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Donnerstag, 7. Oktober 2021

Das Giftspiel von Michael Linnemann [Rezension]

 

Bildrechte beim Autor



Zum Inhalt:
Das Giftspiel - Der zweite Fall für Winter & Herz:
Ein mehrfacher Giftmörder hält Claudia Winter und Jonas Herz zum Narren. Obwohl die Frankfurter Kommissare davon überzeugt sind, den Täter bereits nach kurzer Zeit gefasst zu haben, werden sie schon bald eines Besseren belehrt. Denn während der Hauptverdächtige in U-Haft sitzt, geschehen weitere Giftmorde, die Parallelen zu den vorherigen Taten aufweisen. Haben die Ermittler den falschen Mann verhaftet? Arbeitet er mit einem Komplizen zusammen? Handelt es sich um einen Nachahmungstäter?
Während die Stadt von einer Hitzewelle überrollt wird, müssen Claudia und Jonas tief in ihre Trickkiste greifen, um den wahren Mörder endlich zu fassen und für immer hinter Schloss und Riegel zu bringen.
(Kurzbeschreibung lt. Amazon)
 
 
Weitere Teile der Reihe:
 
 
Der Autor:
Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe, die inzwischen um die 'Schein'- und 'Theater'-Serie ergänzt wurde.
Seit November 2019 gibt es mit 'Glatteis' zusätzlich den Start einer weiteren Krimireihe.  
(Quelle: Amazon)
 
 
Meine Meinung:
„Das Giftspiel“ ist der zweite Fall für die Ermittler Claudia Winter und Jonas Herz in Frankfurt.
Diesmal haben die beiden es mit einem Giftmord zu tun, bei dem mit dem Gift von Pfeilgiftfröschen gemordet wird.
Ein Motiv ist zunächst nicht erkennbar, aber die Ermittler schaffen es trotzdem relativ schnell einen Tatverdächtigen zu ermitteln.
Doch während dieser bereits in Untersuchungshaft sitzt, geschehen weitere Morde. Alle nach dem gleichen Schema und ebenfalls mit diesem Gift.
Sitzt der falsche Verdächtige in Haft oder gibt es mehrere Täter?
Claudia und Jonas haben viel Ermittlungsarbeit vor sich…

Es war schön, erneut mit den beiden Ermittlern auf Verbrecherjagd zu gehen.
Wie auch schon beim ersten Fall hat mich die klassische Ermittlungsarbeit begeistert. Die beiden sichern Spuren, ermitteln Indizien und gehen jedem kleinen Hinweis nach.
Dabei gefallen mir besonders die Dialoge der beiden gut. Sie diskutieren nicht nur ihre Ergebnisse und Verdächtigungen sondern sprechen auch immer wieder mal über etwas Privates. Dabei kommt es auch zu humorvollen Dialogen.
Die Ermittlungen sind glaubhaft und detailreich geschildert, so dass ich ganz wunderbar miträtseln und spekulieren konnte. Michael Linnemann schildert das alles sehr lebendig, so dass ich mich ganz nah dabei fühlte.
Aber genau wie die beiden war ich lange Zeit ratlos, wer da mordet und warum, denn Michael Linnemann gelingt es hervorragend, falsche Spuren zu legen und Wendungen einzubauen.
Besonders heikel wird es, als Claudias Mann Bernd in den Fall hineingezogen wird, da er von einem Verdächtigen als Alibi benannt wird. Eine weitere Spur führt sogar in den Polizeiapparat, was für Claudia und Jonas dann sehr brisant wird.

Auch das Privatleben und Umfeld der beiden wird schlüssig und interessant weitergeführt, was die beiden Protagonisten noch lebendiger macht. Jonas ist kürzlich Vater geworden und hat noch Probleme, mit seiner neuen Rolle und den damit verbundenen Beeinträchtigungen, wie schlaflose Nächte, zurecht zu kommen.

