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Donnerstag, 12. Dezember 2019

Top Ten Thursday #69






Thema diese Woche:

10 Bücher, die ganz neu bei dir eingezogen sind


Das ist ein schönes Thema, das mir gleich den nächsten Neuzugänge-Post erspart :-)
Ich zeige Euch 10 Bücher, die ich noch nicht gelesen habe. Es sind teilweise Neuerscheinungen und auch ein paar schon ältere Bücher, dies es jetzt erst zu mir geschafft haben. Es gibt noch weitere Neuzugänge, seit meinem letzten Post, aber die sind schon gelesen und teilweise auch schon rezensiert.

Also, hier sind meine neuen Schätzchen:












Der Top Ten Thursday ist eine Aktion von Aleshanee auf Weltenwanderer.

Hier sind alle bisher von mir verfassten Beiträge zum Top Ten Thursday.

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Weil wir Träume haben von Eithne Shortall [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Grace sieht ihren Freund Henry überall: zu Hause, im Supermarkt, auf der Straße. Doch Henry ist tot. Er starb vor zwei Monaten und hinterließ ein riesiges Loch in Graces Leben und in ihrem Herzen. Dann lernt sie Andy kennen, der eine frappierende Ähnlichkeit mit Henry hat. Und diesmal halluziniert Grace nicht – der Mann sieht wirklich aus wie ihre verstorbene große Liebe. Grace ist fasziniert von dem Fremden. Kann sie das, was zwischen ihr und Henry war, auch für Andy empfinden? Oder wäre das Verrat an dem Mann, der ihr alles bedeutete?
(Kurzbeschreibung gem. Diana Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in London, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause, wo sie als Kulturreporterin für die ›Sunday Times‹ schreibt. Wenn sie nicht gerade dabei ist, sich Geschichten auszudenken, geht sie schwimmen, Radfahren und isst leidenschaftlich gerne Scones.
(Quelle: Diana Verlag)


Meine Meinung:
Grace hat ihre große Liebe Henry durch einen Unfall verloren. Seitdem existiert sie nur noch und steckt in einem tiefen Loch. Ganz langsam beginnt sie, sich zurück ins Leben zu kämpfen aber es gelingt ihr nur schlecht. Ihre Eltern und ihre beste Freundin Aiofe versuchen sie zu unterstützen aber Trauer und Schmerz sind einfach zu groß.
Dann begegnet sie durch Zufall Andy, der Henry wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Und diesmal bildet sich Grace nicht ein Henry zu sehen, denn die Ähnlichkeit ist sehr verblüffend.
Kann und darf sie sich in Andy verlieben?

Die Geschichte beginnt mit der Suche nach einem gemeinsamen Haus und der Schilderung wie es zu Henrys tödlichem Unfall kam.
Danach erleben wir dann den Zustand von Grace einige Wochen nach Henrys Tod. Sie wohnt noch bei ihrem Eltern nachdem sie wochenlang kaum das Bett geschweige denn das Haus verlassen hat. Allmählich versucht sie dann, wieder auf die Beine zu kommen und kehrt in das gerade gekaufte Haus zurück, auch wenn sie dort alles an Henry erinnert, der nun nicht mit ihr dort einziehen konnte. Sie beginnt das Haus zu renovieren und geht auch irgendwann wieder zur Arbeit.
Ich habe sehr mit Grace gelitten und oft darüber nachgedacht, wie es mir in dieser Situation gehen würde. Ich konnte Grace tiefen Schmerz und ihre Trauer nachempfinden und gut verstehen, warum es ihr so schwer fiel, zurück in den Alltag zu finden.
Als sie dann Andy kennenlernt, ist eine Veränderung bei ihr zu spüren.

Aber auch Andy hat eine Geschichte.
Er kam aus Australien nach Irland auf der Suche nach seinen Wurzeln, denn er wurde seinerzeit adoptiert.
Er beginnt mit Recherchen zu seiner leiblichen Mutter und hält sich nebenbei mit kleinen Jobs über Wasser. Es gelingt ihm, herauszufinden, woher er stammt und wer seine Mutter war.
Das ist auch eine sehr emotionale Geschichte, denn wenn man erst im Erwachsenenalter erfährt, wer man wirklich ist, ist das sicher auch nicht einfach.

Grace und Andy helfen sich also eigentlich gegenseitig in einer für sie beide schwierigen Zeit. Das war sehr schön zu erleben und es hat mir Freude gemacht, die beiden zu begleiten.

Sie kommen sich näher, lernen sich besser kennen und verbringen viel Zeit miteinander. Aber können sie ein Paar werden?
Zwischendurch gibt es immer wieder kursiv gedruckte Abschnitte, die rückblickend Ereignisse aus dem gemeinsamen Leben von Henry und Grace erzählen, so dass man auch Henry gut kennenlernen kann und vieles einfach deutlicher wird.

