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Dienstag, 31. Dezember 2024

Mein Jahr 2024 und guten Rutsch nach 2025

Auch in diesem Jahr gibt es einen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2024, das nur noch wenige Stunden dauern wird.
Das Jahr war für mich geprägt vom Umzug meiner Mutter in ein Seniorenheim, worauf sie ja schon sehr lange gewartet hat. Da sie inzwischen 89 Jahre alt ist, blieb natürlich die ganze Arbeit an mir und dem Lieblingsmann hängen, ohne den ich das nicht geschafft hätte.
Da war unter Zeitdruck ein Umzug zu organisieren, ein Haushalt aufzulösen, die Eigentumswohnung meiner Mutter zu verkaufen und dazu noch eine ganze Menge administrative Dinge wie Stromverträge, Versicherungen usw.
Das hat nicht nur viel Zeit und Kraft gekostet sondern mich auch einige nervliche Anstrengung.
Durch all diese Dinge gab es leider auch keine Urlaubsreise für uns in diesem Jahr, die mir schon sehr gefehlt hat.
Im Herbst hat uns leider erneut Corona erwischt aber wir haben es einigermaßen überstanden, diesmal ohne Krankenhausaufenthalt.
Gefeiert habe ich kurz vor Weihnachten den zweiten Jahrestag meiner Lebensrettung und wenn ich an die Ereignisse vor zwei Jahren denke, habe ich immer noch sehr gemischte Gefühle aber auch viel Dankbarkeit!

Wie schon in den letzten Jahren möchte ich mit diesem Fragebogen auf mein Jahr zurück zu blicken. Mal schauen, was sich so verändert hat.
( 2014 / 2015 / 2016 / 2017 / 2018 / 2019 / 2020 / 2021 / 2023)


  1. Haare länger oder kürzer?
    Unverändert kurz und schon seit vielen Jahren dieselbe Frisur. Ich trage mein Silbergrau nach wie vor gerne und habe es nie bereut, im Corona-Lockdown die Farbe rauswachsen zu lassen und zur Natur zu stehen.
     
  2. Mehr Gewicht oder weniger?
    Weiterhin zuviel, trotz wenigem Essen, keine Süßigkeiten oder Kuchen. Mein Stoffwechsel scheint nicht richtig zu funktionieren. Dank der Spritzen, die ich seit Juli wöchentlich bekomme, sind es inzwischen 9,5 kg weniger. Es sollen aber insgesamt 30 kg werden.
     
  3. Mehr Geld ausgegeben oder weniger?
    Eher weniger. Nachdem Waschmaschine, Trocker und Fernseher in den letzen beiden Jahren erneuert wurden, waren in diesem Jahr keine größeren Anschaffungen nötig und eine Urlaubsreise gab es auch nicht.


  4. Mehr Sport oder weniger?
    Unverändert zu wenig. Sehr sportlich bin ich ohnehin nicht, durch meine Einschränkungen ist auch kaum Sport möglich. Nur schwimmen gehe ich mehr oder weniger regelmäßig.
     
  5. Die häufigsten Telefonate mit?
    Wie eigentlich immer mit meiner Mutter, da ich sie täglich anrufe.
     
  6. Wort des Jahres?
    Für mich in diesem Jahr weiterhin: Gesundheit
    Das Thema beschäftigt mich naturgemäß weiterhin.
     
  7. Schlimmstes Ereignis des Jahres?
    dass wir uns beide erneut mit Corona infiziert haben. Während ich zwei Wochen flach gelegen hat, weil es mich schwer erwischt hat, ist der Lieblingsmann dank Vorsorge unseres Arztes diesmal glimpflicher davon gekommen.
     
  8. Schönstes Ereignis des Jahres?
    dass meine Mutter endlich den von ihr so ersehnten Platz in einem schönen Seniorenheim bekommen hat, die Nachfeier zu meinem runden Geburtstag, die Anfang April stattgefunden hat und der Besuch der Live Show von Let's Dance in Köln.
     
  9. Krankenhausbesuche?
    Davon sind wir in diesem Jahr glücklicherweise verschont geblieben.
     
  10. Stadt des Jahres
    Da gibt es in diesem Jahr keine, da wir nirgendwo waren und es auch keine Urlaubsreise gab.
     
  11. Getränk des Jahres
    Unverändert viel Wasser mit Kirschsaft, morgens Kaffee und tagsüber auch mal Tee und am Abend mal ein Glas Wein.
     
  12. Essen des Jahres
    Unser Essen zum 24. Hochzeitstag im Restaurant
     
  13. Buch des Jahres
    Auf ein Buch kann ich mich wie immer nicht festlegen, aber hier sind ein paar Highlights und mehr  5-Sterne-Bücher gibt es unter Lesestatistik:

  14. TV-Serie / Film des Jahres?
    Serien oder Filme kann ich nicht nennen. Wir schauen nach wie vor gerne Shows wie The Masked Singer, Wer stiehlt mir die Show oder auch Let's Dance und einige Krimi-Serien, die in Deutschland spielen und produziert werden.
     
  15. Musik des Jahres
    Seitdem es meine Lieblings-Morningshow im Radio nicht mehr gibt, höre ich nur noch selten Radio. Daher ist mir auch kein besonderer Song in diesem Jahr in Erinnerung geblieben.
     