Der Krimi ist von Beginn an spannend und die Spannung steigert sich mit jedem weiteren Mord von Kapitel zu Kapitel.
Die Giftmorde sind interessant und auch mein Kopfkino wurde angesprochen.
Klassische Ermittlungsarbeit mit kleinen Nebengeschichten, ein gut konstruierter Plot und interessante Protagonisten machen den Krimi zu einem fesselnden Lesevergnügen!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Autor Michael Linnemann!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B09FSW45QQ
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1535 KB  
 
 
 
 
 
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Außerdem von Michael Linnemann gelesen und rezensiert:
 

Dienstag, 5. Oktober 2021

Der Zug der Nonnengänse von Franka Michels [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Vom Gehen und Kommen des Glücks:
»Der Zug der Nonnengänse« ist ein bewegender Roman über eine besondere Frauen-Freundschaft, schicksalhafte Entscheidungen und die inspirierende und tröstende Kraft der Natur.

Wenn sich der Himmel über der Insel Langeoog mit mächtigem Flügelrauschen füllt, dann kehren die Nonnengänse heim in ihr Winterquartier.
Nichts gibt der 60-jährigen Amelie so viel Trost und Kraft zugleich wie Wanderungen in der sich stetig wandelnden Natur des Wattenmeers und der Anblick der eleganten Zugvögel – ganz besonders jetzt, wo ihr wegen einer Krebs-Erkrankung nur noch wenig Zeit bleibt. Eine einzige Sache würde Amelie gerne noch ins Reine bringen, wenn sie nur wüsste, wie …
Als Bente auf der Insel eintrifft, ahnt Amelie sofort, was in der 20 Jahre Jüngeren vorgeht: Zu gut kennt sie selbst die widerstreitenden Gefühle, die Bente umtreiben.
An langen Nachmittagen in der Natur Langeoogs, wo die beiden Frauen Amelies geliebte Nonnengänse beobachten, entsteht eine tiefe Freundschaft, die schließlich beiden den Weg weisen wird.

Franka Michels lebt selbst an der Nordsee-Küste und liebt es, Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen wie beispielsweise der Salzwiese zu beobachten. Die auch auf der Insel Langeoog rastenden Nonnengänse haben die Autorin zu ihrem Roman über eine Frauen-Freundschaft inspiriert, die sich im Rhythmus der Natur entfaltet und schließlich beiden Frauen hilft, eine wichtige Frage zu beantworten: Was bedeutet Glück?
(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Franka Michels, geboren 1964, verbrachte die ersten Jahre ihrer Kindheit auf dem Hof Hirschberg, einem alten Rittergut bei Großalmerode in Hessen. Dort entwickelte sich bei ihren Streifzügen durch die umliegenden Wälder ihre Liebe zur Natur. Besonders fasziniert war sie von Eulen, Greif- und Singvögeln, aber auch von anderen Waldbewohnern wie Rehen.

