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Freitag, 24. April 2026

Freitags-Füller #618








  1. Was ist bloß los mit unseren Politikern insbesondere mit unserem Regierungschef. Der ist an Widerlichkeit wirklich nicht mehr zu überbieten und seine Partei hat das "Christlich" im Namen wirklich nicht mehr verdient.
     
  2. Im Mai habe ich wieder einen Termin beim Zahnarzt .
     
  3. Es könnte sein, dass die Papierberge im Arbeitszimmer mal wieder sortiert und abgeheftet werden müssen.
     
  4. Ich nehme mir das so oft vor und es klappt dann doch wieder nicht, weil die Zeit und/oder die Lust fehlen.
     
  5. Meine letzte Autofahrt war am Mittwoch ins Büro und die nächste folgt gleich zu meiner Mutter ins Seniorenheim.
     
  6. Ich freue mich auf die heimischen Erdbeeren.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Einladung einer Kollegin anlässlich ihres runden Geburtstags zum Italiener, morgen habe ich geplant, die übliche Hausarbeit zu erledigen und die heutige Folge von Let's Dance nachzuholen und Sonntag möchte ich ausschlafen, meine Medikamente für die nächsten zwei Wochen vorbereiten und viel lesen!
 




Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller
 

Donnerstag, 23. April 2026

Das Leuchten von Ligurien von Cristina Caboni [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Ein Wein, der auf dem Meeresgrund gereift ist – so etwas hat Adeline noch nie gehört. Der edle Tropfen ist von Miranda, einer alten Dame, die im Rathaus von Nizza, Adelines Arbeitsplatz, nach Hinweisen auf ihren tot geglaubten Sohn gesucht hat. Sie ist überzeugt, ihn auf der Straße gesehen zu haben. Adeline, die sich als Archivarin leidenschaftlich für Familienforschung interessiert, fasst sich ein Herz und reist zu Miranda nach San Remo, in die Stadt der Blumen, traumhaften Buchten und malerischen Strände, um Nachforschungen anzustellen. Das Geheimnis, das sie ans Licht bringt, führt sie auf die Spur ihrer eigenen Vergangenheit … 
(Kurzbeschreibung lt. Blanvalet Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Cristina Caboni lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf Sardinien, wo sie sich leidenschaftlich um die Imkerei ihrer Familie kümmert. Ihr Debütroman »Die Rosenfrauen« war ein internationaler Erfolg und stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Seitdem inspiriert Cristina Caboni ihre Leser*innen mit Geschichten über mutige Protagonistinnen, die sich nach einer Krise neu erfinden. Vor der wunderschönen Kulisse Italiens, zwischen verwunschenen Dörfern und flirrenden Sommertagen, wachsen sie über sich hinaus und finden das Glück. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Adeline lebt in Nizza und ist als Archivarin tätig, die sich besonders für Familienforschung interessiert. Sie lebt ziemlich zurückgezogen und hat nicht viele soziale Kontakte. Nur Damien ist wie ein Vater für sie, denn er hat sie als Sozialarbeiter vor Jahren als Jugendliche von der Straße geholt. Ihn und seine Familie liebt sie sehr.
Durch Zufall erfährt Adeline im Einwohnermeldeamt beim Besuch einer Kollegin, dass dort eine Frau erscheint, die ihren Sohn sucht. Sie hatte ihn angeblich bei einer Veranstaltung gesehen, obwohl man ihr erzählte, dass er im Jahr 1949 bei der Geburt gestorben war.
Die Kollegin kann jedoch keine Eintragungen zu dem Mann finden. Da die Dame völlig aufgelöst ist, nimmt sich Adeline ihrer an und erfährt, dass sie Miranda heißt und auf einem Weingut in San Remo lebt. Sie ist fest davon überzeugt, dass der Mann den sie sah, ihr Sohn sein muss, den sie damals Nikolaj nannte. Die Augen waren ihr vertraut und eine Mutter spürt das.
Adeline lässt die Geschichte nicht los und da sie Familienforschung liebt und gut beherrscht, möchte sie sich der Sache annehmen.
Als Dank erhält Adeline von Miranda eine Flasche Wein zugesandt, der auf dem Meeresboden gereift ist. Bei der Verkostung überkommt Adeline ein merkwürdiges Gefühl, dass sie noch darin bestärkt, nach Nikolaj zu suchen. Doch ihr väterlicher Freund Damien ist irgendwie dagegen und möchte sie von der Suche abhalten.
Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?

Anfangs lernt man Adeline und ihre Lebensgeschichte kennen. Sie hat als Kind und Jugendliche einiges erleben müssen, dass sie fast von der richtigen Bahn hat abkommen lassen. Doch mit Damians Hilfe bekam sie seinerzeit die Kurve und machte eine Ausbildung, die sie dann wieder auf einen guten Weg führte. Sie ist eine facettenreiche Figur, die ich mochte, weil sie geradlinig ist und ihren Weg geht, so wie sie das mag und möchte. Ihre Leidenschaft für die Archive und besonders die Familienforschung ist gut bei mir angekommen. Und so konnte ich gut verstehen, dass sie Mirandas Geschichte nicht mehr losgelassen hat und sie schließlich nach San Remo zu Miranda reist, um mehr zu erfahren.
Es war sehr schön zu erleben, welche wunderbare Verbindung zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen entsteht. Mit Mirandas Informationen beginnt Adeline mit der Suche nach Nikolaj. Dabei deckt sie ganz langsam und nach und nach einige Fakten auf, die sie regelrecht erschüttern, denn es gibt tatsächlich eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit.
Zwischenzeitlich gibt es ein paar Längen, wenn es nicht so richtig voran geht, aber auch diese tragen auf ihre Weise zur Handlung bei.

Das Archiv, in dem Adeline arbeitet, bekommt einen neuen Leiter, da der aktuelle nach vielen Jahren in Rente geht. Der neue Chef ist kein geringerer als ihr Ex-Freund Janus, was Adeline zuerst auch einmal aus der Bahn wirft und tatsächlich über eine Versetzung nachdenken lässt.
Gespannt habe ich verfolgt, wie die beiden, die etwa ein Jahr ein Paar waren, nach einigen Jahren wieder aufeinander treffen und miteinander klar kommen müssen, eben im Vorgesetzten-Mitarbeiterin-Verhältnis. Ich habe fast erwartet, dass da noch oder wieder Gefühle entstehen könnten.

Das Thema Wein spielt ebenfalls eine große Rolle in dieser Geschichte. Es war interessant im Zusammenhang mit Mirandas Weingut einiges darüber zu erfahren. Von Wein, der auf dem Meeresgrund in Flaschen reift, hatte ich auch noch nie gehört. Mit Interesse habe ich auch die Fakten und Informationen über Wein und Weinbau zu Beginn eines jeden Kapitels gelesen.

„Das Leuchten von Ligurien“ ist ein durchaus fesselnder Roman über ein Familiengeheimnis und der Suche nach den Wurzeln. Cristina Cabonis lebendiger und mitreißender Schreibstil macht ihn zu einem schönen Leseerlebnis, das mit Herzlichkeit und Gefühlen auch berühren kann!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 18. März 2026
Auflage ‏ : ‎ Deutsche Erstausgabe
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3734115035
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734115035
Originaltitel ‏ : ‎ La ragazza senza radici 
Übersetzung  :  Ingrid Ickler 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0F2SLCVVZ
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 18. März 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 7.6 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3641335243 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Cristina Caboni außerdem gelesen und rezensiert:
Caboni, Cristina - Die Rosenfrauen   
Caboni, Cristina - Die Oleanderschwestern
Caboni, Cristina - Der Zauber zwischen den Seiten     
Caboni, Cristina - Die Seidentöchter      
Caboni, Cristina - Die Gartenvilla      
Caboni, Cristina - Die Glücksmalerin    
Caboni, Cristina - Der Zauber der Lagune    
 
 

Dienstag, 21. April 2026

Tod mit Meerblick von Tanja Janz [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Foto-Wettbewerb, Schwimmclub, Geschichtschronik – die drei Seniorinnen Lilo, Ditte und Gertrud haben eigentlich genug um die Ohren. Doch der Fund eines Fasses voller Luxusuhren am Strand von St. Peter-Ording katapultiert sie mitten in einen Kriminalfall. Wenig später wird die Camperin Andrea Meisner tot aufgefunden. Die Polizei glaubt an Selbstmord, doch Lilo und ihre Freundinnen haben Zweifel. Zwischen Reitplatz, Camperalltag und Bestattungsinstitut ermitteln die drei Seniorinnen und kommen der Wahrheit mit ihrem untrüglichen Instinkt für seltsame Vorkommnisse immer näher ... gefährlich nah. 
(Kurzbeschreibung lt. Harper Collins Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste. 
(Quelle: Harper Collins Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Mit Schirm, Scharfsinn und Sanddornlikör ermitteln die drei Seniorinnen Lilo Ampütte, Gertrud Möbius und Ditte Wilhelm zum ersten Mal gemeinsam.
Eigentlich sind sie mit anderen Dingen beschäftigt, Lilo führt ja ihren Campingplatz und dann gibt es da noch den Fotowettbewerb für den Ortskalender von St. Peter-Ording und einen Schwimmclub zum gemeinsamen Schwimmen am Morgen wollen sie auch gründen.
Als Lilo am Strand ein angeschwemmtes Fass findet, in dem sich offenbar Luxus-Uhren befinden, wird die Polizei hinzugezogen und beginnt mit Ermittlungen, denn dieser Fund ist schon merkwürdig.
Wenig später quartiert sich eine gewisse Andrea Meisner auf dem Campingplatz von Lilo ein und wird kurz darauf an einem Aussichtspunkt tot aufgefunden. Die Polizei vermutet einen Selbstmord doch Lilo und ihre beiden Freundinnen bezweifeln das.