  16. Die meiste Zeit verbracht mit?
    Mit dem Lieblingsmann, meiner Mutter, dem Umzug und der Haushaltsauflösung meiner Mutter
     
  17. Die schönste Zeit verbracht mit?
    Mit dem Lieblingsmann und beim Lesen.
     
  18. Verliebt?
    Ja, natürlich immer noch in den Lieblingsmann, inzwischen schon 34 Jahre.
     
  19. 3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
    • meine Herzinsuffizienz und die daraus resultierenden Einschränkungen mit denen ich mich immer noch nicht abfinden kann
    • unsere erneute Corona-Infektion
    • die viele Arbeit im Zusammenhang mit dem Umzug meiner Mutter

  20. 3 Dinge, auf die ich nicht verzichten wollte?
    • den Lieblingsmann, ohne den ich arm dran wäre
    • die tolle Unterstützung und das Verständnis meiner Kolleginnen und Kollegen
    • Bücher, Lesezeit und kleine Auszeiten nur für mich

  21. 2024 war mit einem Wort?
    anstrengend




Und nun ist es wieder mal an der Zeit DANKE zu sagen! 
Herzlichen Dank an Euch alle für Euer anhaltendes Interesse an meinem kleinen Blog!
Auch wenn der Austausch nicht mehr so intensiv ist, wie er mal war, ist es schön, dass es ihn noch gibt.

Aber auch einen großen Dank an die Verlage und Autoren, die mir immer wieder viele schöne Bücher zur Verfügung stellen.

Das alles macht mir nach wie vor große Freude und wird auch im nächsten Jahr ein Teil meines Lebens sein.

 

Ich wünsche ich Euch einen schönen Silvesterabend, feiert schön und stimmungsvoll, wie immer Ihr es mögt und kommt gut rein ins neue Jahr!



 Bildquelle: Pixabay



Für das neue Jahr 2025 wünsche ich Euch
von Herzen
viel Glück, Gesundheit, Zuversicht
und viele schöne Momente, die Euch glücklich machen!


Liebe Grüße,

Eure Conny



Montag, 30. Dezember 2024

Wochenrückblick KW 52/2024

 


 
gelesen:
beendet Das Merry Christmas Projekt von Cathy Bramley
Ein Liebesroman zur Weihnachtszeit 
 
komplett gelesen Süßer die Herzen nie klingen von Debbie Macomber
Ein warmherziger Weihnachtsroman

angefangen Zwischen Ende und Anfang von Jojo Moyes
Eine Frau am Neuanfang ...

gesehen:
Verstehen Sie Spaß?, Das Traumschiff, Wer wird Millionär-Weihnachtsspecial, 2024 Das Quiz, Schlag den Star

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim

gearbeitet:
gar nicht wegen Feiertagen und Urlaub
 
getan:
eingekauft, gelesen, gebloggt, Hausarbeit, Weihnachtsbaum geschmückt
 
gefeiert: 
den 2. Jahrestag meiner Rettung, meinen "richtigen" Geburtstag, Weihnachten

gefreut:
über viele liebe Glückwünsche zum Geburtstag,
über das großartige Geburtstagsgeschenk vom Lieblingsmann,
über einen wunderschönen Heiligabend mit meiner Mutter und ein insgesamt schönes Weihnachtsfest

geschlafen:
ganz ordentlich und dank Urlaub auch ausreichend

gedacht:
Wo ist bloß das Jahr geblieben?

gegessen:
Grießklößchensuppe, Rinderbraten mit Rotkohl und Klößen, Käsefondue, Schnitzel mit Bratkartoffeln und Spargelgemüse, Gulaschsuppe, Bratkartoffeln mit Spiegelei, Risotto

gebloggt:
auch der Blog machte Weihnachtspause deshalb nur einen


 
Ich wünsche Euch eine gute Woche und einen schönen Jahreswechsel!
 

Dienstag, 24. Dezember 2024

Frohe Weihnachten

 Fest der Freude

Fest der Freude, Fest der Liebe!
Segensreiche Weihnachtszeit.
Ankerplatz im Weltgetriebe.
Fest der Freude, Fest der Liebe!
Wenn der Zauber doch nur bliebe:
Insel der Geborgenheit.
Fest der Freude, Fest der Liebe!
Segensreiche Weihnachtszeit.

(Autor: Anita Menge) 

 

(Bild: Pixabay)
 
Von Herzen wünsche ich Euch
ein glückliches, gemütliches und friedvolles Weihnachtsfest
im Kreis Eurer Lieben!

