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Montag, 30. April 2018

Montagsfrage #176



http://buch-fresserchen.blogspot.de/p/montagsfrage.html



Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/Alltag ein?


So viele tolle Bücher und gefühlt immer viel zu wenig Lesezeit. Deshalb lese ich in jeder freien Minute!

So könnte man es bei mir beschreiben. Ich möchte immer viel mehr Bücher lesen, als ich schaffen kann. Das hört sich jetzt nach Stress an, ist es aber keinesfalls.
Ich nutze tatsächlich jede freie Minute, um mich in ein Buch zu vertiefen.
Ich lese unter der Woche beim Frühstück und natürlich auch im Büro in der Mittagspause. Da ich mit dem Auto zur Arbeit fahre entfällt die Lesezeit auf dem täglichen Weg evtl. in Zug oder Bus.
Aber am Nachmittag, wenn ich nach Hause komme, gönne ich mir so oft es geht eine Stunde Lesezeit bei einer Tasse Kaffee oder Tee, um mich vom Arbeitstag zu entspannen.
Auch am Abend lese ich sehr oft, wenn mich das Fernsehprogramm nicht interessiert und auch im Bett vor dem Einschlafen.
An den Wochenenden genieße ich es total, mich mit einem Kaffee noch mal ins Bett zu verziehen und dann gemütlich noch eine Stunde zu lesen.
Und wenn wir nichts unternehmen, dann lese ich am Wochenende auch mal ganze Nachmittag einfach so weg. Das ist dann Genuss pur!

Natürlich geht das reale Leben mit all seinen Pflichten und Freuden natürlich vor. Ich vernachlässige durch das Lesen keinesfalls meine Familie oder Freunde.
Aber das Lesen ist und bleibt mein liebstes Hobby und ich bin froh, dass der Lieblingsmann auch sehr gerne und viel liest und daher Verständnis für meine Leidenschaft aufbringt!






Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen


Hier sind alle von mir bisher beantworteten Montagsfragen 

Sonntag, 29. April 2018

Wochenrückblick KW 17/2018



gelesen:


















gewesen: 



gefreut:

gefreut II:

geschlafen:

gedacht: 


gebloggt: 
ausgelesen Ein Sommer in den Hamptons von Karen Swan 
Ein Sommerroman über einen turbulenten Sommer und
einen Neuanfang!

durchgelesen Die verlorene Hälfte meines Herzens
von Ann O'Loughlin
Ein fesselnder Roman über eine große Liebe und
Schicksale, die Leben verändern.

durchgelesen Sommer der Erinnerung von Marie Matisek
Schön erzählte Vorgeschichte zu "Ein Sommer wie
Limoneneis"

durchgelesen Ein Sommer wie Limoneneis von Marie Matisek
Ein wunderschöner Sommerroman an der Amalfi-Küste.

angefangen Die Frauen von Long Island von Zoe Fishman
Ein Roman über zwei ungleiche Frauen. 

im neueröffneten DM Markt direkt gegenüber von unserem
Büro. Unglaublich was da wegen 10 % Willkommensrabatt
los war.

auf das lange Wochenende

über viel Lesezeit in dieser Woche

durch Erschöpfung ganz ordentlich

jetzt kommt der Mai mit vielen Feiertagen und
dadurch langen Wochenenden

5 Beiträge:
Freitags-Füller
Bücher-Neuzugänge
3 Rezensionen *1* *2* *3*



Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche! 

Samstag, 28. April 2018

Bücher-Neuzugänge #7/2018

In den letzten beiden Wochen sind wieder einige Bücher bei mir angekommen.
Überwiegend sind es jetzt schon jahreszeitbedingt Sommerromane aber auch der neue Thriller von Sabine Thiesler ist dabei.
 
Hier sind meine neuen Schätze:






Miriam Covi - Sommer in Atlantikblau
Ein sommerlicher Liebesroman in Kanada.

Leseprobe


Hannah Tunnicliffe - Das Gefühl von Sommerblau
Ein Roman, der in der Bretagne spielt.

Leseprobe


Sabine Thiesler - Zeckenbiss
Ein neuer Thriller von Sabine Thiesler ist für mich immer ein Must Read.

Leseprobe


Sylvia Lott - Die Inselgärtnerin
Ein Roman über eine Gartenarchitektin in Florida.

Leseprobe



Marie Matisek - Ein Sommer wie Limoneneis
Der neue Sommerroman der Autorin spielt diesmal in Italien.

Leseprobe


Zoe Fischman - Die Frauen von Long Island
Ein Roman über zwei ungleiche Frauen, der in den Hamptons spielt.

Leseprobe


Ein Klick auf die Cover führt zu Amazon und den Klappentexten.
Viel Spaß beim Stöbern!


