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Montag, 23. Oktober 2023

Wochenrückblick KW 42/2023

 

 
gelesen:
ausgelesen Ein Geschenk zur Winterzeit von Karen Swan
Ein emotionaler Roman zur Weihnachtszeit 
 
durchgelesen Weihnachtszauber und Hundepfoten von Petra Schier
Der jährlich Weihnachtsroman mit Santa Claus, den Elfen und einem Hund 

angefangen Steckerlfischfiasko von Rita Falk
Der 12. Fall für den Eberhofer ...

gesehen:
Wer wird Millionär, Terra X Show, Ninja Warrior Germany, 1 Live Comedy Show, Grill den Henssler 
 
gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter 

gearbeitet:
4 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro
 
getan: 
gesportelt, gelesen, rezensiert, gebloggt, eingekauft, Hausarbeit

geärgert:
Über das trübe, dunkle Wetter, auch wenn ich weiß, dass es zur Jahreszeit dazu gehört 

gefreut:
über ein neues Rezensionsexemplar
 
Der vierte Teil der Krimi-Reihe in Weinheim mit Kommissarin Sina Engel
 
Der neue Eberhofer ist endlich da, das Dutzend ist voll 

geschlafen:
meistens sehr unruhig, mit etlichen Unterbrechungen 

gedacht:
Wie wohl der Corona-Winter ohne jegliche Schutzmaßnahmen werden wird? 

gegessen:
Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Spaghetti Bolognese, Rouladen mit Kartoffeln und Möhrengemüse, Pizza Vier Käse (TK), Leberkäse mit Spiegelei und Pommes, gebackener Camembert mit Preiselbeeren, Schnitzel mit Erbsen und Pommes 

gebloggt:


 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 

Freitag, 20. Oktober 2023

Freitags-Füller #508

 







  1. Ich versuche zurzeit, regelmäßig ein bisschen zu schwimmen. Das bewegungstechnisch das Einzige das einigermaßen geht.
     
  2. Vor dem 1. Advent gibt es hier keine Lebkuchen.
     
  3. Ist es nicht verblüffend, wie die Zeit gefühlt immer schneller rast? Für mich fühlt es sich jedenfalls so an, je älter ich werde.
     
  4. Den Rhein kann ich direkt vor meinem Fenster sehen.
     

  5. Grüne Bohnen mag ich als Gemüse nicht so gerne. In der Suppe oder als Salat sind sie ok.
     
  6. Ich mag keine politischen Talkshows. Die nerven nur, es geht nie um Fakten sondern es wird immer nur spekuliert. Warum sollte ich meine Zeit mit so was vergeuden?
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit Ninja Warrior Germany, morgen habe ich geplant, wie immer Haushalt und Wäsche erledigen und Sonntag möchte ich ausschlafen, lesen, entspannen!
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Das größte Glück im Leben von Gaby Hauptmann [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag



Zum Inhalt:
Töpferin Maike kämpft um ihre Existenz und ihr Elternhaus in Timmendorfer Strand

Maike liebt ihr kleines, von Rosen umranktes Elternhaus in Timmendorfer Strand. Und obwohl es komisch klingt, fühlt sie, dass auch das Haus sie liebt. Seit ihrer Trennung lebt sie dort allein in einer idyllischen Sackgasse. Nicht ganz allein, denn mit ihren Nachbarn bildet sie eine verschworene Gemeinschaft. Bis ein Immobilienmakler ein Auge auf ihr Häuschen wirft – ihm ist jedes Mittel recht, um sein Ziel zu erreichen. Und er scheint zu wissen, dass Maike als Töpferin kaum Einnahmen hat ... Wie aus einem vermeintlichen Unglück Glück entstehen kann, erzählt niemand besser als Gaby Hauptmann! 
(Kurzbeschreibung lt. Piper Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Viele ihrer Romane sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt.

