Kennzeichnung von Werbung

Kennzeichnung von Werbung gem. TMG
Links in den Beiträgen, sofern sie nicht auf einen anderen Beitrag im Blog verweisen, führen zu fremden Webseiten, wie Autoren- oder Verlags-Webseiten, Twitter, Facebook oder anderen Blogs. Diese Links werden von mir ohne Auftrag und Gegenleistung oder Bezahlung angebracht. Alle Blogposts, auch zu erhaltenen Rezensionsexemplaren, erfolgen ohne Auftrag oder Bezahlung und geben uneingeschränkt meine freie Meinung wieder!
* Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links

Freitag, 22. Februar 2019

Freitags-Füller #290









  1. Mein Favorit für den Oscar am Sonntag ist nichts und niemand, weil mich das Thema nicht so interessiert.
     
  2. Veränderungen empfindet man oft als unangenehm, aber man muss sich einfach dran gewöhnen.
     
  3. Ich könnte im Moment dauernd schlafen, irgendwie wechsele ich wohl gerade vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit :-)
     
  4. Fanti2412 ist mein Spitzname für mich selbst im Internet, weil ich Elefanten liebe und die Ziffern sind mein Geburtstag.
     
  5. Es hat lange gedauert, aber inzwischen sehe ich viele Dinge gelassener und rege mich nicht mehr so oft auf. Das hilft mir im Job sehr!
     
  6. Die Stühle in unseren Besprechungs- und Schulungsräumen sind sehr ungemütlich. Wenn ich da lange sitzen muss, bekomme ich Rückenschmerzen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, das 19. Bonner Karnevalsfestival in der Innenstadt zu besuchen und Sonntag möchte ich einen erholsamen Tag verbringen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 21. Februar 2019

Das Glück der fast perfekten Tage von Fioly Bocca [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Wenn ein Augenblick dir zeigt, dass nichts im Leben Zufall ist ...
Seit ihre Mutter an einem Tumor erkrankt ist, schreibt Anita ihr jeden Abend eine E-Mail. Sie erzählt von ihrem erfüllenden Job, ihrer geplanten Hochzeit und den Kindern, die sie bald haben wird.
Nichts davon ist wahr. Im Job wird Anita ausgenutzt, in ihrer Beziehung ist sie unglücklich. Aber sie will ihre todkranke Mutter nicht belasten. Alles ändert sich, als Anita während einer Zugfahrt einem geheimnisvollen Mann begegnet. Er macht ihr Mut, sich ganz und gar auf das Leben einzulassen. Doch welches Geheimnis umgibt diesen Fremden, der so magisch in ihr Leben gestolpert ist? Und wird es Anita mit seiner Hilfe gelingen, das Leben zu führen, das ihre Mutter sich immer für sie gewünscht hat?

(Kurzbeschreibung gem. Rowohlt Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Fioly Bocca studierte Literaturwissenschaften und Verlagswesen. Mit ihrem Debütroman Das Glück der fast perfekten Tage gelang ihr in Italien auf Anhieb ein Bestseller. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in den malerischen Hügeln von Monferrato unweit von Turin.
(Quelle: Rowohlt Verlag)


Meine Meinung:
Anita ist Anfang 30, lebt in Turin, arbeitet in einer Literaturagentur und ist seit einigen Jahren in einer Beziehung mit ihrem Freund Tancredi.
Doch so richtig glücklich ist sie eigentlich nicht. Im Job wird sie ausgenutzt und sie würde eigentlich viel lieber etwas anderes machen und in ihrer Beziehung läuft es auch nicht so richtig gut. Anstatt auf eine Hochzeit zu zusteuern, entfernen sich Anita und Tancredi eigentlich mehr und mehr voneinander. Tancredi ist wohl mehr mit seinem Job verheiratet.
Anitas Mutter ist unheilbar krank und Anita schreibt ihr jeden Abend eine Mail, in der sie ihr von Dingen vorschwärmt, die sie so gar nicht erlebt hast, weil sie ihre Mutter nicht belasten möchte sondern ihr lieber ein glückliches Leben vorspielt.
Auf dem Rückweg von einem Besuch bei ihrer Mutter lernt sie im Zug Arun, einen Kinderbuchautor, kennen.
Diese Begegnung und spätere Treffen mit ihm lösen in Anita eine Veränderung aus. Sie beginnt über ihr Leben nachzudenken und es zu verändern.

Diese schöne Geschichte beginnt mit einer der Mails, die Anita an ihre Mutter schreibt, so dass man schnell einen Eindruck bekommt, wie sie in diesen Mails ihr Leben beschönigt.
Bei Anitas dann folgendem Besuch bei ihrer Mutter sieht sie, wie schlecht es ihrer Mutter schon geht. Aber sie will nicht richtig wahrhaben, dass sie bald Abschied von ihrer Mutter nehmen muss.
Anitas Leben ist bis dahin sehr ruhig, eintönig und eigentlich traurig. Die Begegnung mit Arun verändert dann einiges.