Alles Liebe
 
Eure Conny

Montag, 23. Dezember 2024

Wochenrückblick KW 51/2024

 


 
gelesen:
beendet Das Wochenende von Hannah Richell
Ein Thriller in Cornwall 
 
angefangen Das Merry Christmas Projekt von Cathy Bramley
Ein Liebesroman zur Weihnachtszeit

gesehen:
Die Rosenheim Cops, Jahresrückblick von Dieter Nuhr, Let's Dance Weihnachtsshow, Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli, The Masked Singer

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, beim Hausarzt

gearbeitet:
3 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro, 1 Tag Urlaub 
 
getan:
eingekauft, gelesen, gebloggt, rezensiert, Hausarbeit, Wäsche gewaschen
 
gekauft: 
Kosmetikartikel

getrauert:
um einen langjährigen lieben Kollegen, der plötzlich im Alter von 65 Jahren verstorben ist. Meine Gedanken sind bei seinem Sohn und seiner Frau, die auch eine liebe langjährige Kollegin von mir ist.

geschockt:
bin ich von den furchtbaren Ereignissen in Magdeburg. Mein Mitgefühl gilt den vielen Opfern und den Angehörigen

gefreut:
über ein neues Buch

Der inzwischen 48. Fall aus der Reihe mit Eve Dallas

über ein großes Weihnachtspaket mit vielen schönen Überraschungen von einem lieben Freund

geschlafen:
wie gewohnt mit vielen Unterbrechungen

gedacht:
ich war dieses Jahr auf keinem Weihnachtsmarkt und mir hat auch nichts gefehlt

gegessen:
Frikadellen mit Möhren und Kartoffeln, Pizza Baguette, Reibekuchen mit Apfelmus, Pasta mit Spinat, Strammer Max, Spaghetti Bolognese, Gulasch mit Nudeln

gebloggt:



 
Ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtswoche!
 

Freitag, 20. Dezember 2024

Freitags-Füller #563

 







  1. Heute Abend werde ich ein Glas Champagner zur 2. Feier meines
    2. Geburtstages trinken, denn heute jährt sich mein Herzstillstand und die Reanimation zum zweiten Mal.

     
  2. Ab heute habe ich Urlaub und kann ausschlafen und darauf freue ich mich am meisten.
     
  3. Uuups, ich habe vergessen ... dank elektronischer Hilfsmittel habe ich nichts vergessen.
     
  4. Noch fehlt mir die Weihnachtsstimmung, aber sie wird wohl noch kommen oder eben nicht.
     
  5. Inzwischen kann man ja so ziemlich alles online kaufen, aber Glück, Gesundheit und Zufriedenheit nicht.
     
  6. Wer an Weihnachten arbeiten muss, hat meistens einen Beruf zum Wohle anderer Menschen und davor kann man nicht genug Respekt haben.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Weihnachtsshow von Let's Dance, morgen habe ich geplant, das Finale von The Masked Singer zu schauen und Sonntag möchte ich einen gemütlichen 4. Advent mit viel Lesezeit verbringen!
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes 4. Advents-Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Dienstag, 17. Dezember 2024

Für immer und ein Jahr von Stefanie Hansen [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Wie weiterleben, wenn der wichtigste Mensch nicht mehr da ist?

Als Kaya stirbt, steht ihr Ehemann Jan plötzlich allein mit zwei Kindern da. Vor ihrem Tod hat Kaya ihm das Versprechen abgenommen, ein Jahr lang allen Menschen zum Geburtstag zu gratulieren, die in ihrem Geburtstagskalender stehen. Jan redet nicht gern, vor allem nicht über seinen Verlust. Doch sein Versprechen zwingt ihn, sein Leben umzukrempeln. Er kämpft sich durch den Kalender, die Geburtstage und seine Trauer. Und dann steht sein Leben ganz unerwartet Kopf – so sehr er sich auch dagegen wehrt. 
(Kurzbeschreibung lt. Fischer Verlag)
 


Die Autorin:
Stefanie Hansen veröffentlicht unter verschiedenen Pseudonymen historische und zeitgenössische Romane in namhaften Verlagen. Die Übersetzerin und promovierte Literaturwissenschaftlerin erschafft starke individuelle Charaktere und erzählt atmosphärisch dicht von Liebe, Freundschaft und Familie. Sprachaffin und weitgereist fühlt sie sich in vielen Ländern zu Hause, ihr Lieblingsplatz zum Schreiben aber liegt zwischen alten Apfelbäumen im heimischen Garten.
(Quelle: Fischer Verlag)


Meine Meinung:
Jan Bodes Ehefrau Kaya leidet an Lungenkrebs und stirbt. Jan fällt in seiner großen Trauer in ein tiefes Loch. Einzig die beiden gemeinsamen Kinder halten ihn aufrecht, denen er nun nicht nur ein liebevoller Vater sein muss sondern auch versuchen, die Mutter zu ersetzen.
Allein damit ist Jan schon überfordert. Dazu führt ein selbständig eine Tischlerei und muss auch noch ein Versprechen einlösen, dass Kaya ihm abgerungen hat. Ein Jahr lang muss er alle Menschen aus Kayas Geburtstagskalender anrufen und gratulieren. Der eigentlich wortkarge Jan kämpft sich durch diesen Kalender und führt Gespräche, die er eigentlich nicht führen will.

Die Geschichte beginnt mit einer ausführlichen Beschreibung von Kayas Geburtstagskalender, wie sie ihn anlegte und pflegte und wie sie den letzten Anruf führte. Danach fehlte ihr die Kraft zum Telefonieren und sie nahm ihrem Mann das Versprechen ab, diese Anrufe ein Jahr lang für sie zu erledigen. Da sie ihren Mann so gut kennt weiß sie genau, was sie da von ihm verlangt, denn Jan hasst es zu telefonieren und findet schon Gespräche mit einem Menschen, der ihm gegenüber steht, schwierig genug. Aber offenbar kennt Kaya ihren Jan besser als er glaubt, denn sie verfolgt mit diesem Wunsch offenbar eine Absicht.

Danach erstreckt sich die Handlung beginnend im Oktober über genau ein Jahr.
Die Autorin beschreibt relativ schonungslos Kayas Erkrankung, wie sie selbst sie erlebt und ihre letzte Zeit, die schon mehr Sterben als Leben ist und wie sie Abschied nimmt von ihrer Familie und vom Leben.
Danach erleben wir die große Trauer von Jan und seinen Kindern und wie sie damit umgehen. Hier gelingt es der Autorin zu zeigen, wie unterschiedlich Jan und die Kinder mit der Trauer umgehen. Während die pubertierende Tochter im gemeinsamen Schlafzimmer von Kaya und Jan auf dem Bett der Mutter Trost und Geborgenheit sucht, meidet Jan das Zimmer und kann dort nicht mehr schlafen. Er hat das Gästezimmer zu seinem Schlafzimmer gemacht.
Mitten in diese Trauerarbeit platzt Kayas Mutter. Die sehr esoterische Frau erscheint mit einem Wohnmobil samt ihrem aktuellen Lover und lässt sich auf dem Grundstück nieder. Da kommt es zu einigen kleinen Konflikten aber auch klugen Gesprächen zwischen Jan und seiner Schwiegermutter.

Aber die wichtigsten Gespräche führt Jan am Telefon bei den jeweiligen Geburtstagen, wenn auch oft mit großer Überwindung. Aber so kommt er auch mit seinem Bruder und seinen Eltern wieder in Kontakt, der lange Zeit mehr oder weniger brach lag, da es zwischen Jan und seinen Eltern einen Konflikt gibt. Aber auch ein Ex-Partner von Kaya ist dabei und die Trauerrednerin, mit der Kaya schon vor ihrem Tod Kontakt aufgenommen hatte.
Nach ein paar dieser Gespräche hatte ich den Eindruck, dass genau das eingetreten ist, Kaya beabsichtigte, als sie ihrem Mann das Versprechen abnahm. Jan führt sehr berührende und emotionale Gespräche, die dann auch oft zu überraschenden Wendungen führen und Jan zum Nachdenken und manchmal auch zum Handeln bringen.
Dazwischen gibt es auch immer wieder Situationen in denen Jan mit Kaya spricht bzw. ihre Stimme hört, die zu ihm spricht. Das hört sich jetzt nach übersinnlichem Blödsinn an, ist es aber nicht, da Kaya nicht als „Geist“ dargestellt wird sondern vielmehr sind es sehr kluge Gedanken, die da zum Vorschein kommen.

Stefanie Hansen hat hier einen wunderbaren Roman vorgelegt, in dem sie eine Geschichte von tiefer Trauer, großer Liebe und einem Neubeginn erzählt. Mit großem Einfühlungsvermögen und sehr liebevoll widmet sie sich diesem schweren und ernsten Thema und zeigt, dass es auch in solch einer schweren Zeit humorvolle Momente  und einen Weg nach vorne gibt.
Die Figuren, besonders Jan und seine Kinder sind sehr authentisch und facettenreich dargestellt und ich hatte mit der Familie Bode und ihrem Schicksal wunderschöne und berührende Lesestunden!
Dieses Herzensbuch empfehle ich gerne weiter!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Fischer Verlag und NetGalley!














Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Taschenbuch; 1. Edition (25. September 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 368 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3596710650
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3596710652

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0D1WNF63H
Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER E-Books; 1. Edition (1. September 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 4743 KB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)



Montag, 16. Dezember 2024

Liebe und all das Theater von Anne Sanders [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Die Theaterszene in Brighton steht Kopf: Viktor de Ruiter gibt sein Comeback auf einer der renommiertesten Bühnen in seiner Heimatstadt. Schon bei der ersten Pressekonferenz trifft er auf die Journalistin Hannah, die ihn am liebsten nie wieder begegnen würde, denn die beiden verbindet eine nicht gerade glückliche Vergangenheit. Obwohl es Jahre zurückliegt, hat Hannah nichts vergessen. Und jetzt soll sie die Proben für das Kulturereignis des Jahres begleiten – eigentlich die Karriere-Chance, auf die sie hingefiebert hat. Je mehr Zeit sie mit Viktor verbringt, desto stärker fühlt sie sich wieder zu ihm hingezogen. Ob es für die beiden doch noch ein Happy End gibt? 
(Kurzbeschreibung lt. Harper Collins Verlag)
 
 
Weitere Teile der Reihe:
3. An Liebe führt kein Weg vorbei (erscheint am 27.05.2025)
 
