Zum Inhalt:
Mit Glück erreichen ein paar Passagiere am Heiligabend die letzte Fähre
nach Föhr. Es herrscht Vorfreude auf das Fest mit der Familie. Auf halber
Strecke bleibt die Fähre jedoch im Schlick stecken. Die sehr
unterschiedlichen Fahrgäste sind gezwungen, sich zusammenzuraufen und das
Beste aus der Situation zu machen. An Bord sind unter anderem
Weihnachtsmann Thomsen, der von den Insulanerkindern sehnlichst erwartet
wird, und Pastor Harms, der die Festpredigt im Friesendom halten soll. Da
sind die zwei einsamen Seelen aus Hamburg-Barmbek, die sich erst kurz vor
der Überfahrt im Supermarkt kennengelernt haben. Und die Föhrerin Beeke,
die aus Martinique zurückgekehrt ist, um ein gemütliches
Schietwetter-Weihnachten zu erleben. Sie wird misstrauisch beäugt von
einem Oberstaatsanwalt, der nicht grundlos gegen sie ermittelt. Weit
draußen in der Föhrer Marsch findet Inselpolizist Ralf kurzfristig einen
skurrilen Ersatz für die Predigt im Friesendom, aber wie kann die große
Heiligabendparty ohne die Lebensmittel von der Fähre stattfinden?
Schließlich wird auf See einer der außergewöhnlichsten und schönsten
Heiligabende aller Zeiten gefeiert.
(Kurzbeschreibung lt.
Rowohlt Verlag)
Der Autor:
Janne Mommsen hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger,
Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er
überwiegend Romane und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt
und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten
auszusetzen. Daneben betreut der Autor im Hamburger Hafen ehrenamtlich
Seefahrer in der Seemannsmission Duckdalben.
(Quelle: Rowohlt Verlag)
Meine Meinung:
Es ist der Heiligabend 1990. Am Fähranleger in Dagebüll stehen einige
Menschen, die leider die letzte Fähre zur Insel Föhr verpasst haben. Da
kommt ihnen der Innenminister zur Hilfe, der zu einem Weihnachtsessen nach
Föhr möchte und er kann durch seinen Einfluss eine Sonderfähre anfordern.
Kapitän Iversen wurde von ausgerechnet am Heiligabend von seiner Familie
getrennt und steuert die Fähre.
Trotz schlechten Wetters kommt man zunächst gut voran doch dann treibt der Wind die Fähre ab und sie bleibt im Schlick stecken. Keine Chance weiter zu kommen bis der Wind dreht und der Wasserspiegel wieder steigt.
Und so sitzt eine zusammengewürfelte Gruppe unterschiedlicher Menschen auf der Fähre fest.
Da ist natürlich der Innenminister, der Weihnachtsmann Thomsen, der von Inselkindern erwartet wird, Pastor Harms, der im Friesendom die Predigt zum Fest halten soll, Beeke, die Schwester des Inselpolizisten, die die letzten Monate in der Karibik verbracht hat, ein Pärchen aus Hamburg, die sich kürzlich erst kennengelernt haben, die alleinerziehende Maria mit ihren beiden Kindern und Thekla vom Partyservice, die das Catering für die große Party dabei hat, zu der auch der Innenminister wollte.
Dazu kommt ein Oberstaatsanwalt mit seiner Frau, der offenbar gegen Beeke ermittelt.
Die unfreiwillig zusammengestellte Gruppe muss sich nun zusammenraufen, denn es sieht so aus, als würden sie den Heiligabend auf der Fähre im Schlick verbringen müssen.
Florian und Sandra, das Pärchen aus Hamburg, haben sich an der Supermarkt-Kasse kennengelernt und spontan beschlossen, gemeinsam Weihnachten auf Föhr zu verbringen. Doch sie waren nicht ganz ehrlich zueinander. Maria und ihre Kinder kamen aus dem Osten Deutschlands und wollen nach Föhr, um endlich die Westverwandtschaft kennenzulernen.
Der Oberstaatsanwalt lässt Beeke nicht aus den Augen, denn sie kommt ihm verdächtig bekannt vor und der Weihnachtsmann greift ein bisschen zu oft zur Kornflasche.
So ist die Stimmung nach einer Weile sehr angespannt und es geht recht turbulent an Bord zu.
Währenddessen muss Inselpolizist Ralf auf der Insel einige Probleme lösen. Er sucht dringend einen Ersatz für den Pastor, denn schließlich muss jemand im Friesendom eine Predigt halten, um die Menschen zu Weihnachten nicht zu enttäuschen. Und auch ein Ersatz für das Catering, das auf der Fähre festsitzt, muss gefunden werden, damit die Weihnachtsparty gefeiert werden kann.
Dabei kommt es zu einigen humorvollen Situationen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.
Auf der Fähre überlegen sich alle, was man nun tun kann, vor allem auch im Hinblick auf die Kinder von Maria. Schließlich ist Heiligabend und zu essen gibt es genug auf der Fähre und einen Weihnachtsmann hat man ja auch dabei. Also wird ein spontanes und sehr ungewöhnliches Fest organisiert.
Janne Mommsen beschreibt die Insel Föhr und auch die Menschen, die dort im Norden leben sehr anschaulich und man spürt, seine Liebe zum Norden sehr, da er in Nordfriesland gelebt hat.
