Kennzeichnung von Werbung

Kennzeichnung von Werbung gem. TMG

Links in den Beiträgen, sofern sie nicht auf einen anderen Beitrag im Blog verweisen, führen zu fremden Webseiten, wie Autoren- oder Verlags-Webseiten, Twitter, Facebook oder anderen Blogs. Diese Links werden von mir ohne Auftrag und Gegenleistung oder Bezahlung angebracht. Alle Blogposts, auch zu erhaltenen Rezensionsexemplaren, erfolgen ohne Auftrag oder Bezahlung und geben uneingeschränkt meine freie Meinung wieder!
* Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links, d. h. ich erhalte für qualifizierte Käufe eine kleine Vergütung.
Posts mit dem Label Anne Barns werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anne Barns werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 20. Juni 2026

Der Geschmack von Sommer und Karamell von Anne Barns [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Ein Neuanfang auf Amrum: ein kleines Reetdachhaus bei den Dünen, Friesenwaffeln & eine neue Liebe. 

«Wir beiden machen uns zwei richtig schöne Wochen.» Oma Henny möchte noch einmal auf die Insel ihrer Jugend. Ihre Enkelin Ella soll sie begleiten. Die 33jährige Illustratorin mit einer Leidenschaft für Karamell sagt zu. Vielleicht findet sie auf Amrum zum Zeichnen und zu ihren Ideen zurück. Die hat sie verloren, seit ihre beste Freundin den Kontakt abgebrochen hat. Im kleinen Haus hinter den Dünen erzählt Oma ihr von früher: Ella taucht ein in die Geschichte zweier unzertrennlicher Freundinnen, vieler Sommer mit Friesenwaffeln und eines Geheimnisses. Stück für Stück lassen die Insel und die besonderen Begegnungen Ella leichter atmen. Auch die zufälligen Treffen mit dem wortkargen Vogelkundler Jonte berühren sie. Aber ist sie bereit, neue Menschen und einen neuen Herzensort in ihr Leben zu lassen? 
(Kurzbeschreibung lt. Rowohlt Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Anne Barns ist das Pseudonym einer deutschen Autorin. Für ihre Leidenschaft hat sie den Lehrerinnenberuf gegen das Schreiben eingetauscht. Ihre Wohlfühlromane, die am Meer spielen (u. a. Apfelkuchen am Meer, Der Duft von Kuchen und Meer), sind Bestseller. Die Küste ist ihr zweites Zuhause. Wann immer es möglich ist, zieht es sie nach Amrum, Rügen oder andere Orte am Meer – um aufzutanken, die Seele baumeln zu lassen oder um zu schreiben. 
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Ella ist Illustratorin und hat eine Schaffenskrise, da ihr Ideen und Kreativität zum Zeichnen fehlen. Das liegt wohl daran, dass ihre einst beste Freundin unter einer merkwürdigen Begründung den Kontakt abgebrochen hat. Da kommt ihr das Angebot ihrer Oma Henny gerade recht, diese auf eine Reise zu begleiten. Henny möchte noch einmal nach Amrum, wo sie in ihrer Jugend eine schöne Zeit verbracht hat. Sie war als Kind mehrere Sommer dort zur Kur und verbrachte später ihre Ferien häufig auf der Insel. Sie lernte dort Tinne kennen und freundete sich mit ihr an und auch ihre erste Liebe fand sie auf Amrum. Doch im Laufe der Jahre sind die Kontakte verloren gegangen und jetzt soll Oma Henny auf der Geburtstagsfeier ihres alten Freundes der Überraschungsgast für Tinne werden, die mit ihm verheiratet ist.
Sie hat die Reise bereits geplant und ein kleines Reetdachhaus als Ferienhaus an den Dünen für zwei Wochen gemietet.
Schon während der Reise erfährt Ella von ihrer Oma vieles über die Vergangenheit, was sie bisher nicht wusste.
Wird Oma Henny noch einmal in ihre Vergangenheit eintauchen können und die Freundschaft zu Tinne neu aufleben lassen und findet Ella Ruhe und ihre Kreativität wieder?

Erneut entführt uns Anne Barns auf die schöne Insel Amrum.
Wir tauchen ein in Oma Hennys Vergangenheit und ihre Freundschaft zu Tinne und erleben Ellas Schmerz über den plötzlichen Verlust ihrer besten Freundin, die sich von ihr abgewandt hat.
Anne Barns erzählt uns hier in ihrem lebendigen und bildhaften Schreibstil eine schöne Geschichte und lässt uns den Aufenthalt von Ella und Henny hautnah miterleben.
Die wunderbare Landschaft der Dünen, das Meer, Strände und viel schöne Natur kann ich förmlich vor meinem inneren Auge sehen und spüre den Wind und die Meeresbrise. So entstehen eine schöne Stimmung und viel Urlaubsfeeling.

Während Oma Henny endlich wieder Kontakt zu Tinne hat und die beiden viel Zeit miteinander verbringen, trifft Ella auf Figuren, die ich bereits aus den vorherigen Amrum-Romanen wie Maren und ihre Tochter Leni aus „Der Duft von Kuchen und Meer“ und Julia aus „Der Klang von Wind und Wellen“. Das war ein schönes Wiedersehen und auch eine gelungene Verknüpfung der Geschichten, denn die drei Frauen verbindet die Leidenschaft fürs Backen und leckere süße Köstlichkeiten. Windbeutel, Friesentorte, Karamell und friesische Waffeln sind oft ein Thema und wie gewohnt gibt es im Anhang zum Buch auch wieder Rezepte u. a. für Kirschkuchen, belgische, Zimt- und Friesenwaffeln sowie Scottish Tablet.
Und dann ist da ja auch noch der smarte Vogelkundler Jonte, der das Naturschutzzentrum leitet und Ella immer wieder begegnet. Hier kommt dann auch noch Romantik ins Spiel, denn zwischen den beiden sprühen Funken.

