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Samstag, 3. Dezember 2022

Mütter hat man nie genug von Monika Maifeld [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Eigentlich ist es nur mal wieder eine verrückte Idee ihres jüngeren Bruders Felix: Er bittet die 29-jährige Stefanie Gruber um eine DNA-Probe, um Ahnenforschung zu betreiben. Doch das Ergebnis ist ein Schock – Felix und Stefanie sind nicht miteinander verwandt! Mit diesem unwiderlegbaren Beweis konfrontiert, beichten ihre Eltern, dass Stefanie über dubiose Kontakte auf illegale Weise zu ihnen kam. Damals glaubten die Grubers, keine eigenen Kinder bekommen zu können, und eine Adoption auf legalem Weg war nicht möglich.

Stefanie steht vor den Scherben ihrer Identität. Plötzlich fühlt nichts sich mehr richtig an, weder ihr Traumberuf noch ihre Verlobung. Nur die Frage nach dem Schicksal ihrer leiblichen Mutter lässt sie nicht mehr los. Begleitet von Felix begibt Stefanie sich auf eine Reise in die Vergangenheit, um herauszufinden, wohin sie gehört.

Ein emotionaler Familienroman um universelle Fragen: Wo komme ich her und wo gehöre ich hin? 
(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)
 


Die Autorin:
Monika Maifeld ist in der Pfalz geboren, hat im Rheinland gelebt und in Bonn und Mainz studiert. Später hat die promovierte Naturwissenschaftlerin viele Jahre mit ihrem Mann in München gewohnt. Nach einem fast zehnjährigen Aufenthalt in Luxemburg ist die Mutter einer erwachsenen Tochter vor kurzem mit ihrem Mann wieder nach München zurückgekehrt, in die Stadt, die sie als ihre eigentliche Heimat ansieht. Sie verbringt ihre Ferien gern sowohl im Norden (Sylt) als auch im Süden (Provence).
(Quelle: Knaur Verlag)


Meine Meinung:
Die 29-jährige Stefanie Gruber stammt aus einem wohlbehüteten Elternhaus und hat eine enge Beziehung zu ihrem jüngeren Bruder Felix. Sie betreibt in der Passauer Innenstadt eine eigene kleine Werkstatt als Bogenbauerin und ist verlobt mit Bertram, dem Sohn einer wohlhabenden Unternehmerfamilie.
Durch ein Internetangebot kommt Felix auf die Idee, Ahnenforschung zu betreiben und schickt DNA-Proben von sich und Stefanie an ein Labor. Das Ergebnis erschüttert Stefanies heile Welt, denn es stellt sicher heraus, dass die beiden nicht miteinander verwandt sind.
Sie konfrontieren die Eltern damit und diese geben dann zu, dass Stefanie adoptiert ist. Sie dachten damals, dass sie keine eigenen Kinder bekommen könnten, waren für eine legale Adoption schon zu alt und haben daher über dunkle Kontakte eine illegale Adoption durchgeführt.
Stefanie ist tief enttäuscht und bricht zunächst den Kontakt zu den Eltern ab. Den engen Kontakt zu Felix hält sie aber aufrecht und dieser unterstützt sie auch. Stefanies Verlobter Bertram dagegen, hat wenig Verständnis für ihre Identitätskrise und plant lieber mit seiner Mutter ein großes Verlobungsfest. Aber für Stefanie steht nun die Suche nach ihrer leiblichen Mutter an erster Stelle.

Anfangs wird die Handlung in zwei Handlungsfäden auf zwei Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart mit Stefanie und im Jahr 1990 erleben wir die Hebamme Paula, deren größter Wunsch es ist, ein eigenes Kind zu haben. Das was sie unternimmt, um sich diesen Wunsch zu erfüllen, war in meinen Augen kriminell, doch sie schafft es. Die Ereignisse der beiden Handlungsstränge werden wechselnd erzählt und durch die Verknüpfung, die man beim Lesen erhält, hat man als Leser gegenüber Stefanie einen Wissensvorsprung. Der Handlungsfaden um Paula endet dann abrupt mit einem Cliffhanger.

