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Mittwoch, 24. Juli 2019

Lesestatistik Juni 2019

Mit etwas Verspätung wegen des Urlaubs kommt hier meine Lesestatistik für den Juni.
10 Bücher sind es geworden, womit ich sehr zufrieden bin!
Und Glück bei der Auswahl hatte ich auch wieder, denn ich konnte sechsmal die Höchstwertung mit fünf Sternen vergeben.
Das freut mich natürlich immer sehr, wenn ich nur schöne Bücher erwische.
Auf ein Monatshighlight kann ich mich wie immer nicht festlegen, den die Bücher sind doch sehr unterschiedlich.
 
Und hier sind meine Leseerfolge aus dem Juni:



  1. Kristina Günak - Glück ist meine Lieblingsfarbe
    272 Seiten ****
  2. Debbie Johnson - Ein Sommerhaus in Cornwall
    256 Seiten ****
  3. Susanna Ernst - Das Wispern der Schmetterlinge
    384 Seiten ****
  4. Diana Hillebrand - Wo das Glück auf Wellen tanzt
    304 Seiten *****
  5. Silke Ziegler - Im Tal der Hoffnung
    512 Seiten *****
  6. Elin Hilderbrand - Ein neuer Sommer
    608 Seiten *****
  7. Lucie Flebbe - Jenseits von schwarz
    288 Seiten *****
  8. Anne Sanders - Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen
    448 Seiten ****
  9. Sylvia Lott - Die Rosengärtnerin
    592 Seiten *****
  10. Nora Roberts - Am dunkelsten Tag
    592 Seiten *****


Monatsstatistik:
gelesene Bücher: 10

gelesene Seiten: 4.167 Seiten
Ø gelesene Seiten je Tag: 138,9 Seiten



Jahresstatistik:

gelesene Bücher: 57
gelesene Seiten: 22.767
Ø gelesene Seiten je Monat: 3.794,5
Ø gelesene Seiten je Tag:125,8





Ein Klick auf den Buchtitel führt zur Buchbeschreibung bei Amazon * und der Klick auf die Sterne führt zu meiner Rezension, falls schon vorhanden.  

Dienstag, 23. Juli 2019

Am dunkelsten Tag von Nora Roberts [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Es ist ein ganz normaler Abend in einem Einkaufszentrum in Portland, Maine. Drei Teenager warten darauf, dass der Kinofilm anfängt. Ein junger Mann flirtet mit dem Mädchen, das die Sonnenbrillen verkauft. Mütter und Kinder kaufen zusammen ein. Doch dann fallen die Schüsse. Officer Essie McVee ist zufällig am Tatort, und sie handelt sofort: In nur acht Minuten überwältigen McVee und ihre Kollegen die Täter, für viele der Besucher ist das jedoch zu spät. Und während die Überlebenden langsam ihr Leben wieder aufbauen, müssen sie erfahren, dass ein weiterer Verschwörer nur darauf wartet, seine Mission zu beenden … 
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, als einzige und jüngste Tochter von fünf Kindern geboren. Ihre Ausbildung endete mit der Highschool in Silver Spring. Bis zur Geburt ihrer beiden Söhne Jason und Dan arbeitete sie als Sekretärin, anschließend blieb sie Hausfrau und Mutter. Anfang der siebziger Jahre zog sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern nach Maryland aufs Land. Sie begann mit dem Schreiben, als sie im Winter 1979 während eines Blizzards tagelang eingeschneit war. Nachdem Nora Roberts jedes im Haus vorhandene Buch gelesen hatte, schrieb sie selbst eins. 1981 wurde ihr erster Roman »Rote Rosen für Delia« (Originaltitel: Irish Thoroughbred) veröffentlicht, der sich rasch zu einem Bestseller entwickelte. Seitdem hat sie über 200 Romane geschrieben, von denen mehr als 500 Millionen Exemplare verkauft wurden; ihre Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Sowohl die ROMANCE WRITERS OF AMERICA als auch die ROMANTIC TIMES haben sie mit Preisen überschüttet; sie erhielt unter anderem den Rita Award, den Maggie Award und das Golden Leaf. Ihr Werk umfasst mehr als 195 New-York-Times Besteseller. 1986 wurde sie in die Romance Writers Hall of Fame aufgenommen.
Heute lebt die Bestsellerautorin mit ihrem Ehemann in Keedysville/Maryland.

