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Samstag, 19. September 2026

Das kleine Landhotel in Portugal von Julie Caplin [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Ein charmantes Hotel im Süden Portugals, ein Ort zum Entspannen und Genießen – und zum Verlieben

Nachdem ihr Herz gebrochen wurde, wagt Rebecca einen Neuanfang an der Algarve. In dem kleinen idyllischen Landhotel Quinta do Mar kann sie für einen Sommer als Pilateslehrerin und Zimmermädchen aushelfen. Hier im Schatten der Orangenbäume, umgeben vom Duft des Kräutergartens und dem Rauschen der Wellen, will sie auf andere Gedanken kommen. Verzaubert von der Gastfreundschaft der Menschen, fühlt sich Rebecca schnell wohl. Erst recht, als sie die Bekanntschaft von Felipe macht. Er ist charmant, selbstbewusst und immer für einen Spaß zu haben. Und er will Rebecca die schönsten Orte zeigen. Aber kann er auch ihr Herz heilen? 
(Kurzbeschreibung lt. Rowohlt Verlag)
 
 
 
 
Die Autorin:
Julie Caplin lebt im Südosten Englands, liebt Reisen und gutes Essen. Als PR-Agentin hat sie in zahlreichen Großstädten auf der ganzen Welt gelebt und gearbeitet. Mittlerweile widmet sie sich komplett dem Schreiben. Mit ihrer Romantic-Escapes-Reihe landet sie regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Die Romane sind auch unabhängig voneinander ein großes Lesevergnügen.
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Rebecca hat Liebeskummer und nimmt deshalb einen Job in Portugal an. In einem kleinen Landhotel an der Algarve soll sie als Pilateslehrerin arbeiten und daneben noch als Zimmermädchen aushelfen.
Gleich zu Beginn macht sie früh morgens im Pool die Bekanntschaft von Felipe. Die Chemie zwischen den beiden stimmt schnell und sie treffen immer wieder aufeinander. Gleichzeitig erhält sie als Mitarbeiterin einen netten Anschluss an die Familie, die das Hotel betreibt.
Alles spricht für einen schönen Sommer, der hoffentlich auch Rebeccas gebrochenes Herz heilen wird.

Wie man es von Julie Caplin schon kennt, nimmt sie öfter mal Bezug auf vorherige Bände dieser Romantic Escapes Reihe.
So ist Rebecca die Cousine von Anna, die wir in „Das kleine Zuhause in Prag“ kennenlernen durften. 
Ihr Freund Will ist Mitarbeiter in der familiengeführten Brauerei, in der auch Anna gearbeitet hat.
Und so landet Rebecca aufgrund eines Stellenangebotes im kleinen Landhotel an der Algarve. 
Das Hotel ist familiengeführt und Rebecca wird von der Besitzerfamilie als neue Mitarbeiterin freundlich und herzlich aufgenommen.
Das war wirklich schön zu erleben, welche Gastfreundschaft und Herzlichkeit diese Familie ihr gegenüber zeigt.
Gleich am ersten Tag trifft Rebecca früh morgens vor Arbeitsbeginn am Pool auf Felipe gegen den sie spontan in einem kleinen Wettrennen im schwimmen antritt und gewinnt. Die beiden treffen noch öfter aufeinander und das Wettrennen im Pool wird zu einer Art Running Gag.
Aber man spürt auch bald, dass es zwischen den beiden sehr knistert.
Daran ändert sich auch nichts, als Rebecca erst nach einer Weile erfährt, dass Felipe der Chef des Hauses ist.
Er bietet ihr an, in der Freizeit einige schöne Orte zu zeigen und die beiden unternehmen so einige Ausflüge in die wunderschöne Landschaft an der Algarve. Dabei kommen zwischen beiden viele schöne Gespräche zustande, so dass man sie gut kennenlernen und auch so einiges über sie und ihr Leben erfahren kann.
Und natürlich kommen sich die beiden immer näher, auch wenn eigentlich klar ist, dass Rebecca ja nur einen Arbeitsvertrag für diesen Sommer hat.

Rebecca war mir eigentlich sympathisch, denn sie bringt sich toll ins Hotel ein und freut sich über den herzlichen Familienanschluss.
Als allerdings Will dort im Hotel auftaucht, hätte ich sie schütteln mögen, weil sie sich so von ihm einwickeln lässt. Dabei gab sich Will alle Mühe, mir als Leserin so gar nicht sympathisch zu sein. Ich war sehr froh, dass Rebecca das auch erkannt hat.