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Sommer der Erinnerung von Marie Matisek [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Ein kleine Geschichte aus Italien

Die Vorgeschichte zum Sommer-Roman "Ein Sommer wie Limoneneis" von der Bestseller-Autorin Marie Matisek.
Eine Geschichte über die Sehnsucht nach der Kindheit und die Suche nach den eigenen Wurzeln.
Marco Pantanella lebt als erfolgreicher Anwalt in München, seine Heimat, die italienische Amalfi-Küste, hat er schon lange hinter sich gelassen. In letzter Zeit nagt ein leises Unbehagen an ihm, und als er bei einem Geschäftsessen mit einem Italiener ins Gespräch kommt, wandern seine Gedanken zurück in die Zeit, da er Kind gewesen ist - zu seinem Vater, dem zauberhaften Amalfi und zu jenem Tag, als er sich in der wilden Landschaft zu Hause verirrte …

(Kurzbeschreibung gem. Knaur Verlag)


Die Autorin:
Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften: Kochen, spazieren gehen und gärtnern. Die gebürtige Berlinerin fühlt sich in ihrer Wahlheimat Bayern genauso zu Hause wie an der Nordsee, Südfrankreich oder Italien, seit vielen Jahren ihre bevorzugten Reiseziele.
(Quelle: Knaur Verlag)


Meine Meinung:
Marco Pantanella ist Immobilienanwalt und lebt mit seiner Familie in München.
An einem Abend im April nimmt er mit einer Kollegin an einem Geschäftsessen mit Geschäftsleuten aus Mailand teil, bei dem ein lukrativer Auftrag für die Kanzlei besprochen werden soll.
Zufällig entdeckt Marco, dass einer der Geschäftsleute einen kleinen Messingkompass bei sich trägt, der genau so aussieht, wie der, den Marco vor vielen Jahren als Kind geschenkt bekam.
Es stellt sich heraus, dass der Geschäftspartner aus Positano stammt, das in unmittelbarer Nachbarschaft von Amalfi liegt, woher Marco stammt.
Durch diese Begegnung erinnert sich Marco an schöne Kindertage und was im Jahr 1987 geschah, als er den kleinen Kompass erhielt.

Diese kleine Geschichte ist die Vorgeschichte zu dem Roman „Ein Sommer wie Limoneneis“ und legt die Grundlage für den Hauptprotagonisten Marco.
Wir erleben ein einschneidendes Erlebnis in der Kindheit von Marco, das aber auch deutlich macht, wie viel Heimat ihm eigentlich bedeutet, ohne das ihm selbst das so richtig bewusst ist.
Marco schwelgt in Erinnerungen an seinen Freund Pippo und dessen Vater Sergio, der ihm einst den Kompass schenkte.

Schon mit dieser kurzen Vorgeschichte zeigt Marie Matisek ihren schönen Schreibstil und der kurze Rückblick in Marcos Kindheit ist so schön erzählt, dass die Lust auf einen Sommer in Italien geweckt wird.

Ich freue mich auf Marco und „Ein Sommer wie Limoneneis“!


Fazit: 4 von 5 Sternen








Diese kleine Vorgeschichte ist nur als eBook gratis erhältlich!





 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 253 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 51 Seiten
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (1. Februar 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B078WMPD4R




Ein Klick auf das Cover führt zum eBook bei Amazon *
 

Freitag, 27. April 2018

Freitags-Füller #253











  1. Heute wird hier, wie im Moment jeden Freitag, Let's Dance geschaut.
     
  2. Ich habe viele tolle Arbeitskollegen, mit denen gibt es immer was zu lachen.
     
  3. Es sieht nicht gut aus, mit dem Wetterbericht für meinen freien Tag am Montag. Aber das ist mir egal, dann bleibe ich halt auf dem Sofa und lese :-)
     
  4. Wir haben länger keine Freunde mehr zum Essen eingeladen. Das sollten wir unbedingt mal wieder machen, denn es werden immer schöne Abende.
     
  5. Ich kann verstehen, dass viele Menschen politikverdrossen sind.
     
  6. Viele Leute verwenden Agavendicksaft statt Zucker. Mir schmeckt das im Kaffee nicht und verstehen kann ich es auch nicht, denn da ist ja auch Zucker drin.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit Let's Dance, morgen habe ich geplant, ein bisschen Hausarbeit zu machen und Sonntag möchte ich das Formel 1 Rennen aus Baku sehen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Mittwoch, 25. April 2018

Ich beobachte dich von Chevy Stevens [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Du hast ihn geliebt.
Du hast ihm vertraut.
Deshalb weißt du, wie gefährlich er ist.
Aber deine Tochter glaubt dir nicht.
Denn er ist ihr Vater.

Tief und kalt ist der Ozean an der kanadischen Westküste, weit und rau das Land. Hier lebt Lindsey mit ihrer 17-jährigen Tochter Sophie. Vor elf Jahren ist sie in letzter Minute ihrem gewalttätigen Ehemann Andrew entkommen. Er musste ins Gefängnis. Lindsey hat alle Spuren verwischt und für sich und Sophie ein neues Leben aufgebaut. Doch nun kommt Andrew frei. 