In der Gegenwart habe ich Stefanie auf der spannenden Suche nach ihren Wurzeln begleitet. Ihren inneren Konflikt und ihre Zerrissenheit, nicht mehr zu wissen, wer sie denn nun eigentlich ist, konnte ich gut nachvollziehen und ich habe ständig mit ihr gefiebert und gehofft, dass sie erfolgreich sein wird.
Wenig Verständnis hatte ich dafür, dass sie sich von ihrem Verlobten und dessen Mutter so unter Druck setzen lässt. Das war schon fast übergriffig, was die beiden da veranstaltet haben. Glücklicherweise erkennt das auch Stefanie und löst die Verlobung.
Stefanies Suche gestaltet sich spannend und schwierig. Immer wieder kommt sie kleine Schrittchen voran und erleidet dann wieder einen Rückschlag. Oft erscheint die Suche aussichtslos und dann gibt es wieder neue Ansätze und ich habe immer gehofft, dass sie nicht aufgibt. Bei der Suche führt uns die Autorin an schöne Schauplätze, die auch anschaulich geschildert werden.
Stefanie und Felix, der sie bei ihrer Suche oft begleitet, lernen auch interessante und liebenswerte Menschen kennen, die für beide Veränderungen in ihrem Leben bringen werden. Das reichert die Handlung noch einmal an und bringt auch Romantik in die Geschichte, die ansonsten oft sehr emotional und bewegend ist.

Interessant fand ich die Einblicke in Stefanies Beruf als Bogenbaumeisterin, denn dieser Beruf war mir so als Handwerk bisher nicht bekannt. Auch das Thema des Kinderschmuggels aus osteuropäischen Ländern wird aufgegriffen und in die Handlung eingebunden.

Einiges in der Handlung war etwas vorhersehbar und es gab auch ein paar kleine Zufälle zuviel, was aber der Spannung bei der Suche nicht geschadet hat.

„Mütter hat man nie genug“ ist ein Roman über die Suche nach den eigenen Wurzeln und der Identität. Spannung, vielfältige Emotionen und schöne Handlungsorte bilden einen gelungenen Mix und machen den Roman zu einer unterhaltsamen Geschichte, die ich gerne weiterempfehle!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag und NetGalley!















 
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur HC; 1. Edition (4. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 416 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426227827
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426227824 
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B09XLW1XYT
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur eBook; 1. Edition (4. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1603 KB  
 
 
 
 
 
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Von Monika Maifeld außerdem gelesen und rezensiert:
Maifeld, Monika - Morgen ist es Liebe      
Maifeld, Monika - Tür an  Tür mit der Liebe     
  

Freitag, 2. Dezember 2022

Freitags-Füller #475

 







  1. Diese Woche ist mir eingefallen, dass ich noch kein einziges Weihnachtsgeschenk habe und auch immer noch keine Ideen dafür.
     
  2. Auch in diesem Jahr gehen wir wohl nicht auf den Weihnachtsmarkt.
     
  3. Um die Wahrheit zu sagen: Meine Adventszeit wird wohl erneut stressig und wenig ruhig und besinnlich.
     
  4. Meine Hüttenschuhe sind mein Rezept für warme Füße.
     
  5. Ich hoffe heute auf eine Kostenübernahmeerklärung für die Kurzzeitpflege von der Pflegeversicherung meiner Mutter.
     
  6. Meine Mutter wechselt am Montag vom Krankenhaus in die Kurzzeitpflege und ich werde darum wahrscheinlich heute und am Wochenende noch einiges erledigen müssen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend und werde wahrscheinlich früh einschlafen, morgen habe ich geplant, meinen Haushalt und die Wäsche zu erledigen und Sonntag möchte (muss) ich in die Wohnung meiner Mutter und dort alles zusammenpacken, was sie für 4 Wochen benötigt.
 





