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Dienstag, 31. März 2026

Leuchtturmtänze von Manuela Inusa [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Nora ist Tänzerin in Chicago. Sie und ihr Mann Christopher freuen sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Doch es gibt Komplikationen, die das Baby nicht überlebt. Nora fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie lange Zeit nicht mehr herausfindet. Erst ein Ortswechsel in das idyllische Städtchen Avon auf den Outer Banks schenkt ihr ein wenig Hoffnung. Sie findet Trost im Tanzen und bei Gesprächen mit ihrer älteren Vermieterin Rose. Schafft Nora es bei den wilden Pferden und dem Leuchtturm, der sie magisch anzuziehen scheint, dem Leben doch noch zu vertrauen? 
(Kurzbeschreibung lt. Heyne Verlag)
 
 
weitere Teile der Reihe:
1. Blumenmeere    
2. Seesternnächte  
4. Muschelzauber * (erscheint am 16.09.2026)    
 
 
Die Autorin:
Manuela Inusa wollte schon als Kind Autorin werden. Mit Ende zwanzig beschloss die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Nach einigen Publikationen gelang ihr 2017 der Durchbruch: Die »Valerie Lane«-Reihe eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste im Sturm. Mit den »Kalifornischen Träumen« und »Lake Paradise« folgten weitere Bestsellerreihen. Die »Coastlines«-Reihe, in der sie ihre Leser*innen an idyllische Orte an der US-Ostküste entführt, ist Manuela Inusas erste Reihe im Heyne Verlag. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg und schreibt am liebsten bei Musik, Tee und Kerzenlicht. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 
(Quelle: Heyne Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Nora ist klassische Balletttänzerin und lebt mit ihrem Mann Christopher in Chicago. Die beiden erwarten ihr erstes Kind. Durch ein schlimmes Unglück verliert Nora jedoch das Baby einige Wochen vor dem Geburtstermin. Nora fällt in ein tiefes Loch und versinkt in ihrer Trauer. Auch Christopher leidet doch die beiden verarbeiten ihre Trauer nicht gemeinsam, so dass sie sich schließlich auch noch selbst verlieren und die Ehe zerbricht. Durch eine TV-Serie wird Nora auf die Outer Banks aufmerksam und beschließt irgendwann, dorthin zu gehen. Dort lernt sie eine ältere Dame namens Rose kennen, bei der sie auch eine Unterkunft findet. Wird Nora dort Trost finden können?

Mit diesem Roman legt Manuela Inusa den dritten Band ihrer Coastlines-Reihe vor. Die Romane sind aber unabhängig voneinander lesbar.

Zu Beginn lernen wir das glückliche Ehepaar Nora und Christopher kennen und auch deren Freunde, wo ebenfalls ein Kind erwartet wird.
Ich habe mich mit dem jungen Ehepaar gefreut, doch durch den Klappentext wusste ich ja bereits, dass das Baby nicht überleben und nur tot geboren werden wird. Das machte mich von Beginn an schon etwas traurig, wenn ich Noras große Vorfreude erlebte.
Als das Unglück dann geschehen ist, erhält das junge Ehepaar noch eine weitere traurige Nachricht, die für beide hart ist.
Doch noch während des Krankenhausaufenthaltes konnte ich spüren, dass zwischen den jungen Eheleuten etwas gewaltig schief läuft.
So war die Trennung für mich dann auch keine Überraschung, wobei Christopher sich aus meiner Sicht nicht besonders nett sondern eher unsympathisch verhalten hat.
Bewundert habe ich dann Noras Mut, ohne Vorbereitungen einfach loszufahren und in wenigen Tagen die weite Reise auf die Outer Banks anzutreten. Sie hat Glück und findet bei der älteren Rose eine Unterkunft und bezieht dort ein Zimmer mit „Familienanschluss“. Denn Rose spürt offenbar genau, dass Nora etwas zu verarbeiten hat. So kommt es zwischen den beiden zu sehr schönen und einfühlsamen Gesprächen, in denen auch Rose ihre Geschichte offenbart.

Es war wirklich schön zu erleben, wie Nora langsam beginnt, ihr Schicksal zu akzeptieren und ihren schweren Verlust zu verarbeiten. Dabei helfen ihr nicht nur die Gespräche mit Rose sondern auch die Ruhe und die wunderschöne Natur auf den Outer Banks. Der Leuchtturm zieht sie besonders an und dort am Strand beginnt sie plötzlich auch wieder zu tanzen. Durch ihren Job, den sie sich für den Lebensunterhalt sucht, und andere Begegnungen lernt Nora auch andere Menschen kennen und beginnt vorsichtig Freundschaften zu schließen. Auch kann sie wieder einen engeren Kontakt zu ihrem Vater aufbauen, der ihr vorher gefehlt hatte.
Wie es zu erwarten war, lernt sie auch einen netten Fischer kennen, der alleine mit seiner Teenager-Tochter lebt. Dass sich hier etwas zwischen den beiden entwickeln könnte, war auch leicht vorhersehbar.
Gegen Ende tauchen jedoch noch Schwierigkeiten auf und es gibt ein dramatisches Ereignis. Letzteres hätte ich vielleicht nicht unbedingt noch gebraucht, die Probleme hätte man auch anders auflösen können.