(Kurzbeschreibung gem. Fischer Scherz)

Leseprobe


Die Autorin:
Chevy Stevens ist die einzige Kanadierin unter den internationalen Top-Spannungsautoren. Sie lebt in Nanaimo auf Vancouver Island mit seiner beeindruckenden Natur. Ihre eindrücklichen Thriller und Romane um starke Frauen, die ums Überleben kämpfen müssen, stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Chevy Stevens ist auf einer Ranch aufgewachsen und liebt Wandern, Paddeln und Zelten mit ihrem Mann, ihrer kleinen Tochter und ihren Hunden.
(Quelle: Fischer Verlag)

Homepage der Autorin


Meine Meinung:
Lindsey hatte ziemlich jung den Bauunternehmer Andrew geheiratet und war zunächst glücklich mit ihm. Sie bekommen Tochter Sophie aber Andrew beginnt sich zu verändern. Immer häufiger spricht er stark dem Alkohol zu und wird gegenüber Lindsey gewalttätig. Im Laufe der Jahre werden die Misshandlungen immer schlimmer und als Sophie 6 Jahre alt ist, gelingt Lindsey die Flucht. Andrew versucht die beiden zu verfolgen und es kommt zu einem Unfall, bei dem eine junge Frau ums Leben kommt. Andrew wird verurteilt und kommt für 10 Jahre ins Gefängnis.
Lindsey hat sich mit ihrer Tochter ein neues Leben in Dogwood Bay an der Westküste Kanadas aufgebaut und jetzt wird Andrew entlassen.

Die Angst kehrt zu Lindsey zurück…

Diese Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Lindsey in der Ich-Form erzählt. Zwischendurch gibt es aber auch Kapitel aus der Sicht von Tochter Sophie, die ebenfalls in der Ich-Form erzählt.
Im ersten Teil des Buches erleben wir zwei Zeitebenen, die Gegenwart im Jahr 2016 sowie Rücksprünge in die Vergangenheit in die Jahre 1997 bis 2005, die nicht chronologisch erfolgen. Die einzelnen Kapitel sind jedoch mit dem jeweiligen Jahr und auch mit der erzählenden Person überschrieben, so dass man allem gut folgen kann.
Gleich im ersten Kapitel gibt es ein Beispiel dafür, wie brutal Andrew sein kann aber auch welche grausamen Psychospielchen er mit Lindsey treibt.
Dadurch ist die Atmosphäre gleich ziemlich beklemmend und ich konnte Lindseys Angst gut verstehen. Jetzt wo Andrew aus dem Gefängnis entlassen wurde, könnte er sie suchen und Rachegefühle haben.

Die Geschichte hat sich für mich schnell zum Pageturner entwickelt, denn bald ist klar, dass merkwürdige Dinge geschehen, die nur den einen Schluss zulassen, dass Andrew seine Ex-Frau und seine Tochter gefunden hat. Lindsey fühlt sich beobachtet und später auch gestalkt.
Natürlich hatte ich, genau wie Lindsey, Andrew im Verdacht. Aber dieser beteuert gegenüber Sophie, die heimlich Kontakt mit ihrem Vater hat, dass er sich geändert hat.
Aber wenn es nicht Andrew sein sollte, der Lindsey da verfolgt, wer dann und warum? Es gibt weitere Figuren, die eine Rolle spielen. Da ist Lindseys Freund Greg, Marcus, der Trainer der Selbsthilfegruppe und Jared, der Freund von Lindsey. Sie stehen Mutter und Tochter nahe und befinden sich im direkten Umfeld.
Chevy Stevens legt da wunderbar jede Menge Fährten, bleibt oft bewusst vage und irgendwann hatte ich sie alle im Verdacht. Aber wenig später war ich wieder unsicher und landete mit meinem Verdacht wieder bei Andrew. 

Im letzten Drittel des Buchs gibt es dann eine kleine Phase, in der man mal durchatmen kann, bevor dann ein großer Showdown beginnt, bei dem sich die Spannung, die ohnehin kaum zu überbieten ist, noch einmal steigert und ich nur noch atemlos bis zum Ende lesen konnte, ohne das Buch wegzulegen.

Lindsey und Sophie als Protagonistinnen sind der Autorin wunderbar gelungen. Lindsey wurde als Ehefrau von Andrew manipuliert und gesteuert, bis sie fast abhängig von ihm war. Es wurde auch gut deutlich, warum es so lange dauert, bis sie ihn endlich verlassen konnte. Ihre Gefühle und Ängste sind bei mir angekommen und waren gut nachvollziehbar. 

Die Themen Alkoholismus, häusliche Gewalt und Stalking hat die Autorin gut dargestellt, ohne zu Übertreibungen zu neigen. 
Auch in Sophie konnte ich mich gut hinein versetzen. Sie hat als Kleinkind wenig von den Qualen ihrer Mutter mitbekommen und sehnt sich eigentlich nur nach einem Vater. Deshalb möchte sie ihm vertrauen können und auch Zeit mit ihm verbringen.
Auch die weiteren Protagonisten passen gut in die Geschichte und tragen auf ihre Weise zum Geschehen bei.

