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Samstag, 3. Januar 2026

Die Magnolientochter von Tessa Collins [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Ein verborgenes Erbe, eine große Liebe und die Suche nach Heilung

Magnolia weiß sehr genau, was sie will und wo sie steht. Doch als sie in den Unterlagen ihrer verstorbenen Großmutter ein altes Flugticket nach Neuseeland entdeckt, gerät etwas ins Wanken. Was verband Rose mit der fernen Heimat von Magnolias Mutter, über deren Vergangenheit stets geschwiegen wurde? Auf der Suche nach Antworten macht sich Magnolia auf den Weg in das Land am anderen Ende der Welt. Während sie sich für den Erhalt der einzigartigen Landschaft einsetzt und den Zauber einer neuen Liebe erlebt, kommt sie dem dunklen Geheimnis ihrer Familie immer näher. Wird es ihr gelingen, die alten Wunden zu heilen? 
(Kurzbeschreibung lt. Ullstein Verlag)
 
 
Weitere Teile der Reihe:
5. Die Rosentochter * (erscheint am 27.08.2025) 
 
 
Die Autorin:
Tessa Collins ist das Pseudonym der deutschen Autorin Silke Ziegler. Sie lebt mit ihrer Familie in Weinheim an der Bergstraße. Wenn sie nicht auf Reisen ist, schreibt sie sich ihre Traumländer herbei oder verbringt Zeit in der Natur.  
(Quelle: Ullstein Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Magnolia ist Umwelttechnikerin und verbrachte wie auch ihre Cousinen viele Sommer in der Gärtnerei ihrer Großeltern.
Als diese nun verstorben sind, werden in den Unterlagen ihrer Großmutter Rose ein altes Flugticket nach Neuseeland, eine alte Quittung sowie ein altes Foto gefunden. Magnolia weiß, dass ihre Mutter Maia ursprünglich aus Neuseeland stammt und dort bei Adoptiveltern aufgewachsen ist. Doch was hat ihre Großmutter damit zu tun und warum war sie im Besitz dieser Dokumente?
Magnolia begibt sich auf Spurensuche und fliegt nach Neuseeland.

Dies ist der vierte Teil der Blumentöchter-Reihe, in dem Magnolia und ihre Mutter im Mittelpunkt stehen.
Mit Magnolia habe ich gleich meinen ersten kleinen Kritikpunkt.
Sie ist Umwelttechnikerin, fast militante Vegetarierin und setzt sich sehr für Umweltschutz, Naturschutz und gegen den Klimawandel ein. Dabei wirkt sie auch als Aktivistin und geht manchmal auch etwas radikal vor, weswegen sie auch schon Kontakt mit der Polizei hatte. Im Verlauf der Handlung werden diese Themen noch öfter in ziemlich eindringlicher Weise angesprochen. Das war mir ehrlich gestanden für eine Unterhaltungslektüre oftmals etwas zu viel. Mit diesem Themen und Problemen wird man nahezu täglich in den Medien konfrontiert, da möchte ich in einem Unterhaltungsroman nicht auch noch den „erhobenen Zeigefinger“ vorgehalten bekommen.
Ansonsten ist Magnolia genau so sympathisch wie ihre Cousinen. Sie ist ein Familienmensch, legt viel Wert auf den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung in der Familie. Ihre Mutter, die unter Depressionen leidet, liegt ihr naturgemäß besonders am Herzen.
Deshalb beschließt sie nach dem Fund der Dokumente, nach Neuseeland zu reisen, um etwas über die Herkunft und Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden. Sie hat die Hoffnung, dass dies ihrer Mutter helfen kann.
Damit sie keinen unbezahlten Urlaub nehmen muss, beauftragt ihr Chef sie, in Neuseeland mit einem alten Freund Kontakt aufzunehmen, der dort als Winzer arbeitet aber auch für eine Umweltorganisation tätig ist. Magnolia soll sich dort informieren und vernetzen. So bekommt sie weiterhin Gehalt muss lediglich Flug und Unterkunft selbst tragen.

Magnolias Spurensuche in Neuseeland gestaltet sich zunächst schwierig und umständlich aber sie kommt schrittweise voran. Unterstützung erhält sie durch Kyle, den alten Freund ihres Chefs, der sie nicht nur mit den Umweltmaßnahmen in Neuseeland vertraut macht sondern ihr auch bei ihren Recherchen hilft. Dass sich da eine zarte Liebesbeziehung anbahnen würde, habe ich erwartet. Aber diese Liebesgeschichte ist wirklich dezent und drängt sich nicht in den Vordergrund der Handlung.

In einem zweiten Handlungsstrang reisen wir zurück in die 1960er Jahre. Dort erleben wir eine junge Maori namens Amiri, die eine Arbeit auf einer Farm eines weißen Ehepaares erhält und dann auch auf dieser Farm lebt.
Es ereignet sich eine Geschichte, wie sie in dieser Zeit sicherlich nicht so selten war. Hier jedoch geschieht etwas besonders tragisches und ich hatte dann schnell einen Verdacht, wie hier der Bezug zu Magnolias Mutter sein kann. Dieser bestätigt sich dann auch später.
Dennoch war dieser Teil der Geschichte sehr bewegend und emotional.
Auch die spätere Auflösung und Zusammenführung der beiden Handlungsstränge ist sehr berührend und aufwühlend.

Das Setting in Neuseeland ist wunderbar gewählt und auch beschrieben. Auch durch die Umweltschutzthemen erfahre ich viel über die dortige Natur und durch den zweiten Handlungsstrang in der Vergangenheit über die Kultur der indigenen Bewohner.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt lebendig, mitreißend und bildhaft und lässt mich alles wunderbar miterleben.

„Die Magnolientochter“ ist eine emotionale Geschichte, die zu den Wurzeln von Magnolias Familie führt. Auch in diesem vierten Teil der Reihe gibt es noch keine Auflösung, warum Großmutter Rose all diese Hinweise versteckt und geheim gehalten hat, anstatt sie ihren Enkelinnen auszuhändigen. Hier hoffe ich auf eine Erklärung im fünften und letzten Teil. Aber auch dieser Teil konnte mich wieder gut unterhalten und ist aufgrund seines besonders schönen Settings auch empfehlenswert!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Ullstein Verlag und Vorablesen!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. Januar 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 496 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3548073174
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3548073170 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DSWN5QCG
Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. Januar 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 3.7 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3843736008 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Silke Ziegler außerdem gelesen und rezensiert: 
Ziegler, Silke - Tödlicher Verrat    
Ziegler, Silke - Am Ende der Unschuld     
Ziegler, Silke - Im Schatten des Sommers       
Ziegler, Silke - Im Angesicht der Wahrheit     
Ziegler, Silke - Im Licht der Erinnerung
Ziegler, Silke - Im Tal der Hoffnung      
Ziegler, Silke - Im Zauber der Stille  
Ziegler, Silke - Im Sog des Schweigens
Ziegler, Silke - Die Nacht der tausend Lichter - Ein Fall für Sina Engel      
Ziegler, Silke - Stille Sünden - Ein Fall für Sina Engel (2) 
Ziegler, Silke - Zerbrochene Träume - Ein Fall für Sina Engel (3) 
Ziegler, Silke - Böse Stimmen - Ein Fall für Sina Engel (4)
Ziegler, Silke - Liebe unter Mandelblüten     
Ziegler, Silke - Die Frauen von Château Blanc   
 

Freitag, 2. Januar 2026

Freitags-Füller #602

 







  1. In diesem Jahr wird mein Leben leichter, da ich ab heute nur noch in Teilzeit mit 60 % an drei Tagen in der Woche arbeite. Montag und Freitag habe ich jetzt immer frei.
     
