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Dienstag, 15. September 2026

Töchter des Himalaya von Amelia Martin [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Dem Himmel so nah: Zwei Schwestern auf der Suche nach der Wahrheit

Mia und Chiara, Adoptivtöchter einer Mailänder Modedynastie, könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Chiara in der Modewelt glänzt, sucht Mia nach einem Sinn jenseits des Glamours. Doch als ihre Mutter schwer erkrankt, führen ein altes Schmuckstück und ein Brief Mia auf eine Reise nach Nepal – und zu einem Geheimnis, das ihre Herkunft und die Geschichte einer verlorenen Königsfamilie offenbart.

Ein schmerzhaftes Familiengeheimnis auf dem Dach der Welt

Zwischen den Gipfeln des Himalayas und den Intrigen der Vergangenheit entdeckt Mia nicht nur die Wahrheit, sondern auch sich selbst – und gerät dabei in tödliche Gefahr … 
(Kurzbeschreibung lt. Ullstein Verlag)
 
 
weiterer Teil:
2. Schwestern des Himalaya (erscheint am 29.07.2027) 
 
 
Die Autorin:
Amelia Martin ist das Pseudonym einer Bestsellerautorin. Sie hat jahrelang als Sachverständige für ein weltweit handelndes Auktionshaus gearbeitet, die Provenienz von Möbeln und Kunstgegenständen geprüft und Ausstellungen organisiert. Nach Jahren in England und im europäischen Ausland unternimmt die Autorin heute ausgedehnte Recherchereisen an die Schauplätze ihrer Romane. 
(Quelle: Ullstein Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Chiara und Mia sind Schwestern und leben als Adoptivtöchter in einer Modedynastie in Mailand. Beide arbeiten mit im Modeunternehmen und unterliegen so großen Herausforderungen. Als die Adoptivmutter einen schweren Schlaganfall erleidet, sind sie in großer Sorge und müssen das Unternehmen zunächst alleine am Laufen halten.
Als Mia nach wichtigen Papieren sucht, findet sie ein geheimnisvolles Kästchen, das einen Brief und ein altes Schmuckstück enthält.
Beide Schwestern wissen, dass sie adoptiert wurden und sind für ihr liebevolles Elternhaus bei den Adoptiveltern dankbar. Doch über ihre eigentliche Herkunft, die leiblichen Eltern und die Gründe für die Adoption wissen sie nichts.
Das gefundene Schmuckstück weist auf eine Herkunft aus Nepal hin und Mia nutzt die Chance, mit ihrem guten Freund Jack, der für eine Reportage dorthin reist, gemeinsam die Reise anzutreten. Sie möchte unbedingt etwas über ihre Herkunft und ihre Wurzeln herausfinden.
Eine geheimnisvolle, spannende und am Ende auch gefährliche Spurensuche beginnt …

Amelia Martin hat schon öfter bewiesen, dass sie großartig Geschichten erzählen kann und einen sehr eindrucksvollen, mitreißenden und einfühlsamen Schreibstil hat.
Wirklich eindrucksvoll erhalten wir zu Beginn einen Einblick in die Modewelt und in ein großes Modeunternehmen. Schnell wird klar, unter welchem Druck derartige Unternehmen ständig stehen, denn sie müssen den Geschmack der Menschen und die aktuellen Trends treffen und umsetzen. Ständiger Termindruck durch Fashion Weeks und ähnliche Ereignisse kommt erschwerend hinzu.
Dabei lernen wir auch die Schwestern Chiara und Mia kennen, die beide im Unternehmen arbeiten aber oft unterschiedliche Meinungen haben.
Daher hat Chiara zunächst wenig Verständnis für Mia, die inspiriert durch den Fund in dem alten Kästchen plötzlich auf die Suche nach ihren Wurzeln nach Nepal reisen möchte.
Doch Mia nutzt die Chance, mit ihrem Freund Jack dorthin zu reisen.