Ich wünsche Euch ein schönes Advents-Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Mittwoch, 30. November 2022

Lesestatistik November 2022

   
 
Nun ist auch der November schon Geschichte und die Adventszeit hat begonnen.
Mir kam das mal wieder alles viel zu schnell und in entsprechender Stimmung bin ich auch noch nicht. Das liegt aber sicherlich auch teilweise daran, dass ich kaum zur Ruhe komme. Meine Mutter ist leider am 8. November schwer gestürzt und hat sich die rechte Schulter zertrümmert. Nach fünf Tagen im Krankenhaus, wo die Betreuung eine Katastrophe war, kam sie kurz nach Hause, bis wir sie in einem anderen, viel besseren Krankenhaus unterbringen konnten. Dort wurde sie auch erfolgreich operiert und hat nun ein künstliches Schultergelenk. Sie ist noch immer dort und bekommt schon Reha-Maßnahmen bevor sie dann, hoffentlich in Kürze, in eine Reha-Klinik hier in der Nähe verlegt wird.
Neben der Sorge um meine Mutter hat mir das Ganze auch viel Stress bereitet und viel Zeit gekostet. Natürlich besuche ich meine Mutter so oft es geht, auch wenn das durch den jedes Mal erforderlichen Corona-Test immer recht umständlich ist. Aber sie ist auf einem guten Weg und der Arm sollte irgendwann wieder normal funktionieren.
 
Leider ist dadurch auch wenig Lesezeit übrig geblieben.
So sind es diesen Monat "nur" 7 Bücher mit 2.912 Seiten geworden.
Die Auswahl war aber wieder gut, denn zwei Bücher habe ich mit fünf Sternen und alle anderen mit vier Sternen bewertet.
Die beiden fünf Sterne Bücher haben mich begeistert, jedes auf seine Art. Das Buch von Miriam Covi war ein toller Abschluss der Whale-Island-Trilogie und das "Winterglitzern" von Katharina Herzog ein wunderbarer Auftakt zu einer Reihe um ein kleines Bücherdorf. Da freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Aus Zeitmangel konnte ich leider auch noch nicht alle Rezensionen schreiben und einige der Urlaubsbücher wollen auch immer noch rezensiert werden. Das wollte ich eigentlich längst alles fertig haben, aber manchmal kommt es eben anders als man plant.
 
Nun freue ich mich auf den Dezember und hoffe, ich komme noch ein bisschen in Weihnachtsstimmung. Neuerscheinungen wird es nicht so viele geben, die mich interessieren, so dass ich die restlichen Weihnachtsbücher lesen kann, die ich mir zurückgelegt habe.
Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit und einen schönen Lesemonat Dezember!
 
Das ist der Stand meiner literarischen Lesereise 2022
 
   
 
 
Und hier sind meine Leseerfolge aus dem November:
 



  1. Anne Sanders - Das Glück auf Gleis 7
    416 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  2. Katharina Herzog - Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern
    352 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  3. Miriam Covi - Sehnsucht nach Whale Island
    528 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  4. Monika Maifeld - Mütter hat man nie genug
    416 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  5. Joy Fielding - Die Haushälterin
    448 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  6. Anne Barns - Ein Apfelbaum am Meer
    320 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  7. Emily Gunnis - Das Geheimnis des Mädchens
    432 Seiten ⭐⭐⭐⭐


Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 7
gelesene Seiten: 2.912 Seiten
Ø gelesene Seiten je Tag: 97,1 Seiten
 
 
Jahresstatistik: 
gelesene Bücher: 88
gelesene Seiten: 37.049
Ø gelesene Seiten je Monat: ‭3.368,1
Ø gelesene Seiten je Tag: 110,9
 
 
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Dienstag, 29. November 2022

Sehnsucht nach Whale Island von Miriam Covi [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Wenn das Schicksal andere Pläne für dich hat

Bloggerin Viola lebt jeden Tag als könnte es ihr letzter sein – schließlich hat in ihrer Familie noch keine Frau ihren 35. Geburtstag gefeiert. Während einer Rucksacktour durch Kanada hat sie einen Unfall. Doch als sie im Krankenhaus erwacht, ist sie 35 und die Zukunft liegt plötzlich vor ihr. Krankenschwester Skye Cameron lädt sie ein, sich bei ihr auf Whale Island zu erholen. In Skyes Haus lebt seit Kurzem auch ihr jüngster Bruder, der Schriftsteller Glenn. Noch nie hat sich Viola bei jemandem so wohl gefühlt wie bei dem schüchternen aber attraktiven Glenn. Sie kann sich bald gar nicht mehr vorstellen, die Insel zu verlassen. Doch ist der Familienfluch wirklich gebrochen? Viola ahnt nicht, dass die Lösung auf der Insel selbst zu finden ist.
(Kurzbeschreibung lt. Heyne Verlag)
 
 
weitere Teile:
 