(Quelle: Blanvalet Verlag)


Meine Meinung:
In einem Einkaufszentrum in Portland findet ein Amoklauf statt. Drei jugendliche Täter schießen wild um sich, offenbar entschlossen, so viele Menschen wie möglich zu töten. Simone Knox ist mit zwei Freundinnen im Kino. Während sie die Toilette aufsucht beginnt die Schießerei. Als sie zurück in den Kinosaal möchte, bemerkt sie die Vorgänge, geht zurück in den Waschraum, versteckt sich und wählt den Notruf.
Reed jobbt im Einkaufszentrum und es gelingt ihm, einen kleinen Jungen, der seine Mutter nicht mehr findet, zu retten.
Die Polizistin Essie McVee ist mit ihrem Partner als erste vor Ort und es gelingt ihr, einen der Täter im Kino zu stellen und zu erschießen. Auch die anderen beiden Täter können von der Polizei unschädlich gemacht werden.
Jahre später beginnt eine Mordserie, die es offenbar auf die Überlebenden des Massakers abgesehen hat.
Wer mordet da und warum?
Simone, Reed und auch Essie sind offenbar auch in Gefahr!

Nora Roberts hat sich in ihrem neuen Roman dem Thema Amoklauf gewidmet, dass ja leider in den USA recht oft ein Thema ist.
Im Focus der Geschichte stehen Simone, Reed und auch Essie.
Simone wird gelobt für ihr umsichtiges Verhalten. Sie selbst kämpft jedoch mit Schuldgefühlen, weil sie nicht bei ihren Freundinnen im Kinosaal war.
Auch Reed erhält Anerkennung, weil er ein Kleinkind gerettet hat.
Essie weiß, dass sie sich als Polizistin völlig korrekt verhalten hat, aber sie hat einen Menschen getötet.
Nach dem Amoklauf spricht sie mit Reed, der später ihretwegen auch Polizist wird und einige Jahre später sogar ihr Partner bei der Polizei.

In einem Handlungsstrang erleben wir, wie die neuerlichen Morde geplant und umgesetzt werden. Auch Täter und Motiv werden schnell klar. Und so verfolgen wir als Leser genau wie das FBI die Spur des Täters.
Obwohl schon einiges klar ist, hat mich dieser Teil sehr gefesselt, denn längst ist nicht klar, ob all die perfiden Pläne aufgehen. Bald wird auch klar, dass das Hauptziel zum Höhepunkt Reed und evtl. auch Simone ist.

Im anderen Handlungsstrang geht es hauptsächlich um die Verarbeitung des Amoklaufs durch die Überlebenden.
Reed hilft sich durch seinen Job als Polizist und wird dabei von Essie unterstützt. Als klar wird, wer da erneut mordet, nehmen beide sich vor, niemals Ruhe zu geben, bis der Täter gefasst ist.
Simones Geschichte ist mir sehr nahe gegangen, denn sie kommt mit ihrem Leben gar nicht klar. Sie lässt sich von ihrer Familie zu einem Weg zwingen, den sie eigentlich gar nicht gehen will. Erst ihre Großmutter LiLi erkennt, dass Simone ihre künstlerische Ader helfen kann und motiviert sie, zu ihr auf eine kleine Insel zu kommen und sich in ihrer Kunst auszuleben.
Auf dieser Insel trifft sie dann auch Reed wieder, der dort Polizeichef wird. Es war dann sicherlich ein bisschen vorhersehbar, dass sich zwischen den beiden eine Romanze entwickeln würde. Aber Nora Roberts baut diese Liebesgeschichte sehr dezent und glaubhaft in das gesamte Geschehen ein, so dass sie diese bereichert.
LiLi war meine Lieblingsfigur in der Geschichte. Diese lebensfrohe und sehr lebenskluge alte Dame hat ein Gespür für Menschen und ihre Bedürfnisse. Ihr Verhalten war einfach toll und sie wusste immer, was zu tun ist. Dabei ist sie selbst ein bisschen „abgedreht“, Malerin und nicht abgeneigt gegenüber allem, was das Leben bunt macht.