Anne Barns ist wieder einmal gelungen die Atmosphäre der Insel Amrum einzufangen und lässt auch das Amrumer Friesisch, das sogenannte Öömrang, mit einigen Begriffen in die Geschichte einfließen.
Liebenswerte und sympathische Figuren, Themen wie Familie, Liebe, Freundschaft und alte Geheimnisse bilden alles zusammen eine schöne Mischung.

„Der Geschmack von Sommer und Karamell“ ist ein schöner Wohlfühlroman mit viel Amrum-Flair, einer Reise in die Vergangenheit, ernsten Themen und auch Leichtigkeit.
Ich habe den Ausflug ans Meer wieder genossen und hatte eine schöne Lesezeit!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 15. Mai 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 368 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3499016451
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499016455 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FXVY5K1P
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt E-Book
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 15. Mai 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1.7 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3644022287 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Anne Barns außerdem gelesen und rezensiert:
Barns, Anne - Apfelkuchen am Meer    
Barns, Anne - Drei Schwestern am Meer     
Barns, Anne - Honigduft und Meeresbrise     
Barns, Anne - Bratapfel am Meer     
Barns, Anne - Kirschkuchen am Meer     
Barns, Anne - Eisblumenwinter     
Barns, Anne - Bernsteinsommer     
Barns, Anne - Ein Apfelbaum am Meer     
Barns, Anne / Oswald, Susanne - Ostfriesenglück
 

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Der Klang von Wind und Wellen von Anne Barns [Rezension}

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Das Leben ist wie die stürmische See und süßes Friesennougat: Der Wohlfühlroman der Bestsellerautorin von «Apfelkuchen am Meer» und «Der Duft von Kuchen und Meer» entführt uns auf die zauberhafte Insel Amrum: ein Neuanfang am Meer, der weite Horizont, eine neue Liebe und der Duft von Nüssen, Zimt und Schokolade.
Bücher und Nougat, darin findet die achtunddreißigjährige Buchhändlerin Julia Trost, wenn sie traurig ist. Nach dem Tod ihres Großvaters, dessen Haus noch vom betörenden Duft gerösteter Haselnüsse erfüllt ist, fühlt sie sich verloren. Hat sie sich zu sehr um andere gekümmert, um noch zu wissen, was sie selbst möchte? Als sie im Nachlass des Großvaters ein geheimnisvolles Schriftstück und ein altes Foto von Amrum findet, reist sie kurz entschlossen auf die Insel ihrer Kindheitssommer. Die See ist aufgewühlt und stürmisch, doch Julia spürt instinktiv, dass sie inmitten von Wind und Meer die innere Ruhe finden wird, um sich über ihre eigenen Wünsche klar zu werden – und wieder Nougat zuzubereiten, so, wie früher. Doch nie hätte sie gedacht, wie sehr die Insel mit der reichen Seefahrervergangenheit ihr Leben verändern wird. 
(Kurzbeschreibung lt. Rowohlt Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Anne Barns ist das Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Für ihre Leidenschaft hat sie den Lehrerinnenberuf gegen das Schreiben eingetauscht. Ihre Wohlfühlromane, die am Meer spielen (u. a. «Apfelkuchen am Meer», «Der Duft von Kuchen und Meer»), sind Bestseller. Die Küste ist ihr zweites Zuhause. Wann immer es möglich ist, zieht es sie nach Amrum, Rügen oder andere Orte am Meer – um aufzutanken, die Seele baumeln zu lassen oder um zu schreiben. 
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Julia ist Buchhändlerin und liebt Bücher sehr. Aber sie liebt auch Nougat und Leckereien und ihren Großvater. Als dieser nun verstirbt fühlt sie sich verlassen und traurig. Im Nachlass entdeckt sie ein altes Schriftstück und Foto von Amrum. Dort verbrachte sie als Kind schöne Sommerferien mit ihren Großeltern.
Kurzentschlossen bucht Julia für eine Woche eine Ferienwohnung auf Amrum und macht sich auf den Weg.
Sie lässt eigentlich erst mal nichts zurück, denn ihre Beziehung ist an der Untreue ihres Freundes zerbrochen, ihren Job in einer Buchhandlung hat sie durch Verkauf verloren aber Dank Rücklagen kann sie sich nun eine kleine Auszeit nehmen. Sie möchte zur Ruhe kommen und sich überlegen, wie es weiter gehen soll. Sie möchte endlich wieder Nougat selbst herstellen und herausfinden, wohin ihr beruflicher Weg führen soll.

Die Autorin führt uns mit ihrem neuen Roman erneut auf die Insel Amrum. Gerne habe ich Julia begleitet und erlebt, dass sie sich trotz November-Wetter mit viel Wind und kühlen Temperaturen gleich wie zu Hause fühlt. Neben ihrer netten Vermieterin lernt sie auch gleich andere freundliche Menschen kennen und fühlt sich wohl. Unerwartet trifft sie sogar alte Freunde wieder und bekommt durch nette Kontakte einen kleinen Job als Führerin bei einer Ausstellung über Pottwale im Naturzentrum der Insel.
Sie begibt sich auf Spurensuche mit dem alten Foto und den Aufzeichnungen und taucht ein in eine spannende Seefahrervergangenheit. 
Es gibt einen zweiten Handlungsstrang in den Jahren 1894 bis 1914 in dem wir u. a. eine Frau namens Ingeline erleben und erfahren, wie hart die Frauen zu diese Zeit arbeiteten, um die Familien zu ernähren. Die Männer fuhren meist zur See und waren lange Zeit unterwegs.
Es war sehr spannend zu erleben, welche Verknüpfungen zu dieser Vergangenheit Julia entdecken kann.

Mir hat es gut gefallen, wie die Erlebnisse und Erkenntnisse Julia verändern. Sie beginnt ihr Leben zu überdenken und kommt an einen Wendepunkt. Auch ein neuer Mann erscheint in ihrem Leben und gibt ihren Plänen dadurch auch noch mal eine neue Richtung. Gespannt habe ich verfolgt, welche Pläne sie für ihren Neuanfang macht.
Dazu gibt es auch noch ein Wiedersehen mit Maren und ihrer Tochter Leni aus dem Vorgängerroman. Das war ebenfalls eine schöne Verknüpfung.

„Der Klang von Wind und Wellen“ ist ein schöner Wohlfühlroman, der von einer harten Vergangenheit erzählt, ein Familiengeheimnis aufdeckt und voller Zuversicht und Optimismus steckt. Ich wurde gut unterhalten und bin gerne lesend mit Julia nach Amrum gereist!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. Oktober 2025
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3499016443
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499016448 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0F3L78LP9
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt E-Book
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. Oktober 2025
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 7.1 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3644022270 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Anne Barns / Andrea Russo außerdem gelesen und rezensiert:
Barns, Anne - Apfelkuchen am Meer    
Barns, Anne - Drei Schwestern am Meer     
Barns, Anne - Honigduft und Meeresbrise     
Barns, Anne - Bratapfel am Meer     
Barns, Anne - Kirschkuchen am Meer     
Barns, Anne - Eisblumenwinter     
Barns, Anne - Bernsteinsommer     
Barns, Anne - Ein Apfelbaum am Meer     
Barns, Anne / Oswald, Susanne - Ostfriesenglück 
Russo, Andrea - Spätsommerfreundinnen       
 
 

Freitag, 4. April 2025

Der Duft von Kuchen und Meer von Anne Barns [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag



Zum Inhalt:
Ein Haus auf Amrum! Und das will Oma Undine ihr schenken? Maren kann ihr Glück kaum fassen. Seit ihr Lebensgefährte vor vier Jahren starb, hat die alleinerziehende Mutter es nicht leicht. Und jetzt tun sich plötzlich ungeahnte Möglichkeiten auf. Mit ihrer sechsjährigen Tochter reist die Konditorin auf die bezaubernde Nordseeinsel. Das Reetdachhaus gleich hinter den Dünen begeistert die beiden sofort. Als sie im Gartenschuppen auf einen wunderschönen verstaubten Backtisch stoßen, haben Maren und Leni schon den Duft von Vanille und Butter in der Nase. Doch dann macht Omas Bruder Ocke ihnen klar, dass sie auf Amrum nicht erwünscht sind. Maren möchte die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht bringen. Warum hat Oma Undine damals Hals über Kopf die Insel verlassen und ist nie zurückgekehrt? Bei der Suche nach Antworten lernt Maren neben ihrer neuen Verwandtschaft auch den Insulaner Mattes kennen.
Kann die Insel ein Neuanfang sein? Für ihre Tochter, für sie selbst – und für ihr Herz, das sich mit jedem Atemzug, mit jedem Blick auf Wasser und Horizont weiter öffnet?  
(Kurzbeschreibung lt. Rowohlt Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Anne Barns ist das Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Für ihre Leidenschaft hat sie den Lehrerinnenberuf gegen das Schreiben eingetauscht. Ihre Wohlfühlromane, die am Meer spielen (u.a. «Apfelkuchen am Meer») sind Bestseller. Die Küste ist ihr zweites Zuhause. Wann immer es möglich ist, zieht es sie nach Amrum, Rügen oder andere Orte am Meer - um aufzutanken, die Seele baumeln zu lassen oder um zu schreiben.
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Maren ist seit vier Jahren alleinerziehende Mutter der kleinen 6-jährigen Tochter Leni. Ihre Oma Undine, Anfang 70, unterstützt sie so gut sie kann, denn Maren arbeitet als Konditorin in einem Café.
Eines Tages eröffnet Oma Undine ihr, dass sie ein Haus auf Amrum besitzt, woher sie ursprünglich auch stammt.
Die derzeitige Bewohnerin wird ausziehen und Oma Undine möchte Maren das Haus überschreiben. Maren soll selbst entscheiden, was sie damit macht, vermieten oder verkaufen. Maren wusste nichts über die familiäre Vergangenheit ihrer Oma, geschweige denn, dass sie auf Amrum noch ein Haus besitzt, daher ist die Überraschung für sie groß.
Damit sie sich ein Bild machen kann, um eine Entscheidung zu treffen, nimmt sie spontan Urlaub und reist mit ihrer kleinen Leni nach Amrum.
Dort trifft sie auf Tante Gesche, die derzeit im Haus lebt und auch Oma Undines Bruder Ocke. Maren taucht ein in Oma Undines Vergangenheit, lernt ihre Familie und auch die Insel Amrum kennen. Und dann ist da auch noch der nette Insulaner Mattes. Was hält Amrum für Maren und Leni noch bereit?

