Zum Inhalt:
Nora ist Tänzerin in Chicago. Sie und ihr Mann Christopher freuen sich auf
die Geburt ihres ersten Kindes. Doch es gibt Komplikationen, die das Baby
nicht überlebt. Nora fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie lange Zeit nicht
mehr herausfindet. Erst ein Ortswechsel in das idyllische Städtchen Avon auf
den Outer Banks schenkt ihr ein wenig Hoffnung. Sie findet Trost im Tanzen
und bei Gesprächen mit ihrer älteren Vermieterin Rose. Schafft Nora es bei
den wilden Pferden und dem Leuchtturm, der sie magisch anzuziehen scheint,
dem Leben doch noch zu vertrauen?
(Kurzbeschreibung lt.
Heyne Verlag)
4.
Muschelzauber
* (erscheint am 16.09.2026)
Die Autorin:
Manuela Inusa wollte schon als Kind Autorin werden. Mit Ende zwanzig
beschloss die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, sich ganz aufs
Schreiben zu konzentrieren. Nach einigen Publikationen gelang ihr 2017 der
Durchbruch: Die »Valerie Lane«-Reihe eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste
im Sturm. Mit den »Kalifornischen Träumen« und »Lake Paradise« folgten
weitere Bestsellerreihen. Die »Coastlines«-Reihe, in der sie ihre
Leser*innen an idyllische Orte an der US-Ostküste entführt, ist Manuela
Inusas erste Reihe im Heyne Verlag. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in
Hamburg und schreibt am liebsten bei Musik, Tee und Kerzenlicht. Ihre
Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
(Quelle: Heyne Verlag)
Meine Meinung:
Nora ist klassische Balletttänzerin und lebt mit ihrem Mann Christopher
in Chicago. Die beiden erwarten ihr erstes Kind. Durch ein schlimmes
Unglück verliert Nora jedoch das Baby einige Wochen vor dem Geburtstermin.
Nora fällt in ein tiefes Loch und versinkt in ihrer Trauer. Auch
Christopher leidet doch die beiden verarbeiten ihre Trauer nicht
gemeinsam, so dass sie sich schließlich auch noch selbst verlieren und die
Ehe zerbricht. Durch eine TV-Serie wird Nora auf die Outer Banks
aufmerksam und beschließt irgendwann, dorthin zu gehen. Dort lernt sie
eine ältere Dame namens Rose kennen, bei der sie auch eine Unterkunft
findet. Wird Nora dort Trost finden können?
Mit diesem Roman legt Manuela Inusa den dritten Band ihrer Coastlines-Reihe vor. Die Romane sind aber unabhängig voneinander lesbar.
Zu Beginn lernen wir das glückliche Ehepaar Nora und Christopher kennen und auch deren Freunde, wo ebenfalls ein Kind erwartet wird.
Ich habe mich mit dem jungen Ehepaar gefreut, doch durch den Klappentext wusste ich ja bereits, dass das Baby nicht überleben und nur tot geboren werden wird. Das machte mich von Beginn an schon etwas traurig, wenn ich Noras große Vorfreude erlebte.
Als das Unglück dann geschehen ist, erhält das junge Ehepaar noch eine weitere traurige Nachricht, die für beide hart ist.
Doch noch während des Krankenhausaufenthaltes konnte ich spüren, dass zwischen den jungen Eheleuten etwas gewaltig schief läuft.
So war die Trennung für mich dann auch keine Überraschung, wobei Christopher sich aus meiner Sicht nicht besonders nett sondern eher unsympathisch verhalten hat.
Bewundert habe ich dann Noras Mut, ohne Vorbereitungen einfach loszufahren und in wenigen Tagen die weite Reise auf die Outer Banks anzutreten. Sie hat Glück und findet bei der älteren Rose eine Unterkunft und bezieht dort ein Zimmer mit „Familienanschluss“. Denn Rose spürt offenbar genau, dass Nora etwas zu verarbeiten hat. So kommt es zwischen den beiden zu sehr schönen und einfühlsamen Gesprächen, in denen auch Rose ihre Geschichte offenbart.