  2. So möchte ich dann die letzten drei Jahre bis zur Rente durchhalten und hoffe, ich schaffe das.
     
  3. Es könnte sein, dass es mir mit weniger Belastung etwas besser gehen wird. Ich hoffe es jedenfalls.
     
  4. Bis zur Rente habe ich übrigens jetzt nur noch 393 Arbeitstage :-)
     
  5. Moment, warte mal, das ist ja netto nur noch etwas mehr als ein Jahr obwohl es auf dem Kalender noch drei Jahre sind.
     
  6. Unsere wunderbare Kurzreise mit Wellness zur Silberhochzeit wird mir von 2025 in Erinnerung bleiben.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen weiteren gemütlichen Leseabend, morgen habe ich geplant, termingerecht eine Rezension zu schreiben und Sonntag möchte ich mich freuen, dass ich erst am Mittwoch wieder arbeiten muss!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Mein Jahr 2025 und guten Rutsch nach 2026

 
Auch in diesem Jahr gibt es einen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2025, das nur noch wenige Stunden dauern wird.
Das Jahr war im Gegensatz zu den Vorjahren relativ ereignislos und es gab auch glücklicherweise keine größeren Katastrophen.
Meine Mutter lebt nun schon 1 1/2 Jahre zufrieden im Seniorenheim und ist inzwischen 90 Jahre alt.
Wir haben in diesem Jahr unsere Silberhochzeit gefeiert und dazu eine Kurzreise in ein schönes Wellnesshotel unternommen. 
Auch eine Urlaubsreise gab es in diesem Jahr wieder. Wir waren drei Wochen an der belgischen Küste, leider hat nur das Wetter nicht mitgespielt. Der Sommer war ja ohnehin sehr durchwachsen und ich habe noch nie so viel gefroren im Sommerurlaub wie diesmal.
Meine gesundheitliche Verfassung ist gleichbleibend stabil, mal geht es mir ganz gut mal habe ich aber auch schlechte Tage.
Gefeiert habe ich kurz vor Weihnachten den dritten Jahrestag meiner Lebensrettung. Wenn ich darüber nachdenke, was mir seinerzeit passiert ist, empfinde ich immer noch Schrecken aber auch Dankbarkeit!

Wie schon in den letzten Jahren möchte ich mit diesem Fragebogen auf mein Jahr zurück zu blicken. Mal schauen, was sich so verändert hat.
( 2014 / 2015 / 2016 / 2017 / 2018 / 2019 / 2020 / 2021 / 2023 / 2024)


  1. Haare länger oder kürzer?
    Unverändert kurz und schon seit vielen Jahren dieselbe Frisur. Ich trage mein Silbergrau nach wie vor gerne und habe es nie bereut, zur Natur zu stehen und das Färben aufzuhören.
     
  2. Mehr Gewicht oder weniger?
    Weiterhin etwas zu viel, trotz wenigem Essen, keine Süßigkeiten oder Kuchen. Mein Stoffwechsel funktioniert leider nicht richtig. Dank der Therapie mit Spritzen, die ich seit Mitte letzten Jahres wöchentlich bekomme, sind es in diesem Jahr erneut 10 kg weniger geworden, so dass ich jetzt insgesamt rund 19 kg abgenommen habe. Es sollen aber insgesamt 30 kg werden.
     
  3. Mehr Geld ausgegeben oder weniger?
    Etwa gleich. Wir waren drei Wochen im Urlaub und haben uns eine Kurzreise gegönnt, haben aber ansonsten keine größeren Anschaffungen tätigen müssen.


  4. Mehr Sport oder weniger?
    Viel Sport geht ohnehin nicht mehr, nur schwimmen gehe ich regelmäßig ein bisschen.
     
  5. Die häufigsten Telefonate mit?
    Wie eigentlich immer mit meiner Mutter, da ich sie täglich anrufe.
     
  6. Wort des Jahres?
    Für mich in diesem Jahr weiterhin: Gesundheit
    Das Thema beschäftigt mich naturgemäß weiterhin.
     