Es war so schön zu erleben, wie Anita sich langsam verändert und mühsam selbst aus ihrer Trauer befreit.
Auch wenn es einige traurige Momente gab, war die Grundstimmung eigentlich hoffnungsvoll. Es gibt sehr viele bewegende und emotionale Momente, die alle zur Entwicklung von Anita beitragen und am Ende, ist sie nicht mehr dieselbe.

Auch wenn dieses Buch nur knapp 200 Seiten hat, erzählt die Autorin hier eine berührende Geschichte. Dazu trägt auch ihr schöner Schreibstil bei, den ich fast als poetisch bezeichnen möchte. Fioly Bocca findet sehr ausdrucksvolle und kraftvolle Worte und vermittelt mit Anitas Geschichte eine schöne Botschaft.
Das Ende war mir aber ein bisschen zu schnell da und etwas zu knapp gefasst. Da hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr gut getan!

Diese bezaubernde fast magische Geschichte ist lesenswert und lädt auch zum Nachdenken ein!


Fazit: 4 von 5 Sternen










Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (15. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499272067
ISBN-13: 978-3499272066
Originaltitel: Ovunque tu sarai
Übersetzung: Suse Vetterlein



Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3559 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 181 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3499272067
Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage: 1 (16. Dezember 2016)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01F6CGB1S




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *
 

Mittwoch, 20. Februar 2019

Wenn Liebe Wunden heilt von Emily Bold [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Als Brooke und Fynn sich begegnen, treffen zwei Welten aufeinander …

Für Brooke Adams steht alles auf dem Spiel. Und Gefühle für einen Musiker kann sie sich gerade im Moment nun wirklich nicht leisten. Denn nach einem Skandal, der ihre Karriere als PR-Profi schlagartig beendet hatte, braucht sie ein Wunder, um sich wieder in der Musikbranche zu etablieren. Vielleicht ein Wunder, wie Fynn Keller.

Der unbekannte, aber stimmgewaltige Mechaniker aus Alaska überzeugt in einem Internetvideo – nicht nur mit einer einmaligen Stimme und einem tollen Look, sondern auch mit einem gefühlvollen Song über Wunden verursacht durch die Liebe.

Aber kann der plötzliche Hit auch die Wunden heilen, die Brooke mit sich herumträgt? Und für wen hat Fynn den Song geschrieben, der ihm jetzt die unerwartete Chance auf ein glitzerndes Leben im Scheinwerferlicht bietet, in dem nichts echt zu sein scheint? Nichts, außer dem Knistern, das vom ersten Moment an zwischen den beiden existiert.  

(Kurzbeschreibung gem. amazon.de)

Leseprobe


Die Autorin:
Emily Bold lebt mit ihrer Familie in einem idyllischen Ort in Bayern mit Blick auf Wald und Wiesen – äußerst ruhig und inspirierend. Sie schreibt Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene.  
(Quelle: amazon.de)

Homepage der Autorin


Meine Meinung:
Dies ist bereits der dritte Roman aus der „Wenn Liebe…“ - Reihe von Emily Bold. Ich hatte wieder einen berührenden, romantischen Roman erwartet, wurde aber diesmal leider etwas enttäuscht.

Brooke möchte mit der Promotion von Fynn, dessen Internetvideo mit einem berührenden Song gerade sehr beliebt ist, ihren alten Job bei einer Plattenfirma zurück haben.
Sie kann den Chef überzeugen, dass Fynn ein Star werden kann und fliegt nach Alaska, um auch Fynn davon zu überzeugen und ihn dazu zu überreden, einen Vertrag zu unterschreiben.
Die erste Begegnung verläuft nicht sonderlich gut, aber schließlich lässt Fynn sich überreden, denn ihn lockt das Geld, das ihm geboten wird. Warum das so ist, erfährt man dann im Laufe der Geschichte.

Brooke nimmt Fynn also unter ihre Fittiche und will einen Star aus ihm machen. Aber was dann beginnt, hat sicher weder Fynn noch ich geahnt. Auch wenn Brooke unter großen Erfolgsdruck steht, sie entwickelt sich regelrecht zur Zicke und zur Nervensäge.
Sie schreibt Fynn vor, was er zu tun und zu lassen hat, seine Garderobe und sogar seine öffentliche Meinung.
Man spürt schon deutlich, dass Fynn das nicht behagt, aber er fügt sich, weil er nur die Vertragserfüllung und das üppige Geld dafür im Kopf hat.
Dass Fynns Beweggründe tiefer gehen als Erfolgssucht oder ähnliches, ist schnell klar, als man ihn und die Situation besser kennenlernt.
Die Autorin geht hier mit einem schwierigen Thema sehr feinfühlig um und gibt dem Leser auch Denkanstöße.