Dieses Buch wird auf dem Cover als Roman bezeichnet. Für mich war es aber ein absolut fesselnder Psychothriller, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann ziehen konnte. Die ständig leicht bedrohliche und beklemmende Stimmung sowie eine hohe Spannung machen das Buch zum Pageturner und zu einem wirklich packenden Leseerlebnis!


Fazit. 5 von 5 Sternen




Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Fischer Scherz
und NetGalley!








 
Broschiert: 480 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (25. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3651025527
ISBN-13: 978-3651025523
Übersetzung: Maria Poets 



 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 771 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: FISCHER E-Books; Auflage: 1 (25. April 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B076Q1735G




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Dienstag, 24. April 2018

Ein Sommer in den Hamptons von Karen Swan [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Die Hamptons – hier verbringen die Reichen und Schönen Manhattans ihre Sommer, voller sonnensatter Tage, weißer Strände und exklusiver Partys im goldenen Abendlicht. Eine glamouröse Gesellschaft, in die die Fotografin Rowena Tipton eher aus Versehen hineinstolpert: Nachdem ihr Freund sich sang- und klanglos auf einen Selbstfindungstrip nach Asien verabschiedet hat, wird sie von einem flüchtigen Bekannten in sein Haus in den Hamptons eingeladen. Spontan sagt Rowena zu, und ein aufregender, nie enden wollender Sommer beginnt ...
(Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.
(Quelle: Goldmann Verlag)

Homepage von Karen Swan


Meine Meinung:
Die Fotografin Rowena „Ro“ Tipton lebt mit ihrem Partner Matt, mit dem sie seit 11 Jahren zusammen ist, in London. Als Matt ihr eröffnet, dass er für 6 Monate eine Reise durch Asien machen will und das auch noch als Beziehungspause bezeichnet, ist sie nicht nur fassungslos sondern auch sehr traurig. Dennoch nimmt sie den Auftrag, eine Hochzeit in New York zu fotografieren an. Dort lernt sie den Aushilfskellner Hump kennen, der auf einer Party Mitbewohner für sein Sommerhaus in den Hamptons sucht. Auch die Architektin Bobbi ist auf dieser Party und Hump entscheidet sich für die beiden jungen Frauen als Mitbewohnerinnen für einen Sommer. Wenig später treffen sie in dem Cottage zusammen und es stellt sich heraus, wie unterschiedlich sie eigentlich sind.
Ro hat ihr Haus in London untervermietet, ihre Foto-Ausrüstung mitgenommen und eröffnet vor Ort ein kleines Foto-Studio, in dem sie ihre Dienstleistungen anbietet. So soll ihr Sommer eine Art Arbeitsurlaub werden, mit dem sie sich vor allem von ihrem Kummer ablenken möchte, den sie wegen der langen Abwesenheit ihres Freundes Matt hat.

Mit Ro in den Hamptons angekommen hat mich das Sommergefühl auch ganz schnell gepackt, so schön beschreibt die Autorin diese herrliche Landschaft auf der Insel Long Island.
Aber die Autorin widmet sich neben dem schönen Leben der „Reichen und Schönen“ dort auch Themen wie den Schäden durch Hurrikan Sandy, die Zerstörung von Küsten und Dünen sowie dem Umweltschutz.
Und so nehmen diese Themen, das Leben in den Hamptons und auch die Menschen, die Ro kennenlernt, einen Einfluss auf sie selbst.
Ro war mir sehr sympathisch und ich habe mich gleich am Anfang gefragt, ob ich Matt diese Beziehungspause hätte durchgehen lassen. Ich fand Matt sehr selbstsüchtig und rücksichtslos und hätte ihn sicher nicht einfach ziehen lassen.
Aber Ro macht das Beste daraus und stellt sich der Herausforderung. Und nach und nach konnte man spüren, wie sich ihre Sichtweise verändert, andere Dinge als bisher wichtig für sie werden und sie lernt vor allem viele neue Menschen kennen und schließt Freundschaften, die sich im Laufe der Zeit vertiefen und wichtig werden. Ros Veränderung war schön zu beobachten und mir hat besonders gefallen, dass sie immer mehr an Selbstbewusstsein bekommt und sich ihren eigenen Weg sucht, unabhängig davon, was Matt dazu sagen würde.
Das war auch eigentlich der rote Faden der Geschichte, der dann am Ende zu einer völlig neuen Ro führt.

In diesem Sommer, den man fast als turbulent bezeichnen könnte, geschieht viel und es gibt viele Ereignisse, die für Spannung, Romantik und auch Humor sorgen. Diese Mischung war sehr unterhaltsam, auch weil es viele verschiedene Nebenfiguren gibt, die die gesamte Geschichte bereichern. Es ist der Autorin gut gelungen, die vielen kleinen Nebenschauplätze und -geschichten mit ihrer Protagonistin Ro zu verknüpfen und so ein Gesamtpaket zu bilden.

Ich habe gerne mit Ro den Sommer in den Hamptons verbracht, ihren Weg in ein anderes, neues Leben verfolgt und dazu noch das herrliche Sommerfeeling genossen!


Fazit: 4 von 5 Sternen
 



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Goldmann Verlag
und das Bloggerportal!