 
Die Autorin:
Anne Sanders arbeitete als Journalistin unter anderem für die <em>Süddeutsche Zeitung</em>, bevor sie sich 2014 voll und ganz für die Schriftstellerei entschied. Ihre Liebe zu den britischen Inseln zieht sich durch so gut wie all ihre Romane – auch durch die Jugendbücher, die sie unter anderem Namen verfasst. Die Bestsellerautorin lebt mit Mann und Katzen im Großraum München.
(Quelle: Harper Collins Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Der bekannte Schauspieler Viktor de Ruiter kehrt zurück in seine Heimatstadt Brighton, um dort Theater zu spielen. Das Publikum und die Medien stehen Kopf und sind begeistert und es scheint ein kulturelles Großereignis zu werden. Gleich bei der ersten Pressekonferenz treffen die Lokaljournalistin Hannah und Viktor aufeinander. Hannah soll für ihre Zeitung das Ereignis begleiten und sie sieht darin eine Karrierechance.
Doch Viktor und sie sind sich nicht unbekannt. Vor Jahren trafen sie bereits aufeinander doch die Begegnung endete für Hannah nicht glücklich. So ist es klar, dass sie Viktor zwiegespalten und im privaten eher ablehnend gegenüber steht. Doch je öfter die beiden zusammen treffen, desto mehr kommt die frühere Anziehung wieder zum Vorschein.

Einerseits war es schön, wieder in die Chestnut Road in Brighton zurückzukehren. Es gibt auch ein Wiedersehen mit der Protagonistin aus dem ersten Teil sowie dem Restaurant „Little Italy“, das gewissermaßen als Treffpunkt dient. Das war schön zu erleben und die reihenmäßige Verbindung fand ich gelungen.

Die Geschichte wird kapitelweise wechselnd jeweils aus der Sicht von Hannah und Viktor erzählt, beide in der Ich-Form. Das bringt wie erwartet viel Nähe zu beiden und ich kann ihre Gedanken und Empfindungen hautnah miterleben.
Das Grundthema ist nicht neu. Hannah und Viktor haben eine gemeinsame Vorgeschichte die nicht glücklich endete. Jeder sieht die damaligen Ereignisse jedoch aus einem anderen Blickwinkel, so dass anfangs ständig die Fetzen zwischen den beiden fliegen.
Doch allmählich sprechen sie auch wie Erwachsene miteinander und können einiges aufarbeiten.
Ich war gespannt, ob sie es schaffen, die Vergangenheit zu verarbeiten und erneut zusammen kommen.
Daneben gibt es dann etliche Problemchen bei den Theaterproben und besonders nervig ist Viktors übergriffige Mutter.

Die Grundidee ist nett, vor allem die Verbindung zum Theaterstück passt dazu. Die Umsetzung fand ich allerdings nicht so gelungen, da hat mir oft die Tiefe gefehlt. Die Gespräche zwischen Hannah und Viktor wirkten öfter mal unreif und oberflächlich. Vielleicht war der Roman auch insgesamt einfach etwas kurz gefasst. Ein bisschen mehr Ausführlichkeit hätte mir an manchen Stellen gefallen.

Insgesamt ist „Liebe und all das Theater“ eine nette Fortsetzung der Reihe um die Chestnut Road. Ich hatte mit Hannah und Viktor unterhaltsame, teilweise auch amüsante Lesestunden und freue mich auf weitere Geschichten aus Brighton!


Fazit: ⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Harper Collins Verlag und NetGalley!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins Taschenbuch; 1. Edition (22. Oktober 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 288 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3365007393
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365007396 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0CW1CSPHM
Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins eBook; 1. Edition (22. Oktober 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 795 KB 
(Klick aufs Cover führt zur Buchseite bei Amazon *)
 
 
 
Von Anne Sanders außerdem gelesen und rezensiert:
Sanders, Anne - Mein Herz ist eine Insel     
Sanders, Anne - Sommer in St. Ives
Sanders, Anne - Sommerhaus zum Glück      
Sanders, Anne - Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen (1) 
Sanders, Anne - Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen (2) 
Sanders, Anne - Für immer und ein Wort    
Sanders, Anne - Das Glück auf Gleis 7      

 
 

Wochenrückblick KW 50/2024

 


 
gelesen:
beendet Der Winter zaubert Träume am Meer von Gabriella Engelmann
Der vierte Teil der Lütteby-Reihe 
 
angefangen Das Wochenende von Hannah Richell
Ein Thriller in Cornwall

gesehen:
Fußball Champions League, Aktenzeichen XY, Das 1 % Quiz, Ninja Warrior Germany, Denn sie wissen nicht was passiert, The Masked Singer (Mediathek)

gewesen:
einkaufen, bei meiner Mutter im Seniorenheim, im Büro, beim Hausarzt

gearbeitet:
4 Tage im Home Office, 1 Tag im Büro 
 
getan:
eingekauft, gelesen, gebloggt, rezensiert, Hausarbeit, Wäsche gewaschen, eine Kurzreise zu unserer Silberhochzeit im nächsten Jahr gebucht

geärgert:
dass meine Dienstaufsichtsbeschwerde an die Bezirksregierung Köln nicht Ernst genommen wurde. Man hat mir mehr oder weniger lapidar mitgeteilt, dass kein Rechtsverstoß vorliegt und die Bonner Oberbürgermeisterin ansonsten machen kann, was sie möchte. Eine Krähe hackt der anderen halt kein Auge aus.

gefreut:
dass die neue Laterne vor unserer Haustür nach über einem Jahr nun endlich in Betrieb ist und man nicht mehr im Dunkeln zum Auto gehen muss.

geschlafen:
zu wenig

gedacht:
Wie traurig, dass meine 38-jährige Kollegin ab Januar in den Ruhestand versetzt wird, da sie vermutlich durch Long Covid oder Post Covid oder wie auch immer es heißen mag, so krank ist, dass nicht mehr arbeitsfähig ist.

gegessen:
Erbsensuppe, Leberkäse mit Brezeln, Strammer Max, Currywurst mit Pommes, Bratkartoffeln mit Spiegelei, Schweinefilet mit Pfeffersauce und Rösti, Spaghetti Bolognese

gebloggt:


 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
 

Freitag, 13. Dezember 2024

Freitags-Füller #562

 








  1. Wie kann es sein, dass Politiker sich für die Menschen, die sie gewählt haben, nach der Wahl nicht mehr interessieren. Das gilt für alle Ebenen ob Bund, Land, Kommunen oder auch in der EU. Wenn sie einmal an der Macht sind, heben sie ab.
     
  2. Die richtige Ruhe und Entspannung zum Jahresende habe ich noch nicht gefunden. Beruflich ist es gerade noch mal richtig stressig.

  3. Bei diesem Wetter trinke ich gerne einen schönen aromatischen schwarzen Tee.
     
  4. Noch haben wir keinen Weihnachtsbaum im Haus. Der wird nächste Woche gekauft und am 23.12. aufgestellt und geschmückt.
     
  5. An den Füßen habe ich genau jetzt Baumwollsocken und meine schönen warmen Winterpantoffeln.
     
  6. Ich wünsche mir friedliche und entspannte Feiertage mit dem Lieblingsmann und meiner Mutter.
     
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Finale von Ninja Warrior Germany, morgen habe ich geplant, Hausarbeit, Biathlon schauen und vielleicht noch eine Rezension schreiben und Sonntag möchte ich ausschlafen, Biathlon schauen und viel lesen
 





Ich wünsche Euch ein schönes, entspanntes Wochenende!
 

Den Freitags-Füller gibt es jede Woche bei Barbara
(Vorgaben in Normal- und meine Ergänzungen in Fettschrift)  

Hier sind alle bisher von mir ausgefüllten Freitags-Füller

Donnerstag, 12. Dezember 2024

Im Takt der Freiheit von Hanna Caspian [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Als die Frauen das Radfahren entdeckten:

Hanna Caspians historischer Roman »Im Takt der Freiheit« entführt ins Deutsche Kaiserreich zu einer jungen Frau, der das Fahrrad den Weg in ein selbstbestimmtes Leben weist – und zu ihrer großen Liebe.

Berlin, im Dreikaiserjahr 1888: Als Tochter eines Eisenbahn-Tycoons hat Felicitas Louisburg scheinbar unendliche Möglichkeiten und kann sich leisten, was immer ihr Herz begehrt. Nur eines ist in ihrem Leben nicht vorgesehen: persönliche Freiheit.

Das erkennt die junge Frau schmerzlich. Auf einem opulenten Sommerball soll sie anders als gedacht keineswegs nach einem geeigneten Heiratskandidaten Ausschau halten – den hat ihr Vater längst für sie ausgesucht. Nach seinem Willen wird Felicitas den Sohn eines Grafen heiraten, um seinem Unternehmen einen gigantischen Großauftrag zu sichern. Doch dann lernt sie Lorenz kennen, der sich für Zweiräder begeistert und mit seiner Unbeschwertheit alles infrage stellt, was Felicitas bislang für unausweichlich hielt …

Mehr als eine Liebesgeschichte: ein gefühlvoller historischer Roman, der eine hochspannende Zeit der Emanzipation von Frauen lebendig werden lässt .
(Kurzbeschreibung lt. Knaur Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Hanna Caspian beleuchtet mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Sagas bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.
Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Politikwissenschaft und Sprachen in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.
(Quelle: Knaur Verlag)
 
 
Meine Meinung:
In diesem historischen Roman entführt uns die Autorin ins deutsche Kaiserreich nach Berlin.
Im Jahr 1888, das als Dreikaiserjahr in die Geschichte eingehen sollte, lernen wir Felicitas Louisburg kennen, die wohlbehütet als Tochter des wohlhabenden Eisenbahn-Magnaten Egidius Louisburg mit ihrer jüngeren Schwester Tessa unter der Aufsicht der Gouvernante Fräulein Korbinian aufwächst. Die Mutter der beiden Mädchen ist früh verstorben und der Vater führt das Haus mit strenger Hand. Seinen Töchtern gesteht er keine persönlichen Freiheiten zu und für Felicitas, die im heiratsfähigen Alter ist, hat er längst einen passenden und standesgemäßen Ehemann ausgesucht. Seine Wahl fällt auf den Sohn eines Grafen, der hochrangiger Beamter im Reichseisenbahnamt ist und ihm einen Großauftrag sichern soll.
Für die geplante Verlobung plant er einen großen prunkvollen Ball, auf dem sogar der Kaiser zu Gast sein soll und über den in der Gesellschaft noch lange gesprochen werden soll. Doch Felicitas lernt bei einem Spaziergang Lorenz Schwerdtfeger kennen, der sich für Zweiräder, genauer Fahrräder begeistert und als Maschinenbau-Student und Sohn eines mittelständischen Kutschenfabrikanten sogar selbst welche konstruiert. Er kann Felicitas nicht nur für die Zweiräder begeistern sondern auch für sich selbst …