Aus früheren Romanen kannte ich bereits Anne Barns schönen Schreibstil, der lebendig und bildgewaltig ist. Und so beschreibt sie auch hier die Insel, die Dünen, die Strände und auch das hübsche Reetdachhaus gleich hinter den Dünen so anschaulich und schön, dass ich förmlich mit Maren und Leni über die Insel gestreift bin und mich fühlte, als sei ich dabei.
Es war spannend mit Maren in die Familiengeschichte ihrer Oma Undine einzutauchen. Es stellt sich heraus, dass diese die Insel und ihre Familie als junge Frau nach einem Streit verlassen hat und nie zurückgekehrt ist. Aus diesem Grund hat sie auch nie etwas darüber erzählt, so dass weder Maren noch deren Mutter etwas davon wussten.
Maren lernt Tante Gesche und auch den Bruder ihrer Oma kennen und erfährt so nach und nach einiges über die Vergangenheit und den Streit zwischen den Geschwistern, den Maren gerne beilegen möchte.
Es gibt auch ein paar Rückblicke in die Vergangenheit, die weitere Informationen über die Familiengeschichte geben.
Durch einen alten Backtisch, der im Schuppen beim Reetdachhaus steht, erfährt Maren, dass ihre Uroma Hedwig auch Konditorin war und woher ihre eigene Leidenschaft fürs Backen kommen mag.

Ich bin gerne mit Maren und Leni über Amrum gestreift bzw. geradelt und habe wie die beiden schöne Orte auf der Insel kennengelernt. Es war richtig schön zu erleben, wie der Aufenthalt auf der Insel in Maren etwas bewegt und sie beginnt, sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Sie träumt schon lange von einem eigenen Café und das Haus auf Amrum eröffnet ihr nun neue Möglichkeiten.
Mutter und Tochter erkunden nicht nur die Insel sondern das Leben der Insulaner und beginnen begeistert Öömrang zu lernen, das Amrumer Friesisch. Die Begegnung mit dem Insulaner Mattes entwickelt sich zunächst freundschaftlich, doch es ist schnell erkennbar, dass daraus mehr werden könnte.
Ich war sehr gespannt, ob Maren und Leni eine Zukunft auf Amrum haben könnten.

Wie häufig bei den Romanen von Anne Barns geht es auch in diesem Buch oft um gebackene Leckereien. Hier werden Windbeutel und Kekse gebacken und dazu gibt es am Ende des Buches die passenden Rezepte.

„Der Duft von Kuchen und Meer“ ist ein schöner Ausflug auf die Insel Amrum. Ein tolles Insel-Setting, liebenswerte Figuren und eine geheimnisvolle Familiengeschichte bilden gemeinsam mit gebackenen Leckereien eine schöne Mischung. Ich habe diesen kulinarischen Wohlfühlroman gerne gelesen!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch; 1. Edition (11. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 368 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3499016435
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499016431 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DK62VSQQ
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt E-Book; 1. Edition (1. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 7.1 MB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 
 
Von Anne Barns / Andrea Russo außerdem gelesen und rezensiert:
Barns, Anne - Apfelkuchen am Meer    
Barns, Anne - Drei Schwestern am Meer     
Barns, Anne - Honigduft und Meeresbrise     
Barns, Anne - Bratapfel am Meer     
Barns, Anne - Kirschkuchen am Meer     
Barns, Anne - Eisblumenwinter     
Barns, Anne - Bernsteinsommer     
Barns, Anne - Ein Apfelbaum am Meer     
Barns, Anne / Oswald, Susanne - Ostfriesenglück 
Russo, Andrea - Spätsommerfreundinnen       
 
 
 

Dienstag, 19. November 2024

Ostfriesenglück von Anne Barns und Susanne Oswald [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Anneke, gerade erst von einem tragischen Ereignis erschüttert, zweifelt an ihrer Zukunft. Alles ändert sich jedoch, als sie auf die lebensfrohe Nora trifft, die in Fenjesiel Urlaub macht und ihre eigenen Schwierigkeiten hat. Nora kennt das kleine Fischerdorf in Ostfriesland noch aus ihrer eigenen Kindheit. Der Ort besticht durch viel Charme und eine Gemeinschaft, die alles voneinander weiß und alles dransetzt, einander zu helfen. Konditorin Nora und die strickverrückte Krankenschwester Anneke sind sich auf Anhieb sympathisch. Durch ihre neue Freundschaft finden beide Frauen Ablenkung und Unterstützung, um ihre persönlichen Herausforderungen zu bewältigen und neue Wege zu gehen. Und dann gibt es auch die schnieken Ostfriesenmänner im Ort ... 
(Kurzbeschreibung lt. Harper Collins Verlag)
 
 
 
Die Autorinnen:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.

Susanne Oswald ist Bestsellerautorin – ihr Traum wurde wahr. Die gebürtige Freiburgerin liebt das Meer. Gemeinsam mit ihrem Mann am Strand spazieren zu gehen und den Abend vor dem Kamin mit Strickzeug auf dem Schoß ausklingen zu lassen, ist für sie das Schönste. Mit dem Kopf ist sie fast immer bei ihren Heldinnen und Helden, und es macht sie glücklich, ihre Fantasie Wirklichkeit und Buchstaben zu Geschichten werden zu lassen. 
(Quelle: Harper Collins Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Beim vorliegenden Roman handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk der bekannten Autorinnen Anne Barns und Susanne Oswald. Beide sind für ihre Wohlfühlromane bekannt, in denen es regelmäßig um Köstlichkeiten bzw. wunderschöne Strickkompositionen geht. Und so gibt es in diesem Roman im Anhang je zwei Rezepte und Strickanleitungen.
Sie entführen uns nach Fenjesiel, ein fiktives kleines Fischerdorf in Ostfriesland. Hier muss sich Anneke, die vor kurzem ihre Eltern verlor, mit deren Haushaltswarenladen beschäftigen und sich überlegen, wie es weiter gehen soll. Da sie den Laden nicht weiterführen möchte, beginnt sie einen Räumungsverkauf zu planen. Dabei lernt sie dann die fröhliche und lebensfrohe Konditorin Nora kennen, die im Urlaub ist. Die beiden Frauen lernen sich näher kennen und freunden sich locker an.
Nach einer Weile reift der Gedanke, dass man aus dem Ladenlokal von Annekes Eltern ein Strick- bzw. Woll-Café machen könnte.
Denn nicht nur Anneke, die als Arzthelferin des kürzlich in Rente gegangenen Arztes in Fenjesiel gearbeitet hat, sondern auch Nora könnten einen Neuanfang gebrauchen.
Nora arbeitet bei ihrem Bruder im Restaurant, ist aber mit dem Job und der Situation unglücklich.
Werden die beiden Frauen gemeinsam neu durchstarten können?

Ich war sehr gespannt auf dieses Gemeinschaftswerk, denn die bisherigen Romane der beiden Autorinnen habe ich stets gerne gelesen.
Sie erzählen diese Geschichte kapitelweise wechselnd, jeweils aus der Sicht von Anneke und Nora in der Ich-Form. Das bringt viel Nähe zu beiden Protagonistinnen, lässt mich ihre Gefühle und Gedanken erleben und natürlich thematisieren beide auch jeweils ihre Lieblingsthemen, köstliche Kuchen und Torten bzw. Wolle und Stricken. So kann man auch gut erkennen, welche Autorin vermutlich welchen Beitrag geleistet haben mag.

Es ist gut gelungen deutlich zu machen, womit die beiden jungen Frauen zu kämpfen haben. Anneke leidet unter dem Verlust ihrer Eltern und muss sich durch die Auflösung von deren Geschäft mit vielen traurigen Erinnerungen beschäftigen. Sie denkt bereits darüber nach, ob es nicht besser wäre, Fenjesiel zu verlassen.
Auch Nora ist mit ihrer Situation nicht zufrieden. Im Restaurant ihres Bruders arbeitet sie mit, um diesen zu unterstützen, aber ihre Liebe zu Kuchen und Torten als Konditorin kann sie dort nicht ausleben. Vielmehr leidet sie sehr unter dem Stress und braucht dringend eine Auszeit, die sie kurzentschlossen nach Fenjesiel führt, dem Ort in dem sie in ihrer Kindheit viel Zeit bei den Großeltern verbrachte.
In dieser Situation lernen sich die beiden kennen und freunden sich an. Es hat mir gut gefallen, wie sich diese Freundschaft entwickelt und sie sich gegenseitig unterstützen können. Und als plötzlich ein altes Foto Erinnerungen an Kindertage weckt, vertieft sich diese Freundschaft so, dass beide sich vorstellen können, gemeinsam etwas ganz Neues anzufangen. Mir hat es gefallen zu erleben, wie die beiden Ideen entwickeln, Pläne schmieden und so ihrem Wunsch immer näher kommen.
Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle und es gibt mit dem geheimnisvollen Hausbootbesitzer Jonte und dem neuen Arzt im Ort auch interessante Männer in der Geschichte.

Die beiden Autorinnen haben hier einen warmherzigen Wohlfühlroman über Verlust, Neuanfang und Freundschaft geschaffen und ihrer beider Schreibstil ergänzt sich mit den jeweiligen Themen sehr gut. Sympathische Protagonistinnen, ein schönes Setting in einem kleinen Ort am Meer sowie viel Back- und Strickliebe sorgen für einen schönen Mix und bilden einen unterhaltsamen Roman, den ich sehr gerne gelesen habe!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Harper Collins Verlag und NetGalley!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins Taschenbuch; 2. Edition (20. August 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 304 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3365008659
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365008652

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0CW1B7KMV
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins eBook; 1. Edition (20. August 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1364 KB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 
 
Von Anne Barns und Susanne Oswald außerdem gelesen und rezensiert:
Barns, Anne - Apfelkuchen am Meer    
Barns, Anne - Drei Schwestern am Meer     
Barns, Anne - Honigduft und Meeresbrise     
Barns, Anne - Bratapfel am Meer     
Barns, Anne - Kirschkuchen am Meer     
Barns, Anne - Eisblumenwinter     
Barns, Anne - Bernsteinsommer     
Barns, Anne - Ein Apfelbaum am Meer      
 
Oswald, Susanne - Verliebt im Café Inselglück (Amrum 2)    
Oswald, Susanne - Inselglück im kleinen Strickladen (Amrum 3)    
Oswald, Susanne - Willkommen in der kleinen Kaffeerösterei (Kaffeedynastie 1) 
Oswald, Susanne - Liebesglück in der kleinen Kaffeerösterei (Kaffeedynastie 2) 
Oswald, Susanne - Für immer in der kleinen Kaffeerösterei (Kaffeedynastie 3) 
Oswald, Susanne - Neue Träume am Strand (Küstenzauber 1) 
 

Dienstag, 13. Dezember 2022

Ein Apfelbaum am Meer von Anne Barns [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Die Liebe wartet zwischen Meer und Deich

Als Julie die Einladung nach Juist zu Ennas achtzigstem Geburtstag in der Hand hält, kann sie es kaum glauben. Jahre ist es schon her, dass sie die beste Freundin ihrer verstorbenen Oma getroffen hat. In den lebhaftesten Bildern erinnert Julie sich noch an die zauberhaften Urlaube ihrer Kindheit auf der Nordseeinsel mit der Großmutter. Und an Enna, die den besten Apfelkuchen aller Zeiten gebacken hat. Auf Juist angekommen, muss sie feststellen, dass Enna dabei ist, liebgewonnene Dinge zu verschenken, damit sie die Zeit überdauern können. Auch Julie erhält ein Geschenk, mit dem sie niemals gerechnet hätte. Und da ist auch noch Ole, der ihr als kleiner Junge einst versprochen hat, sie zu heiraten, wenn sie beide erwachsen sind. 
(Kurzbeschreibung lt. Harper Collins Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei. 
(Quelle: Harper Collins Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Julie ist gerade in einer Phase der Neuorientierung. Von ihrem Freund getrennt und ohne Job, denn die Physiotherapie-Praxis, in der sie gearbeitet hat, wurde geschlossen. Auch einen Job in einer kleinen Bäckerei hatte sie nur als Vertretung.
Als sie völlig überraschend eine Einladung zu Ennas 80. Geburtstag nach Juist erhält, beschließt sie, die Einladung anzunehmen. Enna war die beste Freundin ihrer verstorbenen Großmutter Giulietta, mit der sie früher jeden Sommer auf Juist bei Enna war. Doch irgendwann hörten diese Sommerreisen auf und Julies Vater macht merkwürdige Andeutungen über die Insel. Ein Telefonat mit Ennas Enkelin Merle, die auf Juist ein Café betreibt, eröffnet Julie die Möglichkeit mehrere Wochen dort zuverbringen, da Merle dringend eine Aushilfe für die Backstube benötigt.
So steht Julie ein Sommer auf Juist und der Veränderungen bevor.

Es war schön, erneut mit Anne Barns und ihrer Protagonistin Julie nach Juist zu reisen und dort auf die schon aus früheren Büchern bekannte Oma Enna und Merle zu treffen. Trotzdem kann man diesen Roman unabhängig und auch ohne die Vorkenntnisse lesen.
Julie zieht zunächst in die Ferienwohnung bei Enna ein und wird dort herzlich aufgenommen. Auch weitere frühere Bekannte freuen sich über das Wiedersehen. Ein Treffen mit ihrem Jugendfreund Ole weckt in Julie Erinnerungen an eine frühere schöne Zeit und Sehnsüchte.
Ob die beiden sich immer noch so mögen wie früher? Ich war gespannt, ob sich da etwas entwickeln kann.

Neben all den frischen Erlebnissen und dem Wiedersehen mit alten Bekannten erlebt Julie aber noch etwas anderes, das sie ihrer verstorbenen Nonna Giuletta noch einmal nahe bringt. Denn sie stellt sich und auch Enna die Frage, warum die Sommerreisen irgendwann plötzlich nicht mehr stattfanden. War zwischen den beiden etwas vorgefallen oder worin lag der Grund? Sie kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur, mit dem sie nicht gerechnet hat.

Anne Barns lockerer und lebendiger Schreibstil ließ mich wieder einmal durch die Geschichte fliegen. Ihre Figuren wirken wie aus dem Leben gegriffen, haben Ecken und Kanten und agieren authentisch. Ich habe sie alle gerne begleitet und erlebt.
Auch das Setting auf Juist war erneut schön beschrieben und bildet einen schönen Hintergrund für die Geschichte. Strandbesuche und schöne Beschreibungen der Insel laden zum Träumen ein und wecken Lust auf einen Urlaub dort.

Dieser Roman ist eine schöne Mischung aus Familiengeschichte, Liebesroman und erzählt von Freundschaften und Zusammenhalt.
Es geht auch um viele Leckereien, insbesondere Backwaren, zu denen es viele Rezepte im Anhang gibt.
Mich hat dieser Wohlfühlroman gut unterhalten und mir eine schöne lesende Auszeit am Meer beschert!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Harper Collins Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins Taschenbuch; 1. Edition (25. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 320 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3365001255
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365001257  
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B09VQQ4MM9
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins eBook; 1. Edition (25. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1040 KB  
 
 
 
 
 
Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *
 
 
 
Von Anne Barns außerdem gelesen und rezensiert:
Barns, Anne - Apfelkuchen am Meer    
Barns, Anne - Drei Schwestern am Meer     
Barns, Anne - Honigduft und Meeresbrise     
Barns, Anne - Bratapfel am Meer     
Barns, Anne - Kirschkuchen am Meer     
Barns, Anne - Eisblumenwinter     
Barns, Anne - Bernsteinsommer     
  

Montag, 10. Mai 2021

Bernsteinsommer von Anne Barns [Rezension]

 

Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt: 
Verlorene Erinnerungen und eine neue Liebe

