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Freitag, 30. Januar 2026

Freitags-Füller #606

 







  1. Ich gebe ungerne zu, dass ich mich leider viel zu schnell aufrege.
     
  2. Einige Hosen in meinem Schrank sind uralt, aber sehr bequem.
     
  3. Mein Impulskauf beim Einkaufen findet meistens nicht statt, da ich immer überlege, was ich brauche.
     
  4. Meine Bummelei sollte ich an manchen Tagen aufgeben, aber ich will es eigentlich nicht.
     
  5. Wenn ich heute frei hätte, hätte ich gerne ausgeschlafen. Tja, ich habe heute frei, jetzt immer freitags, musste aber trotzdem früh aufstehen, da ich schon um 8 Uhr in der Uniklinik sein musste.
     
  6. Meine Kramsschublade ist mehr ein großes Fach in einem Schrank und gehörte eigentlich mal wieder ausgemistet.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Lese- und Fernsehabend, morgen habe ich geplant, wie üblich die Hausarbeit zu erledigen und Sonntag möchte ich ausschlafen und viel lesen!




Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 29. Januar 2026

Happy End von Sarah Bestgen [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Gerade noch lag der kleine Ben fröhlich brabbelnd auf seiner Krabbeldecke, kurz darauf ist er nicht mehr da. Isa erlebt ihren dunkelsten Albtraum, als ihr vier Monate alter Sohn spurlos verschwindet. Nach mehr als einem halben Jahr taucht Ben plötzlich wieder auf, doch seine Rückkehr bleibt so rätselhaft wie sein Verschwinden. Während die Polizei nach Antworten sucht, setzt Isa alles daran, die verlorene Zeit mit ihrem Sohn nachzuholen. Dabei werden tief in ihr die Zweifel immer lauter. Hatte Ben schon immer diese klaren blauen Augen? Aufmerksam betrachtet Isa jede Abweichung - und stellt sich weitere Fragen. Fragen, die schon bald vermuten lassen, dass hinter der Fassade einer scheinbar heilen Welt dunkle Abgründe lauern ... 
(Kurzbeschreibung lt. Lübbe Verlag)
 
 
Die Autorin:
Sarah Bestgen, Jahrgang 1990, lebt mit ihrer Familie im Rheinland. Sie studierte Psychologie in Köln und Bonn und arbeitete rechtspsychologisch und klinisch, bevor sie für eine renommierte Personalberatung in der Führungskräfteauswahl und -entwicklung tätig wurde. Neben ihrer Faszination für Menschen, ihre Geschichten und ihre psychischen Abgründe ist Schreiben ihre große Leidenschaft. Verbinden konnte sie beides in ihrem Thrillerdebüt HAPPY END.
(Quelle: Lübbe Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Isa, glücklich verheiratet mit dem Kinderarzt Mark und Mutter des vier Monate alten Sohns Ben, erlebt den Albtraum schlechthin.
Sie bringt nur kurz Wäsche in die Waschküche im Keller und als sie zurück kommt, ist ihr Baby von seiner Krabbeldecke verschwunden.
Die Polizei wird eingeschaltet und beginnt zu ermitteln, Spuren zu suchen und versucht alles ihr Mögliche, um den kleinen Ben zu finden, leider erfolglos. Mark nimmt seine Arbeit wieder auf aber Isa ist gefangen in Verzweiflung, Schuldgefühlen und der Ungewissheit, was mit ihrem Kind geschehen sein mag. Eine Lösegeldforderung oder ähnliches geht nicht ein.
Mehr als ein halbes Jahr später taucht der kleine Ben plötzlich genau so mysteriös wieder auf, wie er seinerzeit verschwand. Auch die Polizei steht vor einem Rätsel.
Isa ist völlig im Überschwang der Gefühle und glücklich, ihr Kind zurück zu haben. Doch nach einiger Zeit kommen ihr Zweifel. Ist das wirklich ihr Kind? Hatten die Augen und die Haare des Kindes nicht eine andere Farbe? Auch innerlich und emotional spürt sie plötzlich keine Verbindung mehr und die Zweifel werden immer größer. Ihr Mann hat auf alle Fragen eine Antwort, geht aber immer mehr auf Distanz zu ihr und die Ehe wird auf eine harte Probe gestellt.

Nachdem ich seinerzeit so viele begeisterte Rezensionen zu diesem Thriller gelesen habe, griff ich nun auch endlich zu diesem Buch.
Zusätzlich hat mich gereizt, dass die Autorin, die damit ihr Debüt vorgelegt hat, hier in meiner Nähe studiert hat und auch noch lebt.

