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Freitag, 4. April 2025

Der Duft von Kuchen und Meer von Anne Barns [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag



Zum Inhalt:
Ein Haus auf Amrum! Und das will Oma Undine ihr schenken? Maren kann ihr Glück kaum fassen. Seit ihr Lebensgefährte vor vier Jahren starb, hat die alleinerziehende Mutter es nicht leicht. Und jetzt tun sich plötzlich ungeahnte Möglichkeiten auf. Mit ihrer sechsjährigen Tochter reist die Konditorin auf die bezaubernde Nordseeinsel. Das Reetdachhaus gleich hinter den Dünen begeistert die beiden sofort. Als sie im Gartenschuppen auf einen wunderschönen verstaubten Backtisch stoßen, haben Maren und Leni schon den Duft von Vanille und Butter in der Nase. Doch dann macht Omas Bruder Ocke ihnen klar, dass sie auf Amrum nicht erwünscht sind. Maren möchte die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht bringen. Warum hat Oma Undine damals Hals über Kopf die Insel verlassen und ist nie zurückgekehrt? Bei der Suche nach Antworten lernt Maren neben ihrer neuen Verwandtschaft auch den Insulaner Mattes kennen.
Kann die Insel ein Neuanfang sein? Für ihre Tochter, für sie selbst – und für ihr Herz, das sich mit jedem Atemzug, mit jedem Blick auf Wasser und Horizont weiter öffnet?  
(Kurzbeschreibung lt. Rowohlt Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Anne Barns ist das Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Für ihre Leidenschaft hat sie den Lehrerinnenberuf gegen das Schreiben eingetauscht. Ihre Wohlfühlromane, die am Meer spielen (u.a. «Apfelkuchen am Meer») sind Bestseller. Die Küste ist ihr zweites Zuhause. Wann immer es möglich ist, zieht es sie nach Amrum, Rügen oder andere Orte am Meer - um aufzutanken, die Seele baumeln zu lassen oder um zu schreiben.
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Maren ist seit vier Jahren alleinerziehende Mutter der kleinen 6-jährigen Tochter Leni. Ihre Oma Undine, Anfang 70, unterstützt sie so gut sie kann, denn Maren arbeitet als Konditorin in einem Café.
Eines Tages eröffnet Oma Undine ihr, dass sie ein Haus auf Amrum besitzt, woher sie ursprünglich auch stammt.
Die derzeitige Bewohnerin wird ausziehen und Oma Undine möchte Maren das Haus überschreiben. Maren soll selbst entscheiden, was sie damit macht, vermieten oder verkaufen. Maren wusste nichts über die familiäre Vergangenheit ihrer Oma, geschweige denn, dass sie auf Amrum noch ein Haus besitzt, daher ist die Überraschung für sie groß.
Damit sie sich ein Bild machen kann, um eine Entscheidung zu treffen, nimmt sie spontan Urlaub und reist mit ihrer kleinen Leni nach Amrum.
Dort trifft sie auf Tante Gesche, die derzeit im Haus lebt und auch Oma Undines Bruder Ocke. Maren taucht ein in Oma Undines Vergangenheit, lernt ihre Familie und auch die Insel Amrum kennen. Und dann ist da auch noch der nette Insulaner Mattes. Was hält Amrum für Maren und Leni noch bereit?

Aus früheren Romanen kannte ich bereits Anne Barns schönen Schreibstil, der lebendig und bildgewaltig ist. Und so beschreibt sie auch hier die Insel, die Dünen, die Strände und auch das hübsche Reetdachhaus gleich hinter den Dünen so anschaulich und schön, dass ich förmlich mit Maren und Leni über die Insel gestreift bin und mich fühlte, als sei ich dabei.
Es war spannend mit Maren in die Familiengeschichte ihrer Oma Undine einzutauchen. Es stellt sich heraus, dass diese die Insel und ihre Familie als junge Frau nach einem Streit verlassen hat und nie zurückgekehrt ist. Aus diesem Grund hat sie auch nie etwas darüber erzählt, so dass weder Maren noch deren Mutter etwas davon wussten.
Maren lernt Tante Gesche und auch den Bruder ihrer Oma kennen und erfährt so nach und nach einiges über die Vergangenheit und den Streit zwischen den Geschwistern, den Maren gerne beilegen möchte.
Es gibt auch ein paar Rückblicke in die Vergangenheit, die weitere Informationen über die Familiengeschichte geben.
Durch einen alten Backtisch, der im Schuppen beim Reetdachhaus steht, erfährt Maren, dass ihre Uroma Hedwig auch Konditorin war und woher ihre eigene Leidenschaft fürs Backen kommen mag.

Ich bin gerne mit Maren und Leni über Amrum gestreift bzw. geradelt und habe wie die beiden schöne Orte auf der Insel kennengelernt. Es war richtig schön zu erleben, wie der Aufenthalt auf der Insel in Maren etwas bewegt und sie beginnt, sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Sie träumt schon lange von einem eigenen Café und das Haus auf Amrum eröffnet ihr nun neue Möglichkeiten.
Mutter und Tochter erkunden nicht nur die Insel sondern das Leben der Insulaner und beginnen begeistert Öömrang zu lernen, das Amrumer Friesisch. Die Begegnung mit dem Insulaner Mattes entwickelt sich zunächst freundschaftlich, doch es ist schnell erkennbar, dass daraus mehr werden könnte.
Ich war sehr gespannt, ob Maren und Leni eine Zukunft auf Amrum haben könnten.

Wie häufig bei den Romanen von Anne Barns geht es auch in diesem Buch oft um gebackene Leckereien. Hier werden Windbeutel und Kekse gebacken und dazu gibt es am Ende des Buches die passenden Rezepte.

„Der Duft von Kuchen und Meer“ ist ein schöner Ausflug auf die Insel Amrum. Ein tolles Insel-Setting, liebenswerte Figuren und eine geheimnisvolle Familiengeschichte bilden gemeinsam mit gebackenen Leckereien eine schöne Mischung. Ich habe diesen kulinarischen Wohlfühlroman gerne gelesen!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch; 1. Edition (11. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 368 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3499016435
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499016431 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DK62VSQQ
Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt E-Book; 1. Edition (1. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 7.1 MB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 
 
Von Anne Barns / Andrea Russo außerdem gelesen und rezensiert:
Barns, Anne - Apfelkuchen am Meer    
Barns, Anne - Drei Schwestern am Meer     
Barns, Anne - Honigduft und Meeresbrise     
Barns, Anne - Bratapfel am Meer     
Barns, Anne - Kirschkuchen am Meer     
Barns, Anne - Eisblumenwinter     
Barns, Anne - Bernsteinsommer     
Barns, Anne - Ein Apfelbaum am Meer     
Barns, Anne / Oswald, Susanne - Ostfriesenglück 
Russo, Andrea - Spätsommerfreundinnen       
 
 
 

Dienstag, 1. April 2025

Lesestatistik März 2025

Der März begann für mich mit ein paar freien Tagen über Karneval. Das hat mal gut getan, ein verlängertes, freies Wochenende zu haben.
Geärgert habe ich mich mächtig über unsere Stadtverwaltung.
Wir Bloggerinnen und Blogger und andere Webseitenbetreiber werden mit Datenschutzvorschriften genervt und schikaniert.
Aber eine Stadtverwaltung hat es nicht nötig, sich an die Vorschriften zu halten. Ich hatte ein Auskunftsverlangen nach Art. 15 DSGVO im Zusammenhang mit meinem Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderung gestellt. Ich wollte nur bestimmte Daten in Form von Kopien aus meiner Akte.
Die Hinhaltetaktik des Amtes war wirklich unglaublich, jede Frist wurde bis auf den letzten Tag ausgereizt und es hat tatsächlich vom 25.01. bis 21.03. gedauert, bis ich die verlangten Kopien hatte. Eigentlich sind solche Auskünfte unmittelbar, also umgehend, allerspätestens aber nach einem Monat zu beantworten.
Die noch laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst ärgern mich auch. Die Arbeitgeber haben kein Angebot vorgelegt und der Vorschlag der Schlichtungskommission ist so lächerlich, dass wir wohl erneut über den Tisch gezogen werden. So werden wir nie neue Mitarbeitende einstellen können, wenn sich an den Gehältern nicht mal was nach oben bewegt.
Ansonsten war im März nichts los, nur die üblichen Besuche bei Ärzten, bei meiner Mutter im Seniorenheim und beim Friseur. 
 