Brooke selbst tut alles dafür, dass man sie unsympathisch findet. Sie zieht ihr Ding gnadenlos und ohne Rücksicht auf Gefühle anderer durch. Dabei hat sie zwar auch Fynns Erfolg vor Augen aber letztendlich nur deshalb, weil sein Erfolg auch ihrer sein wird und sie damit zurückkehren kann in ihren Beruf und das Musikgeschäft.
Fynn dagegen hatte ich schnell ins Herz geschlossen, denn er ist wirklich fürsorglich, warmherzig und liebenswert.
Deshalb wurde mir auch nicht klar, warum da zwischen den beiden relativ schnell die Funken fliegen. Es kommt auch sehr schnell zu sexuellen Kontakten und das sogar recht häufig. Dennoch war da keine Romantik zu erkennen, das war mir alles zu kalt und abgeklärt.
Und genau das ist auch mein Kritikpunkt. Wirklich liebevolle und romantische Momente gab es erst gegen Ende der Geschichte und dann war sie auch schon zu Ende.

Dennoch ist der Roman unterhaltsam, bietet auch humorvolle Momente und einen guten Einblick hinter die Kulissen der Musikbranche. Ich kann es zwar nicht beurteilen, kann mir aber gut vorstellen, dass viele der geschilderten Dinge sehr realitätsnah sind.

„Wenn Liebe Wunden heilt“ erzählt vom knallharten Musikgeschäft, Zusammenhalt und Liebe in der Familie und in gewisser Weise auch eine Liebesgeschichte. Leider kam diese mir hier etwas zu kurz und auch die Romantik hat mir etwas gefehlt.


Fazit: 3 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Montlake Romance
und NetGalley!












 
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Montlake Romance (12. Februar 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 2919804456
ISBN-13: 978-2919804450





 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2791 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 319 Seiten
Verlag: Montlake Romance (12. Februar 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07FSFZVKK




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *
 

Dienstag, 19. Februar 2019

Wochenrückblick KW 6 + 7/2019

gelesen:
ausgelesen Das Glück der fast perfekten Tage von Fioly BoccaEine gefühlvolle und berührende Geschichte, die mit ihrer schönen Sprache überzeugt!

durchgelesen Brombeerwinter von Sarah Jio
Ein berührender Roman über ein lange vergessenes Familiengeheimnis, Mutterliebe und einen Schneesturm im Mai, der mir gut gefallen hat.

durchgelesen Der gestohlene Sommer von Lauren Willig
Eine interessante Geschichte auf zwei Zeitebenen, die ein Familiengeheimnis aufdeckt!

durchgelesen Ein Platz in deinem Herzen von Amy Hatvany
Eine sehr berührende Geschichte über einen Verlust und die Chance auf einen Neuanfang, die mich begeistert hat.

durchgelesen Orangenblütenjahr von Ulrike Sosnitza
Eine sehr warmherzige Geschichte über einen Neuanfang und die Verarbeitung der Vergangenheit, die sehr unterhaltsam ist.

durchgelesen Nachts an der Seine von Jojo Moyes
Ein unterhaltsamer Kurzroman über eine abenteuerliche Reise nach Paris!

angefangen Die Fliedertochter von Teresa Simon
Ein Roman auf zwei Zeitebenen über ein Familiengeheimnis... 

gewesen:
zum Großeinkauf bei meiner Mutter

beim Divertissementchen 2019 "Offenbach" der Bühnenspielgemeinschaft
"Cäcilia Wolkenburg" im Kölner Männergesangverein

bei der Gala-Prunksitzung des Bonner Stadtsoldatencorps

geärgert:
dass mich am vorletzten Wochenende eine fiese Erkältung flachgelegt hat.
Deshalb gibt es auch den "doppelten" Wochenrückblick.

gefreut:
dass ich rechtzeitig zum letzten Wochenende wieder einigermaßen fit war und an den Veranstaltungen teilnehmen konnte.

gedacht:
Jetzt ist es aber genug mit den Krankheiten, über die Karnevalstage brauche ich das wirklich nicht! 

geschlafen:
auch durch die Krankheit ziemlich viel

geklickt:
LeserStimmen ~ Wird negative Kritik nicht gern gesehen? Wo bleibt die Toleranz bei Buchbloggern? auf Weltenwanderer

Was hilft gegen Bruder-Entzug?
Berührender Artikel auf dem Law Blog

gebloggt:
leider durch die Krankheit nur 5 Beiträge in zwei Wochen:
Lesestatistik Januar 2019
2 Rezensionen *1* *2*
2 x Freitags-Füller *1* *2*

gezwitscher:





Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche!
 