Diese Geschichte hat mich sehr bewegt, denn ich kann und mag mir gar nicht vorstellen, wie es einem geht, wenn man so einen Amoklauf miterleben muss und dabei auch noch Menschen verliert, die man liebt.
Ich empfand die Schilderungen der vielen unterschiedlichen Emotionen sehr glaubhaft und ich fühlte mich den Protagonisten nahe.
Die Wechsel zwischen „Gut und Böse“ waren ausgewogen und der Spannungsbogen gleichbleibend hoch.
Die Liebesgeschichte passt gut ins Gesamtbild und hält sich dezent im Hintergrund, so dass sie die Geschichte perfekt ergänzt.
Neben all den emotionalen und spannenden Momenten gibt es auch viele humorvolle Situationen, die zur Auflockerung beitragen.
Ein großer Showdown und ein Epilog, ein Jahr später, schließen die Story perfekt ab.

Dieser sehr fesselnde und bewegende Roman bietet wirklich spannende Lesestunden und hat mich völlig überzeugt und begeistert!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!
 










Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (27. Mai 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764506865
ISBN-13: 978-3764506865
Originaltitel: Shelter in Place
Übersetzung: Margarethe van Pée 



Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2339 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 593 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (27. Mai 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07K2545WK




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *
 

Montag, 22. Juli 2019

Wochenrückblick KW 26 bis 29/2019 - Mallorca Urlaub

gewesen:
sind wir 3 Wochen auf Mallorca, wieder in Port d'Andratx.
Wir lieben diesen Ort, fühlen uns da wohl und es ist fast schon wie nach Hause kommen. Warum also was anderes machen, wenn wir dort Erholung von der ersten Minute an haben?! :-) 

gefreut:
haben wir uns über die schöne Ferienwohnung, die wir auch im letzten Jahr schon hatten.

gelesen:
habe ich im Urlaub insgesamt 17 Bücher.
Die Rezensionen habe ich fast alle schon geschrieben, ganz klassisch analog im Notizbuch. In der nächsten Zeit warten auf Euch insgesamt 18 Rezensionen, denn hier zu Hause habe ich ja auch schon wieder ein Buch gelesen.

genossen:
haben wir das tolle Wetter! Wir hatten nur 3 Tage durchwachsenes Wetter mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und Schwüle, die dann mit einem heftigen Gewitter endeten. Danach gab es wieder blauen Himmel und Sonne pur. 

getan:
haben wir nicht viel, denn es war sehr warm. 
Aber wir hatten ein paar schöne Treffen mit Freunden, die zur gleichen Zeit dort waren. Täglich waren wir mehrmals schwimmen und abends sind wir öfter essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen.

geschlafen:
habe ich, wie immer im Urlaub, gut und ausreichend. Schön war auf die öfter stattfindende Siesta am Nachmittag, denn abends waren wir oft sehr lange wach und haben unsere Terrasse unter dem Sternenhimmel genossen. 

gesehen:
haben wir viele tolle Schiffe, Jachten und auch etliche Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Palma oder von dort zurück nach Barcelona. Die kommen alle da vorbei. Unterhaltsam war das tägliche Beobachten einer Segelschule, die mit ihrem Gruppen oft vor unserer Terrasse übte.

Hier kommen ein paar Impressionen aus dem Urlaub (anklicken zum Vergrößern):



Die Aussicht von der Terrasse nach links. Man sieht noch ein Stück vom Gebäude und eine Landzunge die "La Mola" heißt und über deren Absenkung in der Mitte man in die Buch Cala Llamp schauen kann. 



Die Aussicht geradeaus, man sieht noch die Spitze von La Mola und ein Kreuzfahrtschiff in Richtung Palma.



Besuch von Möwen hatten wir öfter, besonders wenn etwas zu Essen auf dem Tisch stand. Aber man muss sie verscheuchen, sonst werden sie richtig aggressiv und kommen auch auf den Tisch und klauen das Essen. Füttern ist streng verboten!



Abends am Fischerei-Hafen von Port d'Andratx. Auf der gegenüberliegenden Seite aber weiter nach links war unsere Wohnung.