  7. Schlimmstes Ereignis des Jahres?
    Glücklicherweise gab es in diesem Jahr keine Katastrophen
     
  8. Schönstes Ereignis des Jahres?
    Unser verlängertes Wellness-Wochenende zu unserer Silberhochzeit im April. Der Besuch der Live Show von Let's Dance in Köln war erneut ein Highlight und natürlich drei Wochen Urlaub am Meer, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat.
     
  9. Krankenhausbesuche?
    Davon sind wir auch in diesem Jahr glücklicherweise verschont geblieben.
     
  10. Stadt des Jahres
    Da gibt es in diesem Jahr keine, da wir nirgendwo waren.
     
  11. Getränk des Jahres
    Unverändert viel Wasser mit Kirschsaft, morgens Kaffee und tagsüber auch mal Tee und am Abend mal ein Glas Wein. Zu besonderen Anlässen ein Glas Champagner.
     
  12. Essen des Jahres
    Gab es diesmal nicht, da ich ja was Essen angeht recht eingeschränkt bin.
     
  13. Buch des Jahres
    Auf ein Buch kann ich mich wie immer nicht festlegen, aber hier sind ein paar Highlights und mehr  5-Sterne-Bücher gibt es unter Lesestatistik:

  14. TV-Serie / Film des Jahres?
    Serien oder Filme kann ich nicht nennen. Wir schauen nach wie vor gerne Shows wie The Masked Singer, Wer stiehlt mir die Show oder auch Let's Dance und einige Krimi-Serien, die in Deutschland spielen und produziert werden.
     
  15. Musik des Jahres
    Seitdem es meine Lieblings-Morningshow im Radio nicht mehr gibt, höre ich nur noch selten Radio. Daher ist mir auch kein besonderer Song in diesem Jahr in Erinnerung geblieben.
     
  16. Die meiste Zeit verbracht mit?
    Mit dem Lieblingsmann, meiner Mutter und meinen Büchern
     
  17. Die schönste Zeit verbracht mit?
    Mit dem Lieblingsmann und beim Lesen.
     
  18. Verliebt?
    Ja, natürlich immer noch in den Lieblingsmann, inzwischen schon 35 Jahre.
     
  19. 3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
    • meine Herzinsuffizienz und die daraus resultierenden Einschränkungen mit denen ich mich immer noch nicht abfinden kann
    • mein Sturz am Pfingstmontag
    • Arbeits-Stress

  20. 3 Dinge, auf die ich nicht verzichten wollte?
    • den Lieblingsmann, ohne den ich arm dran wäre
    • die tolle Unterstützung und das Verständnis meiner Kolleginnen und Kollegen
    • Bücher, Lesezeit und kleine Auszeiten nur für mich

  21. 2025 war mit einem Wort?
    akzeptabel




Und nun ist es wieder mal an der Zeit DANKE zu sagen! 
Herzlichen Dank an Euch alle für Euer anhaltendes Interesse an meinem kleinen Blog!
Auch wenn der Austausch nicht mehr so intensiv ist, wie er mal war, ist es schön, dass es ihn zumindest mit einigen liebgewordenen Bloggerinnen noch gibt.

Aber auch einen großen Dank an die Verlage und Autoren, die mir immer wieder viele schöne Bücher zur Verfügung stellen.

Das alles macht mir nach wie vor große Freude und wird auch im nächsten Jahr ein Teil meines Lebens sein.

 

Ich wünsche ich Euch einen schönen Silvesterabend, feiert schön und stimmungsvoll, wie immer Ihr es mögt und kommt gut rein ins neue Jahr!



 
 Bildquelle: Pixabay



Für das neue Jahr 2026 wünsche ich Euch
von Herzen
viel Glück, Gesundheit, Zuversicht
und viele schöne Momente, die Euch glücklich machen!