Hanna Caspian ist mit ihrem Roman erneut tief in die deutsche Geschichte eingestiegen. Mit Felicitas zeigt sie eine höhere Tochter dieser Zeit, für die der Lebensweg vom Vater vorbestimmt wird. Sie erhält zwar Bildung aber thematisch nur eingeschränkt und verfügt über keinerlei Selbständigkeit. Ihre Interessen werden ignoriert und alles was sie tut geschieht unter der Aufsicht der Gouvernante. Doch Felicitas hat vielfältige Interessen, unter anderem interessiert sie sich auch für Technik und Wirtschaft und möchte gerne einmal das Unternehmen des Vaters übernehmen. Von ihrer Zofe Minna lässt sie sich heimlich Tageszeitungen geben, damit sie sich auch politisch informieren kann und nachts schleicht sie ins Arbeitszimmer des Vaters und erhält so die Information über ihr persönliches Vermögen, auf das sie selbst aber keinen Zugriff hat und wohl als Mitgift an den künftigen Ehemann gehen soll.
Auch wenn mir klar ist, dass zu dieser Zeit die höheren Töchter so erzogen wurden, tat sie mir sehr leid. Sie hat keinerlei Möglichkeiten, sich selbst zu entfalten. Daher war ihr großes Interesse und ihre Begeisterung spürbar, als sie den Studenten Lorenz kennenlernt und dieser ihr anbietet, alles über Fahrräder zu erzählen und ihr das Fahren beizubringen.
Heimlich schleicht sie sich mit ihrer Zofe aus dem Haus, um Lorenz zu treffen. Schnell ist klar, dass die beiden sich ineinander verlieben werden. Aber haben sie auch eine Chance?
Unabhängig davon beschließt Felicitas den Grafensohn niemals zu heiraten, nachdem sie ihn kennengelernt hat. Doch kann sie den Plänen ihres Vaters entkommen, der finanziell auf das große Geschäft angewiesen ist? Und dann fliegen ihre heimlichen Treffen mit Lorenz auf.
Felicitas sieht sich unter Druck und sucht Hilfe bei ihrer Tante.

Es war sehr spannend, Felicitas Geschichte zu verfolgen. Diese starke junge Frau gewinnt mehr und mehr an Selbstbewusstsein und versucht alles zu tun, damit sie ihren eigenen Weg gehen kann.
Gebannt habe ich verfolgt, ob und wie ihr das gelingen kann. Dabei erlebe ich beim Lesen mit der Protagonistin tatsächlich eine emotionale Achterbahnfahrt.
Aber auch die Nebenfiguren sind durch die Autorin wunderbar gezeichnet. Hervorzuheben sind hier sicherlich die Zofe Minna, die im mehr an Bedeutung für Felicitas gewinnt und auch Tante Apollonia Melzer, die Schwester der verstorbenen Mutter von Felicitas.

Die Autorin hat in ihrer Geschichte neben der politischen Entwicklung im Land auch noch einige andere historische Ereignisse thematisiert, die sie wie immer sehr gut recherchiert hat.
Wir erleben wirtschaftlichen Aufschwung, die Entwicklung sozialer Gerechtigkeit und die Mobilisierung der Menschen. Der Eisenbahnbau wurde massiv vorangetrieben, Fahrräder in einer sicheren niedrigen Variante als Nachfolger der Hochräder erfunden, erste Elektroautomobile wurden entwickelt und auch die Erste Fahrt mit dem ersten Automobil von Gottlieb Daimler und Carl Benz durch Bertha Benz wird thematisiert.
Hanna Caspian hat wieder einmal eine fiktive Geschichte hervorragend in reale historische Hintergründe und Ereignisse eingebettet und zeigt auch anschaulich die damalige Gesellschaft in den verschiedenen Ständen und deren Lebensweise.

„Im Takt der Freiheit“ ist ein wunderbarer, emotionaler Roman über eine starke junge Frau auf dem Weg zur Emanzipation in einer sehr spannenden Zeit der deutschen Geschichte.
Liebevoll gezeichnete Figuren, ein mitreißender lebendiger Schreibstil und interessante Fakten machen den Roman zu einem tollen historischen Leseerlebnis!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB; 1. Edition (1. Oktober 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 448 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3426659506
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426659502 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0CZ9XNFJS
Herausgeber ‏ : ‎ Knaur eBook; 1. Edition (1. Oktober 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 2269 KB 
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Von Hanna Caspian außerdem gelesen und rezensiert:
Caspian, Hanna - Die Kirschvilla    
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Dienstag, 10. Dezember 2024

Das Echo vergessener Bücher von Barbara Davis [Rezension]

 
Bildrechte beim Verlag


Zum Inhalt:
Von der Wahrheit, die in Büchern steckt, und der großen Liebe

Buchhändlerin Ashlyn ist immer auf der Suche nach besonderen Schätzen. Eines Tages findet sie zwei wunderschön gebundene Bücher, die noch unveröffentlicht sind. Die Verfasser Hemi und Belle erzählen von ihrer tragischen Liebe und schildern offenbar zwei Seiten der gleichen Geschichte. Doch wer waren sie, und wo sind sie jetzt? Ashlyn ist entschlossen, das Geheimnis um die beiden einstigen Liebenden zu lüften. Auf der Fährte von gebrochenen Versprechungen und unverzeihlichen Fehltritten kommt Ashlyn der Wahrheit immer näher. Dabei entfaltet sich auch ihr eigenes Leben auf ganz neue Weise. 
(Kurzbeschreibung lt. Piper Verlag)
 
 
 
Die Autorin:
Barbara Davis war mehr als ein Jahrzehnt lang Führungskraft in der Schmuckbranche, bevor sie beschloss, ihrer lebenslangen Leidenschaft für das Schreiben nachzugehen. Sie stammt aus New Jersey, ist aber im Süden der USA aufgewachsen und lebt jetzt in Rochester, New Hampshire, mit ihrem Mann Tom und ihrem geliebten rot getigerten Kater Simon. 
(Quelle: Piper Verlag)
 
 
Meine Meinung:
Ashlyn Greer ist Buchhändlerin für seltene Bücher und Restauratorin und immer auf der Suche nach alten und besonderen Büchern. Sie verfügt über eine besondere Fähigkeit, wenn sie alte Bücher berührt fühlt sie eine Art Echo zu den früheren Besitzern der Bücher und deren Emotionen.
Als sie wieder einmal mehrere Kisten alter Bücher erhält findet sie beim Stöbern zwei alte Werke, die offenbar nie veröffentlicht wurden, zwar Titel tragen aber keine vollständigen Namen von Verfassern.
Als sie reinliest erkennt sie, dass die beiden Bücher in gewisser Weise zusammengehören. Sie erzählen die tragische Liebesgeschichte von Hemi und Belle. Die Bücher tragen die Titel „Verhängnisvolle Belle“ und „Für immer und andere Lügen“ und schildern jeweils die Sichtweise von Hemi bzw. Belle.
Ashlyn ist fasziniert und beschließt herauszufinden, wer die beiden waren, ob sie noch leben und ob sie jemals zusammengefunden haben.
Dabei stößt sie auf allerlei Geheimnisse und eine berührende Geschichte in der Vergangenheit.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, in der Gegenwart und in den 1940er Jahren.
Ganz besonders an diesem Roman ist die Erzählweise des Teils in der Vergangenheit. Kapitelweise liest man selbst die Bücher von Hemi und Belle und erfährt so, was damals geschah.
Da wechselnd aus beiden Bücher und somit jeweils aus der Sicht der beiden Verfasser erzählt wird, ist man beim Lesen ganz nah an deren Gedanken und Gefühlen.
Wir befinden uns im New York der 1940er Jahre und wir erleben, wie die beiden sich kennenlernen. Schnell wird klar, dass sich hier eine große und intensive Liebe entwickelt, die nicht sein darf oder soll. Zu dieser Zeit wurden für junge Damen oft noch die Ehemänner durch den Vater ausgesucht. Daneben gibt es noch Intrigen, Missverständnisse, Hoffnungen und Träume.
Ich hatte schnell die Befürchtung, dass es für die beiden kein Happy End geben würde aber es war sehr spannend und berührend, wie sich alles entwickelt und wie es endet.

In der Gegenwart sind Ashleys Nachforschungen ebenso spannend. Schnell bekommt sie Kontakt zu Ethan, der die Bücher in den Kisten aussortiert hatte. Gemeinsam beginnen sie mit der Suche nach Belle und Hemi und haben auch bald eine Spur.
Es war unglaublich fesselnd zu erleben, wie die beiden nicht nur in die Geschichte von Hemi und Belle eintauchen, indem sie abwechselnd deren Bücher lesen sondern auch viel Zeit miteinander verbringen, sich über das Gelesene austauschen und sich dabei näher kommen, was keiner von beiden beabsichtigt oder erwartet hat.
Der Schwerpunkt der Handlung bleibt jedoch auf der alten Liebesgeschichte, die mich sehr berührt hat und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie am Ende alles ausgeht.

„Das Echo vergessener Bücher“ ist ein wunderschöner Roman, der hauptsächlich von einer tragischen, teilweise dramatischen Liebesgeschichte erzählt. Das Stilmittel der „Bücher im Buch“ gibt der Geschichte eine ganz besondere Note und Nähe zu den Protagonisten.
Dieser Roman hat mich berührt, bewegt, gefesselt und mir ganz besonders schöne Lesestunden geboten!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐



Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag und NetGalley!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch (24. Oktober 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 496 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3492282555
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492282550
Originaltitel ‏ : ‎ The Echo of Old Books 
Übersetzung  :  Bettina Ain 

Kindle-Ausgabe
ASIN ‏ : ‎ B0CW1GCX4F
Herausgeber ‏ : ‎ Piper ebooks; 1. Edition (24. Oktober 2024)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Dateigröße ‏ : ‎ 7188 KB 
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