Suchbild: Such die Ziege ;-) Dieser recht große Bock versuchte sich im Felsen herabklettern. Ganz schön beeindruckend die Tiere, die da wild überall in der Natur leben.



Diese tolle Jacht, die "Rising Sun", haben wie einige Male gesehen, denn sie kam öfter vorbei. Ein paar Tage lag sie aber auch vor Anker, direkt vor unserer Terrasse. Mit 138 m ist sie die zweitgrößte Motorjacht, die sich nicht im Besitz eines Staatsoberhauptes befindet. Gebaut wurde sie von der deutschen Lürssen Werft in Bremen. Weitere Informationen hier bei Wikipedia
Auf der Liste der längsten Motorjachten steht sie auf Platz 12



Der Blick von der Terrasse nach rechts aufs offene Meer, wo sich gerade einige Gruppen der Segelschule tummeln.



Abends am Strand von Camp de Mar, wo wir gerne mal zum Essen hinfahren.



Das ist der Beach Club am Strand von Camp de Mar. Da kann man sehr gut und essen und sitzt noch besonders schön und kann den Sonnenuntergang beobachten.



Noch mal ein Blick auf La Mola mit einer schönen Jacht von ca. 60 Metern.
Solche Jachten lagen da fast täglich. 



An einem Tag standen wir unter Polizeischutz ;-)
Dieses Schiff der Guardia Civil ("nur" knapp 80 m) ankerte den ganzen Tag vor unserer Terrasse, da abends eine Boots-Parade zu Ehren der Schutzheiligen der Fischer stattfand.



Mein Lieblingsplatz ganz am vorderen Rand unserer Terrasse, wo man schön die Abendsonne genießen konnte und dabei aufs Meer schauen.



Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche!

 

Samstag, 20. Juli 2019

Die Rosengärtnerin von Sylvia Lott [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Wo wilde Rosen ein altes Herrenhaus umranken, sucht eine Frau nach ihren Wurzeln ...

Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Château im malerischen Loire-Tal und widmet sich leidenschaftlich ihrer großen Liebe, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben ...

Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und dass es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste zurückreicht ...  

(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt in Hamburg. Viele Jahre schrieb sie für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine, inzwischen konzentriert sie sich ganz auf ihre Romane. Mit »Die Inselfrauen«, »Die Fliederinsel« und »Die Rosengärtnerin« stand sie wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)


Meine Meinung:
Die Journalistin Ella erhält überraschend die Nachricht, dass Baronin Jeanne de Cremont ihr ein großes Anwesen an der Loire vererbt hat. Bedingung ist aber, dass Ella ein Jahr dort leben muss bevor das Anwesen endgültig in ihren Besitz übergeht. Ella hat keine Ahnung, wer ihre Gönnerin ist, aber sie nimmt die Herausforderung an und nutzt diese Chance, ihr Leben zu ändern.
Vor Ort trifft sie auf nette Menschen und erfährt, dass die Unterhaltskosten für das Anwesen für ihr "Probejahr" gesichert sind, allerdings kein Geld für dringend notwendige Sanierungen vorhanden ist.
Im zweiten Handlungsstrang, beginnend im Jahr 1942, lernen wir Jeanne als junges Mädchen kennen. Sie lebt an der Loire in einer von Deutschen besetzten Gegend. Sie hilft auf einem Weingut und kümmert sich dort auch um die Rosenstöcke. Der Sohn des Winzers ist ihr bester Freund. Als sie auch im Widerstand gegen die Deutschen mithilft und die Lage gefährlich wird, entschließt sie sich, als Fremdarbeitern nach Deutschland zu gehen. Sie landet auf einem Bauernhof in Ostfriesland, wo sie gut aufgenommen wird. Als sie sich in den verheirateten Gutsbesitzer verliebt, beginnt für sie eine schöne Zeit, die allerdings mit einer schicksalhaften Entscheidung endet.

