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Mittwoch, 31. Juli 2019

Sommer im kleinen Brautladen am Strand von Jane Linfoot [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Lilys Freundinnen aus dem »Brides by the Sea« bieten ihr einen Traumjob an: Sie soll zukünftig Hochzeitslocations im richtigen Glanz erstrahlen zu lassen. Doch es gibt ein Problem: Der selbstgefällige Kip Penryn will das Anwesen seiner Familie in einen Ort zum Heiraten verwandeln und würde damit zu einem ernsthaften Konkurrenten werden. Die Freundinnen sehen nur eine Lösung, ihn wieder loszuwerden: Lily muss Kips Schwachstelle herausfinden - am besten, indem sie bei ihm eine Hochzeit ausrichtet. Aber andererseits haben die Männer der Familie Penryn den Ruf, so umwerfend wie unzuverlässig zu sein. Braucht Lily also nichts weiter zu tun, als sich entspannt zurückzulehnen und dabei zuzusehen, wie Kip ganz von alleine scheitert?
(Kurzbeschreibung gem. Mira Taschenbuch)

Leseprobe

Weitere Teile der Reihe:
1. Der kleine Brautladen am Strand    
2. Winter im kleinen Brautladen am Strand     
4. Weihnachten im kleinen Brautladen am Strand     


Die Autorin:
Jane schreibt romantische Geschichten um lebenslustige Heldinnen mit liebenswerten Ecken und Kanten. Mit ihrer Familie und ihren Haustieren lebt sie in Derbyshire in einem kreativen Chaos. Sie liebt Herzen, Blumen, Happy Ends, alles, was alt ist und fast alles, was aus Frankreich kommt. Wenn sie nicht gerade Facebook unsicher macht oder shoppt, geht sie spazieren oder arbeitet im Garten.
(Quelle: Mira Taschenbuch)


Meine Meinung:
Bereits zum dritten Mal erleben wir die Geschichten rund um den Brautladen „Brides by the Sea“ in Cornwall.
Diesmal steht Lily im Mittelpunkt, die früher schon mal im Brautladen gearbeitet hat und ihn verließ, als sie selbst heiratete. Inzwischen ist ihre Ehe gescheitert und Jess, die Inhaberin, bietet ihr an, wieder für „Brides by the Sea“ zu arbeiten. Diesmal soll sie nicht nur für die Brautsträuße und Blumendekorationen zuständig sein sondern nach und nach auch eine komplette Stylingabteilung aufbauen. Und sie muss auch gleich ins kalte Wasser springen, denn im Herrenhaus der Familie Penryn soll eine glamouröse Hochzeit stattfinden. Da Kip Penryn damit zur Konkurrenz für Lilys Freunde Poppy und Rafe würde, die ihren Gutshof gerade zur Hochzeitslocation umbauen, soll Lily den Auftrag im Herrenhaus annehmen und Kip im Auge behalten. Zwischen den beiden fliegen schnell die Fetzen aber es sprühen auch Funken.
Ob das alles gut gehen kann?

Es war schön, die Gruppe Freundinnen rund um das „Brides by the Sea“ wieder zu erleben.
Die Autorin führt die Geschichten um die Figuren aus den Vorbänden schön und schlüssig weiter.
Lilys Geschichte ist turbulent und bietet eine Menge bewegende, romantische aber auch humorvolle Momente.
Kurz nach ihrer Trennung von ihrem Mann starb plötzlich ihr geliebter Vater, was Lily in ein tiefes Loch fallen ließ.
Nun versucht ihre Mutter sie ständig zu verkuppeln, was für Lily zur Qual wird, genau wie die romantischen Liebesgeschichten ihrer Freundinnen.
Als ihre Mutter ihr dann auch noch verkündet, dass sie sich verlobt hat und sie sich für die Hochzeit von Lily einen Brautstrauß aus selbst gezogenen Blumen wünscht, wird Lily wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Das Aussäen und Züchten von Blumen war eine Beschäftigung, die sie gerne mit ihrem Vater ausübte und die die beiden verband.
Lily muss sich der Vergangenheit stellen und loslassen, wenn sie wieder glücklich werden will. Doch es dauert eine ganze Weile, bis sie das versteht.

In einem lockeren und leichten Schreibstil erzählt die Autorin Lilys Geschichte. Wie auch in den Vorbänden geht es um Hochzeiten und deren Vorbereitungen. Es geht allerlei schief und vieles verläuft sehr chaotisch. Aber neben dem Humor und der Romantik ist doch das Kernthema Lilys Geschichte und die Freundschaft und der Zusammenhalt die die Freundinnen verbindet.

Auch der dritte Teil der Reihe um den kleinen Brautladen ist unterhaltsam und eine schöne Lektüre für alle die Romantik, Humor und Happy Ends mögen!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Mira Taschenbuch
und NetGalley!













 
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (3. Juni 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3745700147
ISBN-13: 978-3745700145
Originaltitel: Summer at the little Wedding Shop
Übersetzung: Martina Tarkacs 



 
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 4520 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (3. Juni 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07J5WLWKB




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Dienstag, 30. Juli 2019

Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)

Zum Inhalt:
Türkisblaues Meer, sattgelbe Ginsterbüsche, majestätische Klippen – doch die Idylle auf den Scilly-Inseln trügt …

Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. Soweit der Plan. Doch bereits bei der Ankunft auf seiner Heimatinsel Bryher wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, aber bald hat er mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. Darunter auch Menschen, die er sein Leben lang kennt und die ihm viel bedeuten. Denn in der kleinen Inselgemeinschaft auf Bryher gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen.

