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Mittwoch, 15. Mai 2019

Gottesschwur von Michael Linnemann [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Autor)
Zum Inhalt:
Eine beängstigende Entdeckung führt dazu, dass sich der BfV-Agent Tom Kolt in eine Gruppe radikaler Kreationisten einschleust. Er erfährt von einem bevorstehenden Bombenanschlag, doch bevor er genauere Nachforschungen dazu anstellen kann, wird er enttarnt und gefangen genommen. Während die Zeit unaufhaltsam gegen ihn läuft, bekommt er Hilfe von unerwarteter Seite. Aber er stellt schnell fest, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Währenddessen schlägt sich die Finanzanalystin Saskia Langer mit einem Aktienclub herum, der in illegale Aktivitäten verstrickt ist. Sie findet heraus, dass ihr Chef enorme Geldsummen unterschlägt, um damit den Plan einer gewissen terroristischen Organisation zu finanzieren …  

(Kurzbeschreibung gem. amazon.de)

Leseprobe


Der Autor:
Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe.  
(Quelle: amazon.de)


Meine Meinung:
Mit „Gottesschwur“ legt Michael Linnemann seinen neuesten Thriller vor, der sich diesmal mit dem Thema Kreationismus beschäftigt.
Eine Gruppe ziemlich radikaler Kreationisten steht unter der Beobachtung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). Als der Verdacht besteht, dass ein Bombenanschlag geplant wird, schleust sich der Agent Tom Kolt in die Gruppe ein.
Durch einen dummen Fehler wird er schnell enttarnt und eingesperrt, aber kann auch ebenso schnell feststellen, dass dort so einiges ganz anders läuft, als er vermutet hat.

In einem weiteren Handlungsstrang erleben wir Saskia Langer, die als Finanzanalystin in einem Aktienclub arbeitet. Sie steht ihrem Chef sehr nah, kommt aber auch illegalen Aktivitäten auf die Spur. Ihr Chef scheint Geld beiseite zu schaffen, um damit einen Plan zu finanzieren.
Was geht da vor?

Gespannt habe ich verfolgt, wie sich die beiden Handlungsstränge entwickeln und ich war neugierig, wie sie sich verknüpfen werden.
Es war fesselnd zu verfolgen, wie Tom Kolt mit unerwarteter Hilfe entkommen kann und dann alles daran setzt, den Drahtzieher der Kreationisten-Gruppe zu verfolgen, um ihn dingfest zu machen.
Aber was auf dem Weg dahin alles ans Tageslicht kommt, hatte ich so nicht erwartet.

Tom Kolt ist ein charismatischer Protagonist, der oft seinen eigenen Kopf hat und entsprechend handelt. Das hat mir gefallen, denn es war nicht überzogen sondern wirkte authentisch.
Michael Linnemann hat hier mir großer Kreativität einen Fall entwickelt, der mich stellenweise sprachlos gemacht hat.
Auch die immer wieder eingestreuten Abschnitte mit Saskia und ihren Aktivitäten sind spannend zu verfolgen.
Die Spannung steigert sich eigentlich kontinuierlich und je mehr Fakten bekannt werden, desto fesselnder wird die Story.
Immer wenn ich dachte, ich wüsste jetzt, worauf es hinaus läuft, gab es wieder eine Wendung und alles war anders.
Die Verbindung der beiden Handlungsstränge mündet in einen spektakulären Showdown und die letzten Fragen klären sich dann im Epilog.
Der lebendige, flotte Schreibstil hat mich durch die Geschichte fliegen lassen, so dass dieser spannende Thriller viel zu schnell zu Ende war.

„Gottesschwur“ hat mich durch die Kreativität, das ungewöhnliche, interessante Thema und den klug konstruierten Plot überzeugt. Eine Empfehlung für alle Thriller-Fans!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Autor!












 
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1136 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 239 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07QR7355F




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Kommentare:

  1. Liebe Conny,

    das ist aber ein harter Titel und von dem Buch habe ich noch nichts gehört. Auch der Begriff "Kreationismus" war mir völlig fremd, man lernt doch nie aus und durch Bücher immer etwas dazu.

    Liebe Grüße
    Barbara

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    Antworten
    1. Liebe Barbara,

      der Titel passt aber zur Story!
      Kreationismus kannte ich auch nicht und habe erst mal gegoogelt und einiges darüber gelesen.

      Den Autor kenne ich schon einige Jahre und ich habe schon viele Bücher von ihm gelesen.
      Er ist ein Selfpublisher und publiziert nur bei Amazon. Irgendwann hat er ich mal angeschrieben und mir Rezensionsexemplare angeboten.
      Seitdem lese ich seine Bücher regelmäßig. Er schreibt wirklich gut und konstruiert immer tolle Plots!

      lLiebe Grüße
      Conny

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