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Freitag, 1. März 2024

Veras Tränen von Annette Hennig [Rezension]

 
Bildrechte bei der Autorin


Zum Inhalt:
Auf Glück folgt Leid, das schwer wiegt, endlos scheint
und nahezu alle Hoffnung zerstört

Frankfurt 1971: Als Vera ihre Tochter Christina im Arm hält, ist ihr Glück perfekt.
Neun Monate vergehen, in denen sie sich mit grenzenloser Liebe und Fürsorge dem Heranwachsen des kleinen Mädchens widmet.
Doch dann geschieht das Unfassbare: Christina wird entführt.
Vera Stiegler lebt fortan in ihrer dunklen Welt, aus der es kein Entrinnen gibt. Selbst die Erinnerungen an glückliche Tage und die Geburt ihres zweiten Kindes vermögen die Düsternis in ihrem Herzen nicht zu vertreiben.
Vierzig Jahre später offenbaren der pensionierte Kommissar Johannes Schwartz und der Anwalt Ernst Roth ihr, dass sie sich des längst ad acta gelegten Falls wieder angenommen haben.
Wird es Schwartz & Roth gelingen, Licht in das Verschwinden Christinas zu bringen?
Werden Veras Tränen endlich versiegen? 
(Kurzbeschreibung lt. amazon.de)
 
 
Weitere Teile der Reihe:


Die Autorin:
Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.  
(Quelle: Amazon.de)  
 
 
Meine Meinung:
Bereits zum vierten Mal erleben wir, wie der pensionierte Kommissar Johannes Schwartz und sein Freund der Anwalt Ernst Roth einen alten Fall wieder aufrollen und lösen wollen.
Dieser Fall ist besonders brisant, denn die betroffene Familie ist mit Ernst und seiner Frau Heidelinde befreundet.
Vor vierzig Jahren wurde die kleine Christina, Tochter von Vera und Rolf Stiegler, im Alter von 9 Monaten mitsamt ihrem Kinderwagen entführt, als ihre Großmutter Anna den Kinderwagen kurz aus den Augen gelassen hatte. Es gab nie eine Lösegeldforderung und Christina blieb trotz polizeilicher Ermittlungen und intensiver Suche verschwunden.
Anna gibt sich die Schuld an dem Unglück und Vera kann den Verlust nie verarbeiten, selbst als sie später ein zweites Kind bekommt, das glücklich aufwächst.
Johannes und Ernst nehmen sich die alten Ermittlungsakten noch einmal vor und hoffen darauf etwas zu finden, das damals übersehen wurde und ihnen heute die Möglichkeit gibt, die Suche noch einmal zu beginnen.

Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart spielt sich im Jahr 2011 ab. Dann gibt es Ereignisse auf Mallorca im Jahr 1972 und 1976, deren Zusammenhang erst gegen Ende klar wird. Und dann erleben wir in den Jahren 1966 ein Ereignis, das später eine wichtige Rolle spielt, im Jahr 1971 die Geburt von Christina und ihre Entführung und im Jahr 1979 die Geburt des zweiten Kindes von Vera Stiegler.

Rückblicke und Gegenwart werden wechselnd erzählt, was auf allen Ebenen die Spannung hoch hält. Und spannend ist die Geschichte sehr, denn anfangs sind viele Zusammenhänge nicht ganz klar und lassen Fragen offen. Je mehr sich da die Fäden verbinden desto spannender wird es, weil eben auch Wendungen eintreten.
In der Gegenwart erleben wir wie gewohnt die Recherchen und Ermittlungen von Johannes und Ernst. Auch die gestalten sich sehr spannend, weil es immer wieder neue Erkenntnisse gibt und auch hier Wendungen und Überraschungen eintreten.

Wie auch in den Vorgängerbänden entwickeln sich die persönlichen Geschichten um die beiden liebenswerten Rentner Johannes und Ernst auch in diesem Band weiter. In Johannes Leben gibt es bei den Ermittlungen zum aktuellen Fall eine Begegnung, die sein Leben etwas verändern könnte. Bei Ernst hängt der Haussegen schief, da er immer wieder unzufrieden, mürrisch und schlecht gelaunt ist, was seit seinem erlittenen Schlaganfall öfter auftritt. Seine geliebte Heidelinde hat die Nase davon voll. Und auch Jelena, der gute Geist im Haushalt von Johannes, erlebt Veränderungen.
Das war wieder schön zu verfolgen, denn diese Figuren sind mir schon seit dem ersten Teil der Reihe ans Herz gewachsen.

Veras Geschichte hat mich sehr berührt. Die Geburt der kleinen Christina hat das Glück ihrer Eltern Vera und Rolf perfekt gemacht. Die beiden waren überglücklich ebenso wie Rolfs Eltern Anna und Bruno. Doch das Glück währte nur 9 Monate, dann verschwand Christina. Einen solchen tragischen Verlust kann man kaum verkraften und so litt Vera ihr Leben lang darunter und ihre Schwiegermutter Anna lebte mit Selbstvorwürfen. So etwas mag man sich im echten Leben kaum vorstellen, besonders da sie ja nichts über das Schicksal des kleinen Mädchens erfuhren.
Annette Hennig ist es wunderbar gelungen die vielfältigen Emotionen zu transportieren und ich habe mit der Familie gelitten.
Daher war ich auch sehr gespannt, ob es nach 40 Jahren noch gelingen kann, das Schicksal von Christina aufzuklären.

Der vierte Fall für Schwartz & Roth ist sehr berührend und emotional. Lebendig und mitreißend erzählt Annette Hennig diese Geschichte und lässt uns an den Gedanken und Gefühlen der vielen beteiligten Personen teilhaben. Ich hatte spannende und bewegende Lesestunden und empfehle jedem selbst zu lesen, ob Veras Tränen am Ende versiegen werden!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an die Autorin Annette Hennig!














Herausgeber ‏ : ‎ Independently published (01. März 2024)
ASIN ‏ : ‎ B0CVTS7Y3W
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 424 Seiten
ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8879784947
Kindle-Ausgabe
 ASIN ‏ : ‎ B0CR4KP5JJ
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 854 KB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)




Von Annette Hennig außerdem gelesen und rezensiert:
Hennig, Annette - Floras Traum von rotem Oleander (Blütenträume Teil 1)
Hennig, Annette - Leilani - Die Blume des Himmels (Blütenträume Teil 2) 
Hennig, Annette - Jasmin - Zeit der Träume (Blütenträume Teil 3) 
Hennig, Annette - Jene Tage in St. Germain (Teil 1) 
Hennig, Annette - Rückkehr nach St. Germain (Teil 2) 
Hennig, Annette - Wenn die Kraniche wieder ziehen (St.-Petersburg-Trilogie 1) 
Hennig, Annette - Wenn die Sonne den Horizont küsst (St.-Petersburg-Trilogie 2) 
Hennig, Annette - Wenn der Wind von Liebe singt (St.-Petersburg-Trilogie 3) 

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