Es hat mir richtig gut gefallen, dass in diesem Küstenkrimi drei wohlbekannte Damen die Hauptfiguren sind, die man bereits aus früheren Wohlfühlromanen der Autorin kennt.
Lilo führt den Campingplatz Strandperle, Ditte führt einen alteingesessenen Friesenhof und Gertrud hilft ihrem Lebensgefährten im örtlichen Bestattungsunternehmen. Zudem sind die drei seit Jahren enge Freundinnen und teilen viel miteinander. Und sie kennen sich natürlich besonders gut in ihrer Heimat aus und können viele Dinge besonders gut einschätzen.

So war es schön lesend wieder nach St. Peter-Ording zu reisen und mit den drei Damen auf zu ermitteln. Das war durch die Vielzahl früherer Romane wie nach Hause kommen. Die Liebe der Autorin zu diesem Ort spürt man auf jeder Seite und man spürt den salzigen Wind und sieht den weiten Strand und die Salzwiesen vor dem inneren Auge. So wird es auch immer ein kleiner Urlaub im Kopf am Wattenmeer.

Der Fall gestaltet sich spannend, denn man muss herausfinden, ob der Tod von Andrea Meisner und das merkwürdige Fass am Strand in einer Verbindung stehen. Die Polizei ermittelt den drei Damen nicht gründlich genug, so dass sie sich selbst auf Spurensuche begeben.
Mit Geschick und guten Spürnasen kommen sie so einigen Dingen auf die Spur, die bis weit in die Vergangenheit reichen.
Das gestaltet sich durchaus fesselnd, auch wenn es zwischendurch immer mal wieder Ablenkung durch andere Dinge gibt, nicht für die drei Damen auch für die Lesenden. Aber miträtseln macht hier Freude wenn man gemeinsam mit den Damen auf Verbrecherjagd geht.

Tanja Janz hat hier einen unblutigen Cosy Crime vorgelegt, der abwechslungsreich und originell ist. Ein schönes Setting, liebenswerte Protagonistinnen, norddeutscher Humor und ein bisschen Urlaubsfeeling bilden eine schöne Mischung für einen kurzweiligen Küstenkrimi, der mich gut unterhalten hat!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Harper Collins Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 24. März 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 304 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 336501277X
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365012772 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FQJNF4HF
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins eBook
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 24. März 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1.0 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3749909933 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Tanja Janz außerdem gelesen und rezensiert:
Janz, Tanja - Friesenherzen und Winterzauber 
Janz, Tanja
- Mit dir auf Düne sieben

Janz, Tanja
- Strandrosensommer 

Janz, Tanja
- Dünenwinter und Lichterglanz    

Janz, Tanja
- Das Muschelhaus am Deich    

Janz, Tanja
- Dünentraumsommer   
Janz, Tanja - Wintermeer und Dünenzauber   
Janz, Tanja - Leuchtturmträume   
Janz, Tanja - Friesenwinterzauber    
Janz, Tanja - Wintermeer und Bernsteinherzen    
Janz, Tanja - Winterstrandtage   
Janz, Tanja - Nordseefunkeln
Janz, Tanja - Willkommen in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-(M)Ording Reihe 1)
Janz, Tanja - Fiese Brise in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-(M)Ording Reihe 2)
Janz, Tanja - Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-(M)Ording Reihe 3) 
Janz, Tanja - Wo der Seewind flüstert (St.-Peter-Ording-Saga 1)
Janz, Tanja - Was die Dünen verheißen (St.-Peter-Ording-Saga 2)
 

