Sonntag, 31. August 2014

Wochenrückblick KW 35/2014

gesehen:

gelesen:







gewesen:

gekauft:

gefreut:

geärgert:

geschlafen:

gesurft: 















gezwitscher:
nichts besonderes

ausgelesen Racheschuss von Michael Linnemann
Auch der 9. Teil der Rache-Reihe war spannend!
Die Rezi folgt in den nächsten Tagen

angefangen Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
von Renate Bergmann
Das Buch der Twitter-Kultfigur, wird sicher lustig... :)

Außer im Büro nirgendwo....ziemlich ereignislos die Woche

T-Shirt, Strickjacke, Hose und einige Bücher

über eine ruhige Arbeitswoche

über das Regenwetter

gut und ausreichend

Brüssel will Föhn und Rasenmäher drosseln

Studie: Frauen verdienen nur halb so viel wie Männer

Urteil: Vermieter darf Wohnung nicht fotografieren

Urteil: Beifahrer dürfen arglos sein

Das Analyse-Tool von Twitter ist jetzt für alle offen

Anke Gröner durfte die ESA in Darmstadt besuchen 

Tolle Seite für ein neugeborenes Baby im Apple-Design

Ein Ehepaar, über 100 Jahre alt und 80 Jahre verheiratet








Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche! 


Ich schreib dir sieben Jahre von Liz Balfour

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Ein dunkles Geheimnis vor der stürmischen Kulisse Irlands
Wer ist der mysteriöse Fremde, der ihrer Mutter sieben Jahre schrieb? Als die knapp dreißigjährige Ally Briefe eines M. an ihre Mutter findet, ist ihre Welt aus den Angeln gehoben: Hatte ihre Mutter ein Leben, das sie vor jedem geheim hielt? Dabei ist Ally schon genug damit beschäftigt, ihr erfolgreiches, scheinbar perfektes Leben weiterzuführen. Als sie die Briefe liest, kommt ihr ein schlimmer Verdacht: Der Mann, den sie nicht wagt zu lieben, könnte ihr Halbbruder sein.
(Kurzbeschreibung gem. Heyne Verlag)

Leseprobe

Interview mit der Autorin zum Buch


Meine Meinung:
Dies ist der Debütroman der studierten Theaterwissenschaftlerin Liz Balfour.
Mich hat der Klappentext neugierig gemacht, weil er nicht nach einer gewöhnlichen Liebesgeschichte klang sondern eher nach einer geheimnisvollen Familiengeschichte.
Ich wurde nicht enttäuscht, denn die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen.
Die Hauptprotagonistin Ally musste ich zuerst ein bisschen kennenlernen, um sie einschätzen zu können, denn der erste Eindruck täuscht.
Anfangs kamen mir ihre Empfindungen und ihr Verhalten ihrer Mutter gegenüber doch etwas merkwürdig vor. Nach und nach erfährt der Leser doch mehr über die Hintergründe, die vieles erklären.
Allerdings bleibt das „kühle“ ja fast ablehnend wirkende Verhalten der Mutter lange undurchsichtig.
Recht unsympathisch war mir allerdings Allys Ehemann Benjamin, der auf mich den Eindruck machte, dass ihm Karriere und Erfolg wichtiger sind, als seine Frau, seine Ehe und Freundschaft.

Die Geschichte wird aus Allys Sicht erzählt, die immer wieder Rückblicke in ihre Kindheit und Jugend gibt und damit langsam erklärt, wie es zu dem angespannten Verhältnis zu ihrer Mutter kam.

Die geheimnisvollen Briefe an Allys Mutter Deirdre, die auch immer wieder Informationen zur Vergangenheit preisgeben, sind geschickt zwischen den einzelnen Kapiteln platziert.
Diese Briefe sind einfach wunderbar und gefühlvoll formuliert und haben mich sehr berührt.