Es hat mir sehr gut gefallen, wie einfühlsam und sensibel die Autorin mit diesem schwierigen Thema umgeht. Sie zeigt Noras Schicksal und den Verlust sehr eindrucksvoll und übertreibt dabei auch nicht. Ich konnte sehr mit Nora und ihrem Mann mitfühlen und verstehen, warum Nora in so ein tiefes Loch gefallen ist.
Um so mehr habe ich mich für sie gefreut, dass ihr mutiger Entschluss, auf die Outer Banks zu reisen, belohnt wird und sie dort beginnen kann, wieder nach vorn zu schauen.
Das Setting dort auf den kleinen Inseln ist gut gewählt und sehr anschaulich beschrieben. Man sieht die Natur, die Wildpferde und den Strand mit dem Leuchtturm vor dem inneren Auge und spürt den Wind in den Haaren.

„Leuchtturmtänze“ ist ein sehr gefühlvoller und emotionaler Roman über Verlust, Trauer, Heilung und den Mut ganz woanders völlig neu anzufangen. Der schöne Schauplatz und authentische Protagonisten machen den Roman zu einer unterhaltsamen Lese-Auszeit!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. März 2026
Auflage ‏ : ‎ Originalausgabe
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3453442407
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453442405 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0DLP416WF
Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. März 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 3.0 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3641333836 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Manuela Inusa außerdem gelesen und rezensiert:
Inusa, Manuela - Das Weihnachtswunder von Chicago   
Inusa, Manuela - Auch donnerstags geschehen Wunder    
Inusa, Manuela - Der kleine Teeladen zum Glück (Valerie Lane Teil 1)
Inusa, Manuela - Die Chocolaterie der Träume (Valerie Lane Teil 2) 
Inusa, Manuela - Der zauberhafte Trödelladen (Valerie Lane Teil 3) 
Inusa, Manuela - Das wunderbare Wollparadies (Valerie Lane Teil 4) 
Inusa, Manuela - Der fabelhafte Geschenkeladen (Valerie Lane Teil 5) 
Inusa, Manuela - Die kleine Straße der großen Herzen (Valerie Lane Teil 6) 
Inusa, Manuela - Wintervanille (Kalifornische Träume 1) 
Inusa, Manuela - Orangenträume (Kalifornische Träume 2) 
Inusa, Manuela - Mandelglück (Kalifornische Träume 3)  
Inusa, Manuela - Erdbeerversprechen (Kalifornische Träume 4) 
Inusa, Manuela - Walnusswünsche (Kalifornische Träume 5) 
Inusa, Manuela - Blaubeerjahre (Kalifornische Träume 6) 
Inusa, Manuela - Hortensientage    

Montag, 30. März 2026

Wochenrückblick KW 13/2026

 


 
gelesen:
beendet Das Geheimnis unseres Sommers von Sarah Morgan
Ein schöner Roman über eine Frauenfreundschaft 
 
durchgelesen Das Leuchten von Ligurien von Cristina Caboni
Ein Roman um ein Familiengeheimnis in San Remo 
 
angefangen Meereswind und wilder Wein von Claudia Romes
Ein schöner Roman in Cornwall über eine Suche und einen Neuanfang 

gesehen:
Wer wird Millionär, Wer weiß wie wann was war?, Marie Brand, Hast Du Töne?, Fußball Länderspiel, Stefan und Bully gegen irgendso nen Schnulli, Let's Dance

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert 
 
geärgert:
Wegen eines blöden Fußball-Freundschaftsspiels, das ja nur zum Testen dient, wird Let's Dance verschoben. Wer montags arbeiten muss und früh aufstehen, kann am Sonntag Abend so lange nicht fernsehen.

gefreut:
über ein neues Buch
 
Ein Wohlfühlroman zum Träumen nach Italien

geschlafen:
leider wieder häufig wach, glücklicherweise oft in Nächten, vor meinen freien Tagen. Dann ist es nicht so schlimm.