 
Taschenbuch: 592 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442487501
ISBN-13: 978-3442487509
Originaltitel: The Summer Without You
Übersetzung: Gertrud Wittich  


 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2020 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. April 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B077C314QB




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Sonntag, 22. April 2018

Wochenrückblick KW 16/2018



gelesen:






gefeiert:



gefreut:

geschlafen:

gedacht:


gebloggt:



gezwitscher: 
ausgelesen Vier Pfoten am Strand von Petra Schier
Ein schöner Sommerroman mit Hund, in dem

der Hund der heimliche Star ist!

angefangen Ein Sommer in den Hamptons von Karen Swan
Ebenfalls ein Sommerroman über einen turbulenten Sommer.

unseren Hochzeitstag, aber leider zu Hause, da der
Lieblingsmann sich einen Infekt eingefangen hatte.
Das geplante Essen wird dann bald nachgeholt.


über das schöne Sommerwetter im Frühling

nicht besonders gut

nur noch eine volle Arbeitswoche, dann gibt es
dank Brückentag wieder ein langes Wochenende

aus Zeitmangel diese Woche leider nur 4 Beiträge:
Freitags-Füller

3 Rezensionen *1* *2* *3*





Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche!

Samstag, 21. April 2018

Vier Pfoten am Strand von Petra Schier [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Ein Sommer Auszeit, um an seinen Skulpturen zu arbeiten, mehr sucht Ben eigentlich nicht in dem kleinen Ort am Meer! Aber dann stolpert ihm der junge Rüde Boss über den Weg, und Ben beschließt, ihn bei sich aufzunehmen. Der Hund stellt Bens Leben auf den Kopf und seine Geduld auf eine harte Probe. Niemals wird er es allein schaffen, ihn zu bändigen. Zum Glück ist da noch Christina. Sie leitet die Hundeschule und scheint genau die Richtige für Boss zu sein. Und vielleicht auch für sein neues Herrchen …

Ein Liebesroman, so erfrischend und mitreißend wie eine Meeresbrise im Sommer

(Kurzbeschreibung gem. Mira Taschenbuch)

Leseprobe


Die Autorin:
Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freue Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Homepage von Petra Schier

Die Autorin auf Facebook und Twitter


Meine Meinung:
Nach „Körbchen mit Meerblick“ führt uns Petra Schiers neuer Sommerroman mit Hund erneut in den fiktiven Ort Lichterhaven an der Nordsee.
Diesmal steht Christina, die Leiterin der dortigen Hundeschule, im Mittelpunkt.
Der Künstler Ben Brungsdahl kommt für 3 Monate nach Lichterhaven, da er die Abgeschiedenheit und Ruhe nutzen möchte, um an seinen Kunstwerken zu arbeiten. Er mietet eine Lagerhalle als Atelier und das Ferienhaus von Christinas Schwägerin. Allerdings hat er Probleme mit seinem Hund Boss, einer jungen amerikanischen Bulldogge, denn das Tier hat beim Vorbesitzer schlimme Dinge erlebt. Dadurch ist der Hund sehr misstrauisch und eigensinnig geworden. Ben wendet sich an Christina und bittet sie um Hilfe, das Vertrauen des Hundes in die Menschen wieder herzustellen, denn bisher ist der Hundename Programm.

Es war schön in den kleinen Ort Lichterhaven am Wattenmeer, den ich dank Petra Schiers anschaulichen Beschreibungen ja schon kannte, zurückzukehren. Neben Christina gibt es auch ein Wiedersehen mit einigen „alten Bekannten“ aus dem Vorgängerbuch, wie z. B. Christinas Bruder Alex, dessen Frau Melanie und einige andere mehr.
Und deshalb gelingt der Einstieg in die Geschichte wunderbar leicht und ich war gleich mittendrin.
Schon bei den ersten Begegnungen zwischen Christina und Ben spürt man ein gewisses Knistern und schnell ist klar, dass da eine Anziehung zwischen den beiden besteht. Aber Bens Zeit in Lichterhaven ist begrenzt, deshalb wissen beide, dass sie nur einen Sommer haben…

Auch wenn es vorhersehbar ist, dass sich zwischen Christina und Ben eine Liebesgeschichte entwickeln wird, hat Petra Schier mich mit vielen Wendungen und Ereignissen überrascht. Es war wunderschön zu erleben, wie sich die beiden näher kommen, regelrecht zusammen raufen und dann auch Zweisamkeit genießen. Dazu gehören auch ein paar erotische Szenen, die geschmackvoll und leidenschaftlich beschrieben sind und die Liebesgeschichte abrunden.
Die beiden Protagonisten sind toll und facettenreich gezeichnet. Während Christina warmherzig, hilfsbereit und einfühlsam ist, zeigt Ben oft seine Eigenarten als Künstler und verhält sich nicht sonderlich freundlich, dennoch hat er das Herz auf dem rechten Fleck.
Ich mochte beide sehr gerne und letztendlich war es dann sogar Ben, der mich mit seinem Verhalten sehr berührt hat.

Der eigentliche Star der Geschichte ist aber Boss.
Das misstrauische Tier hat kein Vertrauen zu den Menschen und ist von den schlimmen Erlebnissen bei seinem Vorbesitzer regelrecht traumatisiert.
Von Anfang an lässt uns die Autorin an den Gedanken von Boss teilhaben. Die entsprechenden Textpassagen sind in kursiver Schrift dargestellt und nehmen einigen Raum ein, denn Boss hat viel zu sagen und muss mit vielen neuen Dingen zurecht kommen.
Es war so berührend und schön zu sehen, wie Boss sich allmählich traut, etwas Nähe zu den Menschen aufzubauen und beginnt, sich wohlzufühlen. Sein Hundeherz schlägt schnell für die sympathische Christina und bald akzeptiert er auch Ben als Herrchen.
Dabei haben mich seine Ausdrucks- und Sichtweisen oft sehr amüsiert. Den kleinen Kerl hatte ich sofort ins Herz geschlossen.

Die Geschichte von Boss, Ben und Christina ist eine sehr gelungene Mischung aus Liebesgeschichte, vielen Themen aus dem Leben und dem Alltag und einem tollen Hund, der heimlich die Hauptrolle spielt.
Es gibt frische, humorvolle Dialoge, amüsante Ereignisse aber auch traurige und sehr bewegende Momente.
Der schöne Schauplatz, bei dem man den Wind in den Haaren spürt und die Wellen an den Strand rollen sieht, rundet diese wirklich zauberhafte Geschichte ab.

Dieser tolle Liebes- und Sommerroman hat mich bestens unterhalten und schon etwas in Urlaubsstimmung versetzt. Ich hoffe, die Autorin lässt uns auch im nächsten Sommer wieder eine so schöne Geschichte in Lichterhaven erleben!


Fazit: 5 von 5 Sternen




Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Mira Taschenbuch
und NetGalley!







Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (3. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956497937
ISBN-13: 978-3956497933




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2381 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (3. April 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B0767KLDZ5




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Freitag, 20. April 2018

Freitags-Füller #252











  1. Anrufbeantworter sind eine nützliche Erfindung. Ich verstehe nur nicht, warum viele nicht drauf sprechen möchten.
     
  2. Der beste Erdbeerkuchen dürfte immer ein selbst gemachter sein.
     
  3. Es ist noch Süßkram von Ostern übrig.
     
  4. Wenn ich im Lotto reichlich gewinnen würde, ginge ich nicht mehr arbeiten, würde nur noch tun was mir Freude macht und wäre sicher häufiger auf Reisen.
     
  5. Bei vielen Hotlines hängt man immer ewig lange in der Warteschleife.
     
  6. In unserem Land haben die Politiker leider überhaupt keinen Bezug mehr, zu den Sorgen und Wünschen der Bürger.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf Ruhe und Let's Dance, morgen habe ich geplant, mal meine Bücher zu sortieren und Sonntag möchte ich die Sonne genießen und auf dem Balkon lesen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes und sonniges Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 19. April 2018

Das Licht zwischen den Wolken von Amy Hatvany [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Manchmal nimmt die Welt einem alles. Doch die Liebe einer Mutter überwindet jedes Hindernis.

Natalie ist fünfunddreißig, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst bei liebenden Adoptiveltern aufwuchs, wurde die damals vierjährige Brooke von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und konnte nie verstehen, warum man sie von ihrer kleinen Schwester getrennt hatte. Doch es gibt eine Frage, auf die keine der beiden je eine Antwort erhalten hat: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit ihr Leben für immer verändern wird.

(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Amy Hatvany wurde 1972 in Seattle geboren und studierte an der Western Washington University Soziologie. Nach einer Reihe sehr unterschiedlicher Jobs, von denen sie einige mochte, andere wiederum gar nicht, beschloss sie schließlich, sich ganz dem Schreiben zuzuwenden. Amy Hatvany lebt mit ihrer Familie in Seattle.
(Quelle: Blanvalet Verlag)


Meine Meinung:
Erst im Alter von 35 Jahren erfährt Natalie, die adoptiert wurde, dass sie eine Schwester hat. Während Natalie im Alter von 6 Monaten von liebevollen Adoptiveltern aufgenommen wurde, kam ihre damals vierjährige Schwester Brooke in ein Kinderheim und zwischendurch immer wieder zu verschiedenen Pflegefamilien.
Nachdem Natalie den Schock dieser Neuigkeiten verdaut hat, registriert sie sich bei einer Adoptionsagentur und findet darüber tatsächlich ihre Schwester. Da Brooke damals schon 4 Jahre alt war, erinnert sie sich natürlich an ihre Mutter und auch an ihre große Schwester und hat sich lange gefragt, warum man sie von ihrer Schwester getrennt hat.
Beide Schwestern leben aktuell sehr unterschiedliche Leben. Natalie ist verheiratet und hat zwei Kinder und führt ein glückliches und zufriedenes Leben.
Brooke hat immer noch Probleme anderen Menschen zu vertrauen und sich auf eine Beziehung einzulassen, denn sie hat als Kind und Jugendliche immer darauf vertraut und gewartet, dass ihre Mutter zurückkommt.
Und beide Schwestern fragen sich natürlich, warum ihre Mutter sie damals weggegeben hat!

