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Freitag, 18. September 2020

Freitags-Füller #366

 








  1. Es gibt Menschen, da könnte man stundenlang den Kopf schütteln über deren rücksichtsloses Verhalten.
     
  2. Es dauerte tatsächlich 3 Monate bis wir von der Fluggesellschaft einen Gutschein für unseren abgesagten Urlaubsflug erhalten haben.
     
  3. Ich habe schon länger nicht mehr herzhaft gelacht.
     
  4. Meine Mutter ist neben dem Lieblingsmann der wichtigste Mensch in meinem Leben. Sie ist inzwischen 85 Jahre alt und lebt noch alleine in ihrer Wohnung. Mit unserer Unterstützung klappt das ganz gut.
     
  5. Noch laufe ich barfuß in den Schuhen und brauche keine Socken gegen kalte Füße.
     
  6. Die erste Kürbissuppe wird es nicht geben, da mein Mann sie nicht mag und in ein Restaurant gehen wir derzeit nicht.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich geplant, wie immer ein wenig Hausarbeit zu erledigen und Sonntag möchte ich ausschlafen und mich von einer anstrengenden Woche erholen!
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

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Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Dienstag, 15. September 2020

Wohin der Himmel uns führt von Dani Atkins [Rezension]

Cover (alle Rechte beim Verlag)


Zum Inhalt:
An einem schicksalhaften Tag beschließt Beth, eine lebensverändernde Entscheidung zu treffen. Denn für sie und ihren Mann Tim gibt es noch eine letzte Möglichkeit, Eltern zu werden. Ein letzter gemeinsamer Embryo ist in einer Klinik für künstliche Befruchtung eingefroren. Doch dann ändert ein Anruf der Klinik einfach alles.
Seit acht Jahren ist der kleine Noah das ganze Glück seiner Eltern Izzy und Pete und das Einzige, was die beiden noch zu verbinden scheint. Sie wundern sich nur hin und wieder, dass er keinem von ihnen ähnlich sieht …
Als Beth und Izzy aufeinandertreffen, geraten ihre jeweiligen Welten ins Wanken. Ein Ereignis vor acht Jahren bringt sie auf eine Weise zusammen, die keine von ihnen je für möglich gehalten hätte. Und sie müssen sich beide der Frage stellen: Wie viel Liebe braucht es, um ein Kind loszulassen?

(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Dani Atkins, 1958 in London geboren und aufgewachsen, lebt heute mit ihrem Mann in einem Dorf im ländlichen Hertfordshire. Sie hat zwei erwachsene Kinder. Mit ihren gefühlvollen und dramatischen Liebesgeschichten »Die Achse meiner Welt«, »Die Nacht schreibt uns neu«, »Der Klang deines Lächelns«, »Sieben Tage voller Wunder« und »Das Leuchten unserer Träume« eroberte sie die Herzen der Leserinnen im Sturm. Ihr 2019 erschienener Roman »Sag ihr, ich war bei den Sternen« stieg sofort auf die Spiegel-Bestsellerliste ein.
(Quelle: Knaur Verlag)


Meine Meinung:
Beth hat ihre große Liebe, ihren Mann Tim, durch eine unheilbare Krankheit verloren. Als Tim die Diagnose bekam, haben sich Beth und Tim dazu entschieden, in einer Kinderwunschklinik Embryos einfrieren zu lassen, damit sie auch nach einer Behandlung von Tim noch Kinder bekommen können. Nach zwei Fehlversuchen gibt es nun noch einen Embryo, der für Beth die letzte Möglichkeit ist, ihre große Liebe zum Tim in einem Kind weiterleben zu lassen.
Sie teilt der Klinik ihren Wunsch mit, doch dann ändert ein Anruf alles…

Izzy und Pete sind glückliche Eltern des achtjährigen Noah, ihre Ehe steckt jedoch in einer Krise. Auch wenn sie sich schon oft gewundert haben, warum Noah keinem von beidem ähnelt, ist er ihr ganzes Glück und das einzige, das sie zur Zeit verbindet.
Dann wird auch ihr Leben auf den Kopf gestellt und ein tragisches Ereignis führt Izzy, Pete und Beth näher zusammen, als sie sich das je vorstellen konnten.