 
Die Autorin:
Miriam Covi wurde 1979 in Gütersloh geboren und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für zwei Dinge: Schreiben und Reisen. Ihre Tätigkeit als Fremdsprachenassistentin führte sie 2005 nach New York. Von den USA aus ging es für die Autorin und ihren Mann zunächst nach Berlin und Rom, wo ihre beiden Töchter geboren wurden. Nach vier Jahren in Bangkok lebt die Familie nun in Brandenburg. Zur zweiten Heimat wurde für Miriam Covi allerdings die kanadische Ostküstenprovinz Nova Scotia, in der sie viele Sommer ihrer Kindheit und Jugend verbringen durfte und wo sie heute auch immer wieder Inspiration für neue Romane findet.
(Quelle: Heyne Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Mit diesem Roman kehren wir zum dritten und wohl letzten Mal auf die fiktive Insel Whale Island in Nova Scotia, der ostkanadischen Atlantikprovinz, zurück.
Die Bloggerin Viola befindet sich auf einer Reise quer durch Kanada, als sie auf dem Festland, gegenüber von Whale Island, einen Autounfall hat. Im Krankenhaus lernt sie die Krankenschwester Skye Cameron kennen und auch deren Bruder Glenn. Dieser lebt normalerweise in Halifax, hält sich aber derzeit in der Heimat auf, da die Mutter der Cameron-Geschwister ebenfalls im Krankenhaus liegt.
Viola hatte geglaubt, dass sie wie andere Frauen ihrer Familie ihren 35. Geburtstag nicht mehr erleben würde. Aber im Krankenhaus, am Tag nach dem Unfall wird sie 35 und beschließt, die vor ihr liegende Zukunft zu nutzen. Dankbar nimmt sie die Einladung von Skye an, sie nach Whale Island zu begleiten und sich dort weiter zu erholen. So lernt sie dann auch Glenn kennen und den Rest der Familie Cameron. Aber auf der Insel, in die sie sich schnell verliebt, erwarten Viola noch andere Überraschungen und die Liebe.

Anfangs fand ich Violas Gedanken, dass sie vor ihrem 35. Geburtstag sterben würde, etwas merkwürdig. Eine Wahrsagerin hatte vor längerer Zeit mal eine entsprechende Bemerkung gemacht, die Viola so gedeutet hat, dass ihr dasselbe Schicksal blüht, wie anderen Frauen in ihrer Familie vorher. Doch im Verlauf der Geschichte erklärt sich, warum Viola so dachte.
In diesem dritten Teil lernen wir nun auch den dritten Bruder der Cameron Familie kennen. Er lebt in Halifax mit einem anderen Mann zusammen, arbeitet als Barista und versucht nebenbei seinen Traum zu erfüllen, einen Roman zu schreiben. Eine Bemerkung, die Skye über ihren Bruder macht, führt zu einem Missverständnis, das zu etlichen humorvollen Szenen führt, bis es aufgeklärt wird.

Glenn begleitet Viola vom Festland nach Whale Island und beide wohnen im Haus von Skye. So lernen sie sich schnell gut kennen und schließen Freundschaft. Sie sind beide sehr unterschiedlich wobei Viola diejenige ist, die schnell beginnt, sich zu verändern. Das liegt daran, dass sie nun Zukunftspläne machen kann, die sie bisher nie hatte. Da sie ja glaubte, nicht alt zu werden, hat sie weder eine Berufsausbildung gemacht noch ist sie jemals eine feste Liebesbeziehung eingegangen. Violas Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und sie stellt sich als empathische und liebenswerte Person heraus.
Aber auch Glenn beginnt sein Leben zu überdenken, denn er stellt fest, dass ihm seine Heimat doch sehr gefehlt hat und er eigentlich gerne wieder dort leben möchte. Auch bezüglich seines Romans gibt es Inspirationen und Einflüsse, die seine Sichtweise verändern.

