie kann ihn aber nie vergessen. Nach der Geburt von zwei gemeinsamen Kindern, die nach Olafs Willen von einer Gouvernante erzogen werden, fühlt sich Katharina nicht ausgelastet und sucht nach Selbstverwirklichung.
Greta, die spätere Ehefrau von Katharinas Jugendliebe Joachim, hat nur ein Ziel: Sie strebt danach in die "bessere" Gesellschaft aufzusteigen und Ansehen zu erlangen. Sie ist von diesem Ziel so besessen, dass sie von Neid, Missgunst und Eifersucht fast zerfressen wird.
Das Leben der beiden Frauen verknüpft sich, als Katharina, zunächst gegen den Willen ihres Mannes, einen Strandkorbverleih gründen will. Sie benötigt dazu einen männlichen Geschäftsführer und hat dafür niemand anderen als ihre Jugendliebe Joachim im Sinn.

Die Geschichte erstreckt sich über den Zeitraum von 1897 bis 1921 und der Leser erlebt nicht nur das Kaiserreich sondern auch die Schrecken des 1. Weltkrieges. Hierbei beschränkt sich die Autorin aber auf die Auswirkungen des Krieges auf die Menschen und stellt nicht das eigentliche Kriegsgeschehen in den Vordergrund. Das hat mir sehr gut gefallen, denn auf diese Art blieb die Geschichte eine Familiengeschichte und entwickelte sich nicht zum Kriegsroman. 
Beim Lesen habe ich recht oft Wut empfunden, wenn ich erleben musste, wie damals mit Frauen umgegangen wurde und welchen Stand sie hatten. In Abhängigkeit von ihren Ehemännern wurde ihnen kaum Selbständigkeit, Mitspracherecht, z. B. bei der Kindererziehung, oder irgend eine Form von Selbstverwirklichung zugestanden. Natürlich weiß ich, dass es damals eben so war aber aus heutiger Sicht ist es für mich kaum noch vorstellbar.
Daher fand ich es spannend zu beobachten, wie Katharina, die mir sehr sympathisch war, sich nach und nach entwickelt und verändert. Ihr gelingt es unter Nutzung gewisser Ereignisse, ihre Ideen und ihre Selbständigkeit voran zu bringen. Dabei hat sie es natürlich nicht immer leicht, weder geschäftlich noch privat.
Auch Greta verändert sich im Laufe der Jahre, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt zu ihrem Vorteil.

Micaela Jary erzählt diese Geschichte in einem angenehmen und mitreißenden Schreibstil. Das Schicksal und die Ereignisse rund um die Protagonisten hat mich gefesselt und ich war gespannt, wie sich am Ende alles zusammenfügen wird.
Natürlich war es ein bisschen vorhersehbar, und irgendwie habe ich es auch erwartet, dass es zwischen Katharina und Joachim wieder knistern wird. Dennoch war es eine große Frage, ob es für beide ein Happy End geben kann.

Die umfangreichen und gründlichen historischen Recherchen der Autorin, die sie in einem längeren Nachwort noch erläutert, lassen die Geschichte authentisch und glaubhaft wirken. Und so gibt sie auch ein Stück deutscher Geschichte wieder.
Die Beschreibungen der Handlungsorte, besonders der Ostseebäder, war sehr gelungen und macht Lust auf eine Reise dorthin.
Ich sah mich vor meinem inneren Auge oft mit einem Buch im Strandkorb sitzen.
Im Epilog erfahren wir noch etwas über die Kinder von Katharina und Greta, was die Geschichte rund macht und auch eine Möglichkeit für eine eventuelle Fortsetzung eröffnet.

Insgesamt hat mich dieser Familienroman mit seinen Themen und historischen Fakten gut unterhalten!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Buch Contact und den Goldmann Verlag!










 
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442485959
ISBN-13: 978-3442485956




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1715 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 513 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3442485959
Verlag: Goldmann Verlag (20. März 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N2QUYVP




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Montag, 24. April 2017

Montagsfrage #137





Das erste Quartal des Jahres ist fast vorüber, wie viel hast du schon gelesen und welche Bücher sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?