Das zentrale Thema dieser emotionalen Geschichte ist Mutterliebe bzw. die Liebe von Eltern zu ihrem Kind.
Die Geschichte wird wechselnd aus der Sicht von Beth und Izzy erzählt, beide in der Ich-Form. So war ich beiden Frauen gleich ziemlich nah und mochte beide auf Anhieb, so unterschiedlich sie auch sind.
Ich habe mit Beth um ihren Mann getrauert und ihr gewünscht, dass der letzte Versuch schwanger zu werden, klappen möge.
Mit Izzy habe ich gelitten, denn schnell ist klar, dass sie ihren Mann eigentlich noch liebt und unter der Trennung leidet.
Dann tritt eine Situation ein, in der ich nicht wusste, wer von beiden mir mehr leid tat. Ich hätte weder an Beths noch an Izzys Stelle sein wollen.
Gerade als sich eine Lösung für die Situation anbahnt, tritt ein tragisches Ereignis ein, das erneut alles verändert und ich war gespannt, wie Izzy und Beth damit zurechtkommen werden.

Die Geschichte entwickelt sich im Verlauf immer wieder zu einer Achterbahn der Gefühle. Es gibt viele traurige und sehr bewegende Momente aber auch viele glückliche, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie ich reagiert hätte. Auch wenn ich selbst kein Kind habe, bin ich doch Kind einer Mutter und erlebe die große Mutterliebe jeden Tag.
Begeistert hat mich der einfühlsame Schreibstil, in dem Dani Atkins diese Geschichte erzählt. Ohne Kitsch oder zu viel Drama transportiert sie die vielen unterschiedlichen Emotionen zum Leser und hat mich mit ihren Protagonistinnen fühlen lassen. Ich fühlte mich ihnen so nah wie eine Freundin und habe Anteil am Geschehen genommen.
Beide Frauen zeigen im Verlauf der Geschichte sehr viel Stärke und Größe, die ich so nicht erwartet hätte, aber beeindruckend fand.
Auf leisen Sohlen schleicht sich auch noch ein bisschen Romantik in die Geschichte, was sehr gut ins Gesamtbild passt und für schöne Momente sorgt.

„Wohin der Himmel uns führt“ ist eine sehr emotionale aber authentisch anmutende Geschichte über Mutterliebe, Verlust und Trauer, die mich sehr gefesselt und begeistert hat. Das Ende hat mich lächelnd zurück gelassen und die Geschichte hat sich in mein Herz geschlichen!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag!














Taschenbuch : 432 Seiten
Originaltitel : A Million Dreams
ISBN-10 : 3426524295
ISBN-13 : 978-3426524299
Herausgeber : Knaur TB; 3. Auflage (1. September 2020)
Sprache: : Deutsch
Übersetzung: Simone Jakob, Anne-Marie Wachs




 
Format: Kindle-Ausgabe
Dateigröße : 732 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 432 Seiten
Herausgeber : Knaur eBook; 1. Auflage (1. August 2020)
Sprache: : Deutsch
ASIN : B086SL76MS







 


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Montag, 14. September 2020

Wochenrückblick KW 37/2020

gelesen:
(insgesamt rund 12 Stunden)
 
ausgelesen So weit die Störche ziehen von Theresia Graw
Ein historischer Roman, in dem die Autorin auch eigene Familiengeschichte verarbeitet, sehr fesselnd.


durchgelesen Die Frauen von der Purpurküste - Julies Entscheidung 
von Silke Ziegler
Der zweite Teil der Purpurküsten-Reihe war sehr bewegend. 

angefangen Der Glanz vergangener Tage von Penny Vincenzi
Ein historischer Roman über drei Frauen ... 

