Montag, 25. September 2017

Montagsfrage #155



http://buch-fresserchen.blogspot.de/p/montagsfrage.html



Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?


Ja, die hat wahrscheinlich jeder irgendwie, oder?
Ich zähle mal ein paar auf:

Ich lese sehr gerne im Bett, abends vor dem Einschlafen oder am Wochenende auch morgens, einfach mal länger liegen bleiben und lesen.

Ansonsten lese ich in meinem Lesesessel und benutze für dicke, schwere Bücher auch schon mal mein BookSeat

Schöne Zitate oder wichtige Dinge notiere ich mir während des Lesens für die spätere Rezension. Ist gerade nichts zum Schreiben zur Hand, fotografiere ich die Stelle einfach mit dem Handy.

Ich lese nur selten mehrere Bücher gleichzeitig und wenn es der Fall ist, dann lese ich meist ein Buch als Print und das zweite als eBook.


Ich schaue bei einem Buch nie zuerst ans Ende und nehme mir selbst damit die Spannung oder Überraschung.

Wenn ich richtig vertieft bin in die Geschichte, blende ich rund herum alles aus und merke manchmal auch nicht, wenn man mich anspricht.

Ich bin nur ganz selten ohne Buch unterwegs und lese in jeder freien Minute, also auch im Büro beim Frühstück oder Mittagessen.

Ich lese auch die Buchempfehlungen, die oft am Ende eines Buches stehen und entdecke so oft neue Bücher für mich.



Und welche Angewohnheiten habt Ihr so?






Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen


Hier sind alle von mir bisher beantworteten Montagsfragen 

Sonntag, 24. September 2017

Wochenrückblick KW 38/2017



gelesen:











gewählt:

gewesen:


gefreut:

geschlafen:

gedacht:


geklickt: 

gebloggt:




gezwitscher: 
ausgelesen Das Recht zu strafen von Ingo Bott 
Der Debüt-Thriller eines Strafverteidigers mit einem
komplexen, undurchsichtigen Plot und charismatischen
Protagonisten.

angefangen Besser als Bus fahren von Renate Bergmann
Die kultige Online-Omi auf Kreuzfahrt...

auch angefangen Verfolgung von David Lagercrantz
Der 5. Teil der Millenium-Reihe und der zweite, den 
David Lagercrantz geschrieben hat.

habe ich schon vor einiger Zeit per Briefwahl

beim Optiker, unter Ausnutzung von ein paar Gutscheinen
habe ich gleich zwei neue Brillen bestellt

über den schönen Altweibersommer

leider wieder nur selten mal eine Nacht durchgeschlafen

wie schön, dass der Lieblingsmann weiter gute
Fortschritte macht

Urteile zu Rauchmeldern

Leider nur 4 Beiträge:
Montagsfrage
Freitags-Füller
2 Rezensionen *1* *2*





Ich wünsche Euch einen guten Start in eine schöne neue Woche!

Freitag, 22. September 2017

Freitags-Füller #223












  1. Wenn ich heute Abend mit dem Buch in der Hand einschlafe, weiß ich warum. Die Woche war anstrengend.
     
  2. Irgendwie geht es immer weiter. Auch wenn man manchmal nicht daran glaubt.
     
  3. Ich muss daran denken, dass ich in der nächsten Woche einige Termine habe.
     
  4. Fischstäbchen mit Kartoffelsalat gibt es heute zum Abendessen.
     
  5. Meine letzte Mail begann mit den Worten : "Sehr geehrte Herren," Es war eine dienstliche Mail.
     
  6. Ich kann eigentlich immer gut einschlafen. Mein Problem ist, dass ich selten durchschlafe.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich geplant, einiges im Haushalt zu machen und Sonntag möchte ich ausschlafen, viel lesen und Blogbeiträge vorbereiten!







Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 21. September 2017

Der Killer kommt auf leisen Klompen von Bernd Stelter [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Eine Leiche auf einem Hausboot und die zwielichtige Welt der Reichen und Schönen
Hollands größter Agatha-Christie-Fan, Inspecteur Piet van Houvenkamp, ist einem neuen Verbrechen auf der Spur: In seinem geliebten Middelburg wird in einem Hausboot eine Frau aufgefunden. Sie lächelt, sie ist wunderschön, sie ist nackt. Sie hat nur einen Fehler: Sie ist tot. Der Inspecteur ermittelt unter Hochdruck und gerät dabei in Kreise, von deren Existenz er bislang nichts ahnte. Und schon bald liegen seine Nerven blank - denn natürlich lassen es sich auch die Camper vom Campingplatz »De Grevelinge« mal wieder nicht nehmen, bei den Ermittlungen mitzumischen ...

Der 2. Fall für Piet van Houvenkamp nach "Der Tod hat eine Anhängerkupplung".

(Kurzbeschreibung gem. Bastei Lübbe)

Leseprobe


Der Autor:
Bernd Stelter, Jahrgang 1961, ist einer der bekanntesten deutschen Kabarettisten. Zehn Jahre lang war er Teil der 7 Köpfe auf RTL, ebenso lang moderierte er die beliebte WDR-Spielshow NRW-Duell. Außerdem tourt er mit seinen erfolgreichen Kabarettprogrammen durch Deutschland. Bernd Stelter lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Nähe von Köln, ist aber so oft wie möglich in Holland und liebt Camping.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung:
Dieses Buch ist nach „Der Tod hat eine Anhängerkupplung“ der 2. Fall für Inspecteur Piet von Houvenkamp im holländischen Middelburg. Diesmal quält er sich nicht nur mit schlimmen Zahnschmerzen und seiner Angst vor dem Zahnarzt sondern muss dabei auch noch einen Mord aufklären. Eine Frau wird tot auf einem Hausboot gefunden und es gibt kaum Spuren oder Anhaltspunkte. Der leicht chaotische Piet und seine resolute Kollegin Annemieke müssen in alle Richtungen ermitteln und zuerst mal die Identität der toten Frau klären.
Die Story erstreckt sich zeitlich etwa über eine Woche und wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Im ersten Strang erleben wir Piet und Annemieke bei den Ermittlungen und zweiten Strang die Stammcamper vom Campingplatz „De Grevelinge“. Diese kennen sich alle schon lange und treffen dort jeden Sommer zum Urlaub zusammen. In diesem Jahr macht den Herren die neue Animateurin Fleur zu schaffen, die die Ehefrauen bereits morgens um 6 Uhr zur Morgengymnastik aus den Betten lockt und auch während des Tages noch mehrfach mit ihrem Programm für einen gesunden Körper beschäftigt. Die Damen verfallen in einen Fitness- und Schönheitswahn und das gefällt den Herren nicht besonders, da sie ihre Frauen kaum noch zu Gesicht bekommen und diese Fleur ihnen irgendwie suspekt ist.
Natürlich erfahren auch die Camper von dem Mord auf dem Hausboot und im weiteren Verlauf verknüpfen sich beide Handlungsstränge dann.

In seinem bekannten lockeren Schreibstil erzählt Bernd Stelter die Geschichte mit dem ihm eigenen Humor. Es gibt viele lockere Sprüche, witzige Dialoge und komische Situationen. Obwohl es eigentlich ein Krimi ist, hatte ich auch sehr viel zu lachen.
Der Kriminalfall ist sehr undurchsichtig und Piet und Annemieke müssen viele Personen befragen und sich mühsam einen Überblick verschaffen. Es gibt jede Menge Fährten, die zwar immer wieder neue Puzzleteilchen ergeben aber bis zum Ende bleibt es unvorhersehbar, wie die Frau auf dem Hausboot zu Tode kam und warum. Und natürlich leisten auch die Camper wieder ihren kleinen Beitrag zur Aufklärung des Falls.

Bernd Stelter gestaltet seine Geschichten immer mit viel Kreativität. So hat er sich auch diesem Buch viele kleine Details einfallen lassen, die seine Figuren lebendig machen. So werden sowohl aus dem kauzigen Piet als auch aus der Camper-Gruppe liebenswerte Charaktere. Ich hatte das Gefühl sie alle schon lange zu kennen.

Auch Stelters 2. Camping-Krimi hat mich mit einem spannenden, undurchsichtigen Fall und dem ganz besonderen Humor wieder begeistert und überzeugt. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Sommer mit den Campern auf „De Grevelinge“ und ein Wiedersehen mit Piet und Annemieke!


Fazit: 5 von 5 Sternen








 
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (16. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785725906
ISBN-13: 978-3785725900




 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2608 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 417 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3785725906
Verlag: Bastei Entertainment (16. März 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N9504DC




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Dienstag, 19. September 2017

Die Bucht, die im Mondlicht versank von Lucy Clarke [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Folge den Spuren im Sand …

Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.
(Kurzbeschreibung gem. Piper Verlag)


Leseprobe


Die Autorin:
Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Romane erobern auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat und die Liebe zum Meer teilt. Den Sommer verbringen sie an der Südküste Englands, den Winter in fernen, exotischen Ländern.
(Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung:
Sarah und Isla sind seit Teenagertagen beste Freundinnen. Beide lieben die Sommer in den Strandhütten auf einer großen Sandbank im Meer vor der englischen Küste. Isla war als Teenager kurz mit Nick liiert, ließ ihn und ihre Freundin aber zurück, um sich nach der Schule etwas von der Welt anzuschauen. Als sie zurückkehrt ist nach einem kurzen Abenteuer schwanger. Auch Sarah ist schwanger von Nick, mit dem sie inzwischen verheiratet ist. Die beiden Söhne Jacob und Marley werden im Abstand von ein paar Wochen geboren und wachsen fast wie Brüder gemeinsam auf.
Im Alter von 10 Jahren ertrinkt Marley als er gemeinsam mit Jacob schwimmen war und die beiden offenbar in Not geraten waren. Jacob konnte gerettet werden, nur Marley blieb verschwunden.
Die verzweifelte Isla verlässt die Sandbank, kehrt aber jeden Sommer zurück, um den Jahrestag des Unglücks zu begehen und die Erinnerungen an ihren Sohn lebendig zu halten und außerdem Jacobs Geburtstag zu feiern.
An Jacobs 17. Geburtstag kehrt er nach einer abendlichen Strandparty nicht zurück. Nun ist Sarah die verzweifelte Mutter und kann die Sorge nur mit ihrem Mann teilen, denn Isla ist bereits wieder abgereist. Die Polizei wird eingeschaltet und die Suche nach Jacob beginnt. Sarah verdächtigt erst mal so ziemlich jeden, der an dem letzten Abend noch mit Jacob zusammen war, etwas mit seinem Verschwinden zu tun zu haben.
Doch Jacob bleibt verschwunden.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sarahs und Islas Sicht erzählt, jeweils in der Ich-Form. Das gibt nicht nur tiefe Einblicke in die Gefühle und Gedankenwelt der Protagonistinnen sondern es gibt auch immer wieder Rückblicke in die früheren Jahre.
Schnell wird klar, dass diese tiefe Frauenfreundschaft, die schon so viele Jahre besteht, inzwischen Risse bekommen hat. Es gab immer wieder mal Streit und auch das gegenseitige Vertrauen hat gelitten.
Nach und nach kommen immer mehr Fakten ans Licht und man erkennt, dass so ziemlich jeder der Beteiligten Geheimnisse hat und Lügen erzählt. Es setzt sich nur langsam ein Bild zusammen und wie komplex die ganze Geschichte tatsächlich ist, offenbart sich erst ganz am Ende.
Die Stimmung ist während des gesamten Buches ziemlich düster und geprägt von Islas Trauer um ihren Sohn und Sarahs und Nicks Sorgen und Ängsten um den verschwundenen Jacob. Dabei ist es der Autorin gut gelungen, die vielfältigen Emotionen zum Leser zu transportieren und glaubhaft darzustellen.
Ich konnte besonders mit den beiden Frauen gut mitfühlen und nachvollziehen, was sie durchmachen.
Der hauptsächliche Schauplatz auf der großen Sandbank mit ihren hübschen Strandhütten direkt am Meer ist gut gewählt. Die kleine Gemeinschaft der Bewohner bildet genau wie die Kulisse einen guten Rahmen für die Handlung. Gleichzeitig entsteht dadurch auch eine leichte sommerliche Stimmung und man hört förmlich das Meer rauschen.

Durch die geschickt gesetzten Perspektivwechsel entsteht Spannung, die auf mich schnell einen Sog ausgeübt hat. Viele Wendungen und Überraschungen haben mich in alle Richtungen denken lassen, doch es war für mich nicht vorhersehbar, was mit Jacob geschah.
Und ganz bestimmt konnte ich nicht das ganze Ausmaß dieser Geschichte voraussehen. Auch wenn es ruhige Phasen gab war ich durchgängig gefesselt und habe diese nicht als Längen empfunden.

Dieser Roman ist keinesfalls nur ein leichter Sommerroman. Er ist ein bisschen Drama, hat auch Psychothrillerelemente und ist vor allem tiefgründig und regt zum Nachdenken an.
Themen wie Lebenslügen, Trauer und Verlust, Vertrauen, Freundschaft und auch Liebe verpackt in einen klugen und komplexen Plot waren für mich ein Lesegenuss!



Fazit: 5 von 5 Sternen








 
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Piper Paperback (2. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492060277
ISBN-13: 978-3492060271
Originaltitel: Last Seen
Übersetzung: Claudia Franz 


 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3164 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 411 Seiten
Verlag: Piper ebooks (2. Juni 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N1F6MSU




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