Mein Leseziel in diesem Jahr sind 80 Bücher.
Davon habe ich im ersten Quartal 19 Bücher gelesen. Ich liege also nur 1 Buch unter dem Schnitt. Das ist ganz gut, finde ich.
Denn der Urlaub, in dem ich naturgemäß mehr Bücher lese als im Alltag, kommt ja erst noch.

Und hier sind meine Highlights des ersten Quartals:






Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen


Hier sind alle von mir bisher beantworteten Montagsfragen 

Sonntag, 23. April 2017

Wochenrückblick KW 16/2017



gelesen:








gewesen:





gefeiert:

gefreut:

geschlafen:

gedacht:

gebloggt: 







gezwitscher: 
ausgelesen Die Nacht der tausend Lichter von Silke Ziegler 
Offenbar der erste Teil einer Reihe um die Kommissarin 
Sina Engel, der mir sehr gut gefallen hat,
fesselnd und spannend.

angefangen Die Sanduhr unserer Liebe von Kate Riordan
Eine Geschichte von zwei Frauen und einer Familie mit
vielen Geheimnissen.

mit dem Lieblingsmann zum Essen bei unserem
Lieblingsitaliener 

mit meiner Mutter bei der Eigentümerversammlung  
ihrer Wohnanlage

den 17. Hochzeitstag <3

über die kürzere Arbeitswoche

gut, aber mal wieder zu wenig

Hat die nächste Arbeitswoche wirklich 5 Tage! ;-)

Mir blieb diese Woche wenig Zeit, deshalb haben mal
wieder die Rezensionen gelitten und es wurden nur
3 Beiträge:
Top Ten Thursday
Freitags-Füller
Bücher-Neuzugänge





Ich wünsche Euch einen guten Start in eine schöne neue Woche!

Samstag, 22. April 2017

Bücher-Neuzugänge #9/2017

In den letzten beiden Wochen sind zwei Rezensionsexemplare bei mir angekommen. Herzlichen Dank dafür an das Bloggerportal und die Verlage Blanvalet und Goldmann.
Ansonsten war ich standhaft und war weder Bücher shoppen noch in unserem offenen Bücherraum :-)







Karen Swan - Sommerhaus mit Meerblick
Bisher habe ich von der Autorin nur ihre Winterromane gelesen. Nun bin ich gespannt, ob sie auch Sommerromane kann.

Leseprobe 


Tammy Cohen - Du stirbst nicht allein
Nach "Während du stirbst" das zweite Buch der Autorin, auf das ich sehr gespannt bin.

Leseprobe


Ein Klick auf die Cover führt zu Amazon und den Klappentexten.
Viel Spaß beim Stöbern!


(Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links)

Freitag, 21. April 2017

Freitags-Füller #205













  1. Ich lese unheimlich gerne und in jeder freien Minute, auch wenn die Zeit mal nur für ein Kapitel reicht. Das ist immer eine kleine Auszeit und schöne Entspannung.
     
  2. Bei uns gibt es immer wieder mal Resteverwertung. Essen wird nicht weggeworfen!
     
  3. Am Montag Morgen bin ich meistens schlecht gelaunt. Ich bin so ein richtiger Morgenmuffel und montags ist es immer besonders schlimm.
     
  4. Eine Reise nach Tahiti wäre noch ein Traum.
     
  5. Im übrigen wird es aber sicher ein Traum bleiben.
     
  6. Eine schöne Reise mit dem Lieblingsmann ist immer besonders für mich.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend und Let's Dance, morgen habe ich geplant, mich um die Wäsche zu kümmern und Sonntag möchte ich einen entspannten Tag verbringen und Rezensionen schreiben!







Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 20. April 2017

Top Ten Thursday #32






Thema diese Woche:

10 Bücher mit einem Gesicht auf dem Cover

Das Thema war leichter als ich gedacht hatte.
Zu den ersten 4 Büchern gibt es Rezensionen, die sind unten beim Titel verlinkt.
Die Bücher 5 und 6 habe ich zwar gelesen, aber es gibt (noch) keine Rezension und die restlichen Bücher sind von meinem SuB.
Viel Spaß beim Stöbern!










Der Top Ten Thursday ist eine Aktion von Steffis Bücher Bloggeria.
Hier steht wie es funktioniert.

