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Sonntag, 19. Januar 2020

Verhängnisvolle Nähe von Sandra Brown [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Die Journalistin Kerra Bailey ist kurz davor, das Interview ihres Lebens zu führen. Vor fünfundzwanzig Jahren wurde Major Franklin Trapper für ein ganzes Land zum Helden, als er nach einem Bombenanschlag in Dallas eine Handvoll Überlebende in Sicherheit brachte. Um an den Major heranzukommen, braucht sie jedoch seinen Sohn John, der wenig kooperativ ist und den Kontakt zu seinem Vater abgebrochen hat. Doch Kerra lässt nicht locker, auch weil dieser so abweisende Mann eine fast unheimliche Anziehungskraft auf sie ausübt. Als das Interview dann eine katastrophale Wendung nimmt, erkennt sie, dass sie von mächtigen Feinden zum Schweigen gebracht werden soll und mit John Trapper zusammenarbeiten muss, wenn sie überleben will ... 
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel« auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der »New-York-Times«-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman »Die Zeugin«, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte – ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Homepage der Autorin

Sandra Brown auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Kerra Bailey ist eine engagierte Fernsehjournalistin mit einem gewissen Bekanntheitsgrad.
Nun möchte sie unbedingt Major Franklin Trapper interviewen, der vor 25 Jahren zum Nationalhelden wurde, als er nach einem Bombenanschlag in einem Hotel einige Menschen retten konnte.
Zwischenzeitlich hat er sich aber ganz aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und gibt auch keine Interviews mehr.
So nimmt Kerra Kontakt zum Sohn des Majors, John Trapper auf, und versucht ihn zu überreden, ihr bei der Kontaktaufnahme zu helfen.
Da John aber kaum noch Kontakt zu seinem Vater hat, verweigert er Kerra seine Unterstützung. Erst als Kerra ihm einen Hinweis auf ein Geheimnis gibt, erklärt er sich bereit, mit Kerra zu seinem Vater zu fahren und die Kontaktaufnahme zu versuchen.
Es gelingt und das Interview kommt im Haus des Majors zustande.
Unmittelbar danach wird jedoch ein Anschlag verübt, dem Kerra nur knapp entkommen kann. Der Major überlebt wird aber schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Offenbar möchte da jemand nicht, dass irgendetwas an die Öffentlichkeit gerät. Kerra ist nun auf die Unterstützung von John angewiesen, wenn sie darüber etwas erfahren und ihr Leben schützen möchte…

Sandra Browns Thriller zeichnen sich ja immer durch viel Spannung und eine zusätzlich eingeflochtene Lovestory aus. So ist klar, dass es hier zwischen Kerra und John irgendwann prickeln wird.
In diesem Fall finde ich den Teil der Lovestory gelungen, denn er ist nicht überzogen, glaubhaft und drängt sich auch nicht zu sehr in den Vordergrund.

Die eigentliche Geschichte, um den Major, die Ereignisse vor 25 Jahren und den aktuellen Anschlag ist zunächst sehr undurchsichtig.
Schnell ist ersichtlich, dass jemand offenbar etwas vertuschen möchte und dafür über Leichen geht. Entsprechende kurze Passagen geben Einblicke hierzu, ohne zu verraten wer dahinter steckt und warum.
John ist ehemaliger Bundesagent und versteht sich darauf, Ermittlungen sehr diskret durchzuführen. Kerra bleibt nichts anderes übrig, als sich ihm anzuvertrauen, denn alleine wäre sie hilflos.
Die beiden sind eigentlich ständig in Gefahr, daher oft auf der Flucht und versuchen Fakten und Indizien zusammen zu tragen.
Wenn es zwischendurch immer mal wieder etwas ruhiger wird in der Handlung ist das meist nicht von langer Dauer, dann geschieht wieder etwas und es gibt viele Wendungen und Überraschungen.
So ist der Spannungsbogen nicht durchgehend gleich hoch sondern gibt dem Leser zwischendurch Zeit zum Durchatmen.
Nur sehr langsam setzen sich Puzzleteilchen zusammen, denn der Fall ist ziemlich komplex und es gibt sehr viele Fakten und Details, die zusammen getragen werden. Was sich dann am Ende offenbart, war so nicht vorhersehbar.

