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Dienstag, 27. Oktober 2026

Das verschwundene Weihnachtsbuch von Jenny Colgan [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Eine Weihnachtsgeschichte wie eine Tasse heiße Schokolade– wärmt von innen und macht glücklich

Als Kind hat Violet ein zauberhaft handillustriertes Buch geliebt. Jetzt, als alte Frau, wünscht sie sich, es ein letztes Mal in Händen zu halten. Doch ihr Exemplar aus Kindertagen ist seit Jahren verschollen. Ihre Nichte Mirren verspricht dennoch, es bis Weihnachten zu finden. Sie durchforstet staubige Regale und geheime Sammlungen, folgt Spuren von London bis Edinburgh und in ein kleines Bücherdorf. Überall warten neue Hinweise. Und Theo, ein geheimnisvoller attraktiver Antiquar. Gemeinsam suchen sie weiter. Denn es geht um mehr als ein Weihnachtsgeschenk. Nämlich um Abschied und Neubeginn, um Freundschaft und Zusammengehörigkeit, und vielleicht um einen Kuss unter dem Mistelzweig … 
(Kurzbeschreibung lt. Piper Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt nördlich von Edinburgh. Ihre Romane sind internationale Erfolge und stehen jeweils wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 
(Quelle: Piper Verlag)
 
 
Meine Meinung: 
Mirrens Tante Violet hat noch einen letzten Wunsch. Sie hat als Kind ein ganz besonderes, handillustriertes Buch besessen, das sie so gerne noch einmal in Händen halten und durchblättern möchte. Doch ihr Exemplar ist verschollen.
Mirren verspricht, das Buch zu suchen und im besten Fall auch bis Weihnachten zu finden. Und so macht sie sich auf eine verzweifelte Suche.

Bei dem gesuchten Kinderbuch handelt es sich um eine ganz besondere Ausgabe, die normalerweise nicht im Handel erhältlich ist.
Die gesuchte Ausgabe wurde von einem bekannten Künstler per Hand illustriert und viele behaupten, dass es diese gar nicht gibt sondern nur ein Gerücht ist. Doch Mirren glaubt Violet natürlich und macht sich daran, ihrer kranken Tante diesen letzten Wunsch zu erfüllen.
Sie reist durch Buchhandlungen, viele Sammlungen und Antiquariate von London bis nach Schottland. Dabei begegnet sie Theo, ein geheimnisvoller aber auch attraktiver Antiquar.
Doch meint Theo es auch gut mit ihr, als er anbietet, bei der Suche behilflich zu sein? Ich hatte so meine Zweifel, auch wenn Mirren ihm die Geschichte ihrer Tante erzählt.

Es war klar, dass Theo etwas im Schilde führt, das man als Leser früher merkt, als Mirren in der Geschichte.
Trotzdem war es spannend, diese Schnitzeljagd nach einem Buch zu begleiten, von dem so viele sagen, dass es gar nicht existiert.
Aber hier geht es nicht nur um ein seltenes Exemplar sondern vor allem um Violets Erinnerungen und ihre Verbindung zu ihrer Kindheit und natürlich um die Familie.
Das war teilweise recht emotional und schön geschrieben, so dass diese Emotionen auch gut transportiert wurden.
Die Spannung blieb aufrecht durch die Suche und weil ich wissen wollte, was Theo letztendlich unternimmt.

Dass sich zwischen Mirren und Theo etwas entwickeln würde, war zu erwarten. Doch diese Liebesgeschichte stellt sich nicht in den Mittelpunkt der Geschichte sondern fügt sich dezent ein.

Das Ganze spielt sich in der Vorweihnachtszeit ab, so dass auch ein bisschen winterliche bzw. weihnachtliche Stimmung aufkommt und am Ende gibt es sogar ein kleines Weihnachtswunder, auch wenn es ein bisschen traurig und emotional ist.

Das Ende kommt dann allerdings sehr plötzlich und das ohnehin schon dünne Buch ist plötzlich zu Ende und wird mit Rezepten und einer Leseprobe aufgefüllt.

Diese geheimnisvolle Buchsuche ist eine emotionale und herzerwärmende Geschichte mit liebenswerten Figuren und ein bisschen weihnachtlicher Stimmung. Ich habe diese kurze Geschichte gerne gelesen und wurde auch gut unterhalten!



Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. September 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 208 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3492322603
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492322607
Originaltitel ‏ : ‎ The Christmas Bookhunt: A Short Story 
Übersetzung  :  Sonja Hagemann

eBook-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DQGHJYF7
Herausgeber ‏ : ‎ Piper ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. September 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 6.0 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492614702 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Jenny Colgan außerdem gelesen und rezensiert:
Colgan, Jenny - Weihnachten in der kleinen Buchhandlung (Happy Ever After 4) 
Colgan, Jenny - Winterträume in der kleinen Buchhandlung (Happy Ever After 5)
Colgan, Jenny - Die geheime Weihnachtsbibliothek (Happy Ever After 6) 
 
 

Montag, 26. Oktober 2026

Wochenrückblick KW 43/2026

 


 
gelesen:
beendet Zimtsterne und Pfötchenzauber * von Petra Schier
Der jährliche Weihnachtshund-Roman mit Santa Claus 
 
durchgelesen Der Zauber von Zimt und Inselwind * von Anne Barns
Ein winterlicher Wohlfühlroman auf Amrum 
 
durchgelesen Die Weihnachtsfähre * von Janne Mommssen
Ein Weihnachtsroman auf See 
 
angefangen Polarküsse im kleinen Trödelladen * von C. R. Scott
Roman um einen kleinen Antiquitätenladen an der dänischen Küste 

gesehen:
Wer wird Millionär, Die Rosenheim-Cops, The Masked Singer Finale, Der Quiz Campion, Ninja Warrior Germany, Ein sehr gutes Quiz, Gefragt gejagt

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
1 Tag im Home Office, 1 Tag im Büro, 1 Tag musste ich mich leider krank melden 
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Hausarbeit, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert
 
geärgert:
Zum Ende der Lesejury wurde versprochen, dass man seine Bonuspunkte noch bis Ende Januar im Prämienshop einlösen kann. Leider ist der meistens leer und jetzt ist die Seite seit einigen Tagen gar nicht erreichbar.Bin gespannt, ob die meine Punkte noch gegen Bücher bzw. eBooks tauschen kann.

gefreut:
dass gleich am Montag nach der Abnahme durch die Stadtwerke die Heizung eingeschaltet wurde und die Wohnung sich langsam erwärmte.
 
über neue Bücher
 
Ein Neuanfang auf einer Ostseeinsel
 
Der neue Psychothriller von Fitzek in einem Zug
 
Ein Frauenroman in Cornwall über Vergangenheit und Neuanfang


geschlafen:
wie immer, häufig wach

gedacht:
Endlich wieder die richtige Uhrzeit, sprich Normalzeit. Wenn es doch nur dabei bleiben würde, aber leider geht die Qual im Frühjahr wieder los.

gegessen:
Bratkartoffeln mit Spiegelei, Würstchengulasch mit Pommes, Pasta mit Pfifferlingen, gebackener Camembert mit Preiselbeeren, Fischstäbchen mit Pommes, Nudelauflauf, Schweinefilet mit Pfeffersauce und Rösti

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 23. Oktober 2026

Schneezauber über der Donau von Angelika Schwarzhuber [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Ein zauberhafter Wintermarkt, eine junge Frau mit großen Plänen und ganz viel Schnee!

Singlefrau Jasmin will auf die Kanaren reisen, um Weihnachten zu entfliehen, da erfährt sie, dass ihre Halbschwester Ariana sie braucht. Kurzerhand ändert sie ihre Pläne und fährt zu Ariana in ihre romantisch an der Donau gelegenen alte Burg, die sie zu verlieren droht. Jasmin und Adriana hecken mit Hilfe der Dorfbewohner einen besonderen Plan aus, um das Erbe der Schwestern zu retten. Dabei lernt Jasmin nicht nur Tim kennen, der auf dem zauberhaften Wintermarkt ihre Gefühlswelt ordentlich durcheinanderwirbelt, sie kommen auch einem alten Familiengeheimnis auf die Spur …  
(Kurzbeschreibung lt. Blanvalet Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Jasmin ist Single und lebt in München. Ihre Mutter verstarb kürzlich und sie möchte eigentlich dem Weihnachtsrummel entfliehen und auf die Kanaren fliegen. Doch vorher möchte sie noch mit ihrer Halbschwester Ariana ein Geschenk austauschen. Von dieser Halbschwester weiß Jasmin noch gar nicht so lange, denn erst durch den Tod des gemeinsamen Vaters erfuhren die beiden voneinander.
Nun berichtet Ariana, die mit ihrer Mutter auf einer alten Burg hoch über der Donau in der Nähe von Passau lebt, dass sie die Burg vielleicht verlieren werden. Die Instandhaltung kostet viel Geld, das sie nicht mehr aufbringen können. Die Burg gehört zu gleichen Teilen Mutter und Tochter sowie einem Bruder des verstorbenen Vaters, also einem Onkel, der in Kanada lebt. Dieser möchte die Burg nun verkaufen und schickt vorab einen Gutachter, der den Zustand und den Wert ermitteln soll.
Jasmin verzichtet zunächst auf den Flug auf die Kanaren und reist zu ihrer Halbschwester, um ihr bei der Rettung der Burg zu helfen.