gesehen:
Wer wird Millionär und andere Quizshows, eine Kommissar Dupin Verfilmung, Formel 1

gewesen:
bei meiner Mutter zum Großeinkauf

gearbeitet:
5 Tage im Home Office

geärgert:
keine Ärgernisse diese Woche

gefreut:
über überraschende Buchpost vom Knaur Verlag


geschlafen:
leider ziemlich unruhig

gedacht:
leider musste schon wieder ein ehemaliger Kollege viel zu jung gehen ...

eigentlich wäre jetzt Pützchens Markt ... doofe Pandemie ...

gegessen:
Spaghetti Bolognese, Linguine mit Steinpilzen, Pizza mit Spinat, Bratkartoffeln mit Spiegelei, Seelachsfilet mit Kartoffelsalat, Schinkennudeln, Schnitzel mit Pommes und Erbsen

gebloggt:
(insgesamt rund 7,75 Stunden)

4 Beiträge:
Freitags-Füller
3 Rezensionen *1* *2* *3*

gezwitscher:


Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Freitag, 11. September 2020

Freitags-Füller #365











  1. Man muss nicht alles mitmachen, nur weil es gerade gehypt wird.
     
  2. Was diese Corona-Leugner für einen Unsinn erzählen, das ist doch ungeheuerlich.
     
  3. Praktischerweise habe ich an meinem Leseplatz eine Steckdosenleiste und Ladegeräte, so dass ich meinen Kindle und mein Handy da jederzeit aufladen kann.
     
  4. Der kleine Sohn unserer Nachbarn ist so ein nettes Kind und einfach zu süß.
     
  5. Der Herbst beginnt für mich immer zu früh und lässt mich wehmütig werden, weil der Sommer vorbei ist.
     
  6. Der Lieblingsmann und ich haben beide im Dezember Geburtstag.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Entspannung und mein Buch, morgen habe ich geplant, Papierkram zu erledigen und Sonntag möchte ich noch mal die Sonne auf dem Balkon genießen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

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Mittwoch, 9. September 2020

Grandhotel Schwarzenberg - Der Beginn einer neuen Zeit von Sophie Oliver [Rezension]

Cover (alle Rechte beim Verlag)


Zum Inhalt:
Bad Reichenhall, 1928. Die goldenen Zwanziger halten Einzug in dem mondänen Kurort und die Schwarzenbergs gehören mittlerweile zu den angesehensten Hoteliers-Familien der Stadt. Karl verwirklicht seinen Traum und eröffnet ein eigenes kleines Berghotel. Und auch ein weiterer Traum geht in Erfüllung: Er findet endlich seine große Liebe. Doch die Wahl seiner Verlobten stellt Anna auf eine harte Probe. Ist Karl blind vor Liebe?
Und nicht nur innerhalb der Familie gibt es Probleme: Der Krieg wirft seine Schatten voraus. Die Nationalsozialisten bestimmen mehr und mehr das öffentliche Leben. Werden die Schwarzenbergs diese schicksalhafte Zeit überstehen? 

(Kurzbeschreibung lt. Bastei Lübbe)

Leseprobe

Weitere Teile:
1. Grandhotel Schwarzenberg - Der Weg des Schicksals

2. Grandhotel Schwarzenberg - Rückkehr nach Bad Reichenhall  


Die Autorin:
Geboren und aufgewachsen in Bayern, verließ Sophie Oliver nach dem Abitur ihre Heimat, um zu studieren und die Welt zu erkunden. Mittlerweile ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und lebt mit Familie und Hund auf dem Land. Sophie liebt die bunte Vielfalt, Schräges genauso wie Schönes sowie »all things British«. Ihre Lebensneugierde drückt sie in ihren Romanen und Kurzgeschichten aus, wobei sie sich darüber freut, in verschiedenen Genres schreiben zu dürfen.
(Quelle: Bastei Lübbe) 



Meine Meinung:
Das ist der dritte und letzte Teil der Trilogie um das Grandhotel Schwarzenberg und ich empfehle, die Trilogie in der Reihenfolge zu lesen.
Da es sich um eine Fortsetzung handelt, kann die Rezension Spoiler zu den ersten beiden Teilen enthalten.

