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Samstag, 31. März 2018

Bücher-Neuzugänge #5/2018

In den letzten beiden Wochen sind schon wieder so einige neue Bücher bei mir eingezogen. Es gibt im Moment aber auch so viele schöne Neuerscheinungen :-)
Ein paar habe ich schon gelesen und ich hoffe, dass ich die anderen auch zeitnah schaffe.
 
Hier sind meine neuen Schätze:






Anne Barns - Drei Schwestern am Meer
Der neue Roman der Autorin ist wieder ein schönes Wohlfühlbuch, das mir gut gefallen hat!

Leseprobe        Rezension



Tania Schlie - Der Duft von Rosmarin und Schokolade
Da bekommt man beim Lesen des Klappentextes schon Appetit :-)

Leseprobe
    

Tabea Bach - Die Kamelien-Insel
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext angesprochen und deshalb habe ich es mir als Prämie bei der Lesejury ausgesucht.

Leseprobe






Valentina Cebeni - Die Blütenmädchen
Eine schöne Geschichte über ein Familiengeheimnis, die Vergangenheit und die Liebe!

Leseprobe        Rezension



Chevy Stevens - Ich beobachte dich
Das neue Buch der Autorin ist für mich ein Must-Read!
Freundlicherweise bekam ich es vom Fischer Verlag über NetGalley und darf es vorab lesen.

Leseprobe


Heidi Rehn - Der Himmel über unseren Träumen
Ein Nachkriegsroman in den frühen 50er-Jahren, dessen Klappentext mich angesprochen hat.

Leseprobe


Lucinda Riley - Die Schattenschwester
Der dritte Band aus der Schwestern-Reihe ist endlich als Taschenbuch erschienen.

Leseprobe


Cristina Campos - Die Insel der Zitronenblüten
Dieser schöne sommerliche Roman spielt auf meiner Lieblingsinsel Mallorca.

Leseprobe


Eric Berg - So bitter die Rache
Auch der neue Krimi von Eric Berg ist ein Buch, das ich unbedingt haben wollte, denn seine Krimis sind immer sehr fesselnd.

Leseprobe



Ein Klick auf die Cover führt zu Amazon und den Klappentexten.
Viel Spaß beim Stöbern!


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Freitags-Füller #249

Aufgrund von Karfreitag reiche ich den Freitags-Füller heute nach!









  1. Ich bin so müde und lustlos, was zu einem großen Teil an der Umstellung auf Sommerzeit liegt, worunter ich meist ein paar Wochen leide.
     
  2. Man sollte die blöde Sommerzeit abschaffen, weil sie ein Eingriff in die Natur ist und mehr Nachteile als Vorteile bringt, oder nicht ?
     
  3. Osterfrühstück ist bei uns genau so wie jedes Frühstück am Sonntag.
     
  4. Bei vielen Dingen kommt es auf die Qualität an. Dabei ist ein höherer Preis nicht immer ein Indiz für gute Qualität.
     
  5. Gerade gestern habe ich den Tag sehr genossen, da ich frei hatte.
     
  6. Materieller Reichtum ist ganz unwichtig. Gesund und zufrieden sollte man sein.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute gestern Abend freute ich mich auf das traditionelle Fischessen mit meiner Mutter, morgen heute habe ich geplant, noch ein bisschen Wäsche zu waschen und zu bloggen und Sonntag möchte ich mit meiner Mutter und dem Lieblingsmann den Historischen Jahrmarkt besuchen und danach Essen gehen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Oster-Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 29. März 2018

Die Blütenmädchen von Valentina Cebeni [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Mit gebrochenem Herzen kehrt Dafne in ihr Heimatdorf in der Toskana zurück. Dort will sie über eine verlorene Liebe hinwegkommen und ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen. Als sie die Werkstatt ihres Großvaters betritt, hat sie eine Idee: Sie wird diese neu eröffnen, um geliebte, aber ausgediente Gegenstände zu restaurieren und ihnen zu neuem Leben zu verhelfen. Der junge Handwerker Milan unterstützt sie dabei. Doch dann fällt Dafne eine alte Taschenuhr in die Hände, die derjenigen Milans zum Verwechseln ähnlich sieht. Sie ahnt plötzlich, dass er nicht zufällig in ihr Dorf gekommen ist …
(Kurzbeschreibung gem. Penguin Verlag)

