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Im Kino war ich schon ewig lange nicht mehr und kann mich schon gar nicht mehr erinnern, welches der letzte Film war.
Ich besitze keine Boots. Im Winter trage ich Stiefeletten oder Stiefel.
Den letzten Brief per Hand habe ich vor vielen Jahren geschrieben. Ansonsten war ein Antrag der letzte Brief, den ich per Post verschickt habe.
Wenn ich neue Bücher suche, lese ich selten die Leseprobe sondern meistens nur den Klappentext auf der Rückseite.
Kennt jemand ein gutes Rezept für einen alkoholfreien Punsch?
Glücklicherweise muss ich nur selten einkaufen. Lebensmittel und Getränke besorgt bei uns der Lieblingsmann.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen erholsamen Abend, denn die Woche war recht anstrengend, morgen habe ich geplant, mich um die Wäscheberge zu kümmern und Rezensionen zu schreiben und Sonntag möchte ich ausschlafen und mich erholen!
Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende! Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara (Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift) Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller
Zum Inhalt: Es ist kurz vor Weihnachten, Patrick versinkt mit seinem gutgehenden Bauunternehmen in Arbeit. Zu Hause verwandeln die Zwillinge Joel und Jessica gemeinsam mit Hund Oskar noch das bisschen verbliebene Ruhe in Chaos. Dass nach der Kündigung eines Mitarbeiters Patricks einzige Rettung die quirlige und nervenaufreibend gut organisierte Angelique ist, lässt ihn erst recht verzweifeln. Das Konfliktpotenzial zwischen ihnen ist einfach viel zu hoch, niemals kann das gutgehen! Zu seiner Überraschung kommen sie allerdings viel besser miteinander aus, als Patrick erwartet hat - auch privat - und das war auf keinen Fall geplant. Eine verwirrende Romanze ist das letzte, was Patrick jetzt gebrauchen kann. Mischlingshund Oskar hingegen ist da ganz anderer Meinung. (Kurzbeschreibung gem. Mira Taschenbuch)
Die Autorin: Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freue Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel. (Quelle: Mira Taschenbuch)
Petra Schier auf Twitter und Facebook Meine Meinung: Alle Jahre wieder freue ich mich sehr auf den neuen Weihnachtsroman von Petra Schier mit Santa Claus, seinen Elfen und einem süßen Hund! In diesem Jahr begegnen wir „alten“ Bekannten aus dem letztjährigen Roman, wobei man diesen Roman auch unabhängig davon lesen kann. In einem Brief an Santa Claus schreibt sich Joel seine Sorgen und Nöte von der Seele, äußert seine Wünsche und der Leser erfährt damit auch die Vorgeschichte. Joel und seine Zwillingsschwester Jessica leben jetzt etwa ein Jahr bei ihrem Papa Patrick, nachdem ihre Mutter gestorben war. Sie fühlen sich dort sehr wohl und der sehnliche Wunsch nach einem Hund wurde ihnen auch schon erfüllt, indem Patrick den Mischlingshund Oskar aus dem Tierheim holte. Aber die beiden machen sich große Sorgen, denn Patrick, selbständiger Unternehmer, muss sehr viel arbeiten und hat deshalb wenig Zeit für seine Kinder. Sie haben nun Angst, dass sie deshalb vielleicht zu ihren Großeltern mütterlicherseits zurück müssen, was sie gar nicht wollen, weil sie nun endlich eine richtige Familie haben.
Zitat: „Ich möchte, dass Papa ein bisschen mehr Zeit für uns hat und nicht immer so schlimm gestresst ist. … Vielleicht wenn er eine neue Frau kennenlernen würde, in die er sich verliebt und die er dann irgendwann heiraten könnte, dann hätten wir auch eine neue Mutter, und die ganze Arbeit und der Stress würden nicht mehr nur an ihm hängen bleiben.“ (eBook, Seite 6)
Patrick braucht also dringend Unterstützung, das haben die Zwillinge richtig erkannt, vor allem in der Firma. Seine Sekretärin hat ihn im Stich gelassen. Da ergibt es sich, dass die temperamentvolle Angelique auf Jobsuche ist und sich Patrick als persönliche Assistentin anbietet und ihm erklärt, sie ist in der Lage Ordnung in das Chaos zu bringen. Patrick ist skeptisch, nimmt das Angebot aber an. Schon nach kurzer Zeit erkennt er die Fähigkeiten von Angelique, tut sich aber schwer damit, in manchen Dingen die Zügel aus der Hand zu geben. Und als Angelique beginnt auch Ordnung in sein Privatleben zu bringen, sind die Konflikte vorprogrammiert. Aber Santa Claus hat die ganze Angelegenheit natürlich im Blick und mit Hilfe seiner Elfen und dem süßem Hund Oskar hofft er, alles zum Guten bringen zu können. Wird es gelingen und der Familie Sternbach ein schönes, friedliches Weihnachtsfest ins Haus stehen?