Zu diesem fernen Land hat die Autorin wirklich umfassend recherchiert. Die zeigt uns ein Bild der Stadt Kathmandu zur heutigen Zeit und führt uns aber auch durch Rückblicke in die frühen 1950er Jahre, die frühen 1990er Jahre und zeigt die Ereignisse von 2001 im Königspalast die dann letztendlich zur Abschaffung der Monarchie geführt haben. Hierbei hat sie sich an die realen Ereignisse angelehnt. Im Nachwort erklärt sie, dass die meisten Figuren trotzdem fiktional sind aber im Personenverzeichnis hat sie einige reale historische Personen kenntlich gemacht, die sie in ihre Handlung einfließen lässt.

Sehr eindrucksvoll schildert sie auch die unglaublich faszinierende Landschaft im Himalaya, wohin sich Mia und Jack mit Begleitungen ebenfalls begeben. Dabei erhalte ich interessante Einblicke in Kultur, Traditionen und das Leben der Menschen dort.
Sie treffen auf interessante Menschen und stoßen sogar auf Spuren, die für Mia interessant sein könnten. Aber plötzlich befinden sie sich auch in Gefahr, als wollte jemand verhindern, dass Mia einem Geheimnis auf die Spur kommt. Da kommt zusätzlich zu der schon packenden Spurensuche noch teilweise dramatische Spannung hinzu, die mich dann nicht mehr losgelassen hat. Es war sehr überraschend, was sich am Ende alles zeigt und welche Geheimnisse gelüftet werden, die aus sehr tragischen Gründen viele lange Jahre verborgen waren.

Neben der Begleitung von Mia im Himalaya erleben wir aber auch immer wieder, wie es Chiara währenddessen in Mailand ergeht, denn auch sie hat in ihrem Leben neben dem Beruf noch einiges zu bewältigen und kämpft um ihre Beziehung.
Ebenfalls erleben wir die Rekonvaleszenz der erkrankten Adoptivmutter und wie die Familie mit den Mitarbeitenden dort insgesamt zusammenhält.

„Die Töchter des Himalaya“ ist eine hochemotionale, bewegende Geschichte über zwei Schwestern, ihre Adoptivfamilie und ihre Wurzeln in Nepal. Ich war sehr beeindruckt und durchgehend gefesselt von diesem eindrucksvollen und atmosphärischen Roman, der im nächsten Sommer mit „Schwestern des Himalaya“ seine Fortsetzung finden wird!
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diese tolle Geschichte!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Ullstein Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 30. Juli 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 496 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3548073387
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3548073385 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FWD3YJZC
Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 30. Juli 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 4.0 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3843738316 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Amelia Martin / Constanze Wilken außerdem gelesen und rezensiert:
Martin, Amelia - Das Auktionshaus - Der Glanz Londons (Teil 1)   
Martin, Amelia - Das Auktionshaus - Die Träume Wiens (Teil 2) 
Wilken, Constanze - Der Duft der Wildrose
Wilken, Constanze - Ein Sommer in Wales
Wilken, Constanze - Sturm über dem Meer     
Wilken, Constanze - Das Erbe von Carreg Cottage     
Wilken, Constanze - Die Klippen von Tregaron     
Wilken, Constanze - Die Frauen der Villa Fiore - Giulias Geschichte    
Wilken, Constanze - Die Schwestern der Villa Fiore - Biancas Geschichte    
Wilken, Constanze - Das Geheimnis von Ardmore Castle     
Wilken, Constanze - Das Rosencottage       
Wilken, Constanze - Die Liebenden von Islay
Wilken, Constanze - Rückkehr nach Fisherman's Cove   
Wilken, Constanze - Schatten über den Highlands  
 
 

Montag, 14. September 2026

Wochenrückblick KW 37/2026

 


 
gelesen:
beendet Bretonischer Zitronenzauber * von Hannah Luis
Ein Familiengeheimnis und Spurensuche in der Bretagne
 
angefangen Muschelzauber * von Manuela Inusa
Der vierte und letzte Teil der Coastlines-Reihe

gesehen:
Wer wird Millionär, Nord bei Nordwest (Mediathek), Deutscher Filmpreis, Wer ist Deutschlands Superhirn?, Ein Fall für zwei, Die große Maus-Show, Wunderschön!, Gefragt gejagt