Montag, 20. April 2026

Wochenrückblick KW 16/2026

 


 
gelesen:
beendet Sommernachtsglück von Sue Moorcroft
Ein schöner, sommerlicher Roman in einem kleinen englischen Küstendorf
 
durchgelesen Firefly Island: Gegen die Vernunft von Miriam Covi
Der Auftakt einer Trilogie auf einer kleinen Insel in Nova Scotia/Kanada 
 
angefangen Die schwimmende Buchhandlung von Venedig von Annabel French
Der zweite Teil der "Love and the City-Reihe" mit Bücherthema 

gesehen:
Wer wird Millionär?, Maibockanstick in München, Küchenschlacht XXL, Traumschiff Island (Mediathek), Let's Dance, Der Quiz Champion, Ein sehr gutes Quiz (mit hoher Gewinnsumme)

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, beim THW Ortsverband Siegburg

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro    
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert 
 
gekauft: 
einen neuen Einkaufs-Trolley für den Lieblingsmann
 
gefeiert:
den 26. Hochzeitstag 

geärgert:
Ein offenkundig ahnungsloser Umweltminister entscheidet über das Schicksal des gestrandeten Wales und beschwert sich dann über den Shitstorm, den er im Netz erhält.
Warum muss eine privat finanzierte Rettungsaktion überhaupt genehmigt werden? Das ist ein Wildtier und gehört sicherlich nicht dem Land oder den Behörden. 

gefreut:
über die Möglichkeit, das THW zu besuchen und dort interessante Dinge zu sehen und gute Gespräche führen zu können.

geschlafen:
leider weiterhin nicht besonders gut

gedacht:
Die Mineralölsteuer wird um 17 Cent je Liter gesenkt. Man erwartet, 
dass die Konzerne das an die Kunden weitergeben. Warum schreibt man das 
nicht gleich rein ins Gesetz? So machen sich wieder andere die Taschen voll und bei uns kommt nichts an.

gegessen:
Nudelauflauf, Cheeseburger, Hühnchen süß-sauer mit Reis, Pizza 4 Käse, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, Rinderfiletsteak mit Pommes und Sauce Bearnaise, Spargelrisotto

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 17. April 2026

Die Gezeitentochter von Florence Winter [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Um ihre Schwestern zu schützen, setzte sie alles auf Spiel

Die 32-jährige Emma Miller hat sich ihren Traum erfüllt: Vom Geld ihres ersten Bestsellers kauft sie sich ein altes Herrenhaus auf einer schottischen Insel. Das Haus war bis vor Kurzem in Familienbesitz und ist ziemlich heruntergekommen. Emma stürzt sich begeistert in die Renovierung, bis sie auf eine eingemauerte Leiche stößt. 

Die Polizei stellt fest, dass es sich um einen Toten handelt, der vor etwa 200 Jahren starb. Doch obwohl es wahrscheinlich ein Gewaltverbrechen war, ermittelt sie nicht weiter. Emmas Neugier ist hingegen geweckt, und sie nimmt Kontakt zum letzten Bloomsbury auf, den gutaussehenden Anwalt Joey.

Zusammen tauchen sie immer tiefer in die tragische Familiengeschichte ein und kommen dem Geheimnis einer mutigen jungen Frau auf die Spur. Einer Frau, die das Glück ihrer Familie über ihr eigenes stellte ... 
(Kurzbeschreibung´lt. Piper Verlag)
 
 
weitere Teile:
3. Die Wellentochter (erscheint am 31.07.2026) 
 
 
Die Autorin:
Florence Winter liebt Geheimnisse, alte Häuser und Geschichten, die von klein auf ihr Leben begleiten. Sobald sie lesen konnte, fing sie auch an zu schreiben. Später studierte sie Germanistik, gründete ein Theater und lebt heute mit fünf Hunden, einer Katze und einem Mann zusammen. In England und Schottland fühlt sie sich zu Hause und liebt die unendliche Weite der Highlands.  
(Quelle: Piper Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Die 32-jährige Emma Miller ist Schriftstellerin und hat mit ihrem ersten Buch einen Erfolg gelandet. Nun hat sie sich von ihrem sehr dominanten Mann getrennt und sucht ein neues Zuhause.
Auf der Insel Orkney entdeckt sie ein altes Herrenhaus, das vom letzten Erbe der Familie verkauft wird.
Emma ist von dem Haus fasziniert und möchte es kaufen, damit sie dort ein neues Heim und einen ruhigen Platz zum Schreiben hat.
Als mit den Renovierungsarbeiten beginnt entdeckt sie in einer Trennwand, die nachträglich in einem großen Raum eingebaut wurde, einen Toten. Da dieser zwar vermutlich ermordet wurde aber das bereits vor etwa 200 Jahren, sichert die Polizei zwar Spuren, ermittelt aber nicht weiter. Dann geschehen merkwürdige Dinge und Emmas Neugier auf die früheren Besitzer und die Herkunft des Toten ist geweckt. Mit Unterstützung des letzten Erbes der Bloomsburys, dem smarten Anwalt Joey, geht sie auf Spurensuche und die beiden tauchen ein in eine tragische Familiengeschichte.