Leseprobe

Buchvorstellung auf Herzenszeilen.de


Die Autorin:
Valentina Cebeni wurde 1985 in Rom geboren. Bereits seit ihrer Kindheit liebt sie es, Geschichten zu erzählen. Mit »Die Zitronenschwestern«, ihrem Debüt in deutscher Sprache, und den »Blütenmädchen« geht sie dieser Leidenschaft nach. Sie erzählt darin von Familie, Liebe, der Suche nach dem Glück und den Geheimnissen, die die schönsten Orte ihrer Heimat verbergen.
(Quelle: Penguin Verlag)

Interview mit der Autorin zum Buch


Meine Meinung:
In „Die Blütenmädchen“ entführt uns Valentina Cebeni zunächst nach Rom und dann in ein (fiktives) Dorf in der Toskana.
Die Protagonistin Dafne verlässt nach einer unglücklichen Beziehung zu einem verheirateten Mann Rom und ihren Job dort und kehrt zurück in ihr Heimatdorf. Dort will sie zu sich selbst und einen neuen Weg für ihr Leben finden.
In der alten Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters, der immer gerne alte Dinge repariert hat, trifft sie die Entscheidung, diese neu zu eröffnen. Sie möchte alte, ausgediente Dinge restaurieren und einer neuen Verwendung zuführen.
In der Werkstatt trifft sie auf den Handwerker Milan und seine Katze, die dort heimlich Unterschlupf gesucht hatten.
Dafne entscheidet sich, Milan als Hilfe einzustellen und bietet ihm die kleine Wohnung über der Werkstatt an.
Beim Stöbern findet Dafne eine sehr alte Taschenuhr mit Gravur, die wohl jemandem in ihrer Familie gehört haben muss.
Etwas später entdeckt sie in Milans Sachen eine identische Uhr. Beide Uhren sind zur selben Uhrzeit stehen geblieben.
Was hat das zu bedeuten und ist Milan nicht zufällig in ihrem Dorf?

Zitat, Seite 87:
„Ich repariere Dinge, um Erinnerungen zu erhalten, damit die Liebe nicht stirbt.“


Dafnes Geschichte beginnt sehr emotional. Man erfährt über eine frühere Erkrankung, dazu die Enttäuschung durch die unglückliche Liebesbeziehung. Das Leben hat es bisher nicht so gut mit Dafne gemeint. Daher habe ich ihren Schritt, in Rom alle Zelte abzubrechen, bewundert und auch für gut befunden. Dennoch machte Dafne anfangs auf mich einen sehr traurigen und glücklichen Eindruck. Erst die Arbeit mit den alten Dingen und das Gespür, das sie für diese Dinge und die damit verbundenen Erinnerungen der Besitzer hat, machen sie wieder glücklich. Das ist es offenbar, das sie tun möchte und das sie gut kann.
Sehr gut gefallen haben mir tatsächlich die Beschreibungen, was Dafne mit alten Dingen, wie einem Fass, einem alten Eiswagen oder auch alten Türen, macht. Das war sehr kreativ und toll beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Zwischen ihr und Milan scheint von Anfang an eine knisternde Verbindung zu bestehen, so dass sie sich eigentlich ziemlich vorschnell dazu entschließt, ihn als Mitarbeiter einzustellen. Aber manchmal gibt es ja tatsächlich solche Sympathien auf den ersten Blick. Die Anbahnung einer Beziehung zwischen den beiden stellt sich dann aber als schwierig dar und beginnt nur langsam.
Als sie dann bei Milan die Uhr entdeckt, beginnt sie zu recherchieren, wem diese Uhren gehört haben könnten und welche Verbindung Milan dazu haben könnte.
Bis diese Recherchen beginnen dauert es allerdings fast bis zur Hälfte des Buches, dabei ist das ja eigentlich das zentrale Geheimnis der Geschichte.
Nach einer Weile erzählt zumindest Dafnes Großmutter Clelia, wem die Uhr in ihrer Familie gehörte und was es damit auf sich hat.
Auch wenn ein Teil des Geheimnisses damit gelüftet ist, bleibt eine gewisse Spannung erhalten.
Milan allerdings gibt sich weiterhin geheimnisvoll und erzählt nur wenig über seine Familie und die Vergangenheit.