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, in der Autowerkstatt

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Hausarbeit, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert, Auto in der Werkstatt abgeholt  
 
geärgert:
Alle Welt regt sich über die schlechten Ergebnisse der PISA-Studie auf, aber niemand denkt darüber nach, woran das liegt. Lehrermangel und häufige Unterrichtsausfälle tragen sicher dazu bei. Dazu kommt, dass kaum ein Elternpaar es sich leisten kann oder will, dass einer von beiden zu Hause bleibt, bis das Kind zur weiterführenden Schule geht und es am Anfang unterstützt und mit ihm lernt und übt. Da werden die Kinder in die Ganztagsbetreuung gegeben, wo aber niemand die Zeit hat, individuell auf die Kinder einzugehen.

gefreut:
dass mein 27 Jahre altes Auto noch mal durch den TÜV gekommen ist. Jetzt können wir in zwei Jahren gemeinsam in Rente gehen :-)
 
über neue Bücher
 
Der vierte und letzte Teil der Coastlines-Reihe
 
Winterlicher Roman als Auftakt zur Love and Country-Reihe

geschlafen:
wie immer nicht besonders

gedacht:
Auch ich weiß, wie sicherlich viele andere auch, noch genau wo ich am 11. September 2001 war und was ich gemacht habe. Kaum zu fassen, dass das jetzt 25 Jahre her ist.

gegessen:
Bratkartoffeln mit Spiegelei, Frikadellen mit Möhren und Kartoffeln, Pasta mit Pfifferlingen, Erbsensuppe (2x), Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 11. September 2026

Die Wellentochter von Florence Winter [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Nebelschwaden verbergen das Schloss in den Highlands am Tag ihrer Ankunft. Hier soll Hailey in den kommenden Monaten die wertvolle Bibliothek katalogisieren. Von Beginn an scheint die Familie, deren Vorfahren Dunrathmore einst erbaut haben, etwas zu verbergen. Wieso reiste die Bibliothekarin vor ihr so überstürzt ab? Und was ist 1876 mit Moira MacDonald geschehen, der großen Liebe des damaligen Schlossherrn? Moira war ein Freigeist und eine Dichterin, doch kurz nach der Hochzeit verschwand sie. Hailey folgt Moiras Spuren, die sie auf die grandiosen, seit Jahrzehnten unbewohnten St.-Kilda-Inseln führen – und in höchste Gefahr bringen ... 
(Kurzbeschreibung lt. Piper Verlag)
 
 
Weitere Teile:
 
 
Die Autorin:
Florence Winter liebt Geheimnisse, alte Häuser und Geschichten, die von klein auf ihr Leben begleiten. Sobald sie lesen konnte, fing sie auch an zu schreiben. Später studierte sie Germanistik, gründete ein Theater und lebt heute mit fünf Hunden, einer Katze und einem Mann zusammen. In England und Schottland fühlt sie sich zu Hause und liebt die unendliche Weite der Highlands.  
(Quelle: Piper Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Hailey reist in ein altes Schloss in den schottischen Highlands, weil sie den Auftrag hat, dort die wertvolle Bibliothek zu katalogisieren.
Während der Zeit soll sie auch auf Schloss Dunrathmore leben.
Ihre Vorgängerin, ebenfalls eine Bibliothekarin, soll völlig überstürzt abgereist sein, so dass sie nun deren Aufgabe übernehmen soll.
Auf dem Schloss, dass schon immer im Besitz der Familie ist, die es seinerzeit erbaut haben, leben aktuell noch der Großvater und Enkel Beathan sowie dessen Schwester Catriona.

In einem zweiten Handlungsstrang erleben wir die Geschichte von Moira McDonald in den Jahren 1875 bis 1878.
Moira ist ein Freigeist und Dichterin, was zu der damaligen Zeit Frauen eigentlich noch nicht gestattet war. Durch einen Zufall lernt sie den damaligen Schlossherrn von Dunrathmore kennen und die beiden verlieben sich. Doch kurz nach der Hochzeit verschwindet Moira.

Was haben die beiden Geschichten miteinander zu tun und werden die Geheimnisse gelüftet?