Es war wirklich schön zu erleben, wie Nora langsam beginnt, ihr Schicksal zu akzeptieren und ihren schweren Verlust zu verarbeiten. Dabei helfen ihr nicht nur die Gespräche mit Rose sondern auch die Ruhe und die wunderschöne Natur auf den Outer Banks. Der Leuchtturm zieht sie besonders an und dort am Strand beginnt sie plötzlich auch wieder zu tanzen. Durch ihren Job, den sie sich für den Lebensunterhalt sucht, und andere Begegnungen lernt Nora auch andere Menschen kennen und beginnt vorsichtig Freundschaften zu schließen. Auch kann sie wieder einen engeren Kontakt zu ihrem Vater aufbauen, der ihr vorher gefehlt hatte.
Wie es zu erwarten war, lernt sie auch einen netten Fischer kennen, der alleine mit seiner Teenager-Tochter lebt. Dass sich hier etwas zwischen den beiden entwickeln könnte, war auch leicht vorhersehbar.
Gegen Ende tauchen jedoch noch Schwierigkeiten auf und es gibt ein dramatisches Ereignis. Letzteres hätte ich vielleicht nicht unbedingt noch gebraucht, die Probleme hätte man auch anders auflösen können.
Es hat mir sehr gut gefallen, wie einfühlsam und sensibel die Autorin mit diesem schwierigen Thema umgeht. Sie zeigt Noras Schicksal und den Verlust sehr eindrucksvoll und übertreibt dabei auch nicht. Ich konnte sehr mit Nora und ihrem Mann mitfühlen und verstehen, warum Nora in so ein tiefes Loch gefallen ist.
Um so mehr habe ich mich für sie gefreut, dass ihr mutiger Entschluss, auf die Outer Banks zu reisen, belohnt wird und sie dort beginnen kann, wieder nach vorn zu schauen.
Das Setting dort auf den kleinen Inseln ist gut gewählt und sehr anschaulich beschrieben. Man sieht die Natur, die Wildpferde und den Strand mit dem Leuchtturm vor dem inneren Auge und spürt den Wind in den Haaren.
„Leuchtturmtänze“ ist ein sehr gefühlvoller und emotionaler Roman über Verlust, Trauer, Heilung und den Mut ganz woanders völlig neu anzufangen. Der schöne Schauplatz und authentische Protagonisten machen den Roman zu einer unterhaltsamen Lese-Auszeit!
Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal!
Mit diesem Roman legt Manuela Inusa den dritten Band ihrer Coastlines-Reihe vor. Die Romane sind aber unabhängig voneinander lesbar.
Zu Beginn lernen wir das glückliche Ehepaar Nora und Christopher kennen und auch deren Freunde, wo ebenfalls ein Kind erwartet wird.
Ich habe mich mit dem jungen Ehepaar gefreut, doch durch den Klappentext wusste ich ja bereits, dass das Baby nicht überleben und nur tot geboren werden wird. Das machte mich von Beginn an schon etwas traurig, wenn ich Noras große Vorfreude erlebte.
Als das Unglück dann geschehen ist, erhält das junge Ehepaar noch eine weitere traurige Nachricht, die für beide hart ist.
Doch noch während des Krankenhausaufenthaltes konnte ich spüren, dass zwischen den jungen Eheleuten etwas gewaltig schief läuft.
So war die Trennung für mich dann auch keine Überraschung, wobei Christopher sich aus meiner Sicht nicht besonders nett sondern eher unsympathisch verhalten hat.
Bewundert habe ich dann Noras Mut, ohne Vorbereitungen einfach loszufahren und in wenigen Tagen die weite Reise auf die Outer Banks anzutreten. Sie hat Glück und findet bei der älteren Rose eine Unterkunft und bezieht dort ein Zimmer mit „Familienanschluss“. Denn Rose spürt offenbar genau, dass Nora etwas zu verarbeiten hat. So kommt es zwischen den beiden zu sehr schönen und einfühlsamen Gesprächen, in denen auch Rose ihre Geschichte offenbart.
Es war wirklich schön zu erleben, wie Nora langsam beginnt, ihr Schicksal zu akzeptieren und ihren schweren Verlust zu verarbeiten. Dabei helfen ihr nicht nur die Gespräche mit Rose sondern auch die Ruhe und die wunderschöne Natur auf den Outer Banks. Der Leuchtturm zieht sie besonders an und dort am Strand beginnt sie plötzlich auch wieder zu tanzen. Durch ihren Job, den sie sich für den Lebensunterhalt sucht, und andere Begegnungen lernt Nora auch andere Menschen kennen und beginnt vorsichtig Freundschaften zu schließen. Auch kann sie wieder einen engeren Kontakt zu ihrem Vater aufbauen, der ihr vorher gefehlt hatte.