Freitag, 15. Februar 2019

Freitags-Füller #289









Nachdem ich gezwungenermaßen wegen Krankheit eine Woche Blogpause einlegen musste, melde ich mich heute mit dem Freitags-Füller zurück!


  1. Komm mit mir in meine kleine Welt und lerne mich ein bisschen kennen! Das könnte das Motto für die Freitags-Füller sein.
     
  2. Der Winter war für mich bisher recht angenehm in diesem Jahr. Es gab nicht viel Schnee und Frost, was mich freut, und ich hoffe, dass der Winter nicht gerade zum Straßenkarneval noch mal zurück kommt.
     
  3. Glück ist gesund und zufrieden zu sein und schöne Momente zu genießen.
     
  4. Die herrliche Sonne täuscht schon den Frühling vor, dadurch sind mache Tiere zu früh munter und verwirrt.
     
  5. Ich warte auf Buchpost mit einigen Rezensionsexemplaren.
     
  6. Neuen Büchern und Schokolade kann ich sehr schwer widerstehen .
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf unseren Besuch beim Divertissementchen der Cäcilia Wolkenburg, morgen habe ich geplant, mich noch ein bisschen zu erholen und Sonntag möchte ich die Gala-Prunksitzung der Bonner Stadtsoldaten besuchen!
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Freitag, 8. Februar 2019

Freitags-Füller #288









  1. Warum müssen wir noch so lange auf den Frühling warten? Ich habe Sehnsucht nach Wärme und Sonne.
     
  2. Nachmittags nach Feierabend zu Hause erst mal einen Kaffee trinken und ein bisschen lesen, das ist inzwischen eine Gewohnheit.
     
  3. Unser Wetter erinnert mich daran, dass wir eigentlich gerne am Mittelmeer leben würden.
     
  4. Heute Abend wird der Wecker abgeschaltet, damit ich am Wochenende ausschlafen kann, so wie ich es immer mache.
     
  5. Wie sollte ich denn wissen, dass bloggen so viel Spaß machen würde, als ich vor fast 7 Jahren meinen Blog erstellt habe.
     
  6. eBooks sind im Vergleich zum Print-Buch öfter mal eine preiswerte Lösung .
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit lesen und Biathlon im Fernsehen, morgen habe ich geplant, mich um die Wäscheberge zu kümmern und Sonntag möchte ich lesen und bloggen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 7. Februar 2019

Morgen ist es Liebe von Monika Maifeld [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
In einer eisigen Nacht kurz vor Weihnachten hat die junge Ärztin Alexandra einen schweren Autounfall, der beinahe fatal endet. Doch das Schicksal will es anders: Ein Unbekannter zieht sie in letzter Sekunde aus dem brennenden Wagen, aber als die Polizei eintrifft, ist der Mann verschwunden.
Martin Hallberg wollte seinem Leben an jenem Abend ein Ende setzen, doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau lässt ihn einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden, und Martin macht sich auf die Suche nach der schönen Unbekannten.

(Kurzbeschreibung gem. Knaur Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Monika Maifeld ist in der Pfalz geboren, hat im Rheinland gelebt und in Bonn und Mainz studiert. Später hat die promovierte Naturwissenschaftlerin viele Jahre mit ihrem Mann in München gewohnt. Nach einem fast zehnjährigen Aufenthalt in Luxemburg ist die Mutter einer erwachsenen Tochter vor kurzem mit ihrem Mann wieder nach München zurückgekehrt, in die Stadt, die sie als ihre eigentliche Heimat ansieht. Sie verbringt ihre Ferien gern sowohl im Norden (Sylt) als auch im Süden (Provence).
(Quelle: Knaur Verlag)


Meine Meinung:
Die Ärztin Alexandra macht sich nach einer Weihnachtsfeier auf den Weg in ihr Elternhaus, um dort mit ihrer Mutter die Weihnachtsfeiertage zu verbringen. Trotz schlechten Wetters nimmt sie die Abkürzung durch die Weinberge und verunglückt. Das Auto überschlägt sich und geht schließlich in Flammen auf.
Dort im Weinberg nahe einer kleinen Kapelle sitzt Martin auf einer Bank, fest entschlossen, sein Leben zu beenden.
Er wird Augenzeuge des Unfalls und kann Alexandra aus dem Auto ziehen und rettet damit ihr Leben.
Als Polizei und Rettungskräfte am Unfallort eintreffen, ist Martin längst verschwunden. Zurückgelassen hat er nur seinen Mantel, in dessen Tasche sein Abschiedsbrief steckt.
Alexandra erholt sich nach einem Krankenhausaufenthalt im Haus ihrer Mutter und Martin kehrt zurück in sein Leben als Obdachloser. Doch seine Sorge um die junge Frau, die er gerettet hat und um den Brief in der Manteltasche, der nicht in falsche Hände gelangen soll, lässt ihn nicht los.
So macht er sich auf die Suche, nach der geretteten Frau und landet tatsächlich im Haus von Alexandra und ihrer Mutter Martha. Martha kann Hilfe beim Schneeräumen und ähnlichen Tätigkeiten gebrauchen und lässt Martin dafür im Gartenhaus wohnen.
Alexandra hat keine Erinnerung an ihren Retter und trotzdem entsteht zwischen ihr und Martin eine gewisse Verbundenheit.