So entsteht hier eine warmherzige Geschichte, die viele schöne Botschaften über Zusammenhalt und Nächstenliebe vermittelt. Der Geist der Weihnacht und unerwartete Begegnungen lassen diesen Heiligabend auf See zu etwas ganz Besonderem werden. Da sehen auch die Beteiligten so, denn im Epilog erleben wir, wie sich diese ungewöhnliche Gruppe von damals erneut auf der Fähre trifft, um in Erinnerung an diesen ungewöhnlichen Heiligabend noch einmal gemeinsam zu feiern.
„Die Weihnachtsfähre“ ist ein warmherziger, unterhaltsamer Roman, der eine schöne weihnachtliche Stimmung hat, mit etwas Humor aufgelockert ist und viele liebevolle Botschaften vermittelt. Meine Empfehlung für die Adventszeit!
Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
Trotz schlechten Wetters kommt man zunächst gut voran doch dann treibt der Wind die Fähre ab und sie bleibt im Schlick stecken. Keine Chance weiter zu kommen bis der Wind dreht und der Wasserspiegel wieder steigt.
Und so sitzt eine zusammengewürfelte Gruppe unterschiedlicher Menschen auf der Fähre fest.
Da ist natürlich der Innenminister, der Weihnachtsmann Thomsen, der von Inselkindern erwartet wird, Pastor Harms, der im Friesendom die Predigt zum Fest halten soll, Beeke, die Schwester des Inselpolizisten, die die letzten Monate in der Karibik verbracht hat, ein Pärchen aus Hamburg, die sich kürzlich erst kennengelernt haben, die alleinerziehende Maria mit ihren beiden Kindern und Thekla vom Partyservice, die das Catering für die große Party dabei hat, zu der auch der Innenminister wollte.
Dazu kommt ein Oberstaatsanwalt mit seiner Frau, der offenbar gegen Beeke ermittelt.
Die unfreiwillig zusammengestellte Gruppe muss sich nun zusammenraufen, denn es sieht so aus, als würden sie den Heiligabend auf der Fähre im Schlick verbringen müssen.
Florian und Sandra, das Pärchen aus Hamburg, haben sich an der Supermarkt-Kasse kennengelernt und spontan beschlossen, gemeinsam Weihnachten auf Föhr zu verbringen. Doch sie waren nicht ganz ehrlich zueinander. Maria und ihre Kinder kamen aus dem Osten Deutschlands und wollen nach Föhr, um endlich die Westverwandtschaft kennenzulernen.
Der Oberstaatsanwalt lässt Beeke nicht aus den Augen, denn sie kommt ihm verdächtig bekannt vor und der Weihnachtsmann greift ein bisschen zu oft zur Kornflasche.
So ist die Stimmung nach einer Weile sehr angespannt und es geht recht turbulent an Bord zu.
Währenddessen muss Inselpolizist Ralf auf der Insel einige Probleme lösen. Er sucht dringend einen Ersatz für den Pastor, denn schließlich muss jemand im Friesendom eine Predigt halten, um die Menschen zu Weihnachten nicht zu enttäuschen. Und auch ein Ersatz für das Catering, das auf der Fähre festsitzt, muss gefunden werden, damit die Weihnachtsparty gefeiert werden kann.
Dabei kommt es zu einigen humorvollen Situationen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.
Auf der Fähre überlegen sich alle, was man nun tun kann, vor allem auch im Hinblick auf die Kinder von Maria. Schließlich ist Heiligabend und zu essen gibt es genug auf der Fähre und einen Weihnachtsmann hat man ja auch dabei. Also wird ein spontanes und sehr ungewöhnliches Fest organisiert.
Janne Mommsen beschreibt die Insel Föhr und auch die Menschen, die dort im Norden leben sehr anschaulich und man spürt, seine Liebe zum Norden sehr, da er in Nordfriesland gelebt hat.
So entsteht hier eine warmherzige Geschichte, die viele schöne Botschaften über Zusammenhalt und Nächstenliebe vermittelt. Der Geist der Weihnacht und unerwartete Begegnungen lassen diesen Heiligabend auf See zu etwas ganz Besonderem werden. Da sehen auch die Beteiligten so, denn im Epilog erleben wir, wie sich diese ungewöhnliche Gruppe von damals erneut auf der Fähre trifft, um in Erinnerung an diesen ungewöhnlichen Heiligabend noch einmal gemeinsam zu feiern.
„Die Weihnachtsfähre“ ist ein warmherziger, unterhaltsamer Roman, der eine schöne weihnachtliche Stimmung hat, mit etwas Humor aufgelockert ist und viele liebevolle Botschaften vermittelt. Meine Empfehlung für die Adventszeit!
Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungstermin : 18. September 2026
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 192 Seiten
ISBN-10 : 3499015889
ISBN-13 : 978-3499015885
eBook-Ausgabe
ASIN : B0GSSGPBHN
Herausgeber : Rowohlt E-Book
Erscheinungstermin : 18. September 2026
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 1.8 MB
ISBN-13 : 978-3644021501
Erscheinungstermin : 18. September 2026
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 192 Seiten
ISBN-10 : 3499015889
ISBN-13 : 978-3499015885
eBook-Ausgabe
ASIN : B0GSSGPBHN
Herausgeber : Rowohlt E-Book
Erscheinungstermin : 18. September 2026
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 1.8 MB
ISBN-13 : 978-3644021501
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