Ein Zitat: „Ich wache morgens auf und sehne mich nach dir. Ich quäle mich durch den Tag und sehne mich nach dir. Ich warte auf die Nacht, in der ich endlich von dir träumen kann.“ (Seite 163)

Aber in der Geschichte geht es nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Deirdre und dem mysteriösen Briefeschreiber.
Ally hinterfragt, ausgelöst durch die aktuellen Ereignisse, ihr Leben und ihre Ehe und versucht dem Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur zu kommen.
Dann gibt es noch Allys beste Freundin Kate, die mit größeren Problemen zu kämpfen hat und die Unterstützung ihrer Freundin braucht.
All das sorgt für Spannung und beste Unterhaltung, da sich die Puzzleteile erst nach und nach zusammensetzen.

Die Autorin erzählt die Geschichte nicht nur vor der schönen Kulisse Irlands sondern verarbeitet auch die Zeitgeschichte, Kultur und Lebensart des Landes sehr authentisch.
Mit ihrem lockeren aber mitreißenden Schreibstil hat die Autorin mich begeistert und mitgenommen nach Irland.
Die tolle Mischung aus verschiedenen Themen, glaubhaften und gut gezeichneten Figuren, hat in mir die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst und mich durchgängig an das Buch gefesselt.
Ein gelungener Debütroman der Lust auf weitere Bücher von Liz Balfour macht!



Fazit: 5 von 5 Sternen





Taschenbuch: 413 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453408616
ISBN-13: 978-3453408616



 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 572 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 414 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3453408616
Verlag: Heyne Verlag (9. November 2011)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00642NK0A


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Samstag, 30. August 2014

Bücher-Neuzugänge KW 34 - 35/2014

Wieder gibt es Zuwachs im Regal bzw. auf dem Kindle.
In den letzten beiden Wochen sind diese Bücher neu bei mir eingezogen:





J. D. Robb - Ein sündiges Alibi
Der 26. Teil meiner Lieblingsreihe, der "in Death"-Reihe von J. D. Robb aka Nora Roberts musste natürlich gleich gekauft werden und wird sicher auch bald gelesen.

Leseprobe

Andreas Franz / Daniel Holbe - Die Hyäne
Der 15. Fall für Julia Durant, auch eine der Reihen, die ich sehr gerne lese.

Leseprobe

Sandra Brown - Blinder Stolz
Bücher von Sandra Brown versprechen immer viel Spannung

Leseprobe

James Patterson - Lügennetz
Krimis von James Patterson mag ich sehr gerne, auch die außerhalb der Krimi-Reihen

Leseprobe

Andreas Winkelmann - Höllental
Psychothriller gehören zu meinen Lieblingsgenre

Leseprobe

Elke Pistor - Eifler Neid
Der 4. Teil der Reihe um die Kommissarin Ina Weinz in der Eifel

Leseprobe

Renate Bergmann - Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
Als begeisterter Fan von Renate Bergmann auf Twitter, musste ich mir natürlich auch ihr Buch kaufen :-)

Leseprobe
 


Ein Klick auf die Cover führt zu Amazon und den Klappentexten.
Viel Spaß beim Stöbern!


(Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links)

Kurzreise nach Edinburgh Teil 3

Am 3. Tag, Samstag, war das Wetter wieder sehr schön. Also haben wir den Tag genutzt und eine Stadtrundfahrt mit einem Cabrio-Bus gemacht.
Man konnte unterwegs an verschiedenen Stationen aussteigen und die Fahrt später fortsetzen. Unsere 1. Station war der Botanische Garten von Edinburgh.
Die Anlage ist riesig groß und alles konnten wir uns natürlich nicht anschauen.
Beispielhaft hier ein paar Bilder aus dem "Queen Mother's Memorial Garden"


Die Hecken sind alle in Form eines "E" geschnitten, wie man auf dem Schild auch gut erkennen kann. in dem Häuschen im Hintergrund ist eine Gedenkstätte.


Die "Diamond Jubilee" Rose


Unsere nächste Station war das Ocean Terminal. Dort gibt es ein Einkaufszentrum, einen Kreuzfahrt-Hafen und ein Besucherzentrum für die königliche Yacht Britannia. Die haben wir uns dann angeschaut.


Man kann eine tolle Führung mit Audio Guides machen, die sich wirklich lohnt.


Die Schiffsglocke glänzt immer noch :-)


Das Schlafzimmer der Königin


Die Honeymoon-Suite, in der damals auch Prinz Charles und Lady Diana ihre Flitterwochen verbracht haben.