Der packende Start einer neuen Krimireihe auf den Scilly-Inseln mit dem charismatischen Ermittler Ben Kitto, der Ruhe sucht und Verbrechen findet.

(Kurzbeschreibung gem. Fischer Verlag)

Leseprobe

Weitere Teile der Reihe:
2. Dunkel leuchten die Klippen 
3. Kalt flüstern die Wellen         
4. Tiefrot tanzen die Schatten  
5. Leise steigt die Flut   
6. Düster ruht die See    
7. Tödlich rauscht die Brandung   


Die Autorin:
Kate Penrose kennt die Scilly-Inseln vor der Küste Cornwalls wie ihre Westentasche. Seit Kindertagen verbringt sie fast jeden Sommer dort und ist jedes Mal aufs Neue fasziniert von dem atemberaubenden Naturparadies. Die Idee für eine Krimiserie mit diesem einzigartigen Schauplatz kam ihr spontan bei einem Restaurantbesuch, und aus ein paar hastig hingekritzelten Stichworten auf der Speisekarte wurde einige Monate später der erste Insel-Krimi. Kate Penrose, die auch unter dem Namen Kate Rhodes schreibt, lebt mit ihrem Mann, dem Autor David Pescod, in Cambridge am Ufer des River Cam.
(Quelle: Fischer Verlag)


Meine Meinung:
Detective Inspector Ben Kitto von der Londoner Polizei hat sich eine Auszeit genommen, um den Tod seiner Partnerin bei der Polizei zu verarbeiten. Er kehrt zurück in seine Heimat auf die Scilly-Inseln von der Küste Cornwalls. Dort will er zur Ruhe kommen und sich über seine Zukunft bei der Polizei klar werden.
Als die 16-jährige Laura getötet wird, übernimmt er auf Bitten des zuständigen Polizeichefs die Ermittlungen, da er die Insel Bryher und die Menschen dort sehr gut kennt.
Die Aufgabe gestaltet sich sehr schwierig …

Mit den kleinen Scilly-Inseln hat die Autorin einen ganz besonderen Schauplatz für ihre Krimi-Reihe gewählt, für die dies der Auftakt ist. Die Schönheit der teilweisen wilden Natur kommt durch die bildhaften Beschreibungen gut zur Geltung und trägt auch zur Atmosphäre des Krimis bei.
Auch die knapp 100 Bewohner der Insel Bryher beschreibt die Autorin gut und stellt das Zusammenleben interessant und glaubhaft dar. Jeder kennt jeden und man ist eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt.
Und genau das macht Ben Kitto seine Ermittlungen so schwer. Zum Tatzeitpunkt waren offenbar keine Fremden auf der Insel, deshalb muss er unter Menschen ermitteln, die er teilweise sein Leben lang kennt und von denen einige enge Freunde sind.
Aber jeder von ihnen kann der Täter sein, deshalb muss er auch jeden einzelnen befragen. Das gestaltet sich nicht nur für Ben sondern auch beim Lesen manchmal etwas zäh. Gleichzeitig bietet es aber auch die Möglichkeit, die Bewohner kennenzulernen und einiges über ihren Charakter zu erfahren. Obwohl man im Prolog die Tat miterlebt, hatte ich bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Täter ist und was das Motiv war.
Da ein weiterer Mord und andere Straftaten geschehen, ist die Spannung unterschwellig gleichbleibend vorhanden.
Mit hat es Spaß gemacht, mit Ben in alle Richtungen zu ermitteln und dabei viel über das Inselleben zu erfahren.
Die Auflösung des Falls ist schlüssig und war für mich sehr überraschend.
Ben hat mir als Protagonist gut gefallen. Er ist charismatisch, einfühlsam und ein sachlicher, gründlicher Ermittler. Auch sein Privatleben kommt nicht zu kurz, denn wir erfahren etwas über seine Familie, seinen Onkel und seine Patentante. Auch eine Frau tritt in sein Leben und hier bietet sich Potential für die weitere Entwicklung der Figur in den Folgebänden.
Für einige heitere Momente sorgt der Hund Shadow, der Bens verstorbener Partnerin gehörte und den er mit auf die Insel gebracht hat.
Ein weiterer Handlungsstrang, der in kursiver Schrift dargestellt ist, beschreibt Ereignisse um eine Person, die ein bisschen als Außenseiterin auf der Insel lebt. Es gibt zwar einige Berührungspunkte zur eigentlichen Handlung, dennoch hätte dieser Teil vielleicht nicht ganz so ausführlich sein müssen.

Dieser ruhige und unblutige Krimi punktet mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre, dem besonderen Schauplatz und einem interessanten Ermittler. Der flüssige und anschauliche Schreibstil ist gut geeignet für eine „kriminelle“ Auszeit auf den Scilly-Inseln und macht Lust, mit Ben Kitto weitere Fälle zu lösen!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Fischer Verlag
und NetGalley!










 
Broschiert: 464 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1. (22. Mai 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596703492
ISBN-13: 978-3596703494
Originaltitel: Hell Bay
Übersetzung: Birgit Schmitz 



 
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 951 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: FISCHER E-Books; Auflage: 1 (27. März 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07JN39ZFC




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Montag, 29. Juli 2019

Wochenrückblick KW 30/2019

gelesen:
ausgelesen Bis wir wieder fliegen von Ella Simon
Eine schöne herzerwärmende Geschichte über tragische Ereignisse in der Vergangenheit, neue Chancen und die Liebe!

durchgelesen Die Seidentöchter von Cristina Caboni
Eine bezaubernde Geschichte in der Modewelt auf zwei Zeitebenen und ein Geheimnis in der Vergangenheit! 

angefangen Schatten über Brodersby von Stefanie Ross
Der dritte Teil in der Reihe der Landarzt-Krimis ...

gesehen:
das chaotische Formel 1 Rennen in Hockenheim

gewesen:
zu Besuch und für den Großeinkauf bei meiner Mutter

bei Freunden in Münster

gefreut:
über den schönen Sommer, auch wenn über 40 Grad schon anstrengend waren

über den schönen Tag in Münster

über neue Bücher zur Rezension

geärgert:
dass mein Auto nach dem Urlaub nicht anspringen wollte

gekauft:
eine neue Batterie für mein Auto

gedacht:
jetzt ist die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub schon wieder geschafft

geschlafen:
dank mobiler Klimaanlage auch bei den hohen Temperaturen gut

gebloggt:
Lesestatistik Juni
Freitags-Füller
3 Rezensionen *1* *2* *3*

gezwitscher:







Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Freitag, 26. Juli 2019

Freitags-Füller #308









  1. Gestern war es hier fast 42 Grad.
     
  2. Zur Abkühlung habe ich lauwarm geduscht, Füße und Handgelenke gekühlt und rund 3 Liter getrunken.
     
  3. Wenn so warm ist kann ich mich im Büro nur schwer konzentrieren und schaffe nur wenig von meiner Arbeit weg.
     
  4. Mein Schlafplatz ist angenehm temperiert, dank einer mobilen Klimaanlage, die wir uns vor ein paar Jahren angeschafft haben.
     
  5. Der beste Durstlöscher ist bei mir gut gekühltes Wasser mit Limettensaft.
     
  6. Gekühltes Obst ist mein Lieblingssnack im Sommer.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, denn die Woche war anstrengend, morgen habe ich geplant, zu Freunden nach Münster zu fahren und dort einen schönen Tag zu verbringen und Sonntag möchte ich das Formel 1 Rennen sehen und vielleicht noch bloggen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 25. Juli 2019

Zitronensommer von Cathy Bramley [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Rosie beschließt, ihren gut bezahlten Job in einer Werbeagentur aufzugeben, um ihrer Großmutter für eine Weile in ihrem Café auszuhelfen. Sie liebt die Zitronenbäume, die den kleinen Laden schmücken und den Duft von Sommer versprühen. Schnell wird das Café zu Rosies Lebensmittelpunkt. Die freundlichen Gäste, die köstlichen Biscotti ihrer Großmutter und vor allem Gabriel möchte sie nicht mehr missen. Doch Rosies Glück wird überschattet von einem Geheimnis aus ihrer Vergangenheit ... 
(Kurzbeschreibung gem. Heyne Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Cathy Bramley lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und ihrem Hund in einem kleinen Dorf in Nottinghamshire. Sie war schon immer eine Leseratte und las früher oft mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Damit war erst Schluss, als ihr Mann ihr einen E-Reader mit Beleuchtung schenkte. Nachdem sie achtzehn Jahre lang eine Marketingagentur geleitet hatte, startete sie als Autorin noch einmal neu durch. Von ihrem Erfolg war sie dabei wohl als einzige selbst überrascht.
(Quelle: Heyne Verlag)

Homepage der Autorin

Cathy Bramley auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Rosie wirft ihren Job in einer Werbeagentur hin, als sie gegen ihre Prinzipien verstoßen und an der Figur eines Models "Verbesserungen" auf einem Foto vornehmen soll.
Sie lebt im kleinen Dorf Barnaby in einem Cottage. Dort lebt auch ihre Familie und ihre Großmutter "Nonna" Maria betreibt dort das Lemon Tree Café, in dem Rosie dann aushilft. Nonna Maria hat italienische Wurzeln, die sich auch im Café mit den Zitronenbäumen widerspiegeln. 
Rosie findet Gefallen an ihrer Tätigkeit im Café und daran, ihre Fmilie um sich zu haben. Da ist Schwester Lia mit ihrem Mann und Sohn, Rosies Eltern und natürlich die bereits 75-jährige Nonna Maria. Rosies Mutter möchte schon lange, dass die Nonna kürzer tritt oder gar in den Ruhestand geht. So ist sie erfreut, dass Rosie im Café mitarbeitet.
Da kehrt der junge Witwer Gabe, den Rosie von früher kennt, mit seinem kleinen Sohn zurück ins Dorf und Rosie frischt die alte Freundschaft auf.
Rosie lehnt ein lukratives Jobangebot ab und entschließt sich im Dorf und im Café zu bleiben.

Dieser wunderbare Sommerroman hat mich wirklich überrascht, denn es ist mehr als nur eine leichte Geschichte.
In vier Teilen erzählt die Autorin eine Familien- und Liebesgeschichte, die mit ihren Themen und auch Tiefgang überzeugt.
Es geschieht wirklich viel, das das Leben einiger Menschen grundlegend ändert. Da geht es um Missbrauch, alte und neue Trauer, Freundschaft und Zusammenhalt. 
Eine Kette von Garten- und Wohnmärkten eröffnet eine neue Filiale im Dorf und bedroht damit die Existenz der kleinen Geschäfte im Ort.
Rosies Fähigkeiten im Bereich Marketing und Social Media sind hilfreich und das ganze Dorf hält zusammen und wehrt sich.

Die Haupt-Protagonistinnen sind sicher Rosie und Nonna Maria, aber auch die anderen Dorfbewohner und Rosies Familie spielen eine Rolle und haben alle ihre kleinen Geschichten. Und so entwickelt sich ein großes Ganzes, das abwechslungsreich und unterhaltsam ist.
Besonders gut gefallen hat mir Nonna Maria mit ihrem italienischen Charme. Die Autorin bzw. Übersetzerin verleihen ihr eine tolle Sprache mit italienischem Akzent, die mich begeistert und auch oft amüsiert hat.
Nonna Maria ist eine gute Seele, herzlich, liebevoll und verbirgt vor allen ein Geheimnis. Eine Reise nach Italien, bei der Rosie sie begleitet, verändert nicht nur ihr sondern auch Rosies Leben. Denn auch Rosie trägt ein Geheimnis mit sich herum, das sie noch nicht verarbeitet hat.

Diese Geschichte sprüht nur so von Ereignissen, berührenden und humorvollen Momenten. Der mitreißende und lebendige Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf, weder bei mir noch bei den Protagonisten.
Es gibt viele Überraschungen und Wendungen und ich konnte tief in die Geschichte versinken und das Geschehen beobachten und miterleben.

"Zitronensommer" ist eine wunderbare Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte. Sie hat mich begeistert und überzeugt, weil sie frisch und modern ist, nachdenkliche Momente mit Tiefgang hat und sehr unterhaltsam ist.
Eine perfekte Geschichte für eine schöne sommerliche Auszeit mit dem Duft von Zitronen und anderen Köstlichkeiten in der Nase!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag
und das Bloggerportal!












Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (10. Juni 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345342316X
ISBN-13: 978-3453423169
Originaltitel: The Lemon Tree Café
Übersetzung: Aimée de Bruyn Ouboter 



Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1865 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 577 Seiten
Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (10. Juni 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07K28LR6P




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Mittwoch, 24. Juli 2019

Das Haus am Rand der Klippen von Lucy Clarke [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Das Haus am Rand der Klippen war Elles größter Traum. Doch kaum eingezogen, liegt ihre Welt in Trümmern: Ihre Ehe zerbricht, sie ist bankrott, und ihr Verlag drängt auf ihr neues Buch, während sie mit Schreibblockaden und Schlaflosigkeit kämpft. Der Abgabetermin rückt näher, ihre Existenz hängt davon ab, und vielleicht liegt es an den angespannten Nerven, dass sie sich ständig beobachtet fühlt. Doch als Elle von einer Reise zurückkehrt, spürt sie schon beim Betreten ihres Hauses, dass etwas anders ist. Jemand war hier. Und hat ihr schlimmstes Geheimnis entdeckt.
(Kurzbeschreibung gem. Piper Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Romane erobern auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat und die Liebe zum Meer teilt. Den Sommer verbringen sie an der Südküste Englands, den Winter in fernen, exotischen Ländern.
(Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung:
Die Schriftstellerin Elle Fielding hat sich einen Traum erfüllt und aus einem alten Cottage ihr Traumhaus auf den Klippen gemacht. Ganz oben gibt es ihr geliebtes, fast gläsernes Schreibzimmer mit einer tollen Aussicht aufs Meer.
Ihr erstes Buch war ein Bestseller und auch für ein zweites Buch hat sei einen Verlagsvertrag. Ihr Leben könnte also perfekt sein, ist es aber nicht. Ihre Ehe ist zerbrochen, die finanziellen Belastungen sind hoch und der Abgabetermin für das neue Buch ist schon bedrohlich nahe. Allerdings hat sie noch nichts geschrieben und steht massiv unter Druck.
Während einer Frankreich-Reise hat sie ihr Haus über Airbnb vermietet. Nach ihrer Rückkehr häufen sich plötzlich die Merkwürdigkeiten. Es sind nur Kleinigkeiten wie ein beschädigter Briefbeschwerer, eine verschwundene Brosche und das Wort Lügnerin, das als Schmiererei in ihren Büchern und am Schreibtisch auftaucht.
Elle verdächtigt zunächst die Airbnb-Mieterin, deren Account dort plötzlich verschwunden ist.
Was geht in ihrem Haus und in ihrem Leben vor?

Ellas Geschichte hat an meinen Nerven gezerrt, genau so wie an ihren.
Lucy Clarke schafft in dieser Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre.
Ellas Nervenanspannung, ihre Ängste und der psychische Druck sind bei mir angekommen und waren nachvollziehbar. Sie leidet unter Schlaflosigkeit und einer Schreibblockade. Doch wenn sie ihr neues Buch nicht termingerecht fertig stellt, wird sie alles verlieren. Der Druck wird von Tag zu Tag höher und die merkwürdigen Ereignisse hören auch nicht auf.
Auf Facebook "spielt" sie allerdings die erfolgreiche Autorin und lässt ihre Fans an ihrem Leben teilhaben. Die Autorin zeigt hier eindrucksvoll, wie Elle als Autorin die sozialen Medien gut als Marketing-Instrument benutzt, sich aber auch zum "gläsernen Menschen" macht und welche Risiken das nach sich ziehen kann. Nach einer Weile hatte ich so ziemlich jeden im Verdacht. Ob es der unfreundliche Sohn der Nachbarn oder die Damen aus dem Buchclub waren, alle waren für mich verdächtig, aber ich konnte kein Motiv erkennen.
Zwischendurch gibt es Rückblicke in Ellas Vergangenheit als Studentin und auch hier gab es mögliche Verdächtige.
Dazu gibt es Einblicke in die Gedanken der Person, die in Elles Haus war, aber ich konnte auch daraus keine Schlüsse auf die Person ziehen. Klar ist nur, dass da jemand ein perfides Spiel mit ihr treibt.
Nach und nach offenbart sich, dass Elle ein Geheimnis hat, in dem die Ereignisse begründet liegen können.
Auch durch das toll und detailreich beschriebene Setting des ziemlich einsamen Hauses auf den Klippen war die Stimmung sehr bedrückend. Die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt immer mehr und bald zweifelte ich auch an Elle und ob sie das wirklich alles real erlebt.
Was sich dann am Ende als Auflösung offenbart, hatte ich so nicht erwartet.
Lucy Clarke gelingt nach vielen falschen Fährten am Ende eine Überraschung und sie löst alle Fäden auf und alle Fragen werden geklärt.

Dieser geheimnisvolle Roman war für mich psychologische Spannung pur und er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich war gebannt im Sog der Geschichte und zu jedem Zeitpunkt bestens unterhalten!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag
und NetGalley!









 
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Piper Paperback (4. Juni 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492061214
ISBN-13: 978-3492061216
Originaltitel: You let me in
Übersetzung: Claudia Franz 



 
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3160 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Piper ebooks (4. Juni 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07KGF8Y9T





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Lesestatistik Juni 2019

Mit etwas Verspätung wegen des Urlaubs kommt hier meine Lesestatistik für den Juni.
10 Bücher sind es geworden, womit ich sehr zufrieden bin!
Und Glück bei der Auswahl hatte ich auch wieder, denn ich konnte sechsmal die Höchstwertung mit fünf Sternen vergeben.
Das freut mich natürlich immer sehr, wenn ich nur schöne Bücher erwische.
Auf ein Monatshighlight kann ich mich wie immer nicht festlegen, den die Bücher sind doch sehr unterschiedlich.
 
Und hier sind meine Leseerfolge aus dem Juni:



  1. Kristina Günak - Glück ist meine Lieblingsfarbe
    272 Seiten ****
  2. Debbie Johnson - Ein Sommerhaus in Cornwall
    256 Seiten ****
  3. Susanna Ernst - Das Wispern der Schmetterlinge
    384 Seiten ****
  4. Diana Hillebrand - Wo das Glück auf Wellen tanzt
    304 Seiten *****
  5. Silke Ziegler - Im Tal der Hoffnung
    512 Seiten *****
  6. Elin Hilderbrand - Ein neuer Sommer
    608 Seiten *****
  7. Lucie Flebbe - Jenseits von schwarz
    288 Seiten *****
  8. Anne Sanders - Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen
    448 Seiten ****
  9. Sylvia Lott - Die Rosengärtnerin
    592 Seiten *****
  10. Nora Roberts - Am dunkelsten Tag
    592 Seiten *****


Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 10

gelesene Seiten: 4.167 Seiten
Ø gelesene Seiten je Tag: 138,9 Seiten



Jahresstatistik:

gelesene Bücher: 57
gelesene Seiten: 22.767
Ø gelesene Seiten je Monat: 3.794,5
Ø gelesene Seiten je Tag:125,8





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Dienstag, 23. Juli 2019

Am dunkelsten Tag von Nora Roberts [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Es ist ein ganz normaler Abend in einem Einkaufszentrum in Portland, Maine. Drei Teenager warten darauf, dass der Kinofilm anfängt. Ein junger Mann flirtet mit dem Mädchen, das die Sonnenbrillen verkauft. Mütter und Kinder kaufen zusammen ein. Doch dann fallen die Schüsse. Officer Essie McVee ist zufällig am Tatort, und sie handelt sofort: In nur acht Minuten überwältigen McVee und ihre Kollegen die Täter, für viele der Besucher ist das jedoch zu spät. Und während die Überlebenden langsam ihr Leben wieder aufbauen, müssen sie erfahren, dass ein weiterer Verschwörer nur darauf wartet, seine Mission zu beenden … 
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, als einzige und jüngste Tochter von fünf Kindern geboren. Ihre Ausbildung endete mit der Highschool in Silver Spring. Bis zur Geburt ihrer beiden Söhne Jason und Dan arbeitete sie als Sekretärin, anschließend blieb sie Hausfrau und Mutter. Anfang der siebziger Jahre zog sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern nach Maryland aufs Land. Sie begann mit dem Schreiben, als sie im Winter 1979 während eines Blizzards tagelang eingeschneit war. Nachdem Nora Roberts jedes im Haus vorhandene Buch gelesen hatte, schrieb sie selbst eins. 1981 wurde ihr erster Roman »Rote Rosen für Delia« (Originaltitel: Irish Thoroughbred) veröffentlicht, der sich rasch zu einem Bestseller entwickelte. Seitdem hat sie über 200 Romane geschrieben, von denen mehr als 500 Millionen Exemplare verkauft wurden; ihre Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Sowohl die ROMANCE WRITERS OF AMERICA als auch die ROMANTIC TIMES haben sie mit Preisen überschüttet; sie erhielt unter anderem den Rita Award, den Maggie Award und das Golden Leaf. Ihr Werk umfasst mehr als 195 New-York-Times Besteseller. 1986 wurde sie in die Romance Writers Hall of Fame aufgenommen.
Heute lebt die Bestsellerautorin mit ihrem Ehemann in Keedysville/Maryland.

(Quelle: Blanvalet Verlag)


Meine Meinung:
In einem Einkaufszentrum in Portland findet ein Amoklauf statt. Drei jugendliche Täter schießen wild um sich, offenbar entschlossen, so viele Menschen wie möglich zu töten. Simone Knox ist mit zwei Freundinnen im Kino. Während sie die Toilette aufsucht beginnt die Schießerei. Als sie zurück in den Kinosaal möchte, bemerkt sie die Vorgänge, geht zurück in den Waschraum, versteckt sich und wählt den Notruf.
Reed jobbt im Einkaufszentrum und es gelingt ihm, einen kleinen Jungen, der seine Mutter nicht mehr findet, zu retten.
Die Polizistin Essie McVee ist mit ihrem Partner als erste vor Ort und es gelingt ihr, einen der Täter im Kino zu stellen und zu erschießen. Auch die anderen beiden Täter können von der Polizei unschädlich gemacht werden.
Jahre später beginnt eine Mordserie, die es offenbar auf die Überlebenden des Massakers abgesehen hat.
Wer mordet da und warum?
Simone, Reed und auch Essie sind offenbar auch in Gefahr!

Nora Roberts hat sich in ihrem neuen Roman dem Thema Amoklauf gewidmet, dass ja leider in den USA recht oft ein Thema ist.
Im Focus der Geschichte stehen Simone, Reed und auch Essie.
Simone wird gelobt für ihr umsichtiges Verhalten. Sie selbst kämpft jedoch mit Schuldgefühlen, weil sie nicht bei ihren Freundinnen im Kinosaal war.
Auch Reed erhält Anerkennung, weil er ein Kleinkind gerettet hat.
Essie weiß, dass sie sich als Polizistin völlig korrekt verhalten hat, aber sie hat einen Menschen getötet.
Nach dem Amoklauf spricht sie mit Reed, der später ihretwegen auch Polizist wird und einige Jahre später sogar ihr Partner bei der Polizei.

In einem Handlungsstrang erleben wir, wie die neuerlichen Morde geplant und umgesetzt werden. Auch Täter und Motiv werden schnell klar. Und so verfolgen wir als Leser genau wie das FBI die Spur des Täters.
Obwohl schon einiges klar ist, hat mich dieser Teil sehr gefesselt, denn längst ist nicht klar, ob all die perfiden Pläne aufgehen. Bald wird auch klar, dass das Hauptziel zum Höhepunkt Reed und evtl. auch Simone ist.

Im anderen Handlungsstrang geht es hauptsächlich um die Verarbeitung des Amoklaufs durch die Überlebenden.
Reed hilft sich durch seinen Job als Polizist und wird dabei von Essie unterstützt. Als klar wird, wer da erneut mordet, nehmen beide sich vor, niemals Ruhe zu geben, bis der Täter gefasst ist.
Simones Geschichte ist mir sehr nahe gegangen, denn sie kommt mit ihrem Leben gar nicht klar. Sie lässt sich von ihrer Familie zu einem Weg zwingen, den sie eigentlich gar nicht gehen will. Erst ihre Großmutter LiLi erkennt, dass Simone ihre künstlerische Ader helfen kann und motiviert sie, zu ihr auf eine kleine Insel zu kommen und sich in ihrer Kunst auszuleben.
Auf dieser Insel trifft sie dann auch Reed wieder, der dort Polizeichef wird. Es war dann sicherlich ein bisschen vorhersehbar, dass sich zwischen den beiden eine Romanze entwickeln würde. Aber Nora Roberts baut diese Liebesgeschichte sehr dezent und glaubhaft in das gesamte Geschehen ein, so dass sie diese bereichert.
LiLi war meine Lieblingsfigur in der Geschichte. Diese lebensfrohe und sehr lebenskluge alte Dame hat ein Gespür für Menschen und ihre Bedürfnisse. Ihr Verhalten war einfach toll und sie wusste immer, was zu tun ist. Dabei ist sie selbst ein bisschen „abgedreht“, Malerin und nicht abgeneigt gegenüber allem, was das Leben bunt macht.

Diese Geschichte hat mich sehr bewegt, denn ich kann und mag mir gar nicht vorstellen, wie es einem geht, wenn man so einen Amoklauf miterleben muss und dabei auch noch Menschen verliert, die man liebt.
Ich empfand die Schilderungen der vielen unterschiedlichen Emotionen sehr glaubhaft und ich fühlte mich den Protagonisten nahe.
Die Wechsel zwischen „Gut und Böse“ waren ausgewogen und der Spannungsbogen gleichbleibend hoch.
Die Liebesgeschichte passt gut ins Gesamtbild und hält sich dezent im Hintergrund, so dass sie die Geschichte perfekt ergänzt.
Neben all den emotionalen und spannenden Momenten gibt es auch viele humorvolle Situationen, die zur Auflockerung beitragen.
Ein großer Showdown und ein Epilog, ein Jahr später, schließen die Story perfekt ab.

Dieser sehr fesselnde und bewegende Roman bietet wirklich spannende Lesestunden und hat mich völlig überzeugt und begeistert!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!
 










Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (27. Mai 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764506865
ISBN-13: 978-3764506865
Originaltitel: Shelter in Place
Übersetzung: Margarethe van Pée 



Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2339 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 593 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (27. Mai 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07K2545WK




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Montag, 22. Juli 2019

Wochenrückblick KW 26 bis 29/2019 - Mallorca Urlaub

gewesen:
sind wir 3 Wochen auf Mallorca, wieder in Port d'Andratx.
Wir lieben diesen Ort, fühlen uns da wohl und es ist fast schon wie nach Hause kommen. Warum also was anderes machen, wenn wir dort Erholung von der ersten Minute an haben?! :-) 

gefreut:
haben wir uns über die schöne Ferienwohnung, die wir auch im letzten Jahr schon hatten.

gelesen:
habe ich im Urlaub insgesamt 17 Bücher.
Die Rezensionen habe ich fast alle schon geschrieben, ganz klassisch analog im Notizbuch. In der nächsten Zeit warten auf Euch insgesamt 18 Rezensionen, denn hier zu Hause habe ich ja auch schon wieder ein Buch gelesen.

genossen:
haben wir das tolle Wetter! Wir hatten nur 3 Tage durchwachsenes Wetter mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und Schwüle, die dann mit einem heftigen Gewitter endeten. Danach gab es wieder blauen Himmel und Sonne pur. 

getan:
haben wir nicht viel, denn es war sehr warm. 
Aber wir hatten ein paar schöne Treffen mit Freunden, die zur gleichen Zeit dort waren. Täglich waren wir mehrmals schwimmen und abends sind wir öfter essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen.

geschlafen:
habe ich, wie immer im Urlaub, gut und ausreichend. Schön war auf die öfter stattfindende Siesta am Nachmittag, denn abends waren wir oft sehr lange wach und haben unsere Terrasse unter dem Sternenhimmel genossen. 

gesehen:
haben wir viele tolle Schiffe, Jachten und auch etliche Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Palma oder von dort zurück nach Barcelona. Die kommen alle da vorbei. Unterhaltsam war das tägliche Beobachten einer Segelschule, die mit ihrem Gruppen oft vor unserer Terrasse übte.

Hier kommen ein paar Impressionen aus dem Urlaub (anklicken zum Vergrößern):



Die Aussicht von der Terrasse nach links. Man sieht noch ein Stück vom Gebäude und eine Landzunge die "La Mola" heißt und über deren Absenkung in der Mitte man in die Buch Cala Llamp schauen kann. 



Die Aussicht geradeaus, man sieht noch die Spitze von La Mola und ein Kreuzfahrtschiff in Richtung Palma.



Besuch von Möwen hatten wir öfter, besonders wenn etwas zu Essen auf dem Tisch stand. Aber man muss sie verscheuchen, sonst werden sie richtig aggressiv und kommen auch auf den Tisch und klauen das Essen. Füttern ist streng verboten!



Abends am Fischerei-Hafen von Port d'Andratx. Auf der gegenüberliegenden Seite aber weiter nach links war unsere Wohnung.



Suchbild: Such die Ziege ;-) Dieser recht große Bock versuchte sich im Felsen herabklettern. Ganz schön beeindruckend die Tiere, die da wild überall in der Natur leben.



Diese tolle Jacht, die "Rising Sun", haben wie einige Male gesehen, denn sie kam öfter vorbei. Ein paar Tage lag sie aber auch vor Anker, direkt vor unserer Terrasse. Mit 138 m ist sie die zweitgrößte Motorjacht, die sich nicht im Besitz eines Staatsoberhauptes befindet. Gebaut wurde sie von der deutschen Lürssen Werft in Bremen. Weitere Informationen hier bei Wikipedia
Auf der Liste der längsten Motorjachten steht sie auf Platz 12



Der Blick von der Terrasse nach rechts aufs offene Meer, wo sich gerade einige Gruppen der Segelschule tummeln.



Abends am Strand von Camp de Mar, wo wir gerne mal zum Essen hinfahren.



Das ist der Beach Club am Strand von Camp de Mar. Da kann man sehr gut und essen und sitzt noch besonders schön und kann den Sonnenuntergang beobachten.



Noch mal ein Blick auf La Mola mit einer schönen Jacht von ca. 60 Metern.
Solche Jachten lagen da fast täglich. 



An einem Tag standen wir unter Polizeischutz ;-)
Dieses Schiff der Guardia Civil ("nur" knapp 80 m) ankerte den ganzen Tag vor unserer Terrasse, da abends eine Boots-Parade zu Ehren der Schutzheiligen der Fischer stattfand.



Mein Lieblingsplatz ganz am vorderen Rand unserer Terrasse, wo man schön die Abendsonne genießen konnte und dabei aufs Meer schauen.



Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche!