Die Handlung hatte mich ganz schnell gepackt, denn man ist gleich mitten drin in der Geschichte und die Spannung steigt immer weiter. Zwischendrin hat man mal kurz Zeit zum durchatmen aber dann geht es temporeich weiter. So entstand für mich ein Sog beim Lesen, der mich in kurzer Zeit durch die Seiten fliegen ließ.
Die Autorin ist studierte Psychologin und arbeitete rechtspsychologisch und klinisch. Das merkt man beim Lesen sehr gut, denn sie hat ihre Figuren mit viel psychologischer Tiefe gezeichnet. Besonders die vielen unterschiedlichen Emotionen von Isa stellt sie beeindruckend gut dar, so dass sie für mich nachvollziehbar waren. Auch wenn ich selbst keine Mutter bin, habe ich Isa abgenommen, dass sie irgendwie spürte, dass das zurückgekehrte Kind vielleicht nicht ihres ist.
Irgendwann war ich mir dann allerdings auch nicht mehr sicher, ob Isa sich da in etwas hineinsteigert oder ob da jemand ein fieses Spiel mit ihr spielt. Nur wer und vor allem warum?

Ich habe versucht mitzurätseln und Ideen zu entwickelt, was da vor sich geht. Aber ich war so erfolglos wie nie und kam nicht dahinter. Immer wieder gibt es neue Indizien, neue Fährten, die dann doch wieder falsch sind und dann erfolgt ein Twist, der mich fassungslos gemacht hat. Dadurch gab es dann noch bedrohliche Stimmungen, die zu der ohnehin beklemmenden Atmosphäre dazu kamen.
Isa habe ich bewundert, wie sie „dran geblieben ist“ und mit aller Macht und allen Mitteln versucht herauszufinden, was geschehen ist. Für mich stieg danach die Spannung immer weiter und ich war froh, dass ich das Buch im Urlaub gelesen habe, denn da waren halb durchgelesene Nächte kein Problem.

„Happy End“ ist ein wirklich hervorragender Psychothriller mit dramatischen Entwicklungen, einer besonderen Stimmung und viel Spannung! Mich hatte er sehr schnell gepackt und dann durchgehend gefesselt, daher eine unbedingte Leseempfehlung!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 25. Oktober 2024
Auflage ‏ : ‎ 4. Aufl. 2024
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 512 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3757700716
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3757700713 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0D266QX6P
Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 25. Oktober 2024
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1.8 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3751761192 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 

Dienstag, 27. Januar 2026

Der kalte Glanz des Todes von J. D. Robb [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Kinderarzt Kent Abner bekommt ungewöhnliche Post: ein goldenes Ei. Als er das billig wirkende Objekt öffnet, entweichen tödliche Gase, die ihn auf der Stelle umbringen. Eve Dallas und ihr Team nehmen umgehend die Ermittlungen auf. Die erweisen sich als kompliziert: Das Opfer war äußerst beliebt und wohl beleumundet, auch weil er sich so kompromisslos für seine jungen Patienten einsetzte. Dann stirbt ein zweiter Mensch durch ein tödliches Ei – und Eve Dallas muss sich fragen, ob sie es mit einem Verrückten zu tun hat oder ob die beiden Toten doch mehr verbindet, als es scheint … 
(Kurzbeschreibung lt. Blanvalet Verlag)
 
 
Die gesamte Reihe in chronologischer Reihenfolge 
 
 
Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Der neue Fall für Eve Dallas und ihr Team beschäftigt sich mit einem ungewöhnlichen Mord.
Ein beliebter Kinderarzt erhält ein Päckchen worin sich ein kleines Kästchen mit einem goldenen Ei befindet. Das ganze wirkt wie ein billiges Spielzeug und als der Arzt das Ei öffnet, ist er binnen weniger Minuten tot.
Die Ermittlungen sind kompliziert, denn die Methode ist ungewöhnlich und es scheint auch kein Motiv zu geben. Dann geschieht ein weiterer Mord auf dieselbe Weise. Eve Dallas muss sich fragen, ob es zwischen den Opfern eine Verbindung gibt und da das Motiv zu suchen ist. Denn wie immer will sie unbedingt weitere Morde verhindern.