Daneben habe ich aber immerhin 6 Bücher mit insgesamt 2.544 Seiten geschafft. Damit bin ich so einigermaßen zufrieden. 
Gefallen haben sie mir alle gut und die Auswahl war wieder gelungen. Dreimal konnte ich volle fünf Sterne vergeben und dreimal waren es vier Sterne.
Der neue Thriller von Sabine Thiesler hat wieder zu alter Klasse zurück gefunden und der Psychothriller von Nicola Sanders hat mich auch begeistert. Der Auftakt zur neuen Reihe von Manuela Inusa war ebenfalls toll und vielversprechend.
Mit den Rezensionen bin ich zwar immer noch nicht ganz auf dem Laufenden aber immerhin ein gutes Stück weitergekommen. Aus dem März fehlen nur noch zwei und dann wird es noch ein paar weitere geben, zu Büchern, die ich schon vor längerer Zeit gelesen habe, die aber keine Rezensionsexemplare waren.
 
Jetzt freue ich mich auf den April, der mir ein Fest und einen Kurzurlaub über Ostern bringen wird.
 
Das ist der Stand meiner literarischen Lesereise 2025
 
   


Und hier sind meine Leseerfolge aus dem März:
 






  1. Sabine Thiesler - Leb wohl, Schwester
    624 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  2. Nicola Sanders - Don't let her stay
    320 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  3. Gabriella Engelmann - Die Bücherfrauen von Listland-Der Gesang der Seeschwalben
    352 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  4. Anne Barns - Der Duft von Kuchen und Meer
    368 Seiten
    ⭐⭐⭐⭐ 
  5. Manuela Inusa - Blumenmeere
    448 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  6. Lucy Clarke - The Surf House
    432 Seiten ⭐⭐⭐⭐


Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 6
gelesene Seiten: 2.544
Ø gelesene Seiten je Tag: 82,1
 
 
Jahresstatistik: 
gelesene Bücher: 16
gelesene Seiten: 6.528
Ø gelesene Seiten je Monat: ‭2.176
Ø gelesene Seiten je Tag: 72,5
 
 
Ein Klick auf die Cover führt zur Buchbeschreibung bei Amazon * und der Klick auf den Buchtitel führt zu meiner Rezension, falls schon vorhanden.  
 
 

Montag, 31. März 2025

Blumenmeere von Manuela Inusa [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag



Zum Inhalt:
Iris ist glücklich. Als Künstlerin hat sie in Boston eine gewisse Berühmtheit erlangt, sie lebt mit ihrer großen Liebe Tristan zusammen und hat mit Mia die beste Freundin an ihrer Seite, die sie sich nur wünschen kann.

Und dann zerbricht Iris‘ Glück in tausend Scherben, als sie mit einem Schlag beide Menschen verliert, die sie am meisten geliebt hat. Iris wird von Trauer und Schuldgefühlen überwältigt. Sie sucht Zuflucht bei ihrer geliebten Grandma June auf Martha's Vineyard, wo sie neuen Lebensmut findet. Ob der magische Ort mit den weiten Stränden und sanften Wellen dafür sorgen wird, dass sie sich irgendwann auch der Liebe wieder öffnen kann?
(Kurzbeschreibung lt. Heyne Verlag)
 
 
weitere Teile der Reihe:
2. Seesternnächte * (erscheint am 10.09.2025)
3. Leuchtturmtänze * (erscheint am 11.03.2026)
4. Muschelzauber * (erscheint am 16.09.2026) 
 
 
 