Die Geschichte wird wechselnd aus Violas und Glenns Sicht erzählt und so kann man das Gefühlsleben und die Gedanken der beiden sehr gut verfolgen. Ich war gespannt, ob und wie die beiden zusammen finden und sich ihre Gefühle eingestehen würden. Wie zu erwarten, gibt es da etliche Hindernisse.

Daneben gibt es aber noch viel mehr zu erleben auf Whale Island.
Violas Familiengeschichte spielt eine wichtige Rolle und sorgt für Überraschungen, sehr spannende Entdeckungen und sehr berührende Momente.
Auch Skye, die lange Zeit mit einem Arzt ihrer Klinik zusammen war, hat sich endlich endgültig von ihm getrennt und erkennt, dass es da jemand anderen gibt, der ihre Liebe mehr verdient. So erleben wir nebenbei noch eine zweite Liebesgeschichte.

Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit dem Rest der sympathischen Cameron-Familie, den Eltern und den Brüdern Duncan und Aidan, die ihr Glück in den ersten beiden Teilen jeweils mit einer deutschen Frau gefunden haben. Und auch weitere bereits bekannte liebenswerte Figuren finden in diesem Teil ihren Platz und spielen ihre kleinen Nebenrollen.

Wunderbar wird auch wieder das Setting auf der kleinen Insel aufgegriffen und beschrieben. Ebenso spielt das Thema rund um die Wale, die vor der Insel leben und besonders geschützt werden, wieder eine Rolle. Dieses Thema hat mir in der gesamten Trilogie sehr gut gefallen, denn die Wale sind beeindruckende Tiere und ich sah sie förmlich vor meinem inneren Auge in die Wellen abtauchen und hörte ihre Gesänge.

„Sehnsucht nach Whale Island“ ist ein wunderschöner Abschluss dieser Trilogie. Der Roman konnte mich mit seinen Liebesgeschichten, Humor, einer spannenden Familiengeschichte und dem Zauber dieser kleinen Insel begeistern. Dieser herzerwärmende Wohlfühlroman ist eine Empfehlung wert, genau wie die gesamte Trilogie!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag; Originalausgabe Edition (13. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 528 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3453425715
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453425712 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B09KPT2WDQ
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag (13. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2554 KB  
 
 
 
 
 
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Von Miriam Covi außerdem gelesen und rezensiert:
Covi, Miriam - Sommer in Atlantikblau      
Covi, Miriam - Sommer unter Sternen      
Covi, Miriam - Träume in Meeresgrün    
Covi, Miriam - Sehnsucht in Aquamarin    

 

Montag, 28. November 2022

Wochenrückblick KW 47/2022

 

 
gelesen:
angefangen Ein Apfelbaum am Meer von Anne Barns
Ein Familien- und Liebesroman auf Juist  
 
angefangen Das Geheimnis des Mädchens von Emily Gunnis
Ein geheimnisvoller Roman über verschwundene Mädchen
 
gesehen:
ein bisschen Fußball, Ringlstetter 
 
gewesen:
einkaufen, bei mehreren Corona-Tests, im Krankenhaus bei meiner Mutter, im Büro 

gearbeitet:
4 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan: 
gelesen, wenig gebloggt, Wäsche und Post für meine Mutter erledigt, Haushaltskram, Advents-Deko
 
gekauft: 
ein Geburtstagsgeschenk für den Lieblingsmann 
 
eine neue Daunendecke fürs Bett 
 
ein großes Kerzenpaket für die Adventszeit 

geärgert:
Über die blöden Diskussionen im Zusammenhang mit der Fußball-WM in Katar. Diese Diskussionen hätte man vor vielen Jahren führen sollen, als die WM von der FIFA dorthin vergeben wurde und dann die Konsequenzen daraus ziehen. Jetzt ist es zu spät und die Spieler müssen es ausbaden. 