Auch wenn diese Geschichte um Weihnachten herum spielt, ist es nicht unbedingt eine typische Weihnachtsgeschichte, denn das Fest bildet mehr die Kulisse für eine sehr warmherzige Geschichte.
Alexandra und Martin haben mir als Protagonisten gut gefallen, denn beide sind auf ihre Art sympathisch und authentisch. Martha, Alexandras Mutter, hatte ich schnell ins Herz geschlossen, denn sie ist die Gutmütigkeit in Person und sehr herzlich.
Nach und nach erfährt man einiges aus Alexandras Leben und von ihrer enttäuschten Liebe.
Nur um Martin rankt sich ein Geheimnis, warum er als Obdachloser auf der Straße lebt und bettelt. Das klärt sich erst ziemlich zum Ende auf.
Dennoch ist die Geschichte sehr gefühlvoll, warmherzig und auch romantisch. Es war einfach schön zu erleben, wie sich alle drei ein bisschen verändern und durch Ereignisse Denkanstöße zu ihrem Leben bekommen.
Dabei gibt es noch ein paar kleinere Nebenhandlungen, die die Geschichte schön ergänzen bzw. abrunden. Denn auch für Martha eröffnen sich noch ganz neue Möglichkeiten.

Natürlich gibt es auch einige Verwicklungen und auch einige Dinge, die man schon erahnen kann. Aber es werden auch etliche ernsthafte Themen, wie Trauer, Selbstfindung, Vergangenheitsbewältigung und Hilfsbereitschaft, in der Handlung verarbeitet.

Alles zusammen ergibt eine schöne Mischung und eine sehr warmherzige, gefühlvolle Geschichte, die gut unterhält und für entspannte Lesestunden sorgt!


Fazit: 4 von 5 Sternen










 
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. Dezember 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426521040
ISBN-13: 978-3426521045





Format: Kindle Edition
Dateigröße: 616 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 433 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3426654326
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (25. August 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B06Y286SDM




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *
 

Mittwoch, 6. Februar 2019

Einer wird sterben von Wiebke Lorenz [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?

Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang.

Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb.

Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?

(Kurzbeschreibung gem. Fischer Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Eine kurze Pressemeldung brachte Wiebke Lorenz auf die Idee für ihren Psychothriller »Einer wird sterben«: Über eine Woche lang parkte ein Pärchen im Auto in einer ruhigen Straße, ohne auszusteigen. Und niemand verstand, weshalb. Wiebke Lorenz war davon so fasziniert, dass sie die Geschichte gleich im Kopf weiterspann. Was, wenn diese Leute etwas wüssten, was keiner wissen darf? So ergeht es ihrer Hauptfigur Stella im Roman, gemeinsam mit ihr durchlebt der Leser Tage voller Angst und weiß nie, welche doppelten Böden die Geschichte noch bereithält. Genau dafür wird Wiebke Lorenz von ihren Fans geliebt, und die Presse verglich ihre psychologischen Höllenritte mit denen Sebastian Fitzeks. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.
(Quelle: Fischer Verlag)