Unglaublich aber das ist ein Jubiläum, denn es ist bereits der 50. Fall für Lieutenant Eve Dallas in New York.
Die Mordmethode fand ich außergewöhnlich und deshalb gelungen.
Ein goldfarbenes Ei, das in einem einfachen Kästchen per Päckchen verschickt wird. Weil es harmlos und wie ein Spielzeug aussieht, wird es geöffnet und durch die enthaltenen Gase führt es sofort zum Tod.
Die Gasmischung ist offenbar sehr clever hergestellt, denn sie verflüchtigt sich dann nach ganz kurzer Zeit.
Aber wie schafft es der Täter, dass die Päckchen jeweils so zugestellt werden, dass die vorgesehenen Opfer sie empfangen und dabei auch alleine sind. Und wo wird das Gas hergestellt, denn dafür scheint ein Labor nötig zu sein. Es stellen sich viele Fragen und die wichtigste ist die, ob es eine Verbindung zwischen den Opfern gibt und was das Motiv für die Taten sein kann.
Es gibt sehr viele Menschen zu befragen und Recherchen anzustellen bis sich eine mögliche Verbindung andeutet, die völlig anders aussieht, als man erwarten würde.

Die akribische und kleinteilige Ermittlungsarbeit, die Eve und ihr Team leisten müssen, hat auch in diesem Fall wieder beeindruckt und begeistert.
Unterstützt wird Eve wie immer von ihrem Mann Roarke, der wie so oft die Spur des Geldes verfolgt und Informationen über beteiligte Personen findet. Ihre Partnerin Delia Peabody ist wie immer an ihrer Seite und die Zusammenarbeit zwischen den beiden, insbesondere das Zusammenspiel bei Befragungen, wird immer besser. Roarke unterstützt diesmal auch mal wieder durch die Bereitstellung eines Privatflugzeuges, als Eve und Peabody in eine andere Stadt zu einer Befragung reisen müssen.

Auch weitere bekannte Nebenfiguren sind wieder mit im Spiel. Die Psychologin Dr. Mira und diesmal auch wieder ihr liebenswerter Ehemann, der Professor an einem College ist. Ebenso natürlich die elektronischen Ermittler Feeney, McNab und Callendar sowie weitere Polizisten der Wache und der Pathologe Morris. Auch das eine oder andere witzige Wortgefecht mit Butler Summerset findet statt und sorgt für kleine humorvolle Momente.
Eves und Roarkes Privatleben wird ebenfalls wieder dargestellt, kommt aber diesmal aufgrund vieler Arbeit zu kurz.

Der Fall war sehr spannend und undurchsichtig und man konnte zu keinem Zeitpunkt erahnen, ob und wann der Täter erneut zuschlagen wird. Ich bin gespannt durch die Seiten geflogen und hatte auch keine Ahnung von Motiven oder der Identität des Täters. Deshalb war die Auflösung eine Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte.

Der Jubiläumsband aus der Reihe ist ein wirklich spannender und packender Fall, da er undurchsichtig und kompliziert ist. Ich hatte fesselnde Lesestunden mit Eve Dallas und ihrem Team!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 21. Januar 2026
Auflage ‏ : ‎ Deutsche Erstausgabe
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 544 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3734115043
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734115042
Originaltitel ‏ : ‎ Golden in Death (Eve Dallas 50) 
Übersetzung  :  Uta Hege

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0F2WFMNKB
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 21. Januar 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 4.7 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3641335250 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von J. D. Robb / Nora Roberts außerdem gelesen und rezensiert:
Roberts, Nora - Die Stunde der Schuld 
Roberts, Nora - Am dunkelsten Tag    
Roberts, Nora - Nach dem Sturm     
Roberts, Nora - Im Schutz der Nacht       
Roberts, Nora - Rache im Blick   
Roberts, Nora - Spur der Finsternis    
Roberts, Nora - Jenseits des Horizonts    
 

Montag, 26. Januar 2026

Wochenrückblick KW 04/2026

 


 
gelesen:
beendet 21 Tage zum Verlieben von Lia Louis
Eine Geschichte, die mit einem vertauschten Handy beginnt...
 
durchgelesen Die kleine Patisserie in Paris von Julie Caplin
Der dritte Teil aus der Romantic Escapes Reihe in Paris  
 
angefangen Der kalte Glanz des Todes von J. D. Robb
Der 50. Fall für Eve Dallas in New York 

gesehen:
Wer wird Millionär, Aktenzeichen XY, Ringlstetter Retro, Handball EM, Traumschiff Bora Bora (Mediathek)

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, beim Friseur

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert, Weihnachtsbaum abgeschmückt und entsorgt, Deko weggeräumt 
 
geärgert:
Über den dämlichen Vorschlag des Wirtschaftsflügels der CDU und unseres Regierungschefs, das Recht auf Teilzeitbeschäftigung abzuschaffen. Das "christlich" im Parteinamen kann man allmählich wirklich streichen. Die sind sowas von respektlos und diskriminierend.

