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Donnerstag, 10. Mai 2018

Das Gefühl von Sommerblau von Hannah Tunnicliffe [Rezension]

Cover
(alle Rechte beim Verlag)
Zum Inhalt:
Max wird vierzig und lädt seine Freunde in sein Haus in der Bretagne ein. Mit ihnen möchte er ein Wochenende lang tanzen, trinken und lachen. Und er will ihnen sein Geheimnis verraten … Juliette hat für ihre pflegebedürftigen Eltern ihr gefeiertes Restaurant in Paris aufgegeben. Ihre große Leidenschaft ist das Kochen und Backen. Zurück in der bretonischen Heimat braucht sie einen Neuanfang – und Max eine Köchin für seinen Geburtstag. Sie ahnen beide nicht, was das Schicksal an diesem Wochenende für sie bereithält.
(Kurzbeschreibung gem. Diana Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete einige Zeit in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien.
(Quelle: Diana Verlag)


Meine Meinung:
Bei diesem Roman hatte mich der Klappentext spontan angesprochen und ich hatte einen frischen Sommerroman erwartet.
Bekommen habe ich aber etwas ganz anderes.

Zu Beginn lernen wir Juliette kennen, die in Paris ein sehr erfolgreiches Restaurant als Köchin betreibt. Damit hatte sie sich ihren Traum erfüllt und viel für ihren Erfolg gearbeitet.
Als ihre Mutter schwer erkrankt, reist Juliette in ihr Heimatdorf Douarnenez zu ihrem Vater.

Dann wechselt die Geschichte zu Max, einem bekannten Musiker, der in seinem Ferienhaus mit seinen Freunden seinen 40. Geburtstag feiern möchte.
Offenbar lebt Juliette wieder in ihrem Heimatdorf und arbeitet für Max als Köchin und Haushaltshilfe. Wie es dazu gekommen ist, wird dem Leser leider nicht erklärt. Im weiteren Verlauf wird allerdings klar, dass Juliette schon länger für Max arbeiten muss, denn die beiden sind recht vertraut und begegnen sich freundschaftlich. Juliette genießt offenbar Max Vertrauen.
Die gesamte Geschichte erstreckt sich über das Wochenende, das Max mit seinen Freunden verbringt. Wir erleben, wie die Gäste eintreffen, sich einrichten und von Juliette mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgt werden. Dann lebt die Geschichte überwiegend von Gesprächen zwischen den Freunden, die sich offenbar alle schon sehr lange kennen aber nicht mehr regelmäßig sehen. So schweifen sie immer wieder ab und der Leser erlebt Rückblicke auf die gemeinsame Studentenzeit.
Mit der Zeit wird deutlich, dass fast alle Anwesenden irgendein „Päckchen“ mit sich herumtragen. Es werden Beziehungen und deren Probleme diskutiert, Lebenspläne überdacht und über die Zukunft nachgedacht.
Alles das war interessant zu lesen und teilweise fand ich die Dialoge wirklich gut geschrieben.
Aber irgendwie hat mir der rote Faden gefehlt. Ich konnte nie erkennen, worauf die Geschichte hinaus will oder ob sie eine Botschaft hat.
Das hat mich mit der Zeit beim Lesen ein bisschen unzufrieden bzw. ungeduldig gemacht.
Dazu kommen noch ausführliche Beschreibungen von den wirklich tollen Gerichten, die Juliette für die Freunde zubereitet. Da konnte man schon Appetit bekommen und es war auch nett zu lesen, aber wirklich wesentlich für den Fortgang der Geschichte war es nicht.

Die einzelnen Charaktere lernt man mehr oder weniger gut kennen. Max und Juliette geben tiefere Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Da erfährt man dann auch, wie es dazu kam, dass Juliette ihr Restaurant aufgab und zurück in ihren Heimatort ging.
Und Max erlebt man als erfolgreichen und wohlhabenden Künstler, dem nur eins fehlt: Seine große Liebe!

Dieses Buch ist sehr speziell. Es ist keine richtige Liebesgeschichte sondern beschreibt vielmehr sehr unterschiedliche Menschen, die mir aber alle, bis auf Juliette, nicht sonderlich sympathisch waren. Auf mich haben sie teilweise oberflächlich gewirkt und konnten mich mit ihren Problemen oder Sorgen auch nicht berühren.
Daher hat mich die Geschichte zwar ganz gut unterhalten aber wirklich gepackt und mitgerissen hat sie mich aufgrund einer fehlenden „echten“ Handlung leider nicht!


Fazit: 3 von 5 Sternen




Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Diana Verlag
und das Bloggerportal!





 





Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Diana Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (10. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453359542
ISBN-13: 978-3453359543
Originaltitel: A French Wedding
Übersetzung: Hanne Hammer 

 

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1637 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 337 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3453359542
Verlag: Diana Verlag (10. April 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B077C264S4




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Kommentare:

  1. Liebe Conny,

    siehste, sag ich doch. Mir konnte das Buch auch nichts groß erzählen. Komischerweise ist meine Rezi auf dem Blog gelöscht. Das muss ich zu hause erst mal nachbessern.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Barbara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Barbara,

      das Buch bekommt allgemein keine guten Bewertungen, wir sind mit unserer Meinung nicht alleine.

      Oh je, hoffentlich hast Du die Rezi noch irgendwo gesichert?

      Liebe Grüße
      Conny

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    2. Ja, keine Sorge. Die habe ich ja schon fertig, da muss sie nur noch wieder zusammengestellt werden.

      Liebe Grüße
      Barbara

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