Franka Michels ist examinierte Krankenschwester, arbeitet aber inzwischen ausschließlich als Schriftstellerin und hat unter ihrem Realnamen (Regine Kölpin) zahlreiche Romane und Kurztexte verfasst. Sie lebt an der Nordseeküste, verbringt ihre Freizeit gern am Meer und liebt es, Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen wie beispielsweise der Salzwiese zu beobachten. Die Nonnengänse haben es der Autorin allein schon wegen ihrer Eleganz und Schönheit angetan.
(Quelle: Knaur Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Amelie lebt in einem kleinen Häuschen auf der Insel Langeoog, wo sie die Natur genießt und ganz besonders ihre geliebten Nonnengänse beobachtet, die jedes Jahr dorthin in ihr Winterquartier zurückkehren.
Einmal möchte sie diese Rückkehr noch erleben, denn sie weiß, dass ihr Leben zu Ende geht. Ihre Krebserkrankung lässt ihr nicht mehr viel Zeit. Und da gibt es noch ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit, das ihr auf der Seele liegt und das sie gerne in Ordnung bringen möchte, wenn sie nur wüsste wie sie das machen soll.
Ihr guter Freund Jan-Hauke, der eine kleine Pension betreibt, kümmert sich ein bisschen um Amelie und jeden Morgen erscheint er bei ihr zum Tee.
An einem Morgen erzählt er Amelie von Bente, die am Tag zuvor überraschend bei ihm angekommen ist und um ein Zimmer für unbestimmte Zeit gebeten hat. Er ist sich sicher, dass Bente Kummer hat.
Bente, die verheiratet ist und eine kleine Tochter hat, nimmt sich eine Auszeit auf der Insel. Ihre Ehe ist in einer schwierigen Situation und Bente sah keinen Ausweg mehr, als Abstand zu gewinnen und eine Zeit lang für sich alleine zu sein, um zu sich selbst zu finden und zu überlegen, wie es weiter gehen soll.
Am nächsten Tag geht Amelie wie so oft auf den Inselfriedhof in den Dünen, um dort Kerzen auf Kindergräbern anzuzünden. Dort trifft sie zufällig auf Bente, die dort das Grab der bekannten Sängerin Lale Andersen besuchen möchte.
Die beiden Frauen kommen ins Gespräch und Amelie erkennt, dass Bente tatsächlich Kummer hat und sie denkt, sie kann Bente durch ihre Geschichte vielleicht helfen, den richtigen Weg zu finden. Die beiden Frauen freunden sich an und verbringen viel Zeit miteinander.

Es war wunderschön, die beiden Frauen, die gute Freundinnen werden, auf ihren vielen Spaziergängen über die Insel zu begleiten.
Amelie liebt die Natur, das Watt und die Tierwelt auf der Insel. Besonders die Nonnengänse haben es ihr angetan, die jedes Jahr für ihr Winterquartier auf die Insel zurückkehren. Sie kann Bentes Interesse an der Vogelwelt und der schönen Insellandschaft wecken und so erfährt der Leser auch vieles, interessantes zu diesem Thema.
Dabei beschreibt die Autorin die Schauplätze so anschaulich, dass man das Meer rauschen hört, den Wind fast spüren kann und auch die Vogelschwärme am Himmel vor dem inneren Auge sieht.
Das hat mir sehr gut gefallen und es schafft eine schöne Atmosphäre für die Geschichte der beiden Frauen. Man spürt richtig, wie die schöne Natur den beiden Frieden gibt und sie zur Ruhe kommen lässt.

Beide Frauen, die ein größerer Altersunterschied trennt, haben mir als Figuren sehr gut gefallen. Die Autorin hat ihnen beiden Leben eingehaucht und sie sehr schön charakterisiert. Ich fühlte mich schnell mit beiden verbunden und konnte ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen.
Amelie geht sehr realistisch mit ihrem nahenden Lebensende um, doch ich konnte spüren, dass in ihr noch ein Schmerz steckt über etwas, das in ihrer Vergangenheit liegt.
Bentes innere Zerrissenheit und ihre Zweifel und Unsicherheit über die Zukunft sind ebenfalls gut bei mir angekommen.
Die tiefgründigen Gespräche, die die beiden miteinander führen sind voller Inspiration, Lebensweisheit und Anregungen zum Nachdenken.
Nach und nach erzählt Amelie ihre Geschichte und es wird klar, was sie umtreibt, welcher Schmerz noch in ihr steckt und Bente erhält dadurch Denkanstöße, die ihr weiter helfen. Das war wirklich schön zu lesen.

Dieser Roman ist kein leichter Unterhaltungsroman, sondern bietet viel Tiefe und für mich auch Inspiration.
Es geht um Entscheidungen, die den Lebensweg beeinflussen und welcher Weg wohl der richtige für ein glückliches, erfülltes Leben ist.
Aber es geht auch um Krankheit, Verlust und den Tod. Das ist kein leichtes Thema und man muss sich darauf einlassen können. Aber es ist der Autorin gelungen, gerade dieses Thema sehr empathisch zu verarbeiten, ohne zu dramatisieren.