Die Autorin erzählt die Geschichte wechselnd aus der Sicht der drei Protagonistinnen. Jennifer, die Mutter der beiden, erzählt uns ihre Geschichte in der Ich-Form chronologisch in der Vergangenheit beginnend. Wir erfahren, wie es dazu kam, dass sie ihre Kinder weggeben musste und wie es in ihrem Leben dann weiter ging.
Jennifer und Brooke erleben wir in der Gegenwart und dürfen sie nicht nur in ihrem jeweiligen eigenen Leben begleiten sondern auch dabei, wie sie sich nach all den Jahren das erste Mal wieder sehen. Sie haben viel aufzuarbeiten und beginnen sich langsam anzunähern. Besonders Brooke hat damit deutlich mehr Schwierigkeiten als Natalie, denn sie hat nach wie vor viele Ängste und Vorbehalte.
Dennoch beschließen die beiden Schwestern nach einer Weile, die Suche nach ihrer Mutter voran zu treiben.
Parallel dazu erzählt uns auch Jennifer ihre Geschichte weiter bis in die Gegenwart.

Durch die Perspektivwechsel zwischen den drei Frauen ist ständig eine gewisse Spannung zu spüren, denn man sieht nur so langsam, wie sich ein Bild ergibt und sich manche Dinge bzw. Fakten ergänzen.
Aber das Besondere an dieser Geschichte sind sicher die vielen unterschiedlichen Emotionen, die die Protagonistinnen erleben und die auch sehr gut bei mir angekommen sind.
Von Trauer über Verzweiflung und auch großer Freude und Liebe ist wirklich alles dabei.
Die Zeichnung der Charaktere ist gut gelungen, denn sie sind facettenreich und detailliert dargestellt, so dass man ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfühlsam und auch mitreißend. Sie konnte mich mit der Geschichte von Anfang an fesseln und mitnehmen in die Welt von Jennifer und ihren Töchtern.
Das Ende hat mich dann allerdings etwas fassungslos gemacht. Auch wenn es zu Jennifer und ihrer Entwicklung im Laufe der Geschichte passt, fand ich es nicht nachvollziehbar und es hat mich auch nicht ganz zufrieden gestellt.

Diese bewegende und sehr emotionale Geschichte einer Mutter, die ihre Kinder gehen lassen musste, hat mich sehr gefesselt und viele Emotionen in mir ausgelöst. Auch wenn das Ende nicht meinem Geschmack entspricht, hallt das Buch noch eine Weile nach, weil es mal eine etwas andere Geschichte ist.


Fazit: 4 von 5 Sternen






 
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (26. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764506091
ISBN-13: 978-3764506094
Originaltitel: Somewhere Out There
Übersetzung: Alexandra Kranefeld 


 
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. August 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734106109
ISBN-13: 978-3734106101




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1743 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 512 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3764506091
Verlag: Blanvalet Verlag (26. Juni 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01NAG60HI




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Dienstag, 17. April 2018

Der Zauber zwischen den Seiten von Cristina Caboni [Rezension]

Kennzeichnung #Werbung Dieses Buch habe ich im Rahmen der
Hello Sunshine-Kampagne im Zusammenhang mit einer Gewinnmöglichkeit als eBook vom Blanvalet Verlag erhalten. Herzlichen Dank dafür!
Das Buch erscheint erst am 20.08.2018, ist aber bereits vorbestellbar. Meine Rezension beinhaltet dennoch meine uneingeschränkte ehrliche Meinung!



Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Denn Bücher duften nach Träumen ...

Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück …

(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe (steht leider noch nicht zur Verfügung)


Die Autorin:
Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Cristina Caboni auf Facebook und Twitter


Meine Meinung:
Sofia Bauer lebt in Rom, hat jedoch deutsche Wurzeln. Sie gab nach ihrer Hochzeit mit Alberto ihren Beruf als Bibliothekarin auf, obwohl Bücher ihre große Leidenschaft sind. Nun wird sie in ihrer Ehe zunehmend unglücklicher, da Alberto sie immer mehr zur der Frau formte, die er sich wünschte und Sofia ließ das zu und passte sich an. Sie entschließt sich zur Trennung und verlässt Alberto.
Ihre neue Freiheit genießend stellt sie plötzlich fest, wie alleine sie doch ist, denn ihre Freundschaften gab sie für ihren Mann auch auf.
Auf einem ihrer Streifzüge durch Rom entdeckt sie einen alten Buchladen wieder, in dem sie früher häufig mit ihrem Großvater Max gewesen ist.
Sie führt eine schöne Unterhaltung mit dem alten Buchhändler Andrea Vinci und entdeckt eine sehr alte Erstausgabe des ersten Bandes einer Trilogie des Schriftstellers Christian Philipp Fohr. Sie möchte den Band kaufen und restaurieren, da er im Laufe der vielen Jahre einige Schäden davon getragen hat. Daraufhin schenkt der Buchhändler ihr das alte Buch.
Bei näherem Betrachten entdeckt Sofia in dem alten Einband versteckt ein Dokument einer gewissen Clarice Marianne von Harmel, die im 19. Jahrhundert gelebt haben muss und offenbar Buchbinderin war.
Sofia ist fasziniert von Clarices Aufzeichnungen und beginnt zu recherchieren, um mehr über Clarice zu erfahren.
Dass sich damit ihr Leben völlig verändern soll, ahnt sie da noch nicht.