Die Autorin hat einen sehr gefühlvollen und lebendigen Schreibstil und schafft es, diese doch eigentlich recht traurige Geschichte trotzdem unterhaltsam zu erzählen. Es gibt auch etliche humorvolle Momente, die mich schmunzeln ließen.
Die Charakterisierung der Protagonisten ist gelungen, denn sie alle wirken authentisch und glaubhaft.

Die Geschichte war so ganz anders als ich erwartet hatte. Denn es ist nicht einfach eine Liebesgeschichte, in der Grace Andy als „Ersatz“ für Henry sieht. Zwischen den beiden ist mehr ein Geben und Nehmen und gegenseitige Unterstützung.
Und das Ende hat mich dann überrascht, denn das hatte ich so keinesfalls erwartet. Allerdings ließ es mich nicht ganz zufrieden zurück und bei mir sind doch ein paar Fragen offen geblieben. Aber das ist sicher auch Geschmackssache.

„Weil wir Träume“ haben erzählt von Trauer, Verlust, Schmerz aber es enthält auch die Botschaft, dass es immer irgendwo etwas gibt, das die Sonne wieder strahlen lässt und Mut und Hoffnung macht. Das hat mir wirklich gut gefallen!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Diana Verlag
und das Bloggerportal!
 












Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Diana Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (11. November 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453292316
ISBN-13: 978-3453292314
Originaltitel: Grace After Henry
Übersetzung: Janine Malz 



Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2315 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 449 Seiten
Verlag: Diana Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (11. November 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07QLB3V4N




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Dienstag, 10. Dezember 2019

Der kleine Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.
(Kurzbeschreibung gem. MIRA Taschenbuch)

Leseprobe


Die Autorin:
Susanne Oswald schreibt mit Leidenschaft, und das spürt man in ihren Büchern. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem Mops Töps lebt sie in Neuried in der Ortenau und betreibt dort neben ihrer Arbeit als Autorin eine Senfmanufaktur – die Senferia.
(Quelle: MIRA Taschenbuch)


Meine Meinung:
Für Maighread läuft es im Leben im Moment nicht gerade rund. Ihr Freund trennt sich von ihr und damit verbunden verliert sie auch ihren Job im Marketing und ihr Zuhause. Sie sucht Zuflucht bei ihrer Mutter. Doch dann findet sie durch Zufall heraus, dass ihre Großeltern mütterlicherseits gar nicht gestorben sind, wie ihre Mutter immer behauptet hat. Hartnäckig fragt sie weiter nach und ihre Mutter erzählt ihr, dass die Großeltern in einem kleinen Ort am Loch Lomond in den schottischen Highlands leben.
Da Maighread sowieso gerade nicht weiß, wie ihr Leben weiter gehen soll, macht sie sich gegen den Willen ihrer Mutter auf den Weg nach Callwell, um nach ihren Großeltern zu suchen und diese endlich kennenzulernen.
Doch Maighread findet dort in den Highlands noch viel mehr…

Wir begleiten also Maighread auf dem Weg ins Ungewisse, denn sie hat keine Vorstellung, was sie dort erwartet.
Aber ihre Sorgen sind zunächst unbegründet, denn sie trifft auf nette Menschen. Gleich bei ihrer Ankunft lernt sie Joshua kennen, in dessen Schafherde sie durch eine Autopanne gerät und der ihr aus der Patsche hilft. Er bietet ihr nicht nur Hilfe mit dem Auto sondern auch eine Übernachtungsmöglichkeit in seinem Zuhause, Callwell Castle, an, wo Maighread auf die herzliche Haushälterin Eilidh trifft.
Auch Joshuas gute Freundin Chloe wird für Maighread schnell zur Freundin und sie kann sogar bei ihr zur Untermiete wohnen.
Eilidh kann Maighread die Suche nach ihren Großeltern ersparen, denn in dem kleinen Ort kennt man sich. Allerdings muss sie ihr auch die traurige Mitteilung machen, dass der Großvater nicht mehr lebt.
Doch Maighreads erste Kontaktversuche mit ihrer Großmutter sind nicht erfolgreich, denn die Großmutter Elisabeth lehnt jeden Kontakt ab.
Doch Maighread gibt nicht auf.

Maighreads große Leidenschaft ist das Stricken. Aus feinster Wolle stellt sie wunderschöne Kleidungsstücke her und sie träumt von einem eigenen Strick- bzw. Wolladen, in dem sie nicht nur ausgewählte hochwertige Wolle sondern auch ihre eigenen Kreationen verkaufen könnte.
In Callwell gibt es einen kleinen Wollladen, der aber ständig geschlossen ist. Sie würde sich dort gerne um einen Job bewerben, aber zuerst muss sie herausfinden, wem der Laden gehört.