Gleich vorweg genommen, dieser dritte Teil der Reihe über „Die Frauen der Inseln“ hat mich am meisten gepackt, auch wenn ich die beiden vorherigen ebenfalls mit fünf Sternen bewertet habe.
Von Beginn an ist die Stimmung auf dem alten Schloss in den schottischen Highlands düster und beklemmend. Der alte Laird begegnet Hailey zwar höflich aber ansonsten sehr zurückhaltend, Enkel Beathan ist zuvorkommend und freundlich aber dessen Schwester Catriona machte auf mich von Anfang an ebenfalls einen abweisenden und unsympathischen Eindruck. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie etwas zu verbergen hat.
Durch verschiedene Zufälle kommt Hailey alten Geheimnissen auf die Spur, die etwas mit dem plötzlichen Verschwinden ihrer Vorgängerin zu tun haben aber auch auf die Spur zu Moira führen.
Gemeinsam mit Beathan begeben sich beide auf Spurensuche und versuchen die alten Ereignisse aufzuklären. Spuren führen auch auf die St. Kilda Inseln, die mittlerweile unbewohnt sind. Und Hailey und Beathan geraten in Gefahr.

In diesem Roman werden beide Handlungsstränge auf den unterschiedlichen Zeitebenen abwechselnd erzählt. Das erhöht natürlich auf beiden Ebenen sehr die Spannung.
Gespannt habe ich Moiras Geschichte verfolgt, die zur damaligen Zeit schon sehr selbstbewusst war. Sie schreibt Gedichte und schafft es sogar, dass sie von einem Verlag veröffentlicht werden, natürlich unter einem Pseudonym, damit man nicht bemerkt, dass sie von einer Frau verfasst wurden. Als sie die Heiratskandidaten, die ihre Eltern für sie aussuchen ablehnt, wird sie in das Haus von Verwandten in den Highlands geschickt, wo sie nach Meinung der Eltern zur Besinnung kommen soll. Doch Moira genießt die Freiheit, die sie dort hat, denn im Haus gibt es nur Bedienstete und sie kann ihr Leben gestalten, wie sie mag. So lernt sie dann auch die junge Rhona kennen, die ihre Schülerin wird und durch Rhona den aktuellen Laird Gawyn auf Dunrathmore, der ihr schnell sehr zugetan ist.
Da entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die für die damalige Zeit ungewöhnlich ist und mich sehr berührt hat.

Aber auch in der Gegenwart gab es sehr viel zu erleben, was mich wirklich gefesselt hat. Die Spurensuche von Hailey und Beathan ist sehr packend und geheimnisvoll. Schritt für Schritt finden sie Indizien, die sie ein Stückchen weiter bringen und dabei kommen sie sich auch näher. Der alte Laird sowie Catriona bleiben undurchsichtig und geheimnisvoll.
Gegen Ende wird es sogar noch richtig dramatisch und die Handlung bekommt kriminalistische Züge.

Florence Winter hat bereits mit den ersten beiden Bänden bewiesen, wie großartig sie Geschichten erzählen kann.
Auch dieser dritte Teil über „Die Frauen der Inseln“ hat mich begeistert, gefesselt und berührt. Nach dieser sehr packenden Trilogie, hoffe ich auf weitere spannende Geschichten der Autorin!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 31. Juli 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3492322735
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492322737 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0H7WWS6FJ
Herausgeber ‏ : ‎ Piper ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 31. Juli 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 6.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492613033 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 

Dienstag, 8. September 2026

Die Insel der Sommerträume von Cristina Caboni [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Eine junge Tänzerin, die alles verloren glaubt. Ein sizilianisches Dorf zwischen Zitronenduft und glitzerndem Meer. Und ein Geheimnis, das endlich ans Licht kommt ...