gefreut:
über neue Bücher
 
Der bereits 50. Band aus meiner Lieblingsreihe mit Eve Dallas in New York
 
Der Start einer neuen Reihe in der Vulkaneifel
 
Ein neuer Hilderbrand-Roman auf der Insel Nantucket

geschlafen:
zwar mehr aber mit vielen Wachphasen

gedacht:
Allmählich macht Politik und Weltgeschehen wirklich keinen Spaß mehr.
Barbara vom Blog Scrapimpulse spricht mir hier aus der Seele.
Zitat:
"Vor den Wahlen in Amerika schrieb und sagte ich, dass ich mir Sorgen mache, wenn Trump gewählt wird. Viele in meinem Umfeld hier antworteten: „Was interessiert dich das? Amerika ist so weit weg, das betrifft uns doch nicht.” Es war klar, dass es uns, und auch den Rest der Welt betreffen wird. Hoffe, das hat nun jeder gemerkt.

Gleiches gilt für Merz. Da dachten auch so viele „betrifft mich nicht, ich bin kein Ausländer und habe einen Job”. Merkt ihr’s? Es geht an eure Krankenversorgung, ans Arbeitsrecht und an die Grundrechte.

Was geht mir dieser unfähige Mensch auf den S**!

Erst im 2. Anlauf gewählt worden, gibt Ideen anderer als seine aus und will Menschen krank zur Arbeit schicken. Hat bisher nichts, aber auch gar nichts geleistet, deckt Lügner und Betrüger, zeigt eine unfassbare Arroganz gegenüber Anderern und versagt in einer Tour auf politischen Parkett. Furchtbarer Mensch." 

gegessen:
Bratkartoffeln mit Spiegelei, Chili con Carne, Tomatensuppe mit Reis, Bratwurst mit Wirsing und Bratkartoffeln, Hühnchen mit Ananas und Reis (Chinese), Schnitzel mit Erbsen und Bratkartoffeln, Tortellini mit Käse und Schinken

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 23. Januar 2026

Freitags-Füller #605

 







  1. Zurzeit bin ich süchtig nach Büchern und Lesezeit aber auch nach Sonne. Beides gilt für mich aber eigentlich immer.
     
  2. Meine neue kurze Arbeitswoche genieße ich sehr intensiv.
     
  3. Mit nur einem Klick habe ich in wenigen Sekunden ein neues e-Book auf meinem Reader.
     
  4. Ein Blog bei Wordpress ist mir zu kompliziert.
     
  5. Es muss doch nicht sein, dass Herr M. als Regierungschef unseres Landes andauernd die Bevölkerung beschimpft und als faul und Drückeberger bezeichnet.
     
  6. Ein erster Frühlingsgruß in der Vase sind meistens Tulpen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Fernseh- und Leseabend, morgen habe ich geplant, Hausarbeit, Wäsche waschen und Biathlon schauen und Sonntag möchte ich ebenfalls Biathlon schauen und viel lesen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

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Donnerstag, 22. Januar 2026

Deadline von Alex Lake [Rezension]

Bildrechte beim Verlag

 
Zum Inhalt:
In freudiger Erwartung besteigen Jill und ihre Kollegen nach einer Vorstandssitzung den Privatjet ihrer Firma, um nach Hause zu ihren Familien in Portland zu fliegen. Das Wetter ist gut, die Sicht klar, Turbulenzen sind nicht zu erwarten. Doch kurz nach dem Abflug meldet sich die Pilotin über die Lautsprecher. Anstatt Jill und ihre Kollegen zu begrüßen, hat sie den Jet aufs offene Meer hinausgesteuert und stellt den Passagieren ein schockierendes Ultimatum: An Bord befindet sich ein Mörder, und sie wird die Maschine erst wieder auf Kurs bringen, wenn derjenige gesteht. Der Schuldige hat dreißig Minuten Zeit, um die Wahrheit zu sagen – sonst stürzt das Flugzeug in den Atlantik …
(Kurzbeschreibung lt. Goldmann Verlag)
 
 
 
