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Mittwoch, 11. Mai 2022

Das Glück kommt in Wellen von Gabriella Engelmann [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
In Lütteby, der märchenhaft schönen Kleinstadt an der Nordsee, stehen große Entscheidungen an: Soll Lina Hansens beste Freundin, Pastorin Sinje, endlich ihren Verlobten Gunnar heiraten und eine Familie gründen, obwohl sie sich noch nicht bereit fühlt? Was wird aus der Spukvilla am Waldrand, die Sinje gerne zum Pastorat umbauen würde, die Grotersums skrupelloser Bürgermeister Falk van Hove sich aber unter den Nagel reißen will, um ein Golfhotel daraus zu machen? Auch bei Lina und ihrem Vorgesetzten Jonas Carstensen läuft nicht alles wie erhofft – Lina bekommt bei seinem Anblick Herzklopfen, und auch Jonas fühlt sich zu ihr hingezogen. Aber die Hinweise verdichten sich, dass er gemeinsame Sache mit Falk van Hove macht. Schlaflose Nächte bescheren Lina auch die Nachforschungen, die sie anstellt, um endlich ihre Mutter Florence zu finden. Warum ist sie verschwunden und hat Lina als Säugling bei Oma Henrikje gelassen? Warum hat sie nie ein Lebenszeichen gesendet? Zum Glück hat Oma Henrikje immer einen weisen Rat zur Hand: Die Zukunft macht, was sie will, besser du vertraust ihr und stemmst dich nicht gegen sie.  
(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)
 

weitere Teile:
3. Das Wunder küsst uns bei Nacht (erscheint am 01.09.2022)
 
 
Die Autorin:
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Autorin von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern. Seit sie zum ersten Mal an der Nordsee war, träumt sie von einem eigenen Häuschen am Deich, mit einem Garten voller Wildrosen und knorrigen Apfelbäumen.
(Quelle: Knaur Verlag)
 
 
Meine Meinung:
So zauberhaft der kleine Ort Lütteby und seine Bewohner auch sind, Linas Leben ist gerade so gar nicht zauberhaft.
Sie hatte entdeckt, dass ihre Großmutter etwas vor ihr verschwiegen hat, was das Verschwinden von Linas Mutter Florence betrifft.
Auch ihr Chef Jonas, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt, scheint etwas vor ihr zu verbergen und gemeinsame Sache mit dem skrupellosen, geldgierigen Bürgermeister von Grotersum zu machen.
Linas beste Freundin Sinje quält sich immer noch mit Zweifeln, ob sie nun ihre Jugendliebe Gunnar heiraten soll und grübelt über den geheimnisvollen Liebesbriefe-Schreiber nach.
Dann stirbt plötzlich ein Bewohner Lüttebys, der vielen sehr nahe gestanden hat und plötzlich gerät alles andere erst mal in den Hintergrund.

Es war so schön, zurück zu sein in Lütteby und die Geschichte um Lina, Sinje und die anderen netten Menschen dort weiter zu erleben. Die Handlung schließt nahtlos am ersten Teil an, der ja mit einem gewaltigen Cliffhanger endete.
Neben Lina und Sinje haben auch andere Bewohner Lüttebys Sorgen und Probleme und wie man es schon im ersten Teil erleben durfte, halten alle zusammen und sind füreinander da.
Linas Großmutter Henrikje ist mit der Witwe des plötzlich Verstorbenen befreundet und steht dieser bei.
Amelie, die Inhaberin des kleinen Cafés, hat existenzielle Sorgen und Linas eigentlicher Chef Thorsten bricht seine Reha ab und erscheint plötzlich wieder im Büro, allerdings wie verwandelt.

Schnell war ich wieder in der Handlung gefangen, denn es geschieht ja so einiges. Die Handlungsfäden aus dem ersten Teil werden alle gekonnt und gut weitergeführt und Neues kommt dazu.
Der für mich wichtigste Teil der Handlung ist natürlich das Geheimnis um Linas verschwundene Mutter Florence. Es kommt dann doch zu einer Aussprache zwischen ihr und ihrer Großmutter und Lina erfährt einiges. Doch sie stellt auch fest, dass neben ihrer Großmutter offenbar auch andere in Lütteby all die Jahre mehr wussten als sie selbst. Damit muss sie sich dann erst mal auseinandersetzen.
Auch mit Jonas führt sie ein aufschlussreiches Gespräch, aber ob die beiden eine Chance haben, muss sich noch zeigen.

Nebenher gibt es noch eine weitere Geschichte, die Ereignisse im Winter vor 48 Jahren bis zum Sommer vor 36 Jahren erzählt. Ein kleines Mädchen möchte Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen See, bricht ein und wird von einem Jungen gerettet. Das war nett erzählt und ich ahnte schnell, wer das kleine Mädchen sein könnte.

Es gibt viele schöne und auch traurige Momente in der Geschichte und auch der Humor kommt an einigen Stellen nicht zu kurz.
Ein bisschen schade fand ich, dass es nicht mehr Interaktion zwischen Lina und Jonas gab. Die beiden haben ein paar romantische Momente, die auch wirklich schön an zauberhaften Orten in Szene gesetzt sind, aber so richtig entwickelt sich die Beziehung nicht weiter.
Auch die Nebenhandlungen um Amelie und Sinje hätte man etwas ausführlicher schildern können.

Trotz der kleinen Kritikpunkte hat mich aber dieser zweite Teil der Lütteby-Reihe gut unterhalten. Das Lesen hat Freude gemacht, da es auch diesmal eine schöne Wohlfühlatmosphäre gab und außerdem noch einige kluge Lebensweisheiten eingeflossen sind. Ich freue mich auf den 3. Teil, der dann sicherlich alle noch offenen Fragen beantworten und die Handlungsfäden zum Abschluss bringen wird.


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB; 1. Edition (2. Mai 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 272 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426526220
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426526224  




 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B09KXBK132
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur eBook; 1. Edition (2. Mai 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1934 KB






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Von Gabriella Engelmann außerdem gelesen und rezensiert:
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