Die Liebe zum Wasser trieb sie auch immer wieder an die deutschen Küsten, nicht zuletzt nach Timmendorf, in das sie sich schon vor langer Zeit verliebte. Ihr neuer Roman „Das größte Glück im Leben“ erzählt sie davon, wie ein altes Haus das Glück einer Familie bewahren kann.
(Quelle: Piper Verlag)
 
 
Meine Meinung:
In diesem Roman entführt uns Gaby Hauptmann nach Timmendorfer Strand an der Ostsee. Hier lebt Maike nach ihrer Trennung alleine in ihrem kleinen, hübschen Elternhaus. Im Gartenhäuschen hat sie eine kleine Werkstatt eingerichtet, denn Maike ist Töpferin.
Ihre Produkte verkauft sie direkt oder auch über Geschäfte im Ort, die ihre lokal geprägten Werke anbieten.
Mit ihren Nachbarn im Butenweg, einer kleinen idyllischen Sackgasse bilde Maike eine schöne nachbarschaftliche Gemeinschaft, man hält zusammen und unterstützt sich gegenseitig. So hat Maike ihr bescheidenes Auskommen und ist eigentlich zufrieden.
Doch dann zeigt ein Immobilienmakler plötzlich ein großes Interesse an Maikes Häuschen.

Die gesamte Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Monaten, von Ende April bis Ende August.
Es war schön, Maike kennenzulernen, die ihr Leben in Timmendorfer Strand und am Meer genießt. Wenn sie die Kinder der Nachbarin hütet denkt sie oft an ihre eigene Tochter Lilly, die inzwischen eine 19-jährigige Studentin in Hamburg ist. Es bedrückt Maike, dass sie ihre Tochter finanziell nur schwer unterstützen kann, da sie selbst nur wenig Geld verdient.
Als ein Makler im Auftrag eines wohlhabenden Ehepaars auf Maikes Häuschen aufmerksam wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Plötzlich will die Inhaberin des Andenkenladens Maikes Töpferprodukte nicht mehr verkaufen und Maikes Einkünfte sinken. Die Geldknappheit und weitere Intrigen führen zum Verlust des Hauses.
Doch Maike steckt den Kopf nicht in den Sand und da sind ja auch noch die Nachbarn aus dem Butenweg.

Ich habe Maike gerne begleitet und habe sehr mit ihr gefiebert und auch mit ihr gelitten. Die schwere Entscheidung, ob sie ihr Elternhaus nun verkauft oder nicht, hätte ich nicht treffen wollen. Das Haus steckt voller Erinnerungen an ihre Kindheit und ihren verstorbenen Vater.
Maikes Mutter lebt weit entfernt in Köln, wohin sie nach dem Tod des Vaters zurückging.
Es war wunderschön zu erleben, wie die Nachbarschaft und auch einige andere in dem schönen Ort an der Ostsee zusammenhalten und Maike unterstützen. Gespannt habe ich verfolgt, wohin das alles führt und vor allem, wie es für Maike weiter geht.

Das Setting in Timmendorfer Strand passt gut zur Geschichte und man spürt beim Lesen, dass die Autorin oft selbst dort war. Sie beschreibt die schöne Landschaft, das Meer, den Strand und auch die dort lebenden Menschen sehr anschaulich. Ich bekam gleich Lust auf einen Sommerurlaub an der Ostsee.

Locker und leicht erzählt Gaby Hauptmann Maikes Geschichte, die mich mit ihren Wendungen und Überraschungen durchaus fesseln konnte. Manches war vielleicht ein bisschen überzogen oder Probleme lösten sich etwas zu einfach aber insgesamt ist es eine schöne Geschichte von Freundschaft, Zusammenhalt, Glück im Unglück und einem Neuanfang!
Ich habe die Lesereise an die Ostsee genossen und wurde gut unterhalten!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Piper; 1. Edition (27. April 2023)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 384 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3492064604  
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0BKL8QSKN
Herausgeber ‏ : ‎ Piper ebooks (27. April 2023)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 7192 KB  
 
 
 
 
 
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Von Gaby Hauptmann außerdem gelesen und rezensiert:
Hauptmann, Gaby - Unsere allerbeste Zeit     
Hauptmann, Gaby - Unser ganz besonderer Moment    
  

Dienstag, 17. Oktober 2023

Was die Nacht an den Tag bringt von Annette Hohberg [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag



Zum Inhalt:
Was bleibt von einer großen Liebe - und einer scheinbar glücklichen Ehe?