Wie es zu erwarten war, lernt sie auch einen netten Fischer kennen, der alleine mit seiner Teenager-Tochter lebt. Dass sich hier etwas zwischen den beiden entwickeln könnte, war auch leicht vorhersehbar.
Gegen Ende tauchen jedoch noch Schwierigkeiten auf und es gibt ein dramatisches Ereignis. Letzteres hätte ich vielleicht nicht unbedingt noch gebraucht, die Probleme hätte man auch anders auflösen können.
Es hat mir sehr gut gefallen, wie einfühlsam und sensibel die Autorin mit diesem schwierigen Thema umgeht. Sie zeigt Noras Schicksal und den Verlust sehr eindrucksvoll und übertreibt dabei auch nicht. Ich konnte sehr mit Nora und ihrem Mann mitfühlen und verstehen, warum Nora in so ein tiefes Loch gefallen ist.
Um so mehr habe ich mich für sie gefreut, dass ihr mutiger Entschluss, auf die Outer Banks zu reisen, belohnt wird und sie dort beginnen kann, wieder nach vorn zu schauen.
Das Setting dort auf den kleinen Inseln ist gut gewählt und sehr anschaulich beschrieben. Man sieht die Natur, die Wildpferde und den Strand mit dem Leuchtturm vor dem inneren Auge und spürt den Wind in den Haaren.
„Leuchtturmtänze“ ist ein sehr gefühlvoller und emotionaler Roman über Verlust, Trauer, Heilung und den Mut ganz woanders völlig neu anzufangen. Der schöne Schauplatz und authentische Protagonisten machen den Roman zu einer unterhaltsamen Lese-Auszeit!
Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal!
Herausgeber : Heyne Verlag
Erscheinungstermin : 11. März 2026
Auflage : Originalausgabe
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 448 Seiten
ISBN-10 : 3453442407
ISBN-13 : 978-3453442405
Kindle-Ausgabe
ASIN : B0DLP416WF
Herausgeber : Heyne Verlag
Erscheinungstermin : 11. März 2026
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 3.0 MB
ISBN-13 : 978-3641333836
Erscheinungstermin : 11. März 2026
Auflage : Originalausgabe
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 448 Seiten
ISBN-10 : 3453442407
ISBN-13 : 978-3453442405
Kindle-Ausgabe
ASIN : B0DLP416WF
Herausgeber : Heyne Verlag
Erscheinungstermin : 11. März 2026
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 3.0 MB
ISBN-13 : 978-3641333836
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
Von Manuela Inusa außerdem gelesen und rezensiert:
Inusa, Manuela - Das Weihnachtswunder von Chicago
Inusa, Manuela - Auch donnerstags geschehen Wunder
Inusa, Manuela - Der kleine Teeladen zum Glück (Valerie Lane Teil 1)
Inusa, Manuela - Die Chocolaterie der Träume (Valerie Lane Teil 2)
Inusa, Manuela - Der zauberhafte Trödelladen (Valerie Lane Teil 3)
Inusa, Manuela - Das wunderbare Wollparadies (Valerie Lane Teil 4)
Inusa, Manuela - Der fabelhafte Geschenkeladen (Valerie Lane Teil 5)
Inusa, Manuela - Die kleine Straße der großen Herzen (Valerie Lane Teil 6)
Inusa, Manuela - Wintervanille (Kalifornische Träume 1)
Inusa, Manuela - Orangenträume (Kalifornische Träume 2)
Inusa, Manuela - Mandelglück (Kalifornische Träume 3)
Inusa, Manuela - Erdbeerversprechen (Kalifornische Träume 4)
Inusa, Manuela - Walnusswünsche (Kalifornische Träume 5)
Inusa, Manuela - Blaubeerjahre (Kalifornische Träume 6)
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Inusa, Manuela - Lake Paradise (2) - Wo Herzen sich begegnen
Inusa, Manuela - Lake Paradise (3) - Ein Ort für Träume
Inusa, Manuela - Hortensientage


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