Liebe Grüße,

Eure Conny




Lesestatistik Dezember 2025

Mein aktuelles Buch werde ich heute nicht mehr beenden können, daher gibt es die Monatsstatistik mit dem kleinen Jahresrückblick am letzten Tag des Jahres.
Der Dezember ist an mir vorbei gerauscht, auch weil es wieder einige Tage gab, an denen es mir nicht so gut ging.
Gefeiert haben wir Anfang des Monats den Geburtstag des Lieblingsmannes und haben dazu Freunde eingeladen. Das war mal wieder ein schöner Abend mit gutem Essen.
An der dienstlichen Weihnachtsfeier konnte ich leider nicht teilnehmen, denn meine Verfassung ließ es nicht zu, in ein Restaurant zu gehen.
Die Adventszeit habe ich zu Hause mit viel Ruhe genossen, hatte bereits eine Woche vor Weihnachten Urlaub und habe mir auch so einige Lesezeit gegönnt.
Am Heiligabend haben wir meinen Geburtstag gefeiert und uns gefreut, dass meine Mutter bei uns sein konnte. Wer weiß, wie lange das noch möglich sein wird. Die Feiertage waren ansonsten ganz entspannt und ruhig, so wie wir es mögen. 
 
Lesetechnisch bin ich mit dem Dezember zufrieden.
Ich habe 10 Bücher mit insgesamt 3.686 Seiten geschafft.
Die Buchauswahl war auch gelungen, denn es gab viermal fünf Sterne und sechsmal vier Sterne. Auch wenn ich bereits im Herbst einige Weihnachtsromane gelesen hatte, habe ich mir noch ein paar für den Dezember übrig gelassen und jetzt passend zur Jahreszeit gelesen.
 
Traditionell blicke ich auch auf mein Lesejahr insgesamt zurück.
Mit 87 Büchern habe ich mein Wunschziel von 100 Büchern erneut nicht erreicht. Aber es sind immerhin 11 Bücher mehr geworden als im letzten Jahr. Insoweit ist das Ergebnis ganz ordentlich und ich bin zufrieden.
Mit der Buchauswahl konnte ich auch in diesem Jahr zufrieden sein. Es gab keinen Abbruch und meine Bewertungen lagen immer zwischen drei und fünf Sternen.
Eine Statistik über Genre oder Autorinnen und Autoren führe ich nicht. Aber ich habe sicherlich am meisten Romane, Krimi, Thriller, Psychothriller und ab und zu etwas humorisches oder auch historisches gelesen. Und dazu dann wie immer auch einige Winter- und Weihnachtsromane.
An Rezensionen fehlen wieder mal so einige und da nehme ich noch einige Altlasten mit ins neue Jahr. Aber die Rezensionsexemplare bekommen auf jeden Fall noch eine Rezension.
 
Jetzt freue ich mich auf das neue Lesejahr, in dem es sicher wieder viele schöne, neue Bücher geben wird und ich wünsche mir erneut 100 Bücher :-)  
 
Das ist der Stand meiner literarischen Lesereise 2025
 
   


Und hier sind meine Leseerfolge aus dem Dezember:
 






  1. Sebastian Fitzek - Der Nachbar
    368 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  2. Ruth Saberton - Das Medaillon
    406 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  3. Sarah Morgan - Schneezauber in Winterbury
    384 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  4. Tessa Collins - Die Magnolientochter
    496 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  5. Jenny Colgan - Die geheime Weihnachtsbibliothek
    400 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  6. Mary Kay Andrews - Winterträume am Kamin
    240 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐
  7. Nita Prose - Das Geheimnis des Mistelzweigs
    144 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  8. Vivien Gilland - Winterträume im Château
    352 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  9. Anna Lindqvist - Schneeflockenträume in Schweden
    432 Seiten ⭐⭐⭐⭐
  10. Alex Lake - Deadline
    464 Seiten ⭐⭐⭐⭐⭐ 


Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 10
gelesene Seiten: 3.686
Ø gelesene Seiten je Tag: 118,9
 
 
Jahresstatistik: 
gelesene Bücher: 87
gelesene Seiten: 35.409
Ø gelesene Seiten je Monat: ‭2.950,75
Ø gelesene Seiten je Tag: 97
 
 
Ein Klick auf die Cover führt zur Buchbeschreibung bei Amazon * und der Klick auf den Buchtitel führt zu meiner Rezension, falls schon vorhanden.  
 
