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Donnerstag, 9. April 2026

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Vor Jahrzehnten verschwand Fenja Lorenzens ältere Schwester spurlos. Jetzt wird sie endlich erfahren, was damals wirklich geschah.

Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt … 
(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)
 
 
Der erste Teil der Dilogie:
 
 
Die Autorin:
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde.
(Quelle: Knaur Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Die Journalistin Anna hatte die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen auf Sylt bereits früher kennengelernt. Sie hatte sie für ihren Podcast interviewt und dann besucht, da sie als Sachbuchautorin deren Biografie schreiben möchte.
Nun kehrt Anna nach Sylt an den Lister Ellenbogen zurück, um Fenja bei der Suche nach deren älterer Schwester Martje zu helfen, die im Jahr 1958 spurlos verschwand.
Anna beginnt zu recherchieren und zu suchen und taucht in das Verhältnis der Schwestern und der Familie ein. Wird sie Martje finden und die Schwestern wieder zusammenführen können?
Und dann begegnet sie erneut Eric, Fenjas Sohn, für den ihr Herz schlägt.

Ich habe mich sehr auf diesen zweiten Teil der Dilogie um die Bücherfrauen von Listland gefreut und wurde nicht enttäuscht. Dieser zweite Teil hat mir fast noch besser gefallen als der erste Teil.
Schnell habe ich mich in der wunderbaren Landschaft auf Sylt wieder heimisch gefühlt und habe die Atmosphäre der schönen Natur, des Meeres und der Strände genossen. Alles wird lebendig und detailreich beschrieben und man spürt den Wind und hört die Wellen rauschen.

Es gibt ein Personenregister, das die Figuren sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit aufzeigt und erklärt.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile und führt uns nicht nur nach Sylt, sondern auch auf die Inseln Amrum und Föhr.
Es gibt wieder zwei Handlungsstränge, die Gegenwart mit der Suche und die Vergangenheit, die im Jahr 1958 beginnt, als Martje nach einer Sturmnacht spurlos verschwand und sich über die 1960er und 1970er Jahre bis in die 1990er Jahre und die Gegenwart erstreckt.
Beide Handlungsstränge wechseln sich passend zu den Erkenntnissen in der Gegenwart ab und sind regelrecht miteinander verknüpft. So gibt es eine ziemliche Spannung, denn Martje hat so einiges erlebt und durchgemacht. Ihre junge Liebe damals zu dem Strandpiraten Hark hatte etwas Verwegenes, ja gar Abenteuerliches und war für die damalige Zeit sicher ungewöhnlich für eine junge Frau. Mutig begibt Martje sich in der Sturmnacht auf eine Reise und muss sogar ums Überleben kämpfen. Sie ist eine wirklich spannende und interessante Figur, die ihr Leben dann eigenwillig und eigenständig gestaltet. Auch wenn ich manche Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen konnte, hatte sie immer meine Achtung.

Neben der Familiengeschichte und der Geschichte um die beiden Halbschwestern gibt es passend zum Titel der Bücherfrauen auch schöne Bücherthemen, die das Herz jedes Buch- und Lesefans höher schlagen lassen. Zusätzlich gibt es ein Schreibstipendium, das Fenja ausgeschrieben hat. Die Gewinnerin Leevke reist zu Fenja nach Sylt und ihre Geschichte bzw. die Figur verknüpft sich auf überraschende Weise mit der Handlung und sorgt für ein wunderschönes und warmherziges Finale der Handlung.
Auch wenn gegen Ende alles ziemlich schnell ging, hat mir die Auflösung sehr gut gefallen, wie die gesamte Geschichte.
Die Bücherfrauen und ihre geheimnisvolle Geschichte haben mich in ihren Bann gezogen und gefesselt.

„Der Duft des Strandhafers“ ist ein fesselnder Roman, der mit wunderschönen Schauplätzen auf den Nordsee-Inseln, starken und toll gezeichneten Frauen-Figuren, schönen Bücherthemen und einer geheimnisvollen Familiengeschichte überzeugen kann. Ich empfehle gerne nicht nur diese Fortsetzung sondern die gesamte Dilogie!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. März 2026
Auflage ‏ : ‎ 2.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 320 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426525089
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426525081 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FZNJV4HJ
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur eBook
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. März 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426456804 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Gabriella Engelmann außerdem gelesen und rezensiert:
Engelmann, Gabriella - Zu wahr, um schön zu sein     
Engelmann, Gabriella - Zauberblütenzeit (Im Alten Land 3) 
Engelmann, Gabriella - Ich dachte schon, du fragst mich nie    
Engelmann, Gabriella - Die Liebe tanzt barfuß am Strand (Lütteby 1) 
Engelmann, Gabriella - Das Glück kommt in Wellen (Lütteby 2) 
Engelmann, Gabriella - Das Wunder küsst uns bei Nacht (Lütteby 3) 
Engelmann, Gabriella - Der Winter zaubert Träume am Meer (Lütteby 4) 
 