Der große Bankett-Saal, den man heutzutage für Events mieten kann.


Der große Salon, da konnte man sicher schöne Abende verbringen




Fortsetzung folgt ...


Hier geht's zu Teil 1 Rund um die Altstadt von Edinburgh
              und Teil 2 Edinburgh Castle  



Freitag, 29. August 2014

Freitags-Füller # 283






1.  Nach welchen Kriterien ich mein nächstes Buch auswähle, hängt von
      meiner Stimmung ab.

2.  Es ist Ende August und ich habe das Gefühl, dass wir dieses Jahr
      gar keinen Sommer hatten.

3.  In meinem Bett ist es kuschelig und gemütlich und da schlafe ich
      nicht nur, sondern lese da auch gerne. :)

4.  Mein letzter Online-Shopping-Bummel am Mittwoch hat sich
      wieder mal richtig gelohnt. 

5.  Anstatt sich auf das Schöne, Positive zu konzentrieren wird neuerdings
      nur noch alles schlecht geredet. Es gibt ja Leute, die haben an allem
      was auszusetzen. 

6.  Wir gehen gerne mal in ein schönes Restaurant besonders mögen
      wir das Caminetto, ganz in unserer Nähe. 

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen
      gemütlichen Fernseh-Krimi-Abend, morgen habe ich waschen,
      bügeln und aufräumen geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen
      und einfach nur einen entspannten Tag verbringen!


 
Ich wünsche Euch allen ein schönes, entspanntes Wochenende!




Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift) 

Donnerstag, 28. August 2014

Tief durchatmen, die Familie kommt von Andrea Sawatzki

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Ihr Mann hatte von Anfang keine Lust auf Weihnachten. Gundula schon, irgendwie. Dass es eine Menge Mühe bedeuten würde, die ganze Verwandtschaft zu beherbergen und zu bekochen, das war ihr natürlich klar. Aber dass die ganze Sache so aus dem Ruder laufen würde, das hätte selbst Gundula nicht ahnen können. Obwohl schon die etwas unglückliche Gästeliste erste Hinweise darauf lieferte. Denn sie setzte sich zusammen aus Gundulas notorisch abgebranntem Bruder Hans-Dieter mit seiner fettleibigen Frau, ihrer dominanten Mutter und ihrem schwer dementen Vater mit einer Schwäche für alles Weibliche sowie ihrer Schwiegermutter Susanne, die noch immer große Stücke auf ihre erotische Ausstrahlungskraft hielt. Die einzige echte Überraschung für alle Beteiligten allerdings war, dass unter diesen Umständen Gundulas handfeste Ehekrise deutlich an Schärfe gewann ...

Eine Heldin, die mit ihrer Selbstironie, ihrem Mutterwitz und ihrer entwaffnenden Unperfektheit alle Sympathie auf ihrer Seite hat. Und ein Weihnachtsfest, das niemand so schnell vergessen wird.
(Kurzbeschreibung gem. Piper Verlag)



Meine Meinung:
Nach ihrem Debüt mit dem Roman „Ein allzu braves Mädchen“ legt die Schauspielerin Andrea Sawatzki nun ihr zweites Werk vor.
Diesmal ist es eine Komödie, die zur Weihnachtszeit spielt.
Die Protagonistin Gundula erwartet die gesamte Familie, Eltern, Schwiegermutter, Bruder und Schwägerin zum gemeinsamen Weihnachtsfest.
Schon mit den Vorbereitungen ist sie ziemlich überfordert. Unterstützung erhält sie weder von ihren pubertierenden Kindern noch von ihrem etwas phlegmatischen Ehemann.
Doch es kommt noch schlimmer und das Weihnachtsfest versinkt im Chaos.