Die Autorin:
Manuela Inusa wollte schon als Kind Autorin werden. Mit Ende zwanzig beschloss die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Nach einigen Publikationen gelang ihr 2017 der Durchbruch: Die »Valerie Lane«-Reihe eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste im Sturm. Mit den »Kalifornischen Träumen« und »Lake Paradise« folgten weitere Bestsellerreihen. Die »Coastlines«-Reihe, in der sie ihre Leser*innen an idyllische Orte an der US-Ostküste entführt, ist Manuela Inusas erste Reihe im Heyne Verlag. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg und schreibt am liebsten bei Musik, Tee und Kerzenlicht. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
(Quelle: Heyne Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Nachdem ihre Mutter sie verlassen hatte wuchsen Iris und ihre Schwester Violet bei ihrer Grandma June auf, die einen Blumenladen betrieben und den beiden alles über Blumen beigebracht hat. Iris zeichnete jedoch immer viel lieber die Blumen als Sträuße zu binden und hatte den Wunsch, Künstlerin zu werden.
In der Schule lernte sie Mia kennen, die neu an die Schule kam. Die beiden Mädchen wurden beste Freundinnen bis heute.
Grandma June hat ihren Blumenladen inzwischen aufgegeben und sich auf der Insel Martha’s Vineyard zur Ruhe gesetzt.
Iris ist inzwischen eine schon recht bekannte Künstlerin, erlebt ihre erste Vernissage mit ihrer Bilderreihe „Blumenmädchen“ und kann mittlerweile von ihrer Kunst annähernd leben.
Glücklich lebt sie mir ihrem Tristan zusammen und ihre beste Freundin Mia ist auch immer noch ein wichtiger Teil ihres Lebens und gehört eigentlich fast zur Familie.
Alles könnte so schön sein, doch dann schlägt das Schicksal zu.
Iris Leben liegt von einem Moment auf den anderen in Scherben und ein tragisches Ereignis sorgt dafür, dass sie auf einen Schlag zwei der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verliert.
Dazu wird sie von schlimmen Schuldgefühlen geplagt und versinkt in Trauer. Auch ihre Schwester schafft es nicht, sie komplett aufzufangen, so dass Iris sich dazu entschließt, zu ihrer geliebten Grandma June nach Martha’s Vineyard zu reisen. Grandma June fängt sie auf und umsorgt sie mit ihrer Liebe und Wärme, um Iris zurück ins Leben zu führen.

Manuela Inusa erzählt hier sehr einfühlsam die Geschichte von Iris, deren Leben auf tragische Weise aus den Fugen gerät.
Iris ist eine tolle und facettenreiche Figur, die mir von Anfang an gefallen hat und sympathisch war. Der Prolog erzählt, wie sie als 11-jähriges Mädchen in der Schule ein bisschen die Außenseiterin war und dort Mia kennenlernte, die neu an die Schule kam und gehänselt wurde. Iris stand Mia bei und die beiden wurden beste Freundinnen. Diese Freundschaft hielt bis ins Erwachsenenleben.
Die Ereignisse, die Iris Leben und sie selbst völlig verändern, sind besonders schlimm und tragisch. So konnte ich Iris Gefühlsleben, ihre Trauer, Schuldgefühle und Selbstzweifel gut verstehen.
Diese Achterbahn der Gefühle war sehr emotional und führt Iris schließlich auf die schöne Insel Martha’s Vineyard, wo ihre geliebte Grandma June jetzt lebt.

Das Setting dort auf dieser Insel war gut gewählt. Schöne Natur, Sonnenschein, lange Strände und das Meer sind alles Dinge, die Iris dabei helfen, zurück ins Leben zu finden.
Die Entwicklung die Iris im Laufe der Zeit dort durchmacht bzw. wie sie sich ganz langsam schrittweise aus ihrer Krise rauskämpft und wieder Lebensmut bekommt, war für mich sehr gefühlvoll und glaubhaft beschrieben.
Dabei lernt sie nette Menschen kennen und schafft es ganz langsam auch wieder Vertrauen zu finden.

Manuela Inusa hat sich seit ihrem letzten Roman, in dem sie die wahre Geschichte ihrer Großeltern erzählte, aus meiner Sicht schriftstellerisch weiterentwickelt. Sie hat eine gefühlvolle Geschichte mit ernsten Themen wie Verlust, Schuld, Betrug und Trauer sehr einfühlsam und mit Tiefgang erzählt und schöne Botschaften vermittelt, die Hoffnung und Mut machen.

„Blumenmeere“ ist der wunderbare Auftakt zur neuen Coastlines Reihe. Neben der Ernsthaftigkeit der Themen verschafft das schöne Setting eine gewisse Leichtigkeit und macht die gesamte Geschichte zu einem Wohlfühlroman, der große Lust auf die weiteren Teile der Reihe macht!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerporal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag; Originalausgabe Edition (12. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3453442385
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453442382

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DLP3LMWC
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag (1. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 4.6 MB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 
 