Wie auch schon im ersten Band der „Frauen der Inseln“ entführt uns die Autorin auf eine kleine rauhe Insel vor der Nordküste Schottlands, auf die Inseln Orkney.
Das Setting ist gut gewählt, interessant und bildhaft beschrieben, so dass ich mir vieles gut vorstellen konnte und auch interessiert im Internet nach Bildern der Inseln gesucht habe.
Erneut wurde ich schnell an die Handlung gefesselt, was auch dem mitreißenden Schreibstil der Autorin zu verdanken ist.
Sie erzählt auch diese Geschichte in zwei Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart erleben wir Emma, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist, nachdem sie ihren Mann verlassen hat. Ihre Eltern verstehen ihre Entscheidung nicht und stellen sich mehr auf die Seite ihres Schwiegersohns. Alle drei gemeinsam wollen Emma den Kauf des Anwesens ausreden, doch Emma lässt sich nicht beirren. Sie hat schon genaue Pläne, was sie dort machen möchte, damit sie sich den Unterhalt des großen Hauses langfristig leisten kann. Als ihr merkwürdige Dinge geschehen und Emma das Gefühl hat, beobachtet und verfolgt zu werden, denkt sie, dass sie jemanden stört und dieser sie vertreiben möchte. Aber sie hält tapfer durch.
Gemeinsam mit dem Anwalt Joey begibt sie sich auf Spurensuche und die beiden tauchen ein die Geschichte der Bloomsburys.

Im zweiten Handlungsstrang erleben wir in den 1840er Jahren die junge Abigail, eine der drei Töchter des Hauses, sowie den ebenso jungen Eszra.
Abigail wird zu ihrer Tante nach Glasgow geschickt, damit sie dort einen Ehemann finden soll. Sie findet auch schnell jemanden, der ihr gut gefällt und das Interesse scheint auch bei dem jungen Mann vorhanden zu sein. Doch ihre Tante verhindert die Verbindung, denn sie plant insgeheim etwas anderes. Ihr eigener Sohn, Abigails Cousin, wäre nämlich der nächste Erbe, solange die Töchter nicht verheiratet sind, denn in dieser Zeit durften nur Männer erben. Doch der Cousin stellt sich als Tyrann und gefährlich heraus. Abigail muss eine schwere Entscheidung treffen, denn sie möchte unter allen Umständen ihre Familie retten und ihre Mutter sowie die Schwestern schützen, so dass sie in eine völlig andere Rolle schlüpft.

Nicht nur die Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen sorgen hier für viel Spannung. Der Teil in der Vergangenheit nimmt mehr Raum ein als die Gegenwart und entwickelt sich dramatisch und sehr fesselnd. In der Gegenwart kommen Emma und Joey Schritt für Schritt dem Geheimnis auf die Spur und kommen sich dabei, wie zu erwarten war, auch näher.

Auch die zweite Teil über „Die Frauen der Inseln“ hat mich begeistert und sehr gefesselt. Toll gezeichnete Charaktere, eine beeindruckende Handlung und dazu die tolle Landschaft und das alte Herrenhaus auf Orkney sind die Bausteine einer packenden Geschichte!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 27. Februar 2026
Auflage ‏ : ‎ 2.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3492322727
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492322720 

ASIN ‏ : ‎ B0FV3QM6PB
Herausgeber ‏ : ‎ Piper ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 27. Februar 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 6.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492613026 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 

Freitags-Füller #617

 







  1. Wann darf ich denn mal Urlaub nehmen? Das sollte ich im Dienst bald mal klären.
     
  2. Alles was ich tue, mach ich normalerweise sorgfältig .
     
  3. Informationen, die für mich nicht wichtig sind oder mich gar nicht interessieren, lese ich üblicherweise auch nicht.
     
  4. Wir haben schon ein paar Monate niemanden mehr eingeladen.
     
  5. Drei Dinge auf meinem Tisch: eBook-Reader, Smartphone und ein Getränk.
     
  6. Bei uns gab es schon den ersten Spargel.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die neue Folge von Let's Dance, morgen habe ich geplant, die übliche Hausarbeit und die Wäsche und Sonntag möchte ich entspannen, Kraft tanken und viel lesen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Dienstag, 14. April 2026