Aufgrund der Kurzbeschreibung hatte ich einen humorvollen Roman erwartet, der mich herzhaft zum Lachen bringt.
Die Ereignisse waren aber stellenweise derart überzogen, dass es höchstens zu einem Schmunzeln gereicht hat.
Andrea Sawatzki beherrscht eigentlich einen ziemlich trockenen Humor, der stellenweise auch durchblitzt, aber ich hätte mehr erwartet.
Die Zeichnung der Protagonisten war mir insgesamt auch zu überzogen, wobei mir die Hauptprotagonistin Gundula in ihrer Hilflosigkeit noch am sympathischsten war.
Die Darstellung von Gundulas Vater, der an Alzheimer erkrankt ist, hat mir auch nicht so besonders gefallen. Mir wurde diese schwere Erkrankung hier einfach zu sehr ins Lächerliche gezogen.

Gut gefallen haben mir die nachdenklichen Momente, in denen Gundula über ihr Leben und ihre Ehe sinniert und schließlich auch das längst überfällige Gespräch mit ihrem Mann sucht.
Auch viele Dialoge zwischen den Familienmitgliedern waren gelungen und ließen Ironie und Witz erkennen.

Diese Persiflage auf das „Fest der Liebe“ ist locker geschrieben, witzig und jeder findet sich selbst und die eigene Familie wahrscheinlich mehr oder weniger irgendwo wieder.
Daher mag sich auch jeder ein eigenes Bild machen, denn nette Unterhaltung, nicht nur zur Weihnachtszeit, ist es allemal.


Fazit: 3 von 5 Sternen




Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Piper; Auflage: 7 (15. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492056369
ISBN-13: 978-3492056366



 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 602 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Piper ebooks; Auflage: 7 (15. Oktober 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00ET1HI4M




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Dienstag, 26. August 2014

Die verlorenen Spuren von Kate Morton

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Eine unheilvolle Lüge, eine verbotene Sehnsucht, ein geheimes Verbrechen
England, Greenacres Farm 1961: Während einer Familienfeier am Flussufer beobachtet die junge Laurel, wie ein Fremder das Grundstück betritt und ihre Mutter aufsucht. Kurz darauf ist der idyllische Frieden des Ortes jäh zerstört. Erst fünfzig Jahre später gesteht sich Laurel beim Anblick eines alten Fotos ein, dass sie damals Zeugin eines Verbrechens wurde. Doch was genau geschah an jenem lang zurückliegenden Sommertag?

Weltbestseller-Autorin Kate Morton erschafft eine einzigartige Welt, in der die Vergangenheit die Gegenwart nicht loslässt.
Als Laurel nach langer Zeit anlässlich des neunzigsten Geburtstags ihrer Mutter Dorothy in ihr Elternhaus zurückkehrt, holen sie schon bald verdrängte Erinnerungen ein. Der Gedanke an den geheimnisvollen Fremden, der fünfzig Jahre zuvor Unheil über ihre Familie brachte, lässt sie nicht mehr los. Sie ist entschlossen, endlich das Rätsel um die Vergangenheit ihrer Mutter zu lösen. Ein Foto aus dem Jahr 1941 scheint der Schlüssel zu sein: Es zeigt Dorothy in London, Arm in Arm mit einer Frau namens Vivien. Warum zerbrach die Freundschaft der beiden Frauen? Und wer ist Jimmy, den Dorothy wohl sehr liebte und doch vor der Familie verbarg? Auf der Suche nach Antworten muss Laurel erfahren, dass sie sich immer in ihrer Mutter getäuscht hat …

In ihrem neuen großen Roman erzählt Kate Morton eine mitreißende Geschichte, die von den 1930ern bis in die Gegenwart reicht und von einer kleinen Farm in Suffolk bis nach Australien führt.
(Kurzbeschreibung gem. Diana Verlag)

Leseprobe

Trailer




Montag, 25. August 2014

Dark Places-Gefährliche Erinnerung von Gillian Flynn

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Der zweite Roman von Gillian Flynn - Autorin des Mega-Bestsellers »Gone Girl«

Sie war sieben, als die Schüsse fielen. Als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren
Bruder hinter Gitter brachte. Jetzt, 25 Jahre später, ist aus Libby Day eine verbitterte, einsame Frau geworden, deren Leben eigentlich keines mehr ist. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Was hat sie in jener verhängnisvollen Nacht wirklich gesehen? Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr – so wie damals.