Als Chiara aus ihrer Heimat Sizilien nach Bali reist, ist sie voller Erwartungen: Endlich wird sie Georg wiedersehen, den Mann, den sie liebt und mit dem sie sich ein neues Leben aufbauen will. Aber Georg kommt nicht, und Chiara beginnt zu zweifeln. Ihre Unruhe wächst von Stunde zu Stunde.

Da lernt sie Elisabeth kennen, die sich sehr um sie bemüht und mit der sie schon bald so etwas wie Freundschaft verbindet. Doch Chiara ahnt nichts von Elisabeths Geheimnis, das Chiaras Glück zerstören wird. Auf Bali entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen ...
(Kurzbeschreibung lt. Droemer Verlag)
 


Die Autorin:
Annette Hohberg wurde 1960 in Schleswig-Holstein geboren. Sie verließ den Norden nach der Schule Richtung München. Dort studierte sie Linguistik, Literaturwissenschaften und Soziologie und begann danach als Journalistin zu arbeiten. In der Zeit besuchte sie viele Male die indonesische Insel Bali. Ihre erste Reise fand Ende der 80er-Jahre statt. In den nachfolgenden Jahrzehnten war sie immer wieder für einige Wochen dort, knüpfte Freundschaften und schrieb mit einer balinesischen Köchin ein Kochbuch. Die Insel und ihre Bewohner, ihre Traditionen und Bräuche haben tiefe Spuren in ihr hinterlassen. Die Idee, einen Roman auf der Insel der Götter zu verorten, war da nur folgerichtig. Es ist auch eine Liebeserklärung an einen Ort, in dem sie so etwas wie eine zweite Heimat gefunden hat. Annette Hohberg ist gut dreißig Jahre später wieder in ihre erste Heimat, nach Schleswig-Holstein gezogen. Sie lebt jetzt auf einem Gutshof an der Ostsee. 
(Quelle: Droemer Verlag)


Meine Meinung:
Dieser Roman führt uns auf die Insel Bali, ein sicherlich wunderbares Reiseziel voller Traditionen und Kultur aber auch mit tollen Landschaften. Hierher reist die Sizilianerin Chiara, um dort ihre große Liebe Georg zu treffen. Gemeinsam mit ihm will sie sich ein neues Leben aufbauen.
Doch Chiara wartet vergeblich, Georg kommt nicht und Chiara sorgt sich, da sie nicht weiß warum.
Im Hotel lernt sie die etwas ältere Elisabeth kennen, die sich ein bisschen um Chiara kümmert. Chiara freut sich, in Elisabeth eine Art Freundin gefunden zu haben. Doch sie ahnt nicht, dass Elisabeth ein Geheimnis hütet, das die beiden Frauen in gewisser Weise verbindet und das Chiaras Leben verändern wird.

Von Beginn an werden die Kapitel wechselnd jeweils aus der Sicht der beiden Frauen erzählt.
Wir erfahren, wie Chiara und Georg sich kennenlernten und was danach geschah. Und wir erleben wie Elisabeth nach einem Schicksalsschlag alleine nach Bali zurückkehrt, wo sie schon so oft glückliche Zeiten mit ihrem Mann verbracht hat.

Zeitlich wird die Handlung nicht ganz chronologisch erzählt, denn es gibt immer wieder Rückblicke zu früheren Ereignissen.
Und so entstehen zwei Handlungsstränge, jeweils um eine der beiden Frauen.
Annette Hohberg ist eine wirklich gute Erzählerin. Sie versteht es, beide Handlungsstränge geschickt miteinander in Verbindung zu setzen. Und auch wenn man beim Lesen gegenüber beiden Frauen, besonders aber gegenüber Chiara, einen Wissensvorsprung hat, versteht Hohberg es wunderbar, eine gewisse Spannung zu erhalten.
Gebannt und auch gefesselt habe ich verfolgt, wie sich die Handlung entwickelt und oft überlegt, wie es enden wird. Nur so viel: Das Ende hat mich dann doch lächeln lassen!

Die Charakterisierung der beiden Frauen ist gut gelungen. Ihre Emotionen sind bei mir angekommen und ich konnte mich in beide hineinversetzen. Dennoch habe ich nicht jede Entscheidung nachvollziehen können und ich selbst hätte mich evtl. an manchen Punkten anders verhalten.

Das Setting auf Bali bildet einen schönen Hintergrund oder auch Rahmen für diese Geschichte. Annette Hohberg beschreibt die Insel, ihre Bewohner, deren Kultur und Lebensweise sehr detailreich und setzt damit auch oftmals einen fröhlichen oder locker leichten Gegenpunkt zur teilweise dramatischen Handlung.

Dieser Roman erzählt die Geschichte von zwei Frauen, einem Geheimnis bzw. Schicksalsschlag und thematisiert Liebe, Verlust, Trauer und Vergebung. Durch einen geschickten Aufbau des Plots, zwei starken Protagonistinnen und einer schönen Kulisse entsteht ein Roman mit Tiefgang, vielfältigen Emotionen und fesselnder Unterhaltung!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Droemer Verlag
und NetGalley!















 
Herausgeber ‏ : ‎ Droemer HC; 1. Edition (2. Mai 2023)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 288 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426282828
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426282823 
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0BL6BRN3L
Herausgeber ‏ : ‎ Droemer eBook; 1. Edition (1. April 2023)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2776 KB  
 
 
 
 
 
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Von Annette Hohberg außerdem gelesen und rezensiert:
Hohberg, Annette - Ein Sommer wie dieser   
Hohberg, Annette - Alles, was bleibt    
Hohberg, Annette - Das unendliche Blau     
Hohberg, Annette - Stellas Traum     
 
 

Montag, 16. Oktober 2023

Liebe unter Mandelblüten von Silke Ziegler [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag



Zum Inhalt:
Leicht und herzerwärmend wie die erste Liebe. Ein bezaubernder Liebesroman mit Wohlfühlgarantie.
Linda Martens eröffnet nach mehreren persönlichen Rückschlägen an der idyllischen Bergstraße gemeinsam mit ihrer Großmutter Henny ein kleines Büchercafé. Bei dem Versuch, ihre Lieblingsautorin für eine Lesung zu gewinnen, begegnet sie dem gut aussehenden Literaturagenten Daniel Hübner, der ungeahnte Gefühle in ihr weckt. Bis sich herausstellt, dass er ein schwerwiegendes Geheimnis hütet, und wieder einmal alles schiefzugehen droht …  
(Kurzbeschreibung lt. Emons Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Silke Ziegler lebt mit ihrer Familie in Weinheim an der Bergstraße. Zum Schreiben kam sie 2013 durch Zufall, als sie während eines Familienurlaubs im Süden Frankreichs auf ihre erste Romanidee stieß. Wenn sie nicht gerade in ihre französische Herzensheimat reist oder an einem ihrer Romanprojekte schreibt, geht sie gern wandern oder liest.  
(Quelle: Emons Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Silke Ziegler, die sonst für ihre Südfrankreich-Krimis oder die Krimi-Reihe in ihrer Heimatstadt Weinheim bekannt ist, wagt sich mit diesem Roman in ein neues Genre.
In diesem Wohlfühlroman mit Liebesgeschichte thematisiert sie neben der Liebe auch das Thema Bücher und Autorinnen und Autoren.