Ich hatte wieder große Freude Santa Claus und seine Elfen bei ihrer Mission zu erleben. Wie immer erleben wir die Handlung aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten, von Santa Claus und natürlich auch aus Oskars Sicht. Der süße Mischling ist eigentlich ein Streuner und wartet nur auf die Gelegenheit auszubüxen und wieder auf Wanderschaft zu gehen. An seinen Gedanken und Ansichten lässt uns die Autorin wieder ausführlich in kursiv geschriebenen Textpassagen teilhaben. Oskar hat mich oft lächeln lassen, denn als die Elfen ihn um Hilfe bitten, erkennt Oskar auch bald, dass so eine Familie gar nicht so schlecht ist.
Die Geschichte um Patrick, die Zwillinge und Angelique ist turbulent und ereignisreich. Denn natürlich gibt es noch allerlei Hindernisse und Probleme, die für Unruhe sorgen. Die Großeltern der Zwillinge hetzen Patrick einen Anwalt und das Jugendamt auf den Hals und dann ist da das Knistern zwischen Patrick und Angelique, dass sie sich beide zunächst nicht eingestehen wollen. Es gibt viele romantische und humorvolle Momente, tolle Dialoge, die nicht nur die jeweilige Situation sondern auch die Stimmung wiedergeben und dem Leser die Möglichkeit geben, die jeweiligen Charaktere gut kennenzulernen und einzuschätzen.
Und wie es zu einem Weihnachtsroman gehört, gibt es auch viel vorweihnachtliche und winterliche Stimmung. Es gibt Schneeballschlachten, die Büros und Wohnräume werden dekoriert, es wird gebacken und Geschenke werden besorgt. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt darf auch nicht fehlen. Der schöne bildhafte, lebendige und detailreiche Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen und regt auch immer das Kopfkino an.
Petra Schiers Weihnachtsroman mit Hund hat mich auch in diesem Jahr wieder begeistert und mit viel schöner Stimmung, Humor, Romantik und einem Flauschangriff durch den süßen Oskar mein Herz erobert!
Fazit: 5 von 5 Sternen
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Mira Taschenbuch und NetGalley!
Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (16. September 2019) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3745700384 ISBN-13: 978-3745700381
Format: Kindle Ausgabe Dateigröße: 2448 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (16. September 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch ASIN: B07PNH9PHQ
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Zum Inhalt: Der große neue Roman der Bestsellerautorin. Eine Feier des Lesens und der Freundschaft. Eine große Liebesgeschichte. Ein Buch, das Mut macht. 1937: Hals über Kopf folgt die Engländerin Alice ihrem Verlobten Bennett nach Amerika. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet sie sich in Baileyville wieder, einem Nest in den Bergen Kentuckys. Mächtigster Mann ist der tyrannische Minenbesitzer Geoffrey Van Cleve, ihr Schwiegervater, unter dessen Dach sie leben muss. Neuen Lebensmut schöpft Alice erst, als sie sich den Frauen der Packhorse Library anschließt, einer der Bibliotheken auf dem Lande, die auf Initiative von Eleanor Roosevelt gegründet wurden. Wer zu krank oder zu alt ist, dem bringen die Frauen die Bücher nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge. Alice liebt ihre Aufgabe, die wilde Natur und deren Bewohner. Und sie fasst den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Gegen alle Widerstände. (Kurzbeschreibung gem. Rowohlt / Wunderlich Verlag)
Die Autorin: Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex. (Quelle: Rowohlt Verlag) Homepage der Autorin Jojo Moyes auf Twitter und Facebook Interview mit der Autorin zum Buch Jojo Moyes zur Entstehung des Buches Meine Meinung: Die Engländerin Alice verliebt sich in Bennet, den Sohn eines reichen amerikanischen Minenbesitzers, heiratet ihn, folgt ihm in die USA und entflieht somit ihrem strengen, gläubigen Elternhaus. Doch in den USA erwartet sie ein völlig anderes Leben als sie erwartet hatte, denn sie findet sich nicht in einer pulsierenden Großstadt wieder sondern in Baileyville, einem kleinen Ort in den Bergen Kentuckys. Auch ihre Ehe läuft nicht so gut, wie sie sich erhofft hat und ihr strenger Schwiegervater tyrannisiert sie. Sie findet auch nur schwer Anschluss, da sie überall „die Engländerin“ ist und man sich über ihren Akzent lustig macht. Mit der Zeit wird sie sehr unglücklich. Zitat: „Sie hatte, wie ihr zunehmend bewusst wurde, nur ein häusliches Gefängnis gegen ein anderes getauscht.