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Bildrechte beim Verlag
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Zum Inhalt:
Bäume voller reifer Mandeln und drei Frauen auf der Suche nach dem
Glück …
Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben
in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet
die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele
wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und
die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln
weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste
Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie
bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen
Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen,
wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück
führen …
(Kurzbeschreibung lt.
Blanvalet Verlag)
Leseprobe
Weitere Teile der Reihe:
Die Autorin:
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als
Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte
die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!«
Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen
Romane bei Blanvalet. Ihre Valerie-Lane-Reihe verzauberte die
Herzen der Leserinnen und eroberte auf Anhieb die
SPIEGEL-Bestsellerliste, genau wie ihre aktuelle
Kalifornische-Träume-Reihe. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und
ihren beiden Kindern in einem idyllischen Haus auf dem Land. In
ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik,
Serien, Tee und Schokolade.
(Quelle: Blanvalet Verlag)
Meine Meinung:
„Mandelglück“ ist der dritte Teil aus der Reihe „Kalifornische
Träume“. Jeder Teil kann jedoch einzeln gelesen werden.
Sophie
verbrachte als Kind und Jugendliche viele schöne Sommer auf der
Mandelfarm ihrer Großmutter und viel Zeit mit ihrer besten Freudin
Lydia. Auch ihre Jugendliebe Jack lernte sie dort kennen.
Aber dann entschied sie sich für eine berufliche Karriere in
der Stadt und kehrte nur noch selten auf die Mandelfarm zurück.
Oft haderte sie mit sich, weil sie ihre geliebte Großmutter so
selten sah und nur ab und zu mit ihr telefonierte.
Dann
erreicht sie die Nachricht, dass ihre Großmutter Hattie plötzlich
verstorben ist. Sie kehrt zur Beerdigung auf die Mandelfarm zurück
und erfährt kurz darauf, dass Oma Hattie ihr die Mandelfarm
vererbt hat, mit der Bedingung, dass sie mindestens drei Monate
dort leben muss.
Schnell trifft Sophie auch ihre ehemals
beste Freundin Lydia wieder und auch Jack kreuzt ihren Weg, da er
ein Diner in der kleinen Stadt führt.
Wie wird Sophie sich
entscheiden?
Manuela Inusa erzählt hier eigentlich
gleich drei Geschichten, nämlich die von Sophie, die von Lydia und
auch die von Alba, einer jungen Mexikanerin, die auf der
Mandelfarm arbeitet.
Alle drei Geschichten hängen zusammen
bzw. die drei Frauen sind miteinander verbunden. Kapitelweise
wechselt sich die Perspektive auf eine der drei Frauen.
Jede
der drei Frauen führt ein anderes Leben. Sophie ist eine viel
beschäftigte Businessfrau in der Großstadt. Lydia ist glücklich
verheiratet und hat drei Kinder. Sie geht in ihrer Mutterrolle auf
und arbeitet teilzeit in der Firma ihres Mannes. Probleme hat sie
mit ihrer pubertierenden ältesten Tochter Gracie, deren leiblicher
Vater nicht Lydias Ehemann ist.
Alba wuchs in Mexiko in
ärmlichen Verhältnissen auf und träumte immer davon, in Amerika
ein besseres Leben zu führen. Nachdem ihr Vater sie mit einem
älteren amerikanischen Kriegsveteran zwangsverheiratet hat,
erfüllt sich zwar ihr Traum, in Amerika zu leben, aber ihr Leben
ist längst nicht so, wie sie es sich erträumt hat. Sie muss den
Lebensunterhalt für sich und ihren Mann mit schwerer Arbeit auf
der Mandelfarm verdienen.
Die Geschichten der drei
Frauen haben mich auf unterschiedliche Weise berührt. Lydias
Handlungsstrang ist die Geschichte einer Patchwork-Familie, mit
Schwierigkeiten, wie sie im Leben manchmal auftauchen können. Aber
es war schön zu erleben, wie schnell Lydia ohne jegliche
Vorbehalte auf Sophie zugeht und die alte Freundschaft wieder
aufleben lässt.
Sophie selbst erschien mir anfangs etwas
oberflächlich. Auch wenn sie wunderbare Erinnerungen an ihre Oma
Hattie und die Sommer auf der Mandelfarm hat, denkt sie nur an
ihren Job und möchte die Farm eigentlich verkaufen. Erst als sie
zufällig Botschaften von Hattie entdeckt, die diese im Haus
hinterlassen hat, beginnt bei ihr Prozess des Nachdenkens und sie
beschäftigt sich mit dem Gedanken, wie ihr Leben auf der Farm sein
könnte und welche Verantwortung sie jetzt gegenüber all den
Arbeitern auf der Farm hat.
Als sie sich mit der
Geschäftsführung der Farm vertraut macht, erfährt sie auch, dass
es etliche illegale Arbeiter gibt und sie lernt auch Alba
kennen.
Albas Schicksal hat mich am meisten berührt. Sie
wollte nur ein besseres Leben in Amerika und war auch bereit,
dafür zu arbeiten. Aber nun wird sie von ihrem Ehemann auf
schlimme Art und Weise ausgenutzt und wie eine „Sklavin“
behandelt.
Es war schön zu erleben, wie sich die drei
Handlungsstränge mehr und mehr verknüpfen. Lydia ist trotz eigener
Sorgen so warmherzig und unterstützt Sophie wo immer sie kann.
Aber auch Sophie beginnt sich zum Positiven zu verändern und
übernimmt Verantwortung. Sie geht auch mehr auf die Menschen zu,
die es gut mit ihr meinen und überdenkt ihr Leben.
Wie schon
erwähnt, hat mich Albas Schicksal sehr berührt. Die Autorin zeigt
an Albas Beispiel das Schicksal vieler mexikanischer Einwanderer
in Amerika auf, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben ins
Land kommen und dann feststellen müssen, dass sie von Ehepartnern
oder auch Arbeitgebern gnadenlos ausgebeutet werden.
Ich habe
sehr mit Alba gehofft, dass sich für sie alles zum Besseren
wendet.
Gut gefallen hat mir, wie lebendig Manuela
Inusa ihre Figuren darstellt und deren Gedanken, Gefühle und
Hoffnungen zum Leser transportiert. Auch die Stimmung die sie
durch das schöne Setting im ländlichen Kalifornien erzeugt,
gefällt mir gut und sie trägt dazu bei, dass der Roman trotz eines
ernsten Themas, eine gewisse Leichtigkeit hat.
Natürlich
spielen auch die Mandeln eine große Rolle und daraus werden einige
Köstlichkeiten hergestellt. Das Rezept zu Oma Hatties
Mandelplätzchen und zwei weiteren Leckereien gibt es im Anhang des
Buchs.
Dieser Roman ist mehr als ein leichter
Wohlfühlroman, denn er behandelt ein wichtiges Thema, was einige
Spannung bietet. Dazu erzählt er sehr warmherzig eine
Familiengeschichte und auch die Liebe spielt eine schöne Rolle.
Diese
schöne Mischung hat mich begeistert und mir fesselnde und
unterhaltsame Lesestunden geboten!
Fazit: 5 von 5
Sternen
Herzlichen Dank für das
Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das
Bloggerportal!
Taschenbuch : 448 Seiten
ISBN-13 : 978-3734107894
ISBN-10 : 373410789X
Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag; Originalausgabe
Auflage (17. August 2020)
Kindle-Ausgabe
Dateigröße : 1561 KB
Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag; Originalausgabe
Auflage (17. August 2020)
ASIN : B07QLB3X6G
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