Gleich zu Beginn wird klar, dass die beiden Halbschwestern, die ja noch nicht so sehr lange voneinander wissen, eine enge Freundschaft entwickelt haben. Lediglich Arianas Mutter lehnt die Tochter ihrer Nebenbuhlerin, mit der ihr verstorbener Mann sie betrogen hat, total ab und zeigt das auch.
Ich war gespannt, welche Ideen die beiden Halbschwestern entwickeln würden, um für Einnahmen zu sorgen und die Burg zu retten. Doch zunächst erscheint der Gutachter, den der Onkel vorab geschickt hat, bevor er dann später selbst anreisen will.
Tim, der Gutachter, hat bei den Schwestern und Paula natürlich keinen guten Stand, denn er wird ja zunächst mal als „Feind“ betrachtet.
Dennoch erkennt besonders Jasmin irgendwann auch seine sympathische Seite.
Dann gibt es auf der Burg noch die Burgschenke, deren Betreiberin mit ihrem Sohn für das leibliche Wohl der Besucher sorgt und auch Zimmer vermietet.
Die alte Burg, laut Danksagung der Autorin inspiriert von der Burgruine Hilgartsberg in Niederbayern, ist wirklich schön beschrieben. Ich konnte mir das alte Gemäuer mit der Schenke und dem Innenhof sehr gut vorstellen. Die Kulisse hat mir für die Geschichte wirklich gut gefallen, nicht nur weil es mal ein etwas anderes Setting war sondern auch weil die abgelegene Örtlichkeit auch eine besondere Stimmung erzeugt hat.

Als die Halbschwestern die Idee entwickeln, einen Weihnachtsmarkt im Innenhof der Burg zu veranstalten, um Einnahmen zu generieren aber auch um die Burg bekannter zu machen und wieder mehr Besucher dorthin zu locken, kommt richtig Fahrt in die Handlung. Für die Vorbereitung und Organisation bleibt nicht viel Zeit und es gilt so einige Hindernisse zu bewältigen. Doch die beiden erhalten so einige Unterstützung, so dass letztendlich alles geschafft werden kann.
Manche Probleme lösen sich dann vielleicht zu leicht aber im Hinblick auf den Fortgang der Handlung war das in Ordnung.

Doch dann geschieht ein dramatisches Ereignis, was emotional für die Beteiligten schwierig ist und auch die Pläne wieder durcheinander wirbelt.
Und die Ankunft des Onkel steht kurz bevor.
Damit kommt dann auch noch etwas Spannung in die Geschichte, auch wenn diese vielleicht gar nicht nötig gewesen wäre.

Neben dem tollen Setting auf der alten Burg bringen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt natürlich eine schöne vorweihnachtliche Stimmung in die Geschichte. Da werden Plätzchen gebacken, weihnachtlich dekoriert, Weihnachtsbäume aufgestellt usw.
Und es werden auch noch allerlei andere Leckereien gebacken und zubereitet, die es wie immer am Ende auch als Rezepte im Buch gibt.
Die Themen der Geschichte sind Familie und Zusammenhalt, Trauerbewältigung, Krankheit und natürlich die Liebe. Es gibt eigentlich sogar zwei Liebesgeschichten, die sich dezent und ohne Kitsch in die Handlung gut einfügen.

Gut gefallen haben mir die Protagonisten, die teilweise sogar größere Entwicklungen durchmachen. Besonders sollte man hier Paula erwähnen, die Mutter von Ariana, die ihre Einstellung gegenüber Jasmin überdenkt und auch der Onkel aus Kanada wird zum Nachdenken angeregt.