“ (Seite 31) Als das „WPA-Programm der Packhorse Library“ auch Baileyville erreicht, nutzt Alice die Chance und meldet sich, um bei dieser Satteltaschen-Bücherei mitzuarbeiten. Täglich reiten die Frauen mit schwer bepackten Pferden oder Maultieren in die Berge und versorgen die Bewohner abgelegener Orte mit Büchern und Zeitschriften. In dieser Aufgabe geht Alice auf und fasst wieder neuen Mut. Von dem Projekt dieser Satteltaschen-Bücherei hatte ich vor diesem Buch noch nie gehört. Aber diese Idee finde ich einfach grandios. Es gab dieses Projekt in den Jahren 1935 bis 1943 tatsächlich und es hatte zum Ziel, Bildung auch in die entlegensten Orte zu bringen, so dass z. b. auch Schulen in den Bergen Bücher erhalten konnten. Und ebenso wurden ältere und kranke Menschen mit Büchern und Zeitschriften versorgt. Jojo Moyes hat hierzu viel recherchiert, was man an den detailreichen Schilderung spürt. Alice im Roman, die selbst gerne liest, nutzt die Chance dabei mitzuarbeiten, um ihrem tristen Ehealltag zu entfliehen und etwas Sinnvolles zu tun. Dabei lernt sie die resolute alleinstehende Margery kennen, die ihr bald zur besten Freundin wird. Aber auch zu den anderen Frauen hat sie bald einen freundschaftlichen Kontakt. Die Frauen halten zusammen und stellen sich allen Herausforderungen ihres Jobs, auch wenn sie von den meisten Männern nur belächelt werden und diese die Bücherei bald als „Bedrohung“ empfinden, weil die Menschen sich weiterbilden und anfangen über Dinge nachzudenken und Kritik zu üben. Für Alice ist es aber der Aufbruch in eine neue Zeit. Diese Geschichte zeigt am Beispiel von Alice deutlich den Stand der Frauen in dieser Zeit. Sie durften das Haus in Ordnung halten und hübsches Beiwerk für den Ehemann sein, aber sonst traute man ihnen nicht viel zu. Alices Geschichte hat mich sehr berührt, denn es ist für sie der Aufbruch in ein neues, anderes Leben. Sie entwickelt Selbstbewusstsein, verändert sich und wird selbständiger. Aber auch die anderen Frauen, die mit ihr arbeiten haben ihre Geschichten. Und alle zusammen arbeiten sie sehr hart, denn sie sind jeden Tag, bei jedem Wetter viele Stunden im Sattel und reiten in teilweise unwirtliche Gegenden. Für sie alle ist diese Aufgabe mehr als eine Arbeit, die sie verrichten dürfen. Für sie bedeutet es Unabhängigkeit, Freiheit und in gewisser Weise auch ein Kampf für ihre Stellung und für die Bücher, die sie lieben. Diese Geschichte ist eine Hommage an die Bücher und das Lesen und sie berührt noch viele weitere Themen. Denn da geht es auch um Rassismus, die Stellung der Frauen, Freundschaft und Zusammenhalt. Sie zeigt auch das Leben der einfachen Landbevölkerung, der Arbeiter in den Minen und auch der reichen Minenbesitzer, die teilweise skrupellos agieren. Aber es wird auch romantisch, denn es gibt nicht nur eine sondern eigentlich gleich zwei Liebesgeschichten, die nicht nur romantisch sondern auch sehr bewegend sind. Jojo Moyes gelingt es ganz wunderbar, die vielfältigen Emotionen zu transportieren und konnte mich von Anfang an in den Bann der Geschichte ziehen. Es gibt sehr berührende aber auch traurige und humorvolle Momente. Durch die verschiedenen Geschichten um die fünf Frauen erhält die Handlung eine große Vielfältigkeit, die mich sehr gefesselt hat. Die Charaktere sind interessant, facettenreich und toll gezeichnet, so dass ich sie alle als glaubwürdig empfand und mich ihnen nahe fühlte. Die Beschreibungen des kleinen Ortes und der wilden Landschaft bis in die Berge war sehr bildhaft und man spürt, dass die Autorin zu Recherchen selbst vor Ort war. Das Buch erzählt eine Geschichte, die ein bisschen dramatisch ist aber vor allem spannend und emotional. Sie zeigt, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf und mit ein bisschen Mut immer einen Weg findet. Begeistert haben mich der lebendige, packende Schreibstil, die Vielfältigkeit der Themen und der reale historische Hintergrund. Ich hatte mit diesem Buch wunderschöne Lesestunden, denn Jojo Moyes ist eine großartige Erzählerin! Fazit: 5 von 5 Sternen Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Rowohlt / Wunderlich Verlag und die Buchboutique!