Als sich Marie, eine talentierte Tänzerin, am Fuß verletzt und sowohl ihre Traumrolle als auch ihren Partner an eine Rivalin verliert, kehrt sie nach Sizilien in das Dorf ihrer Familie zurück. Hier, wo die Tage nach Zitronen duften und eine Wallfahrtskirche malerisch über dem Meer thront, findet sie Trost bei den Frauen der Insel, mit denen sie jeden Morgen die Natur erkundet. Immer wieder hört Marie das Läuten einer Glocke, die gar nicht existiert. Auf der Suche nach Antworten stößt sie auf das dunkle Geheimnis ihrer Familie – und auf einen Mann, der ihr dabei hilft, wieder ans Glück zu glauben … 
(Kurzbeschreibung lt. Blanvalet Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Cristina Caboni lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf Sardinien, wo sie sich leidenschaftlich um die Imkerei ihrer Familie kümmert. Ihr Debütroman »Die Rosenfrauen« war ein internationaler Erfolg und stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Seitdem inspiriert Cristina Caboni ihre Leser*innen mit Geschichten über mutige Protagonistinnen, die sich nach einer Krise neu erfinden. Vor der wunderschönen Kulisse Italiens, zwischen verwunschenen Dörfern und flirrenden Sommertagen, wachsen sie über sich hinaus und finden das Glück. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Marigold Icardi ist eine sehr talentierte und auch erfolgreiche Ballerina. Sie tanzt gerade eine Hauptrolle und ihr Tanzpartner ist auch im Leben ihr Partner.
Doch dann muss sie leider einen Schicksalsschlag hinnehmen, denn sie erleidet eine schwere Verletzung am Fuß und fällt aus.
Die Ersatztänzerin bekommt die Hauptrolle und angelt sich auch den Partner. Marie ist zutiefst verletzt und traurig, besonders weil lange nicht klar ist, ob sie überhaupt jemals wieder auf diesem Niveau tanzen können wird. Das ist aber trotz allem ihr großes Ziel.
Sie reist nach Sizilien in das Dorf, in dem ihre Familie lebt und wo sie auch aufgewachsen ist. Dort will sie zur Ruhe kommen, sich erholen und überdenken, wie es weiter gehen kann.
Sie wird vom Onkel und der Haushälterin aufgefangen, trifft aber auch auf Ablehnung, besonders von ihrer Cousine Grazia.
Die Cousine gehört einer Frauengruppe an, die sich jeden Morgen zum Walken trifft und die Natur genießt.
Als Marigolds Fuß langsam beginnt zu heilen und sie wieder laufen kann, schließt sie sich ihnen an.
Gleich nach ihrer Ankunft und dann immer wieder hört Marigold eine Glocke läuten, die aber nicht die Kirchenglocke ist. Sie kann es sich nicht erklären, woher das Geläut kommt und niemand scheint eine Antwort darauf zu kennen.
Sie beginnt nach Antworten zu suchen und lernt dabei auch einen Mann kennen, der ihr eine ganz andere Welt eröffnet, denn er ist Walforscher und erforscht den Gesang der Wale. Wie viel er Marigold helfen kann, ahnen beide nicht, als sie sich kennenlernen.

Gerne habe ich Marigold begleitet.
Mit ihr durfte ich zunächst die Mailänder Scala und die Welt des Balletts kennenlernen. Dabei wird ganz schnell klar, dass das, was auf der Bühne so leicht aussieht, eine tänzerische Höchstleistung und sogar eine Form von Kunst ist, die sehr viel Training und Disziplin erfordert und dem Körper viel abverlangt. Es wird aber auch klar, dass die Konkurrenz, besonders um die Hauptrollen, sehr groß ist und in Rivalität ausarten kann.
Nach dem Unglück reise ich mit Marigold nach Sizilien und erlebe diese Insel im Sommer. Das Dorf, in dem Marigolds Familie lebt, liegt an der Meerenge, der Straße von Messina, und wurde von der Autorin erfunden. Durch diese Lage und durch den Walforscher und sein Schiff spielt das Meer eine besondere Rolle in der Geschichte.
Der Schauplatz und die Jahreszeit sind der ideale Hintergrund für diese Roman.