Dieser Roman ist ein schöner Wohlfühlroman mit einem außergewöhnlichen Setting und charmanten Protagonisten. Die Familienthemen berühren und die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt erzeugen eine schöne Einstimmung auf die Winter- und Weihnachtszeit, die kuschelige Lesestunden versprechen!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 23. September 2026
Auflage ‏ : ‎ Originalausgabe
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 373411523X
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734115233 

eBook-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DW8Z81PX
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 23. September 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 10.7 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3641338435 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Angelika Schwarzhuber außerdem gelesen und rezensiert:
Schwarzhuber, Angelika - Liebesschmarrn und Erdbeerblues
Schwarzhuber, Angelika - Servus heißt vergiss mich nicht     
Schwarzhuber, Angelika - Der Weihnachtswald
Schwarzhuber, Angelika - Barfuß im Sommerregen     
Schwarzhuber, Angelika - Das Weihnachtswunder     
Schwarzhuber, Angelika - Das Weihnachtslied     
Schwarzhuber, Angelika - Das Weihnachtsherz        
Schwarzhuber, Angelika - Die Weihnachtsfamilie       
Schwarzhuber, Angelika - Die Weihnachtsüberraschung     
Schwarzhuber, Angelika - Der Weihnachtssee 


Dienstag, 20. Oktober 2026

Weihnachtslichter - Das Chalet in der Schweiz von Annabel French [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Zwischen Bergzauber und Lichterglanz

Nach ihrer Scheidung will Anwältin Naomi Winters nur eins: dem Weihnachtschaos entkommen. Kurzerhand folgt sie der Einladung ihrer besten Freundin Mia in die verschneiten Schweizer Alpen, wo das frisch renovierte Le Petit Château auf seine Eröffnung wartet. Zwischen Tannenduft und glitzernden Lichterketten will Naomi endlich zur Ruhe kommen – bis sie dort auf Gabriel, Mias Bruder, trifft. Er war einst ihre große, unerfüllte Liebe – und der Mann, der ihr das Herz gebrochen hat.
Naomi ist entschlossen, Abstand zu halten – bis die Eröffnung in Gefahr gerät und die beiden zusammenarbeiten müssen. Plötzlich hat ihr Herz ganz andere Pläne. 
(Kurzbeschreibung lt. dtv Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Annabel French ist Bestsellerautorin mehrerer romantischer Romane. Sie lebt mit ihrer Familie im Südosten Englands. Wenn sie nicht gerade in ihrem Arbeitszimmer sitzt und schreibt oder tagträumt, kann man sie in der freien Natur finden, wo sie ihren beiden Hunden Wotsit und Skips hinterherläuft. 
(Quelle: dtv Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Naomi Winters ist Anwältin und viel beschäftigt. Nachdem sie gerade ihre eigene Scheidung hinter sich gebracht hat, steht ihr der Sinn so gar nicht nach Weihnachten und dem damit verbundenen Chaos.
Ihre beste Freundin Mia leiten ein Chalet in den Schweizer Alpen, das gerade renoviert wurde und kurz vor seiner Eröffnung mit einem großen weihnachtlichen Fest steht. Mia lädt Naomi ein, sie in der Schweiz zu besuchen und dort zur Ruhe zu kommen und Abstand zu gewinnen.
Kurzentschlossen bucht Naomi einen Flug und reist in die Schweiz.
Begeistert von dem verschneiten Ort und den Bergen ist sie noch begeisterter über das wunderschöne Chalet, in dem sie bereits wohnen darf. Hier wird sie Ruhe finden und entspannte Tage, auch mit ihrer Freundin, verbringen können.
Doch dann stellt sie fest, dass Gabriel, Mias Bruder, sich ebenfalls dort aufhält. Dieser war einst ihre große aber unerfüllte Liebe und er hat ihr das Herz gebrochen. Werden alte Wunden wieder aufreißen oder wird es für die beiden eine zweite Chance geben?

Sehr gerne bin ich mit Naomi in die verschneite Schweiz gereist.
Die Autorin beschreibt den kleineren Ort in den Schweizer Alpen, der nicht genau benannt wird und vermutlich fiktiv ist, sehr anschaulich und bildhaft. Die Beschreibung kann sicher auf viele solche Orte in den Skigebieten der Schweiz zutreffen.
Durch diese Beschreibungen kommt gleich ein kuscheliges Wintergefühl auf und man möchte bei Sonnenschein im Schnee spazieren gehen und heiße Schokolade trinken.
Das frisch renovierte Chalet, das sich im Besitz von Mias Familie befindet, wird ebenfalls wunderschön beschrieben. Es gibt viel Holz, offene Kamine und eine gemütliche Einrichtung. Dort würde ich mich auch wohlfühlen und den Aufenthalt sicher sehr genießen.