Wiebke Lorenz auf Twitter und Facebook

Interview mit der Autorin


Meine Meinung:
Stella und Paul Johannsen leben in einem ruhigen Stadtviertel in einer schönen Villa. Paul ist Pilot und ist oft und viel im Ausland unterwegs. Stella hat sich an das Alleinsein einigermaßen gewöhnt und freut sich immer auf die Rückkehr ihres Mannes.
Da steht eines Tages plötzlich ein dunkler Mercedes in ihrer Straße gegenüber ihrem Haus. Ein Mann und eine Frau sitzen darin und beobachten offenbar etwas, aber es nicht erkennbar, wen oder was sie beobachten und warum. Sie stehen dort aber nicht nur ein paar Stunden sondern tagelang. Auch die Nachbarn werden auf das Paar in dem Auto aufmerksam, aber sie sagen niemandem, warum sie dort stehen, selbst der Polizei nicht, als diese gerufen wird.
Stella wird nervös und fühlt sich nach einer Weile bedroht, denn sie und ihr Mann Paul hüten ein Geheimnis über einen schweren Autounfall vor sechs Jahren, bei dem ein Mensch ums Leben kam.
Wissen die beiden im Auto etwas darüber? Stehen sie deshalb dort und was haben sie vor?
Es geschehen immer mehr merkwürdige Dinge, durch die Stella sich bedroht fühlt und bald ist sie am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Die Geschichte hat mich sehr schnell gepackt und dann bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Nachdem klar ist, was vor sechs Jahren geschah, konnte ich Stellas Sorge, dass das Geheimnis gelüftet werden könnte, gut nachvollziehen. Ihre Ängste und Gefühle sind gut bei mir angekommen und ich habe mit ihr gefiebert und gebangt. Es ist wohl vor allem die Ungewissheit, die Stella so zusetzt. Da sie ganz allein zu Hause ist, hat sie auch niemanden, dem sie sich anvertrauen könnte und sie bittet telefonisch ihren Mann, der irgendwo im Ausland ist, schnellstmöglich nach Hause zu kommen. Irgendwann ist sie in einem Zustand, in dem sie nur auf die Rückkehr ihres Mannes wartet und an nichts anderes mehr denken kann.
Diese Verzweiflung und pure Angst war auf jeder Seite spürbar.

Doch es geschehen noch andere Dinge in der sonst so ruhigen Blumenstraße. Da gibt es einen Neubau, den die Nachbarschaft verhindern wollte und in den demnächst Mieter einziehen werden, einen Nachbarn, der zum „Blockwart“ mutiert und immer alles unter Kontrolle haben will und weitere kleine Nebengeschichten. Diese sind für sich genommen sicher nicht so spektakulär aber sie bringen dem Leser die Menschen in der Nachbarschaft näher und sind durch Kleinigkeiten immer mit der eigentlichen Handlung verknüpft.
In einer dieser Nebenhandlungen wird auch ein Thema angesprochen, das eine gewisse Brisanz birgt und das die Autorin sehr menschlich und einfühlsam thematisiert hat.
Das ist alles so mysteriös und fesselnd, das ich fast atemlos durch die Seiten geflogen bin und irgendwann, genau wie Stella, so ziemlich jeden und alles im Verdacht hatte.
Am Ende vieler Kapitel gibt es zudem kleine Cliffhanger, die die Spannung noch sehr steigern.

Während der gesamten Geschichte gab es so eine Art bedrohliche Stimmung, aber ich kann nicht genau beschreiben, was sie ausgemacht hat. Der Gedanke, tagelang aus einem Auto vor der Haustür von fremden Menschen beobachtet zu werden, ist schon gruselig und würde bei mir auch eine Gänsehaut auslösen.

Am Ende verbinden sich dann alle Fäden und es klären sich alle Fragen. Aber die Wendung der Geschichte, die sich dann zeigt, hätte ich so nicht erwartet. Das war ein Paukenschlag und eine Überraschung, die dann bei mir noch mal für Gänsehaut gesorgt hat.
Dieser Psychothriller hat seinen Namen wirklich verdient und er war für mich ein Lese-Highlight!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an die Fischer Verlage
und NetGalley!









 
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (27. Februar 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3651025411
ISBN-13: 978-3651025417





 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 640 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 271 Seiten
Verlag: FISCHER E-Books; Auflage: 1 (21. Januar 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07JNBP5BS




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *
 

Dienstag, 5. Februar 2019

Lesestatistik Januar 2019

Der Januar war für mich ein guter Lesemonat. Insgesamt habe ich 9 Bücher geschafft. Das dickste Buch hatte 560 Seiten und die niedrigste Seitenzahl war 320 Seiten, davon gab es gleich 2 Bücher.
Highlights waren in diesem Monat der zweite Teil der Gut Greifenau-Reihe und der neue Thriller von Alex Lake. 
Aus Zeitmangel konnte ich noch nicht alle Rezensionen schreiben, die fehlenden hole ich aber noch nach.

 
Und hier sind meine Leseerfolge aus dem Januar: 



  1. Debbie Johnson - Schlittschuhglück und Mandelduft
    384 Seiten *****
  2. J. D. Robb - Aus süßer Berechnung
    544 Seiten ****
  3. Hanna Caspian - Gut Greifenau - Nachtfeuer
    560 Seiten *****
  4. Alex Lake - Wovon du nichts ahnst
    434 Seiten *****
  5. Rebecca Martin - Die vergessene Freundin
    496 Seiten ****
  6. Jenny Blackhurst - Die stille Kammer
    448 Seiten ****
  7. Monika Maifeld - Morgen ist es Liebe
    432 Seiten ****
  8. Frida Matthes - Vom Glück und den Tagen dazwischen
    320 Seiten ****
  9. Emily Bold - Wenn Liebe Wunden heilt
    320 Seiten ***


Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 9

gelesene Seiten: 3.938 Seiten
Ø gelesene Seiten je Tag: 127 Seiten



Jahresstatistik:

gelesene Bücher: 9
gelesene Seiten:
3.938
Ø gelesene Seiten je Monat: 3.938
Ø gelesene Seiten je Tag:127




Ein Klick auf den Buchtitel führt zur Buchbeschreibung bei Amazon * und der Klick auf die Sterne führt zu meiner Rezension, falls schon vorhanden.  