Hier sind alle bisher von mir verfassten Beiträge zum Top Ten Thursday.

Sonntag, 16. April 2017

Wochenrückblick KW 15/2017



gelesen:







gewesen:

geärgert:

gefreut:


gekauft:

geschlafen:

gedacht:

geklickt: 





gebloggt:






gezwitscher: 
ausgelesen Wenn Liebe Cowboystiefel trägt von Emily Bold 
Eine Liebesgeschichte, mit vielfältigen Themen und mal
einer anderen Kulisse.

angefangen Die Nacht der tausend Lichter von Silke Ziegler
Offenbar der erste Teil einer Reihe um die Kommissarin
Sina Engel

außer im Büro nirgendwo

dass unser Festnetztelefon einfach den Geist aufgegeben hat

über einen schönen Karfreitag mit dem Lieblingsmann und
meiner Mutter und leckerem Fischessen

ein neues Festnetztelefon

ganz gut und dank Feiertag auch ausreichend

Der April macht mit dem Wetter halt was er will :-)

Interview mit Constanze Wilken zu "Carreg Cottage"

Mischa hat in Berlin im Hüttenpalast übernachtet

Jörg Maurer im Interview über seinen 9. Jennerwein-Krimi

7 Beiträge:
Montagsfrage
Top Ten Thursday
Freitags-Füller
Ostergruß
3 Rezensionen *1* *2* *3*




Ich wünsche Euch noch ein schönes Osterfest und
einen guten Start in eine schöne neue Woche! 

Frohe Ostern


Ich wünsche Euch allen
ein schönes Osterfest
und
schöne, entspannte Stunden
im Kreis Eurer Lieben!
 
 
Bildquelle: Pixabay
 
 
 
 
Liebe Grüße,
 
Eure Conny
 
  

Samstag, 15. April 2017

8 m² von Candida Schlüter [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Eingesperrt auf 8 m² –
wenn eine Zelle zu deiner ganzen Welt wird

Acht Quadratmeter. Darauf beschränkt sich Hannah Corvins Welt. Die Ärztin sitzt in Untersuchungshaft in der JVA Düsseldorf, beschuldigt des Doppelmordes an ihrem Verlobten und ihrer besten Freundin. Vieles spricht für eine Tat aus Eifersucht – aber Hannah kann sich an nichts erinnern und hat kaum Möglichkeiten, vom Gefängnis aus ihre Unschuld zu beweisen.
Während draußen die Ermittlungen mit Hochdruck vorangetrieben werden, um sie unzweifelhaft überführen zu können, muss sich die junge Frau in der Welt hinter Gittern zurechtfinden. Und die funktioniert nach ganz eigenen, brutalen Spielregeln.

Ein raffinierter Plot und ein realistischer Blick hinter die Mauern des deutschen Vollzugs.

(Kurzbeschreibung gem. Grafit Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Candida Schlüter wurde 1974 in Düsseldorf geboren. Sie studierte Jura in Marburg und Köln und belegte unter anderem Kurse in Kriminalpsychologie. Während ihrer Tätigkeit in der JVA Düsseldorf lernte sie den Gefängnisalltag kennen. Sie lebt mit ihrer Familie in Ratingen.
(Quelle: Grafit Verlag)


Meine Meinung:
Dieser Debütkrimi erzählt die Geschicht der Ärztin Dr. Hannah Corvin, die des Doppelmordes beschuldigt und deshalb in Untersuchungshaft gesteckt wird.
Hannah weiß nicht, was sich im Haus ihrer Freundin Minou ereignet hat. Sie erinnert sich nur noch daran, dass sie sowohl Minou als auch ihren Verlobten Bernd leblos auf dem Boden vorfand und dann selbst bewusstlos wurde. Als sie erwachte wurde sie jedoch von einem Nachbarn für die Mörderin gehalten und so wurde sie von der Polizei festgenommen. Bei den Vernehmungen durch die Polizei wird klar, dass alle Indizien gegen sie sprechen und deshalb wird sie in Gewahrsam genommen.