 

Dienstag, 7. April 2026

Wochenrückblick KW 14/2026

 


 
gelesen:
beendet Meereswind und wilder Wein von Claudia Romes
Ein schöner Roman in Cornwall über eine Suche und einen Neuanfang
 
durchgelesen Das kleine Chalet in der Schweiz von Julie Caplin
Der 6. Teil der Romantic Escapes Reihe im Kanton Wallis in der Schweiz 
 
angefangen Das kleine Cottage in Irland von Julie Caplin
Der 7. Teil der Romantic Escapes Reihe in einer Kochschule in Irland 

gesehen:
Fußball-Länderspiel, Verstehen Sie Spaß? (Mediathek), Bares für Rares XXL, Wer stiehlt Till Reiners die Show? (Mediathek), Let's Dance  - Die 30 spektakulärsten Tänze, Der Alte (Mediathek), Wer wird Millionär

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro  
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert 

geärgert:
über die Qualen dank Sommerzeit wenn morgens der Wecker klingelt

gefreut:
über ganz nettes Osterwetter

geschlafen:
weiterhin nicht so toll, bin nachts oft wach

gedacht:
Wie schön, dass meine Wochenenden jetzt immer so lang sind wie das Osterwochenende

gegessen:
Erbsensuppe, gebackener Camembert mit Preiselbeeren, Leberkäse mit Brezeln, Tomatensuppe mit Reis, Hühnchen mit Gemüse süß-sauer (Chinese), Schnitzel mit Spargelragout, Pastete mit Ragout Fin

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 3. April 2026

Lesestatistik März 2026

Mit dem März ging auch bereits das erste Quartal des Jahres zu Ende. Wie die Zeit doch rast ...
Es war ein relativ ruhiger und ereignisloser Monat.
Es gab die üblichen und regelmäßigen Besuche bei meiner Mutter im Seniorenheim, den obligatorischen Friseurbesuch, einen Bürotag je Woche und einen Arztbesuch, da ich ein Problem mit den Ohren hatte, die gespült werden mussten.
Daneben gab es noch ein kleines Ärgernis, da die Jalousie im Arbeitszimmer defekt ist. Sie lässt sich nicht mehr herunterlassen, was bei zunehmendem Sonnenschein ungünstig ist. Daher musste ich die gesamte Technikecke ausräumen, damit die Jalousie ausgebaut und repariert werden konnte. Ich hoffe, wir bekommen sie bald zurück.
 
Auch im März habe ich mir viel Lesezeit gegönnt und erneut 10 Bücher geschafft. Diesmal sind es 3.740 Seiten geworden, also weniger als im Januar und Februar. Da waren wohl ein paar dünnere Bücher dabei.
Aber schön waren sie alle und ich konnte sagenhafte sieben Mal die perfekten fünf Sterne vergeben, drei Bücher bekamen vier Sterne.
Das nenne ich mal eine gelungene Buchauswahl. Der überwiegende Teil waren Romane und es war ein Cosy Crime und ein Psychothriller dabei.
Sieben Bücher waren Rezensionsexemplare, drei Bücher habe ich vom SuB befreit.
Mit den Rezensionen hänge ich wie üblich sehr hinterher, aber die werden nachgereicht.
 
Nun freue ich mich auf den Lesemonat April, in dem es wieder schöne Neuerscheinungen gibt.
 
Das ist der Stand meiner literarischen Lesereise 2026
 
   


Und hier sind meine Leseerfolge aus dem März:
 






  1. Elin Hilderbrand - Der letzte Sommer auf Nantucket
    448 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  2. Gabriella Engelmann - Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
    320 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  3. Florence Winter - Die Sturmtochter
    432 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  4. Nicola Sanders - Don't believe her
    336 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  5. Manuela Inusa - Leuchtturmtänze
    448 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  6. Florence Winter - Die Gezeitentochter
    448 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  7. Tanja Janz - Tod mit Meerblick
    304 Seiten ⭐⭐⭐⭐ 
  8. Sarah Morgan - Das Geheimnis unseres Sommers
    368 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  9. Cristina Caboni - Das Leuchten von Ligurien
    352 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  10. Claudia Romes - Meereswind und wilder Weil
    284 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐


Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 10
gelesene Seiten: 3.740
Ø gelesene Seiten je Tag: 120,6
 
 
Jahresstatistik: 
gelesene Bücher: 30
gelesene Seiten: 11.672
Ø gelesene Seiten je Monat: 3.890,6
Ø gelesene Seiten je Tag: 129,7
 
 
Ein Klick auf die Cover führt zur Buchbeschreibung bei Amazon * und der Klick auf den Buchtitel führt zu meiner Rezension, falls schon vorhanden.  
 