Kerra hat mir als Protagonistin gut gefallen, denn sie ist eine sympathische Frau und engagierte Journalistin. Aber sie hat nicht nur ihre Sensationsstorys vor Augen, denen sie hinterher jagt, sondern sie sieht auch die Menschen in ihren Storys und berücksichtigt deren Wünsche und Empfindungen. Insofern setzt sie sich auch schon mal gegen ihre Vorgesetzten zu Wehr.
John ist ein typischer „Kerl“ und ein bisschen Macho aber auch hier trifft zu: „Harte Schale, weicher Kern.“
Die beiden haben allerdings ihre Probleme, sich zusammen zu raufen, dennoch knistert es zwischen ihnen heftig.

„Verhängnisvolle Nähe“ ist ein typischer Thriller von Sandra Brown, der mich mit seinem gut durchdachten, komplexen und undurchsichtigen Plot begeistert hat. Detailreichtum, interessante Nebenfiguren und eine prickelnde Liebesgeschichte runden einen für mich sehr gelungenen Thriller ab!


Fazit: 5 von 5 Sternen
 



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!












Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (9. Dezember 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764506881
ISBN-13: 978-3764506889
Originaltitel: Seeing Red
Übersetzung: Christoph Göhler 



Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1466 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (9. Dezember 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07VSRF6R7




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *
 

Freitag, 17. Januar 2020

Freitags-Füller #332









  1. Es wird Zeit, dass ich mir mal Gedanken mache, was wir zu unserem 20. Hochzeitstag im April schönes machen könnten.
     
  2. Jeder Mensch ist so, wie er ist, und vergiss nicht Du bist gut so wie Du bist!
     
  3. Gestern abend bin ich mal wieder mit dem Buch in der Hand in meinem Lesesessel eingeschlafen ;-)
     
  4. Dass es dieses dämliche Dschungelcamp immer noch gibt und viele das auch noch toll finden, im Ernst?
     
  5. Als Kind musste ich meine Bücher in der örtlichen Bücherei und in der Schule ausleihen, weil meine Eltern nicht so viele kaufen konnten oder wollten, wie ich gelesen habe.
     
  6. Wie oft sagt man, dass Gras wachsen wird über die ganze Sache.
    Und dann kommt so ein Kamel und frisst das Gras wieder weg ;-)
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Leseabend, da der Lieblingsmann sicher Fußball schauen möchte, morgen habe ich geplant, Biathlon zu schauen und mein Buch endlich zu beenden und Sonntag möchte ich noch mal Biathlon sehen und ansonsten spontan entscheiden!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 16. Januar 2020

Top Ten Thursday #70






Thema diese Woche:

10 Neuerscheinungen, auf die du dich in diesem Jahr freust 

Das Thema gefällt mir und die Liste ist leicht zu erstellen. Ich führe immer eine Liste über Neuerscheinungen, die mich interessieren. Daraus einige auszuwählen, auf die ich mich besonders freue, war kein Problem :-)






  • Ulrike Sosnitza - Sternenblütenträume (10.02.2020)
  • Constanze Wilken - Die Schwestern der Villa Fiore - Biancas Geschichte (17.02.2020)
  • Hanna Caspian - Gut Greifenau - Goldsturm (01.04.2020)
  • Marie Matisek - Der Schmetterlingsgarten (01.04.2020)
  • Teresa Simon - Die Lilienbraut (11.05.2020)
  • Eric Berg - Die Mörderinsel (16.03.2020)
  • B. A. Paris - Solange du schweigst (16.03.2020)
  • Manuela Inusa - Orangenträume (21.04.2020)
  • Brigitte Riebe - Die Schwestern von Ku'damm: Tage der Hoffnung (21.04.2020)
  • Tess Gerritsen - Das Schattenhaus (27.04.2020)






Der Top Ten Thursday ist eine Aktion von Aleshanee auf Weltenwanderer.

Hier sind alle bisher von mir verfassten Beiträge zum Top Ten Thursday.



Klick auf die Cover führt zu Amazon* und den Klappentexten

Montag, 13. Januar 2020

Wochenrückblick KW 02/2020

gelesen:
ausgelesen Das Böse im Herzen von J. D. Robb
Der 38. Teil der Thriller-Reihe mit Eve Dallas war nicht ganz so spannend wie andere, aber trotzdem ein packender Fall.


angefangen Die Zeit der Erbin von Penny Vincenzi
Ein älterer Schmöker, jetzt neu übersetzt, mit über 800 Seiten ...

gesehen:
ein bisschen Wintersport, vor allem Biathlon, was ich sehr spannend finde

gearbeitet:
nur 3 Tage, 2 Tage waren noch Urlaub 

getan:
den Rechner von Windows 7 auf Windows 10 umgestellt, was glücklicherweise ohne größere Probleme geklappt hat.