gelesen: ausgelesen Die Zeit der Weihnachtsschwestern von Sarah Morgan Ein schöner weihnachtlicher Wohlfühlroman über eine Familie und drei Schwestern mit vielen Emotionen und schöner Stimmung!
durchgelesen Wintervanille von Manuela Inusa Ein romantischer, winterlicher Roman über Freundschaft, die Liebe und viel Vanille!
angefangen Offline von Arno Strobel Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline. Der neue Psycho-Thriller von Arno Strobel gearbeitet: 3 Tage im Büro und 2 Tage im Home Office
gefeiert: Mein 40. Dienstjubiläum
gedacht: noch 9 Jahre bis zur Rente ;-)
gewesen: beim Friseur, frische Farbe war schon wieder nötig geschlafen: ganz ordentlich gegessen: Spinat mit Spiegelei, Fleischspieße mit Krautsalat, Tortellini, Reibekuchen, Rinderfilet mit Sauce Béarnaise, Pastetchen mit Ragout Fin, Königsberger Klopse gebloggt: 4 Beiträge: Freitags-Füller 3 Rezensionen *1* *2* *3* gezwitscher:
"Mama, weißt du, wie ich in deinen Bauch gekommen bin?" "Ööhm...also..." "Ich weiß es. Ich hab im Himmel gesehen, dass du traurig bist, weil du kein Baby hast. Und dann bin ich in deinen Bauch geklettert, damit du dich freust."
Die #Pandababysberlin wachsen und gedeihen prächtig🐼🐼❤️Ihre Geschlechter bleiben aber noch ein Geheimnis – wir verraten sie Euch Anfang Dezember zusammen mit den Namen, die nach chinesischer Tradition 100 Tage nach der Geburt vergeben werden. Es bleibt also spannend! #ZooBerlinpic.twitter.com/InPS2bAWaW
Zum Inhalt: Wenn das Weihnachtslied erklingt, werden alle Herzen höher schlagen …
Mia probt für das weihnachtliche Schulkonzert, als der neue Musiklehrer Daniel sie von heute auf morgen ersetzen soll. Dann stirbt auch noch überraschend ihr geliebter Vater. Valerie reist von New York an den Chiemsee, um ihrer Zwillingsschwester beizustehen. Den Schwestern fällt es schwer, nach den langen Jahren, in denen sie seit der Scheidung der Eltern getrennt waren, wieder zur alten Vertrautheit zu finden. Noch nicht einmal ihr gemeinsamer Freund Sebastian kann vermitteln. Da entdeckt Mia Noten für ein geheimnisvolles Weihnachtslied, das ihr Vater einst geschrieben hat. Und damit beginnt sich alles zu verändern ... (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)
Die Autorin: Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen. (Quelle: Blanvalet Verlag) Homepage der Autorin Angelika Schwarzhuber auf Twitter und Facebook Interview mit der Autorin zum Buch
Gelias - A special Christmas Time
Das Weihnachtslied zum Buch
Meine Meinung: Mia und Valerie sind Zwillinge und wurden im Alter von 12 Jahren voneinander getrennt. Valerie lebt mit ihrer Mutter, deren zweitem Mann und den Großeltern in New York. Sie arbeitet in der Firma des Stiefvaters und führt ein geschäftiges Leben. Mia lebt mit ihrem Vater am Chiemsee, ist Musik-Lehrerin mit Leib und Seele und leitet den Schulchor. Mit diesem bereitet sie gerade das Weihnachtskonzert vor. Mias Vater ist krank und wird tagsüber von der rührigen Alma betreut, die für Mia auch eine gute Freundin ist. Als Mias Schulleiterin, mit der sie sich noch nie gut verstand, ihr den neuen Musiklehrer Daniel vor die Nase setzt und ihm die Leitung des Chors überträgt, kommt es zum Streit und Mia wird supendiert. Ihre Enttäuschung ist riesengroß. Als dann auch noch plötzlich ihr Vater stirbt, muss Mia sich der Vergangenheit stellen und mit ihrer Zwillingsschwester Kontakt aufnehmen. Werden die Schwestern wieder zueinander finden?