 
 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Schneezauber in Winterbury von Sarah Morgan [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Für die Außenwelt gibt Imogen das perfekte Bild der jungen, glücklichen Projektleiterin ab, die sich auf Weihnachten mit der Familie freut. In Wahrheit sind Überstunden bis Mitternacht ihre Lösung, um die Feiertage zu überstehen – bis ihr ein katastrophaler Fehler unterläuft und sie deshalb eine Auszeit machen und sich erholen soll. Überraschend wird Imogen von ihrer Lieblingskundin Dorothy in deren Gästehaus in den Cotswolds eingeladen. Vom verschneiten Dach bis zum gemütlichen Kaminfeuer ist Holly Cottage ein idealer Zufluchtsort ... Und plötzlich bietet sich Imogen nicht nur die Chance für einen Neuanfang, sondern auch für ein Leben voll echter Liebe und mit einer Familie, nach der sie sich bisher immer nur gesehnt hat.
(Kurzbeschreibung lt. Harper Collins Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Sarah Morgan ist eine gefeierte Bestsellerautorin mit mehr als 21 Millionen verkauften Büchern weltweit. Ihre humorvollen, warmherzigen Liebes- und Frauenromane haben Fans auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London, wo der Regen sie regelmäßig davon abhält, ihren Schreibplatz zu verlassen. 
(Quelle: Harper Collins Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Imogen ist Projektleiterin in einer Marketingagentur und ein Workaholic. Ihre Arbeit steht vor allem anderen, was aber auch daran liegt, dass sie nichts anderes im Leben hat. Zu ihrer Mutter hat sie ein sehr gespaltenes Verhältnis, denn diese lehnt sie ab und meldet sich nur, wenn sie etwas von Imogen möchte. 
Ihren Kolleginnen spielt Imogen jedoch ein völlig anderes Leben vor. Sie gibt vor, eine liebevolle Familie zu haben, mit der sie auch die Weihnachtsfeiertage verbringen wird, ein schönes Zuhause und einen anhänglichen Hund, dessen Bild sogar auf ihrem Schreibtisch steht. Nichts davon entspricht jedoch der Wahrheit, denn Imogen hat weder Familie noch den Hund und lebt in einem winzigen Appartement in einer wenig schönen Gegend Londons. Deshalb freut sie sich auch nicht auf Weihnachten sondern hat wie immer die Absicht, diese Tage mit Arbeit zu verbringen.
Doch als sie im Stress beinahe einen schwerwiegenden Fehler macht und einem Zusammenbruch nahe ist, verordnet ihre Chefin, die große Stücke auf Imogen hält, ihr einen Zwangsurlaub von rund einem Monat, bis ins neue Jahr.
Imogen möchte das eigentlich nicht annehmen, denn sie weiß nicht, wie sie diese Zeit verbringen soll. Doch ihre Lieblingskundin Dorothy, für deren Unternehmen sie schon seit längerer Zeit das Marketing macht, bietet ihr an, auf deren Anwesen in den Cotswolds in das frisch renovierte Holly Cottage zu ziehen, das von Dorothy sonst als Ferienhaus vermietet wird. Aufgrund der Renovierung ist es aktuell frei und Imogen nimmt das Angebot, ohne zu ahnen, was dieser Aufenthalt dort ihr sonst noch bieten wird.