geärgert:
dass einiges unter Windows 10 nicht mehr funktioniert und ich mir neue Lösungen suchen musste

dass am Donnerstag gegen Abend die Warmwasserpumpe in der Wohnanlage kaputt gegangen ist und wir bis Freitag gegen Abend ohne warmes Wasser waren.

gefreut:
dass das Upgrade auf Windows 10 entgegen der Aussage von Microsoft doch noch gratis war.

geschlafen:
ganz gut

gegessen:
Erbsensuppe, Spinat und Spiegelei, Würstchengulasch, Tortellini überbacken, Hähnchenbrust gebacken, Makkaroni in Schinken-Sahne-Sauce, Pizza mit Paprika, Mais und Thunfisch

gebloggt:
4 Beiträge:
Freitags-Füller
3 Rezensionen *1* *2* *3
 
gezwitscher:

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Sonntag, 12. Januar 2020

Die Reste frieren wir ein von Renate Bergmann [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
«Weiße Weihnachten! Das hatten wir schon SO LANGE nicht mehr. Lassen Se sich von alten Leuten nicht einreden, dass es früher IMMER weiße Weihnachten gab. Das ist Quatsch! Einmal blühten sogar die Kirschbäume. Andererseits: Ich kann mich noch an Winter erinnern, die waren so kalt, dass die Ziegen auf die Bäume geklettert sind und die Zweige abgefressen haben, weil sie nirgends mehr was fanden! Wie dem auch sei: Ich habe schon immer das Beste aus dem gemacht, was das Leben meinte, mir vor die Füße werfen zu müssen!»
Renate Bergmann hat schon 82 Feste gefeiert, zu denen es mindestens genauso viele Geschichten gibt. Die schönsten erzählt sie in diesem Buch.

(Kurzbeschreibung gem. Rowohlt Verlag)

Leseprobe


Die Autorin/der Autor:
Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten – und mit ihren Büchern die ganze analoge Welt. Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer Online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen.

«Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker» unter dem Pseudonym Renate Bergmann war seine erste Buch-Veröffentlichung – und ein sensationeller Erfolg –, auf die zahlreiche weitere, nicht minder erfolgreiche Bände und ausverkaufte Tourneen folgten.

(Quelle: Rowohlt Verlag)

Renate Bergmanns Homepage

Renate Bergmann auf Twitter und Facebook 



Meine Meinung:
Weihnachtszeit ohne ein Buch der kultigen Online-Omi Renate Bergmann geht einfach nicht.
In diesem kleinen Band erzählt Renate Bergmann über vergangene Weihnachtsfeste, die sie in ihrem langen Leben schon erlebt hat.
So erfahren wir etwas über das Weihnachtsfest 1946 als Renate noch ein „Backfisch“ war und mit ihrem Bruder und der Mutter bei den Großeltern Strelemann auf dem Gut Finkenhof lebte.
Als nächstes erleben wir Weihnachten 1966 in Berlin-Karlshorst, als Renate ihren Wilhelm kennenlernte, der ein „von Morskötter“ war und dessen Mutter mit Renate so ihre Probleme hatte. Wilhelm wurde dann auch der Vater von Renates Tochter Kirsten.
Weiter geht’s im Jahr 1973, als Renate bereits zweifache Witwe war und im Erzgebirge lebte.
Dann befinden wir uns wieder in Berlin im Jahr 1986 als Renates beste Freundin Gertrud, die am Heiligen Abend Geburtstag hat, Weihnachten im Krankenhaus verbracht hat.
Und schließlich kommt noch eine Episode aus dem letzten Jahr, die sich in Berlin-Spandau zugetragen hat.

Wie immer sind Renates Geschichten gespickt mit viel Humor aber auch mit vielen Botschaften. Da geht es um die Dankbarkeit gegenüber den Menschen, die an den Feiertagen arbeiten müssen aber auch um viele Haushaltstipps und -gewohnheiten. Dabei habe ich so einiges wiedererkannt, was auch im Haushalt meiner Oma üblich war.
Aber auch Nostalgie und sogar Trauer sind ein Thema, denn die Zeiten nach dem Krieg waren nicht einfach. Doch Renate erzählt, wie man auch in diesen Zeiten ein schönes Weihnachtsfest gefeiert hat.

Renate Bergmanns Geschichten aus dem Leben haben mich wieder gut unterhalten, zum Lachen und Nachdenken gebracht und sie zeigen, dass das Leben viele Facetten hat und man eigentlich immer das Beste aus der Situation machen kann.


Fazit: 4 von 5 Sternen














 
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 5. (15. Oktober 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499001489
ISBN-13: 978-3499001482





 
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 639 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage: 1 (15. Oktober 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07RSB8SFG




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