Wochenrückblick KW 5/2019

gesehen:
ein bisschen Wintersport und ein paar ältere Krimis im Fernsehen

gelesen:
ausgelesen Wenn Liebe Wunden heilt von Emily Bold
Leider konnte mich der neue Roman der Autorin nicht völlig überzeugen.

durchgelesen Einer wird sterben von Wiebke Lorenz
Der neue Psychothriller von Wiebke Lorenz hat mich begeistert und war ein Pageturner!

durchgelesen Nebenan funkeln die Sterne von Lilly Adams
Ein herzerwärmender Wohlfühlroman….

angefangen Das Glück der fast perfekten Tage von Fioly Bocca
Ein Debütroman …

gewesen:
bei einer beruflichen Schulung, die nicht nur vertane Zeit war sondern auch gezeigt hat, dass die neue Software nicht sonderlich gut ist.

geärgert:
über das Schnee-Chaos am Mittwoch in Bonn. In dieser Stadt ist es irgendwie nicht möglich, trotz ziemlich präziser Wettervorhersagen den Räum- und Streudienst rechtzeitig loszuschicken. Sogar Busse fuhren bis Mittag bestimmte Stadtgebiete nicht an.

gedacht:
hoffentlich war es das mit dem Schnee für diesen Winter

gefreut:
über ein sehr entspanntes Wochenende mit viel Lesezeit

geschlafen:
recht gut aber zu wenig


geklickt:
Google+ für private Konten wird eingestellt

Die Einstellung von Google+ und die Auswirkungen auf Blogger (englisch)

gebloggt:
leider nur 4 Beiträge:
Top Ten Thursday
Freitags-Füller
2 Rezensionen *1* *2*

gezwitscher:




Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche!


Freitag, 1. Februar 2019

Freitags-Füller #287









  1. Genau heute ist laut Internet "Change your Password Day" und da ich immer am 1. des Monats alle Passwörter im Büro ändere hat das gepasst :-)
     
  2. Wenn ich morgens um 5 Uhr aus dem Fenster schaue und sehe zugefrorene oder eingeschneite Autos packt mich das Grausen.
     
  3. Ich habe es tatsächlich geschafft, im Januar 3 Bücher von meinem SuB zu lesen.
     
  4. Heute in 2 Wochen werden wir das jährliche kölsche Musical sehen und ich freu mich drauf !
     
  5. Als allererstes wenn ich Feierabend habe, wechsele ich die Kleidung und ziehe ein Wohlfühl-Outfit an.
     
  6. Man kann nur mit dem Kopf schütteln über diese blöden internen Machtspielchen, wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend nach einer anstrengenden Woche, morgen habe ich geplant, ein bisschen was am Schreibtisch zu erledigen und Sonntag möchte ich ausschlafen und einen gemütlichen Tag mit dem Lieblingsmann verbringen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 31. Januar 2019

Vom Glück und den Tagen dazwischen von Frida Matthes [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Nach zahlreichen gescheiterten Liebesbeziehungen beschließt Emmi mit Ende 30 die Suche nach dem perfekten Mann ein für alle Mal zu beenden und alleine glücklich zu werden. Trotzdem (oder gerade deswegen) schmuggelt sie sich auf der Hochzeit ihres Ex-Freundes ein – mit ungeahnten Folgen. Um sich von den Ereignissen abzulenken und einem drohenden Urlaub mit ihren Eltern zu entkommen, begibt sie sich kurzerhand mit vier sehr ungleichen Frauen auf eine spontane Fahrt ins Ungewisse …
Eine wunderbarer Roman über eine Normandie-Reise, die viele Überraschungen bereithält sowie reichlich Erkenntnisse über die Liebe und das Leben. 