Wochenrückblick KW 15/2026

 


 
gelesen:
beendet Das kleine Cottage in Irland von Julie Caplin
Der 7. Teil der Romantic Escapes Reihe in einer Kochschule in Irland 
 
durchgelesen Sommerwind in der Toskana von Karin Seemayer
Ein schöner Roman zum Wegträumen nach Italien
 
angefangen Sommernachtsglück von Sue Moorcroft
Ein schöner, sommerlicher Roman in einem kleinen englischen Küstendorf

gesehen:
Wer wird Millionär?, Fußball Champions League, Aktenzeichen XY, Wer stiehlt mir die Show (Mediathek), Let's Dance, Wer weiß denn sowas XXL, Wer stiehlt Andrea Petkovic die Show?

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro   
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert 
Dafür gesorgt, dass meine Mutter im Seniorenheim beim Friseur nicht mehr bar bezahlen muss sondern man mir monatlich eine Rechnung schickt. Aufgrund ihrer Augenerkrankung kann sie die Geldscheine kaum noch erkennen bzw. auseinanderhalten. So ist es für sie bequemer.
 
geärgert:
über meine Schlafstörungen

gefreut:
über neue Bücher
 
Der Auftakt zur neuen Trilogie auf einer Insel vor der Küste von Nova Scotia
 
Der zweite Teil der "Love an the City-Reihe" in Venedig

geschlafen:
weiterhin schlecht mit vielen Unterbrechungen

gedacht:
Die Bundesregierung will die Bürger entlasten. Da bin ich ja mal gespannt, ob davon beim "kleinen Mann" etwas ankommt

gegessen:
Gulasch mit Nudeln, Bratkartoffeln mit Spiegelei, Wurstsalat mit Brezeln, Blumenkohlauflauf, Frikadellen mit Wirsing, Nudeln mit Tomatensauce, Schnitzel mit Spargelragout

gebloggt:
Rezension zu Die Sturmtochter von Florence Winter


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 10. April 2026

Die Sturmtochter von Florence Winter [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Was geschah damals auf der Insel der vermögenden Familie Fraser? 

Erst geht ihr Auto in Flammen auf, dann geschehen unheimliche Dinge im einsamen Herrenhaus ihrer Familie. Wer will die 24-jährige Journalistin Isla Fraser davon abhalten, das Geheimnis um ihre Tante Shelly, die vor zwanzig Jahren verschwand, zu lüften? Tagebucheinträge ihres Vorfahren sowie die Aufzeichnungen seiner Tochter Rosa aus den 1850er-Jahren führen Isla erst an die wilde Küste Schottlands und schließlich auf eine vom Sturm umtoste Insel, die seit vielen Jahren im Familienbesitz ist. 

Wieso wusste Isla von dieser Insel nichts? Als der charmante Fischer Ben anbietet, Isla mit seinem Boot auf die Insel überzusetzen, scheint es ein Glücksfall. Bis sie dort einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur kommt, das auch Shelly und Rosa zum Verhängnis wurde.

In höchster Gefahr wendet sich Isla an Ben. Doch kann sie ihm und ihren Gefühlen wirklich trauen? Schon einmal nahm eine Liebe auf dieser Insel ein schicksalhaftes Ende ...  
(Kurzbeschreibung lt. Piper Verlag)
 
 
Weitere Teile:
3. Die Wellentochter (erscheint am 31.07.2026)
 
 
Die Autorin:
Florence Winter liebt Geheimnisse, alte Häuser und Geschichten, die von klein auf ihr Leben begleiten. Sobald sie lesen konnte, fing sie auch an zu schreiben. Später studierte sie Germanistik, gründete ein Theater und lebt heute mit fünf Hunden, einer Katze und einem Mann zusammen. In England und Schottland fühlt sie sich zu Hause und liebt die unendliche Weite der Highlands.  
(Quelle: Piper Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Die 24-jährige Isla Fraser ist Tochter einer wohlhabenden Familie und arbeitet als freie Journalistin. Unterstützung ihrer Familie durch deren Einfluss und Geld lehnt sie aber ab, was öfter mal zu Unstimmigkeiten mit den Eltern führt. Aktuell recherchiert sie zum Verbleib ihrer Tante Shelley, die vor zwanzig Jahren nach Australien ausgewandert sein soll. Doch niemand hat mehr etwas von ihr gehört. Irgendjemand scheinen diese Recherchen nicht zu gefallen, denn es geschehen merkwürdige Dinge, ihr Auto brennt, Beinaheunfälle usw.
Isla reist auf den Familiensitz nach Schottland und findet dort ein Tagebuch eines Vorfahren und Aufzeichnungen von dessen Tochter. Diese offenbaren ihr die Existenz einer kleinen Insel, die seit vielen Jahren im Familienbesitz ist. Isla besucht die Insel und kommt einen Geheimnis auf die Spur …