Das erste Zusammentreffen zwischen Naomi und Gabriel macht gleich deutlich, dass in der Vergangenheit etwas geschehen ist, dass Naomis Herz brach und sie konnte Gabriel offenbar nicht vergessen.
Dennoch ist anfangs eine ziemliche Reserviertheit zwischen den beiden zu spüren, die sich erst legt, als Mia ihren Bruder nötigt, Zeit mit Naomi zu verbringen und z. B. mit ihr zum Skifahren zu gehen oder Besorgungen zu machen.
Erst nach und nach erfährt man, was vorgefallen ist und welche Probleme auch Gabriel mit sich herumträgt.
Bei den Vorbereitungen zum weihnachtlichen Eröffnungsfest des Chalets geht einiges schief und Naomi bietet Mia ihre Hilfe an, damit das Fest gerettet werden kann. Dabei steht ihr Gabriel dann auch zur Seite.
So kommen die beiden sich näher und es kommt etwas Spannung in die Handlung. Ich war gespannt, ob sich die beiden nicht nur für das Chalet sondern auch auf der persönlichen Ebene zusammen raufen werden.

Interessant zu beobachten war die Entwicklung, die Naomi im Laufe ihres Aufenthalts dort macht. Sie überdenkt Ihr Leben und ihren Beruf. Sie liebt es Anwältin zu sein, möchte sich aber nicht weiter im Bereich des Gesellschaftsrechts betätigen sondern sich anderen Gebieten zuwenden. Spontan platziert sie eine Online-Bewerbung. Diese mögliche Veränderung löst auch in ihren persönlichen Empfindungen und Gedanken Veränderungen aus.

Da das Eröffnungsfest zu Weihnachten stattfinden soll, kommt hier auch viel weihnachtliche Stimmung auf. Da werden Bäume geschmückt, das Chalet mit den schönsten Dingen dekoriert, viele Lichterketten aufgehangen und alles ganz wunderbar beschrieben. Mehr Weihnachten geht fast nicht. Und diese weihnachtliche Stimmung wirkt sich am Ende auch auf die Protagonisten aus, denn nicht nur für Naomi findet sich ein Neuanfang sondern auch für Gabriel gibt es eine Chance, eine alte Fehde beizulegen und da ebenfalls einen Neuanfang zu wagen.

Dieser warmherzige weihnachtliche Roman hat mich mit seiner schönen Stimmung, einem tollen winterlichen Setting, vielen Emotionen und auch Romantik gut unterhalten. Er ist gut geeignet für kuschelige und gemütliche Lesestunden zum Abschalten!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den dtv Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 17. September 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 416 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3423222085
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423222082
Originaltitel ‏ : ‎ Christmas at the Château 
Übersetzung  :  Anne Rudelt

eBook-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0GX2SZPV1
Herausgeber ‏ : ‎ dtv
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 17. September 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.1 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423450584 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Annabel French außerdem gelesen und rezensiert:
French, Annabel - Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam (Love and the City 1)  
French, Annabel - Die schwimmende Buchhandlung von Venedig (Love and the City 2) 
French, Annabel - Das schwimmende Café von Kopenhagen (Love and the City 3) 
 
 

Montag, 19. Oktober 2026

Wochenrückblick KW 42/2026

 


 
gelesen:
beendet Firefly Island: Hinter dem Horizont * von Miriam Covi
Der dritte Teil auf Firefly Island um die dritte Schwester
 
durchgelesen Nordseeknistern im kleinen Buchcafé * von Marit Bernson
Ein Wohlfühlroman um ein Buchcafé 
 
angefangen Zimtsterne und Pfötchenzauber * von Petra Schier
Der jährliche Weihnachtshund-Roman mit Santa Claus 

gesehen:
Wer wird Millionär, Fußball Champions League, Rosenheim Cops, The Masked Singer, Ninja Warrior Germany, Friesland Krimi, Ein sehr gutes Quiz, Gefragt gejagt, Quizduell Olymp 

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro   
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Hausarbeit, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert,  
 
geärgert:
Eine weitere Woche ohne Heizung bei Raumtemperaturen von rund 18 Grad verbracht. Die Grenze der Zumutbarkeit war lange überschritten

gefreut:
dass es meiner Mutter wieder besser geht und die Nervenschmerzen im Bein etwas besser geworden sind.

geschlafen:
wie immer, oft wach

gedacht:
Es ist nicht schön, wenn man sich im eigenen Zuhause nicht wohlfühlen kann, weil es überall einfach nur kalt und ungemütlich ist und man es nur dick eingepackt und in Decken gewickelt aushalten kann.

gegessen:
Bratkartoffeln mit Spiegelei, Gemüsesuppe, Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut, Pasta mit Pfifferlingen, Cheeseburger, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, Gulasch mit Nudeln

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

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