Es war durchaus fesselnd, die beiden zu begleiten und zu erleben, wie der Sommer sich neigt und es langsam Winter wird und dann auf Weihnachten zugeht.
Es soll noch viel passieren, das immer wieder neue Aspekte in die Geschichte bringt und damit für Abwechslung sorgt.

Alle Figuren sind liebevoll gezeichnet und passen gut in die Geschichte.
Besonders Dafnes Großmutter Clelia habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eine sehr herzliche und gefühlvolle Frau, die alles für ihre Enkelin tut und ihr immer wieder lebenskluge Ratschläge und Denkanstöße gibt. In ihrem Haus muss man sich einfach geborgen fühlen.

Das kleine fiktive Dorf mit seinen Bewohnern entstand schnell bildlich vor meinem inneren Auge. Es war einfach schön und authentisch beschrieben und die Autorin hat sich dafür von realen idyllischen Orten, die sie kennt, inspirieren lassen. So ein schöner Ort hat sicher zu jeder Jahreszeit seinen Charme und macht Lust auf eine Reise durch die Toskana.

Dafnes Geschichte ist ein Wohlfühlroman, der ein bisschen Drama, Liebesgeschichte und ein Familiengeheimnis beinhaltet.
Die Mischung hat mir gefallen und sie ist gelungen, weil keines der Themen überzogen dargestellt wird.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und für schöne Lesestunden mit vielen unterschiedlichen Emotionen gesorgt.


Fazit: 4 von 5 Sternen




Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Penguin Verlag
und das Bloggerportal!










 
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Penguin Verlag (12. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 332810173X
ISBN-13: 978-3328101734
Übersetzung: Ingrid Ickler 



 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3507 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 332810173X
Verlag: Penguin Verlag (12. März 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B071XR5RRB




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Mittwoch, 28. März 2018

Stellas Traum von Annette Hohberg [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Zärtlich und in wunderschönen Bildern erzählt Annette Hohberg die Geschichte einer innigen Jugendfreundschaft. Stella, Tim und Paul sind unzertrennlich, sie ergänzen sich perfekt. Bis etwas Entsetzliches geschieht und aus dem fröhlichen Mädchen Stella eine kühle, distanzierte Frau macht, die jedes Gefühl mit Arbeit betäubt. Nach 20 Jahren führt ein weiteres tragisches Ereignis die einstigen Freunde noch einmal zusammen. Kann jetzt aus Liebe Vergebung werden? Das poetische Porträt einer Freundschaft, die ihre Unschuld verliert.
(Kurzbeschreibung gem. Knaur Verlag

Leseprobe


Die Autorin:
Annette Hohberg hat Linguistik, Literaturwissenschaften und Soziologie studiert. Heute arbeitet sie als Journalistin.
Auf die Frage, woher sie die Inspirationen für ihre Romane hole, sagte sie mal: "Ich lebe!". Die Schriftstellerin lebt in München, fühlt sich aber überall auf der Welt zu Hause. Was immer dabei sein muss: gute Bücher und gute Musik.

(Quelle: Knaur Verlag)


Meine Meinung:
Stella ist Onkologin und lebt in München. Sie geht in ihrem Beruf auf, ist ein Workaholic und hat eigentlich kaum ein Privatleben.
Als sie die Nachricht erhält, dass ihre Tante Elisabetta bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, nimmt sie das Angebot ihres Chefs an und nimmt eine längere Auszeit. Sie reist nach Schleswig-Holstein in das kleine Haus am See, in dem ihre Tante lebte und wo Stella nach dem Tod ihrer Eltern ihre Kindheit verbrachte.

Schnell wird klar, dass Stella vor vielen Jahren nach einem traumatischen Erlebnis mehr oder weniger nach München „geflohen“ ist.
Dort hat sie sich ein neues Leben aufgebaut und das Erlebte förmlich verdrängt. Sie spricht auch nie über die Vergangenheit, pflegt kaum soziale Kontakte und besuchte nur ab und zu ihre Tante.
Aber nun kehrt sie zurück in das Haus, das viele Erinnerungen in ihr weckt und dort findet sie auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht von ihrem Jugendfreund Paul vor.
Stella muss sich nun mit der Vergangenheit auseinandersetzen und versuchen, das Geschehene endlich zu verarbeiten.

In Rückblicken erfährt der Leser nun die Geschichte von Stella, Paul und Tim. Die drei sind seit früher Kindheit miteinander befreundet und ein unzertrennliches Trio. Sie sind beste Freunde, teilen alles miteinander und sind für einander da. Als sie etwa 16 sind erleidet Stellas Tante einen Zusammenbruch und muss einige Zeit in einer Klinik verbringen. Tim kümmert sich um Stella und erstmals ist eine gewisse Anziehung zwischen den beiden zu spüren.
Später geht Stella mit Paul nach Kiel, um ein Studium aufzunehmen, während Tim in die Welt hinaus zieht. Als er nach einiger Zeit zurückkehrt, zieht er bei den beiden ein und die drei Jugendfreunde sind erneut in einer Wohngemeinschaft vereint.
Doch was ist geschehen, dass die drei Freunde so entzweit hat, dass sie sich nie mehr wiedergesehen habe und 20 Jahre auch nichts voneinander gehört haben?
Stella stellt sich ihren Erinnerungen, doch um alles aufzuarbeiten braucht sie ihre beiden Jugendfreunde.

In ihrem sehr ausdrucksvollen und empathischen Schreibstil erzählt Annette Hohberg die Geschichte von Stella, Paul und Tim.
Auch Stellas Tante Elisabetta spielte in der Jugendzeit der drei eine Rolle.
Die Geschichte hat schnell einen Sog auf mich ausgeübt und mich kaum losgelassen. Das liegt einerseits daran, dass die Autorin es schafft, wunderbare Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und andererseits schafft sie zu allem entsprechende Stimmungen.
Die Geschichte der drei Freunde hat mich sehr gefesselt und auch berührt. Natürlich wollte ich wissen, welches Ereignis sie damals entzweit hat und ob sie sich wieder finden und es ihnen gelingt, die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Im Wechsel erlebt man Stella in der Gegenwart und die Erinnerungen an damals. Das Ereignis, das die Freundschaft zerbrechen ließ, wird erst ziemlich zum Ende geschildert und er erklärt dann auch vieles.
Die drei Freunde sind als Protagonisten sehr facettenreich, lebendig und glaubhaft dargestellt und haben mir sehr gut gefallen. 
Auch Tante Elisabetta, die man in den Rückblicken immer wieder erlebt, hat mich begeistert, da sie oft sehr lebenskluge Ansichten vertritt.
Das Setting mit dem kleinen Häuschen am See und dem schönen Garten ist gelungen und entsteht bildhaft vor dem inneren Auge.

Diese wunderbare Geschichte ist ein bisschen Drama, ein bisschen Liebesgeschichte aber vor allem die Geschichte einer Freundschaft. Sie zeigt deutlich, dass eine Freundschaft, so gut und eng sie auch sein mag, Risse bekommen kann und man Konflikte aufarbeiten muss.
Eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben kann, die mich sehr berührt hat, ein wunderschönes Leseerlebnis ist und deren Ende mich glücklich gemacht und mit einem Lächeln zurück gelassen hat!


Fazit: 5 von 5 Sternen










 

 
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Knaur HC (2. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426653362
ISBN-13: 978-3426653364




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 403.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (25. April 2016)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B017F4LFHU




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Dienstag, 27. März 2018

Drei Schwestern am Meer von Anne Barns [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Das Weiß der Kreidefelsen und das Grün der Bäume spiegeln sich türkis im Meer – Rügen! Für Katharina verheißt die Insel Geborgenheit und Zuhause, seit sie nach dem Tod der Eltern gemeinsam mit ihren beiden Schwestern zu Oma Marianne gezogen ist. Inzwischen lebt Katharina als erfolgreiche Ärztin in Berlin. Viel zu lange hat sie ihre Oma nicht mehr besucht. Jetzt liegt diese im Krankenhaus. Plötzlich warten auf Katharina und ihre Schwestern eine Ladung frischer Heringe, die zu Omas leckeren Pfefferlingen verarbeitet werden müssen, jede Menge zuckersüßes Karamell und ein Familiengeheimnis, das ihrer aller Leben auf den Kopf zu stellen droht.  
(Kurzbeschreibung gem. Mira Taschenbuch

Leseprobe


Die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei. 
(Quelle: Mira Taschenbuch)


Meine Meinung:
Die drei Schwestern Katharina, genannt Rina, Jana und Pia verloren früh ihre Eltern und wuchsen bei ihrer Großmutter Marianne auf Rügen auf.
Rina ist Ärztin und lebt eigentlich in Berlin. Jetzt stehen ihr zwei Wochen Ferien bei der Oma auf Rügen bevor, in denen sie sich nach Ruhe, Sonne und Meer sehnt. Doch alles kommt ganz anders.
In Rinas Privatleben steht eine Veränderung an und dann bricht plötzlich ihre Oma bewusstlos zusammen. Rina ist glücklicherweise im Haus, kann ihre Oma reanimieren und diese landet im Krankenhaus auf der Intensivstation im künstlichen Koma.
Eine sorgenvolle Zeit beginnt für Rina, aber sie erhält Unterstützung durch ihre Schwestern Jana und Pia. Doch auch bei den beiden ist im Privatleben nicht alles so wie es sein sollte.
Doch die drei Schwestern halten zusammen, sind für einander da und kümmern sich gemeinsam um ihre Oma. Diese erwacht aus dem Koma und erzählt nach offenbar wirren Träumen merkwürdige Dinge, die die drei Schwestern auf die Spur eines Familiengeheimnisses bringen.

Die drei Schwestern sind ein tolles Team und haben mich schnell begeistert. Solch ein schönes Verhältnis unter Geschwistern wünscht sich sicher jeder. Die drei sind liebenswert, jede hat ihre Stärken und Schwächen und sie ergänzen sich prima. Und ganz besonders liegt ihnen natürlich ihre Oma am Herzen, bei der sie nach dem Verlust der Eltern aufgewachsen sind. Sie nennen sich selber „Drei Engel für Oma“ und tun alles, damit ihre Oma es künftig etwas leichter hat, wenn sie aus dem Krankenhaus kommen wird.
Besondere Nähe bekommt man zu Rina, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt wirkt real und glaubhaft, so dass ich fast das Gefühl hatte, eine gute Freundin erzählt mir ihre Geschichte. Aber auch Jana und Pia haben ihren Anteil an der Geschichte und alle drei sind liebevoll gezeichnet und charakterisiert.
Es gibt etliche Nebenfiguren, wie nette Nachbarn, Krankenhauspersonal und eine junger Hausarzt. Sie alle spielen mehr oder weniger wichtige Rollen und passen gut ins Gesamtbild.
Die Geschichte selbst ist unterhaltsam und es ist einiges los. Da geht es nicht nur um die Großmutter, ihre Krankheit und die Folgen sondern auch um einige Veränderungen im Leben der drei Schwestern und letztendlich auch um das große Geheimnis der Großmutter, das einiges verändert.
Ich habe mich mit den drei Schwestern um die Oma gesorgt, mit ihnen gelacht und sie beobachtet, wie sie Pläne schmieden.
Durch den schönen, mitreißenden Schreibstil hatte ich das Gefühl mit dabei zu sein und die Erlebnisse mit den Schwestern zu teilen.

Die Insel Rügen mit ihren Kreidefelsen, tollen Stränden, schöner Landschaft und charmanten Orten ist ein tolles Setting für die Geschichte. Durch die schönen bildhaften Beschreibungen hörte ich das Meer rauschen und spürte fast den Wind in den Haaren. Die Lust auf eine Reise nach Rügen im Sommer ist jetzt groß!

Auch Freunde von leckerem Essen kommen nicht zu kurz. Da gibt es Ofenfleisch, Heringe die zu Pfefferlingen werden, Karamell und Haselnusspaste. Wem da das Wasser im Mund zusammen läuft, der findet im Anhang zum Buch einige Rezepte.

Diese schöne Geschichte über drei Schwestern bietet neben sommerlichem Flair, guter Unterhaltung und einem schönen Schauplatz noch ein bisschen mehr. Themen wie Verlust, Trauer, Vergangenheitsbewältigung, familiärer Zusammenhalt, Vertrauen und Freundschaft bringen viele Facetten in die Geschichte und haben mich auch an einigen Stellen nachdenklich werden lassen.
Auch wenn das Familiengeheimnis am Ende aufgelöst wird, was vielleicht ein bisschen zu einfach ging, bieten doch einige Dinge Möglichkeiten für eine Fortsetzung, auf die Anne Barns vielleicht irgendwann Lust hat. Ich würde mich darüber freuen!


Fazit: 4 von 5 Sternen




Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Mira Taschenbuch
und NetGalley!






 


 
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (5. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956497929
ISBN-13: 978-3956497926



 

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2878 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (5. März 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B0767MV623




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Montag, 26. März 2018

Montagsfrage #174



http://buch-fresserchen.blogspot.de/p/montagsfrage.html



Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?


Daran gedacht habe ich sicher schon öfter mal, aber den Gedanken auch genau so schnell wieder verworfen.
Ich habe das Gefühl, dazu fehlt mir ein ganzes Stück Kreativität, einen wirklich fesselnden Plot zu entwickeln.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mich nicht häufig genug damit beschäftigen kann, da dazu einfach die Zeit fehlt.
Vielleicht wird es ja mal was, wenn ich in Rente bin und mehr Zeit habe ;-)

Aber wenn ich ein Buch schreiben würde, dann wäre es sicher eine fesselnde Familiengeschichte, mit vielen Geheimnissen und möglichweise sogar auf zwei Zeitebenen.




Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen


Hier sind alle von mir bisher beantworteten Montagsfragen 

Sonntag, 25. März 2018

Wochenrückblick KW 12/2018



gelesen:










gewesen:

gefreut:


geschlafen:

gedacht:



gebloggt:




gezwitscher: 
ausgelesen Blutmöwen von H. Dieter Neumann 
Ein solider Küsten-Krimi mit einer sympathischen Kommissarin.

durchgelesen Drei Schwestern am Meer von Anne Barns
Eine schöne Geschichte über drei Schwestern, Neuanfänge

und ein Familiengeheimnis.

angefangen Die Blütenmädchen von Valentina Cebeni
Mein erstes Buch der Autorin, das in der Toskana spielt

und italienisches Flair verspricht. 

nach fast zwei Wochen Krankheit wieder im Büro

dass meine Rückenprobleme wesentlich weniger
geworden sind und ich wieder schmerzfrei sitzen kann.

ganz gut

eine kürzere Arbeitswoche ist schön und die nächste
Arbeitswoche wird sehr kurz, da ich Überstunden
abbauen muss.

6 Beiträge:
Montagsfrage
Freitags-Füller
4 Rezensionen *1* *2* *3* *4*




Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche! 

Samstag, 24. März 2018

Blutmöwen von H. Dieter Neumann [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Jeder, der Enno Brodersen kannte, wollte ihn tot sehen

Hochsommer an der Flensburger Förde: Bauer Brodersen liegt neben seinem Jagdgewehr tot im Weizenfeld. Wählte er den Freitod? Die desaströse finanzielle Lage des Hofes legt die Vermutung nahe. Zudem scheint außer der Witwe niemand um den Patriarchen zu trauern – nicht einmal seine Kinder.
In der alteingesessenen Bauernfamilie stößt Kommissarin Helene Christ auf einen Abgrund aus Hass und Vorurteilen, doch die fanatisch religiöse Witwe schweigt beharrlich. Mit fortschreitenden Ermittlungen tun sich immer mehr Fragen auf – und der Kreis der Verdächtigen wird nicht kleiner, sondern größer.

Der fünfte Fall für die sympathische Helene Christ. Im hohen Norden wird wieder ermittelt! 

(Kurzbeschreibung gem. Grafit Verlag)

Leseprobe

Weitere Teile der Reihe:
  1. Der Tote vom Kalkgrund
  2. Mord an der Förde
  3. Tod auf der Rumregatta
  4. Nebel über der Küste


Der Autor:
H. Dieter Neumann, Jahrgang 1949, war Offizier in der Luftwaffe der Bundeswehr und in verschiedenen internationalen Dienststellen der NATO. Anschließend arbeitete der diplomierte Finanzökonom als Vertriebsleiter und Geschäftsführer in der Versicherungswirtschaft, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Segler ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Flensburg. 
(Quelle: Grafit Verlag)

Homepage des Autors

Der Autor auf Facebook und Twitter


Meine Meinung:
Dies ist bereits der 5. Fall für Kommissarin Helene Christ, für mich war es allerdings der erste, denn ich kannte die Reihe bisher nicht.
Daher kann ich sagen, dass man die Fälle durchaus unabhängig voneinander lesen kann und nicht zwingend die Reihenfolge einhalten muss.

Bauer Brodersen wurde offenbar mit seinem eigenen Jagdgewehr erschossen und liegt am Rand seines Weizenfeldes. Touristen finden ihn und der örtliche Dorfpolizist informiert die Kriminalpolizei.
Kommissarin Helene Christ und ihr Kollege Nuri Önal übernehmen die Ermittlungen.
War es Mord oder Selbstmord?
Offenbar gibt es kaum Personen, die um Brodersen trauern und viele, die ein Motiv haben könnten, ihn umzubringen.
Dazu kommt, dass der Brodersen Hof, ein Familienbetrieb, große finanzielle Probleme hat und wohl vor dem Aus steht.
Auch das könnte ein Motiv sein. Es gibt viel zu tun für die Kommissare, denn es müssen viele Personen befragt werden und viele Fährten bzw. Spuren sind zu verfolgen.

Helene Christ hat mir als Protagonistin gut gefallen. Sie ist gut gezeichnet, eine gewissenhafte Polizistin, die ihren Beruf ernst nimmt und immer die Wahrheit finden möchte. Es gibt auch kleine Einblicke in ihr Privatleben, was die Figur authentisch macht und sie abrundet.
Ihr Partner Nuri Önal gefiel mir dagegen nicht so gut.
Zu oft wurde mir hier erwähnt, dass er Migrationshintergrund hat und sich deswegen „dumme Bemerkungen“ gefallen lassen muss. Offenbar kompensiert er das damit, dass er sehr häufig den „bad Cop“ gibt und sich bei Befragungen oder Verhören sehr unfreundlich und harsch verhält.
Irgendwie hat mich das gestört.

Der Fall ist sehr undurchsichtig und die beiden Kommissare haben viel Mühe herauszufinden, ob es Selbstmord oder Mord war und wer der Mörder sein könnte! Natürlich werden auch Befragungen innerhalb der Familie durchgeführt, aber die sehr religiöse Witwe schweigt und blockt ab während von Sohn und Tochter, die beide nicht mehr auf dem heimischen Hof leben, auch nicht so sehr viel zu erfahren ist.
Schnell hatte ich den Eindruck, dass es da Geheimnisse in der Familie geben muss und ich sollte mich nicht täuschen.
Dadurch ist der Fall durchgehend spannend, denn es gilt ja einiges aufzuklären und viele Spuren zu verfolgen.
Die klassische Ermittlungsarbeit, die die Kommissare hier zu erledigen haben, hat mir gut gefallen und sie wurde auch glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Setting in Flensburg und in dem kleinen Dorf im Umland. Das Dorfleben, besonders der in einem Dorf oft übliche Klatsch und Tratsch, wurde gut dargestellt und für die Story genutzt.
Die Landschaft der Flensburger Förde und der Region ist anschaulich beschrieben und macht Lust auf einen Besuch dort.

Dieser solide Küsten-Krimi punktet mit einer sympathischen Kommissarin, vielfältigen Themen, wie Familiengeheimnisse, häusliche Gewalt und die schwierige Lage alteingesessener Bauernfamilien.
Ich hatte spannende Lesestunden und freue mich auf weitere Fälle mit Helene Christ!


Fazit: 4 von 5 Sternen




Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Grafit Verlag!






 
Taschenbuch: 220 Seiten
Verlag: Grafit (19. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3894255773
ISBN-13: 978-3894255770




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1325 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Grafit Verlag; Auflage: 1 (16. März 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B077SWYP5G




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Freitag, 23. März 2018

Freitags-Füller #248











  1. Heute ist endlich Freitag und ich habe die erste Arbeitswoche nach meiner Krankheit hinter mir.
     
  2. Die Narzissen in unserem Balkonkasten haben schon schöne Blüten .
     
  3. Schade, dass der Frühling noch nicht so richtig kommen will. Ich bin das nasse und kalte Wetter und die warme Kleidung so leid!
     
  4. Ich greife meistens zu Obst, wenn ich einen Snack möchte.
     
  5. Gib mir ein schönes Buch und ich werde mich hinein vertiefen und alles um mich herum vergessen :-)
     
  6. Wenn das was die Politiker da so treiben, nicht so traurig wäre, könnte ich herzhaft lachen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Leseabend, da der Lieblingsmann Fußball schauen möchte, morgen habe ich geplant, die aufgezeichnete Let's Dance Folge anzuschauen und Rezensionen zu schreiben und Sonntag möchte ich das erste Formel 1 Rennen sehen, allerdings erst in der Wiederholung, die zu einer angenehmen Uhrzeit gesendet wird!



Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 22. März 2018

Hortensiensommer von Ulrike Sosnitza [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
In einem Regentropfen kann sich ein ganzer Garten spiegeln

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...
(Kurzbeschreibung gem. Heyne Verlag)


Leseprobe


Die Autorin:
Ulrike Sosnitza, 1965 in Darmstadt geboren, liebt ihren Garten, auch wenn die Blumen dort meist nicht so wachsen, wie sie sich das vorstellt. Die frühere Bibliothekarin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg.
(Quelle: Heyne Verlag)

Homepage der Autorin

Ulrike Sosnitza auf Facebook


Meine Meinung:
Johanna, selbständige Landschaftsgärtnerin, ist geschieden und lebt alleine in einem großen Haus mit Garten. Aus finanziellen Gründen ist sie gezwungen, die Einliegerwohnung unten im Haus zu vermieten.
Nach einer schlechten Erfahrung mit einer früheren Mieterin entscheidet sie sich nun für den Lehrer Philipp, der alleinstehend ist, als neuen Mieter.
Johanna lebt ganz zurückgezogen für sich, hat sporadischen Kontakt zu ihren Eltern und ihrer Schwester und gibt sich ansonsten mit Kontakten zu ein paar Nachbarn und ihren Kunden zufrieden. Wenn sie in ihrem Garten oder den Gärten ihrer Kunden arbeitet, sie gestaltet, pflegt oder gar neu anlegt, ist sie in ihrem Element.
Schnell ist klar, es muss ein schlimmes Ereignis in Johannas Leben gegeben haben, das sie so verschlossen werden ließ.
Philipp versucht einen freundschaftlichen, nachbarschaftlichen Kontakt zu Johanna herzustellen aber Johanna blockt anfangs nur ab.
Als es dann doch zu gemütlichen Abenden auf der Terrasse kommt, bei denen Philipp beginnt, ihr vorzulesen, taut Johanna langsam auf und beginnt Philipps Anwesenheit zu genießen und Gefühle zu entwickeln.
Doch dann kann sich Philipp endlich ein Umgangsrecht mit seiner kleinen Tochter Klara gegen seine Ex-Frau erstreiten und Klara verbringt Wochenenden bei ihm.
Johanna sieht rot, zieht sich zurück und bricht den Kontakt zu Philipp ab. Man kann schnell erkennen, dass Johannas Geheimnis etwas mit einem Kind zu tun hat, aber was genau passiert ist, erfährt man erst viel später.

Johanna und Philipp sind sympathische Protagonisten, deren Ausarbeitung und Charakterisierung gut gelungen ist.
Perspektivwechsel zwischen den beiden bei der Erzählung bringen jeweils Nähe und tiefe Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten.
Dabei bedient sich die Autorin eines einfühlsamen und lockeren Schreibstils, der mich schnell mitgenommen hat in die Welt von Johanna und Philipp. Die Themen sind nicht immer leicht sondern auch mal traurig und melancholisch aber es wird an keiner Stelle überzogen oder gar kitschig. Besonders die ernsten Themen behandelt die Autorin sehr gefühlvoll. Ich habe mit Johanna gelitten und war auch mal zu Tränen gerührt, konnte sie aber zu jedem Zeitpunkt gut verstehen und ihren Kummer und ihre Ängste nachvollziehen.
Die kleine Klara lockert mit ihrer kindlichen und erfrischenden, fröhlichen Art viele Situationen auf und sorgt auch für amüsante Momente.
Die vielen schönen Beschreibungen von blühenden und duftenden Gärten und Pflanzen sorgen für eine herrliche sommerliche Atmosphäre und ich hatte den Duft der Blumen förmlich in der Nase und hörte die Bienen summen.

Die Geschichte von Johanna und Philipp hat mich sehr berührt, denn sie zeigt, dass es immer einen Neuanfang gibt und egal wie schlimm das Schicksal es mit einem meint, es gibt immer wieder etwas oder jemanden, der die Sonne zurück ins Leben bringt und viele Gründe, das Leben doch wieder schön zu finden!

Dieses wunderbare Buch empfehle ich gerne weiter, denn es bietet einen schönen Mix aus bester Unterhaltung, nachdenklichen Momenten, sommerlichem Flair sowie vielfältige Themen und Emotionen.
Lesen und genießen!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag
und das Bloggerportal!








Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453422147
ISBN-13: 978-3453422148


 


Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2365 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 401 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3453422147
Verlag: Heyne Verlag (12. März 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B06ZZ9CBG9




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