gedacht:
Und wieder ist die doofe Sommerzeit da! Für mich beginnen jetzt wieder schlimme Wochen, bis ich mich daran gewöhnt habe. Glücklicherweise klingelt ja nur noch an drei Tagen in der Woche der Wecker.
Die Umfrage der EU, bei der sich 84 % für die Abschaffung ausgesprochen haben, ist mittlerweile 8 Jahre her und passiert ist nichts. Ein deutliches Zeichen, dass diese Politiker nicht für die Menschen, die sie wählen, und deren Wohlbefinden interessieren. 

gegessen:
Spaghetti mit Tomatensauce, Frikadellen mit Möhren und Kartoffeln, Schinkennudeln, Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut, Blumenkohlauflauf, Currywurst mit Pommes, überbackener Champignontoast mit Schinken

gebloggt:
Rezension zu Der letzte Sommer auf Nantucket von Elin Hilderbrand
 


 
Ich wünsche Euch eine schöne Karwoche und schöne Ostertage!
 

Freitag, 27. März 2026

Freitags-Füller #614

 







  1. Keine Ahnung warum es plötzlich wieder so kalt geworden ist. Der Frühling hat doch eigentlich schon begonnen.
     
  2. Mein Fernseh-Lese-Sessel am Fenster im Wohnzimmer mit Blick auf den Rhein (siehe oben im Blogheader) ist mein Lieblingsort im Haus.
     
  3. Es ist nur so, dass wir gar kein Haus haben sondern eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.
     
  4. Alles rund um das Mittelmeer ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt. Dort zu leben wäre ein Traum, da das Klima da für mich ideal wäre. Aber es wird ein Traum bleiben.
     
  5. Ich frag mal die Wetter-App, ob es bald wieder wärmer wird.
     
  6. Mails, Nachrichten, Wetter kann man heutzutage alles auf dem Handy checken.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Leseabend da Let's Dance ja leider wegen des blöden Fußballspiels verschoben wurde, morgen habe ich geplant, die üblichen langweiligen Hausarbeiten zu erledigen und Sonntag möchte ich ausschlafen, entspannen, viel lesen und am Abend dann Let's Dance schauen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Dienstag, 24. März 2026

Der letzte Sommer auf Nantucket von Elin Hilderbrand [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Nach 35 Jahren im Dienst steht Polizeichef Ed Kapenash kurz vor dem Ruhestand. Doch während er den Sommer in Ruhe ausklingen lassen will, trifft eine junge Frau voller Träume auf Nantucket ein: Coco beginnt als Assistentin der aufsehenerregenden Richardsons und erlebt einen Sommer voller Glanz, funkelnder Partys und unvergleichlichem Inselflair. Schnell freundet sie sich mit Kacy, Eds Tochter, an. Doch dann geht das Anwesen der Richardsons in Flammen auf - und Coco verschwindet spurlos. Während die High Society weiter die Champagnergläser hebt, blickt Ed ein letztes Mal hinter die Fassade von Nantucket. Ein Sommerroman voller unwiderstehlichem Charme und dem einzigartigen Zauber einer besonderen Insel - fesselnd und unvergesslich. 
(Kurzbeschreibung lt. Atlantik Verlag)
 
 
Die Autorin:
Elin Hilderbrand studierte Kreatives Schreiben an der Johns Hopkins Universität. Nach einer kurzen Tätigkeit im Verlagswesen und als Lehrerin in New York City zog sie 1994 endgültig nach Nantucket. Sie nahm am Autorenworkshop der University of Iowa teil, erwarb 1998 ihren MFA und veröffentlichte im Sommer ihren ersten Roman, »Das Strandhotel«, dem 29 weitere Romane folgten, von denen zahlreiche auf der New York Times-Bestsellerliste landeten. Ihr Roman »Der beste Sommer aller Zeiten« aus dem Jahr 2019 war ihr erster Roman, der es auf Platz 1 schaffte. Sie ist Mutter von drei Kindern und begeisterte Pelotonfahrerin, Hobbyköchin und passionierte Strandgängerin. 
(Quelle: Atlantik Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Der Polizeichef der Insel Nantucket, Ed Kapenash, steht kurz vor dem Ruhestand. Seine Nachfolgerin steht bereits fest und ist auch schon auf der Insel eingetroffen. Bei seinem Abschiedsessen in einem Restaurant erhält er einen Anruf, dass das Haus des wohlhabenden Ehepaars Richardson in Flammen steht und dass deren Assistentin Coco, die sich mit dem Ehepaar und einigen Gästen auf deren Jacht befunden hatte, vermisst wird. Coco ist mit Eds Tochter Kacy befreundet, so dass die Familie in helle Aufregung gerät. Polizeichef Kapenash kümmert sich um seinen definitiv letzten Fall …

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal befinden wir uns in der Gegenwart und erleben die Ermittlungen bezüglich des Hausbrandes sowie des unerklärlichen Verschwindens von Coco. Diese Kapitel werden immer wieder mal zwischen der restlichen Handlung eingeschoben und erzählen eigentlich nur die Ereignisse von insgesamt 1 ½ Tagen.
Im anderen Handlungsstrang gehen wir zurück in die Vergangenheit. Wir erleben wie Coco das Ehepaar Richardson in Saint John auf den Jungferninseln kennenlernt. Die beiden wollen nach Nantucket, wo sie ein Haus gekauft haben und dort auch endlich einmal länger bleiben. Aus diesem Grund suchen sie eine Assistentin, praktisch ein Mädchen für alles, und sie engagieren Coco.
Diese reist nach Nantucket und lernt auf der Fähre Kacy, die Tochter des Polizeichefs kennen. Da Cocos Arbeitgeber noch nicht eingetroffen sind, hat sie keine Unterkunft. Kacy nimmt sie mit in ihr Elternhaus, wo sie einige Tage im Gästezimmer wohnen darf. Die beiden jungen Frauen freunden sich an.
Und dann erleben wir, wie Coco ihre Tätigkeit im Hause Richardson aufnimmt und wie der Sommer auf Nantucket sowohl für Coco als auch für das Ehepaar verläuft.

Hierbei erhalten wir einen Einblick in das Leben der vielen „Schönen und Reichen“, die auf der Insel dauerhaft leben oder zumindest immer den kompletten Sommer dort verbringen. Aber wir lernen auch „andere“ Menschen kennen, die nicht unbedingt nur zur Oberschicht gehören. So entsteht ein Bild der sozialen Welten auf der Insel. Besonders in der Schicht der sehr wohlhabenden Menschen konnte ich viele verschiedene Eigenschaften wie Missgunst, Neid, Eifersucht, Rivalität und auch übersteigertes Selbstbewusstsein wahrnehmen. Aber auch unter diesen Personen gab es warmherzige und freundliche Menschen.
Allerdings gab es auch immer wieder Reibereien und Kränkungen. Besonders bemerkenswert fand ich, welche Anstrengungen die Richardsons unternehmen, um in die High Society der Insel einzudringen bzw. aufgenommen zu werden. Sie wollen unbedingt dazu gehören.

So entsteht eine vielschichtige Handlung, die den Sommer auf der Insel beschreibt aber auch die schöne Natur und die Strände sowie die besondere Magie der Insel. Man spürt auf jeder Seite, dass die Autorin selbst auf der Insel lebt und diese genau kennt und liebt. Die Beschreibungen sind immer authentisch und bildhaft.

Es gibt viele sehr unterschiedliche Figuren wobei wir davon einige näher kennenlernen dürfen. Die Familie des scheidenden Polizeichefs steht natürlich auch im Mittelpunkt und wir begegnen auch vielen Charakteren, die man aus früheren Romanen bereits kennt.
Wir erleben viele glanzvolle Partys, exklusive Clubs und Restaurants aber auch die „normale“ Schicht der Menschen die auf Nantucket leben und arbeiten.
Besonders gespannt war ich natürlich auf die Auflösung, warum das Haus der Richardsons in Flammen aufgeht und was mit Coco geschehen ist.

Elin Hilderbrand ist eine großartige Erzählerin und hat mich auch mit dieser Geschichte wieder bestens unterhalten. Der Roman ist fesselnd und vermittelt auch ein schönes sommerliches Gefühl.
Leider ist laut Danksagung am Ende des Buches dies der letzte Sommerroman auf Nantucket der Autorin. Sie spricht dort auch von Ruhestand, so dass bisher nicht bekannt ist, ob sie weitere Romane, die evtl. woanders angesiedelt sind, schreiben wird. Ich würde es sehr bedauern, wenn es von Elin Hilderbrand nichts mehr zu lesen gäbe!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐


Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Atlantik Verlag und NetGalley!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Atlantik
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 4. März 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3455021263
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3455021264 
Originaltitel  :  Swan Song
Übersetzung  :   Dr. Karolin Viseneber

Kindle Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FWGTY7RX
Herausgeber ‏ : ‎ Atlantik
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 4. März 2026
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3455021271 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Elin Hilderbrand außerdem gelesen und rezensiert:
Hilderbrand, Elin - Das Sommerversprechen
Hilderbrand, Elin - Sommerhochzeit      
Hilderbrand, Elin - Das Licht des Sommers
Hilderbrand, Elin - Ein Stern am Sommerhimmel  
Hilderbrand, Elin - Inselschwestern    
Hilderbrand, Elin - Ein neuer Sommer      
Hilderbrand, Elin - Der beste Sommer aller Zeiten    
Hilderbrand, Elin - Das Fünf Sterne Wochenende  
Hilderbrand, Elin - Das Hotel Nantucket
Hilderbrand, Elin - Winterglanz (Winter-Street-Reihe 1)  
Hilderbrand, Elin - Inselwinter (Winter-Street-Reihe 2)  
Hilderbrand, Elin - Winterhochzeit (Winter-Street-Reihe 3)     
Hilderbrand, Elin - Wintertraum (Winter-Street-Reihe 4) 
Hilderbrand, Elin/Cunningham, Shelby - The Academy 
 