Von Manuela Inusa außerdem gelesen und rezensiert:
Inusa, Manuela - Das Weihnachtswunder von Chicago   
Inusa, Manuela - Auch donnerstags geschehen Wunder    
Inusa, Manuela - Der kleine Teeladen zum Glück (Valerie Lane Teil 1)
Inusa, Manuela - Die Chocolaterie der Träume (Valerie Lane Teil 2) 
Inusa, Manuela - Der zauberhafte Trödelladen (Valerie Lane Teil 3) 
Inusa, Manuela - Das wunderbare Wollparadies (Valerie Lane Teil 4) 
Inusa, Manuela - Der fabelhafte Geschenkeladen (Valerie Lane Teil 5) 
Inusa, Manuela - Die kleine Straße der großen Herzen (Valerie Lane Teil 6) 
Inusa, Manuela - Wintervanille (Kalifornische Träume 1) 
Inusa, Manuela - Orangenträume (Kalifornische Träume 2) 
Inusa, Manuela - Mandelglück (Kalifornische Träume 3)  
Inusa, Manuela - Erdbeerversprechen (Kalifornische Träume 4) 
Inusa, Manuela - Walnusswünsche (Kalifornische Träume 5) 
Inusa, Manuela - Blaubeerjahre (Kalifornische Träume 6) 
Inusa, Manuela - Hortensientage    
 
 

Wochenrückblick KW 13/2025

 


 
gelesen:
beendet Blumenmeere von Manuela Inusa
Der Auftakt zur Coastlines-Reihe spielt auf der kleinen Insel Martha's Vineyard in Massachusetts 
 
angefangen The Surf House von Lucy Clarke
Ein Krimi in der Surfer-Szene in Marokko

gesehen:
Wer wird Millionär, Das 1 % Quiz, Let's Dance, Der Quiz Champion, Wer stiehlt mir die Show

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
4 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan:
gearbeitet, meine Mutter besucht, eingekauft, gelesen, gebloggt, rezensiert, Wäsche gewaschen, kleinen Spaziergang gemacht
 
geärgert:
Vor 6 Jahren wurde eigentlich bei der EU beschlossen, die dämliche Sommerzeit abzuschaffen. Passiert ist bis heute nichts und wir Menschen werden weiterhin mit diesem unnützen Eingriff in die Natur gequält und schikaniert. Wieder ein Beispiel, wie egal wir den Politikern sind.
Für mich beginnen die schlimmsten Wochen des Jahres, bis sich mein Körper so einigermaßen daran gewöhnt hat. Ganz klappt das nie. 

gefreut:
über neue Bücher
 
Der zweite Antiquitätenkrimi von Waldi aus "Bares für Rares" 
 
Der neue Sommerroman der Autorin 

geschlafen:
wieder mal sehr schlecht mit vielen Wachphasen

gedacht:
Der Schlichtungsvorschlag bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst ist eine Verar... und Demütigung für alle Mitarbeitenden!
Wir werden wohl wieder über den Tisch gezogen werden. Aber was erwartet man auch, wenn der Vorsitzende der Schlichtungskommission ein ehemaliger Ministerpräsident der C*U ist. 

gegessen:
bunter Salat mit Thunfisch, Schweinefilet mit Rösti, Spaghetti Bolognese, Kartoffelsalat mit Würstchen, Reibekuchen mit Apfelmus, gebackener Blumenkohl, kleines Schnitzel mit Spargel

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Samstag, 29. März 2025

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben von Gabriella Engelmann [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna reist für das Schreiben eines Beitrags über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen an den abgelegenen Lister Ellenbogen. Im reetgedeckten Haus der alten Dame trifft Anna allerdings nur deren Tochter Elisa an. Als ein heftiges Gewitter die antiquarischen Buchschätze bedroht, die Fenja auf dem Dachboden hortet, packen die Frauen gemeinsam an. Dabei fällt Anna ein alter Gedichtband in die Hände, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine silberne Dose dient. Ehe sie es sich versieht, wird Anna mit Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, die bis in die Gegenwart reichen. Denn Fenja hatte eine Schwester, die von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand - genau wie Fenja jetzt … 
(Kurzbescheibung lt. Knaur Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde. 
(Quelle: Knaur Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Die Journalistin und Podcasterin Anna reist nach Sylt, genauer an den Lister Ellenbogen, um dort die 85-jährige Fenja Lorenzen zu treffen. Sie hatte Fenja, die Bücherfrau, zuvor bereits für ihren Podcast interviewt und möchte nun deren Biografie schreiben, denn Anna ist auch Sachbuchautorin. In dem alten Reetdachhaus trifft Anna aber nur Fenjas Tochter Elisa an, die keine Ahnung hat, wohin ihre Mutter verschwunden ist. Als ein Unwetter den Regen durch das alte Reetdach auf den Dachboden treibt, sind die von Fenja dort gelagerten Bücherschätze in Gefahr.
Anna und Elisa retten die Bücher soweit es möglich ist und finden in einem Versteck einen alten Gedichtband, der als Versteck für ein silbernes Döschen sowie einen Samtbeutel dient. Die Gegenstände werfen Fragen auf, Fenja bleibt verschwunden und ist nicht erreichbar. Anna beginnt zu recherchieren und wird mit Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert.