Amelies und Bentes Geschichte hat mich tief berührt, zum Nachdenken angeregt und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Ich kann diesen tiefgründigen Roman über die Liebe, das Leben, den Tod und die wunderbare Natur aus vollem Herzen weiterempfehlen!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB; 2. Edition (1. September 2021)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 336 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426527294
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426527290  
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B091Y5D779
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur eBook; 1. Edition (1. September 2021)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 668 KB  
 
 
 
 
 
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Montag, 4. Oktober 2021

Wochenrückblick KW 39/2021

 

 
gelesen:
(insgesamt rund 13 Stunden) 
 
ausgelesen Rehragout-Rendezvous von Rita Falk 
Der 11. Fall für den Eberhofer 
 
durchgelesen Im Versteck von Sabine Thiesler
Ein sehr fesselnder Thriller
 
Ein unterhaltsamer Wohlfühlroman mit viel Wolle
 
angefangen Das Fest der Weihnachtsschwestern von Sarah Morgan
Zwei Schwestern und ihre Mutter....
 
gesehen:
Inspector Barnaby, Ringlstetter, Lego Masters, Wer weiß denn sowas?
 
gewesen:
beim Friseur, bei meiner Mutter, einkaufen

gearbeitet:
5 Tage im Home Office

geärgert:
über die Unfähigkeit der Hausarztpraxis meiner Mutter

gefreut:
dass die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub recht stressfrei war

geschlafen:
zu wenig aber ganz ordentlich

gedacht:
Feiertage, die auf ein Wochenende fallen sollten am Montag nachgeholt werden :-)

gegessen:
Käseomelette mit Bratkartoffeln, Frikadellen mit Blumenkohl, Spaghetti Bolognese, Cevapcici mit Tomatenreis, Bandnudeln mit Pfifferlingen, selbstgemachte Cheeseburger, Ravioli mit Pesto

gebloggt:
(insgesamt rund 6 Stunden)

5 Beiträge:
3 Rezensionen *1* *2* *3*

gezwitscher:


 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 


Freitag, 1. Oktober 2021

Nichts bleibt begraben von Harlan Coben [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Vor über zwanzig Jahren wurde Patricia Lockwood während eines Raubüberfalls entführt und schwer misshandelt. Ihr gelang die Flucht, doch ihr Peiniger wurde nie gefasst. Auch die damals gestohlenen Gemälde blieben verschollen. Bis in einem New Yorker Apartment neben einer Leiche eines der Bilder gefunden wird – und der Koffer, den der Entführer Patricia zu packen zwang. Zeit für Patricias Cousin, Windsor Horne Lockwood III, den Dingen auf den Grund zu gehen: Win, wie seine wenigen Freunde ihn nennen, ist hochintelligent, skrupellos und wild entschlossen, den Fall zu lösen. Einen Fall, der die dunkelsten Geheimnisse seiner Familie ans Tageslicht zu bringen droht ...
(Kurzbeschreibung lt. Goldmann Verlag)
 
 
 
Der Autor:
Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Thriller wurden bisher in 45 Sprachen übersetzt und erobern regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten. Harlan Coben, der als erster Autor mit den drei bedeutendsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet wurde – dem Edgar Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award –, gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Familie in New Jersey.
(Quelle: Goldmann Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Windsor Horne Lockwood III genannt Win, ein wohlhabender Geschäftsmann, wird vom FBI in ein New Yorker Appartement gerufen, in dem die Leiche eines Mannes gefunden wurde. Dieser Mann hat wie ein Einsiedler gelebt und das Appartement sieht aus, wie das eines Messies.
Doch genau dort befinden sich zwei Dinge, die mit Win in Verbindung gebracht werden. Vor über 20 Jahren wurde Wins Cousine Patricia entführt und misshandelt, doch sie konnte fliehen und der Entführer wurde nie gefasst.
Während der Entführung wurden zwei sehr wertvolle Gemälde gestohlen und Patricia gezwungen, einen Koffer zu packen, der Wins Initialen trägt. Eins der gestohlenen Gemälde und der Koffer befinden sich im Appartement des ermordeten Mannes.
Win beginnt mit Duldung des FBI zu ermitteln und sucht Zusammenhänge.

Anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten, mit Win zurecht zu kommen. Er wirkte auf mich aufgrund seines Reichtums etwas überheblich. Aber er ist wild entschlossen, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Dazu zieht er auch seine Cousine hinzu, die er immer wieder nach Details befragt.
Schnell kann er eine Verknüpfung zu einem anderen Verbrechen herstellen, das ebenfalls vor langer Zeit geschah.
Immer tiefer dringt Win in die Vergangenheit ein und findet mühsam ein Puzzleteilchen nach dem anderen.
Besonders brisant ist eben der Zusammenhang zu seiner Familie.
Im weiteren Verlauf wurde Win für mich zu einer interessanten Figur. Er nutzt seinen Reichtum und den damit verbundenen Einfluss, auch Selbstjustiz wird zum Thema und er bleibt hartnäckig an jeder gefundenen Spur dran. Was er dann am Ende aufdeckt und welches Geheimnis er nach langen Jahren lüftet, das hat mich dann doch sehr überrascht.

Interessant war auch der Schreibstil dieses Thrillers. Der größte Teil der Story ist aus der Sicht von Win erzählt. Man erfährt viel über seine Gedanken, Beweggründe und Empfindungen. Stellenweise geht der Autor sogar so weit, dass Win den Leser direkt anspricht. Das war mal etwas ganz anderes, zuerst etwas gewöhnungsbedürftig aber letztlich gelungen. Mir hat diese Art einen Thriller zu erzählen sehr gut gefallen.

Die Stimmung dieses Thrillers ist durchgängig irgendwie bedrohlich und unterschwellig prickelt es, denn man ahnt, dass da viel mehr dahinter steckt, als erkennbar ist.
Zur düsteren Stimmung tragen auch atmosphärische Beschreibungen von Schauplätzen bei, besonders des Familienanwesens der Lockwoods.

Dieser ziemlich unblutige Thriller hat mich in mehrfacher Hinsicht überzeugt. Ein ungewöhnlicher, interessanter Protagonist, ein sehr komplexer, gut durchdachter Plot und ständig schwelende Spannung machen den Thriller zu einem fesselnden Leseerlebnis!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Goldmann Verlag
und das Bloggerportal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (23. August 2021)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 432 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3442206278
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442206278
Originaltitel ‏ : ‎ Win
Übersetzung: Gunnar Kwisinski 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B091KZPT54
Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (23. August 2021)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 1478 KB  
 
 
 
 
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Von Harlan Coben außerdem gelesen und rezensiert:
 

Freitags-Füller #418

 







  1. Ich habe heute versehentlich vergessen, das Wasser im Kaffeevollautomaten aufzufüllen und mich dann gewundert, warum der Kaffee nicht durchgelaufen war, als ich zurück kam.
     
  2. Ich mag auch in der Vase gerne Sonnenblumen. Sie bringen ein bisschen Sonne in die Wohnung.
     
  3. Die Wahlen am letzten Wochenende sind fast genau so ausgegangen, wie ich vermutet hatte.
     
  4. Ich habe keine Sneaker.
     
  5. Am Herbst mag ich die schönen Farben der Natur.
     
  6. Vollmilchschokolade wäre meine Lieblingsschokolade. Leider darf ich sie nur ganz selten essen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend nach meiner ersten Arbeitswoche, morgen habe ich geplant, die übliche Hausarbeit zu erledigen und Sonntag möchte ich ausschlafen, entspannen und viel lesen! (Eigentlich alles wie jedes Wochenende)
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller
Free Read Cursors at www.totallyfreecursors.com