Ich mochte Imogen von Beginn an, auch wenn ich ihre Lügen gegenüber ihren Kolleginnen und Mitarbeiterinnen nicht gut heißen konnte. Mir war klar, dass das irgendwann auffliegen würde und dass Imogen dann in Schwierigkeiten und Erklärungsnöte geraten könnte.
Anfangs wird ihr Berufsleben beschrieben und schnell konnte man erkennen, welchen Stress sie hat aber auch wie sehr sie ihre Arbeit liebt. 
Auch ihre Mutter lernen wir kennen und deren Ablehnung gegenüber ihrer Tochter ist wirklich hart. Gut konnte ich den Zwiespalt spüren, in dem Imogen steckt. Einerseits sehnt sie sich nach Familie und Liebe andererseits möchte sie mit ihrer Mutter eigentlich nichts zu tun haben, da diese sie so krass ablehnt und sich nur meldet, wenn sie etwas braucht, meistens ist es Geld. Imogen fühlt sich dann dennoch irgendwie verpflichtet, denn schließlich ist es ihre Mutter.
Ich konnte mir das kaum vorstellen, wie das für Imogen emotional belastend sein muss.

Als Imogen dann in die Cotswolds reist und Holly Cottage bezieht, nimmt die Handlung eine Wendung für Imogen. Sie erlebt dort wirklich Ruhe, Geborgenheit, eine schöne Umgebung und durch die sympathische Dorothy auch Anschluss an deren Familie.
Doch dann macht Imogen ganz zufällig eine überraschende Entdeckung, die alles verändert.
Dorothy und ihre Tochter samt Familie sind ebenfalls liebenswerte Figuren. Dorothy wird aus bestimmten Gründen von Schuldgefühlen geplagt, die besonders zur Weihnachtszeit immer wieder hochkommen. Ihre Tochter kommt anfangs etwas hartherzig rüber, ist aber ebenso liebenswert wie ihre Mutter, ihr Mann und die Töchter.
Und dann gibt es in der Nachbarschaft noch den sympathischen Tierarzt und einen netten Hund ohne Zuhause.
Für Imogen eröffnet sich plötzlich eine Chance und eine anderes Leben.

Mir hat es richtig gut gefallen, Imogen in die verschneiten Cotswolds zu begleiten. Die Atmosphäre ist wunderbar winterlich und vorweihnachtlich und das Setting auch schön und bildhaft beschrieben. Ich sah mich mit Imogen durch den Schnee stapfen und hörte das Kaminfeuer im Cottage knistern. Die liebevoll gezeichneten Figuren verleihen neben teilweise ernsthaften Themen dem Roman eine gewisse Tiefe und auch Herzlichkeit.

Sarah Morgan ist es erneut gelungen, einen stimmungsvollen Winterroman mit Tiefgang vorzulegen. Ein wunderschönes Setting, eine heimelige Atmosphäre und eine bewegende Familiengeschichte bilden die perfekte Mischung für einen wirklich bezaubernden und herzerwärmenden Wohlfühlroman für die Winterzeit!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins Paperback
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. August 2025
Auflage ‏ : ‎ 2. Auflage, Ungekürzte
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 384 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3365010858
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365010853
Originaltitel ‏ : ‎ The Holiday Cottage 
Übersetzung  :  Sarah Heidelberger

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DZY7BY3F
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins eBook
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. August 2025
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3749908912 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Sarah Morgan außerdem gelesen und rezensiert:
Morgan, Sarah - Die Zeit der Weihnachtsschwestern     
Morgan, Sarah - Sommerzauber in Paris       
Morgan, Sarah - Sommerleuchten am See
Morgan, Sarah - Das Fest der Weihnachtsschwestern     
Morgan, Sarah - Die Reise der Sommerfrauen    
Morgan, Sarah - Weihnachtsreise zum Nordlicht   
Morgan, Sarah - Das Haus der Sommerfreundinnen   
Morgan, Sarah - Das Winterhotel    
Morgan, Sarah - Dieser Sommer gehört uns 
 
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