Nach ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Christina ihr eigenes Café eröffnet. Wunderschöne Aquarelle schmücken dort die Wände. Ihr Vater hat sie ihr geschenkt, doch seit er die Diagnose Alzheimer erhalten hat, malt er nicht mehr. Er verändert sich und verschwindet immer mehr in seiner eigenen Welt. Dass er trotzdem eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, ist für Christina ein Lichtblick. Ohne Zögern macht sie sich in seinem Arbeitszimmer auf die Suche und findet dabei ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Trotzdem fühlt sie sich wie magisch angezogen von der lichtdurchfluteten Meerlandschaft und begibt sich bei der Suche nach dem Künstler auf eine Reise, die sie von Hanau nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie führt.
(Kurzbeschreibung lt. Harper Collins Verlag)



Die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.
(Quelle: Harper Collins Verlag)


Meine Meinung:
Christina ist Konditorin und stolze Besitzerin eines eigenen Cafés, das sich mittlerweile zum Bistro entwickelt hat.
Ein Wasserrohrbruch im Café zwingt sie, ihr Geschäft vorübergehend zu schließen.
Aber das sind nicht alle Sorgen, die sie hat.
Ihre Scheidung läuft und die Auseinandersetzung mit ihrem Noch-Ehemann läuft nicht gerade gut.
Christinas Vater lebt in einem Pflegeheim, da er dement ist. Früher liebte er es zu malen, aber seit er erkrankt ist, nicht mehr.
Als er dennoch eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, sucht Christina danach und entdeckt ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Es trägt eine Signatur und eine Jahreszahl, die auf die Vergangenheit ihrer Familie schließen lässt.
Christinas einziger Lichtblick in dieser schwierigen Zeit ist Lukas, ein Polizist und ehemaliger Kollege ihres Vaters. Er taucht wieder in ihrem Leben auf und Christina entdeckt plötzlich Gefühle, die früher nicht da waren.
Dennoch nutzt Christina die Zwangspause in ihrem Café und macht sich auf nach Rügen, um mehr über das gefundene Bild, den Maler und ihre Familiengeschichte herauszufinden.

Ein großes Thema dieses Romans ist die Demenz bzw. die Alzheimer Erkrankung. Sehr einfühlsam schildert Anne Barns die fortschreitende Krankheit bei Christinas Vater und stellt dar, wie Christina, ihre Mutter und ihr Bruder damit umgehen. Manchmal erkennt der Vater seine Familie schon nicht mehr und lebt mehr und mehr in seiner eigenen Welt. Das ist für die Familienangehörigen eine sehr schwere Situation, die sie verkraften müssen und lernen, damit umzugehen.
Auch wenn ich niemanden mit dieser Erkrankung kenne und so etwas noch nicht miterlebt habe, ist diese Darstellung der Autorin realistisch und gut gelungen. Sie dramatisiert nicht aber sie beschönigt auch nichts.

Christina als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie ist zielstrebig, eine verantwortungsvolle Geschäftsfrau und ein Familienmensch. Sie kümmert sich rührend um ihren Vater und ist auch immer für die Mutter da.
Auch die Mutter ist eine beeindruckende Frau, die das Schicksal annimmt, sich um ihren Mann kümmert und sich dabei selbst nicht vergisst.
Aber auch Lukas konnte mit seiner offenen, herzlichen Art schnell meine Sympathie gewinnen.

Richtig spannend wird der Roman aber erst, als Christina nach Rügen fährt, um sich auf Spurensuche nach dem geheimnisvollen Maler oder der Malerin des gefundenen Bildes zu machen. Gleichzeitig genießt sie die Auszeit und die Ruhe, um sich über die Zukunft ihres Geschäftes klar zu werden. Denn glücklich ist sie mit dem Bistro nicht so ganz, ihr Herz schlägt mehr für die Konditorei.

Auf Rügen gibt es ein Wiedersehen mit einigen Figuren aus früheren Büchern der Autorin, was mir große Freude gemacht hat. Deren Geschichten hatte ich noch gut in Erinnerung.

Im Prolog und in ein paar Rückblenden erfährt man als Leser schon einiges, wonach Christina sucht. Außerdem gibt es noch einen kleinen Ausflug nach Hiddensee, bei dem man etwas über die „Malweiber“ auf Hiddensee erfährt.
Christinas Suche gestaltet sich interessant und fesselnd und führt sie letztendlich tief in die Vergangenheit ihrer Familie.

Wie man es von Anne Barns kennt, ist dieser Roman insgesamt ein Wohlfühlroman. Das ernste Thema Demenz wird sensibel behandelt und die Spurensuche ist spannend. Einige von Christinas Problemen lösen sich relativ einfach aber es wird auch die Botschaft vermittelt, dass nach Regen immer wieder die Sonne scheint.
Die Liebesgeschichte ist zart und herzerwärmend und fügt sich gut in die Handlung ein.
Das Setting auf Rügen und der Ausflug nach Hiddensee bieten dann noch einen literarischen Ausflug ans Meer und vermitteln ein schönes Feeling dieser Inseln, was für Urlaubsstimmung sorgt.

Natürlich geht es schon durch Christinas Beruf als Konditorin auch in diesem Roman wieder häufig um leckere Kuchen und Torten, wozu es im Anhang ein paar Rezepte gibt.

Der „Bernsteinsommer“ hat für eine kurzweilige, unterhaltsame Auszeit gesorgt und ich habe den schönen Roman über Familie, Freundschaft und die Liebe gerne gelesen!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Harper Collins Verlag
und NetGalley!













