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Dienstag, 15. Februar 2022

Im Licht des Todes von J. D. Robb [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
In ihrem 42. Fall muss Eve Dallas sich ihren eigenen Dämonen stellen und in einem atemberaubenden Wettlauf einen Mörder aufhalten …

Gerade als Dennis Mira seinen Cousin Edward mit dem Verkauf des Hauses, das ihrem Großvater gehörte, konfrontieren will, bekommt er einen Schock: Edward steht vor ihm, zerschrammt und blutig ... und dann wird alles schwarz. Als Dennis wieder zu sich kommt, ist Edward verschwunden. Eve Dallas wird mit den Ermittlungen betraut und ist fest entschlossen, die Geheimnisse von Edward Mira aufzudecken und herauszufinden, welche Feinde er sich in seiner langen Karriere als Anwalt, Richter und Senator gemacht haben könnte. Sie will Licht in die schmutzigen Geschäfte und dunklen Motive hinter dem Verschwinden eines mächtigen Mannes, den Familienstreit um eine Multimillionen-Dollar-Immobilie und damit in einen Fall bringen, den niemand kommen sah …
(Kurzbeschreibung lt. Blanvalet Verlag)
 

 
 
Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)


Meine Meinung:
Dennis Mira, der Ehemann der Psychologin Charlotte Mira, die häufig mit Eve Dallas zusammenarbeitet, bittet Eve Dallas diesmal um Hilfe.
Er besitzt gemeinsam mit seinem Cousin Edward ein Haus, das der Großvater ihnen vererbte. Edward bevorzugt den Verkauf des Hauses doch Dennis möchte es in der Familie halten, wie er es dem Großvater versprochen hatte. Als Dennis sich mit Edward in dem Haus treffen will, trifft er auf einen schwer verletzten Edward und wird selbst niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt, ist Edward verschwunden.

Vorliegend ermittelt Eve Dallas bereits in ihrem 42. Fall. Ich bin immer wieder freudig überrascht, mit welcher Kreativität die Autorin neue Fälle für Eve Dallas konstruiert.
Da Eve und auch ihr Mann Roarke eng mit den Miras befreundet sind, übernimmt Eve in diesem Fall die Ermittlungen obwohl anfangs nicht von einem Mord auszugehen ist. Dennis Mira schafft es immer wieder Eves Herz zu berühren, so dass sie ihm selbstverständlich zusagt, alles daran zu setzten, seinen Cousin Edward zu finden.
Edward ist Senator und damit ein bekannter und einflussreicher Mann, so dass Eve damit beginnt, in seinem Umfeld zu ermitteln, wo sie jedoch auf wenig Kooperationsbereitschaft stößt.
Doch Eve gibt nicht auf, setzt ihr gesamtes Team ein und gräbt immer tiefer und stößt auf merkwürdige Machenschaften des angeblich doch so ehrenwerten Edward Mira.

Wie in all ihren Fällen hat mich Eve Dallas wieder mit ihrem analytischen Denken bei der Spuren- und Indiziensuche beeindruckt. Auch wenn es ihr hier immer schwerer fällt, sachlich zu ermitteln, denn dieser Fall wird emotional. Sie deckt Dinge auf, die ihre eigenen Dämonen aus ihrer Kindheit wecken und sich muss sich erneut schlimmen Träumen und Erinnerungen stellen.
Und trotzdem gibt sie alles, um das Opfer zu finden und weitere zu verhindern. Unterstützung sowohl bei den Ermittlungen als auch persönlich erhält sie wie immer von ihrem Mann Roarke.
Aber auch ihr Team ist an ihrer Seite und alle arbeiten gewohnt gut zusammen.
Der Fall ist spannend, da sich im Laufe der Zeit immer mehr Fakten herausstellen und die ganze Komplexität des Falls aufzeigen.
Das Thema ist mir nahe gegangen und hier verwischen auch ein bisschen die Grenzen zwischen Opfern und Tätern.
Gut gefallen hat mir auch die Darstellung der Motive und der ganze Aufbau des Falls, der weit bis in die Vergangenheit reicht.
Das Privatleben der Protagonisten kommt diesmal ein bisschen zu kurz, dennoch gab es auch wieder einige sehr persönliche Szenen zwischen Eve und ihrem Mann und auch einige kleine Streitereien und amüsante Momente.

Der 42. Fall für Eve Dallas und ihr Team war von viel Ermittlungsarbeit geprägt aber auch von besonders grausamen Taten. Er verläuft ruhiger, mit etwas weniger Action, mehr mit kleinteiliger Spurensuche und Auswertung von Indizien und früheren Ereignissen.
Aber er bietet erneut spannende Unterhaltung mit den bekannten und liebenswürdigen Protagonisten!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag
und das Bloggerportal!














Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (17. Januar 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 576 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3734109795
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734109799
Originaltitel ‏ : ‎ Brotherhood in Death (Death 42)
Übersetzung  :  Uta Hege


 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B08ZSFH8TW
Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (17. Januar 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2001 KB 




Klicks auf die Cover führen zur entsprechenden Ausgabe bei Amazon *



Von J. D. Robb und Nora Roberts außerdem gelesen und rezensiert:
Roberts, Nora - Die Stunde der Schuld 
Roberts, Nora - Am dunkelsten Tag    
Roberts, Nora - Nach dem Sturm     

Montag, 14. Februar 2022

Wochenrückblick KW 06/2022



 
gelesen:
(insgesamt rund 12 Stunden) 
 
ausgelesen Das Auktionshaus: Die Träume Wiens von Amelia Martin 
Der zweite Teil um Sarah und die Auktionshäuser war wieder interessant und spannend.

angefangen Das Versprechen von Ruth Saberton
Ein fesselnder Roman über eine verbotene Liebe ...
 
gesehen:
Wer wird Millionär, Wer stiehlt mir die Show, Aktenzeichen XY, Murmel Mania, Die Stapel Show, Soko Leipzig, ein paar Sportarten bei den Olympischen Spielen, die Wahl des Bundespräsidenten
 
gewesen:
beim Friseur, einkaufen, bei meiner Mutter

gearbeitet:
5 Tage im Home Office

geärgert:
Dass die Veranstalter keine Termine von Aufführungen mehr verlegen sondern bei vollen Sälen stattfinden lassen, zwar mit Maskenpflicht und 2 G-Regel aber ohne Abstand. Meiner Meinung nach verantwortungslos. Daher gebe ich die Karten nun nach fast 2 Jahren doch zurück.

gefreut:
einen Arbeitskollegen bei Wer wird Millionär zweimal als erfolgreichen Publikumsjoker gesehen zu haben! Glückwunsch zu 1000 Euro lieber Kollege!

geschlafen:
ziemlich unruhig, mich treibt zu viel um

gedacht:
Die vielen Corona-Fälle bei den Olympischen Spielen zeigen doch, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Ansteckungen möglich sind.

gegessen:
Spaghetti Bolognese, Würstchengulasch, Gemüsesuppe, überbackene Champignontoasts, Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln, Geschnetzeltes mit Rösti, Käsespätzle

gebloggt:
(insgesamt rund 3 Stunden)

Top Ten Thursday
1 Rezension

gezwitscher:


 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 


 

Freitag, 11. Februar 2022

Freitags-Füller #436

 







  1. Gib mir ein schönes Buch und lass mich in die Geschichte versinken, dann bin ich schon glücklich.
     
  2. Meine Buchliebe ist in unserer Wohnung überall sichtbar.
     
  3. Montag ist Valentinstag und das ist mir und dem Lieblingsmann völlig egal. Wir zeigen uns ständig, dass wir uns lieben, dafür brauchen wir keinen kommerziellen Tag.
     
  4. Ein Tag mit Entspannung, Ruhe und Lesezeit ist für mich ein Tag mit Zufriedenheitsgarantie.
     
  5. Ich freu mich schon auf den Frühling und den Sommer, endlich wieder wärmer und mehr Sonne und Licht.
     
  6. Viele neue Bücher möchte ich in diesem Jahr auf keinen Fall verpassen.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Finale von Murmel Mania, morgen habe ich geplant, ein bisschen Biathlon zu schauen und Sonntag möchte ich ebenfalls Biathlon sehen und ansonsten einen entspannten Tag mit lesen verbringen!
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 10. Februar 2022

Top Ten Thursday #107

 





Thema diese Woche:

Happy Valentine´s Day: Stelle uns 10 deiner liebsten Liebesgeschichten vor 


Liebesgeschichten lese ich ab und an sehr gerne, wenn sie nicht kitschig sind, sondern ein bisschen Tiefgang haben.
Und da gibt es so einige, wie ich in meiner Liste feststellen konnte.
Ich habe mal 10 Bücher ausgewählt, die mir besonders gut gefallen haben. Teilweise sind schon etwas ältere Bücher dabei, die es verdient haben, auch mal wieder gezeigt zu werden.
Die Rezensionen sind wie immer unten bei den Titeln verlinkt.












Der Top Ten Thursday ist eine Aktion von Aleshanee auf Weltenwanderer.

Hier sind alle bisher von mir verfassten Beiträge zum Top Ten Thursday.

Dienstag, 8. Februar 2022

Aloha im Herzen von Sabine Lay [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Schick dein Herz auf eine Reise …
Zur Feier des Hochzeitstags reist Laura mit ihrem Mann nach Hawaii. An schneeweißen Stränden, im paradiesischen Duft der Hibiskusblüten wollen sie wieder zueinander finden, denn um die Ehe steht es schon lange nicht mehr gut. Da entdeckt Laura im alten Königspalast von Oahu auf einer historischen Fotografie eine Frau, die ihr selbst zum Verwechseln ähnlich sieht. Wie kann das sein? Die geheimnisvolle Fremde lässt sie nicht mehr los. Doch dann stirbt ihr Mann überraschend an einem Herzinfarkt. Im Leben von Laura, die sich und ihre Wünsche seit Jahren zurückgenommen hat, ist plötzlich nichts mehr, wie es einmal war. Kurzerhand beschließt sie, ihren Alltag hinter sich zu lassen und in Oahu dem Geheimnis um ihre vermeintliche Doppelgängerin auf den Grund zu gehen. Dabei kommt sie nicht nur der Geschichte einer starken Frau auf die Spur, sondern macht auch die Bekanntschaft eines attraktiven Hawaiianers ...
(Kurzbeschreibung lt. Penguin Verlag)
 


Die Autorin:
Sabine Lay ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Seit fast zwanzig Jahren ist sie als Regisseurin tätig, u. a. für »Verliebt in Berlin«, »Schloss Einstein« und »Sturm der Liebe«. Zum Schreiben fand sie durch ihre Leidenschaft für das Reisen – besonders Hawaii ist für sie zu einem Herzensort geworden, der sie immer wieder zu neuen Geschichten inspiriert.
(Quelle: Penguin Verlag)


Meine Meinung:
Lauras Ehe steckt in einer Krise und sie reist mit ihrem Mann anlässlich des Hochzeitstages nach Hawaii. Dort wollen sie ihre Ehe retten und sich wieder näher kommen.
Bei der Besichtigung des alten Königspalastes auf Oahu entdeckt Laura ein altes Foto, auf dem neben der letzten Königin von Hawaii eine Frau zu sehen ist, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht.
Gerne würde sie nachforschen, doch ihr Mann zeigt dafür wenig Verständnis. Kurz darauf stirbt ihr Mann überraschend an einem Herzinfarkt. Laura kehrt zunächst nach Deutschland zurück, doch wenig später lässt sie ihr bisheriges Leben hinter sich und kehrt zurück nach Hawaii, um das Rätsel um ihre geheimnisvolle Doppelgängerin zu lösen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass nach „Hibiskustage“ auch der neue Roman von Sabine Lay auf Hawaii spielt.
Erneut haben mich die vielen bildhaften Beschreibungen der Inseln, des dortigen Lebensgefühls und auch lokaler Köstlichkeiten begeistert und viele Erinnerungen an eine eigene Reise dorthin vor mehr als 20 Jahren wachgerufen. Im trüben Winter literarisch nach Hawaii zu reisen, bringt etwas Sonne ins Herz.

Neben Lauras Geschichte in der Gegenwart gibt es einen zweiten Handlungsstrang in den Jahren 1887/88.
Hier lernen wir Luise kennen, die als Mündel bei einer Berliner Familie lebt und verheiratet werden soll.
Beide Handlungsstränge werden wechselnd erzählt und ich war sehr gespannt, auf welche Weise sie sich verknüpfen werden.

In der Gegenwart habe ich mit Interesse Lauras Geschichte verfolgt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes kehrt sie zunächst nach Deutschland zurück. Erst da wird langsam klar, welche Art von Ehe sie geführt hat und wie das Verhältnis zu ihrer Tochter ist. Sie trifft eine alte Freundin wieder und beide lassen die Freundschaft wieder aufleben.
Ihren Entschluss, nach Hawaii zurückzukehren um dem Geheimnis des Fotos auf Spur zu kommen, konnte ich einerseits nachvollziehen, andererseits fragte ich mich, ob das immer so einfach möglich ist, alles hinter sich zu lassen.

Dennoch habe ich die Reise mit Laura nach Hawaii genossen und gespannt verfolgt, wie sie vor Ort nette Menschen trifft, einen recht schweigsamen Hawaiianer kennenlernt, von dem sie sich angezogen fühlt und versucht das Rätsel um die unbekannte Frau auf dem Bild zu lösen.
Durch die Einschübe des Handlungsstrangs um Luise in der Vergangenheit hat man als Leser gewisse Informationen, die Laura erst nach und nach herausfindet. So wird Lauras Spurensuche spannend und bietet auch Raum für eigene Spekulationen.
Daneben erhält man auch noch einige interessante Einblicke in die Geschichte von Hawaii und die letzten Jahres als Königreich.

Durch den eingängigen und flüssigen Schreibstil lässt sich die Geschichte gut lesen und die Seiten fliegen nur so dahin.
Es gab vielleicht einige Zufälle zu viel oder manches regelte sich einfach zu leicht, aber insgesamt passt das alles gut in die Handlung und das Gesamtbild.

„Aloha im Herzen“ bietet eine wunderschöne literarische Reise nach Hawaii und vermittelt viel hawaiianisches Lebensgefühl. Dazu gibt es ein spannendes Geheimnis zu lüften und einen Neuanfang auf Hawaii zu erleben. Und so ist es ein schöner Wohlfühlroman über ein altes Geheimnis, Familie und die Liebe für unterhaltsame Lesestunden!


Fazit: 4 von 5 Sternen



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Penguin Verlag
und das Bloggerportal!














 
Herausgeber ‏ : ‎ Penguin Verlag; Originalausgabe Edition (10. Januar 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3328106170
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328106173 
 
 
 
 
Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B091KZTM92
Herausgeber ‏ : ‎ Penguin Verlag; Originalausgabe Edition (10. Januar 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 3715 KB  
 
 
 
 
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Von Sabine Lay außerdem gelesen und rezensiert:
Lay, Sabine - Hibiskustage    
 
Free Read Cursors at www.totallyfreecursors.com