Felipe ist ein guter Hotelchef, dem das Unternehmen und dessen Mitarbeiter am Herzen liegen, der aber auch alles für die Familie gibt, deren „Oberhaupt“ er nach dem Tod seines Vater nun ist. Auf mich wirkte er charmant, herzlich und verantwortungsbewusst auch wenn er ab und zu mal den Draufgänger mimt.

Das Setting war wieder mal sehr schön gewählt und auch ebenso schön beschrieben. Das kleine Landhotel ist zwar fiktiv aber laut Autorin von einem real existierenden Hotel inspiriert.
Ebenso gibt es viele im Roman erwähnte Orte wirklich und wer schon an der Algarve war, wird so einiges wiedererkennen.

Dieser 13. Band der Romantic Escapes-Reihe ist erneut ein unterhaltsamer und kurzweiliger Roman mit einer schönen Mischung aus Liebesgeschichte und ernsteren Themen wie schwierige Beziehungen, Familie und Zusammenhalt. Das Setting vermittelt Urlaubsgefühl und insgesamt ist der Roman eine schöne Möglichkeit für eine kleine Auszeit!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. August 2026
Auflage ‏ : ‎ 2.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 349901727X
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499017278
Originaltitel ‏ : ‎ The Hotel by the Sea 
Übersetzung  :  Katharina Naumann

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FXVYP538
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt E-Book
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. August 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1.5 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3644023598 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Julie Caplin außerdem gelesen und rezensiert:
Caplin, Julie - Ein Zuhause im Frühling (Country Escapes 1) 
Caplin, Julie - Ein Wiedersehen im Sommer (Country Escapes 2) 
 

Freitag, 18. September 2026

Unser Sommer auf Skye von Sue Moorcroft [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Thea hat auf der Isle of Skye endlich ihren Frieden gefunden. Als Chefgärtnerin von Rothach Hall genießt sie die raue Schönheit der schottischen Insel und die Ruhe. Doch an einem Junitag ändert sich alles: Ein faszinierender Fremder namens Deveron taucht auf und wirbelt Theas Alltag kräftig durcheinander.

Zwischen malerischen Gärten, der Unterstützung ihrer Schwester Ezzie und der treuen Dorfgemeinschaft von Rothach entdeckt Thea, dass die besten Dinge im Leben oft ungeplant geschehen. Als die Vergangenheit Thea und Deveron einzuholen droht, müssen beide lernen, dass wahre Heilung nicht allein geschieht, sondern durch die Kraft von Freundschaft, Gemeinschaft und einer Liebe, die so unerwartet ist wie ein Sommertag auf Skye. 
(Kurzbeschreibung lt. Montlake Verlag auf Amazon)
 
 
Die Autorin:
Sue Moorcroft ist eine preisgekrönte, international veröffentlichte Sunday-Times-Autorin und schreibt mitreißende Wohlfühl-Pageturner, die schon Nummer 1 bei Amazon Kindle UK und in den Top 100 von Amazon Kindle USA, Kanada und Italien waren. Als Armeekind wurde Sue in Deutschland geboren und hat seitdem auf Zypern, Malta und in Großbritannien gelebt. 
(Quelle: amazon.de)
 
 
Meine Meinung:
In ihrer Dilogie über „Die Schwestern und die Liebe“ entführt uns Sue Moorcroft auf die schöne Isle of Skye in den Inneren Hebriden in Schottland.
Das Setting ist wunderschön, eine teilweise raue Landschaft und ein dörfliches Leben.
Hauptschauplatz ist das Anwesen Rothach Hall, ein Herrenhaus, das schwedischen Eigentümern gehört, die jedoch nicht ständig dort wohnen.
Die Schwestern Thea und Ezzie stehen beide in den Diensten der schwedischen Familie, Ezzie ist Managerin des Anwesens und Thea die Chefgärtnerin, die sich um die schönen Gärten und Außenanlagen kümmert. Thea kam nach einem einschneidenden Ereignis vor einigen Jahren dorthin und hat hier in der ländlichen Ruhe ihren Frieden gefunden.
Bei einem Spaziergang trifft sie auf einen Fremden, der eine kleine Hündin aus einem Bach rettet. Es stellt sich heraus, dass der Fremde eigentlich kam, um sich um den Job des Saisongärtner zu bewerben. Thea stellt ihn ein und kümmert sich fürsorglich um die kleine Hündin.
Der Fremde ist Deveron Dowie, der den Job annimmt und in ein Appartement auf Rothach Hall zieht. Thea und Deveron werden viel zusammen arbeiten und sich um die Gärten kümmern.
Doch dann holt die Vergangenheit Thea ein und auch Deveron muss sich mit einer früheren nicht so guten Entscheidung auseinandersetzen.