Der Autor:
Alex Lake ist ein britischer Romanautor, geboren in Nordwestengland. Sein Debüt »After Anna« ist der erste unter diesem Pseudonym verfasste Roman des Autors und wurde auf Anhieb ein Sunday-Times-Bestseller. Der Autor lebt heute im Nordosten der USA. 
(Quelle: Goldmann Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Jill und mehrere Kollegen, alle Mitarbeiter eines Lebensmittelkonzerns, fliegen nach einer Sitzung im firmeneigenen Privatjet zurück nach Portland. Es ist kurz vor Weihnachten und alle wollen zu ihren Familien nach Hause. Zusätzlich an Bord ist noch eine Krankenschwester, die nicht zur Firma gehört, aber die man aus Freundlichkeit mitnahm.
Kurz nach dem Abflug fällt plötzlich auf, dass nicht nur das WLAN an Bord ausgefallen ist sondern dass die Maschine anstatt in Richtung Portland hinaus aufs offene Meer fliegt. Die Pilotin, die sich im Cockpit verschanzt hat, stellt per Durchsage ein Ultimatum. Laut ihrer Aussage befindet sich ein Mörder an Bord und dieser soll innerhalb der nächsten 30 Minuten gestehen und die Wahrheit sagen, warum er das getan hat.
Ansonsten wird dem Jet der Treibstoff ausgehen und das Flugzeug ins Meer stürzen.

Was nach einem Albtraum klingt, wird auch zu einem.
Die Stimmung unter den Passagieren in dem kleinen Flugzeug kippt schnell von Vorfreude auf zu Hause und die Feiertage zu Panik. Niemand ist sich einer Schuld bewusst und die Überlegung, dass einfach einer von ihnen den Mord gesteht, kann nicht funktionieren, denn die Pilotin verlangt eine Erklärung und die ganze Wahrheit. Da offenbar niemand weiß, worum es gehen könnte, kann man nicht einfach eine Geschichte erfinden. Das WLAN steht nicht zur Verfügung, so dass niemand über Internet Kontakt mit jemandem aufnehmen könnte und ein Einbruch ins Cockpit, um die Pilotin zu überwältigen, schlägt auch fehl.

Zu Beginn stellt uns der Autor die einzelnen Passagiere sowie die Pilotin vor und man erfährt einiges über Lebensumstände, Gewohnheiten und Probleme. Dabei bleibt die Pilotin zunächst namenlos und schnell wird klar, dass jeder der Figuren auch seine eigenen Nöte und Probleme hat. So richtig sympathisch waren sie mir eigentlich alle nicht.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen der Pilotin und den Passagieren wobei die Abschnitte jeweils entsprechend überschrieben sind.

In einem zweiten Handlungsstrang springen wir zurück ins Jahr 2018 in den Ort Barrow in Maine, wo einige der Mitarbeitenden leben. Dort erkrankten seinerzeit einige Kinder an einer merkwürdigen Krankheit, die die Leber angriff und diese letztendlich versagte. Drei der Kinder starben an dieser schrecklichen Erkrankung, deren Ursache niemand erklären konnte.
Ich hatte dann nach einigen Abschnitten dieser Rückblicke einen Verdacht, wer die Pilotin sein könnte und wie das alles zusammenhängt.
Meine Vermutung bestätigte sich dann auch, aber wie sich die Situation im Flugzeug auflösen würde, konnte ich da noch nicht erahnen. Und es gibt weitere Fragen, wer die Verantwortung für die Taten trägt und ob die Pilotin das Flugzeug doch noch zum Absturz bringen wird, denn sie hat eigentlich nichts mehr zu verlieren. 

Die Handlung hat für mich sehr schnell einen regelrechten Sog entwickelt und der Thriller wurde zum Pageturner.
Wobei der Thriller ziemlich unblutig bleibt und sich mehr Richtung Psychothriller entwickelt. Die Stimmung in dem kleinen Flugzeug, das das perfekte Setting ist, ist bedrückend und die Angst der Passagiere ständig spürbar. Ebenso das Verlangen der Pilotin nach der Wahrheit und Vergeltung ist nachvollziehbar, auch wenn Selbstjustiz sicher keine Lösung ist.
Gegen Ende, als ich dachte alles sei nun geklärt, überrascht der Autor mit einem erneuten Twist und einer Überraschung, die noch mal alles dreht.

„Deadline“ ist ein Thriller bzw. Psychothriller der mit der Handlung in der Vergangenheit auch noch Drama ins Spiel bringt. Es gibt häufige Perspektivwechsel, Twists und Überraschungen und einen Spannungsbogen der ständig so hoch ist, dass man es kaum aushalten kann.
Alex Lake hat mich wieder einmal überzeugt und mit dieser Story sehr begeistert!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 17. Dezember 2025
Auflage ‏ : ‎ Deutsche Erstausgabe
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 464 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 344249608X
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442496082
Originaltitel ‏ : ‎ FINAL CALL 
Übersetzung  :  Peter Beyer

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0F2SF4B37
Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. Dezember 2025
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 3.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3641324902 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Alex Lake außerdem gelesen und rezensiert:
Lake, Alex - Jeden Tag gehörst du mir      
Lake, Alex - Wovon du nichts ahnst      
 
 

Dienstag, 20. Januar 2026

Wochenrückblick KW 03/2026

 


 
gelesen:
beendet Das Internat von Hannah Richell
Ein spannender Thriller im Umfeld einer Internatsschule
 
angefangen 21 Tage zum Verlieben von Lia Louis
Eine Geschichte, die mit einem vertauschten Handy beginnt...

gesehen:
Wer wird Millionär, Prinzenproklamation Köln (Mediathek), Fußball Bundesliga, Das GEO-Quiz, Inspector Barnaby (Mediathek)

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, bei Nachbarn

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert, Medikamente für zwei Wochen hergerichtet
 
geärgert:
Unser Herr M., der sich Regierungschef und Kanzler nennt, ist an Widerlichkeit kaum noch zu überbieten. Ständig beschimpft er das Volk und damit auch seine Wähler, als faul, Blaumacher, Drückeberger usw. Das ist kaum noch zu ertragen. Er und auch etliche andere Politiker und Wirtschaftsbosse sollten sich mal Gedanken machen, warum der Krankenstand so hoch ist. Die Arbeitnehmer werden förmlich ausgebeutet, immer mehr Arbeit ist mit immer weniger Personen zu erledigen, weil überall auch an Personal gespart wird. Das kann ja auf Dauer nicht gut gehen.

gefreut:
über einen schönen, kurzweiligen Abend mit gutem Essen bei unseren befreundeten Nachbarn
 
getrauert:
Um eine gute Freundin der Familie und die letzte Freundin meiner Mutter, die plötzlich im Alter von 93 Jahren verstorben ist. 

geschlafen:
dank arbeitsfreier Tage etwas mehr

gedacht:
Die Entscheidung nur noch drei Tage in der Woche zu arbeiten war richtig und gut.

gegessen:
Bratkartoffeln mit Spiegelei, Currywurst mit Pommes, Kartoffelsalat mit Würstchen, Spaghetti mit Tomatensauce, Rote Beete-Salat, Tortellini mit Käsefüllung, Nudelsuppe, Risotto

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 16. Januar 2026

Freitags-Füller #604

 







  1. Das Dschungelcamp interessiert mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, es schreckt mich ab, wie alles andere an Trash-TV auch.
     
  2. Kommenden Dienstag habe ich meinen regelmäßigen Termin beim Friseur.
     
  3. Wie kann es sein, dass der halbe Januar schon wieder vorbei ist. Die Zeit rast gefühlt immer schneller.
     
  4. Mein Kräfte-Akku ist leer. Das sagte ich in der letzten Zeit sehr oft. Deshalb arbeite ich jetzt nur noch in Teilzeit zu 60 %. Das schont die Kräfte.
     
  5. Vielleicht hätte ich schon früher auf Teilzeit-Arbeit umstellen sollen. Es tut mir nämlich gut.
     
  6. Dieses Jahr gab es bisher leider kaum gute Nachrichten. Für mich persönlich gab es allerdings eine, nämlich dass mein Resturlaub vom letzten Jahr in voller Höhe übertragen wird, so dass ich in diesem Jahr über fast 13 Wochen Urlaub verfüge.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend mit den befreundeten Nachbarn beim Essen, morgen habe ich geplant, die Hausarbeit zu erledigen und Biathlon zu schauen und Sonntag möchte ich einen kleinen Spaziergang machen, Biathlon schauen und lesen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 15. Januar 2026

Die geheime Weihnachtsbibliothek von Jenny Colgan [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag



Zum Inhalt:
Weihnachten liegt bereits in der Luft, als Mirren Sutherland von Jamie McKinnon, einem attraktiven schottischen Gutsherrn, engagiert wird. Seit dem Fund eines seltenen Buches gilt sie als Antiquitätenjägerin. Angeblich befindet sich auch im Besitz der McKinnons ein wertvolles Buch, das ihr baufälliges Schloss vor dem drohenden Verkauf retten könnte. Doch niemand weiß, wo es sich befindet. Denn das Anwesen der Familie gleicht einem Labyrinth voller Bücher. Dort angekommen, untersuchen Jamie, Mirren und der ebenso charmante wie zwielichtige Antiquar Theo zahllose Räume, entschlüsseln Hinweise und lüften nach und nach die Geheimnisse des Hauses. Während draußen Schneeflocken tanzen, knistern drinnen die Kamine, und Weihnachten rückt immer näher …
(Kurzbeschreibung lt. Piper Verlag)
 