(Kurzbeschreibung gem. Fischer-Verlag)

Leseprobe


Meine Meinung:
Zu diesem Buch fällt es mir recht schwer, eine Rezension zu schreiben, denn ich hatte beim Lesen sehr gemischte Gefühle.
Die Geschichte wird in 3 Handlungssträngen erzählt.
Die erste Perspektive ist die von Libby, der Hauptprotagonistin, die vor 25 Jahren überlebte und heute ein trostloses Leben führt.
Sie erzählt die Ereignisse in der Gegenwart. Libby war mir von Anfang an unsympathisch. Sie lässt sich gehen, lebte all die Jahre von Spendengeldern und hat es nicht geschafft, ihr Leben in die Reihe zu bekommen.
Die beiden anderen Perspektiven sind die von ihrer Mutter Patty und ihrem Bruder Ben. Beide schildern die Ereignisse vor 25 Jahren.
So lernt man die Familie gut kennen und erfährt zunächst einiges über die damalige Situation.
Die beiden Handlungsstränge der Vergangenheit gehen nur sehr langsam voran und erst ganz am Ende erfährt man, was damals wirklich geschah.


Auch die aktuellen Ereignisse kommen nur schleichend voran.
Daher fiel es mir recht schwer, überhaupt in die Geschichte rein zukommen.
Die Atmosphäre der Story ist eigentlich durchgehend düster und bedrückend.
Das traurige Dasein von Libby hat mich manchmal richtig wütend gemacht und ich dachte, sie könnte sich ja wirklich mal aufraffen und was aus ihrem Leben machen.
Erst als Lyle auf sie zu kommt, weil es einen Kreis von Personen gibt, der an die Unschuld von Libbys Bruder Ben glaubt, rafft Libby sich auf und beginnt mit Recherchen.
Eigentlich tut sie das aber nur, weil man ihr Geld dafür bietet, was sie dringend braucht.


All das schleppt sich so dahin und es gibt wenig spektakuläre Ereignisse.
Viele kleine Details, die eigentlich unwichtig wären, ziehen das Ganze in die Länge und lassen leider auch stellenweise mal Langeweile aufkommen.
Gefesselt hat mich nur meine Neugier auf die Frage, was damals wirklich passiert ist.
Gegen Ende kommt dann doch noch etwas Spannung auf und die Auflösung war für mich unvorhersehbar und überraschend.
Der lockere Schreibstil der Autorin hat das Lesen aber erleichtert.
Dennoch hat mich diese Geschichte, die nur von schwierigen und leicht „gestörten“ Personen handelt, nicht vollständig überzeugt.



Fazit: 3 von 5 Sternen





Broschiert: 464 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (27. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3651011895
ISBN-13: 978-3651011892
Originaltitel: Dark Places




Format: Kindle Edition
Dateigröße: 678 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: Fischer E-Books; Auflage: 1 (27. März 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00GSG0MMQ





Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon (Affiliate-Links)
 

Sonntag, 24. August 2014

Kurzreise nach Edinburgh Teil 2

Freitag, den 2. Tag, haben wir mit einem Besuch auf dem Edinburgh Castle verbracht. Das Wetter war gegen Mittag noch gut, als wir los gezogen sind.

Über die Royal Mile und den Castle Hill marschierten wir den Berg hinauf und haben dort erstmals die Esplanade gesehen, auf der ja das Tattoo stattfindet.
Von dort sieht man das Castle in seiner ganzen Pracht.


Innerhalb des Castle muss man dann noch mal ein Stück den Berg hinauf marschieren. Aber der Weg lohnt sich. Von dort oben hat
man einen tollen Blick.


Blick auf den neueren Teil von Edinburgh


Gut sieht man, dass es viel Grün in der Stadt gibt.


Auf allen Bildern sieht man im Hintergrund den Meeresarm der Nordsee,
an dem Edinburgh liegt.


Als erstes haben wir im Tearoom einen traditionellen Afternoon Tea bekommen.
Wie man sieht, war es reichlich aber auch alles sehr lecker. Dabei war natürlich ein Gurkensandwich und die berühmten Scones mit Clotted Cream.


Blick in die große Halle mit der gewaltigen Balkendecke.


In der Burg gibt es u. a. einige Museen und Ausstellungen, wie ein Gefängnis und natürlich auch zu den schottischen Regimentern.


Leider fing es gegen Ende unseres Besuchs an zu regnen. Aber auf der Esplanade konnten wir schon mal schauen, wo wir am nächsten Abend zum Tattoo sitzen werden (siehe roter Pfeil)


Den verregneten Nachmittag haben wir dann in einer netten Bar mit ein paar Drinks verbracht. Am Abend war es wieder trocken und wir konnten zum Abendessen wieder auf die Royal Mile bummeln.


Fortsetzung folgt...


Hier gehts zu Teil 1 Rund um die Altstadt


Wochenrückblick KW 34/2014


gesehen:


gelesen:











gewesen:



gefreut:

geärgert:

geschlafen:

gesurft: 


gezwitscher:
das Eröffnungsspiel der neuen Bundesliga-Saison
live im Stadion

ausgelesen Die Gunst der Götter von Helga Zeiner
Ich durfte die Fortsetzung von Magische Tage
vorab lesen. Eine sehr gelungene Fortsetzung finde ich.
Das Buch soll im September erscheinen

durchgelesen Ich schreib dir sieben Jahre von Liz Balfour
Mein erstes Buch der Autorin, das mich voll überzeugt hat.
Da werden sicher weitere Bücher der Autorin folgen.

angefangen Racheschuss von Michael Linnemann
Das ist der 9. Teil der Rache-Reihe

beim Friseur, frischer Schnitt und Farbe waren fällig

in München zum Fußballspiel

über das schöne Biergarten-Wetter in München

über viele Baustellen und Staus auf der Fahrt

gut, aber zu wenig

Schöner Blog-Beitrag von Kathrin Bolte
zum Thema eBook vs. Buch





Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche!

Freitag, 22. August 2014

Freitags-Füller # 282






1.  Es kann doch nicht sein, dass dieser Sommer schon vorbei ist und
      der Herbst im August schon beginnt. Ich finde, dieses Jahr hat
      der Sommer seinen Namen nicht verdient. Das war nicht viel!

2.  Am Sonntag zum Frühstück könnte ich mal wieder Eier kochen.
     So ein schönes weiches Frühstücks-Ei gibt es bei uns nur selten.

3.  Gestern morgen dachte ich dauernd, es sei schon Freitag.
      Irgendwie fühlte sich das so an :-)

4.  Meine Stiefeletten bleiben hoffentlich noch eine Weile im Schrank.
      Ich hoffe nicht, dass es so schnell richtig kalt wird.

5.  Mich würde wirklich mal interessieren,  wie andere Leseratten es
      schaffen, 10 und mehr Bücher im Monat zu lesen. Haben die
      keinen Job, Haushalt, Familie usw? Mir bleibt leider nicht so
      viel Lesezeit...

6.  Im Moment hört und sieht man überall Videos und Bilder von der
      Ice Bucket Challenge. Eine witzige Idee und ein guter Grundgedanke,
      der bei all dem Spaß hoffentlich nicht verloren geht.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den
      Bundesliga-Start, den ich live im Stadion erleben werde,
     morgen habe ich eine hoffentlich staufreie Rückfahrt von München
      geplant und Sonntag möchte ich einfach nur einen ruhigen,
      erholsamen Tag verbringen!



Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!

 
Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift) 

Donnerstag, 21. August 2014

Todeskleid von Karen Rose

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Die Nerven liegen blank: Privatdetektivin Paige Holden steht vor ihrem brenzligsten Fall: Sie vertritt einen Klienten, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Unschuldig, behauptet er. Wer aber hat den brutalen Mord an dem 12-jährigen Mädchen im blauen Kleid verübt? Die attraktive Privatdetektivin findet heraus, dass es eine ganze Serie toter Mädchen gibt. Alle blondgelockt, alle blau gekleidet. Durch ihre Ermittlungen bringt sich Paige selbst in größte Gefahr. Ein Scharfschütze verfehlt sie nur um Millimeter. Höchste Zeit, den charismatischen Staatsanwalt Grayson Smith um Hilfe zu bitten …  
(Kurzbeschreibung gem. Verlag)

Leseprobe



Trailer