Sylvia Lott verknüpft in diesem Roman ein Stück Zeitgeschichte mit einer Familiengeschichte.
In der Gegenwart beginnt Ella zu recherchieren, wer Jeanne war und warum sie als Erbin ausgewählt wurde. Durch Briefe, die sie in Jeannes Schreibtisch entdeckt, findet sie bald heraus, welche Verbindung zwischen ihr und Jeanne besteht. Diese Briefe sind immer wieder zwischendurch eingeschoben, zum Beginn der Kapitel, die aus Jeannes Sicht erzählt werden.
Jeanne wurde in den 1950er Jahren eine berühmte Chanson-Sängerin und komponierte und textete ihre Lieder selbst. Auch auf den alten Notenblättern finden sich Hinweise auf Jeannes Lebensgeschichte.
Und so nimmt Ella sich vor, alles lückenlos zu recherchieren und Jeannes Biographie zu schreiben.

Jeannes Geschichte und ihr Schicksal zu verfolgen war für mich sehr fesselnd. Das Schicksal der sogenannten "Fremdarbeiter" in der Nazizeit und dessen Folgen war mir so detailliert nicht geläufig. Daher hat mir der Roman auch noch ein Stück Zeitgeschichte näher gebracht.
Aber auch Jeannes Leben nach dem Krieg, als sie in ihre Heimat zurückkehren konnte, hat mich bewegt und auch sehr berührt, denn dass sie damals scheinbar freiwillig ins Land des Feindes ging, wurde von einigen ihrer Landsleute als Verrat angesehen.

Aber auch Ellas Geschichte in der Gegenwart ist spannend. Denn neben ihren Recherchen muss sie sich als neue Besitzerin des Anwesens behaupten. Sie wird kreativ, lädt Freunde und Künstler ein, die frischen Wind in das kleine Dorf bringen. Dadurch entsteht eine tolle Gemeinschaft, die sich zum Ziel setzt, das Anwesen und alles was dazu gehört, zu erhalten.
Auch die Liebe tritt unerwartet in Ellas Leben und plötzlich sieht sie neue Perspektiven in ihrem Leben.

Mit viel Liebe zum Detail erzählt Sylvia Lott die Geschichte zweier starker Frauen. In diesem Roman sind beide Handlungsstränge gleichermaßen fesselnd und auf ihre Art auch bewegend.
Der Schreibstil ist gefühlvoll und bildhaft. Die fiktiven Örtlichkeiten beschreibt die Autorin, die sich dafür von realen Orten inspirieren ließ, sehr anschaulich, so dass ich mich als stille Beobachterin vor Ort fühlte. 
In ihrem Nachwort beschreibt sie ihre umfangreichen Recherchen, sowohl zur Historie als auch zu den Orten und gibt damit noch einige interessante Informationen.

Diese großartige und komplexe Familiengeschichte mit historischem Hintergrund war spannend, fesselnd und auch sehr unterhaltsam.
Warum sie "Die Rosengärtnerin" heißt, findet man beim Lesen schnell heraus und nicht nur deshalb gebe ich gerne eine uneingeschränkte Leseempfehlung!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!











 
Taschenbuch: 592 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (20. Mai 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 373410632X
ISBN-13: 978-3734106323




Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2177 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (20. Mai 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07K279DT9




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Freitag, 19. Juli 2019

Freitags-Füller #307

Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich aus dem Urlaub zurück!
Die drei Wochen waren sehr schön und wunderbar erholsam, die Akkus sind wieder aufgeladen.
Gelesen habe ich auch einiges, so dass es hier bald einige Rezensionen geben wird.
Aber heute starte ich erst mal mit den heutigen Freitags-Füller:










  1. Wo ist er denn, der Urlaub, wo ist er geblieben? Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht!
     
  2. Jedes Lebewesen ist ganz einzigartig .
     
  3. Wenn es ruhig ist kann ich mich am Besten konzentrieren aber auch entspannen.
     
  4. Ein Pastagericht schmeckt am besten mit frisch gehobeltem Parmesan.
     
  5. Mein Herz ist voller Liebe für meine Familie!
     
  6. Mein Lesesessel steht am Fenster im Wohnzimmer .
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine schönen Abend zum Urlaubsausklang mit dem Lieblingsmann, morgen habe ich geplant, mich der Urlaubswäsche zu widmen und Sonntag möchte ich eine Rezension tippen und in meine neuen Bücher schauen!





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller
Free Read Cursors at www.totallyfreecursors.com