Linda Martens zieht mit ihrer Oma Henny in deren Heimatstadt Weinheim. Henny hat dort von ihrer Schwester das Haus geerbt, in dem sie aufgewachsen ist. Nachdem Henny ihre Vergangenheit in Weinheim hinter sich gelassen und viele Jahre in Köln gelebt hat, möchte Linda mit ihr in diesem Haus ein Büchercafé eröffnen. Für Linda wäre es die Erfüllung eines Traums, nachdem sie sowohl beruflich als auch privat einige Rückschläge hinnehmen musste. Sie versucht ihre Oma zu einem Neuanfang in Weinheim zu überreden und hofft auch auf deren Unterstützung beim Backen der Torten für das Café. Aufgrund der Ereignisse in der Vergangenheit ist Oma Henny zunächst sehr skeptisch, willigt schließlich aber Linda zuliebe ein.
Linda möchte neben den selbstgebackenen Torten vieles rund um Bücher anbieten, wie Vorlesenachmittage für Kinder und Autorenlesungen.
Als erstes möchte sie ihre Lieblingsautorin, die ebenfalls in Weinheim lebt, für eine Lesung gewinnen obwohl diese laut ihrem Verlag niemals Lesungen abhält. Doch Linda nimmt Kontakt zu deren Agenten Daniel auf und lässt nichts unversucht. Dabei knistert es zwischen Daniel und Linda gewaltig.

Das Setting dieser schönen Geschichte in der idyllischen Altstadt von Weinheim ist gut gewählt. Die Autorin lebt selbst in Weinheim und beschreibt das Viertel rund um das Büchercafé so anschaulich, dass schon dadurch eine Wohlfühlatmosphäre entsteht.
Das Thema Bücher, Verlage, Agenten und Autorinnen und Autoren lässt ist natürlich für eine Leseratte gut gewählt und hat auch mich begeistert.

Es war schön zu erleben, mit welchem Elan Linda ihr Büchercafé plant und einrichtet und schließlich auch eröffnet.
Natürlich läuft nicht alles so glatt, wie sie sich das wünscht. Auch der Kontakt zu ihrer Lieblingsautorin, die sie gerne zu einer Lesung überreden möchte, führt nur über deren Agenten, der sich sehr verschlossen zeigt und offenbar ein Geheimnis hütet.
Auch Oma Henny trifft auf die Schatten ihrer Vergangenheit und hier ergibt sich ein weiterer gefühlvoller Handlungsstrang.
Daneben lernen wir noch Lindas Familie kennen, in der auch einige Probleme gelöst werden wollen.

Die Idee des Büchercafés hat mir gut gefallen und wenn es hier so etwas gäbe, wäre ich dort sicherlich Stammgast.
Auch die einzelnen Handlungsstränge um Linda, Henny und Daniel sind lebendig und warmherzig erzählt. Die Kapitel sind jeweils aus deren Sicht geschrieben und alle drei erzählen in der Ich-Form, was viel Nähe bringt und die Gefühle der Protagonisten zum Leser bzw. zur Leserin transportiert.
Die Handlung ist abwechslungsreich und besonders bei Linda läuft nicht alles so, wie sie sich das vorgestellt hat. Manche Probleme lösen sich dann vielleicht etwas zu leicht aber das gehört zu einem Roman dieses Genres ja auch dazu.

Ich habe mich in Weinheim und im Büchercafé von Linda und Henny sehr wohlgefühlt und habe die beiden gerne ein Stück des Weges begleitet. Die lesenswerte Geschichte bietet schöne und herzerwärmende Lesestunden und vermittelt die schöne Botschaft, dass es sich lohnt, für Träume zu kämpfen und Neuanfänge immer möglich sind!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Emons Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Emons Verlag (18. Mai 2023)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 304 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3740817380
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3740817381  
 
 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0BMM1DYV1
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 3983 KB  
 
 
 
 
 
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Von Silke Ziegler außerdem gelesen und rezensiert:
Ziegler, Silke - Tödlicher Verrat    
Ziegler, Silke - Am Ende der Unschuld     
Ziegler, Silke - Im Schatten des Sommers       
Ziegler, Silke - Im Angesicht der Wahrheit     
Ziegler, Silke - Im Licht der Erinnerung
Ziegler, Silke - Im Tal der Hoffnung      
Ziegler, Silke - Im Zauber der Stille 
Ziegler, Silke - Die Nacht der tausend Lichter - Ein Fall für Sina Engel      
Ziegler, Silke - Stille Sünden - Ein Fall für Sina Engel (2) 
Ziegler, Silke - Die Frauen von der Purpurküste (3) - Claires Schicksal    
  
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