Zitat, eBook S. 92, Pos. 1403
„Ein Buch träume, hat Ennio Flaiano einmal gesagt. Er hielt Bücher sogar für die einzigen leblosen Gegenstände, die die Fähigkeit zu träumen haben.“


Cristina Caboni erzählt diese Geschichte auf zwei Zeitebenen. Neben der Gegenwart, in der wir Sofia erleben, lernen wir im Jahr 1804 Clarice kennen. Sie verlor ihre Eltern und wächst bei Tante und Onkel in Wien auf. Dort wird sie sehr streng erzogen und nicht gut behandelt. Als sie eines Tages zur Strafe in den Keller gesperrt wird, entdeckt sie hinter einer versteckten Tür eine Buchbinderei. Clarice, die Bücher liebt, ist fasziniert von den herrlichen und edlen Einbänden der Bücher und lässt sich von dem dortigen Meister in der Buchbindekunst ausbilden.

Zitat, eBook S. 156, Pos.2387
„Nichts macht dich so frei wie ein Buch zu lesen. Zwischen den einzelnen Seiten findest du immer Freiraum und kannst entscheiden, wie du ihn nutzt.“


Im Wechsel erzählt die Autorin nun die Geschichte der beiden Frauen. Jedes Kapitel ist dabei mit einem Zitat aus Werken von z. B. Goethe, Marcel Proust, Oscar Wilde, Emily Brontë, Jane Austen oder Victor Hugo überschrieben.
Mich haben beide Handlungsstränge sehr gefesselt und auch fasziniert. Sofias Nachforschungen führen sie unter anderem auch mit dem Graphologen Tomaso zusammen. Dieser unterstützt und begleitet sie bei ihren weiteren Recherchen. Die Suche nach den weiteren beiden Bänden der Trilogie des Schriftstellers Fohr, in denen sich Sofia weitere Dokumente von Clarice erhofft, gestaltet sich sehr spannend und fördert viele interessante Dinge zutage, die sich auch auf Sofias Leben auswirken.
Clarices Geschichte ist dagegen stellenweise traurig, sogar dramatisch, und ich mochte diese starke junge Frau sehr. Denn man muss berücksichtigen, welchen Stand Frauen in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten. Ich habe sehr mit Clarice gelitten und auch gefiebert, dass sich für sie alles zum Guten wendet.
Sofia und Clarice verbindet nicht nur die Liebe zu den Büchern. Beide sind auch auf der Suche nach ihrem Weg im Leben, ihrer Unabhängigkeit und der Liebe. Die Autorin hat hier zwei wunderbare Protagonistinnen geschaffen, die ich auf ihrem Weg gerne begleitet habe.

Zitat, eBook S. 162, Pos. 2484
„Bücher haben die Fähigkeit, etwas in dir aufglimmen zu lassen wie ein Funke. Sie entfachen ein Feuer, helfen dir zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.“


Die Geschichte von Clarice und Sofia hat mich sehr in ihren Bann gezogen und gefangen genommen. In beiden Handlungssträngen bin ich gebannt den Ereignissen gefolgt und mochte das Buch kaum weglegen. Cristina Caboni bedient sich eines sehr flüssigen und schönen, ausdrucksvollen Schreibstils und hat in mir beim Lesen die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst.
Die Liebe zu Büchern und zu den darin enthaltenen Geschichten wird immer wieder sehr deutlich, was mich begeistert hat.
Es ist ihr sehr gut gelungen, die beiden Handlungsstränge zu verbinden, so dass man in der Gegenwart den „Geist der Vergangenheit“ spüren und Sofias Faszination von Clarice und deren Geschichte nachvollziehen konnte.
Und wie ich es bei so einem schönen Buch mag, haben mich die Enden beider Handlungsstränge zufrieden lächeln lassen.

Zitat, eBook S. 280, Pos. 4280
„Bücher haben ein grenzenloses Potential. Sie geben Antworten auf drängende Fragen, selbst auf solche, die man sich gar nicht stellt.“


Cristina Caboni hat mich mit dieser bewegenden Geschichte über Bücher und die Liebe sehr begeistert, gefesselt und wunderbar unterhalten.
In diesem Buch ist sehr viel Zauber zwischen den Seiten!


Fazit: 5 von 5 Sternen







 
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. August 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734105846
ISBN-13: 978-3734105845
Originaltitel: La Rilegatrice dei libri proibiti
Übersetzung: Ingrid Ickler 


 
Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. August 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B077C3YLZ7





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