Alleine diese Situation hat bei mir schon Gänsehaut verursacht. Die Vorstellung unschuldig verhaftet und ins Gefängnis gesteckt zu werden, ist so ziemlich das Schlimmste, was passieren könnte.
Die Autorin war in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf beruflich tätig und lernte dort den Gefängnisalltag kennen. Daher beschreibt sie das was Hannah in der Untersuchungshaft erdulden muss sehr anschaulich und realistisch.
Bei mir hat das sehr beklemmende Gefühle ausgelöst. Allein schon die Aufnahme ist menschenverachtend. Die Unterbringung in einer nur 8 m² großen Zelle mit zwei Personen kann man sich kaum vorstellen und dazu kommen noch schlechte hygienische Verhältnisse, unangenehme Mithäftlinge und Psychoterror. Alles ist reglementiert und Hannah ist all dem hilflos ausgeliefert.
Diese Hilflosigkeit und Verzweiflung ist bei mir beim Lesen auch gut angekommen. Ich habe eine Achterbahn der Gefühle von Wut über Angst bis Hoffnungslosigkeit erlebt.
Hannahs einziger Ausweg ist, darauf zu hoffen und zu vertrauen, dass die ermittelnden Polizisten ihre Arbeit gut und gründlich machen und ihre Unschuld bewiesen wird.

Und so sorgen in diesem Buch nicht nur Hannahs Schicksal im Gefängnis sondern auch die polizeilichen Ermittlungen für Spannung. Ich habe mitgefiebert und ständig für Hannah gehofft, dass der wahre Täter gefunden wird.
Allerdings stellt sich auch immer wieder die Frage, ob Hannah wirklich unschuldig ist?

Dieser Krimi bietet nicht die sonst üblichen Wendungen und falschen Fährten. Aber er überzeugt mit realistischen Darstellungen von Polizeiarbeit und Gefängnisalltag mit allen Facetten.
Die beklemmende Atmosphäre und der Sachverhalt an sich haben mich noch länger aufgewühlt und begleitet!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Grafit Verlag!









 
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Grafit; Auflage: 1 (21. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3894254890
ISBN-13: 978-3894254896




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1564 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Grafit Verlag; Auflage: 1 (21. März 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N49FO7Z




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Freitag, 14. April 2017

Freitags-Füller #204













  1. Gesetzt den Fall ich hätte alle Bücher vom SuB gelesen, würde ich einfach neue kaufen ;-)
     
  2. Bunte Eier, Frühlingsblumen und Zeit mit der Familie gehört für mich unbedingt zum Osterfest.
     
  3. Eine Mini-Auszeit am Tag tut unglaublich gut. Deshalb gönne ich mir meistens mehrere davon, z. B. in der Frühstücks- und Mittagspause und nutze sie zum Lesen.
     
  4. Ich habe schon ewig nichts mehr gebacken. Ich bin auch nicht so das Backtalent :-)
     
  5. Wenn die Kirschblüten in der Bonner Altstadt blühen, ist da immer der Teufel los und viele Menschen schauen sich das an. Es sieht aber auch einfach zu schön aus!
     
  6. Jetzt noch mal Frost, nein danke!
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend mit dem Lieblingsmann und meiner Mutter beim Fischessen, morgen habe ich geplant ein bisschen Papierkram zu erledigen und eine Rezension zu schreiben und Sonntag möchte ich einen schönen Ostersonntag bei hoffentlich schönem Wetter verbringen!







Ich wünsche Euch noch einen schönen Karfreitag und ein
schönes, entspanntes Osterfest!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 13. April 2017

Top Ten Thursday #31






Thema diese Woche:

10 Bücher, deren Titel mit einem "H" beginnen


Nachdem ich letzte Woche bei den Dilogien ausgesetzt habe, bin ich diese Woche wieder gerne beim TTT dabei.
Bücher mit "H" fanden sich leichter als ich dachte und ich habe Harry Potter weggelassen, der sich diese Woche sicher häufig auf den Listen findet :-)
Zu den ersten 4 Büchern gibt es Rezensionen, die sind unten beim Titel verlinkt.
Nr. 5 habe ich gelesen aber (noch) keine Rezension geschrieben und die restlichen 5 Bücher fanden sich auf meinem SuB.