gefreut:
über ein neues Rezensionsexemplar
 
Ein Thriller über ein Geheimnis in der Vergangenheit  

geschlafen:
sehr unruhig und wie oft zu wenig 

gedacht:
Meine Adventszeit wird mal wieder weder ruhig noch besinnlich sondern stressig. 

gegessen:
Blumenkohlauflauf, Schnitzel mit Rosenkohl, Blumenkohl mit Schinken (Resteverwertung), Dampfnudeln mit Pflaumen, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut, Lasagne 

gebloggt:
viel zu wenig Zeit, daher leider nur zwei Beiträge:

gezwitscher:

 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 

Freitag, 25. November 2022

Freitags-Füller #474

 







  1. Heutzutage kann man sich leider kaum noch auf etwas oder jemanden verlassen.
     
  2. Corona wird von der Öffentlichkeit inzwischen weitestgehend igoniert und deswegen verhalte ich mich weiterhin so, wie in den letzten beiden Jahren auch. Kontakte und größere Menschenansammlungen meiden, überall Maske tragen, nur so kann ich mich schützen.
     
  3. Whats App nutze ich wegen des mangelnden Datenschutzes nur noch mit den Kontakten, die keine sicheren Messenger wie Signal oder Threema nutzen.
     
  4. Ich war schon einige Jahre nicht mehr im Theater. Und in absehbarer Zeit wird das auch kein Thema sein.
     
  5. Mein Adventskranz ist schon seit vielen Jahren ein künstlicher Kranz mit Gläschen darauf, wo man die Kerzen reinstellen kann.
     
  6. Im Moment fehlt mir leider die Zeit und auch die Ruhe für das ganze Wohlfühlprogramm.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Leseabend, morgen habe ich geplant, die Wäsche für meine Mutter zu erledigen und Sonntag möchte ich evtl. wieder ins Krankenhaus, falls ich irgendwo einen Test bekomme!
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes 1. Advents-Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Mittwoch, 23. November 2022

Das kleine Bücherdorf-Winterglitzern von Katharina Herzog [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Die junge Kunsthändlerin Vicky gerät durch Zufall an einen ungewöhnlichen Brief: Der 8-jährige Finlay aus Swinton-on-Sea in Schottland hat ihn an seine verstorbene Mutter geschrieben. Vicky ist berührt – aber auch neugierig, denn dem Brief liegt ein Foto bei, auf dem Finlay eine seltene Ausgabe von «Alice im Wunderland» in den Händen hält.

Vicky reist nach Swinton, wo Graham, der Vater des Jungen, ein Antiquariat führt, und wird prompt für die neue Aushilfsbuchhändlerin gehalten. Swinton ist ein ganz und gar außergewöhnlicher Ort. Ein uriges Dorf voller Buchläden und Bücherwürmer und dazu eine Schar mitunter sehr eigenwilliger Einwohnerinnen und Einwohner.

Unversehens gerät Vicky mitten in die Geschichte um Finlay, seinen Vater Graham – einen attraktiven Buchhändler und Witwer – und ein sehr wertvolles Buch. Doch sie hat auch etwas zu verbergen: dass sie mit einem Auftrag angereist ist, der ihre zarten Freundschaftsbande in Swinton zu zerreißen droht ... 
(Kurzbeschreibung lt. Rowohlt Verlag)
 

Weitere Teile der Reihe:
2. Das kleine Bücherdorf - Frühlingsfunkeln (erscheint am 14.02.2023)


Die Autorin:
Katharina Herzog ist die deutsche Autorin für Liebesromane mit Fernweh-Garantie. Sie liebt es, ihre Leser an Sehnsuchtsorte wie Amrum, die Amalfiküste, Juist und New York zu entführen und diese Schauplätze auch selbst zu bereisen. Mit ihren Romanen schrieb sie sich nicht nur in die Herzen ihrer Leser, sondern eroberte auch die Bestsellerlisten. Katharina Herzog lebt mit ihrer Familie, Pferd und Hund bei München und plant schon ihre nächste Reise.  
(Quelle: Rowohlt Verlag)