 
 

Freitags-Füller #615

 







  1. Gesetzt den Fall das Wetter an Ostern wird gruselig, dann hab ich auf jeden Fall genug Lesestoff.
     
  2. Nichts bestimmtes gehört für mich unbedingt zum Osterfest.
     
  3. Eine Mini-Auszeit am Tag ist wichtig und bei mir meistens Lesezeit.
     
  4. Da wir kein Gebäck und Kuchen essen (sollen) wird hier nichts gebacken.
     
  5. Wenn die Kirschblüten in der Altstadt aufgehen, sollte man diese großräumig meiden. Dann ist da die Hölle los und man kann vor lauter Touristen kaum treten.
     
  6. Mich verbiegen um anderen zu gefallen, nein danke!
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die 30 schönsten Tänze von Let's Dance, morgen habe ich geplant, die übliche Hausarbeit zu erledigen und Sonntag möchte ich ausschlafen, Ostereier essen und entspannen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Oster-Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Dienstag, 31. März 2026

Leuchtturmtänze von Manuela Inusa [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Nora ist Tänzerin in Chicago. Sie und ihr Mann Christopher freuen sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Doch es gibt Komplikationen, die das Baby nicht überlebt. Nora fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie lange Zeit nicht mehr herausfindet. Erst ein Ortswechsel in das idyllische Städtchen Avon auf den Outer Banks schenkt ihr ein wenig Hoffnung. Sie findet Trost im Tanzen und bei Gesprächen mit ihrer älteren Vermieterin Rose. Schafft Nora es bei den wilden Pferden und dem Leuchtturm, der sie magisch anzuziehen scheint, dem Leben doch noch zu vertrauen? 
(Kurzbeschreibung lt. Heyne Verlag)
 
 
weitere Teile der Reihe:
1. Blumenmeere    
2. Seesternnächte  
4. Muschelzauber * (erscheint am 16.09.2026)    
 
 
Die Autorin:
Manuela Inusa wollte schon als Kind Autorin werden. Mit Ende zwanzig beschloss die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Nach einigen Publikationen gelang ihr 2017 der Durchbruch: Die »Valerie Lane«-Reihe eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste im Sturm. Mit den »Kalifornischen Träumen« und »Lake Paradise« folgten weitere Bestsellerreihen. Die »Coastlines«-Reihe, in der sie ihre Leser*innen an idyllische Orte an der US-Ostküste entführt, ist Manuela Inusas erste Reihe im Heyne Verlag. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg und schreibt am liebsten bei Musik, Tee und Kerzenlicht. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 
(Quelle: Heyne Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Nora ist klassische Balletttänzerin und lebt mit ihrem Mann Christopher in Chicago. Die beiden erwarten ihr erstes Kind. Durch ein schlimmes Unglück verliert Nora jedoch das Baby einige Wochen vor dem Geburtstermin. Nora fällt in ein tiefes Loch und versinkt in ihrer Trauer. Auch Christopher leidet doch die beiden verarbeiten ihre Trauer nicht gemeinsam, so dass sie sich schließlich auch noch selbst verlieren und die Ehe zerbricht. Durch eine TV-Serie wird Nora auf die Outer Banks aufmerksam und beschließt irgendwann, dorthin zu gehen. Dort lernt sie eine ältere Dame namens Rose kennen, bei der sie auch eine Unterkunft findet. Wird Nora dort Trost finden können?

Mit diesem Roman legt Manuela Inusa den dritten Band ihrer Coastlines-Reihe vor. Die Romane sind aber unabhängig voneinander lesbar.

Zu Beginn lernen wir das glückliche Ehepaar Nora und Christopher kennen und auch deren Freunde, wo ebenfalls ein Kind erwartet wird.
Ich habe mich mit dem jungen Ehepaar gefreut, doch durch den Klappentext wusste ich ja bereits, dass das Baby nicht überleben und nur tot geboren werden wird. Das machte mich von Beginn an schon etwas traurig, wenn ich Noras große Vorfreude erlebte.
Als das Unglück dann geschehen ist, erhält das junge Ehepaar noch eine weitere traurige Nachricht, die für beide hart ist.
Doch noch während des Krankenhausaufenthaltes konnte ich spüren, dass zwischen den jungen Eheleuten etwas gewaltig schief läuft.
So war die Trennung für mich dann auch keine Überraschung, wobei Christopher sich aus meiner Sicht nicht besonders nett sondern eher unsympathisch verhalten hat.
Bewundert habe ich dann Noras Mut, ohne Vorbereitungen einfach loszufahren und in wenigen Tagen die weite Reise auf die Outer Banks anzutreten. Sie hat Glück und findet bei der älteren Rose eine Unterkunft und bezieht dort ein Zimmer mit „Familienanschluss“. Denn Rose spürt offenbar genau, dass Nora etwas zu verarbeiten hat. So kommt es zwischen den beiden zu sehr schönen und einfühlsamen Gesprächen, in denen auch Rose ihre Geschichte offenbart.

Es war wirklich schön zu erleben, wie Nora langsam beginnt, ihr Schicksal zu akzeptieren und ihren schweren Verlust zu verarbeiten. Dabei helfen ihr nicht nur die Gespräche mit Rose sondern auch die Ruhe und die wunderschöne Natur auf den Outer Banks. Der Leuchtturm zieht sie besonders an und dort am Strand beginnt sie plötzlich auch wieder zu tanzen. Durch ihren Job, den sie sich für den Lebensunterhalt sucht, und andere Begegnungen lernt Nora auch andere Menschen kennen und beginnt vorsichtig Freundschaften zu schließen. Auch kann sie wieder einen engeren Kontakt zu ihrem Vater aufbauen, der ihr vorher gefehlt hatte.
Wie es zu erwarten war, lernt sie auch einen netten Fischer kennen, der alleine mit seiner Teenager-Tochter lebt. Dass sich hier etwas zwischen den beiden entwickeln könnte, war auch leicht vorhersehbar.
Gegen Ende tauchen jedoch noch Schwierigkeiten auf und es gibt ein dramatisches Ereignis. Letzteres hätte ich vielleicht nicht unbedingt noch gebraucht, die Probleme hätte man auch anders auflösen können.

Es hat mir sehr gut gefallen, wie einfühlsam und sensibel die Autorin mit diesem schwierigen Thema umgeht. Sie zeigt Noras Schicksal und den Verlust sehr eindrucksvoll und übertreibt dabei auch nicht. Ich konnte sehr mit Nora und ihrem Mann mitfühlen und verstehen, warum Nora in so ein tiefes Loch gefallen ist.
Um so mehr habe ich mich für sie gefreut, dass ihr mutiger Entschluss, auf die Outer Banks zu reisen, belohnt wird und sie dort beginnen kann, wieder nach vorn zu schauen.
Das Setting dort auf den kleinen Inseln ist gut gewählt und sehr anschaulich beschrieben. Man sieht die Natur, die Wildpferde und den Strand mit dem Leuchtturm vor dem inneren Auge und spürt den Wind in den Haaren.

„Leuchtturmtänze“ ist ein sehr gefühlvoller und emotionaler Roman über Verlust, Trauer, Heilung und den Mut ganz woanders völlig neu anzufangen. Der schöne Schauplatz und authentische Protagonisten machen den Roman zu einer unterhaltsamen Lese-Auszeit!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. März 2026
Auflage ‏ : ‎ Originalausgabe
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3453442407
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453442405 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DLP416WF
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. März 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 3.0 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3641333836 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Manuela Inusa außerdem gelesen und rezensiert:
Inusa, Manuela - Das Weihnachtswunder von Chicago   
Inusa, Manuela - Auch donnerstags geschehen Wunder    
Inusa, Manuela - Der kleine Teeladen zum Glück (Valerie Lane Teil 1)
Inusa, Manuela - Die Chocolaterie der Träume (Valerie Lane Teil 2) 
Inusa, Manuela - Der zauberhafte Trödelladen (Valerie Lane Teil 3) 
Inusa, Manuela - Das wunderbare Wollparadies (Valerie Lane Teil 4) 
Inusa, Manuela - Der fabelhafte Geschenkeladen (Valerie Lane Teil 5) 
Inusa, Manuela - Die kleine Straße der großen Herzen (Valerie Lane Teil 6) 
Inusa, Manuela - Wintervanille (Kalifornische Träume 1) 
Inusa, Manuela - Orangenträume (Kalifornische Träume 2) 
Inusa, Manuela - Mandelglück (Kalifornische Träume 3)  
Inusa, Manuela - Erdbeerversprechen (Kalifornische Träume 4) 
Inusa, Manuela - Walnusswünsche (Kalifornische Träume 5) 
Inusa, Manuela - Blaubeerjahre (Kalifornische Träume 6) 
Inusa, Manuela - Hortensientage    

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