Mir hat besonders das Setting dieser Geschichte gut gefallen.
Die Autorin beschreibt das Anwesen und seine malerischen Gärten besonders detailreich und schön, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Aber auch das Dorf Rothach, das nahe gelegen ist, beschreibt sie so, wie man sich ein englisches bzw. schottisches Dorf vorstellt.
Ebenso die Dorfbewohner, von denen man lesend einigen begegnet, passen gut in die Geschichte. 

Thea geht in ihrem Job als Gärtnerin auf und genießt es, ihre Schwester Ezzie bei sich zu haben, denn die beiden stehen sich nahe.
Durch die Rettung der kleinen Hündin lernt sie den Saisongärtner Deveron schnell näher kennen und Thea und er kümmern sich gemeinsam um das Tier. Da die beiden dann auch zusammen arbeiten, konnte man erwarten, dass sie sich näher kommen würden, was dann auch sehr langsam geschieht.

Die beiden Geschichten der Vergangenheit stehen miteinander in Verbindung, was beim Lesen klar wird, so das man hier einen Wissensvorsprung besonders gegenüber Thea hat.
Es geschehen aufregende Dinge und Thea wird auf unangenehme Art und Weise von der Vergangenheit eingeholt.
Aber sie steht mit dem Problem dann nicht alleine da sondern erhält von allen Seiten Unterstützung und Beweise für Freundschaft und Gemeinschaft.
Das war wirklich schön und warmherzig zu erleben.

Mir hat dieser Ausflug auf die Isle von Skye gut gefallen und diese herzliche Wohlfühlgeschichte und der besonders schöne Schauplatz haben mich gut unterhalten. Ich freue mich auf Teil zwei der Dilogie, in dem dann Schwester Ezzie im Mittelpunkt stehen wird.


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Montlake Verlag und NetGalley!
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Montlake
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. August 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 431 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 2496740557
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496740554
Originaltitel ‏ : ‎ Under a Summer Skye 
Übersetzung  :  Maike Claußnitzer 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0G7KNZHH1
Herausgeber ‏ : ‎ Montlake
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. August 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.5 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496740561 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Sue Moorcroft außerdem gelesen und rezensiert:
Moorcroft, Sue - Winterzauberküsse (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 01) 
Moorcroft, Sue - Zimtsternträume (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 05)  
Moorcroft, Sue - Sternschnuppenfunkeln (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 06)  
Moorcroft, Sue - Winterglücksträume (Winter-Weihnachtszauber-Reihe 07)
Moorcroft, Sue - Sommerinselträume   
 

Freitags-Füller #634

 







  1. Gute Nachrichten hört und liest man in diesen Zeiten leider nur noch selten.
     
  2. Das Internet ist definitiv nicht der richtige Platz für einen sachlichen Austausch. Trolle und Hater gibt es leider überall.
     
  3. Kürben ist ein Wort, dass ich noch nie gehört habe. Laut Suchmaschine ist es ein Plural für Kürbisse, der sich durch diverse soziale Medien etabliert hat und natürlich völlig falsch ist. Da muss man sich nicht wundern, dass die Pisa-Studie so schlecht ausfällt, wenn Kinder und Jugendliche so was auf Social Media "lernen".
     
  4. Das Wetter und die Temperatur könnte besser sein. Leider nichts mehr von Altweibersommer zu spüren.
     
  5. Das Zimmer in dem mein PC steht, schafft es gerade mal auf 21 Grad, mich fröstelt etwas.
     
  6. Ich möchte noch keine Herbstblumen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten TV- und Leseabend, morgen habe ich geplant, wie üblich etwas Hausarbeit und Wäsche und Sonntag möchte ich ausschlafen, entspannen und mich erholen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Dienstag, 15. September 2026

Töchter des Himalaya von Amelia Martin [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Dem Himmel so nah: Zwei Schwestern auf der Suche nach der Wahrheit

Mia und Chiara, Adoptivtöchter einer Mailänder Modedynastie, könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Chiara in der Modewelt glänzt, sucht Mia nach einem Sinn jenseits des Glamours. Doch als ihre Mutter schwer erkrankt, führen ein altes Schmuckstück und ein Brief Mia auf eine Reise nach Nepal – und zu einem Geheimnis, das ihre Herkunft und die Geschichte einer verlorenen Königsfamilie offenbart.