 

Samstag, 20. Juli 2019

Die Rosengärtnerin von Sylvia Lott [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Wo wilde Rosen ein altes Herrenhaus umranken, sucht eine Frau nach ihren Wurzeln ...

Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Château im malerischen Loire-Tal und widmet sich leidenschaftlich ihrer großen Liebe, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben ...

Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und dass es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste zurückreicht ...  

(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt in Hamburg. Viele Jahre schrieb sie für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine, inzwischen konzentriert sie sich ganz auf ihre Romane. Mit »Die Inselfrauen«, »Die Fliederinsel« und »Die Rosengärtnerin« stand sie wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)


Meine Meinung:
Die Journalistin Ella erhält überraschend die Nachricht, dass Baronin Jeanne de Cremont ihr ein großes Anwesen an der Loire vererbt hat. Bedingung ist aber, dass Ella ein Jahr dort leben muss bevor das Anwesen endgültig in ihren Besitz übergeht. Ella hat keine Ahnung, wer ihre Gönnerin ist, aber sie nimmt die Herausforderung an und nutzt diese Chance, ihr Leben zu ändern.
Vor Ort trifft sie auf nette Menschen und erfährt, dass die Unterhaltskosten für das Anwesen für ihr "Probejahr" gesichert sind, allerdings kein Geld für dringend notwendige Sanierungen vorhanden ist.
Im zweiten Handlungsstrang, beginnend im Jahr 1942, lernen wir Jeanne als junges Mädchen kennen. Sie lebt an der Loire in einer von Deutschen besetzten Gegend. Sie hilft auf einem Weingut und kümmert sich dort auch um die Rosenstöcke. Der Sohn des Winzers ist ihr bester Freund. Als sie auch im Widerstand gegen die Deutschen mithilft und die Lage gefährlich wird, entschließt sie sich, als Fremdarbeitern nach Deutschland zu gehen. Sie landet auf einem Bauernhof in Ostfriesland, wo sie gut aufgenommen wird. Als sie sich in den verheirateten Gutsbesitzer verliebt, beginnt für sie eine schöne Zeit, die allerdings mit einer schicksalhaften Entscheidung endet.

Sylvia Lott verknüpft in diesem Roman ein Stück Zeitgeschichte mit einer Familiengeschichte.
In der Gegenwart beginnt Ella zu recherchieren, wer Jeanne war und warum sie als Erbin ausgewählt wurde. Durch Briefe, die sie in Jeannes Schreibtisch entdeckt, findet sie bald heraus, welche Verbindung zwischen ihr und Jeanne besteht. Diese Briefe sind immer wieder zwischendurch eingeschoben, zum Beginn der Kapitel, die aus Jeannes Sicht erzählt werden.
Jeanne wurde in den 1950er Jahren eine berühmte Chanson-Sängerin und komponierte und textete ihre Lieder selbst. Auch auf den alten Notenblättern finden sich Hinweise auf Jeannes Lebensgeschichte.
Und so nimmt Ella sich vor, alles lückenlos zu recherchieren und Jeannes Biographie zu schreiben.

Jeannes Geschichte und ihr Schicksal zu verfolgen war für mich sehr fesselnd. Das Schicksal der sogenannten "Fremdarbeiter" in der Nazizeit und dessen Folgen war mir so detailliert nicht geläufig. Daher hat mir der Roman auch noch ein Stück Zeitgeschichte näher gebracht.
Aber auch Jeannes Leben nach dem Krieg, als sie in ihre Heimat zurückkehren konnte, hat mich bewegt und auch sehr berührt, denn dass sie damals scheinbar freiwillig ins Land des Feindes ging, wurde von einigen ihrer Landsleute als Verrat angesehen.

Aber auch Ellas Geschichte in der Gegenwart ist spannend. Denn neben ihren Recherchen muss sie sich als neue Besitzerin des Anwesens behaupten. Sie wird kreativ, lädt Freunde und Künstler ein, die frischen Wind in das kleine Dorf bringen. Dadurch entsteht eine tolle Gemeinschaft, die sich zum Ziel setzt, das Anwesen und alles was dazu gehört, zu erhalten.
Auch die Liebe tritt unerwartet in Ellas Leben und plötzlich sieht sie neue Perspektiven in ihrem Leben.

Mit viel Liebe zum Detail erzählt Sylvia Lott die Geschichte zweier starker Frauen. In diesem Roman sind beide Handlungsstränge gleichermaßen fesselnd und auf ihre Art auch bewegend.
Der Schreibstil ist gefühlvoll und bildhaft. Die fiktiven Örtlichkeiten beschreibt die Autorin, die sich dafür von realen Orten inspirieren ließ, sehr anschaulich, so dass ich mich als stille Beobachterin vor Ort fühlte. 
In ihrem Nachwort beschreibt sie ihre umfangreichen Recherchen, sowohl zur Historie als auch zu den Orten und gibt damit noch einige interessante Informationen.

Diese großartige und komplexe Familiengeschichte mit historischem Hintergrund war spannend, fesselnd und auch sehr unterhaltsam.
Warum sie "Die Rosengärtnerin" heißt, findet man beim Lesen schnell heraus und nicht nur deshalb gebe ich gerne eine uneingeschränkte Leseempfehlung!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!











 
Taschenbuch: 592 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (20. Mai 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 373410632X
ISBN-13: 978-3734106323




Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2177 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (20. Mai 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07K279DT9




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