Durch Zufall bin ich auf diese Reihe über „Die Frauen der Inseln“ aufmerksam geworden. 
In diesem ersten Teil entführt uns die Autorin nach Schottland sowie auf eine kleine Insel der Äußeren Hebriden.
Der Schreibstil der Autorin hat mich ganz schnell gefangen genommen und an die Geschichte gefesselt. Sie fängt die Atmosphäre der schottischen Highlands und der kleinen Insel wunderbar ein und beschreibt auch die Landschaft detailreich und bildhaft.
Die Handlung wird in zwei Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit befinden wir uns in der Mitte der 1880er-Jahre und lernen dort die junge Rosa kennen.
In der Gegenwart erleben wir zunächst wie Isla merkwürdige und teilweise unheimliche Dinge passieren. Sie recherchiert über ihrer Tante Shelley, die als junge Frau vor über zwanzig Jahren nach Australien ausgewandert sein soll. Isla findet es sehr merkwürdig, dass seitdem niemand in der Familie mehr über sie spricht und offenbar auch niemand weiß, wo Shelley in Australien genau lebt. Isla begibt sich auf den Familiensitz in den Highlands, der nicht mehr dauerhaft bewohnt aber von einer Haushälterin und einem Gärtner in Ordnung gehalten wird, so dass er als Feriensitz genutzt werden kann. Dort entdeckt Isla, dass es eine kleine Insel in den Äußeren Hebriden gibt, die sich im Familienbesitz befindet. Niemand hat ihr bisher davon erzählt und offenbar macht die Familie ein Geheimnis daraus. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, auf die Insel zu gelangen, trifft Isla auf den Fischer Ben, der sie mit seinem Boot auf die Insel bringen kann. Gemeinsam entdecken sie auf der Insel merkwürdige Dinge und kommen einem schrecklichen ja gar abscheulichen Familiengeheimnis auf die Spur. Dabei geraten beide auch in große Gefahr.

Durch die häufigen Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen entsteht ein unheimlicher Sog und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Was Isla und Ben auf der Insel entdecken ist wirklich unglaublich und wir erleben durch die Erzählung in der Vergangenheit vieles davon mit. Die Familie hat es geschafft, all diese schrecklichen Dinge über 100 Jahre verborgen zu halten, was fast unglaublich ist.

Auch wenn ich es erwartet habe, dass sich zwischen Isla und Ben etwas entwickeln würde, geschieht das zögerlich und glaubhaft, denn die beiden erleben gemeinsam so einiges.

Das Ende ist noch mal dramatisch aber dann sind alle Fragen geklärt und es kommt zu einem versöhnlichen Abschluss dieser Familiengeschichte.

Der erste Teil über „Die Frauen der Inseln“ hat mich sehr gefesselt, ja richtig beeindruckt. Die tolle Landschaft Schottlands, ein dramatisches Familiengeheimnis und starke Figuren bilden einen tollen Mix für packende Lesestunden!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. August 2025
Auflage ‏ : ‎ 4.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 432 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3492321658
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492321655 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0F3PC5MB5
Herausgeber ‏ : ‎ Piper ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 18. Juli 2025
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 6.1 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492613019 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
 

Freitags-Füller #616

 







  1. Meine letzte Fahrt mit der Bahn ist viele Jahre her. Ich erinnere mich nicht mehr.
     
  2. Ich plane auch keine Reise, jedenfalls nicht in der nächsten Zeit.
     
  3. Meine letzte Fahrt mit dem Auto war am Mittwoch ins Büro und zurück.
     
  4. Horror ist ein Genre bei Büchern und Filmen, das reizt mich nicht.
     
  5. Mein letzter Flug war im Sommer 2019. Leider wird es keine Flugreisen mehr für mich geben ...
     
  6. Ausschlafen und sehr viel Lesezeit gönne ich mir sonntags gerne.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die neue Folge von Let's Dance, morgen habe ich geplant, wie immer Wäsche und Hausarbeit zu erledigen und Sonntag möchte ich meine Medikamente für die nächsten 2 Wochen vorbereiten und ansonsten siehe Punkt 6!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 9. April 2026

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Vor Jahrzehnten verschwand Fenja Lorenzens ältere Schwester spurlos. Jetzt wird sie endlich erfahren, was damals wirklich geschah.

Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt … 
(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)
 
 
Der erste Teil der Dilogie:
 
 
Die Autorin:
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde.
(Quelle: Knaur Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Die Journalistin Anna hatte die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen auf Sylt bereits früher kennengelernt. Sie hatte sie für ihren Podcast interviewt und dann besucht, da sie als Sachbuchautorin deren Biografie schreiben möchte.
Nun kehrt Anna nach Sylt an den Lister Ellenbogen zurück, um Fenja bei der Suche nach deren älterer Schwester Martje zu helfen, die im Jahr 1958 spurlos verschwand.
Anna beginnt zu recherchieren und zu suchen und taucht in das Verhältnis der Schwestern und der Familie ein. Wird sie Martje finden und die Schwestern wieder zusammenführen können?
Und dann begegnet sie erneut Eric, Fenjas Sohn, für den ihr Herz schlägt.

Ich habe mich sehr auf diesen zweiten Teil der Dilogie um die Bücherfrauen von Listland gefreut und wurde nicht enttäuscht. Dieser zweite Teil hat mir fast noch besser gefallen als der erste Teil.
Schnell habe ich mich in der wunderbaren Landschaft auf Sylt wieder heimisch gefühlt und habe die Atmosphäre der schönen Natur, des Meeres und der Strände genossen. Alles wird lebendig und detailreich beschrieben und man spürt den Wind und hört die Wellen rauschen.

Es gibt ein Personenregister, das die Figuren sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit aufzeigt und erklärt.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile und führt uns nicht nur nach Sylt, sondern auch auf die Inseln Amrum und Föhr.
Es gibt wieder zwei Handlungsstränge, die Gegenwart mit der Suche und die Vergangenheit, die im Jahr 1958 beginnt, als Martje nach einer Sturmnacht spurlos verschwand und sich über die 1960er und 1970er Jahre bis in die 1990er Jahre und die Gegenwart erstreckt.
Beide Handlungsstränge wechseln sich passend zu den Erkenntnissen in der Gegenwart ab und sind regelrecht miteinander verknüpft. So gibt es eine ziemliche Spannung, denn Martje hat so einiges erlebt und durchgemacht. Ihre junge Liebe damals zu dem Strandpiraten Hark hatte etwas Verwegenes, ja gar Abenteuerliches und war für die damalige Zeit sicher ungewöhnlich für eine junge Frau. Mutig begibt Martje sich in der Sturmnacht auf eine Reise und muss sogar ums Überleben kämpfen. Sie ist eine wirklich spannende und interessante Figur, die ihr Leben dann eigenwillig und eigenständig gestaltet. Auch wenn ich manche Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen konnte, hatte sie immer meine Achtung.

Neben der Familiengeschichte und der Geschichte um die beiden Halbschwestern gibt es passend zum Titel der Bücherfrauen auch schöne Bücherthemen, die das Herz jedes Buch- und Lesefans höher schlagen lassen. Zusätzlich gibt es ein Schreibstipendium, das Fenja ausgeschrieben hat. Die Gewinnerin Leevke reist zu Fenja nach Sylt und ihre Geschichte bzw. die Figur verknüpft sich auf überraschende Weise mit der Handlung und sorgt für ein wunderschönes und warmherziges Finale der Handlung.
Auch wenn gegen Ende alles ziemlich schnell ging, hat mir die Auflösung sehr gut gefallen, wie die gesamte Geschichte.
Die Bücherfrauen und ihre geheimnisvolle Geschichte haben mich in ihren Bann gezogen und gefesselt.

„Der Duft des Strandhafers“ ist ein fesselnder Roman, der mit wunderschönen Schauplätzen auf den Nordsee-Inseln, starken und toll gezeichneten Frauen-Figuren, schönen Bücherthemen und einer geheimnisvollen Familiengeschichte überzeugen kann. Ich empfehle gerne nicht nur diese Fortsetzung sondern die gesamte Dilogie!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. März 2026
Auflage ‏ : ‎ 2.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 320 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426525089
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426525081 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FZNJV4HJ
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur eBook
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. März 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426456804 
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