Ein schmerzhaftes Familiengeheimnis auf dem Dach der Welt

Zwischen den Gipfeln des Himalayas und den Intrigen der Vergangenheit entdeckt Mia nicht nur die Wahrheit, sondern auch sich selbst – und gerät dabei in tödliche Gefahr … 
(Kurzbeschreibung lt. Ullstein Verlag)
 
 
weiterer Teil:
2. Schwestern des Himalaya (erscheint am 29.07.2027) 
 
 
Die Autorin:
Amelia Martin ist das Pseudonym einer Bestsellerautorin. Sie hat jahrelang als Sachverständige für ein weltweit handelndes Auktionshaus gearbeitet, die Provenienz von Möbeln und Kunstgegenständen geprüft und Ausstellungen organisiert. Nach Jahren in England und im europäischen Ausland unternimmt die Autorin heute ausgedehnte Recherchereisen an die Schauplätze ihrer Romane. 
(Quelle: Ullstein Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Chiara und Mia sind Schwestern und leben als Adoptivtöchter in einer Modedynastie in Mailand. Beide arbeiten mit im Modeunternehmen und unterliegen so großen Herausforderungen. Als die Adoptivmutter einen schweren Schlaganfall erleidet, sind sie in großer Sorge und müssen das Unternehmen zunächst alleine am Laufen halten.
Als Mia nach wichtigen Papieren sucht, findet sie ein geheimnisvolles Kästchen, das einen Brief und ein altes Schmuckstück enthält.
Beide Schwestern wissen, dass sie adoptiert wurden und sind für ihr liebevolles Elternhaus bei den Adoptiveltern dankbar. Doch über ihre eigentliche Herkunft, die leiblichen Eltern und die Gründe für die Adoption wissen sie nichts.
Das gefundene Schmuckstück weist auf eine Herkunft aus Nepal hin und Mia nutzt die Chance, mit ihrem guten Freund Jack, der für eine Reportage dorthin reist, gemeinsam die Reise anzutreten. Sie möchte unbedingt etwas über ihre Herkunft und ihre Wurzeln herausfinden.
Eine geheimnisvolle, spannende und am Ende auch gefährliche Spurensuche beginnt …

Amelia Martin hat schon öfter bewiesen, dass sie großartig Geschichten erzählen kann und einen sehr eindrucksvollen, mitreißenden und einfühlsamen Schreibstil hat.
Wirklich eindrucksvoll erhalten wir zu Beginn einen Einblick in die Modewelt und in ein großes Modeunternehmen. Schnell wird klar, unter welchem Druck derartige Unternehmen ständig stehen, denn sie müssen den Geschmack der Menschen und die aktuellen Trends treffen und umsetzen. Ständiger Termindruck durch Fashion Weeks und ähnliche Ereignisse kommt erschwerend hinzu.
Dabei lernen wir auch die Schwestern Chiara und Mia kennen, die beide im Unternehmen arbeiten aber oft unterschiedliche Meinungen haben.
Daher hat Chiara zunächst wenig Verständnis für Mia, die inspiriert durch den Fund in dem alten Kästchen plötzlich auf die Suche nach ihren Wurzeln nach Nepal reisen möchte.
Doch Mia nutzt die Chance, mit ihrem Freund Jack dorthin zu reisen.

Zu diesem fernen Land hat die Autorin wirklich umfassend recherchiert. Die zeigt uns ein Bild der Stadt Kathmandu zur heutigen Zeit und führt uns aber auch durch Rückblicke in die frühen 1950er Jahre, die frühen 1990er Jahre und zeigt die Ereignisse von 2001 im Königspalast die dann letztendlich zur Abschaffung der Monarchie geführt haben. Hierbei hat sie sich an die realen Ereignisse angelehnt. Im Nachwort erklärt sie, dass die meisten Figuren trotzdem fiktional sind aber im Personenverzeichnis hat sie einige reale historische Personen kenntlich gemacht, die sie in ihre Handlung einfließen lässt.

Sehr eindrucksvoll schildert sie auch die unglaublich faszinierende Landschaft im Himalaya, wohin sich Mia und Jack mit Begleitungen ebenfalls begeben. Dabei erhalte ich interessante Einblicke in Kultur, Traditionen und das Leben der Menschen dort.
Sie treffen auf interessante Menschen und stoßen sogar auf Spuren, die für Mia interessant sein könnten. Aber plötzlich befinden sie sich auch in Gefahr, als wollte jemand verhindern, dass Mia einem Geheimnis auf die Spur kommt. Da kommt zusätzlich zu der schon packenden Spurensuche noch teilweise dramatische Spannung hinzu, die mich dann nicht mehr losgelassen hat. Es war sehr überraschend, was sich am Ende alles zeigt und welche Geheimnisse gelüftet werden, die aus sehr tragischen Gründen viele lange Jahre verborgen waren.