Wochenrückblick KW 12/2026

 


 
gelesen:
beendet Die Gezeitentochter von Florence Winter
Der sehr packende zweite Teil der Reihe um die Frauen der Inseln
 
durchgelesen Tod mit Meerblick von Tanja Janz
Ein CosyCrime in St. Peter-Ording 
 
angefangen Das Geheimnis unseres Sommers von Sarah Morgan
Ein schöner Roman über eine Frauenfreundschaft 

gesehen:
Wer wird Millionär, Die Rosenheim-Cops, Aktenzeichen XY, Hast du Töne?, Let's Dance, Der Quiz-Champion, Wer stiehlt mir die Show?

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, beim Hausarzt

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert
 
geärgert:
dass es mir wieder einige Tage nicht so gut ging

gefreut:
über neue Bücher
 
Ein sommerlicher Roman am Bodensee
 
Ein geheimnisvoller Roman in Italien

geschlafen:
leider wieder mal ziemlich schlecht

gedacht:
Eine Buchmesse live vor Ort werde ich wohl nicht mehr erleben

gegessen:
Spinat und Spiegelei, Hühnchen süß-sauer mit Reis, Wurstsalat mit Brezeln, Gulasch mit Nudeln, Leberkäse mit Brezeln, Pfannkuchensuppe und Käseauswahl, Schweinefilet mit Pfeffersauce und Rösti

gebloggt:
Rezension zu Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam von Annabel French

 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 20. März 2026

Freitags-Füller #613

 







  1. Meine Osterdeko ist noch im Keller im Karton und wird erst in der Karwoche hervorgeholt.
     
  2. Ich lasse mich auf keinen Fall bevormunden, sondern treffe meine eigenen Entscheidungen.
     
  3. Wo ist der Respekt vor anderen Menschen geblieben?
     
  4. Geld für Streaming-Dienste auszugeben, reizt mich nicht. Dafür kaufe ich mir lieber Bücher.
     
  5. Wir können alleine nicht die Welt retten. Da muss der Rest der Welt schon mitmachen.
     
  6. Manchmal entwickeln sich die Dinge nicht so wie man möchte sondern in die andere Richtung. Dann muss man schauen, was man tun kann und wie man damit klar kommt.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die neue Folge von Let's Dance, morgen habe ich geplant, die übliche Hausarbeit zu erledigen und vielleicht noch ein paar andere Dinge und Sonntag möchte ich ausschlafen, entspannen, lesen und die letzten Biathlon-Rennen des Winters schauen!






Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 19. März 2026

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam von Annabel French [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Rosie hat genug vom grauen Alltag und ihrem öden Bürojob. Kurzentschlossen zieht sie nach Amsterdam, um mit einem eigenen Stand auf dem Bloemenmarkt ihrer wahren Leidenschaft als Floristin nachzugehen. Der berühmte schwimmende Blumenmarkt auf den pittoresken Grachten erobert sofort ihr Herz. Alles könnte perfekt sein – bis ein Konkurrent ihr Geschäft zu zerstören droht. Auch ihr griesgrämiger Hausboot-Nachbar Max macht Rosies Leben nicht leichter. Denn bei dem in sich gekehrten Künstler stößt sie mit ihrer umtriebigen Art auf Widerstand. Blöd nur, dass Rosie ihn verdammt attraktiv findet … 
(Kurzbeschreibung lt. dtv Verlag)
 
 
Weitere Teile der Reihe:
2. Die schwimmende Buchhandlung von Venedig (erscheint am 16.04.2026)
3. Das schwimmende Café von Kopenhagen (erscheint am 16.07.2026) 
 
 
Die Autorin:
Annabel French ist Bestsellerautorin mehrerer romantischer Romane. Sie lebt mit ihrer Familie im Südosten Englands. Wenn sie nicht gerade in ihrem Arbeitszimmer sitzt und schreibt oder tagträumt, kann man sie in der freien Natur finden, wo sie ihren beiden Hunden Wotsit und Skips hinterherläuft. 
(Quelle: dtv Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Rosie hält es in der stickigen Großstadt London nicht mehr aus, auch ihren Job mag sie eigentlich nicht so sehr und sie möchte weg.
Viel lieber möchte sie ihrer wahren Leidenschaft, den Blumen, frönen, weshalb sie kürzlich einen Abendkurs in Floristik absolviert hat.
Nun überlegt sie, was sie mit dem Erlernten anfangen soll und entschließt sich, nach Amsterdam zu gehen. Dort gibt es einen schwimmenden Blumenmarkt und seitdem sie diesen sah, träumt sie davon, dort selbst einen Stand zu betreiben.
Doch der Start dort gelingt nicht ganz so, wie sie sich das erhofft hat.
Das gemietete Hausboot ist in schlechtem Zustand, der Nachbar Max ist sehr grummelig und griesgrämig und an einen Stand auf dem Markt kommt man auch nicht so einfach. Ob der Neuanfang dennoch gelingt?

Die Autorin Annabel French war mir bisher nicht bekannt und ihre Trilogie „Love and the City“ habe ich nur durch Zufall entdeckt.
An diesem Roman hat mich gereizt, dass Amsterdam mal ein ungewöhnlicherer Ort für die Handlung ist und nach dem schwimmenden Blumenmarkt habe ich gleich mal im Internet gesucht.
Es gibt ihn wirklich und es ist der weltweit einzige schwimmende Blumenmarkt. Die Stände und kleinen Gewächshäuser befinden sich auf Pontons und er liegt in der Singelgracht im Stadtzentrum von Amsterdam. Dort werden nicht nur Tulpen sondern eine Vielzahl von Topf- und Schnittblumen, Zimmerpflanzen, Blumenzwiebeln und Samen und auch kleine Souvenirs angeboten. In der Winterzeit findet man dort auch typisch holländische Weihnachtskugeln und –dekoriationen.
Das Setting wird von der Autorin wirklich schön und treffend beschrieben und ich hatte Freude daran, mir dazu die passenden Bilder im Internet anzuschauen. Aber auch das Setting rund um das Hausboot, das Rosie mietet, gefällt mir gut. Dort kann man bestimmt schön und friedlich leben.

Die Geschichte beginnt, wie man sich das gut vorstellen kann, dass so eine spontane Auswanderung nicht ganz so gut verläuft.
Das Hausboot ist in sehr schlechtem Zustand und Rosie muss erst mal viel Arbeit hineinstecken, bis es wirklich wohnlich und gemütlich wird. Ihr Nachbar auf dem danebenliegenden Hausboot ist nicht gerade erfreut, dass es in seiner direkten Nachbarschaft plötzlich lauter wird und er verhält sich nicht gerade freundlich.
Als Rosie sich nach einem Stand auf dem Blumenmarkt erkundigt, erfährt sie, dass es normalerweise nicht so einfach ist, dort einen Platz zu bekommen. Doch durch einen glücklichen Zufall ergattert sie den kleinsten Stand auf dem Markt und zieht sich damit den Unmut eines Konkurrenten zu, der den Stand selbst gerne zusätzlich zu seinem gehabt hätte.
Doch Rosie gibt nicht auf, trotzt allen Widrigkeiten und kämpft sich durch.

Das war schön zu erleben, wie Rosie ihren Neuanfang in Amsterdam gestaltet und sich so ihren Traum erfüllt. Trotz der Hindernisse verliert sie den Mut nicht und legt sich sogar mit dem viel größeren Konkurrenten an. Durch ihre Freundlichkeit erreicht sie da auch so einiges und sie findet neue Freunde auf dem Markt.
Der grummelige Nachbar Max stellt sich als hilfsbereit heraus, als Rosie bei einem plötzlichen Notfall auf dem Hausboot Hilfe braucht. Und dann war es auch ein bisschen vorhersehbar, dass zwischen den beiden irgendwann die Funken sprühen werden.

Annabel French erzählt die Geschichte in einem angenehmen leichten Schreibstil und hat auch nette Charaktere gezeichnet. Rosie mochte ich von Anfang an, denn sie hat eine positive Art und auch Mut gezeigt, mir ihrer spontanen Auswanderung.
Mit Max, der Künstler ist und einen niedlichen Hund hat, musste ich erst warm werden, auch wenn ich vermutet hatte, dass es einen tieferen Grund für sein Verhalten gibt, der sich im Verlauf der Handlung dann auch erklärt.

Insgesamt ist dieser Roman eine schöne Wohlfühlgeschichte mit einem bezaubernden Setting. Manche Dinge sind etwas vorhersehbar aber es gibt auch nette Überraschungen und es macht Lust auf Frühling und viele bunte Blüten. Ich wurde gut unterhalten und freue mich auf die weiteren Locations der Trilogie in Venedig und Kopenhagen!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. Februar 2026
Auflage ‏ : ‎ 2.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 368 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3423221607
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423221603
Originaltitel ‏ : ‎ The Floating Amsterdam Flower Shop 
Übersetzung  :  Anne Rudelt

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FXMMW8Q1
Herausgeber ‏ : ‎ dtv
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. Februar 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2.4 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423449571 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 

Dienstag, 17. März 2026

Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau auf dem Flugblatt. Es ist Jahre her, dass sie sie gesehen hat. Aber trotzdem kann sie sich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Nicole Klement war die Lebensgefährtin des Mannes, der Luisa als Fünfjährige entführt hat. Und damals ebenfalls in die Sache verwickelt.

Luisa wendet sich umgehend an die Münchner Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, eine neue Cold-Case-Einheit aufzubauen, die alte Fälle mit modernen Mitteln aufklären soll.

Als Luisa ihm die Umstände ihrer Entführung als Kind schildert, ist Ramin verblüfft. Luisa hat ein eidetisches Gedächtnis und erinnert sich an jedes Detail einer einmal erlebten Situation. Und alles, was sie sagt, deutet darauf hin, dass ihr damaliger Entführer - Dr. Joachim Lichner - jetzt Nicole Klement in seiner Gewalt hat.

Luisa wird als externe Beraterin zu dem aktuellen Vermisstenfall hinzugezogen. Bis klar wird, dass sie sich getäuscht haben muss. Denn es gibt Hinweise, dass es Lichner nicht gewesen sein kann. Aber warum fühlt Luisa sich dann beobachtet? Zu spät erkennen sie und Ramin, dass sie etwas Entscheidendes übersehen haben, das allen Beteiligten zum Verhängnis werden könnte.
(Kurzbeschreibung lt. Fischer Verlag)
 


Der Autor:
Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Leserinnen und Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.
Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller.
Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier. 
(Quelle: Fischer Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Luisa Menkhoff ist Anfang 20 und studiert Medizin. Auf dem Weg zur Uni sieht sie ein Plakat auf dem eine vermisste Frau abgebildet ist. Luisa kennt die Frau namens Nicole Klement, denn sie war an Luisas eigener Entführung als Fünfjährige beteiligt.
Luisa wendet sich an die Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade sein Aufgabengebiet wechseln und eine neue Cold-Case-Einheit aufbauen soll.
Luisa, die über ein eidetisches Gedächtnis verfügt, verblüfft den Kommissar mit ihren präzisen Erinnerungen. Alles deutet darauf hin, dass der damalige Entführer Dr. Joachim Lichner jetzt seine damalige Lebensgefährtin Nicole entführt und in seiner Gewalt hat.
Kommissar Brunner bittet Luisa als externe Beraterin um Mithilfe im aktuellen Fall, der sich bald ganz anders darstellt als zunächst angenommen und dann verschwindet ein kleines Mädchen …

Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe des Autors, die in München spielt und sich um Cold Cases dreht.
Die beiden Hauptfiguren sind Kommissar Brunner und Luisa Menkhoff. Brunner lernen wir zu Anfang gut kennen und erleben, wie er von seinen Vorgesetzten mit dem Aufbau der neuen Einheit beauftragt wird, als der Vermisstenfall reinkommt. Da er bisher in solchen Fällen gute Erfolge erzielt hat, soll er diesen Fall noch übernehmen, bevor er die Abteilung wechselt. Und indirekt handelt es sich hier ja auch bereits um einen Cold Case, da der Bezug zu Luisa nie aufgeklärter Entführung besteht.
Luisa Menkhoff studiert Medizin und steht kurz vor ihrem praktischen Jahr als Ärztin. Sie ist die Tochter des inzwischen .verstorbenen Kommissars Bernd Menkhoff, den man aus früheren Thrillern des Autors kennt. Dieser durfte damals im Entführungsfall seiner eigenen Tochter natürlich offiziell nicht ermitteln, hat sich aber trotzdem beteiligt.
Der Ursprung dieses Thrillers liegt also in „Das Wesen“ in dem diverse Protagonisten bereits ihre Rollen haben und jetzt erneut auftauchen. Man muss „Das Wesen“ aber nicht zwingend gelesen haben, um dieser Handlung folgen zu können, denn die wichtigsten Fakten werden noch einmal aufgegriffen.

Wie man es vom Autor gewöhnt ist, legt er gleich von Anfang an ein hohes Tempo vor. Schnell war ich in der Story gefangen und habe gebannt die Ereignisse verfolgt.
Die Erzählweise wechselt immer zwischen Brunner und Luisa und dazu kommen noch Passagen aus der Sicht einer weiteren Person, von der man bald erahnt, wer sie ist.
Die Handlung entfaltet schnell eine Sogwirkung und ist sehr spannend. Fast atemlos bin ich durch die Seiten geflogen, immer in der Sorge, dass die Entführten nicht rechtzeitig und lebend gefunden und gerettet werden können. Besonders als ein Kind ins Spiel kommt, geht das Ganze auch noch ans Herz.

Die Figuren sind alle gut gezeichnet und gewählt. Der sympathische und akribische Kommissar Brunner, der ein belastendes Ereignis in der Vergangenheit hat. Dazu Luisa mit ihren besonderen Fähigkeiten und dem Trauma aus der Kindheit sowie dem Verlust des Vaters.
Und dann gibt es da noch einen weiteren Kommissar der anfangs der burschikos und robust daher kommt, sich aber schnell als zuverlässiger und guter Polizist herausstellt.
Diese Charaktere machen wirklich Lust auf mehr.

Auch die Ermittlungsarbeit und die Zusammenarbeit mit Luisa als „ziviler“ Beraterin und wird logisch, nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt. Insgesamt ist der Spannungsbogen ständig vorhanden und auch hoch, da bei Entführungen ja von Natur aus immer ein großer Zeitdruck herrscht. Das Finale und der Abschluss sind stimmig und dann konnte ich endlich aufatmen.

„Ungelöst – Die erste Zeugin“ ist ein sehr fesselnder und packender Reihenauftakt, der mich vollständig überzeugt hat. Die Handlung entwickelt sich schnell zum Pageturner und macht Lust auf weitere Fälle der neuen Cold Case Einheit in München!


Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Fischer Verlag und NetGalley!













 
Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Taschenbuch
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 25. Februar 2026
Auflage ‏ : ‎ 2.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 384 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 359671298X
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3596712984 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0FW7D8ZN3
Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER E-Books
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 25. Februar 2026
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 5.2 MB
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3104923260 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *) 
 
 
 
Von Arno Strobel außerdem gelesen und rezensiert:
Strobel, Arno - Das Rachespiel 
Strobel, Arno - Die Flut
Strobel, Arno - Offline      
Strobel, Arno - Stalker-Er will dein Leben    
Strobel, Arno - Welcome Home 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Die Spur der Mädchen (Max Bischoff 1)  
Strobel, Arno - Mörderfinder - Die Macht des Täters (Max Bischoff 2) 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Mit den Augen des Opfers (Max Bischoff 3) 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Stimme der Angst (Max Bischoff 4) 
Strobel, Arno - Mörderfinder - Das Muster des Bösen (Max Bischoff 5)
 
 

Montag, 16. März 2026

Wochenrückblick KW 11/2026

 


 
gelesen:
beendet Die Sturmtochter von FLorence Winter
Der spannende erste Teil der Reihe um die Frauen der Inseln
 
durchgelesen Don't believe her von Nicola Sanders
Ein fesselnder Psychothriller mit vielen Twists
 
durchgelesen Leuchtturmtänze von Manuela Inusa
Ein bewegender Roman auf den Outer Banks 
 
angefangen Die Gezeitentochter von Florence Winter
Der sehr packende zweite Teil der Reihe um die Frauen der Inseln 

gesehen:
Wer wird Millionär, Fußball Champions League, Friesland Krimi, Hast Du Töne?, Let's Dance, Wer weiß wie wann was war?, Wer stiehlt mir die Show?

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro

gearbeitet:
2 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro mit Überstunden 
 
getan:
meine Mutter besucht, eingekauft, Wäsche gewaschen, gelesen, gebloggt, rezensiert, Heizkörper freigeräumt da neue Heizkostenverteiler montiert wurden
 
geärgert:
Dass die Firma die defekte Jalousie im Arbeitszimmer nicht ausbauen konnte, da man so nicht dran kommt. Ich muss die ganze Computer- und Home-Office Technik abbauen und wegräumen, damit man dort eine Leiter aufstellen kann.
Das geht dann erst übernächste Woche. 

gefreut:
über neue Bücher
 
Der zweite Teil der Reihe um die Frauen der Inseln in Schottland
 
Der dritte Teil aus der Coastlines-Reihe auf den Outer Banks
 
Ein stimmungsvoller Roman über Neuanfänge in Cornwall
 
Ein Roman über eine Frauenfreundschaft
 
Ein CosyCrime in St. Peter-Ording 

geschlafen:
ziemlich schlecht mit vielen Wachphasen

gedacht:
Bei den Freitags-Gedanken auf dem Blog Scrapimpulse von Barbara fand ich diesen Satz:
"Im Nachhinein muss man wahrscheinlich festhalten, dass es Angela Merkels größte und zugleich am meisten unterschätzte Leistung war, Friedrich Merz so lange zu verhindern und kaltzustellen."
und ich dachte nur, dass sie so Recht hat!!! 

gegessen:
Risotto, Frikadellen mit Blumenkohl, Kartoffelsalat mit Würstchen, Blumenkohlauflauf, Nudelsuppe und Käseplatte, Currywurst mit Pommes, Käsespätzle

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 
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