Es war wunderbar zu erleben, wie nicht nur Marigolds Fuß langsam heilt sondern auch ihr Herz. Durch die Frauengruppe erhält sie einige Unterstützung, denn diese eröffnen ihr ganz andere Perspektiven und sie werden Freundinnen.
Ebenso geht es ihr mit Jonathan, dem Walforscher, der sie in die Welt der Wale einführt und ihr auch damit unbewusst neue Wege und Ziele aufzeigt. Sie beginnt ihr Leben und auch ihre Beziehung zu ihrem ehemaligen Partner zu überdenken und findet neue Ziele für ihr Leben. 

Das Geheimnis um das Glockengeläut, dass scheinbar nur Marigold hört, da sie offenbar ein absolutes Gehör hat, ist sehr mysteriös und führt weit in die Vergangenheit zurück. Auch Marigolds Familie ist beteiligt und die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, ist an reale historische Ereignisse angelehnt und hat mich sehr aufgewühlt.
Im Nachwort erläutert die Autorin detailliert, was alles Fiktion ist und dass die gesamte Geschichte von realen Orten, Ereignissen und persönlichen Erinnerungen inspiriert ist.

Mit „Die Insel der Sommerträume“ erzählt Cristina Caboni eine sehr bewegende und packende Geschichte die nicht nur sommerlich ist sondern auch viel Tiefgang bietet. Es geht um einen Neuanfang nach einem Schicksalsschlag, das Finden neuer Ziele im Leben, ein Familiengeheimnis und neues Liebesglück!
Ich habe diesen wunderbaren Roman, der auch viel italienisches Flair mitbringt, sehr gerne gelesen und empfehle ihn gerne weiter!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 22. Juli 2026
Auflage ‏ : ‎ Deutsche Erstausgabe
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3734115388
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734115387
Originaltitel ‏ : ‎ La rotta delle stelle 
Übersetzung  :  Ingrid Ickler

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FXSZ8HYS
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 22. Juli 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 14.9 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3641338480 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Cristina Caboni außerdem gelesen und rezensiert:
Caboni, Cristina - Die Rosenfrauen   
Caboni, Cristina - Die Oleanderschwestern
Caboni, Cristina - Der Zauber zwischen den Seiten     
Caboni, Cristina - Die Seidentöchter      
Caboni, Cristina - Die Gartenvilla      
Caboni, Cristina - Die Glücksmalerin    
Caboni, Cristina - Der Zauber der Lagune    
 
 

Montag, 7. September 2026

Wochenrückblick KW 36/2026

 


 
gelesen:
beendet Sommertage am Meer * von Roberta Gregorio
Ein Sommerroman um zwei Schwestern an der Amalfi-Küste 
 
angefangen Bretonischer Zitronenzauber von Hannah Luis
Ein Familiengeheimnis in der Bretagne

gesehen:
Wer wird Millionär, Fußball DFB-Pokal, Wer ist Deutschlands Superhirn, Die besten Comedians Deutschlands, Der Quiz Champion, Gefragt gejagt, Nord bei Nordwest (Mediathek), Wahlberichterstattung

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, in der Autowerkstatt

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Hausarbeit, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert, Auto in die Werkstatt gebracht zur TÜV-Abnahme 
 
geärgert:
Wie überheblich und von sich selbst eingenommen manche Menschen doch sind und dann auch noch glauben, nur ihre Meinung und ihr Verhalten sei richtig.

gefreut:
über neue Bücher
 
Das erste Weihnachtsbuch der Saison :-)
 
Endlich mal wieder ein neuer Thriller von Frau Raabe
 
Ein Familiengeheimnis um eine Olivenmanufaktur in der Toskana
 
Die Geschichte einer Familie in Cornwall

geschlafen:
die Durchschlaf-Probleme dauern leider an

gedacht:
Ob nach der Wahl in Sachsen-Anhalt die etablierten Parteien mal darüber nachdenken werden, dass die eigenen miserablen Leistungen dazu führen, dass die AfD solche Ergebnisse erzielen kann.

gegessen:
Leberkäse, Schinkennudeln, Cevapcici mit Tomatenreis, Pasta mit Pfifferlingen, Cheeseburger, Reibekuchen mit Apfelmus, Schnitzel mit Erbsen und Pommes

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 
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