Der Roman ist der Auftakt zu einer Sylt-Dilogie über die Bücherfrauen von Listland.
Neben der aktuellen Handlung in der Gegenwart treffen wir im zweiten Handlungsstrang in der Vergangenheit im Jahr 1937 auf Fenjas Mutter Lene, die mit ihren Eltern im Reetdachhaus in Listland lebt. Dort erleben wir, wie diese sich als junges Mädchen in Marten verliebt, der dann plötzlich von einem Tag auf den anderen abreist und verschwindet. Aufgrund des zeitlichen Rahmens konnte ich mir leicht denken, was der Grund dafür war.
Der Handlungsstrang in der Vergangenheit hat mich sehr gefesselt, denn ich erlebe, wie Lene später heiratet, Fenja und ihre ältere Schwester Martje geboren werden aber auch Lügen und Intrigen, die die Familie zerreißen. Der Handlungsstrang zieht sich durch die Kriegszeit bis 1945. Man spürt deutlich, dass die Autorin hier sehr gründlich die historische Zeit recherchiert hat.

In der Gegenwart tritt neben Fenjas Tochter Elisa und später Fenja selbst auch noch Elisas Bruder Eric in Annas Leben. Anna erzählt diesen Teil in der Ich-Form und die Geschichte entwickelt sich neben den Recherchen um die Familiengeschichte hier auch zum Wohlfühlroman in typischem Gabriella Engelmann Stil. Aber die gesamte Entwicklung, besonders bei Fenja, ist interessant zu erleben.
Die alte Dame muss sich ihrer Vergangenheit stellen und ihr Schweigen brechen. Und dann ist da auch immer noch die Frage, wo Fenjas Schwester Martje steckt, die vor vielen Jahren spurlos verschwand. Ob sie überhaupt noch lebt? Diese Frage wird wohl erst im zweiten Teil der Dilogie geklärt werden.

Sehr gut gefallen hat mir das Bücherthema, dass sich durch beide Handlungsstränge zieht. Die Autorin zeigt die Liebe zu Büchern und die Magie von Geschichten sehr eindrucksvoll.

Die Hauptfiguren in dieser Geschichte sind, wie der Titel schon sagt, die Frauen. Sie hat hier auf beiden Zeitebenen interessante und starke Frauenfiguren geschaffen, die mir gut gefallen haben.

Die Örtlichkeit im Listland auf Sylt ist gut gewählt. Hier passt die gesamte Geschichte sehr gut hin und Gabriella Engelmann beschreibt die Gegend bildhaft und detailreich, dass man fast den Wind spüren und das Meer rauschen hören kann.

„Der Gesang der Seeschwalben“ erzählt sehr lebendig und emotional eine geheimnisvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen, die tiefer geht und teilweise dramatisch ist. Ein tolles Setting, die Bücherliebe und liebenswerte Charaktere runden den schönen Wohlfühlroman ab und wecken die Vorfreude auf den zweiten Teil!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag und NetGalley!
 












 
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB; 1. Edition (3. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 352 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426525070
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426525074 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DLJ1R1GW
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur eBook; 1. Edition (3. März 2025)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.1 MB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 
 
Von Gabriella Engelmann außerdem gelesen und rezensiert:
Engelmann, Gabriella - Zu wahr, um schön zu sein     
Engelmann, Gabriella - Zauberblütenzeit (Im Alten Land 3) 
Engelmann, Gabriella - Ich dachte schon, du fragst mich nie    
Engelmann, Gabriella - Die Liebe tanzt barfuß am Strand (Lütteby 1) 
Engelmann, Gabriella - Das Glück kommt in Wellen (Lütteby 2) 
Engelmann, Gabriella - Das Wunder küsst uns bei Nacht (Lütteby 3) 
Engelmann, Gabriella - Der Winter zaubert Träume am Meer (Lütteby 4)
 
 
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