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Mittwoch, 30. September 2020

Lesestatistik September 2020

Der September ist an mir genau so vorbei gerauscht, wie die Monate zuvor, seitdem dieses Corona unser Leben beeinflusst. 
Wir haben nichts unternommen, ich habe viel gearbeitet und hatte immer noch keinen Urlaub. Ich hoffe, das klappt dann mal im Oktober.
Gelesen habe ich für meine Verhältnisse allerdings viel.
Insgesamt 8 Bücher mit knapp 4.000 Seiten sind es geworden.
Das sind zwar 3 Bücher weniger als im Vormonat aber nur 100 Seiten weniger, denn es waren ein paar dicke Bücher dabei. Das dickste hatte sogar über 800 Seiten.
Mit der Buchauswahl hatte ich wieder viel Glück, denn ich habe 6 Bücher mit 5 Sternen bewertet und ein Flop war nicht dabei.
Sehr begeistert hat mich der neue Strobel aber auch der historische Roman von Theresia Graw. 
2 Rezensionen fehlen noch, die folgen dann in den nächsten Tagen.

Und hier sind meine Leseerfolge aus dem September:





 

  1. Sophie Oliver - Grandhotel Schwarzenberg - Der Beginn einer neuen Zeit
    304 Seiten *****
  2. Theresia Graw - So weit die Störche ziehen
    640 Seiten *****
  3. Dani Atkins - Wohin der Himmel uns führt
    432 Seiten *****
  4. Silke Ziegler - Die Frauen von der Purpurküste - Julies Entscheidung
    416 Seiten *****
  5. Penny Vincenzi - Der Glanz vergangener Tage
    832 Seiten ****
  6. Debbie Macomber - Rosenträume
    416 Seiten ****
  7. J. D. Robb - So tödlich wie die Liebe
    576 Seiten *****
  8. Arno Strobel - Die App - Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst
    368 Seiten *****
 
 

Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 8
gelesene Seiten: 3.984 Seiten
Ø gelesene Seiten je Tag: 132,8 Seiten


Jahresstatistik: 
gelesene Bücher: 78
gelesene Seiten: 32.080
Ø gelesene Seiten je Monat: ‭3.564,4
Ø gelesene Seiten je Tag: 117,1





Ein Klick auf die Cover führt zur Buchbeschreibung bei Amazon * und der Klick auf den Buchtitel führt zu meiner Rezension, falls schon vorhanden.   












Dienstag, 29. September 2020

Rosenträume von Debbie Macomber [Rezension]

 

Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Das Leben der Bibliothekarin Grace Shermans im beschaulichen Cedar Cove ist ruhig und unbeschwert, bis ihr Mann Dan von einem auf den anderen Tag verschwindet. Grace hat keine Ahnung, was ihn als hingebungsvollen Vater und wunderbaren Ehemann dazu gebracht hat, sie wortlos zu verlassen. Auch Grace‘ Tochter hält verzweifelt an der Hoffnung fest, dass er zurückkommen wird. Zu unvorstellbar ist der Gedanke, dass er ihre kleine Tochter, sein erstes Enkelkind nicht im Arm halten wird. Trotz des Schmerzes muss die Familie lernen, was es heißt, ohne Dan weiterzuleben und es sind ihre Freunde und die Gemeinschaft der Kleinstadt, die ihr in dieser schweren Zeit zur Seite stehen und ihnen zeigen, was es heißt, eine Familie zu sein.
(Kurzbeschreibung lt. Harper Collins Verlag)
 

Weitere Teile der Reihe:
1. Leuchtturmnächte 
3. Winterglühen
4. Frühlingsmagie
5. Gezeitenflüstern     


Die Autorin:
Debbie Macomber gehört zu den absoluten Stars der Unterhaltungsliteratur. Bereits drei ihrer Romane erreichten auf Anhieb Platz 1 der berühmten New York Times Bestseller- Liste. Debbies Bücher wurden in über 15 Sprachen übersetzt und gingen weltweit mehr als 150 Millionen Mal über den Ladentisch.

Dabei sah es zunächst ganz und gar nicht so aus, als ob Debbie das Zeug zur Autorin hätte. Seit ihrer Jugend kämpfte sie gegen eine schwere Lese- und Rechtschreibschwäche. Durch die Geburt ihrer vier Kinder blieb ihr zudem kaum eine Sekunde Zeit für sich selbst. Doch das hielt Debbie Macomber nicht davon ab, sich in ihrem Kopf wunderschöne Geschichten auszudenken und eifrig auf eine Schreibmaschine zu sparen. Und eines Tages war es dann endlich soweit: Die Kinder wurden ins Bett gebracht, und Debbie verbrachte die restliche Nacht damit, ihre Geschichten zu Papier zu bringen...
(Quelle: Harper Collins)


Meine Meinung:
„Rosenträume“ ist der 2. Teil aus der Cedar Cove-Reihe und setzt die Geschichte um die Bewohner der Kleinstadt fort.
In diesem Teil geht es hauptsächlich um die Bibliothekarin Grace Sherman, deren Ehemann Dan bereits im ersten Teil der Reihe spurlos verschwunden ist. Weder Grace noch ihre beiden erwachsenen Töchter haben eine Ahnung, wo Dan steckt oder was ihn dazu veranlasst haben könnte, einfach wegzugehen.
Grace vermutet eine neue Frau in seinem Leben, was sich ihre Töchter nicht vorstellen können. Nun ist das erste Enkelkind unterwegs und alle drei haben die Hoffnung, dass Dan doch wieder auftaucht.
Doch Dan bleibt spurlos verschwunden und Grace und ihre Töchter müssen lernen, damit zu leben. Aber sie erhalten Unterstützung von ihren Freundin im Ort und da ist auch noch Cliff, der sich sehr für Grace interessiert …

Neben der Geschichte um Grace gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit den bereits bekannten Figuren aus dem ersten Teil.
Die Richterin Olivia ist die beste Freundin von Grace und im Begriff eine neue Beziehung einzugehen, nachdem sie nun schon jahrelang geschieden ist. Aber der Kontakt zu ihrem Ex-Mann ist weiterhin freundschaftlich, was zu Eifersuchtsszenen führt.
Olivias Mutter Charlotte muss mit einer schlimmen Nachricht zurechtkommen, ist aber damit nicht alleine, denn alle stehen ihr bei.
Olivias Tochter und der Sohn ihres Freundes Jack haben auch Neuigkeiten und es stehen Veränderungen in deren Leben an, so dass es dort ziemlich turbulent zugeht.
In der örtlichen Pension steigt ein mysteriöser Gast ab. Hat er etwas mit Dan oder dessen Verschwinden zu tun?
Neu lernen wir das Ehepaar Rosie und Zach kennen, in deren Ehe es mächtig kriselt. Die beiden und ihre Geschichte werden wohl im nächsten Teil im Mittelpunkt stehen.

Mir hat es gefallen, wieder in Cedar Cove zu sein und das Leben in der Kleinstadt mit all seinen Bewohnern mitzuerleben.
Neben den erwähnten Ereignissen gibt es noch etliche kleinere Geschichtchen rund um die Figuren.
So ergibt sich insgesamt ein schönes Bild vom Kleinstadt-Leben und dem Zusammenhalt der Bewohner von Cedar Cove.
Mit den Geschichten thematisiert Debbie Macomber Liebe, Verlust, Beziehungen, Kinder, eben Geschichten, wie sie das Leben schreibt.
Das alles ist relativ realistisch dargestellt und von der Autorin in einem flüssigen und lebendigen Schreibstil erzählt, so dass ich das Gefühl hatte, alles miterleben zu können.
Es gibt fröhliche, traurige und auch spannende Momente und die Seiten fliegen nur so dahin.

Insgesamt war dieser zweite Teil eine unterhaltsame Wohlfühlgeschichte und da nicht alle Fragen beantwortet bzw. alle losen Fäden verknüpft werden, macht er auch Lust auf den dritten Teil.
Ich hatte wieder eine nette Auszeit in Cedar Cove und entspannte Lesestunden zum Abtauchen in eine andere Welt!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Harper Collins Verlag
und NetGalley













 
Taschenbuch : 416 Seiten
Originaltitel : 204 ROSEWOOD LANE
Übersetzung: Anita Sprungk
ISBN-10 : 3959674376
ISBN-13 : 978-3959674379
Herausgeber : HarperCollins; 1. Auflage (25. August 2020)
Sprache: : Deutsch 


 
Kindle-Ausgabe
Dateigröße : 2272 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 353 Seiten
ASIN : B07YF4S11W
Herausgeber : HarperCollins; 1. Auflage (25. August 2020)
Sprache: : Deutsch 




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Montag, 28. September 2020

Wochenrückblick KW 39/2020

 


 
gelesen:
(insgesamt rund 11,5 Stunden) 
 
ausgelesen Rosenträume von Debbie Macomber
Der zweite Teil der Cedar Cove-Reihe 

durchgelesen So tödlich wie die Liebe von J. D. Robb
Der 39. Fall für Eve Dallas

Ein Psychothriller mit aktuellem Thema
 
gesehen:
Wer wird Millionär, Quiz Champion, Big Performance-Wer ist der Star im Star?, ein paar Krimis
 
gewesen:
beim Friseur, die 5 Wochen waren schon wieder vorbei, 
bei meiner Mutter 

gearbeitet:
5 Tage im Home Office

gestaunt:
über das Ergebnis der Stichwahl: Bonn hat jetzt eine Oberbürgermeisterin der Grünen

gefreut:
über neue Bücher vom Bloggerportal

geschlafen:
zu wenig und sehr unruhig

gedacht:
Die rapide steigenden Corona-Zahlen machen mir Sorgen

gegessen:
Apfelpfannkuchen, Spaghetti Bolognese, Nasi Goreng, Frikadellen mit Rosenkohl, Bandnudeln mit Pfifferlingen, Erbsensuppe, Cevapcici mit Tomatenreis

gebloggt:
(insgesamt rund 8,5 Stunden)

5 Beiträge:
3 Rezensionen *1* *2* *3*

gezwitscher:

 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 


Samstag, 26. September 2020

Der Glanz vergangener Tage von Penny Vincenzi [Rezension]

Bildrechte beim Verlag 


Zum Inhalt:
England 1939: Als die junge, aus einfachen Verhältnissen stammende Grace den wohlhabenden Charles Bennett heiratet, steht die Zukunft ihrer Ehe bereits auf dem Spiel. Charles kümmert sich wenig um sie, und Grace fühlt sich unwohl in der feinen Gesellschaft seiner herablassenden Schwester Florence und der attraktiven Clarissa. Doch dann ziehen ihre Männer in den Krieg. Im Sturm, der um sie tobt, werden Grace, Florence und Clarissa allmählich zu Freundinnen, und Grace verliebt sich in den Soldaten Ben. Doch hin und her gerissen zwischen Schicksalsschlägen, Liebe und Verrat muss sich bald jede der drei Frauen fragen, ob sie ihrem Herz folgen darf …
(Kurzbeschreibung lt. Goldmann Verlag)



Die Autorin:
Penny Vincenzi (1939 – 2018) zählt zu Großbritanniens erfolgreichsten und beliebtesten Autorinnen. Mit sechzehn Jahren fand sie eine Anstellung als Bibliothekarin in der damaligen privaten Leihbücherei von Harrods in London. Danach ging sie aufs College und arbeitete anschließend als Journalistin, unter anderem für die Times, Vogue und Cosmopolitan, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte. 1989 erschien ihr erster Roman, insgesamt hat sie über 20 Bücher veröffentlicht, die sich weltweit über 4 Millionen Mal verkauften. Sie gilt als »Königin des modernen Blockbusters« (Glamour).
(Quelle: Goldmann Verlag)


Meine Meinung:
Kurz vor dem Beginn des 2. Weltkriegs heiratet die noch junge Grace den wohlhabenden Rechtsanwalt Charles Bennett. Seine Familie empfindet sie allerdings als nicht „standesgemäß“ und lässt sie das auch häufig spüren, so dass Grace sich in dieser Familie stets ziemlich unwohl fühlt. Nur Charles Vater pflegt einen netten Kontakt zu ihr.
Charles Schwester Florence ist verheiratet, sehr überheblich und lässt Grace ständig spüren, dass sie nicht dazu gehört.
Und dann ist da noch Clarissa, die ehemalige Verlobte von Charles, die inzwischen anderweitig verheiratet dennoch ständig bei den Bennetts aus und ein geht. Grace ist verletzt, weil Charles ihr diese Verlobung verschwiegen hat und sie auch nichts über den Grund der Trennung weiß.
Nach der Hochzeit zeigt Charles, der Grace sehr hofiert hatte, sein wahres Gesicht. Er ist arrogant, überheblich und sehr dominant. Er bestimmt nun, wie Grace ihr Leben führen muss, verbietet ihr den Beruf und erwartet, dass sie das gemeinsame Heim in Ordnung hält und den Haushalt führt. Aber dann bricht der Krieg aus, Charles wird eingezogen und Grace ist plötzlich auf sich alleine gestellt.

Die Geschichte erstreckt sind insgesamt über einen Zeitraum von fast 10 Jahren und beginnt 1939.
Im Gegensatz zu Grace habe ich ziemlich zu Anfang schnell gespürt, dass es ein Fehler sein könnte, Charles zu heiraten. Aber Grace bemerkt es nicht und freut sich, dass ein so gut situierter Mann Interesse an ihr hat. Als er dann nach der Hochzeit zeigt, wie er wirklich ist, tat Grace mir schon leid. Aber es blitzte auch ihr Kämpferherz durch und sie versucht immer wieder, aus dem goldenen Käfig auszubrechen.

Neben der Handlung um Grace erleben wir auch noch die Perspektiven von Florence und Clarissa. Alle drei Handlungsstränge sind eng miteinander verknüpft und greifen ineinander.
Es war interessant, alle drei Frauen näher kennenzulernen und dabei konnte ich auch erkennen, warum besonders Florence und Clarissa sich so verhalten.
Alle drei Frauen machen im Verlauf der Geschichte Entwicklungen durch. Als der Krieg ausbricht und sie alleine zu Hause in einer ländlichen Gegend leben, müssen sie ihr Leben alleine meistern. Jede versucht das auf eine andere Weise und gewinnt dabei Erkenntnisse.
Grace, um die es hauptsächlich geht, nimmt zwei kleine Jungen in ihr Haus auf, gegen den Willen ihres Ehemannes und dessen Familie. In London lebende Mütter schicken ihre Kinder aufs Land, als die Bombenangriffe auf die Stadt beginnen, um die Kinder in Sicherheit zu wissen. Bei einem der Angriffe kommt die Mutter der Jungen ums Leben. Grace kümmert sich sehr liebevoll um die beiden und lernt auch den Vater Ben kennen, der als Soldat in kurzen Urlauben zu Besuch kommt. Die beiden kommen sich näher, als es „schicklich“ wäre.

Aber auch Florence und Clarissa haben kein einfaches Leben in dieser Zeit und die drei Frauen unterstützen sich mehr und mehr. Sie lernen, die Vorzüge der anderen zu schätzen und helfen sich gegenseitig. Das war schön zu lesen und mitzuerleben, denn es zeigt auch die Wandlungen, die sie durchmachen.

Die Geschichte ist mit ihren über 800 Seiten keinesfalls langweilig, denn die Handlung weiß durchaus zu fesseln und ist sehr lebendig geschrieben. Es geschieht unglaublich viel, es gibt Wendungen und Überraschungen, traurige und glückliche Momente und vielerlei Emotionen.
Sehr gut gelungen sind der Autorin ihre Protagonistinnen und deren Charaktere. Ich war ihnen zu jedem Zeitpunkt nah, konnte ihre Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen und habe mit Interesse beobachtet, wie sie ihr Leben meistern und sich durch die vielen Herausforderungen verändern und weiter entwickeln.

Dieser historische Roman ist fast ein Epos und zeigt auf beeindruckende Weise das Leben der englischen Landbevölkerung, besonders während des Krieges. Lesenswerte Unterhaltung und fesselnde Lesestunden sind garantiert!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Goldmann Verlag
und das Bloggerportal!












Originaltitel : Forbidden Places
Übersetzung: Claudia Franz
Broschiert : 832 Seiten
ISBN-13 : 978-3442490899
ISBN-10 : 3442490898
Herausgeber : Goldmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Auflage (17. August 2020)
Sprache: : Deutsch 
 
 
Kindle-Ausgabe
Dateigröße : 1473 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 833 Seiten
Herausgeber : Goldmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Auflage (17. August 2020)
Sprache: : Deutsch
ISBN-Quelle für Seitenzahl : 3442490898
ASIN : B07ZTH58NP  
 
 
 
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Freitag, 25. September 2020

Freitags-Füller #367

 









  1. Ich bin stolz, dass ich mein ganzes Berufsleben inkl. Ausbildung bei nur einem Arbeitgeber verbracht habe und inzwischen auf fast 41 Jahre zurückblicken kann.
     
  2. Die Öffentlichkeit ist definitiv nicht der richtige Platz für mich, jedenfalls in der aktuellen Situation. Ich meide Kontakte mit anderen Menschen weiterhin so gut es geht.
     
  3. Um den Hals mag ich nichts eng anliegendes, deshalb trage ich fast nie Rollkragenpullover oder Schals.
     
  4. Dieses ganze Trash-TV ist mir zuviel Drama. So was schaue ich mir nicht an.
     
  5. Gestern Abend bin ich mal wieder vor dem Fernseher eingeschlafen.
     
  6. Zum Wochenende kaufe ich heute einen schönen Strauß Herbstblumen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit meinem Buch, morgen habe ich geplant, eine Rezension zu schreiben und Sonntag möchte ich ausschlafen und das Formel 1 Rennen sehen!
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 24. September 2020

Die Frauen von der Purpurküste - Julies Entscheidung von Silke Ziegler [Rezension]

 

Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Lara ist dreißig, als ihre Mutter nach langer Krankheit stirbt. Sie fühlt sich verloren und hofft, dass sie auf der Suche nach ihren Wurzeln auch zu sich selbst zurückfindet. Ihre Mutter hatte nie ein Wort über ihren leiblichen Vater verloren, doch durch einen Zufall erfährt Lara von einem vergangenen Au-pair-Aufenthalt ihrer Mutter in Südfrankreich. Lara reist nach Collioure und stürzt sich dort neben der Vatersuche in die Arbeit in einer kleinen Crêperie und lernt den attraktiven Félix kennen, der ihr ganz schön den Kopf verdreht. Durch eine uralte Notiz erfährt sie von einer schicksalhaften Entscheidung, die 1944 die Schwester einer Geburtenklinik treffen musste, und deren Auswirkungen bis in Laras Gegenwart reichen ...
(Kurzbeschreibung lt. Ullstein Verlag)
 
 
 
 
Die Autorin:
Silke Ziegler lebt mit ihrer Familie in Weinheim an der Bergstraße. Zum Schreiben kam sie 2013 durch Zufall, als sie während eines Familienurlaubs im Süden Frankreichs auf ihre erste Romanidee stieß. Wenn sie nicht gerade in ihre französische Herzensheimat reist, liest und schreibt sie sich die traumhafte Kulisse einfach herbei.
(Quelle: Ullstein Verlag)

Webseite der Autorin
 
 
Meine Meinung:
Lara hat ihren Vater nie kennengelernt, da ihre Mutter immer über ihn geschwiegen hat. Nun ist die Mutter nach einer Erkrankung viel zu jung verstorben und Lara ist in großer Trauer über den Verlust. Da verliert sie auch noch ihren Job und weiß nun gar nicht, wie es weiter gehen soll. Halt findet sie bei ihrer Großmutter, die ihr von dem Au-pair-Aufenthalt ihrer Mutter in Südfrankreich erzählt, den diese überraschend abgebrochen hatte. Lara fasst den Entschluss, nach Collioure zu reisen und nach ihrem Vater zu suchen, denn sie vermutet, dass ihre Mutter ihn dort kennenlernte. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein Foto ihrer Mutter, dass vermutlich ihr Vater dort am Meer aufgenommen hat.
Laras Großmutter Béatrice begleitet sie, denn Collioure ist ihr Heimatort und dort steht noch das Haus der Familie, wo sie wohnen können.
Die beiden Frauen machen sich auf Spurensuche und ahnen nicht, wie sehr sich ihr beider Leben verändern wird …

Dies ist der zweite Teil aus der Purpurküsten-Reihe von Silke Ziegler. Man kann den Roman aber ohne Vorkenntnisse lesen.
Dennoch habe ich mich über ein Wiedersehen mit Amélie und Benjamin aus dem ersten Teil gefreut.

Silke Ziegler erzählt hier nicht nur Laras Geschichte und die Suche nach ihrem Vater sondern auch die Geschichte um Béatrice, deren Schwester Julie 1944 spurlos verschwunden ist.
Im Haus der Familie findet Lara eine Notiz, die auf Julies Verschwinden hindeutet.
Dazu gibt es noch einen dritten Handlungsstrang. Es ist ein sehr langer Brief, in dem Julie fast wie in einem Tagebuch die Ereignisse von damals erzählt.
Durch die drei verschiedenen Erzählstränge, die doch irgendwie zusammen gehören, gestaltet sich die Handlung sehr fesselnd und abwechslungsreich.
Laras Spurensuche nach ihrem Vater führt sie zu der Familie, in der ihre Mutter Vanessa damals als Au pair-Mädchen gearbeitet hat. Félix, der Sohn der Familie, den Vanessa seinerzeit betreut hat, unterstützt Lara bei ihrer Suche, was die beiden näher zusammenführt und im Verlauf auch noch Romantik in die Geschichte bringt.
Die Nachforschungen nach Julie gestalten sich ebenso schwierig wie Laras Suche nach ihrem Vater. Nur in kleinen Schrittchen kommen die beiden Frauen voran und entdecken immer wieder kleine Hinweise.
Das war ziemlich spannend und ich habe immer wieder gehofft, dass sich alle Fragen klären und die beiden finden, was sie suchen.
Julies Geschichte, die in dem Brief erzählt wird, ist sehr bewegend und emotional. Wir erleben die Zeit der deutschen Besatzung und der Résistance in Frankreich und erfahren nach und nach etwas über Julies Schicksal.
Die häufigen Wechsel der Handlungsstränge haben das Buch für mich zum Pageturner gemacht und ich war völlig gefangen in dieser geheimnisvollen Geschichte.

Die Protagonisten sind Silke Ziegler auch in diesem Roman wieder gut und authentisch gelungen. Ich konnte mich gut in Lara und auch in Béatrice hinein versetzen und ihre Emotionen nachvollziehen. Lara sucht ihre Wurzeln, das fehlende Puzzleteil in ihrem Leben, denn jeder möchte ja schließlich wissen, wo er her kommt.
Und Béatrice sucht den letzten Teil ihrer Familie, nachdem sie ja nun leider ihre Tochter verloren hat. Das Schicksal ihrer großen Schwester hat sie seit damals nicht losgelassen.
Das war alles sehr bewegend, teilweise auch aufwühlend, besonders natürlich Julies Geschichte in der Kriegszeit.

Die Rückkehr in den kleinen Ort Collioure an der Côte Vermeille habe ich sehr genossen, denn das Setting ist wunderschön und sehr französisch.
Silke Zieglers lebendiger mit mitreißender Schreibstil hat mich durch die Seiten fliegen und völlig in der Geschichte versinken lassen.

Diese emotionale, geheimnisvolle und sehr fesselnde Suche nach den Wurzeln der Familie hat mich begeistert, auch durch die historischen Hintergründe und ich kann es sehr empfehlen!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Ullstein Verlag
und NetGalley!













 
Taschenbuch : 416 Seiten
ISBN-10 : 3548062121
ISBN-13 : 978-3548062129
Herausgeber : Ullstein Taschenbuch; 1. Auflage (31. August 2020)
Sprache: : Deutsch 




 
Kindle-Ausgabe
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 416 Seiten
Dateigröße : 2253 KB
Herausgeber : Ullstein eBooks; 1. Auflage (31. August 2020)
ASIN : B07ZTPD42L
Sprache: : Deutsch 





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Top Ten Thursday #86

 





Thema diese Woche:
 
10 Bücher, in deren Titel ein Ort genannt wird


Orte oder Städte kommen in Buchtiteln ja immer wieder mal vor. Wobei man "Orte" ja auch mit Plätzen wie "Strand" oder Ländern und Gegenden interpretieren könnte.
Ich hatte einige Auswahl und habe versucht, eine bunte Mischung zusammen zu stellen. Meine Rezensionen sind unten bei den Titeln verlinkt.

Hier ist meine Auswahl:
 
 








Der Top Ten Thursday ist eine Aktion von Aleshanee auf Weltenwanderer.

Hier sind alle bisher von mir verfassten Beiträge zum Top Ten Thursday.

Montag, 21. September 2020

So weit die Störche ziehen von Theresia Graw [Rezension]

 

Cover-Rechte beim Verlag

 
Zum Inhalt:
Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden. Ihr Vater wird eingezogen und übergibt ihr die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt …
(Kurzbeschreibung lt. Ullstein Verlag)
 
 
 
 
Die Autorin:
Theresia Graw wurde 1964 in Oberhausen geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaft war sie als Reporterin und Moderatorin für verschiedene Privatsender tätig, bevor sie zum Bayerischen Rundfunk wechselte. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin schreibt sie Romane. »So weit die Störche ziehen« ist ihr persönlichstes Buch, in dem sie die Geschichte ihrer aus Ostpreußen stammenden Familie mit einer fiktiven Handlung verwebt. Theresia Graw hat zwei erwachsene Kinder und lebt in München.  
(Quelle: Ullstein Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Wir schreiben das Jahr 1939 in Ostpreußen und die 16-jährige Dora lebt wohlbehütet und glücklich auf dem Hof der Familie, die auch eine Pferdezucht betreibt. Sie liebt den Hof, das Land und vor allem die Pferde.
Und sie ist verliebt in Wilhelm von Lengendorff, den Freund ihres Bruders, und hofft auf einen baldigen Heiratsantrag.
Doch alles kommt anders als der 2. Weltkrieg beginnt. Die jungen Männer werden eingezogen und Dora muss nach Königsberg, um dort ihrem Onkel zu helfen, dessen Frau verstorben ist. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lernt sie das Stadtleben schätzen und lernt den Kriegsfotografen Curt von Thorau kennen.
Doch auch als sie auf das Gut ihrer Familie zurückkehren kann, ist nichts mehr wie es war. Dora muss schneller erwachsen werden, als ihr lieb ist …

Mit diesem Roman wagt sich Theresia Graw erstmals ins historische Genre und verarbeitet dabei ein Stück der Geschichte ihrer Familie. Auch wenn die Handlung fiktiv ist, so beinhaltet sie doch vieles, was ihre Familie erleben musste und woran sie die Erinnerung bewahren möchte.

Anfangs habe ich mich schwer getan, mit Dora warm zu werden. Sie war eine verwöhnte Tochter, einerseits sehr naiv aber auch unbeschwert und lebenslustig. Ihre große Liebe gehört den Pferden und sie träumt davon, mit Wilhelm eine Pferdeschule zu eröffnen.
Aber dann durfte ich im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung von Dora erleben, die mich mehr als einmal überrascht und beeindruckt hat.
Nachdem auch ihr Vater in Krieg muss, übernimmt Dora die Verantwortung für das Gut und die Familie. Sie wird schnell erwachsen, verantwortungsbewusst, trifft Entscheidungen und tut alles, um ihre Familie und auch die Beschäftigten auf dem Gut über die schwere Zeit zu bringen.
Der Krieg und seine Grauen kommen immer näher und Dora und ihre Familie spüren die Auswirkungen mehr und mehr. Pferde und Lebensmittel werden beschlagnahmt, Zwangsarbeiter kommen auf den Hof und schließlich kommt der Feind immer näher. Dora muss erneut eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Theresia Graw erzählt diese Familiengeschichte mit sehr viel Leidenschaft und hat mir dabei ein Stück Zeitgeschichte sehr lebendig vermittelt.
Eindrucksvoll erzählt sie am Beispiel von Dora und ihrer Familie das Schicksal, dass damals die Ostpreußen erleben mussten. Sie litten, wie viele andere auch, während des Krieges und danach war ihr Leid auch noch nicht zu Ende.
Dabei beschreibt sie sehr bildhaft die Schönheit der ostpreußischen Landschaft und die Liebe der Menschen zu ihrem Land.
Aber auch das Kriegsgeschehen mit all seinen Facetten und Folgen vermittelt sie realistisch.
Diese Mischung aus einer packenden Familiengeschichte mit realen historischen Hintergründen hat in mir viele Emotionen ausgelöst und mich mit den Menschen dort ihr Schicksal erleben lassen. Ich fühlte mich den Protagonisten sehr nahe und habe mit ihnen gefühlt.
Neben Doras Familie gibt es viele weitere Figuren, die alle ihre kleinen oder größeren Geschichten haben und die Handlung wunderbar ergänzen.

Diese Familiensaga ist ein großartig erzähltes Epos, realistisch, fesselnd und emotional. Der Roman hat mich sehr bewegt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Ullstein Verlag
und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Taschenbuch : 640 Seiten
ISBN-10 : 3548062520
ISBN-13 : 978-3548062525
Herausgeber : Ullstein Taschenbuch; 1. Auflage (3. August 2020) 
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
Dateigröße : 2937 KB
ASIN : B07ZTQ2T5N
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 611 Seiten
Herausgeber : Ullstein eBooks; 1. Auflage (3. August 2020)
Sprache: : Deutsch  
 
 
 
 
 
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Wochenrückblick KW 38/2020



 
gelesen:
(insgesamt rund 13 Stunden)

ausgelesen Der Glanz vergangener Tage von Penny Vincenzi
Ein historischer Roman über drei Frauen während der Zeit des 2. Weltkrieg
 
angefangen Rosenträume von Debbie Macomber
Der zweite Teil der Cedar Cove-Reihe
 
gesehen:
Wer wird Millionär, Marie Brand Krimi, Kommissar Dupin-Verfilmung Bretonisches Leuchten, Fußball
 
gewesen:
wie immer bei meiner Mutter

gearbeitet:
5 Tage im Home Office, anstrengende Woche mit viel Arbeit und Überstunden

geärgert:
dass die alte Blogger-Version nun endgültig abgeschaltet wurde. Die neue Oberfläche ist doch sehr gewöhnungsbedürftig und hat leider auch noch Fehler

gefreut:
über die Anfrage vom Portal Leserkanone.de bezügl. einer Vorstellung meines Blogs

geschlafen:
zu wenig und nicht besonders gut

gedacht:
immer noch kein Urlaub in Sicht

gegessen:
Tortelli mit Ricotta und Spinat, Leberkäse mit Brezeln, Gebackener Camembert mit Preiselbeerbirnen, Cannelloni, Currywurst mit Pommes, Spaghetti mit Tomatensauce, selbstgemachte Hamburger

gebloggt:
(insgesamt rund 3 Stunden)

leider aufgrund Zeitmangel nur 2 Beiträge:
Freitags-Füller
1 Rezension

gezwitscher:

 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 

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