  • Joy Fielding - Herzstoß
  • Debbie Macomber - Herbstleuchten
  • Anselm Neft - Hell
  • Lucinda Riley - Helenas Geheimnis
  • Christiane v. Laffert - Herz verloren, Glück gefunden
  • Daniela Sacerdoti - Himmel im Herzen
  • Christine Rath - Heidezauber
  • Stefan Ahnhem - Herzsammler
  • Mark Childress - Haben Sie das von Georgia gehört?
  • Andreas Winkelmann - Höllental



Der Top Ten Thursday ist eine Aktion von Steffis Bücher Bloggeria.
Hier steht wie es funktioniert.

Hier sind alle bisher von mir verfassten Beiträge zum Top Ten Thursday.

Mittwoch, 12. April 2017

Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …  
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und war wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Offizielle Website der Autorin

Die Autorin auf Twitter, Facebook und Instagram


Meine Meinung:
In "Mein Herz ist eine Insel" entführt uns die Autorin auf die fiktive schottische Insel Bailevar. Diese winzige Insel bildet eine schöne Kulisse für diese Geschichte und spielt selbst aufgrund ihrer Abgeschiedenheit auch eine wichtige Rolle. So schön die Landschaft dort auch sein mag, die die Autorin schön und bildhaft beschreibt, das Leben dort ist relativ ruhig, ländlich und fast ereignislos. Deshalb konnte ich die Protagonistin Isla gut verstehen, dass sie nach Verlust von Partnerschaft, Wohnung und Job nur mit Widerwillen und notgedrungen dorthin und damit in ihr Elternhaus zurückkehrt. Schon als Jugendliche war ihr das Leben dort zu eintönig, weshalb sie Jahre zuvor die Insel verlassen hatte.
Auch innerhalb ihrer Familie scheint es in früheren Zeiten Unstimmigkeiten gegeben zu haben, denn Islas Empfang ist nicht gerade herzlich.
Und so merkt man Isla ihren Unwillen über ihre Situation deutlich an, auch an ihrem Verhalten gegenüber den Inselbewohnern. Das hat sie mir anfangs nicht sehr sympathisch gemacht. Aber im Laufe der Geschichte verändert sich Isla zu ihrem Vorteil und ich konnte erkennen, wie sie die Vergangenheit mehr und mehr verarbeitet.
Dass sie irgendwann beginnt, sich auf der Insel doch wohlzufühlen, liegt nicht nur am Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Finn. Es war vorhersehbar, dass es zwischen den beiden erneut knistern würde. Dennoch hat mir die langsame Entwicklung gefallen, denn beide haben noch einiges aus der Vergangenheit aufzuarbeiten.
Da die Geschichte abwechselnd aus Islas und Finns Sicht erzählt wird, konnte man gut die Gedankengänge von beiden nachvollziehen und erleben, wie sie sich langsam wieder annähern. Dabei fand ich Finn sehr sympathisch, denn er ist warmherzig, ein Familienmensch und auch der Gemeinschaft auf der kleinen Insel verbunden.
Meine Lieblingsfigur war aber eindeutig Shona. Die alte Dame ist nicht nur sehr liebevoll im Umgang mit Isla und kann gut alte Geschichten und Legenden erzählen. Sie hat einen ganz besonderen Charme und wirkte auch ein bisschen geheimnisvoll. Aber noch geheimnisvoller ist der Tourist Jared, der mit seinen Fragen und seinem Verhalten sehr rätselhaft ist und auf diese Art Spannung in die Geschichte bringt.

Mir hat die Lesezeit auf Bailevar mit Isla, Finn und den anderen Bewohnern gefallen. In einem lockeren und flüssigen Schreibstil erzählt die Autorin eine Geschichte von Vergangenheitsbewältigung, Neuanfang, Geheimnissen und Liebe.
Die schöne Mischung aus romantischen, humorvollen, nachdenklichen und auch traurigen Momenten macht das Buch zu einem unterhaltsamen Wohlfühlroman für entspannte Lesestunden!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!







 
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (27. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764505931
ISBN-13: 978-3764505936
 



 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1156 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3764505931
Verlag: Blanvalet Verlag (27. März 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01MYWPWC4



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