Dieser Teil beginnt zum Jahreswechsel 1928/29 und deckt den Zeitraum bis 1956 ab.
Inhaltlich beginnt die Handlung etwa ein Jahr nach dem zweiten Teil.
Wir sind in der Zeit der „Goldenen Zwanziger“ und erleben den Aufschwung von Bad Reichenhall. Die Seilbahn auf den Predigtstuhl wurde gebaut und Annas Sohn Karl eröffnet dort oben ein Berghotel. Auch die Liebe hält Einzug in Karls Leben, aber wird er sein Glück finden?
Anna findet nach einem Schicksalsschlag langsam ins Leben zurück und hat wieder Lebensmut.
Aber dann beginnt allmählich der Nationalsozialismus und wirft dunkle Schatten voraus.

Ich habe diesen dritten Teil unmittelbar nach dem zweiten Teil gelesen und war völlig in der Geschichte gefangen.
Annas Schicksal und ihr Leben haben mich von Anfang an gefesselt und bewegt. Und so habe ich auch diesmal mit Anna gelitten und gebangt.
Aber auch für die anderen Familienmitglieder sowie die bekannten Figuren aus den ersten Teilen hält das Schicksal so manches bereit, denn die Nationalsozialisten sind auf dem Vormarsch und der 2. Weltkrieg mit all seinem Grauen beginnt.
Die Figuren sind nach wie vor sehr gut gezeichnet, facettenreich, authentisch und könnten tatsächlich zu dieser Zeit gelebt haben.
Auch wenn es zwischendurch Zeitsprünge von jeweils mehreren Jahren gibt, bleibt die Handlung schlüssig und nachvollziehbar.

Die Autorin hat ganz wunderbar die fiktive Geschichte in die historischen Fakten und Gegebenheiten eingebettet. Das ist wirklich lebendige Geschichte am Beispiel der Familie Schwarzenberg.
Im Glossar am Ende des Buches erläutert die Autorin auch, wie sie andere reale Ereignisse, bezogen auf Bad Reichenhall, in die Geschichte eingebaut hat. So z. B. die Elefanten des Circus Krone, die während des Krieges in der Alten Saline in Bad Reichenhall untergebracht waren.
Auch die Seilbahn auf den Predigtstuhl und ein Berghotel gibt es wirklich, wo tatsächlich an Silvester 1928 ein Ball stattgefunden hat. Ebenso sind die Spielbank und die Therme in Bad Reichenhall Realität.
Sehr beeindruckend lässt die Autorin ihre fiktiven Figuren die Rollen der realen Personen einnehmen und erzählt so auch viel über die Entwicklung der Stadt.
Im Epilog führt sie schlüssig noch einige Handlungsfäden zu Ende, so dass keine Fragen offen bleiben und gibt zusammenfassend einen Ausblick in die Zukunft der Familie Schwarzenberg. Das war ein würdiger Abschluss der Geschichte.

Sophie Oliver ist eine großartige Erzählerin und ihr Schreibstil hat mein Kopfkino inspiriert und mich die Geschichte regelrecht miterleben lassen, so als wäre ich dabei gewesen. Mir ist es am Ende richtig schwer gefallen, Abschied von der Familie Schwarzenberg und Bad Reichenhall zu nehmen.

Auch der letzte Teil der Trilogie war spannend und auch sehr bewegend, mit tragischen und dramatischen Ereignissen während der Kriegszeit aber auch mit fröhlichen und glücklichen Momenten für die Familie.
Nicht nur dieser Teil sondern die gesamte Trilogie ist ein großer Lesegenuss!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Bastei Lübbe
und NetGalley!
 











 
Taschenbuch : 304 Seiten
Herausgeber : Lübbe; 1. Aufl. 2021 Auflage (28. Mai 2021)
Sprache: : Deutsch
ISBN-10 : 3404180984
ISBN-13 : 978-3404180981 





 
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße : 2589 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 266 Seiten
Herausgeber : beHEARTBEAT; 1. Aufl. 2021 Auflage (28. Juli 2020)
ASIN : B085QGBKJ7
Sprache: : Deutsch  




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