Es war so schön mitzuerleben, wie sich Maighread in Callwell einlebt und schnell zu hause fühlt. Mit Joshua, Chloe und Eilidh hat sie nette Menschen um sich, die sie unterstützen und ihr zu Freunden werden.
Sie alle haben ihre Geschichten und Erlebnisse. Deshalb werden die einzelnen Kapitel auch jeweils wechselnd aus der Sicht einzelner Protagonisten erzählt, was man an der Kapitelüberschrift leicht erkennen kann. Das ermöglicht den Blick auf die Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln und macht die Geschichte noch interessanter.
Es gibt etliche Überraschungen und einige Twists, die der Geschichte eine gewisse Spannung verleihen. Gegen Ende ist einiges etwas vorhersehbar und manches geht dann auch etwas zu schnell und einfach, aber das hat mein Lesevergnügen nicht gestört.

Das Setting der schottischen Highlands rund um den Loch Lomond war wunderschön und bildhaft beschrieben und macht große Lust, sich die Highlands selbst einmal anzuschauen. Auch die Atmosphäre und die Lebensweise der Schotten sind gut bei mir angekommen und das nicht nur durch die bekannten Highland Games.

Die Figuren sind alle liebevoll gezeichnet und agieren glaubhaft und authentisch. Es hat Freude gemacht, sie alle kennenzulernen und zu erleben, welchen Anteil sie an der Geschichte haben.

Strickfans werden sich oft in dieser Geschichte wiederfinden, denn es geht häufig um diese Handarbeit. Aber nicht nur das Stricken sondern auch die Wolle und deren Produktion werden thematisiert. Und wer durch viele Strickszenen Lust bekommt, selbst mal wieder die Nadeln zur Hand zu nehmen, wird sich über drei Strickanleitung für Maighreads Seelenwärmer, einen Schal und Stulpen am Ende des Buchs freuen.

Insgesamt ist Maighreads Geschichte ein unterhaltsamer Wohlfühlroman mit schönem Setting, der mich mit einem wohligen Gefühl zurück gelassen hat!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Mira Taschenbuch
und NetGalley!















 
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (8. November 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3745700449
ISBN-13: 978-3745700442




 
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3191 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (8. November 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07PQRTF9N




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Montag, 9. Dezember 2019

Wochenrückblick KW 49/2019

gelesen:
ausgelesen Weil wir Träume haben von Eithne Shortall
Eine gefühlvolle Geschichte über einen Verlust und einen Neuanfang... 


durchgelesen Alle Tage, die wir leben von Dagmar Hansen
Eine warmherzige Geschichte über das Leben, das in jedem Alter lebenswert ist!

angefangen Das Geheimnis meiner Mutter von Clare Swatman
Eine Geschichte um ein Familiengeheimnis ... 

gearbeitet:
nur 2 Tage im Büro und 3 Tage im Home Office, das war schön

gefeiert:
den Geburtstag vom Lieblingsmann

gekauft:
eine neue Lampe für die Essecke

weitere Weihnachtsgeschenke

gewesen:
bei Jürgen B. Hausmann mit seinem Programm "Jung, wat biste jrooß jeworden

geschlafen:
leider erneut relativ schlecht

gegessen:
Kassler mit Sauerkraut, Pasta mit Spinat und Gorgonzola, Spaghetti mit Tomatensauce, Rinderrouladen, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, Gulaschsuppe,
überbackene Schinken-Käse-Toasts

gebloggt:
4 Beiträge:
Freitags-Füller
Top Ten Thursday
2 Rezensionen *1* *2*

gezwitscher:




Ich wünsche Euch eine gute Woche!
 

Freitag, 6. Dezember 2019

Freitags-Füller #327









  1. Heute am Nikolaustag habe ich einen schönen Beutel mit meinen Lieblingssüßigkeiten auf dem Schreibtisch gefunden.
     
  2. Meine Mutter machte früher immer handgestrickte Socken. Ein paar davon habe ich noch im Schrank und trage sie schon mal als Hüttenschuhe.
     
  3. Mein absoluter Lieblingsfilm in der Adventszeit ist "Der kleine Lord".
     
  4. Von der Marke mit den quadratischen Schoko-Tafeln ist mein diesjähriger Adventskalender.
     
  5. Bei uns zuhause ist es jetzt sehr heimelig mit vielen Kerzen, Leuchtdeko an den Fenstern und unserem LED-Kamin.
     
  6. Ich werde keine Plätzchen backen. Da wir beide nicht so viel Süßkram essen dürfen, macht das keinen Sinn und die Zeit dazu würde mir auch fehlen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich geplant, die Aufführung "Jung, wat biste jroß jeworden" von Jürgen B. Hausmann zu besuchen und Sonntag möchte ich wie immer ausschlafen, den 2. Advent genießen und viel lesen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller