Zum Inhalt:
Ein Wein, der auf dem Meeresgrund gereift ist – so etwas hat Adeline noch
nie gehört. Der edle Tropfen ist von Miranda, einer alten Dame, die im
Rathaus von Nizza, Adelines Arbeitsplatz, nach Hinweisen auf ihren tot
geglaubten Sohn gesucht hat. Sie ist überzeugt, ihn auf der Straße gesehen
zu haben. Adeline, die sich als Archivarin leidenschaftlich für
Familienforschung interessiert, fasst sich ein Herz und reist zu Miranda
nach San Remo, in die Stadt der Blumen, traumhaften Buchten und malerischen
Strände, um Nachforschungen anzustellen. Das Geheimnis, das sie ans Licht
bringt, führt sie auf die Spur ihrer eigenen Vergangenheit …
(Kurzbeschreibung lt.
Blanvalet Verlag)
Die Autorin:
Cristina Caboni lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf Sardinien,
wo sie sich leidenschaftlich um die Imkerei ihrer Familie kümmert. Ihr
Debütroman »Die Rosenfrauen« war ein internationaler Erfolg und stand
wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Seitdem inspiriert Cristina
Caboni ihre Leser*innen mit Geschichten über mutige Protagonistinnen, die
sich nach einer Krise neu erfinden. Vor der wunderschönen Kulisse Italiens,
zwischen verwunschenen Dörfern und flirrenden Sommertagen, wachsen sie über
sich hinaus und finden das Glück.
(Quelle: Blanvalet Verlag)
Meine Meinung:
Adeline lebt in Nizza und ist als Archivarin tätig, die sich besonders für
Familienforschung interessiert. Sie lebt ziemlich zurückgezogen und hat
nicht viele soziale Kontakte. Nur Damien ist wie ein Vater für sie, denn er
hat sie als Sozialarbeiter vor Jahren als Jugendliche von der Straße geholt.
Ihn und seine Familie liebt sie sehr.
Durch Zufall erfährt Adeline im Einwohnermeldeamt beim Besuch einer Kollegin, dass dort eine Frau erscheint, die ihren Sohn sucht. Sie hatte ihn angeblich bei einer Veranstaltung gesehen, obwohl man ihr erzählte, dass er im Jahr 1949 bei der Geburt gestorben war.
Die Kollegin kann jedoch keine Eintragungen zu dem Mann finden. Da die Dame völlig aufgelöst ist, nimmt sich Adeline ihrer an und erfährt, dass sie Miranda heißt und auf einem Weingut in San Remo lebt. Sie ist fest davon überzeugt, dass der Mann den sie sah, ihr Sohn sein muss, den sie damals Nikolaj nannte. Die Augen waren ihr vertraut und eine Mutter spürt das.
Adeline lässt die Geschichte nicht los und da sie Familienforschung liebt und gut beherrscht, möchte sie sich der Sache annehmen.
Als Dank erhält Adeline von Miranda eine Flasche Wein zugesandt, der auf dem Meeresboden gereift ist. Bei der Verkostung überkommt Adeline ein merkwürdiges Gefühl, dass sie noch darin bestärkt, nach Nikolaj zu suchen. Doch ihr väterlicher Freund Damien ist irgendwie dagegen und möchte sie von der Suche abhalten.
Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?
Anfangs lernt man Adeline und ihre Lebensgeschichte kennen. Sie hat als Kind und Jugendliche einiges erleben müssen, dass sie fast von der richtigen Bahn hat abkommen lassen. Doch mit Damians Hilfe bekam sie seinerzeit die Kurve und machte eine Ausbildung, die sie dann wieder auf einen guten Weg führte. Sie ist eine facettenreiche Figur, die ich mochte, weil sie geradlinig ist und ihren Weg geht, so wie sie das mag und möchte. Ihre Leidenschaft für die Archive und besonders die Familienforschung ist gut bei mir angekommen. Und so konnte ich gut verstehen, dass sie Mirandas Geschichte nicht mehr losgelassen hat und sie schließlich nach San Remo zu Miranda reist, um mehr zu erfahren.
Es war sehr schön zu erleben, welche wunderbare Verbindung zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen entsteht. Mit Mirandas Informationen beginnt Adeline mit der Suche nach Nikolaj. Dabei deckt sie ganz langsam und nach und nach einige Fakten auf, die sie regelrecht erschüttern, denn es gibt tatsächlich eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit.
Durch Zufall erfährt Adeline im Einwohnermeldeamt beim Besuch einer Kollegin, dass dort eine Frau erscheint, die ihren Sohn sucht. Sie hatte ihn angeblich bei einer Veranstaltung gesehen, obwohl man ihr erzählte, dass er im Jahr 1949 bei der Geburt gestorben war.
Die Kollegin kann jedoch keine Eintragungen zu dem Mann finden. Da die Dame völlig aufgelöst ist, nimmt sich Adeline ihrer an und erfährt, dass sie Miranda heißt und auf einem Weingut in San Remo lebt. Sie ist fest davon überzeugt, dass der Mann den sie sah, ihr Sohn sein muss, den sie damals Nikolaj nannte. Die Augen waren ihr vertraut und eine Mutter spürt das.
Adeline lässt die Geschichte nicht los und da sie Familienforschung liebt und gut beherrscht, möchte sie sich der Sache annehmen.
Als Dank erhält Adeline von Miranda eine Flasche Wein zugesandt, der auf dem Meeresboden gereift ist. Bei der Verkostung überkommt Adeline ein merkwürdiges Gefühl, dass sie noch darin bestärkt, nach Nikolaj zu suchen. Doch ihr väterlicher Freund Damien ist irgendwie dagegen und möchte sie von der Suche abhalten.
Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?