(Kurzbeschreibung gem. Bastei Lübbe

Leseprobe


Die Autorin:
Frida Matthes arbeitete viele Jahre für Funk und Fernsehen. Nach hunderten Reportagen über Fabergé-Eier, essbare Algen, Hundeernährungsberatung, Kinderfußball, Höhlenkäse und andere seltsame Phänomene fühlte sie sich gut gerüstet für die fiktive Welt des Schreibens. Mittlerweile hat sie unter verschiedenen Pseudonymen etliche Romane, Jugend- und Sachbücher veröffentlicht – und dabei Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste erobert. Frida Matthes lebt mit ihrer Familie in Köln.  
(Quelle: Bastei Lübbe)


Meine Meinung:
Die 38-jährige Emmi hat nach vielen gescheiterten Dates und Beziehungen entschieden, ihre Suche nach dem richtigen Mann aufzugeben und ab sofort ihr Leben zu genießen und alleine glücklich zu sein. Wie um sich etwas zu beweisen, schleicht sie sich heimlich auf die Hochzeit ihres Ex-Freundes, doch sie wird entdeckt, vom Bräutigam persönlich.
Als ihre Vermieterin Lore plötzlich ihren Mann verliert, kümmert sich Emmi rührend um die ältere Dame. Die entdeckt in den Sachen ihres Mannes einen Hinweis auf ein Haus in Frankreich und eine Familie, die dort lebt. Hat Lores Mann sie etwa betrogen?
Lore möchte nach Frankreich, um der Sache auf den Grund zu gehen und bittet Emmi, sie zu fahren. Begleitet werden die beiden von Lores Freundinnen Jutta und Marlies. Und da die junge Nachbarin Paula gerade massive Probleme mit ihrem Partner hat, fährt auch sie spontan mit. So machen sich 5 sehr ungleiche Frauen auf eine Reise in die Normandie, ohne zu ahnen, was diese Reise für sie alle verändern wird.

Emmi erzählt uns die Geschichte selbst in der Ich-Form. Damit bekommt man gleich viel Nähe zu ihr und lernt sie gut und intensiv kennen.
Gleich von Anfang an hat mich der Schreibstil begeistert, der sehr locker, flüssig und auch humorvoll ist. So war es ein Vergnügen zu verfolgen, wie sich Emmis neues Leben gestaltet, das sie selbst nicht mehr als Singleleben sondern als „voll funktionierende Individualpartnerschaft mit sich selbst“ bezeichnet.
Emmi ist Lehrerin und hat gerade Ferien, so dass sie ihren Alltag erst mal sehr entspannt gestalten kann.
Doch dann stirbt plötzlich und unerwartet der Mann ihrer Vermieterin und Emmi erfüllt Lore den Wunsch, mit ihr in die Normandie zu reisen.
Diese Reise verläuft so ganz anders, als sich alle Teilnehmerinnen das gedacht haben.
Die weiteren Reiseteilnehmerinnen lernt man mit ihrer aktuellen Situation auch gleich kennen. Da ist die junge Nachbarin Paula, die mutmaßlich Opfer von Gewalt wird und Lores Freundinnen Jutta und Marlies.
Jutta ist warmherzig und freundlich und hat es mir leicht gemacht, sie zu mögen. Marlies ist rechthaberisch, streitlustig und pedantisch. Sie bricht ständig Streit vom Zaun, vor allem mit Jutta. Manchmal hatte ich sogar den Eindruck, dass sie in einer Art Wettstreit mit Jutta steht, wer von beiden die bessere Freundin für Lore ist. Das ist mir mit der Zeit ein bisschen auf die Nerven gegangen, denn die ständigen Streitereien zwischen den beiden waren zwar einerseits manchmal recht witzig aber sie nahmen für meinen Geschmack auch zu viel Raum ein.

Die Normandie als Schauplatz passt gut zur Geschichte, denn Vergangenheit und auch das Meer spielen noch eine wichtige Rolle. Beiläufig erwähnt die Autorin einige Sehenswürdigkeiten, wie z. B. Omaha Beach, Schauplatz der Landung der Alliierten am D-Day im 2. Weltkrieg und beschreibt die ganze Gegend dort sehr anschaulich.

Dann sei noch erwähnt, dass Emmi in Bonn zu Hause ist, was mich als Bonnerin natürlich sehr gefreut hat und ich war begeistert, einige reale Orte in der Geschichte wieder zu finden.

Diese Reise der 5 ungleichen Frauen ist ereignisreich und manchmal auch ein bisschen chaotisch. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, Liebe aber auch Trauer und Vergangenheitsbewältigung.
Sie weiß zu überraschen und punktet mit einem interessanten, geschichtsträchtigen Schauplatz in der Normandie und vielschichtigen Protagonistinnen.
Ein Roman der mich gut und humorvoll unterhalten hat und den ich gerne gelesen habe!


Fazit: 4 von 5 Sternen




Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Bastei Lübbe
und NetGalley!










 
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2019 (31. Januar 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404177622
ISBN-13: 978-3404177622




Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2639 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 321 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3404177622
Verlag: Bastei Entertainment; Auflage: 1. Aufl. 2019 (31. Januar 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07D18CSXT




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *