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Dienstag, 22. September 2026

Happy Weekend–Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum von Arno Strobel [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem Freitag mit dem Auto aufbrechen. Eine kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende, einfach mal ausspannen. Doch beim kurzen Halt an einer Raststätte wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Zum Glück hat Katja einen kleinen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, über den sie ihn orten kann. Und tatsächlich, auf der Karte in der App sehen sie ihn als blauen Punkt, wie er sich eben der Autobahnauffahrt nähert. Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Wagen, in dem sie ihr Gepäck vermuten. Doch dann ist es zu spät – sie sitzen in der Falle. Denn jemand hat sie absichtlich an diesen Ort gelockt. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt genau jetzt ...  
(Kurzbeschreibung lt. Fischer Verlag)
 
 
 
Der Autor:
Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Leserinnen und Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.

Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller.

Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier. 
(Quelle: Fischer Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Katja und Marcel sind ein Pärchen und planen ein verlängertes Wochenende, zu dem sie gut gelaunt an einem Freitag losfahren.
Bei einer kleinen Pause an einer Raststätte wird ihnen ein Koffer gestohlen. Katja hat Spaß an den neuartigen kleinen Helferlein und hat einen GPS-Tracker in dem Koffer versteckt. Und es funktioniert, über die entsprechende App kann sie den Koffer orten und dem blauen Punkt, der den Standort anzeigt, folgen. So verfolgen sie das Fahrzeug, in dem sie den Koffer vermuten. Leider geraten sie dann genau in die Falle, die ihnen jemand gestellt hat und der Albtraum beginnt …

Gleich vorweg eine kleine Warnung: Es gibt in der Geschichte einige sehr brutale Szenen, die auch ziemlich heftig beschrieben werden. Das ist nicht der überwiegende Teil, aber wer so etwas nicht verträgt, sollte das Buch vielleicht besser nicht lesen.

Ich persönlich kann einem Psychothriller von Arno Strobel nicht widerstehen und war aufgrund des Klappentextes sehr gespannt, wie sich die Sache entwickeln würde und warum man die beiden in die Falle gelockt hat.
Da ist man noch ganz am Anfang aber es entwickelt sich schon, wie immer, ein Sog, der mich gleich an die Handlung gefesselt hat.
Überwiegend erleben wir Marcel. Es stellt sich heraus, dass er ein ehemaliger Polizist ist und nach einem Undercover-Einsatz eine neue Identität bekam und ein völlig neues Leben anfangen musste. Details zu den damaligen Ereignissen gibt es nach und nach im Verlauf.

Der Prolog zu Anfang und weitere Kapitel zwischendurch, in Kursivschrift dargestellt, sind aus Sicht „des Mechanikers“ geschrieben, der berichtet, wie er eine monströse Maschine gebaut hat und wie damit Opfer regelrecht gefoltert und dann getötet werden sollen.

Wie sich im Verlauf herausstellt, ist der Schauplatz, an dem man Marcel gelockt hat eine altes Krankenhaus bzw. eine psychiatrische Einrichtung, die möglicherweise in Marcels Vergangenheit eine Rolle gespielt haben könnte. Da gibt es natürlich viele Räume und Gänge, an denen merkwürdige Dinge geschehen. Es wird brutal und grausam, sowohl körperlich als auch psychisch. Das hat auch auf der psychischen Ebene teilweise ganz schön an meinen Nerven gezerrt.
Die ganze Atmosphäre in diesem alten, verlassenen Gebäude ist durchgehend düster, beklemmend und bedrohlich.
Die Sache steigert sich immer mehr und häppchenweise erfährt man dann, worum es hier eigentlich geht und wer da etwas von Marcel will. Es gibt auch immer wieder Twists und Überraschungen, die man so nicht vorher sehen kann.
Dadurch konnte ich kaum aufhören zu lesen, weil ich natürlich irgendwann nur noch wissen wollte, wie dieses Drama ausgeht.

Dieser Psychothriller von Arno Strobel, der bekanntlich gerne bis an gewisse Grenzen geht, war für mich erneut ein Pageturner, der mich mit seinen perfiden Psychospielchen schnell gepackt und sehr gefesselt hat. Trotz gewisser Brutalität und Grausamkeit hatte ich sehr spannende Lesestunden und war vom Ausgang überrascht!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Fischer Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. August 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 368 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3596712971
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3596712977 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0D57JTYH9
Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER E-Books
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. August 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 5.6 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3104923253 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Arno Strobel außerdem gelesen und rezensiert:
Strobel, Arno - Das Rachespiel 
Strobel, Arno - Die Flut
Strobel, Arno - Offline      
Strobel, Arno - Stalker-Er will dein Leben    
Strobel, Arno - Welcome Home 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Die Spur der Mädchen (Max Bischoff 1)  
Strobel, Arno - Mörderfinder - Die Macht des Täters (Max Bischoff 2) 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Mit den Augen des Opfers (Max Bischoff 3) 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Stimme der Angst (Max Bischoff 4) 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Das Muster des Bösen (Max Bischoff 5)
Strobel, Arno - Ungelöst - Die erste Zeugin (1) 
 

Montag, 21. September 2026

Wochenrückblick KW 38/2026

 


 
gelesen:
beendet Muschelzauber * von Manuela Inusa
Der vierte und letzte Teil der Coastlines-Reihe
 
durchgelesen Die Bucht der Träume * von Elena Sonnberg
Ein sommerlicher Roman am Gardasee 
 
durchgelesen Meerblick inklusive * von Anna Rosendahl
Eine junge Buchhändlerin auf Amrum auf der Suche
 
Der dritte Band aus Himmelsee an der Ostsee eröffnet bei mir die Wintersaison 

gesehen:
Wer wird Millionär, Paddington in Peru (DVD), The Masked Singer, Wer ist Deutschlands Superhirn, Ein Fall für zwei, Kaum zu glauben XXL, Ein sehr gutes Quiz, Gefragt gejagt

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Hausarbeit, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert 
 
geärgert:
dass unser WLAN-Verstärker (Repeater) schon nach drei Jahren defekt ist
 
gekauft:
einen neuen Repeater, der glücklicherweise schon am nächsten Tag geliefert werden konnte  

gefreut:
über neue Bücher
 
Der dritte Band in Himmelsee, winterlich zum Wohlfühlen
 
Ein winterlicher Roman in New York als Auftakt der Christmas Escapes Reihe

gesorgt:
Um meine Mutter, die nach Monaten immer noch starke Schmerzen im Bein hat, die mittlerweile so schlimm geworden sind, dass sie gestern in die Notaufnahme musste. 
 
geschlafen:
leider nicht so besonders gut

gedacht:
Die Wahlergebnisse in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sollten unserer Regierung zu denken geben, besonders unserem Regierungschef, aber der ist wie immer an Selbstüberschätzung und Arroganz nicht zu überbieten.

gegessen:
Nudelauflauf, Geschnetzeltes mit Spätzle, Gemüsesuppe (2 x), Hühnchen mit Gemüse (chinesisch), Käseomelette, Gulasch mit Nudeln

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Samstag, 19. September 2026

Das kleine Landhotel in Portugal von Julie Caplin [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Ein charmantes Hotel im Süden Portugals, ein Ort zum Entspannen und Genießen – und zum Verlieben

Nachdem ihr Herz gebrochen wurde, wagt Rebecca einen Neuanfang an der Algarve. In dem kleinen idyllischen Landhotel Quinta do Mar kann sie für einen Sommer als Pilateslehrerin und Zimmermädchen aushelfen. Hier im Schatten der Orangenbäume, umgeben vom Duft des Kräutergartens und dem Rauschen der Wellen, will sie auf andere Gedanken kommen. Verzaubert von der Gastfreundschaft der Menschen, fühlt sich Rebecca schnell wohl. Erst recht, als sie die Bekanntschaft von Felipe macht. Er ist charmant, selbstbewusst und immer für einen Spaß zu haben. Und er will Rebecca die schönsten Orte zeigen. Aber kann er auch ihr Herz heilen? 
(Kurzbeschreibung lt. Rowohlt Verlag)
 
 
 
 
Die Autorin:
Julie Caplin lebt im Südosten Englands, liebt Reisen und gutes Essen. Als PR-Agentin hat sie in zahlreichen Großstädten auf der ganzen Welt gelebt und gearbeitet. Mittlerweile widmet sie sich komplett dem Schreiben. Mit ihrer Romantic-Escapes-Reihe landet sie regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Die Romane sind auch unabhängig voneinander ein großes Lesevergnügen.
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Rebecca hat Liebeskummer und nimmt deshalb einen Job in Portugal an. In einem kleinen Landhotel an der Algarve soll sie als Pilateslehrerin arbeiten und daneben noch als Zimmermädchen aushelfen.
Gleich zu Beginn macht sie früh morgens im Pool die Bekanntschaft von Felipe. Die Chemie zwischen den beiden stimmt schnell und sie treffen immer wieder aufeinander. Gleichzeitig erhält sie als Mitarbeiterin einen netten Anschluss an die Familie, die das Hotel betreibt.
Alles spricht für einen schönen Sommer, der hoffentlich auch Rebeccas gebrochenes Herz heilen wird.

Wie man es von Julie Caplin schon kennt, nimmt sie öfter mal Bezug auf vorherige Bände dieser Romantic Escapes Reihe.
So ist Rebecca die Cousine von Anna, die wir in „Das kleine Zuhause in Prag“ kennenlernen durften. 
Ihr Freund Will ist Mitarbeiter in der familiengeführten Brauerei, in der auch Anna gearbeitet hat.
Und so landet Rebecca aufgrund eines Stellenangebotes im kleinen Landhotel an der Algarve. 
Das Hotel ist familiengeführt und Rebecca wird von der Besitzerfamilie als neue Mitarbeiterin freundlich und herzlich aufgenommen.
Das war wirklich schön zu erleben, welche Gastfreundschaft und Herzlichkeit diese Familie ihr gegenüber zeigt.
Gleich am ersten Tag trifft Rebecca früh morgens vor Arbeitsbeginn am Pool auf Felipe gegen den sie spontan in einem kleinen Wettrennen im schwimmen antritt und gewinnt. Die beiden treffen noch öfter aufeinander und das Wettrennen im Pool wird zu einer Art Running Gag.
Aber man spürt auch bald, dass es zwischen den beiden sehr knistert.
Daran ändert sich auch nichts, als Rebecca erst nach einer Weile erfährt, dass Felipe der Chef des Hauses ist.
Er bietet ihr an, in der Freizeit einige schöne Orte zu zeigen und die beiden unternehmen so einige Ausflüge in die wunderschöne Landschaft an der Algarve. Dabei kommen zwischen beiden viele schöne Gespräche zustande, so dass man sie gut kennenlernen und auch so einiges über sie und ihr Leben erfahren kann.
Und natürlich kommen sich die beiden immer näher, auch wenn eigentlich klar ist, dass Rebecca ja nur einen Arbeitsvertrag für diesen Sommer hat.

Rebecca war mir eigentlich sympathisch, denn sie bringt sich toll ins Hotel ein und freut sich über den herzlichen Familienanschluss.
Als allerdings Will dort im Hotel auftaucht, hätte ich sie schütteln mögen, weil sie sich so von ihm einwickeln lässt. Dabei gab sich Will alle Mühe, mir als Leserin so gar nicht sympathisch zu sein. Ich war sehr froh, dass Rebecca das auch erkannt hat.

Felipe ist ein guter Hotelchef, dem das Unternehmen und dessen Mitarbeiter am Herzen liegen, der aber auch alles für die Familie gibt, deren „Oberhaupt“ er nach dem Tod seines Vater nun ist. Auf mich wirkte er charmant, herzlich und verantwortungsbewusst auch wenn er ab und zu mal den Draufgänger mimt.

Das Setting war wieder mal sehr schön gewählt und auch ebenso schön beschrieben. Das kleine Landhotel ist zwar fiktiv aber laut Autorin von einem real existierenden Hotel inspiriert.
Ebenso gibt es viele im Roman erwähnte Orte wirklich und wer schon an der Algarve war, wird so einiges wiedererkennen.

Dieser 13. Band der Romantic Escapes-Reihe ist erneut ein unterhaltsamer und kurzweiliger Roman mit einer schönen Mischung aus Liebesgeschichte und ernsteren Themen wie schwierige Beziehungen, Familie und Zusammenhalt. Das Setting vermittelt Urlaubsgefühl und insgesamt ist der Roman eine schöne Möglichkeit für eine kleine Auszeit!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. August 2026
Auflage ‏ : ‎ 2.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 349901727X
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499017278
Originaltitel ‏ : ‎ The Hotel by the Sea 
Übersetzung  :  Katharina Naumann

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FXVYP538
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt E-Book
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. August 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1.5 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3644023598 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Julie Caplin außerdem gelesen und rezensiert:
Caplin, Julie - Ein Zuhause im Frühling (Country Escapes 1) 
Caplin, Julie - Ein Wiedersehen im Sommer (Country Escapes 2) 
 

Freitag, 18. September 2026

Unser Sommer auf Skye von Sue Moorcroft [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Thea hat auf der Isle of Skye endlich ihren Frieden gefunden. Als Chefgärtnerin von Rothach Hall genießt sie die raue Schönheit der schottischen Insel und die Ruhe. Doch an einem Junitag ändert sich alles: Ein faszinierender Fremder namens Deveron taucht auf und wirbelt Theas Alltag kräftig durcheinander.

Zwischen malerischen Gärten, der Unterstützung ihrer Schwester Ezzie und der treuen Dorfgemeinschaft von Rothach entdeckt Thea, dass die besten Dinge im Leben oft ungeplant geschehen. Als die Vergangenheit Thea und Deveron einzuholen droht, müssen beide lernen, dass wahre Heilung nicht allein geschieht, sondern durch die Kraft von Freundschaft, Gemeinschaft und einer Liebe, die so unerwartet ist wie ein Sommertag auf Skye. 
(Kurzbeschreibung lt. Montlake Verlag auf Amazon)
 
 
Die Autorin:
Sue Moorcroft ist eine preisgekrönte, international veröffentlichte Sunday-Times-Autorin und schreibt mitreißende Wohlfühl-Pageturner, die schon Nummer 1 bei Amazon Kindle UK und in den Top 100 von Amazon Kindle USA, Kanada und Italien waren. Als Armeekind wurde Sue in Deutschland geboren und hat seitdem auf Zypern, Malta und in Großbritannien gelebt. 
(Quelle: amazon.de)
 
 
Meine Meinung:
In ihrer Dilogie über „Die Schwestern und die Liebe“ entführt uns Sue Moorcroft auf die schöne Isle of Skye in den Inneren Hebriden in Schottland.
Das Setting ist wunderschön, eine teilweise raue Landschaft und ein dörfliches Leben.
Hauptschauplatz ist das Anwesen Rothach Hall, ein Herrenhaus, das schwedischen Eigentümern gehört, die jedoch nicht ständig dort wohnen.
Die Schwestern Thea und Ezzie stehen beide in den Diensten der schwedischen Familie, Ezzie ist Managerin des Anwesens und Thea die Chefgärtnerin, die sich um die schönen Gärten und Außenanlagen kümmert. Thea kam nach einem einschneidenden Ereignis vor einigen Jahren dorthin und hat hier in der ländlichen Ruhe ihren Frieden gefunden.
Bei einem Spaziergang trifft sie auf einen Fremden, der eine kleine Hündin aus einem Bach rettet. Es stellt sich heraus, dass der Fremde eigentlich kam, um sich um den Job des Saisongärtner zu bewerben. Thea stellt ihn ein und kümmert sich fürsorglich um die kleine Hündin.
Der Fremde ist Deveron Dowie, der den Job annimmt und in ein Appartement auf Rothach Hall zieht. Thea und Deveron werden viel zusammen arbeiten und sich um die Gärten kümmern.
Doch dann holt die Vergangenheit Thea ein und auch Deveron muss sich mit einer früheren nicht so guten Entscheidung auseinandersetzen.

Mir hat besonders das Setting dieser Geschichte gut gefallen.
Die Autorin beschreibt das Anwesen und seine malerischen Gärten besonders detailreich und schön, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Aber auch das Dorf Rothach, das nahe gelegen ist, beschreibt sie so, wie man sich ein englisches bzw. schottisches Dorf vorstellt.
Ebenso die Dorfbewohner, von denen man lesend einigen begegnet, passen gut in die Geschichte. 

Thea geht in ihrem Job als Gärtnerin auf und genießt es, ihre Schwester Ezzie bei sich zu haben, denn die beiden stehen sich nahe.
Durch die Rettung der kleinen Hündin lernt sie den Saisongärtner Deveron schnell näher kennen und Thea und er kümmern sich gemeinsam um das Tier. Da die beiden dann auch zusammen arbeiten, konnte man erwarten, dass sie sich näher kommen würden, was dann auch sehr langsam geschieht.

Die beiden Geschichten der Vergangenheit stehen miteinander in Verbindung, was beim Lesen klar wird, so das man hier einen Wissensvorsprung besonders gegenüber Thea hat.
Es geschehen aufregende Dinge und Thea wird auf unangenehme Art und Weise von der Vergangenheit eingeholt.
Aber sie steht mit dem Problem dann nicht alleine da sondern erhält von allen Seiten Unterstützung und Beweise für Freundschaft und Gemeinschaft.
Das war wirklich schön und warmherzig zu erleben.

Mir hat dieser Ausflug auf die Isle von Skye gut gefallen und diese herzliche Wohlfühlgeschichte und der besonders schöne Schauplatz haben mich gut unterhalten. Ich freue mich auf Teil zwei der Dilogie, in dem dann Schwester Ezzie im Mittelpunkt stehen wird.


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Montlake Verlag und NetGalley!
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Montlake
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. August 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 431 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 2496740557
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496740554
Originaltitel ‏ : ‎ Under a Summer Skye 
Übersetzung  :  Maike Claußnitzer 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0G7KNZHH1
Herausgeber ‏ : ‎ Montlake
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. August 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.5 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496740561 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Sue Moorcroft außerdem gelesen und rezensiert:
Moorcroft, Sue - Winterzauberküsse (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 01) 
Moorcroft, Sue - Zimtsternträume (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 05)  
Moorcroft, Sue - Sternschnuppenfunkeln (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 06)  
Moorcroft, Sue - Winterglücksträume (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 07)
Moorcroft, Sue - Sommerinselträume   
 

Freitags-Füller #634

 







  1. Gute Nachrichten hört und liest man in diesen Zeiten leider nur noch selten.
     
  2. Das Internet ist definitiv nicht der richtige Platz für einen sachlichen Austausch. Trolle und Hater gibt es leider überall.
     
  3. Kürben ist ein Wort, dass ich noch nie gehört habe. Laut Suchmaschine ist es ein Plural für Kürbisse, der sich durch diverse soziale Medien etabliert hat und natürlich völlig falsch ist. Da muss man sich nicht wundern, dass die Pisa-Studie so schlecht ausfällt, wenn Kinder und Jugendliche so was auf Social Media "lernen".
     
  4. Das Wetter und die Temperatur könnte besser sein. Leider nichts mehr von Altweibersommer zu spüren.
     
  5. Das Zimmer in dem mein PC steht, schafft es gerade mal auf 21 Grad, mich fröstelt etwas.
     
  6. Ich möchte noch keine Herbstblumen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten TV- und Leseabend, morgen habe ich geplant, wie üblich etwas Hausarbeit und Wäsche und Sonntag möchte ich ausschlafen, entspannen und mich erholen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller
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