Meine Meinung:
Vicky ist Kunsthändlerin und arbeitet im Auktionshaus ihres Vaters, demgegenüber sie sich ständig beweisen muss. Eines Tages kommt sie zufällig in den Besitz eines Luftballons, an dem ein Brief hängt, den der 8-jährige Finlay an seine verstorbene Mutter schrieb. Dem Brief liegt ein Bild bei, auf dem im Hintergrund eine seltene und alte Erstausgabe des Buchs „Alice im Wunderland“ zu sehen ist. Vickys Vater beauftragt sie, nach Schottland zu fliegen und dieses Buch zu beschaffen, das es im Verkauf bei einer Auktion eine Menge Geld einbringen wird. Wenn sie das schafft, erhält sie endlich die erhoffte Beförderung im Unternehmen.
Und so kommt Vicky nach Swinton-on-Sea, einem kleinen Bücherdorf in Schottland. Als sie versucht Kontakt aufzunehmen, wird sie im Antiquariat von Graham, dem Vater von Finley, aufgrund eines Missverständnisses für die neue Aushilfe gehalten. Sie nimmt den Job an und hofft so, an das Buch kommen zu können. Dass sich ihr Leben völlig verändern wird, ahnt sie da noch nicht.

Katharina Herzog hat für ihr kleines, fiktives Bücherdorf das reale Wigtown in Schottland zum Vorbild genommen. In diesem kleinen Dorf gibt es viele Buchhandlungen aber auch Geschenkeläden, eine Galerie und viele liebenswerte und büchervernarrte Einwohner.
Und so begleiten wir Vicky nach Schottland in dieses Bücherdorf und erleben, wie sie sich in einer kleinen Pension einmietet.
Durch das Missverständnis kommt sie dem kleinen Finley und seinem Vater Graham, der Witwer ist, schnell näher. Und genau so schnell erfährt sie, welche Rolle diese alte Ausgabe von „Alice im Wunderland“ für die beiden spielt. Das Buch hat für sie weniger materiellen aber einen sehr hohen emotionalen Wert. Vicky wird klar, dass es schwierig werden wird, Graham davon zu überzeugen, ihr das Buch zu verkaufen.
Aus der geplanten eintägigen Geschäftsreise wird ein längerer Aufenthalt und Vicky beginnt sich in dem kleinen Dorf wohlzufühlen.
Trotz der Ungeduld ihres Vaters, der ihr immer wieder Nachrichten schickt, bleibt sie vor Ort und arbeitet als Buchhändlerin.
Da sie Graham den wahren Grund ihrer Anwesenheit verschwiegen hat, wird es für Vicky immer schwieriger ihre Lüge aufrecht zu erhalten, besonders weil sie beginnt, Gefühle für Graham und den kleinen Finlay zu entwickeln. Dabei stellt sie aber auch fest, dass das Leben dort in Schottland viel entspannter und harmonischer ist als ihr eigentliches Leben, in dem sie ständig unter Druck steht. Sie gibt ihre Versuche auf, an das Buch zu gelangen und überdenkt stattdessen ihr Leben und ihre Zukunft. Ihr wird klar, was sie wirklich will.

Die Geschichte steckt voller Emotionen, die nicht nur die Liebesbeziehung betreffen.
Auch Graham wird von vielen Gefühlen geplagt, denn er steckt noch in der Trauer um seine verstorbene Frau Patricia, deren Buchladen er weiterführt und deren Buch er zu vollenden versucht. Aber als er Vicky kennenlernt, stellt er fest, dass er auch noch andere Gefühle haben kann.
Der kleine Finlay ist ein liebenswerter Junge, der seine Mutter sehr vermisst und sich zu Weihnachten nichts mehr wünscht, als einen Zauberkasten und dass seine Mutter seinen Brief beantwortet. Als er Vicky kennenlernt, kann er sich vorstellen, dass sie seine neue Mutter werden könnte.

Es ist allerhand los in Swinton, denn die Vorweihnachtszeit beginnt und so bekommt der Roman durch Schlittenfahrten, Weihnachtsmarkt und andere weihnachtliche Traditionen auch vorweihnachtliche Stimmung.
Das Setting in dem kleinen Bücherdorf ist wirklich bezaubernd und hat mich schnell gefangen genommen. Ich habe mir sogar schon überlegt, das „echte“ Bücherdorf in Schottland einmal zu besuchen.
Die Bewohner sind allesamt besonders und auch liebenswert und charmant. Dort kann man sich lesend sehr wohlfühlen. Einige der Bewohner lernt man schon etwas näher kennen und sie werden sicherlich in den folgenden Bänden eine Rolle spielen, da es sich hier um den Auftakt zu einer Reihe handelt.