Die Autorin erzählt diese berührende Geschichte aus der Sicht von Mia und Valerie. In immer wieder eingestreuten Rückblicken erfahren wir, wie und warum es vor vielen Jahren zu der Trennung kam und wie die damals noch jungen Mädchen darunter gelitten haben. Aber auch der Vater der Zwillinge litt damals sehr, seine Frau und eine seiner Töchter zu verlieren. Das war schon sehr ergreifend und das Handeln der Mutter war für mich nicht nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund erleben wir nun, wie die Zwillinge sich nach so vielen Jahren erstmals wiedersehen und mit dem Verlust des Vaters umgehen müssen. Die Annäherung der beiden geht nur schwer und langsam voran und es kommt auch immer wieder zum Streit. Das mitzuerleben war eine Achterbahn der Gefühle, denn neben der problematischen Situation miteinander müssen sich beide Schwestern ja auch noch mit persönlichen Dingen auseinandersetzen. Mia leidet unter dem Verlust ihrer Arbeitsstelle, die ihr viel bedeutet hat und Valerie wird von ihrer Mutter unter Druck gesetzt und muss ihre Arbeit vernachlässigen. Sebastian, der Nachbarssohn und Freund aus Kindertagen lebt wieder in seinem Elternhaus und versucht die Freundschaft wieder aufleben zu lassen und zwischen den beiden zu vermitteln. Mias Schüler aus dem Schulchor stehen zu Mia und halten den Kontakt zu ihr, was Mia viel bedeutet. All das erzählt Angelika Schwarzhuber in einem sehr lebendigen und emotionalen Schreibstil. Ich fühlte mich als stille Beobachterin mittendrin im Geschehen und habe gespannt die Entwicklung verfolgt. Der Fund der geheimnisvollen Noten für ein Weihnachtslied verändert die Situation dann noch mal und das Lied spielt eine wichtige Rolle.
Da sich das Ganze in der Vorweihnachtszeit abspielt, gibt es auch immer wieder weihnachtliche Elemente, die eine schöne Stimmung verbreiten. So hätte ich gerne den liebevoll dekorierten Wintergarten im Haus der Schwestern gesehen und auch das Weihnachtskonzert des Chors hätte ich gerne miterlebt, denn die Schilderungen waren lebendig und detailreich.
Mia und Valerie haben mir als Protagonistinnen gut gefallen, denn sie sind authentisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Aber auch die weiteren Figuren wie Alma, Sebastian und Daniel sind liebevoll ausgearbeitet und passen gut in die Geschichte. Natürlich gibt es auch unsympathische Charaktere wie z. B. die Mutter und die Großmutter der Zwillinge. Aber auch sie machen Entwicklungen durch.
Im Anhang zum Buch gibt es noch einige Rezepte zu Gerichten, die in der Geschichte vorkommen. Zu dem Weihnachtslied, dem im Roman eine wichtige Rolle zukommt, haben Angelika Schwarzhuber und ihr Sohn Elias den Text geschrieben und ein wunderschönes Weihnachtslied daraus gemacht. Näheres dazu gibt es auf der Homepage der Autorin.
„Das Weihnachtslied“ ist eine wunderschöne Geschichte über das Schicksal einer Familie, Musik, die im Leben viel bewirken kann und die Liebe. Verpackt in eine schöne weihnachtliche Atmosphäre hat die Geschichte der Zwillinge mein Herz berührt und viele Emotionen in mir ausgelöst. In diesem Roman passt einfach alles zusammen und ich hatte fesselnde Lesestunden mit bester Unterhaltung!
Fazit: 5 von 5 Sternen
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!