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Dienstag, 2. März 2021

Ich dachte schon, du fragst mich nie von Gabriella Engelmann [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag

Zum Inhalt:
Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden?, fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch „Familie ist das Allerwichtigste“ stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat ...
(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Autorin von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern. Seit sie zum ersten Mal an der Nordsee war, träumt sie von einem eigenen Häuschen am Deich, mit einem Garten voller Wildrosen und knorrigen Apfelbäumen. 
(Quelle: Knaur Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Sophie ist Ende 40, verwitwet und Mutter von 2 Töchtern. „Familie ist das Allerwichtigste“ ist ihr Wahlspruch. Aber im Moment herrscht Chaos in ihrem Leben. Ihre jüngere Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer. Die ältere Tochter Liv mietet für 2 Monate ein Cook-up in Hamburg, um zu testen, ob ihr Konzept für ein Restaurant ankommt und die Gastronomie der richtige Beruf für sie ist.
Genau am Eröffnungstag stürzt Liv in der Küche und zieht sich mehrere Brüche zu. Sie fällt also aus und Sophie steht vor einem großen Problem, denn sie ist in der Küche ein Totalausfall.
Da bietet sich völlig unerwartete Hilfe an und dadurch verändert sich so einiges.

Der Roman beginnt ziemlich humorvoll und zeigt das trubelige Chaos in der Familie Hartmann. Neben Sophie und ihren Töchtern gibt es noch Sophies Schwester Geli, die ein Männerproblem hat und alle gemeinsam leben in einem Hausboot.
Doch Livs Unfall und ihr Ausfall stellt alle vor ein großes Problem, denn das Cook-up ist ausgebucht.

In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir Marc kennen, einen erfolgreichen Unternehmensberater, der auf Mallorca lebt. Eine Panikattacke und viel Stress bringen ihn dazu, eine Auszeit in seiner Heimat Hamburg zu nehmen.
Am Eröffnungsabend des Cook-up ist er anwesend und bietet spontan seine Hilfe an, da er Hobbykoch ist und früher auch mal Koch werden sollte.

Die Kapitel werden wechselnd jeweils aus der Sicht von Sophie und Marc in der Ich-Form erzählt und sind auch jeweils mit dem aktuellen Ort versehen, so dass man genau weiß, ob man sich gerade in Hamburg oder auf Mallorca befindet.
Schnell zeichnet sich ab, dass es zwischen Sophie und Marc knistert. Aber bis sie zusammen finden, dauert es eine Weile, denn es gibt so einige Hindernisse. Beide tragen ein Päckchen mit sich herum, was in ihrer Vergangenheit liegt und damit müssen sie zurechtkommen bzw. es endlich verarbeiten. Durch die wechselnden Sichtweisen hat man viel Nähe zu den beiden und kann sich gut in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen.

Aber auch die anderen Figuren, wie Sophies Töchter und ihre Schwester tragen zur Handlung und vor allem zur Unterhaltung bei. Schwester Geli ist gefühlt in den 1970er-Jahren hängen geblieben und hat notorisches Pech, da sie ständig an die falschen Männer gerät.
Tochter Pauli mit ihrem Liebeskummer ist sehr authentisch dargestellt, nur Tochter Liv bleibt insgesamt etwas blass.

Sehr gut gefallen hat mir das Setting auf Mallorca, das in mir Reiselust geweckt hat. Gabriella Engelmann beschreibt hier besonders schöne Orte auf der Insel sehr anschaulich und detailreich. Aber auch die mallorquinische Küche findet ihren Platz und mir ist das Wasser im Mund zusammen gelaufen.
Im Anhang gibt es dazu unter anderem auch Rezepte für Mallorquinischen Mandelkuchen und Crema Catalana.

Die Geschichte weiß gut zu unterhalten, denn sie vereint so einige Themen, wie gutes Essen aus regionalen Zutaten, verlassen werden und dem Mut zum Neuanfang. Er vermittelt aber auch eine schöne Botschaft, dass man das Leben nicht mit Dingen verbringen sollte, die unglücklich machen sondern den Mut haben sollte, etwas Neues zu beginnen.

Ich habe Sophies und Marcs Geschichte gerne verfolgt, bin mit ihnen nach Mallorca gereist und habe mich auch durch die immer wieder vorkommenden humorvollen Szenen gut unterhalten gefühlt.
Insgesamt ist der Roman eine schöne Wohlfühlgeschichte für eine entspannte Auszeit!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag
und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber : Knaur TB; 1. Edition (1. März 2021)
Sprache : Deutsch
Taschenbuch : 320 Seiten
ISBN-10 : 3426525054
ISBN-13 : 978-3426525050   
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN : B086SKR5H7
Herausgeber : Knaur Taschenbuch; 1. Edition (1. März 2021)
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 814 KB  
 
 
 
 
 
 
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