Die Handlung bietet vielfältige Emotionen und konnte mich besonders im Hinblick auf den kleinen Finlay und Vickys Entwicklung und Veränderung auch berühren. Es gibt kleine Twists, Überraschungen und auch Geheimnisse, die sicherlich in den folgenden Teilen noch gelüftet werden. Einiges ist sicher etwas vorhersehbar, aber das hat mein Lesevergnügen nicht verdorben.

„Winterglitzern“ ist ein wunderbarer, romantischer, berührender und unterhaltsamer Vorweihnachtsroman, der mich mit ernsten, traurigen und auch humorvollen Momenten überzeugt hat. Eine schöne winterliche und vorweihnachtliche Atmosphäre, liebenswerte Figuren, viele Buchthemen und eine durchaus spannende Handlung machen den Roman zur perfekten Lektüre für kuschelige Lesestunden.
Das zauberhafte kleine Bücherdorf ist auf jeden Fall weitere Besuche wert, auf die ich mich schon sehr freue!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!











 
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch; 1. Edition (18. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 352 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3499009455 
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B09XTL4HW6
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt E-Book; 1. Edition (1. Oktober 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 3461 KB  
 
 
 
 
 
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Von Katharina Herzog außerdem gelesen und rezensiert:
Herzog, Katharina - Zwischen dir und mir das Meer   
Herzog, Katharina - Wie Träume im Sommerwind    
 

Montag, 21. November 2022

Wochenrückblick KW 46/2022

 

 
gelesen:
ausgelesen Sehnsucht nach Whale Island von Miriam Covi
Der dritte und letzte Teil der Whale Island-Reihe war ein schöner Abschluss
 
durchgelesen Mütter hat man nie genug von Monika Maifeld
Ein Roman über die Suche einer Frau nach ihren Wurzeln 

durchgelesen Die Haushälterin von Joy Fielding
Ein Spannungsroman mit Psychothriller-Elementen
 
angefangen Ein Apfelbaum am Meer von Anne Barns
Ein Familien- und Liebesroman auf Juist
 
gesehen:
Die Millionenshow, Tatort, Wer wird Millionär Promi-Special, Wetten dass ... ? 
 
gewesen:
einkaufen, beim Corona-Test, bei meiner Mutter im Krankenhaus 

gearbeitet:
5 Tage im Home Office
 
getan: 
gelesen, gebloggt, eingekauft, Wäsche gewaschen, Betten bezogen, Krankenhauskoffer für meine Mutter gepackt, Krankenhausbesuch

gesorgt:
um meine Mutter, die nun in einem anderen Krankenhaus am Donnerstag operiert wurde und ein neues Schultergelenk bekommen hat. Glücklicherweise hat sie die OP gut überstanden.
 
gekauft: 
ein neues Seniorenhandy für meine Mutter, da ihr bisheriges im Krankenhaus runter gefallen und nicht mehr brauchbar ist. 

geärgert:
über die viele Bürokratie bei einer Krankenhauseinweisung 

gefreut:
über eine Anerkennung in Form einer Geldprämie für meine dienstlichen Leistungen
 
über die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Ärzte und des Pflegepersonals im Krankenhaus. Es war wirklich gut, dass meine Mutter woanders hingegangen ist.  

geschlafen:
sehr unruhig und viel zu wenig 

gedacht:
Wie gut, dass meine Mutter in diesem Krankenhaus so gut aufgehoben ist und dort auch die Reha machen kann. 

gegessen:
Frikadellen mit Möhren, Zwiebelsuppe und Käseplatte, Currywurst mit Pommes, Reibekuchen mit Apfelmus, Tortellini mit Ricotta, Käsespätzle, Gulasch mit Nudeln 

gebloggt:

gezwitscher:

 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 

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