Anfangs lernt man Adeline und ihre Lebensgeschichte kennen. Sie hat als Kind und Jugendliche einiges erleben müssen, dass sie fast von der richtigen Bahn hat abkommen lassen. Doch mit Damians Hilfe bekam sie seinerzeit die Kurve und machte eine Ausbildung, die sie dann wieder auf einen guten Weg führte. Sie ist eine facettenreiche Figur, die ich mochte, weil sie geradlinig ist und ihren Weg geht, so wie sie das mag und möchte. Ihre Leidenschaft für die Archive und besonders die Familienforschung ist gut bei mir angekommen. Und so konnte ich gut verstehen, dass sie Mirandas Geschichte nicht mehr losgelassen hat und sie schließlich nach San Remo zu Miranda reist, um mehr zu erfahren.
Es war sehr schön zu erleben, welche wunderbare Verbindung zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen entsteht. Mit Mirandas Informationen beginnt Adeline mit der Suche nach Nikolaj. Dabei deckt sie ganz langsam und nach und nach einige Fakten auf, die sie regelrecht erschüttern, denn es gibt tatsächlich eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit.
Zwischenzeitlich gibt es ein paar Längen, wenn es nicht so richtig voran
geht, aber auch diese tragen auf ihre Weise zur Handlung bei.
Das Archiv, in dem Adeline arbeitet, bekommt einen neuen Leiter, da der aktuelle nach vielen Jahren in Rente geht. Der neue Chef ist kein geringerer als ihr Ex-Freund Janus, was Adeline zuerst auch einmal aus der Bahn wirft und tatsächlich über eine Versetzung nachdenken lässt.
Gespannt habe ich verfolgt, wie die beiden, die etwa ein Jahr ein Paar waren, nach einigen Jahren wieder aufeinander treffen und miteinander klar kommen müssen, eben im Vorgesetzten-Mitarbeiterin-Verhältnis. Ich habe fast erwartet, dass da noch oder wieder Gefühle entstehen könnten.
Das Thema Wein spielt ebenfalls eine große Rolle in dieser Geschichte. Es war interessant im Zusammenhang mit Mirandas Weingut einiges darüber zu erfahren. Von Wein, der auf dem Meeresgrund in Flaschen reift, hatte ich auch noch nie gehört. Mit Interesse habe ich auch die Fakten und Informationen über Wein und Weinbau zu Beginn eines jeden Kapitels gelesen.
„Das Leuchten von Ligurien“ ist ein durchaus fesselnder Roman über ein Familiengeheimnis und der Suche nach den Wurzeln. Cristina Cabonis lebendiger und mitreißender Schreibstil macht ihn zu einem schönen Leseerlebnis, das mit Herzlichkeit und Gefühlen auch berühren kann!
Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!
Das Archiv, in dem Adeline arbeitet, bekommt einen neuen Leiter, da der aktuelle nach vielen Jahren in Rente geht. Der neue Chef ist kein geringerer als ihr Ex-Freund Janus, was Adeline zuerst auch einmal aus der Bahn wirft und tatsächlich über eine Versetzung nachdenken lässt.
Gespannt habe ich verfolgt, wie die beiden, die etwa ein Jahr ein Paar waren, nach einigen Jahren wieder aufeinander treffen und miteinander klar kommen müssen, eben im Vorgesetzten-Mitarbeiterin-Verhältnis. Ich habe fast erwartet, dass da noch oder wieder Gefühle entstehen könnten.
Das Thema Wein spielt ebenfalls eine große Rolle in dieser Geschichte. Es war interessant im Zusammenhang mit Mirandas Weingut einiges darüber zu erfahren. Von Wein, der auf dem Meeresgrund in Flaschen reift, hatte ich auch noch nie gehört. Mit Interesse habe ich auch die Fakten und Informationen über Wein und Weinbau zu Beginn eines jeden Kapitels gelesen.
„Das Leuchten von Ligurien“ ist ein durchaus fesselnder Roman über ein Familiengeheimnis und der Suche nach den Wurzeln. Cristina Cabonis lebendiger und mitreißender Schreibstil macht ihn zu einem schönen Leseerlebnis, das mit Herzlichkeit und Gefühlen auch berühren kann!
Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!
Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin : 18. März 2026
Auflage : Deutsche Erstausgabe
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 352 Seiten
ISBN-10 : 3734115035
ISBN-13 : 978-3734115035
Originaltitel : La ragazza senza radici
Übersetzung : Ingrid Ickler
Kindle-Ausgabe
ASIN : B0F2SLCVVZ
Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin : 18. März 2026
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 7.6 MB
ISBN-13 : 978-3641335243
Erscheinungstermin : 18. März 2026
Auflage : Deutsche Erstausgabe
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 352 Seiten
ISBN-10 : 3734115035
ISBN-13 : 978-3734115035
Originaltitel : La ragazza senza radici
Übersetzung : Ingrid Ickler
Kindle-Ausgabe
ASIN : B0F2SLCVVZ
Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin : 18. März 2026
Sprache : Deutsch
Dateigröße : 7.6 MB
ISBN-13 : 978-3641335243
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
Von Cristina Caboni außerdem gelesen und rezensiert:
Caboni, Cristina - Die Rosenfrauen
Caboni, Cristina - Die Oleanderschwestern
Caboni, Cristina - Der Zauber zwischen den Seiten
Caboni, Cristina - Die Seidentöchter
Caboni, Cristina - Die Gartenvilla
Caboni, Cristina - Die Oleanderschwestern
Caboni, Cristina - Der Zauber zwischen den Seiten
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Caboni, Cristina - Das Versprechen der Rosenfrauen
Caboni, Cristina - Die Glücksmalerin
Caboni, Cristina - Der Zauber der Lagune


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