Die Autorin:
Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt nördlich von Edinburgh. Ihre Romane sind internationale Erfolge und stehen jeweils wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 
(Quelle: Piper Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Mirren Sutherland fand vor einiger Zeit ein sehr seltenes Buch, das inzwischen sogar ausgestellt wird. Als sie „ihr“ Buch wieder einmal in der Ausstellung besucht, trifft sie dort auf Jamie McKinnon. Dieser hat ein sehr altes Schloss in den schottischen Highlands geerbt, das dringend saniert und instandgehalten werden müsste. Doch dazu fehlt das Geld.
Im Nachlass seines Onkels soll sich ein geheimnisvolles Buch befinden, dessen Verkaufserlös zumindest einen Teil der finanziellen Probleme lösen könnte. Jamie engagiert Mirren und bittet sie, zu ihm aufs Schloss nach Schottland zu kommen, um dort nach dem Buch zu suchen.
Er verschwieg ihr zunächst, dass auch ihr Ex-Freund Theo, der Antiquar ist, bei der Suche helfen soll. Denn wie beide vor Ort feststellen, ist nahezu das gesamte Schloss voller Bücher. Außer ein paar Hinweisen gibt es nicht viel, das bei der Suche helfen könnte.
Die Highlands sind tief verschneit und bald kommt es dazu, dass sie auf dem alten Schloss von der Außenwelt abgeschnitten sind.
Ob sie in dem Chaos des alten Gemäuers fündig werden?

Dies ist der sechste Band aus der Happy-Ever-After-Reihe der Autorin, kann jedoch einzeln gelesen werden, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist.
Das Setting in den tief verschneiten Highlands abseits von Dörfern oder Städten ist perfekt für die Handlung und wird detailreich und bildhaft beschrieben.
Viel Schneefall und eisige Kälte sorgen bald dafür, dass man abgeschnitten ist von der Außenwelt. Das gibt der ganzen Geschichte noch mal einen Kick, steigert die Spannung und sorgt teilweise sogar für Dramatik. Denn die Suche nach dem geheimnisvollen Buch entpuppt sich irgendwann als eine Art „Schnitzeljagd“ und es gilt so einige Rätsel zu lösen, wobei man auch schon mal Risiken eingehen muss. 
Mir hat dieses Thema gut gefallen, nicht nur wegen der vielen Bücher.
Natürlich war es klar, dass Mirren und Theo irgendwie aneinander geraten und ich war gespannt, ob zwischen Jamie und Mirren auch etwas entstehen könnte. Und dann taucht auch noch Jamies Schwester auf, die ebenfalls Unruhe in die Situation bringt.

Interessant fand ich die Entwicklung der Figuren im Verlauf der gemeinsam verbrachten Zeit dort in der Abgeschiedenheit. Während Mirren und Theo ja nicht wirklich etwas davon haben würden, wenn das wertvolle Buch gefunden wird, bedeutet es für Jamie und seine Schwester möglicherweise die Rettung des Schlosses. Dennoch suchen sie alle gemeinsam mit viel Eifer.
Das schöne Bücherthema gemischt mit zwischenmenschlichen Themen, wie familiäre Bindungen und Liebe lassen eine warmherzige Handlung entstehen. Am Ende gibt es dramatische Ereignisse aber auch viel Aufklärung und positive Wendungen.
Das weihnachtliche Thema steht nicht im Mittelpunkt und drängt sich auch nicht in den Vordergrund, so dass man den Roman nicht nur zu dieser Zeit lesen kann.

„Die geheime Weihnachtsbibliothek“ ist eine schöne Mischung aus Leichtigkeit, Emotionen, Bücherthemen und einige Ereignisse sorgen auch für Spannung und Dramatik. Ich wurde gut unterhalten und hatte Freude beim Lesen dieser schönen winterlichen Geschichte!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. Oktober 2025
Auflage ‏ : ‎ 4.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3492321763
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492321761
Originaltitel ‏ : ‎ The Secret Christmas Library 
Übersetzung  :  Sonja Hagemann

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0F3P7S2GF
Herausgeber ‏ : ‎ Piper ebooks
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 2. Oktober 2025
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 6.0 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492611060 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Jenny Colgan außerdem gelesen und rezensiert:

Dienstag, 13. Januar 2026

Das Geheimnis des Mistelzweigs von Nita Prose [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Weihnachten steht vor der Tür, für Molly Gray die schönste Zeit des Jahres. Aber als oberstes Zimmermädchen im eleganten Regency Grand Hotel hat sie auch eine Menge Arbeit mit den Feiertagen: Der Weihnachtsschmuck muss entstaubt und der große Saal festlich dekoriert werden. Außerdem braucht Molly Wichtelgeschenke für ihre Freunde im Hotel – und sie muss ein höchst mysteriöses Rätsel lösen. Denn ausgerechnet jetzt verschwindet ihr wunderbarer neuer Freund Juan Manuel immer wieder ohne eine Erklärung. Hat Molly, die sich manchmal schwertut, Menschen richtig zu verstehen, etwa schon wieder einen Frosch für einen Prinzen gehalten? Während das Flüstern in den Fluren zunimmt, macht Molly sich daran, das größte Geheimnis von allen zu ergründen … 
(Kurzbeschreibung lt. Droemer Verlag)
 
 
Weitere Teile der Reihe:
 
 
Die Autorin:
Nita Prose ist die Autorin des Kriminalromans "The Maid", der sich weltweit über 1 Million Mal verkauft hat und in über vierzig Ländern veröffentlicht wurde. "The maid" war ein New York Times-Bestseller, wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und war Finalist des Edgar Awards für den besten Roman. Auch in Deutschland hat das ungewöhnliche Zimmermädchen Molly seine Leserschaft begeistert. "Ein mysteriöser Gast" ist der zweite Fall für Molly Gray. Nita Prose lebt in Toronto, Kanada.   
(Quelle: Droemer Verlag) 
 
 
Meine Meinung:
Zimmermädchen Molly Gray ist zurück. Mit diesem vorweihnachtlichen Kurzkrimi kehren wir zurück ins elegante Regency Grand Hotel und Mollys Leben. Molly wurde ja zwischenzeitlich Chefzimmermädchen und koordiniert ihre Kolleginnen und lernt sie auch an.
In der Vorweihnachtszeit ist natürlich im Hotel viel zu tun, denn es ist nahezu voll besetzt und viele Weihnachtsvorbereitungen wollen erledigt werden. Da genießt Molly besonders die Abende mit ihrem Herzensmann Juan Manuel, mit dem sie seit einiger Zeit ja auch zusammenlebt.
Doch dieser verschwindet neuerdings immer wieder mal ohne Erklärung und ist auch sonst ein bisschen wortkarg. Molly, die ja leicht autistisch ist und die Menschen manchmal nicht richtig einschätzen kann, wird misstrauisch. Sie beginnt zu zweifeln und befürchtet, dass sie erneut dem falschen Menschen vertraut hat.

Es war wirklich schön, in diesem Kurzkrimi Molly wieder in Aktion zu erleben.
Getrieben von ihrem bekannten Pflichtbewusstsein kümmert sie sich um die Reinigung der Zimmer, die sie wie üblich „in einen Zustand höchster Perfektion“ versetzen möchte.
Aber daneben gibt es auch viel an Weihnachtsvorbereitungen zu treffen.
Das Hotel, besonders das Treppenhaus, die Halle und der große Saal müssen dekoriert werden. Und dann muss sie auch noch ein Wichtelgeschenk besorgen, für die Weihnachtsfeier des Hotelpersonals. Da gab es beim letzten Mal ein unschönes Erlebnis, das diesmal nicht wieder vorkommen soll.
Trotz all der Arbeit fällt Molly auf, dass sich ihr geliebter Juan Manuel irgendwie merkwürdig verhält. Es hat mir so leid getan, dass Molly schnell auf die falschen Gedanken kam und sehr misstrauisch wurde.
Aber positive Gedanken bekommt sie durch ihren Chef, Barfrau Angela und natürlich auch durch den Portier Mr. Preston, der ihr besonders nahe steht.

Wie man es von dieser Reihe kennt, kommt es zu einigen humorvollen bzw. amüsanten Momenten aber insgesamt ist die Handlung auch spannend, auch wenn ich bald einen Verdacht hatte, was da vor sich gehen könnte.
Durch die Weihnachtsvorbereitungen im Hotel und privat bei Molly kommt auch eine heimelige, weihnachtliche Stimmung auf.

Dieser schöne, herzerwärmende Cosy Kurzkrimi ist eine gute Ergänzung zur Reihe und erzeugt eine wohlige Stimmung.
Ich habe ihn sehr gerne gelesen, wurde gut unterhalten und hoffe, dass es bald weitere Geschichten mit der liebenswerten Molly The Maid gibt!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FTZZZB5N
Herausgeber ‏ : ‎ Droemer eBook
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 3. November 2025
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1.7 MB
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 144 Seiten
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426566244 
Originaltitel  :  The Mistletoe Mystery
Übersetzung  :  Alice Jakubeit
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 
 
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