 
Herausgeber : HarperCollins; 1. Edition (23. März 2021)
Sprache : Deutsch
Taschenbuch : 384 Seiten
ISBN-10 : 3749900205
ISBN-13 : 978-3749900206 




 
Kindle-Ausgabe
ASIN : B085YBBWQP
Herausgeber : HarperCollins; 1. Edition (23. März 2021)
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 3686 KB 






Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Eisblumenwinter von Anne Barns [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag

Zum Inhalt:
Eine Winterliebe zwischen Nord- und Ostsee

Mit ihrer Karamellwerkstatt auf Rügen lebt Pia erfolgreich ihren Traum. Und doch ist sie nicht glücklich. Denn Paul, der Mann, den sie liebt, lebt gut fünfhundert Kilometer entfernt auf der Insel Juist. Als ihre Großmutter sie bittet, sie auf eine Reise zu den Orten ihrer Kindheit zu begleiten, sagt Pia zu. Eine Auszeit mit ihrer Oma ist genau das, was sie jetzt braucht. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dabei entdecken sie eine Liebesgeschichte, die Zeit und Grenzen überdauert hat – und bis heute nachwirkt.
(Kurzbeschreibung gem. Harper Collins Verlag)



Die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.
(Quelle: Harper Collins Verlag)


Meine Meinung:
In „Eisblumenwinter“ begegnen wir erneut den drei Schwestern Katharina, Jana und Pia sowie deren Oma Anni, die wir aus „Drei Schwestern am Meer“ schon kennen.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht neben Oma Anni diesmal Pia.
Pia liebt ihre Karamellwerkstatt auf der Insel Rügen und das Leben dort. Aber sie liebt auch den Koch Paul sehr, der lebt aber weit entfernt auf der Insel Juist und träumt von einem eigenen Restaurant. Nun befinden sich beide in einer Art Beziehungspause, denn eigentlich möchte keiner von beiden „seine“ Insel verlassen, aber sie möchten eben doch zusammen sein. Eine schwierige Situation für beide.
Auch die beiden anderen Schwestern kämpfen gerade mit Entscheidungen.
Da kommt Annies Schwester Erika mit der Neuigkeit, dass ihre Tante Hedwig noch lebt und ihr ein paar roter Stiefel geschickt hat, die in Oma Anni bedeutende Erinnerungen wach rufen. Von Tante Hedwig hatten die Schwestern seit der Teilung Deutschlands nichts mehr gehört und sie glaubten, dass sie längst verstorben sei.
Nun feiert sie in Kürze ihren 95. Geburtstag und Oma Annie macht sich mit Enkelin Pia auf den Weg nach Schönberg an die Nordsee.
Dort erwartet sie nicht nur Tante Hedwig sondern auch noch einige Überraschungen.

Die Geschichte wird aus Pias Sicht in der Ich-Form erzählt bietet aber auch immer wieder die Perspektiven der anderen Schwestern und von Oma Anni. Das bringt viel Nähe zu den Protagonistinnen und ich habe mich ganz schnell wieder wohlgefühlt im Kreis dieser liebenswürdigen Familie.
Anne Barns schafft in diesem Roman eine schöne Stimmung und winterliche Atmosphäre. Sehr anschaulich schildert Anne Barns die winterliche Insel Rügen und den Schönberger Strand an der Nordsee. Sie zeigt die Schönheit der Orte auch im Winter bei Eis und Schnee.
In ihrem schönen und einfühlsamen Schreibstil erzählt sie nicht nur die Familiengeschichte sondern auch die Liebesgeschichte von Pia und auch im Leben von Pias Schwestern ereignet sich so einiges.
Auch wenn Pia hier eigentlich die Hauptprotagonistin ist, steht die Spurensuche und die Familiengeschichte von Oma Anni fast mehr im Mittelpunkt und die anderen Ereignisse geschehen mehr so nebenbei.

Die Handlung verläuft diesmal sehr viel ruhiger als sonst und es gibt nicht so viel Spannung, dennoch sorgen Überraschungen und Auflösungen von Geheimnissen für Abwechslung.
Auch gibt es vielerlei Emotionen bei den Protagonistinnen, die gut bei mir angekommen sind und mir die Gedanken und Gefühle näher gebracht haben.
Und natürlich sorgt die Autorin neben der Unterhaltung auch für kulinarische Genüsse wie Annis Badewannengin, Theas Bratapfelmarmelade, Sahneguglhupf, Heißmilchkuchen und einiges mehr.
Hierzu gibt es wie gewohnt Rezepte am Ende des Buches, damit man die Köstlichkeiten nachmachen kann.

Diese schöne winterliche Geschichte bringt ein Wiedersehen mit liebenswerten Protagonistinnen und hat eine schöne Stimmung, die es insgesamt zum Wohlfühlbuch für entspannte Lesestunden macht!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Harper Collins Verlag
und NetGalley!











 
Taschenbuch : 352 Seiten
ISBN-13 : 978-3959675369
ISBN-10 : 3959675364
Herausgeber : HarperCollins (25. August 2020)
Sprache: : Deutsch 




 
Kindle: Dateigröße : 2957 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 353 Seiten
Herausgeber : HarperCollins (25. August 2020)
Sprache: : Deutsch
ASIN : B085YBNLLM 






Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *

Free Read Cursors at www.totallyfreecursors.com