Neben der Begleitung von Mia im Himalaya erleben wir aber auch immer wieder, wie es Chiara währenddessen in Mailand ergeht, denn auch sie hat in ihrem Leben neben dem Beruf noch einiges zu bewältigen und kämpft um ihre Beziehung.
Ebenfalls erleben wir die Rekonvaleszenz der erkrankten Adoptivmutter und wie die Familie mit den Mitarbeitenden dort insgesamt zusammenhält.

„Die Töchter des Himalaya“ ist eine hochemotionale, bewegende Geschichte über zwei Schwestern, ihre Adoptivfamilie und ihre Wurzeln in Nepal. Ich war sehr beeindruckt und durchgehend gefesselt von diesem eindrucksvollen und atmosphärischen Roman, der im nächsten Sommer mit „Schwestern des Himalaya“ seine Fortsetzung finden wird!
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diese tolle Geschichte!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Ullstein Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 30. Juli 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 496 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3548073387
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3548073385 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FWD3YJZC
Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 30. Juli 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 4.0 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3843738316 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Amelia Martin / Constanze Wilken außerdem gelesen und rezensiert:
Martin, Amelia - Das Auktionshaus - Der Glanz Londons (Teil 1)   
Martin, Amelia - Das Auktionshaus - Die Träume Wiens (Teil 2) 
Wilken, Constanze - Der Duft der Wildrose
Wilken, Constanze - Ein Sommer in Wales
Wilken, Constanze - Sturm über dem Meer     
Wilken, Constanze - Das Erbe von Carreg Cottage     
Wilken, Constanze - Die Klippen von Tregaron     
Wilken, Constanze - Die Frauen der Villa Fiore - Giulias Geschichte    
Wilken, Constanze - Die Schwestern der Villa Fiore - Biancas Geschichte    
Wilken, Constanze - Das Geheimnis von Ardmore Castle     
Wilken, Constanze - Das Rosencottage       
Wilken, Constanze - Die Liebenden von Islay
Wilken, Constanze - Rückkehr nach Fisherman's Cove   
Wilken, Constanze - Schatten über den Highlands  
 
 

Montag, 14. September 2026

Wochenrückblick KW 37/2026

 


 
gelesen:
beendet Bretonischer Zitronenzauber * von Hannah Luis
Ein Familiengeheimnis und Spurensuche in der Bretagne
 
angefangen Muschelzauber * von Manuela Inusa
Der vierte und letzte Teil der Coastlines-Reihe

gesehen:
Wer wird Millionär, Nord bei Nordwest (Mediathek), Deutscher Filmpreis, Wer ist Deutschlands Superhirn?, Ein Fall für zwei, Die große Maus-Show, Wunderschön!, Gefragt gejagt

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, in der Autowerkstatt

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Hausarbeit, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert, Auto in der Werkstatt abgeholt  
 
geärgert:
Alle Welt regt sich über die schlechten Ergebnisse der PISA-Studie auf, aber niemand denkt darüber nach, woran das liegt. Lehrermangel und häufige Unterrichtsausfälle tragen sicher dazu bei. Dazu kommt, dass kaum ein Elternpaar es sich leisten kann oder will, dass einer von beiden zu Hause bleibt, bis das Kind zur weiterführenden Schule geht und es am Anfang unterstützt und mit ihm lernt und übt. Da werden die Kinder in die Ganztagsbetreuung gegeben, wo aber niemand die Zeit hat, individuell auf die Kinder einzugehen.

gefreut:
dass mein 27 Jahre altes Auto noch mal durch den TÜV gekommen ist. Jetzt können wir in zwei Jahren gemeinsam in Rente gehen :-)
 
über neue Bücher
 
Der vierte und letzte Teil der Coastlines-Reihe
 
Winterlicher Roman als Auftakt zur Love and Country-Reihe

geschlafen:
wie immer nicht besonders

gedacht:
Auch ich weiß, wie sicherlich viele andere auch, noch genau wo ich am 11. September 2001 war und was ich gemacht habe. Kaum zu fassen, dass das jetzt 25 Jahre her ist.

gegessen:
Bratkartoffeln mit Spiegelei, Frikadellen mit Möhren und Kartoffeln, Pasta mit Pfifferlingen, Erbsensuppe (2x), Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 
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